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Enteignung der Sparer: EZB rettet die Schulden-Staaten in Europa…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 14, 2016 at 2:19 pm

Die Europäische Zentralbank hat radikale Maßnahmen beschlossen. Vordergründig geht es um die Ausdehnung der unkonventionellen Geldpolitik. Tatsächlich ändert die EZB ihren Charakter fundamental. Sie wird zentrale Schaltstation eines europäischen Machtzentrums. Die europäischen Sparer werden enteignet, damit sich die Schulden-Staaten sanieren können.

Mit der radikalen Politik der EZB wird die alte Bundesbank-Tradition über den Haufen geworfen. Privates Sparen und die kollektive Altersvorsorge werden gnadenlos abgestraft. Dafür werden die Zentralbank und die Geschäftsbanken primäre Staatsfinanzierer. Mit dirigistischen Einzelmaßnahmen wird ein bestimmter Steuerungseffekt zu erreichen versucht. Das ist das Zentralbankmodell der Peripheriestaaten der 1980er Jahre bis zum Vorfeld der Einführung des Euro – ohne inflationären Beigeschmack. Die angekündigten Maßnahmen enthalten noch beträchtliches Optimierungspotential.

Notenbankpräsident Draghi begründete die Aktion der EZB mit der Notwendigkeit, die Inflation auf knapp unter 2% anzuheben. Das kann nur ein Vorwand sein. Ohne Energiepreise, welche die Zentralbank gar nicht wesentlich beeinflussen kann, liegt die hicp-Inflationsrate in den letzten 12 Monaten knapp unter 1%. Das ist eine kleine Differenz zur Zielgrösse, die zudem über Zweifel nicht erhaben ist.

Im Wesentlichen hat die EZB die kurzen Zinsen nochmals leicht gesenkt, das Programm zum Kauf von Anleihen um 20 Mrd. pro Monat auf 80 Mrd. EUR angehoben und auf Unternehmensanleihen ausgedehnt. Zudem hat sie eine neue Fazilität geschaffen, mit denen Banken sich billiger refinanzieren können – falls sie ihre Kredite ausdehnen.

Verschiedene Kommentatoren haben argumentiert, dass das Paket eigentlich nicht erklärbar ist und ein wenig Verzweiflungscharakter habe. Das kann man so sehen, dürfte aber den wahren Hintergrund nicht enthalten.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet, ist die ganze Übung im Charakter eine riesige Refinanzierung für die Staatsschuld aller Eurozonen-Mitglieder. Damit soll einerseits eine neue Euro-Staatsschuldenkrise vermieden und andrerseits eine finanzpolitische Konsolidierung ohne zu große Opfer erreicht werden. Über einen längeren Zeitraum wird ein erheblicher Teil der Staatsschuld zu Niedrigstzinssätzen refinanziert. Sie schafft auch für die laufenden Budgetdefizite auf Jahre hinaus eine erhebliche und massive Entlastung, die dringend benötigt wird.

Dieses Paket ist mit Sicherheit mit den Finanzministern und sogar mit den Regierungschefs der Eurogruppe abgesprochen. In dem Sinn ist es eine undankbare Aufgabe für Draghi, der dies als geldpolitisch notwendig verkaufen muss, was in Wahrheit auch Fiskalpolitik ist und einen eminent politischen Hintergrund hat. Es ist astreine monetäre Staatsfinanzierung. Die Finanzminister und Regierungschefs können sich dann politisch mit den Erfolgen der Schuldenkonsolidierung und der verbesserten Budgetsituation profilieren. Die schwarze Null in Deutschland, die als Ausdruck soliden Finanzgebarens verkauft werden kann, ist nicht zuletzt einem Zinseffekt geschuldet.

Das Programm zum Kauf der Staatsanleihen wurde im Mai 2015 eingeführt, im Dezember 2015 zeitlich und jetzt quantitativ und qualitativ ausgedehnt. Die hektische Ausdehnung des Programms dürfte auch einen eminent politischen Hintergrund haben: Mehr Austerität geht nicht mehr. Alle Regierungen, die sie durchgesetzt haben, sind diskreditiert und verloren bei Neuwahlen (Griechenland, Portugal, Spanien, Irland). Italien unter Renzi ist ohnehin im Anti-Austerity-Feld. Der Glaube, dass Austerität das richtige Rezept und nicht ohne wirtschaftliche Risiken ist, dürfte da und dort auch in den Kernländern geschwunden sein.

