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Crowdinvesting – Unternehmensbeteiligung mit finanziellen Renditen………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 11, 2017 at 9:12 am

Crowdfunding und Crowdinvesting werden in den Medien häufig synonym gebraucht. Jedoch unterscheiden sich die beiden verwandten Finanzierungsformen in einigen Punkten erheblich. In beiden Fällen geht es darum, dass die Crowd (also der Schwarm) viele kleine Beträge investiert – meist in Projekte, Start-ups oder Unternehmen. Während beim Crowdfunding dabei die nicht-monetäre Gegenleistung im Vordergrund steht (wie beispielsweise die Nennung des Namens im Abspann eines mitfinanzierten Films oder persönliche Gegenstände des Künstlers), zielt das Crowdinvestment auf den monetären Gewinn ab. Das heißt, dass die Investoren zu Anteilseignern werden und von zukünftigen Gewinnen des Unternehmens oder Start-ups profitieren. Wird das Unternehmen veräußert, erhalten die Anleger ebenfalls einen Teil des Gewinns.
Crowdlending als alternative Kapitalanlage                            bild-003
Was ist anders im Crowdinvestment?

Grundsätzlich war es vor diesem Trend des Crowdinvesting Privatpersonen generell nicht möglich, etwa in Start-ups in der Frühphase zu investieren. Mit der neuen, alternativen Finanzierungsform ändert sich dies nun – auch zum Vorteil der Unternehmen, die Kapitalgeber suchen. Warum das so ist? Hier ein Beispiel.

Ein mittelständisches Unternehmen, das für ein Projekt Kapital benötigt, war bislang hauptsächlich auf die Hausbank angewiesen. Damit war die Anzahl der Stakeholder auf nur einen einzigen reduziert. Heute ist die Auswahl potenzieller Geldgeber deutlich größer. Das Internet ermöglicht Schwarmfinanzierungen, an denen sich unkompliziert viele einzelne Privatanleger oder institutionelle Investoren direkt beteiligen können. Von den Erfolgen des Projekts profitiert folglich nicht nur eine Partei außerhalb des Unternehmens, sondern eine ganze Reihe von kleinen oder mittelgroßen Anlegern – die sogenannte Crowd (zu Deutsch: der Schwarm).

Welche Entscheidungen muss jeder einzelne Crowdinvestor treffen?

Und wie sieht das konkret aus? Ein Geldgeber möchte sein Kapital sinnvoll und gewinnbringend anlegen. Er hat sich für das monetäre Crowdinvestment entschieden, da er sich dadurch einen direkten Gewinn am Unternehmenserfolg erhofft. Nun muss er sich auf die Suche nach einem Unternehmen oder Projekt machen, welches er durch seine Anlage unterstützt. Eine Übersicht aller Crowdfunding-Plattformen bietet das Internet-Portal crowdfunding.de. Über eine spezielle Suchmaske lassen sich die gewünschten digitalen Marktplätze finden. Der Suchende kann hier direkt nach speziellen Crowdinvesting-Plattformen suchen und seinen gewünschten Fokus setzen.

Er sollte für sich bis dato also folgende Fragen beantwortet haben: Soll das Investment in ein Start-up fließen? Soll die Geldanlage Projekte von kleinen oder mittelständischen Unternehmen unterstützen? Fokussiere ich bei meiner Finanzierung bestimmte Themen wie etwa die Energiewende? Oder liegen mir Projekte zum Thema Kunst und Kultur am Herzen?

Auf dem Vormarsch: Direktinvestments in den Mittelstand

Ist die Entscheidung gefallen, bieten unabhängige Plattformen, wie beispielsweise unternehmerich.de, seedmatch.de oder companisto.com konkrete Projekte verschiedener Firmen an. Auf dem Online-Portal für den deutschen Mittelstand Unternehmerich.de findet man überwiegend kleine, mittelständische Firmen (KMU), die ein innovatives oder aufwendiges Projekt verwirklichen möchten, es aber an finanziellen Mitteln fehlt, um das Projekt auf eigene Faust und unabhängig von Kreditinstituten zu realisieren.

Das Problem bei Kreditinstituten ist vor allem, dass Firmen für besonders visionäre, risikoreiche Projekte viel Geld bei der jeweiligen Bank hinterlegen müssen und lange, zeitraubende Prüfungen das geplante Vorhaben der KMU ausbremsen. Bei dem Crowdinvesting fallen diese detaillierten Prüfungen durch die Banken weg und die Unternehmer können schneller mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen. Die alternative Finanzierung kann sowohl bei kleineren als auch größeren Projekten sinnvoll sein.

