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Erschweren Immobilienmakler den Hauskauf………………..?

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 19, 2017 at 11:00 am

Erschweren Immobilienmakler den Hauskauf?

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) macht sich bei deutschen Immobilienmaklern derzeit nicht gerade beliebt. Nachdem die Wissenschaftler in den vergangenen Tage bereits eine Ausdehnung des Bestellerprinzips auf Immobilienkäufe begrüßt haben, konkretisieren sie nun den Vorschlag – und stellen Makler sogar als Problem beim Hauskauf dar.  dsc_0091

Die Nebenkosten beim Hauskauf steigen seit Jahren. Vor allem aufgrund der in vielen Bundesländern stetig steigenden Grunderwerbssteuern. Das IW prangert nun aber auch die Rolle der Makler an. So würden Maklergebühren viele Geschäfte verhindern. Den vermeintlich hohen Maklergebühren zu entkommen, sei fast unmöglich, da 59% aller Immobilien in Deutschland von Maklern angeboten werden. In der Hauptstadt Berlin werden laut der Studie sogar rund 80% der Wohnungen von Maklern angeboten, in Düsseldorf immerhin 76%.

Die Maklergebühr schlage bei Käufern besonders ins Gewicht, da sie je nach Bundesland bei 6% des Immobilienpreises (zuzüglich Mehrwertsteuer) liegt. Für ein Haus in Berlin im Wert von 200.000 Euro müssen also beispielsweise gut 14.000 Euro an den Makler gezahlt werden – allerdings nur teilweise von den Käufern.
„Unnötige Erschwerung“

„Das macht vielen Menschen den Hauskauf unnötig schwer“, meint IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. Die hohen Nebenkosten führen laut dem Institut maßgeblich dazu, dass nur 45% der Deutschen in den eigenen vier Wänden wohnen und dass trotz Niedrigzinsphase sich nicht mehr Deutsche Wohneigentum anschaffen. Bei Haushalten mit niedrigem Einkommen nehme die Quote sogar seit Jahren ab.

Bestellerprinzip als Lösungsansatz

Als Lösung schlägt das IW Köln, wie schon in den vergangenen Tagen gefordert, die Einführung des Bestellerprinzips auf Immobilienverkäufe vor. Dann zahle derjenige den Makler, der ihn beauftragt, also in der Regel der Hausbesitzer. „Die Käufer könnten damit entlastet werden, Immobilien würden besser finanzierbar“, meint Voigtländer. Der Verkäufer habe zudem mehr Marktmacht und könne leicht günstigere Maklergebühren aushandeln. Dadurch steige der Wettbewerbsdruck auf die Makler und die Gebühren könnten sinken. Das zeige nicht zuletzt ein Blick in die Niederlande, wo das Bestellerprinzip seit vielen Jahren bereits gilt. Dort liegt die Maklerprovision im Schnitt nur bei 1 bis 2% des Kaufpreises. (mh)

Was sagen Sie dazu als Hausbesitzer oder Diejenigen die zukünftig vorhaben eine Immobilie zu erwerben. Wir bitten Sie um ihre ehrliche Meinung dazu, was glauben Sie wirkt sich allgemein das Bestellerprinzip aus. Wenn die Gebühren vom Immobilienbesitzer bezahlt werden sollten, der Ihn beauftragt ist das Einkommen des Maklers nach wie vor gesichert. Die Chancen der zukünftigen Immobilienerwerber könnten sich drastisch erhöhen, vor allem auch junge Familien bekämen die Möglichkeit ihre eigene Immobilie zu erwerben. Der chronische Geldmangel von jungen Familien hat dies bisher erfolgreich verhindert hat. Wir bitten Sie dazu ihre eigene Meinung abzugeben. Dies wird natürlich nicht veröffentlicht bzw. ihre Privatsphäre gesichert.

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Abschaffung des Bargelds: Der Krieg gegen das Gold sollte uns eine Warnung sein………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 11, 2017 at 9:30 am

 