Die größte Herausforderung steht aber erst bevor. Frankreich steht 2017 vor Präsidentschaftswahlen. Frankreich ist zusammen mit Deutschland das Kernland der Eurozone, es ist wirtschaftlich geschwächt und wird von der eigenen Bevölkerung als Marasmus ohne Perspektive betrachtet. Marine Le Pen, die Chefin des Front National, ist eine ernsthafte Anwärterin für die Präsidentschaft, weil der Sozialist (eher rechte Sozialdemokrat) Hollande und seine Partei diskreditiert sind, und der nicht weniger erfolglose und zudem skandalumwitterte bürgerliche Parteichef Sarkozy ebenfalls gefährdet erscheint.

In Europa zeichnen sich ein rabiater Nationalismus mit einer ganz starken Anti-EU und Anti-Globalisierungsagenda ab. Sie ködern die Wählerschaft oft mit sozialen Versprechungen, haben im Kern aber auch eine ganz andere Agenda wie in Ungarn oder neu in Polen. Die Vorstellung, dass sich in Frankreich der gleiche Protest durchsetzen könnte, muss den führenden Politikern Europas Schauder über den Rücken gejagt haben. Die mit der Einwanderung, Personenfreizügigkeit und mit der jahrelangen Austerität verbundene Angst vor sozialem Abstieg und Fremdenfeindlichkeit machen Erdrutschverschiebungen möglich. Auch der drohende Brexit hat der politischen Führungselite Europas gezeigt, dass nicht nur die Eurozone, sondern sogar die Europäische Union auf der Kippe stehen könnte. Es gab in den letzten Wochen genügend Stimmen führender Exponenten, die solche Äusserungen nur schon in Bezug auf die Flüchtlingskrise von sich gaben.

Die Geldpolitik muss hier einspringen, weil es keinen europäischen Bundesstaat gibt, und keine Strukturen, um europaweite finanzpolitische Impulse setzen zu können. Außerdem will Deutschland ohnehin keine koordinierten finanzpolitischen Impulse. Die quantitative Geldpolitik scheint hier einen Stimulus oder Ausweg zu bieten.

Diese Ausdehnung des geldpolitischen Mandats soll andrerseits die Eurozone festigen oder vorbereiten wegen potentieller globaler Schocks.Das Risiko einer global schwächeren Konjunktur und möglicher anderer Effekte verlangen ein robusteres Korsett, dies vor allem für den Bankensektor. Der europäische Bankensektor ist aufgrund seiner ausstehenden Kredite in Schwellenländer extrem exponiert. Dabei sind sicher die englischen Großbanken abzuziehen. Sie sind nicht das Problem der EZB. Aber auch der Rest der ausstehenden Kredite ist beträchtlich.

Die Größenordnung der Staatsanleihenkäufe der EZB ist ganz erheblich.Die konsolidierte ausstehende Staatschuld der Eurozone beträgt per Ende 2015 rund 9.500 Milliarden EUR. Allein rund 2.000 Milliarden lagen im Eurosystem, weitere 2000 Milliarden bei den Banken. Mit dem laufenden Programm wird der Großteil dieser Staatsschuld bei der Zentralbank, bei den Banken und Lebensversicherern landen. Wenn die ausstehende Schuld so absorbiert ist, kann die EZB den Rest beliebig dominieren. Sie kann damit auf Jahre oder auch Jahrzehnte hinaus die Zinsen auch am langen Ende bestimmen. Sie setzt die Solvenz- und Liquiditätsbedingungen für die Banken und bildet so ein enormes Machtzentrum. Die folgende Graphik zeigt, welcher Teil der ausstehenden Staatsanleihen bei welchen Finanzinstitutionen lagen und liegen. Die Graphik zeigt eindrücklich den wachsenden Teil der Finanzierung der Staatsschulden durch Notenbank und Geschäftsbanken. Ihr Anteil wird innert Kürze weit über 50% hinaus wachsen.

ezb

Quelle: EZB

Diese Verteilung und Konzentration der Staatsschulden auf die Notenbank sowie auf die Geschäftsbanken war typisch für das Modell der Notenbanken in den Peripherieländern wie Italien, Spanien, Griechenland oder Irland. Diese Notenbanken beteiligten sich nicht nur an der Staatsfinanzierung, sondern auch an der Besteuerung. Ihre Instrumente waren hohe Mindestreservesätze, Vorschriften für die Anlage der Reserven in Staatsanleihen und finanzielle Repression gegenüber den Sparern. Im Fachjargon ‚Seignorage’ genannt.

