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Diese Förderprogramme können helfen, Dein Startup anzuschieben….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 21, 2016 at 4:01 pm

Ein Beitrag von Darius Moeini, Geschäftsführer von Berlin Startup Consulting und Experte für Early-Stage-Finanzierung.

Wird in der Startup-Szene von Finanzierung gesprochen, dreht sich meist alles um Venture Capital (VC). Sogar im Early-Stage-Bereich dominieren Seed-VCs und Business Angels das Feld. Doch gerade in der Frühphase eines neuen Unternehmens sollten Gründer nicht alles auf eine Karte setzen, sondern sich lieber ein Portfolio mit unterschiedlichen Finanzierungsbausteinen aufbauen. Denn VC-Investoren wollen Wachstum sehen. Und um ein Startup bereit für Wachstum zu machen, bedarf es schon einer großen Menge an Vorarbeit in den Bereichen Produktentwicklung und Marktvalidierung.

Besonders schwer haben es Startups, die über einen längeren Zeitraum Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, was den Kapitalbedarf und das Risiko erhöht. Beide Aspekte erschweren eine Seed-VC-Finanzierung. Doch für solche innovativen Projekte, aber auch für viele andere Bereiche, gibt es staatliche Fördertöpfe, die über die unterschiedliche Programme angezapft werden können.

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Welche Programme nutzen wie viel, wie aufwendig sind die Anträge dafür – und wie viel Geld wird überhaupt gezahlt? Für junge Tech-Startups sind unserer Erfahrung nach folgende Programme die ersten Anlaufstellen:

Innovationsförderung

ProFIT-Projektfinanzierung

Die ProFIT-Finanzierung ist das Programm der Investitionsbank Berlin (IBB). Die IBB fördert Startups mit bis zu 1,4 Millionen Euro – davon maximal 400.000 Euro für einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss und maximal eine Million Euro für ein zinsgünstiges Darlehen. Die genaue Aufteilung hängt von der Forschungstiefe ab: je mehr Forschung, desto mehr Zuschuss; je mehr Entwicklung, desto mehr subventioniertes Darlehen.

Die Abgrenzung des Innovationsprojektes von dem „restlichen“ Unternehmen und anderen Projekten ist besonders wichtig (siehe Abbildung). Nur unmittelbar mit dem Projekt in Zusammenhang stehende Ausgaben wie Personal-, Investitions-, und Materialausgaben werden gefördert – dafür aber von der Forschung bis hin zur Markteinführung. Die ProFIT-Projektfinanzierung ist interessant für Startups, die ihre Infrastruktur und mindestens 20 Prozent des Innovationsprojektes selbst finanzieren können (Eigenmittel, Investoren). Somit ist es ein geeignetes Programm, um eine Seed-Finanzierung, zum Beispiel mit Business Angels, zu hebeln.

ProFIT-Frühphasenfinanzierung

Die ProFIT-Frühphasenfinanzierung ist ein recht neues Programm der IBB, welches die oben beschriebene Projektfinanzierung komplementiert, aber auch unabhängig davon beantragt werden kann. Mit der Frühphasenfinanzierung können Startups, die ein Innovationsprojekt starten wollen, ihre Infrastrukturkosten fördern lassen. Das Programm umfasst Personal-, Investitions- oder Materialausgaben, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt stehen (siehe Abbildung).

Mit der Kombination aus einem nicht-rückzahlbaren Zuschuss und einem zinslosen Darlehen (insgesamt maximal 200.000 Euro) in der Vorbereitungsphase des Innovationsprojektes, und einem zinsgünstigen Darlehen (maximal 300.000 Euro) in der zweiten Phase parallel zum Innovationsprojekt, können erfolgreiche Antragssteller insgesamt bis zu 500.000 Euro Förderung erhalten, um ihren Overhead und die Infrastruktur zu finanzieren.

Innovationsassistent

Ein in der Berliner Startup-Szene sehr beliebtes Programm ist derInnovationsassistent der IBB. Bei erfolgreicher Antragstellung können bis zu zwei Hochschulabsolventen (bis zwei Jahre nach deren Abschluss) pro Jahr eingestellt werden. Ihre Lohnkosten werden jeweils mit 50 Prozent und bis zu 20.000 Euro bezuschusst. Voraussetzungen sind die Schaffung von neuen Stellen im Unternehmen sowie ein innovatives und technologisches Arbeitsumfeld – was bei sehr vielen Startups kein Hindernis darstellen dürfte. Der Innovationsassistent ist ein geeignetes Programm, um die IT-Teams von Tech-Startups zu verstärken.

Weitere Forschungsprogramme

Zwei weitere zu beachtende Programme im Bereich Forschung und Entwicklung sind KMU Innovativ und ZIM, die sich beide an die Spitzenforschung in der Wirtschaft und meist an bereits bestehende Unternehmen richten. Wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden, können sich aber auch Startups bewerben. Auf europäischer Ebene sollten sich Startups aus der Spitzenforschung das ProgrammHorizon 2020 anschauen. Für Gründer, die aus einer der Berliner Universitäten heraus gründen möchten, kann auch das Stipendienprogramm Exist relevant sein.

Bild: Gettyimages/Yvan Cohen

…………Es gibt wie immer mehrere Varianten sein Startup zu anzuschieben, Hier hast kannst du es idealerweise mit privaten Fördergeldern kombinieren, Hier klicken und Video anhören…………

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