Bloomberg NewsDer Besitz von Gold war für viele Jahre verboten                           bild-003
Die Angst bei vielen Menschen vor der Abschaffung des Bargelds wächst. Ich meine: Zu recht. Auch der Krieg gegen das Gold wurde still und heimlich geführt – bis es zu spät war.
Es gibt viele gute und legitime Gründe, Bargeld zu halten. Vielleicht haben Sie ein Geschäft, in dem bar bezahlt wird. Vielleicht wollen Sie für Notfälle etwas Bargeld im Haus haben. Wenn Sie wie ich an der Ostküste leben, sind Sie der Gefahr von Tropen- und Nordoststürmen ausgesetzt, die tage- oder wochenlange Unterbrechungen der Stromversorgung verursachen können (wie zum Beispiel Hurrikan Sandy). Wenn der Strom ausfällt, funktionieren Geldautomaten und Kreditkarten-Lesegeräte nicht mehr. Für solche Fälle ist es gut, eine Notreserve in bar zur Verfügung zu haben.
Dessen ungeachtet ist ein Trend zu digitalen Währungen zu verzeichnen, hin zur sogenannten bargeldlosen Gesellschaft. Viele Menschen stellen sich auf den Standpunkt: „Ja und? Es ist einfach praktisch, digital zu bezahlen.“ Das sehe ich genauso. Auch ich nutze Kredit- und Debit-Karten, PayPal und Apple Pay, wie Millionen andere Amerikaner auch. Aber der Trend zum digitalen Bezahlen bringt einige wichtige Implikationen mit sich.
ZUR PERSON
James Rickards ist Ökonom und Investmentbanker mit über 35 Jahren Erfahrung an der Wall Street. Der Verfechter des Goldstandards berät Firmen weltweit zu Währungsrisiken. Der Text ist ein Auszug aus seinem Buch „Gold. Wie Sie sich vor Inflation, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen“
Ein ausschließlich digitales Bezahlsystem schafft in der Wirtschaft die Voraussetzungen für negative Zinssätze. Die Regierung könnte versuchen, die Menschen zu zwingen, ihr Geld auszugeben, indem sie einen Teil des Geldes, das auf einem Bankkonto liegen bleibt, unter dem Vorwand eines negativen Zinssatzes konfisziert. Dann wird die Bank, anstatt Ihnen Zinsen zu zahlen, sie von Ihrem KontoJetzt auf das kostenlose Girokonto von 1822direkt umsteigen! abbuchen.
Bargeld ist eine einfache Methode, sich gegen negative Zinsen zu wehren. Jeder, der Bargeld hat, wird am Ende jeder Periode immer noch genauso viel davon haben, ohne dass es durch negative Zinsen geschmälert werden konnte. Bargeld abzuschaffen und alle Bürger in ein ausschließlich digitales Bezahlsystem zu zwingen, ist der erste Schritt zu negativen Zinssätzen. Prominente Ökonomen wie Larry Summers und Kenneth Rogoff haben solche Schritte befürwortet.