Die Instrumente, wie die EZB die Banken heute dazu bringt, Staatsanleihen zu halten, sind Niedrigzinsen, Liquiditätshilfen der EZB und Risikogewichte von Null für Staatsanleihen bei den Basel III Vorschriften. Die Banken kämpfen alle mit Ertragsproblemen und mit ungenügender Kapitaldecke. Für sie die einfachste Variante ist der Carry-trade mit der Notenbank. Sie beschaffen sich Zusatzliquidität und investieren sie im Bankenbuch in Staatsanleihen. Diese müssen sie nicht mit Eigenkapital unterlegen und können so eine schöne Zinsdifferenz einstreichen. Die Versicherungen, vor allem die Lebensversicherungen, werden über die Solvenz II Vorschriften gnadenlos in die Käufe langer Staatsanleihen hinein gezwungen, gerade wenn die Zinsen sinken und sehr niedrig sind.

Diese ständig expandierte Notenbankbilanz ist aber nicht nur Rettungsschirm, sondern auch gleichzeitig eine Zwangsjacke. Nachher sind Notenbankbilanz, Bankbilanzen und Staatsschulden derart eng verzahnt, dass ein Entweichen einzelner Länder nicht so leicht fällt, selbst wenn jemand wie Le Pen an die Macht kommen sollte.

Die zwischen der Eurogruppe und der EZB-Spitze bei den Peripherieländern eingeübte Koordination bietet ein vielfältiges Instrumentarium, auf der virtuos mit Druck, Anreizen und Zwangshebeln unliebsame Projekt abgebügelt werden können. Es hat sich, ohne dass dies den Teilnehmern wahrscheinlich von Anfang an bewusst war, nach und nach ein neues Machtzentrum in der Eurozone gebildet, welches demokratisch höchst problematisch legitimiert und auch nicht kontrolliert ist.

Dieses Machtzentrum ist, wenn man es historisch einordnen will, wohl am ehesten mit der Rolle der Notenbanken in Frankreich, Italien, Spanien oder anderen Peripherieländern zu vergleichen. Das waren im 20. Jahrhundert politisch chronisch instabile Länder. In diesen Ländern mit schroffen sozialen und politischen Fronten bildeten die Notenbank Machtzentren, die über das Geld- , Banken- und Währungsrégime einen Stabilitätsrahmen und einen rigorosen Disziplinierungsmechanismus schufen. Seit Jacques Rueff war ‚la rigeur’ die eherne Doktrin französischer Notenbankiers.

Die Befürchtung, dass das Ganze in einer Inflation enden wird, dürfte in der gegenwärtigen globalen Konjunkturlage unbegründet sein. In diesem Sinne kommt man dem Modell Japans näher. Aber ganz sicher hat sich die Europäische Zentralbank, die nach dem Modell der Bundesbank geschaffen wurde, transformiert. Sie wird aktiv zu einem Staatsfinanzierer umfunktioniert, welche im Rollenmodell eher der früheren Banca d’Italia, der Banca de Espana oder heute der Bank of Japan entspricht.

Zentral aber ist, dass die Sparer enteignet und die kollektive Altersvorsorge geschädigt werden. Und das Risiko bleibt, dass dieses Machtzentrum mit falschen Konzepten die Schuldendeflation, die sich in den Peripherieländern als Prozess eingeübt hat, unbeabsichtigt verschärft. Ein beträchtlicher Teil der Nebenwirkungen wäre nicht einmal nötig.

 

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Die Geldschwemme der EZB – Ein Akt purer Verzweiflung…..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 12, 2016 at 8:58 am

Der Leitzins, der bisher bei 0,05 % lag, wird ab dem 16. März 2016 auf 0,00 % gesenkt. Geschäftsbanken erhalten also in Zukunft von der Notenbank Geld, ohne dafür auch nur einen Cent zu zahlen. Gleichzeitig wird der Strafzins, den Geschäftsbanken zahlen müssen, wenn sie überschüssige Gelder über Nacht bei der Notenbank parken, von -0,3 % auf –0,4 % gesenkt.