Mit jedem einzelnen Geldgeber wird hierbei ein eigener Investmentvertrag abgeschlossen. Mit seinem Crowdinvestment stellt der Investor dem Unternehmen somit in der Regel eigenkapitalähnliche Mittel, so genannte Mezzanine, zur Verfügung. Wichtig: Das Unternehmen bleibt dabei trotzdem unabhängig von fremder Einflussnahme. Ein Beispiel für Crowdinvesting wäre ein partiarisches Nachrangdarlehen, auch Beteiligungsdarlehen genannt.
Erfolgreiche Unternehmen nutzen Crowdinvesting
Transparenz für alle Beteiligten

Das eigene Crowdinvest, also die Geldanlage im Rahmen einer Crowd, bietet dem Investor die Chance, je nach Art des Projektes, sein Geld sicher und transparent in mittelständische Unternehmen zu investieren. In der Regel erstellt jede Crowdinvesting-Plattform einzelne, übersichtliche Projektseiten zusammen, auf denen sofort ersichtlich ist, welches Unternehmen auf der Suche nach Investoren ist, wer sich hinter der Firma verbirgt, was im Detail das beworbene Projekt umfasst und um welche Art der Investition es sich handelt (Crowdinvesting oder Crowdlending). Schnell und unkompliziert kann so jeder einzelne Investor seinen Teil zur Stärkung des deutschen Rückgrats beitragen. Hier gilt das Motto: Mit Hilfe der Schwarmfinanzierung gemeinsam stark für den Mittelstand.

Schon kleine Investments sind möglich

Das Projekt Ein Lichtblick in Bayern, der LMT GmbH (Leuchten + Metall Technik GmbH) aus dem bayrischen Hilpoltstein, wurde beispielsweise erfolgreich über Crowdinvestments aus der Taufe gehoben. Dabei half ihnen nicht nur das gute Image der Marke „Made in Germany“. Auch die infrastrukturellen Bedingungen, beispielsweise in Transport oder Telekommunikation, gelten in Deutschland im Allgemeinen mindestens als „gut“, wenn nicht sogar als „sehr gut“. Das Ergebnis davon sind kurze Dienstwege und schnelle Lieferzeiten, die auch die LMT GmbH auszeichnen. Seit Anfang 2015 entwickeln sie einen neuartigen LED-Scheinwerfer, den sie seit September 2015 in Serie produzieren. Dass das Unternehmen in familiärer Tradition aufgebaut wurde und geführt wird, brachte der LMT GmbH zusätzliche Pluspunkte bei ihrer Suche nach Kapitalgebern. Aber ab welchem Betrag kann man bereits damit beginnen, in mittelständische Unternehmensfinanzierung zu investieren?

Als Teil einer großen Crowd können Anleger schon kleine Investment-Summen an das Unternehmen geben. Die Höhe der Investitionen richtet sich dabei zuerst nach dem persönlichen Empfinden („jeder gibt das was er kann und möchte“), unterliegt aber auch staatlichen Regularien in Form von Gesetzen, wie etwa dem Kleinanlegerschutzgesetz, das seit 2015 für mehr Transparenz sorgen soll. Damit löste die Bundesregierung die Zusage aus dem Koalitionsvertrag ein, den Anlegerschutz zu verbessern: Ziel des Kleinanlegerschutzgesetzes ist es, den Schutz der Anleger vor zweifelhaften Angeboten von Vermögensanlagen zu erhöhen und zwar u.a. durch mehr Informationen und aktuellere Prospekte zu Vermögensanlagen.

Wer kann mit wie viel zum Unternehmenserfolg beitragen?

Der Einfachheit halber beziehen sich die folgenden Beispiele für mögliche Investment-Summen auf die Crowdinvesting-Plattform von Unternehmerich. Die erste Investorengruppe, ist die der Privatpersonen. Damit sind prinzipiell alle Personen gemeint, die ihren Erstwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, vollkommen geschäftsfähig sind und über ein Bankkonto verfügen. Privatpersonen können bereits ab einem Betrag von 250 Euro in mittelständische Unternehmen investieren.

So genannte Family Offices müssen, um am Rohstoffmarkt Kapital tätig sein zu dürfen, ihren Firmensitz oder Ihre Niederlassung in Deutschland nachweisen können. Für all diejenigen, die im Moment noch nicht genau wissen, was es mit einem Family Office auf sich hat, lesen hier eine kurze Definition: „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht [BaFin] versteht unter einem Family Office ein Unternehmen, das sich unabhängig von seiner Rechtsform, mit der bankenunabhängigen Verwaltung großer privater Vermögen befasst.“ (Quelle: BaFin) Eine Investition auf http://www.unternehmerich.de beginnt deshalb für Family Offices ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro je Projekt.

Die sogenannten institutionellen Investoren sind ähnlich anzusiedeln wie ein Family Office. Darunter werden Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Banken aber auch Stiftungen mit Firmensitz oder Niederlassung in Deutschland verstanden. Auch diese Unternehmen können ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro in wirtschaftlich-nachhaltige Projekte von mittelständischen Unternehmen investieren.

Eine Win-Win-Situation?