Der Krieg gegen Bargeld wurde angeblich begonnen, um Drogenhändlern und Terroristen leichter auf die Schliche zu kommen. Staatliche Stellen werden immer sagen: „Wir haben ja nichts gegen anständige Bürger; wir wollen doch nur versuchen, böse Drogenhändler und Terroristen, Steuersünder und andere Straftäter ausfindig zu machen. Darum dürfen wir nicht zulassen, dass die Menschen Bargeld haben.“ Das Problem dabei ist, dass damit jeder gesetzestreue Bürger von vornherein als Drogenhändler, Steuerhinterzieher oder Terrorist verdächtigt wird, falls er es vorziehen sollte, mit Bargeld zu bezahlen.
Der Krieg gegen Bargeld ist weit mehr als lediglich ein Auftakt zu negativen Zinssätzen. Ohne Bargeld wird es auch einfacher, Bail-ins und Konfiszierungen zu erzwingen oder KontenJetzt auf das kostenlose Girokonto von 1822direkt umsteigen! einzufrieren. Um das Geld von Einlegern festzusetzen, ist es nützlich, sie einer kleinen Zahl von Megabanken in die Arme zu treiben, die Weisungen von der Regierung befolgen. Dann kann das böse Spiel beginnen.
Der Krieg gegen Bargeld erinnert an das, was Gold zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerfuhr, in der Zeit zwischen 1900 und 1914. Wenn Sie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten im Jahr 1901 etwas kaufen wollten, hätten Sie vielleicht in die Tasche gegriffen und eine 20-Dollar-Münze aus Gold oder einen Silberdollar hervorgeholt. Ich kann mich noch erinnern, dass in meiner Kindheit ein Vierteldollar oder eine Zehn-Cent-Münze aus reinem Silber bestand; erst in den 1960er-Jahren hat die Regierung begonnen, den Wert von Silbermünzen durch Beimischungen von Kupfer, Zink und anderen Metallen zu vermindern.
Video: Taucher finden spektakulären Goldschatz
Taucher rastet unter Wasser aus vor Freude – der Grund ist eine Million Dollar wert
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Wie ist es der Regierung gelungen, die Menschen dazu zu bringen, ihre Goldmünzen herzugeben? Nun, die Banken zogen diese Münzen nach und nach aus dem Verkehr (genauso, wie heute das Bargeld aus dem Verkehr gezogen wird), schmolzen sie ein und gossen daraus 400-Unzen-Barren. Niemand wird mit einem 400-Unzen-Goldbarren in der Tasche durch die Gegend laufen. Dann haben sie den Menschen gesagt: „In Ordnung, ihr könnt Gold besitzen, aber nicht mehr als Münzen, sondern nur noch in Form solcher Barren. Und noch etwas: Solche Barren sind sehr teuer.“ Das bedeutet, dass Sie sehr viel Geld besitzen mussten, um sich auch nur einen einzigen dieser Barren leisten zu können, und dass Sie ihn nicht irgendwo hinbringen, sondern in einem Banktresor lagern würden.
Es war ein schleichender Prozess und den Menschen schien gar nicht aufzufallen, wie ihre Goldmünzen durch Papiergeld ersetzt wurden, weil die Papierscheine ihnen so viel praktischer erschienen (ganz so, wie digitales Bezahlen heute praktischer zu sein scheint). Die Banken ließen diese 400-Unzen-Goldbarren herstellen und schafften die Goldmünzen ab. Als der Besitz von Gold 1933 verboten wurde, war nicht mehr viel Gold im Umlauf und so war es relativ einfach, die in Banktresoren liegenden Goldbarren per Anweisung des Präsidenten zu konfiszieren.
Der gleiche Prozess ist auch heute im Gange. Die Menschen akzeptieren digitale Bezahlsysteme als Ersatz für Papiergeld, weil sie sie praktischer finden. Erst später, wenn kein Papiergeld mehr im Umlauf ist, wird die Regierung anfangen, digitale Werte zu konfiszieren. Wenn es erst einmal so weit ist, können die Menschen nicht mehr auf Bargeld ausweichen – und sie werden das erst merken, wenn es zu spät ist.
Der gesamte Prozess der Umstellung – von Goldmünzen auf goldgedecktes Papiergeld, dann auf ungedecktes Papiergeld und dann auf digitales Geld – ist bisher seit etwa 100 Jahren im Gang. Jeder Schritt in diesem Prozess macht es der Regierung etwas leichter, Ihre Vermögenswerte zu konfiszieren.
Inzwischen schließt sich der Kreis. Ich habe den Krieg gegen Gold beschrieben, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geführt wurde, und jetzt, im 21. Jahrhundert, erleben wir den Krieg gegen Bargeld. Ironischerweise besteht die vielversprechendste Verteidigungsstrategie im Krieg gegen Bargeld darin, zum Gold zurückzukehren, da es heute wieder legal ist, Gold zu besitzen. Von 1933 bis 1975 war es in den Vereinigten Staaten illegal, Gold zu besitzen (und in vielen anderen Ländern ist es das nach wie vor). Aber heute ist Gold ein legales Mittel, um Geld zu besitzen. Sie können nach Belieben große 400-Unzen-Barren kaufen. Sie können Ein-Kilo-Barren kaufen, die wesentlich handlicher sind als 400-Unzen-Barren, und Sie können auch wieder Goldmünzen kaufen. Die „United States Mint“ („Münzanstalt der Vereinigten Staaten“) verkauft den „American Gold Eagle“ und den „American Buffalo“; beide Münzen enthalten eine Unze reines Gold, aber dem „Eagle“ sind andere Metalle beigemischt, um ihn haltbarer zu machen. (…)
Wahrscheinlich ist es schon zu spät, um an größere Mengen Bargeld zu kommen. Der Krieg gegen Bargeld ist so gut wie vorbei und die Regierung hat ihn gewonnen. Aber es ist noch nicht zu spät, um Gold zu kaufen, das seine Eigenschaft als physisches Wertaufbewahrungsmittel behält und von der Digitalisierung anderer Formen von Geld nicht betroffen ist.

…………Papiergeldwährungen kommen und gehen, Edelmetalle und Betongold hat bisher sämtliche Krisen überlebt und dient als Währungsabsicherung, deshalb Geld runter vom Konto, Hier klicken und Infos einholen…..       

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Crowdinvesting – Unternehmensbeteiligung mit finanziellen Renditen………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 11, 2017 at 9:12 am

Crowdfunding und Crowdinvesting werden in den Medien häufig synonym gebraucht. Jedoch unterscheiden sich die beiden verwandten Finanzierungsformen in einigen Punkten erheblich. In beiden Fällen geht es darum, dass die Crowd (also der Schwarm) viele kleine Beträge investiert – meist in Projekte, Start-ups oder Unternehmen. Während beim Crowdfunding dabei die nicht-monetäre Gegenleistung im Vordergrund steht (wie beispielsweise die Nennung des Namens im Abspann eines mitfinanzierten Films oder persönliche Gegenstände des Künstlers), zielt das Crowdinvestment auf den monetären Gewinn ab. Das heißt, dass die Investoren zu Anteilseignern werden und von zukünftigen Gewinnen des Unternehmens oder Start-ups profitieren. Wird das Unternehmen veräußert, erhalten die Anleger ebenfalls einen Teil des Gewinns.
Crowdlending als alternative Kapitalanlage                            bild-003
Was ist anders im Crowdinvestment?