Banken und Großanleger wie z.B. Lebensversicherer und Pensionskassen werden so in Zukunft noch stärker gedrängt, ihr Geld in den Spekulationskreislauf einzuspeisen statt es ruhen zu lassen.

Die monatlichen Anleihenkäufe, für die bisher 60 Mrd. Euro aufgewandt wurden, werden ab April 2016 bis Ende März 2017, möglicherweise auch länger, auf 80 Mrd. Euro erhöht. Die EZB pumpt dann pro Tag zusätzlich zu den bisherigen 2 Mrd. Euro 600 Mio. Euro in das ohnehin exzessiv aufgeblähte Finanzsystem.

Außerdem werden ab Juni 2016 Vierjahresdarlehen an die Banken vergeben, deren Zinssatz bis in den Minusbereich gesenkt werden kann. Banken erhalten von der EZB dann nicht nur kostenlose Kredite, sondern bekommen für deren Aufnahme auch noch Geld geschenkt.

Darüber hinaus werden in Zukunft nicht nur Staats-, sondern auch in Euro ausgegebene Unternehmensanleihen aufgekauft. Die EZB kann dann nicht nur Banken, sondern auch Großkonzernen wie Siemens, EON oder VW unabhängig von der Marktlage unbegrenzt billiges Geld zur Verfügung stellen.

Einsteins Definition von Wahnsinn

EZB-Chef Draghi zufolge sollen die Banken durch diese Maßnahmen in die Lage versetzt werden, billige Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben, um so die stagnierende Konjunktur anzukurbeln. Außerdem soll zur Reduzierung der Schuldenlast endlich das Ziel einer zweiprozentigen Inflation erreicht werden.

Nur: Das Rezept hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert und die am Donnerstag verkündeten Maßnahmen verkörpern nicht etwa eine neue, sondern bestenfalls eine Verschärfung der alten Strategie.

Einstein hat einmal gesagt, „die reinste Form des Wahnsinns“ bestehe darin, „alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Nach Einsteins Definition müsste Mario Draghi also reif für die Psychiatrie sein. Doch ein genauer Blick auf die Entwicklung der Finanzkrise zeigt: Draghi hat nicht etwa den Verstand verloren, ihm fehlen ganz einfach die Alternativen, er steht mit dem Rücken zur Wand.

Sieben Jahre nach dem Beinahe-Zusammenbruch des globalen Finanzsystems zeigt sich nämlich immer deutlicher: Die Maßnahmen, mit denen ein an sich totes System am Leben erhalten wurde, wirken immer weniger und auch ihre Intensivierung hilft offenbar nicht weiter.

Wieso?

„Too big to fail“ – ein Freibrief für ungehemmte Spekulation

Nach der Krise von 2007 / 2008 überschlugen sich Medien und Politik in ihren Forderungen nach einer Eingrenzung und Zähmung der Finanzmärkte. Doch die historische Entwicklung hat gezeigt: Nichts wurde eingegrenzt oder gezähmt, im Gegenteil: Die globale Schuldenlast hat in der Zwischenzeit zugenommen, der Finanzsektor ist weiter angeschwollen und die Risiken im System sind um ein Vielfaches gestiegen.

Der Grund: Die Giganten unter den Großbanken, Versicherungen, Hedgefonds und multinationalen Konzernen wissen seither, dass „systemrelevante“ Unternehmen, deren Untergang das weltweite Finanzgefüge in Gefahr bringen würde, von Regierungen und Zentralbanken im Notfall mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gerettet werden – ein Freibrief, der dazu geführt hat, dass sie sich bei der Spekulation an den Finanzmärkten keinerlei Beschränkungen mehr auferlegen.

Außerdem hat die Explosion des Finanzsektors den Wettbewerb derart verschärft, dass Investitionen in die Realwirtschaft sich im Vergleich zur Spekulation an den Finanzmärkten kaum noch rentieren. Aus diesem Grund haben die wichtigsten Maßnahmen der EZB, nämlich die Senkung des Leitzinses und das Pumpen von Geld in den Finanzkreislauf, die Realwirtschaft nicht belebt, sondern sind großenteils direkt in die Spekulation geflossen.