Welchen konkreten Nutzen haben aber insbesondere die Investoren, wenn sie sich einmal für ein Projekt entschieden haben? Bei manchen Formen des Crowdinvestings beginnt die Finanzierung des eingesetzten Kapitals erst dann, wenn die jeweilige Projekt-Finanzierungsschwelle erreicht wird. Aus Sicht eines Investors bedeutet dies, dass – obwohl das Kapital bereits das eigene Konto verlassen hat – er erst das Erreichen der Schwelle abwarten muss, bis mit dem Geld wirklich gearbeitet wird. Dies ist zumeist sehr unbefriedigend.

Im Fall von Unternehmerich profitieren alle Geldgeber möglichst früh von ihren Crowdinvestments, nämlich genau ab dem Zeitpunkt, zu dem sie konkret in ein mittelständisches Unternehmensprojekt investiert haben. Das heißt, je schneller Sie ein Projekt unterstützen, desto schneller beginnt die Verzinsung ihres Kapitals und desto höher wird Ihr Ertrag am Ende sein.

Hohe Qualitätsstandards sorgen für starke Anlagesicherheit

Jedes Unternehmen durchläuft, bevor es sein Projekt auf dem Marktplatz attraktiv präsentieren kann, in der Regel einen strengen Verifizierungs- und Prüfungsprozess. Im Fall von Unternehmerich muss zudem jedes mittelständische Unternehmen eine dreijährige operative Tätigkeit am Markt sowie ein marktfähiges Geschäftsmodell nachweisen können. All diese Faktoren gemeinsam betrachtet, sollen dem Investor als Qualitätsmerkmal dienen, dass er sein Geld richtig und sinnvoll anlegen kann.

Für Kapitalanlagen im Bereich des Crowdinvestings ist es wichtig, dass diese sichtbar, nachvollziehbar und offen sind. Der Investor kann selbst die Firma auswählen, die er unterstützen möchte und kann nach Registrierung auf der jeweiligen Plattform in der Regel alle wirtschaftlich-relevanten Daten einsehen. Unternehmerich beispielsweise steht zudem jederzeit in engem Kontakt mit den Unternehmen und hat somit direkten Einblick in projektinterne Abläufe, über die unsere Investoren regelmäßig informiert werden.

Was ist eine Risikoklasse und was soll damit dargestellt werden?

Grundsätzlich muss sich jeder potentielle Geldgeber darüber bewusst sein, dass jedes Investment durch Mitglieder der Crowd das generelle Risiko eines Ausfalls beinhaltet. Dies gilt generell für alle Arten von Investitionen. Unter einem Ausfall wird die Möglichkeit verstanden, dass es während einer Rückzahlung eines Investitionsprojektes zu Zahlungsausfällen kommt und die Investitionssumme nicht bzw. nur unvollständig zurückgezahlt werden kann.

Um Investoren im Crowdinvesting eine Einschätzung zu geben, wie hoch das Risiko einer Geldanlage ist, werden Unternehmen auf den Plattformen durch ein externes Rating in Risikoklassen eingeteilt, welche die durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeiten von Kapitalanlagen für Investoren darstellen. Unternehmerich beispielweise orientiert sich bei der Darstellung der Risikoklassen an internationale Standards.

Betrachtet man die Risikoklassen des Unternehmerich Marktplatzes näher, fällt die Transparenz der Aktionen auf: Investiert man zum Beispiel in 100 Projekte der Investitionsklasse A+ mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von durchschnittlich 0,15 %, müssen Anleger nur bei 0,15 Projekten mit einem Zahlungsausfall rechnen. Das Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit ist somit sehr gering.

Warum nicht gleich das Geld auf die klassische Weise anlegen?

Anders als bei Fonds oder Aktienpaketen weiß der Kapitalgeber bei seinem Crowdinvestment genau, in was er investiert. Darüber hinaus kann er sein Portfolio völlig frei wählen und zusammenstellen (Streuung minimiert das Ausfallrisiko) und er kann gezielt Projekte unterstützen, die ihm persönlich am Herzen liegen oder ihm geschäftlichen Nutzen bringen. Das angelegte Geld arbeitet vom ersten Tag an. Selbst dann, wenn die veranschlagte Gesamtsumme für das Projekt nicht zusammenkommt und die Investitionen an ihre Anleger zurückgezahlt werden, ist das Geld für den Zeitraum der Anlage verzinst.

Auch für das Unternehmen ergeben sich Vorteile gegenüber einem Bankkredit. Dadurch, dass der Investor Teil des Projekts und dessen Erfolg wird, agiert er als Multiplikator: Er motiviert seine Partner, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls am Crowdinvesting zu beteiligen. Durch dieses Prinzip werden Firma und Projekt bekannt und die Erfolgsaussichten vergrößern sich mit jedem neuen Kontakt. Das spart Werbekosten, erhöht die Aufmerksamkeit und schafft persönliche Verbindlichkeit.

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