Grundsätzlich war es vor diesem Trend des Crowdinvesting Privatpersonen generell nicht möglich, etwa in Start-ups in der Frühphase zu investieren. Mit der neuen, alternativen Finanzierungsform ändert sich dies nun – auch zum Vorteil der Unternehmen, die Kapitalgeber suchen. Warum das so ist? Hier ein Beispiel.

Ein mittelständisches Unternehmen, das für ein Projekt Kapital benötigt, war bislang hauptsächlich auf die Hausbank angewiesen. Damit war die Anzahl der Stakeholder auf nur einen einzigen reduziert. Heute ist die Auswahl potenzieller Geldgeber deutlich größer. Das Internet ermöglicht Schwarmfinanzierungen, an denen sich unkompliziert viele einzelne Privatanleger oder institutionelle Investoren direkt beteiligen können. Von den Erfolgen des Projekts profitiert folglich nicht nur eine Partei außerhalb des Unternehmens, sondern eine ganze Reihe von kleinen oder mittelgroßen Anlegern – die sogenannte Crowd (zu Deutsch: der Schwarm).

Welche Entscheidungen muss jeder einzelne Crowdinvestor treffen?

Und wie sieht das konkret aus? Ein Geldgeber möchte sein Kapital sinnvoll und gewinnbringend anlegen. Er hat sich für das monetäre Crowdinvestment entschieden, da er sich dadurch einen direkten Gewinn am Unternehmenserfolg erhofft. Nun muss er sich auf die Suche nach einem Unternehmen oder Projekt machen, welches er durch seine Anlage unterstützt. Eine Übersicht aller Crowdfunding-Plattformen bietet das Internet-Portal crowdfunding.de. Über eine spezielle Suchmaske lassen sich die gewünschten digitalen Marktplätze finden. Der Suchende kann hier direkt nach speziellen Crowdinvesting-Plattformen suchen und seinen gewünschten Fokus setzen.

Er sollte für sich bis dato also folgende Fragen beantwortet haben: Soll das Investment in ein Start-up fließen? Soll die Geldanlage Projekte von kleinen oder mittelständischen Unternehmen unterstützen? Fokussiere ich bei meiner Finanzierung bestimmte Themen wie etwa die Energiewende? Oder liegen mir Projekte zum Thema Kunst und Kultur am Herzen?

Auf dem Vormarsch: Direktinvestments in den Mittelstand

Ist die Entscheidung gefallen, bieten unabhängige Plattformen, wie beispielsweise unternehmerich.de, seedmatch.de oder companisto.com konkrete Projekte verschiedener Firmen an. Auf dem Online-Portal für den deutschen Mittelstand Unternehmerich.de findet man überwiegend kleine, mittelständische Firmen (KMU), die ein innovatives oder aufwendiges Projekt verwirklichen möchten, es aber an finanziellen Mitteln fehlt, um das Projekt auf eigene Faust und unabhängig von Kreditinstituten zu realisieren.

Das Problem bei Kreditinstituten ist vor allem, dass Firmen für besonders visionäre, risikoreiche Projekte viel Geld bei der jeweiligen Bank hinterlegen müssen und lange, zeitraubende Prüfungen das geplante Vorhaben der KMU ausbremsen. Bei dem Crowdinvesting fallen diese detaillierten Prüfungen durch die Banken weg und die Unternehmer können schneller mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen. Die alternative Finanzierung kann sowohl bei kleineren als auch größeren Projekten sinnvoll sein.