Vor allem aber zeigen die jetzt getroffenen Maßnahmen, dass die Finanzindustrie sich nicht nur wie ein immer größer werdender Tumor von seinem Wirt, der Realwirtschaft, ernährt, sondern diesen gleichzeitig zerstört. Nullzinsen, Minuszinsen und das ungehemmte Drucken von Geld bringen die Realwirtschaft nämlich nicht nur langfristig in Schwierigkeiten, sondern vernichten systematisch ihre Grundlagen.

Zugleich zwingen sie die Marktteilnehmer zu immer risikoreicheren Geschäften und treiben das globale Gefüge auf diese Weise durch das Anheizen immer hemmungsloserer Spekulation in den nächsten Crash (Finanz-Titanic der Elite).

Die Opfer: Der Mittelstand, die Generation der Senioren und wir alle

Insbesondere der neu eingeführte Ankauf von Unternehmensanleihen ist nichts anderes als ein Freibrief für noch stärkere Marktmanipulation und ein Schlag ins Gesicht mittelständischer Unternehmen: Sie werden von dieser Maßnahme nicht profitieren, aber ihr Überlebenskampf wird wegen der nun noch härteren Konkurrenzbedingungen weiter erschwert.

Außerdem ist diese Maßnahme nicht mehr und nicht weniger als ein Eingeständnis der Bankrotts der EZB: Wenn die den Banken Geld für Nullzinsen zur Verfügung stellt, wieso kauft sie dann selbst Unternehmensanleihen auf und überlässt das nicht den Banken? Sollen auf diese Weise zukünftige Unternehmenspleiten verschleiert werden?

Einer ganzen Generation älterer Menschen, die ihr Leben lang fürs Alter vorgesorgt haben, entziehen Nullzinsen nach und nach die Existenzgrundlage. Die Banken werden die Nullzinsen zwar nicht direkt an ihre Kunden weitergeben, sich aber durch die Erhöhung von Kontoführungsgebühren schadlos halten. Vielen Senioren bleibt nichts anderes übrig, als ihre Ersparnisse von den Kreditinstituten abzuheben und sie wie zu Kriegszeiten zu Hause zu horten.

Aber nicht nur mittelständische Unternehmen und Senioren werden die Folgen der Maßnahmen zu spüren bekommen: Die Geldgeschenke an die Banken bedeuten vor allem eine weitere monumentale Vermögensumverteilung von unten nach oben.

Sie stellen die materiellen Ansprüche der Inhaber von Banken und Finanzinstituten einmal mehr über die normaler Bürger – oder gibt es in Europa auch nur einen einzigen arbeitenden oder von Sozialhilfe lebenden Menschen, der ernsthaft daran denken würde, zu seiner Bank zu gehen und mit Hinweis auf seine prekäre Finanzsituation einen Kredit zum Nulltarif zu fordern…? (Euro-Bankenkrise: Vor dem Kollaps wächst der Geldberg noch schneller)

Das Ende rückt näher

Die Maßnahmen der EZB lassen zwei Schlüsse zu: Zum einen ist das globale Finanzsystem mittlerweile so zerbrechlich, dass nicht ein einziger großer Player an dem Märkten mehr fallengelassen werden kann, ohne das System als Ganzes zu gefährden.

Nur so ist die Maßnahme, auch Unternehmensanleihen zu kaufen, zu erklären. Insbesondere im Rohstoff- und im Energiesektor kämpfen derzeit Großunternehmen mit existenzgefährdenden Problemen. Da auf viele von ihnen bei den Großbanken hohe Kreditausfallversicherungen laufen, die im Fall eines Zusammenbruchs fällig würden, müssen diese Unternehmen auf Biegen und Brechen am Leben erhalten werden – nicht um ihrer selbst willen, sondern mit Rücksicht auf die Großbanken.

Zum anderen sind die bisher bekannten Mittel zur Rettung des Systems weitgehend erschöpft. Noch niedrigere Zinsen und noch mehr Geld können zu einem kurzen Aufflackern der Märkte, aber nicht mehr zu deren dauerhafter Stabilisierung führen. Dafür aber untergraben sie das System selbst und tragen somit zu seinem schlussendlichen Untergang bei.

Anders ausgedrückt: Sieben Jahre nach dem systemgefährdenden Crash von 2007 / 2008 geht es der EZB wie dem Fahrer eines luftgekühlten Autos, dessen Motor sich durch zu schnelles Fahren übermäßig erhitzt hat: Um ihn weiter zu kühlen, muss der Fahrer noch schneller fahren. Das aber erhitzt den Motor von innen noch stärker, so dass er schlussendlich auseinanderfliegen muss.

Wann dieser Punkt der finalen Explosion erreicht wird, kann niemand vorhersagen. Aber die jetzt verkündeten Maßnahmen der EZB bringen uns diesem Punkt ein erhebliches Stück näher.

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Ehemalige SumUp-Manager starten mit sechs Millionen für den Mittelstand..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 12, 2016 at 7:43 am

Ehemalige SumUp-Manager starten mit sechs Millionen für den Mittelstand

 

Das Startup iBondis vergibt über eine Plattform Kredite an Mittelständler. Wie will sich das Startup von Playern wie Lendico und Funding Circle absetzen?

Die Gründer Alex Riesenkampff (vorher Head of Business Development bei SumUp), Ram Chawla, Christian Nothacker (vorher Italien-Chef bei SumUp) und Alessandro Felisi (von links).

Auf den berühmten deutschen Mittelstand haben es bereits zahlreiche Startups abgesehen. Mit ihren Plattformen vermitteln Anbieter wie Funding Circle, das sich gerade mit Zencap zusammengetan hat, oder RocketsLendico Kredite an die mittelständischen Unternehmen. Das Startup Creditshelf startete erst kürzlich – mit prominenter Unterstützung von Star-Manager Rolf Elgeti. Zwei ehemaligeSumUp-Manager treten nun mit einer weiteren Kreditplattform an.

Das Startup iBondis zielt vor allem auf kleinere Mittelständlern ab. Mit Kreditsummen zwischen 20.000 und einer Million Euro. „Im Gegensatz zu Anbietern wie Funding Circle haben wir keine lange Auszahlungszyklen – die Kreditnehmer bekommen die Summe sofort“, erklärt Alexander Riesenkampff gegenüber Gründerszene. Auf der anderen Seite stehen keine privaten Investoren, wie es bei Peer-2-Peer-Modellen der Fall ist. Stattdessen sind professionelle und institutionelle Anleger im Fokus.Los geht es mit einer Sechs-Millionen-Euro-Finanzierung, angeführt von dem russischen Wagniskapitalgeber Run Capital. Ein Teil davon ist Eigenkapital für das Unternehmen, der andere fließt direkt in die Kredite für die Mittelständler. Wie hoch der Eigenkapital-Anteil ist, verrät das Startup nicht.

Mit SumUp als Partner

Seit einem Jahr arbeiten die zwei ehemaligen SumUp-Manager Riesenkampff und Christian Nothacker zusammen mit Ram Chawla und Alessandro Felisi an dem Produkt. Insgesamt 20 Mitarbeiter tüfteln in London und Berlin an der Plattform. „Durch unsere Lizenz von der britischen Aufsichtsbehörde dürfen wir auch über europäische Grenzen hinweg Geld einsammeln und auszahlen“, sagt Riesenkampff. Geld von Investoren will iBondis in ganz Europa einsammeln, die Kredite gehen allerdings erst einmal ausschließlich an deutsche und italienische Mittelständler.

Die große Herausforderung für iBondis: Viele Mittelständler sind noch nicht digital und kommen gar nicht erst auf die Idee, im Internet nach Krediten zu suchen. Eine Zusammenarbeit mit SumUp, dem ehemalige Arbeitgeber der beiden Gründer, soll bei Vermittlung behilflich sein. SumUp ist ein Mobile-Point-of-Sale-Anbieter und hat so zahlreiche Restaurants und Cafés als Kunden.

Caspar Tobias Schlenk gehört seit Juli 2015 zum Gründerszene-Team. Er hat seine journalistische Ausbildung an der Kölner Journalistenschule absolviert und Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln studiert.

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„Lieber ein effektives Marketing, als ständig dem Geld nachzulaufen…“

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 9, 2016 at 10:09 am

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Früher waren in einem Vertrieb hunderte von Mitarbeiter beschäftigt, was heutzutage ein paar Marketingleute am Computer verbringen. Das Medium Internet frisst Arbeitsstellen, produziert aber im Gegensatz dazu neuen Bedarf an Innendienstkräften. Der finanzielle Aufwand von Vertrieben bzw. Firmen reduziert sich auf minimales Risiko, Lagerhaltung sowie Mitarbeiterprovisionen werden nach Bedarf bzw. auf Erfolg bezahlt. Somit erbringt das Medium Internet eine wahre finanzielle Entlastung.