Mit jedem einzelnen Geldgeber wird hierbei ein eigener Investmentvertrag abgeschlossen. Mit seinem Crowdinvestment stellt der Investor dem Unternehmen somit in der Regel eigenkapitalähnliche Mittel, so genannte Mezzanine, zur Verfügung. Wichtig: Das Unternehmen bleibt dabei trotzdem unabhängig von fremder Einflussnahme. Ein Beispiel für Crowdinvesting wäre ein partiarisches Nachrangdarlehen, auch Beteiligungsdarlehen genannt.
Erfolgreiche Unternehmen nutzen Crowdinvesting
Transparenz für alle Beteiligten

Das eigene Crowdinvest, also die Geldanlage im Rahmen einer Crowd, bietet dem Investor die Chance, je nach Art des Projektes, sein Geld sicher und transparent in mittelständische Unternehmen zu investieren. In der Regel erstellt jede Crowdinvesting-Plattform einzelne, übersichtliche Projektseiten zusammen, auf denen sofort ersichtlich ist, welches Unternehmen auf der Suche nach Investoren ist, wer sich hinter der Firma verbirgt, was im Detail das beworbene Projekt umfasst und um welche Art der Investition es sich handelt (Crowdinvesting oder Crowdlending). Schnell und unkompliziert kann so jeder einzelne Investor seinen Teil zur Stärkung des deutschen Rückgrats beitragen. Hier gilt das Motto: Mit Hilfe der Schwarmfinanzierung gemeinsam stark für den Mittelstand.

Schon kleine Investments sind möglich

Das Projekt Ein Lichtblick in Bayern, der LMT GmbH (Leuchten + Metall Technik GmbH) aus dem bayrischen Hilpoltstein, wurde beispielsweise erfolgreich über Crowdinvestments aus der Taufe gehoben. Dabei half ihnen nicht nur das gute Image der Marke „Made in Germany“. Auch die infrastrukturellen Bedingungen, beispielsweise in Transport oder Telekommunikation, gelten in Deutschland im Allgemeinen mindestens als „gut“, wenn nicht sogar als „sehr gut“. Das Ergebnis davon sind kurze Dienstwege und schnelle Lieferzeiten, die auch die LMT GmbH auszeichnen. Seit Anfang 2015 entwickeln sie einen neuartigen LED-Scheinwerfer, den sie seit September 2015 in Serie produzieren. Dass das Unternehmen in familiärer Tradition aufgebaut wurde und geführt wird, brachte der LMT GmbH zusätzliche Pluspunkte bei ihrer Suche nach Kapitalgebern. Aber ab welchem Betrag kann man bereits damit beginnen, in mittelständische Unternehmensfinanzierung zu investieren?

Als Teil einer großen Crowd können Anleger schon kleine Investment-Summen an das Unternehmen geben. Die Höhe der Investitionen richtet sich dabei zuerst nach dem persönlichen Empfinden („jeder gibt das was er kann und möchte“), unterliegt aber auch staatlichen Regularien in Form von Gesetzen, wie etwa dem Kleinanlegerschutzgesetz, das seit 2015 für mehr Transparenz sorgen soll. Damit löste die Bundesregierung die Zusage aus dem Koalitionsvertrag ein, den Anlegerschutz zu verbessern: Ziel des Kleinanlegerschutzgesetzes ist es, den Schutz der Anleger vor zweifelhaften Angeboten von Vermögensanlagen zu erhöhen und zwar u.a. durch mehr Informationen und aktuellere Prospekte zu Vermögensanlagen.

Wer kann mit wie viel zum Unternehmenserfolg beitragen?

Der Einfachheit halber beziehen sich die folgenden Beispiele für mögliche Investment-Summen auf die Crowdinvesting-Plattform von Unternehmerich. Die erste Investorengruppe, ist die der Privatpersonen. Damit sind prinzipiell alle Personen gemeint, die ihren Erstwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, vollkommen geschäftsfähig sind und über ein Bankkonto verfügen. Privatpersonen können bereits ab einem Betrag von 250 Euro in mittelständische Unternehmen investieren.

So genannte Family Offices müssen, um am Rohstoffmarkt Kapital tätig sein zu dürfen, ihren Firmensitz oder Ihre Niederlassung in Deutschland nachweisen können. Für all diejenigen, die im Moment noch nicht genau wissen, was es mit einem Family Office auf sich hat, lesen hier eine kurze Definition: „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht [BaFin] versteht unter einem Family Office ein Unternehmen, das sich unabhängig von seiner Rechtsform, mit der bankenunabhängigen Verwaltung großer privater Vermögen befasst.“ (Quelle: BaFin) Eine Investition auf http://www.unternehmerich.de beginnt deshalb für Family Offices ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro je Projekt.

Die sogenannten institutionellen Investoren sind ähnlich anzusiedeln wie ein Family Office. Darunter werden Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Banken aber auch Stiftungen mit Firmensitz oder Niederlassung in Deutschland verstanden. Auch diese Unternehmen können ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro in wirtschaftlich-nachhaltige Projekte von mittelständischen Unternehmen investieren.

Eine Win-Win-Situation?