Wieso nutzen dann nur lediglich 20-30% der Selbstständigen das Internet als Marketing und setzen nach wie vor auf überteuerte Printmedien, welche nur im eigenen Wirkungskreis tätig sind. Liegt es an der konservativen Mentalität  der deutschen Bundesbürger“ Was der Bauer nicht kennt, das lehnt er ab.  Es liegt wohl eher an den verkrusteten Einstellungen der Firmenbosse, nach dem Motto, das hat es früher auch nicht gegeben. Wie kann man es sonst erklären, das junge Menschen nach kurzer Einarbeitungszeit im Marketing mehr verdienen, als langjährige Angestellte, für die der Computer als notwendiges Übel angesehen wird.

Auf die Dauer gesehen, ist das Marketing  nichts anderes als eine Überlebensgarantie für die Firmen, welche ihre Kosten reduzieren und trotzdem weiter produzieren. Die Möglichkeiten im Internet von Videomarketing, E-Mailmarketing bis zum eigenen Blog bzw. Newsletter sind völlig unbegrenzt und zumeist fast kostenlos.  Wieso sollte auch nur ein AD-Mitarbeiter in der Fremdaquise auf der Strasse verbringen, wenn er dies von Computer aus erbringen kann, ohne Kosten zu produzieren. Während die Lebenshaltungskosten ständig zunehmen, kann dadurch ein Grossteil an Zeit und Kostenaufwand eingespart werden.

 

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Chinas Exporte brechen überraschend stark ein….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 8, 2016 at 10:35 am

Die Exporte Chinas sind im Februar um über ein Viertel eingebrochen. Die am Dienstag vorgelegten Zahlen illustrieren die andauernde Abkühlung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Sondereffekte spielten dabei allerdings ebenfalls eine Rolle.

Die chinesischen Exporte sind im Februar so stark eingebrochen wie seit 2009 nicht mehr, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Binnen Jahresfrist sanken die Ausfuhren den am Dienstag vorgelegten Daten zufolge um 25,4 Prozent und damit rund doppelt so stark wie von Volkswirten erwartet.

Volkswirte verwiesen allerdings darauf, dass die drastischen Rückgänge wohl auch mit den Feiertagen zum chinesischen Neujahrsfest zusammenhängen, die in diesem Jahr im Februar gewesen seien, 2015 indes größtenteils erst im März.

„Die Exporte waren im Februar vergangenen Jahres sehr stark, weil das Neujahrsfest so spät gefeiert wurde und die dadurch verursachten Urlaubsunterbrechungen in den März hinein fielen“, sagte Analyst Julian Evans-Prichard von Capital Economics. „In diesem Monat könnte es deshalb eine deutliche Gegenbewegung mit sehr starken Zahlen geben.“ Insgesamt blieben die Aussichten angesichts der weltweit schwächelnden Nachfrage aber gedämpft. Besonders im Asien-Pazifik-Raum und in den USA werden derzeit weniger Waren „Made in China“ gekauft, sagte Frederik Kunze von der NordLB.

China importierte im Februar auch deutlich weniger als erwartet. Die Einfuhren sanken um 13,8 Prozent, was auf eine schwache Binnennachfrage hinweist. Darunter leiden auch die deutschen Unternehmen: Deren Exporte in die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sind 2015 gesunken – zum ersten Mal seit 1997. Im vergangenen Jahr wuchs das chinesische Bruttoinlandsprodukt mit 6,9 Prozent so gering wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. In den kommenden Jahren könnten es um die 6,5 Prozent sein, hofft die Regierung in Peking.

Die Gegensteuerung in gewinnorientierte Investitionen durch chinesische Investmentfirmen in Europa allerdings eindeutig in deutsche Sachwerte, wie gewerbliche Projekte und Immobilienobjekte. Dies ergibt mittel bis langfristig auch einen Sinn, was gleichzeitig  die Deflation bzw. Inflation durch zeitgerechte Investitionen in substanzielle Märkte ausbremst. Dies kommt auch der deutschen Wirtschaft wieder zugute, wobei dadurch der chinesische Anteil am deutschen Markt systematisch ansteigt. Die USA verliert  dabei ihre Vormachtstellung in Europa, dies führt mittelfristig dazu, dass China und Russland dieses Machtvakuum ausfüllen.