Welchen konkreten Nutzen haben aber insbesondere die Investoren, wenn sie sich einmal für ein Projekt entschieden haben? Bei manchen Formen des Crowdinvestings beginnt die Finanzierung des eingesetzten Kapitals erst dann, wenn die jeweilige Projekt-Finanzierungsschwelle erreicht wird. Aus Sicht eines Investors bedeutet dies, dass – obwohl das Kapital bereits das eigene Konto verlassen hat – er erst das Erreichen der Schwelle abwarten muss, bis mit dem Geld wirklich gearbeitet wird. Dies ist zumeist sehr unbefriedigend.

Im Fall von Unternehmerich profitieren alle Geldgeber möglichst früh von ihren Crowdinvestments, nämlich genau ab dem Zeitpunkt, zu dem sie konkret in ein mittelständisches Unternehmensprojekt investiert haben. Das heißt, je schneller Sie ein Projekt unterstützen, desto schneller beginnt die Verzinsung ihres Kapitals und desto höher wird Ihr Ertrag am Ende sein.

Hohe Qualitätsstandards sorgen für starke Anlagesicherheit

Jedes Unternehmen durchläuft, bevor es sein Projekt auf dem Marktplatz attraktiv präsentieren kann, in der Regel einen strengen Verifizierungs- und Prüfungsprozess. Im Fall von Unternehmerich muss zudem jedes mittelständische Unternehmen eine dreijährige operative Tätigkeit am Markt sowie ein marktfähiges Geschäftsmodell nachweisen können. All diese Faktoren gemeinsam betrachtet, sollen dem Investor als Qualitätsmerkmal dienen, dass er sein Geld richtig und sinnvoll anlegen kann.

Für Kapitalanlagen im Bereich des Crowdinvestings ist es wichtig, dass diese sichtbar, nachvollziehbar und offen sind. Der Investor kann selbst die Firma auswählen, die er unterstützen möchte und kann nach Registrierung auf der jeweiligen Plattform in der Regel alle wirtschaftlich-relevanten Daten einsehen. Unternehmerich beispielsweise steht zudem jederzeit in engem Kontakt mit den Unternehmen und hat somit direkten Einblick in projektinterne Abläufe, über die unsere Investoren regelmäßig informiert werden.

Was ist eine Risikoklasse und was soll damit dargestellt werden?

Grundsätzlich muss sich jeder potentielle Geldgeber darüber bewusst sein, dass jedes Investment durch Mitglieder der Crowd das generelle Risiko eines Ausfalls beinhaltet. Dies gilt generell für alle Arten von Investitionen. Unter einem Ausfall wird die Möglichkeit verstanden, dass es während einer Rückzahlung eines Investitionsprojektes zu Zahlungsausfällen kommt und die Investitionssumme nicht bzw. nur unvollständig zurückgezahlt werden kann.

Um Investoren im Crowdinvesting eine Einschätzung zu geben, wie hoch das Risiko einer Geldanlage ist, werden Unternehmen auf den Plattformen durch ein externes Rating in Risikoklassen eingeteilt, welche die durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeiten von Kapitalanlagen für Investoren darstellen. Unternehmerich beispielweise orientiert sich bei der Darstellung der Risikoklassen an internationale Standards.

Betrachtet man die Risikoklassen des Unternehmerich Marktplatzes näher, fällt die Transparenz der Aktionen auf: Investiert man zum Beispiel in 100 Projekte der Investitionsklasse A+ mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von durchschnittlich 0,15 %, müssen Anleger nur bei 0,15 Projekten mit einem Zahlungsausfall rechnen. Das Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit ist somit sehr gering.

Warum nicht gleich das Geld auf die klassische Weise anlegen?

Anders als bei Fonds oder Aktienpaketen weiß der Kapitalgeber bei seinem Crowdinvestment genau, in was er investiert. Darüber hinaus kann er sein Portfolio völlig frei wählen und zusammenstellen (Streuung minimiert das Ausfallrisiko) und er kann gezielt Projekte unterstützen, die ihm persönlich am Herzen liegen oder ihm geschäftlichen Nutzen bringen. Das angelegte Geld arbeitet vom ersten Tag an. Selbst dann, wenn die veranschlagte Gesamtsumme für das Projekt nicht zusammenkommt und die Investitionen an ihre Anleger zurückgezahlt werden, ist das Geld für den Zeitraum der Anlage verzinst.

Auch für das Unternehmen ergeben sich Vorteile gegenüber einem Bankkredit. Dadurch, dass der Investor Teil des Projekts und dessen Erfolg wird, agiert er als Multiplikator: Er motiviert seine Partner, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls am Crowdinvesting zu beteiligen. Durch dieses Prinzip werden Firma und Projekt bekannt und die Erfolgsaussichten vergrößern sich mit jedem neuen Kontakt. Das spart Werbekosten, erhöht die Aufmerksamkeit und schafft persönliche Verbindlichkeit.

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EU beabsichtigt Beschlagnahmung von Gold, Bargeld, Bitcoin & Prepaid-Karten zur Bekämpfung von “Terrorfinanzierung” Veröffentlicht am January 1, 2017 in Politik von Contrapaganda..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 3, 2017 at 10:07 am

Dem Beispiel äußerst unpopulärer Schritte Chinas und Indiens folgend, hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen, die Kontrolle von Bargeld und wertvollen Metallen zu verschärfen – wobei sie so weit ging, die Beschlagnahmung von Gold und Vermögen von jedem zu erlauben, der verdächtigt wird, mit Terrorismus oder Terroristen in Verbindung zu stehen.

Diese Beschlagnahmungen und Einschränkungen von persönlichem Vermögen wären Teil des “Aktionsplans gegen Terrorfinanzierung” der EU, der infolge des Terroranschlags von Paris im November 2015 vorgeschlagen wurde – und nun zusätzlichen Auftrieb bekommen hat, als am 19. Dezember ein LKW in einen belebten Weihnachtsmarkt in Berlin raste, wodurch 12 Menschen getötet und noch mehr verletzt wurden.

Es scheint, dass die Kommission nach dem Angriff auf den Weihnachtsmarkt insgeheim kurz vor den Feiertagen strengere Kontrollen von Bargeld und wertvollen Metallen vorgeschlagen hat – möglicherweise, um heftige Gegenreaktionen zu vermeiden.

Reuters berichtet:                      bild-003

“Zu den neuen Vorschlägen gehört, dass Zollbeamte in Staaten der Europäischen Union die Überprüfung von Bargeld und Guthabenkarten intensivieren können, die per Post oder durch Frachtsendungen verschickt werden.”

Aber Reisende nach Europa werden das harte Durchgreifen nicht umgehen können, indem der Bericht fortfährt:

“Behörden werden auch in der Lage sein, Bargeld oder wertvolle Metalle zu beschlagnahmen, die von verdächtigen Individuen mitgeführt werden, die in die EU einreisen.”

“Leute, die mehr als 10.000 Euro Bargeld bei sich tragen, müssen dies bereits bei der Zollkontrolle deklarieren, wenn sie in die EU einreisen. Die neuen Regeln würden es den Behörden erlauben, Geld unterhalb dieser Schwelle zu beschlagnahmen, ‘wo es Verdachtsfälle krimineller Aktivitäten’ gibt, sagte die EU-Exekutivkommission in einem Memorandum.”

Offizielle EU-Vertreter behaupteten, dass die Terroristen die kürzlichen Anschläge mit kleinen Budgets ausführten, die manchmal durch ‘kriminelle Organisationen’ finanziert wurden, die sich andernorts aufgehalten haben – daher stellt der Anschlag in Berlin den idealen Vorwand dar, um den Besitz von Bargeld und wertvollen Metallen einzuschränken.

Laut Reuters debattiert die EU-Kommission darüber, ob ein EU-spezifisches “Programm zur Aufspürung der Terrorfinanzierung” eingeführt werden soll, welches dasjenige widerspiegelt, das bereits zwischen der EU und den USA existiert, und das, wie Reuters notiert, “bei EU-Abgeordneten und Verfechtern der Privatsphäre lange Zeit auf Widerstand gestoßen ist, weil es weitgehende Überprüfungen von Banküberweisungen der Kunden erlaubt.”

Interessanterweise schrieb das US-Finanzministerium bei der Einführung des amerikanischen Programms zur Aufspürung der Terrorfinanzierung – und was rückblickend betrachtet den Anschein erweckt, als ob es versuchen würde, sich selbst von den Vorzügen des Programms zu überzeugen, als es erklärte:

“Dies ist genau die Art von Programm, das die Amerikaner wollen und von ihrer Regierung erwarten, um weitere Terroranschläge zu verhindern.”

Aber die Kommission geht sogar noch weiter:

Es wurden unter den 28 Mitgliedsstaten auch allgemeine Regeln vorgeschlagen, um “Finanzmittel von Terroristen” einzufrieren – und die finanziellen Vermögenswerte von jedem zu beschlagnahmen, der nur unter dem Verdacht steht, mit Kriminellen Kontakt zu haben.

Aber die Pläne der EU-Kommission werden an dieser Stelle noch zwielichtiger, weil durch ihre Vorschläge – trotz der angeblichen Bekämpfung von Terroristen und Kriminellen – unbescholtene Bürger dem Risiko ausgesetzt werden, ungerechtfertigterweise angeschuldigt zu werden und dabei ein beträchtliches persönliches Vermögen zu verlieren.