 

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Russland: Mittelschicht will eigenen Weg, keine westlichen Modelle…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 4, 2016 at 10:21 am

Forscher haben herausgefunden, dass Russlands neue Mittelschicht nicht zum Kern der Opposition gegen Präsident Putin wird. Im Gegenteil: Der aktive Teil der russischen Gesellschaft verliert seinen Glauben an westliche Modelle und will einen eigenen russischen Weg gehen.

Russlands neue Mittelschicht zeigt sich in der wirtschaftlichen Krise standhafter als erwartet. Zwar leidet auch sie an sinkendem Einkommen, Entlassungen und gekürzten Sozialleistungen, wie eine soziologische Studie der Akademie der Wissenschaften ergibt, aber die Menschen schnallen den Gürtel enger, leben von Erspartem oder suchen sich mehrere Jobs. Die Mittelschicht sei nicht geschrumpft.

Das Soziologische Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften forscht seit 2003 in Zusammenarbeit mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung zu Reformen und Mittelschicht in Russland.

„Die Mittelklasse versteht das alles als vorübergehende Schwierigkeiten“, sagte die Wissenschaftlerin Natalja Tichonowa bei der Vorstellung der Studie in Moskau laut dpa. Deshalb formiere sich kein Protest gegen die Führung von Präsident Wladimir Putin. Mittelfristig drohe nach dem Aufzehren der Ersparnisse aber ein sozialer Abstieg.

Im Konflikt mit dem Westen seit 2014, nach Sanktionen und Gegensanktionen sinkt die Zahl derer, die für Russland eine westliche Entwicklung wollen. Binnen eines Jahres bis 2015 wurde ein Rückgang dieser Einstellung um 5 Punkte auf 27 Prozent gemessen.

Nun setzen 73 Prozent der Mittelschicht auf den „eigenen Weg“ Russlands, wie er vom Kreml verfolgt wird. Tichonowa sagte, in Moskau, wo die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt am größten seien, gebe es den größten Aufschwung an Patriotismus.

Der Studie zufolge schrumpfte das verfügbare Einkommen für jedes Mitglied einer Mittelschichtfamilie um 1.400 Rubel auf 22.600 Rubel(280 Euro) monatlich. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sanken die Realeinkommen in Russland um 3,5 Prozent. 2016 werden die Russen voraussichtlich noch einmal 3,7 Prozent weniger im Geldbeutel haben. Auch das Bruttoinlandsprodukt ging 2015 um 3,9 Prozent zurück.

Anders als in der Finanzkrise 2009 hat die Mittelschicht ihren Anteil an der russischen Bevölkerung in der neuen Krise gehalten. Er mache weiter etwa 44 Prozent aus, sagte der Forscher Michail Gorschkow.

Weder zu zaristischen noch zu sowjetischen Zeiten gab es in Russland eine mittlere Schicht aus Selbstständigen und qualifizierten Angestellten. Diese Gruppe wuchs aber während des Ölbooms in Putins ersten Regierungsjahren ab 2000. Experten hatten erwartet, dass diese Schicht irgendwann auch mehr politische Mitsprache und einen eigenen Weg fordern würde.

Ein Grossteil der selbstständigen Gewerbetreibenden aus der russischen Förderation suchen den Kontakt über deutsche Anlaufstellen wie den IHK´s , um dort ihre Produkte durch die zustande kommenden Kontakte zu vermitteln. Das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ ist nach wie vor ein Kennzeichen von deutschen Produkten, was gesucht und gekauft wird. Das Preisverhältnis schreckt ebenfalls niemanden ab, denn Qualität hat nun mal ihren Preis. Im Immobiliensektor scheint die Preisspirale in Großstädten wie Moskau und ähnl. Lagen sich gravierend zu unterscheiden,  3-500% pro qm mehr an Wohnfläche zu vergleichbaren deutschen Städten sind keine Seltenheit. Die Anzahl von russischen Investoren im Immobilienbereich in Deutschland nimmt ständig zu, was durchaus als positives Signal zu werten ist.

 

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