Nämlich jeder, der eine Bezahlung über 150.000 Euro oder mehr vornehmen will, indem er eine Prepaid-Karte benutzt, wird dazu gezwungen, sich auszuweisen, um die Transaktion durchzuführen.

Reuters erklärt, dass die Pläne vorhergehenden Vorschlägen nach den Anschlägen von Paris folgen, in der Absicht “Kontrollen bei virtuellen Währungen wie Bitcoin und Prepaid-Karten zu verschärfen, von denen die französischen Behörden behaupten, dass sie zur Finanzierung der Anschläge benutzt worden seien.”

Ein weiterer Vorschlag, der bei diesem angeblichen Kampf gegen den Terrorismus vorgebracht wird, kriminalisiert zum ersten Mal Geldwäsche – besonders in Bezug auf virtuelle Währungen – und die EU wird untersuchen, ob Bitcoin strenger reguliert werden sollte.

Man beachte, dass bei diesen Vorschlägen nichts dazu durchklingt, dass es in erster Linie darum geht, einzelne kriminelle oder Terrorzellen zu identifizieren, und dass durch die Vorgehensweise, die nur ihren Finanzmitteln gilt, vielmehr alle Bürger betroffen sind, indem sie andeuten, dass das eigentliche Ziel die Vermögenswerte gewöhnlicher Europäer sind, wobei es dahingestellt sei, ob dies beabsichtigt ist, oder ob sie den repressiven Maßnahmen eher zufällig zum Opfer fallen.

“Es gibt eindeutige Signale, dass auf eine sehr komplizierte Art und Weise der Besitz von Gold zu Investitionszwecken illegal gemacht wird”, warnte Zero Hedge. “Stellen Sie sich auf nachfolgende Kontrollen von Vermögen ein.”

Während jeder einzelne aus einer ganzen Reihe von Vorschlägen Verfechter persönlicher Freiheit erschaudern lässt, hat jeder einzelne der 28 Mitgliedsstaaten den Plan unterstützt – der nun die Zustimmung des EU-Parlaments erwartet.

“In der Zukunft werden alle EU-Mitgliedsstaaten die Beschlagnahmung des Vermögens von Terroristen oder das Einfrieren von Konten in jedem EU-Land anerkennen”, behauptete die EU-Kommissarin für Justiz, Vera Jourova, gegenüber Deutsche Welle.

Die Konten werden innerhalb von 48 Stunden nach der Benachrichtigung eingefroren, erklärte Jourova, und fügte hinzu: “Schlupflöcher müssen gestopft werden.”

Die Vorschläge wirken anmaßend und ungewöhnlich restriktiv, zumal durch keinen offiziellen EU-Vertreter klargestellt wurde, ob die Maßnahmen effektiv wären, um Terrornetzwerke unschädlich zu machen – oder ob sie auch nur zur Verhinderung eines einzigen Anschlags in der Lage wären.

Dennoch könnten Gold, wertvolle Metalle, Bargeld, Bitcoin und Prepaid-Karten über einem Grundbetrag von 150 Dollar sowie Bankkonten – besonders wenn man ungewöhnlich wohlhabend ist – nun jeden Augenblick und ohne Vorwarnung vom Staat beschlagnahmt werden – wenn die Regierung einfach nur vermutet, dass Sie nichts Gutes im Schilde führen.

Verweise:

http://www.zerohedge.com/news/2016-11-30/gold-slips-china-curbs-imports-slow-capital-flight
http://www.zerohedge.com/news/2016-12-27/Europe%20Starts%20Confiscating%20Gold%20In%20Crackdown%20On%20%22Terrorist%20Financing%22
http://thefreethoughtproject.com/us-warned-citizens-attacks-berlin/
http://uk.reuters.com/article/uk-eu-security-financing-idUKKBN14A17P
https://www.treasury.gov/resource-center/terrorist-illicit-finance/Terrorist-Finance-Tracking/Pages/tftp.aspx
http://www.dw.com/en/european-commission-tackles-terrorism-financing/a-36869137
http://www.zerohedge.com/news/2016-12-27/europe-proposes-confiscating-gold-crackdown-terrorist-financing
http://www.dw.com/en/european-commission-tackles-terrorism-financing/a-36869137
Übersetzt aus dem Englischen von TheFreeThoughtProject.com

………..wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf, deshalb ist es Zeit zu reagieren , Geld runter vom Konto, Edelmetalle ohne Bankregistrierung sowie Betongold (Stiftung) sind immer noch die sichersten Anlagen….

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Selbsthilfe: Schweden gründen Banken ohne Zinsen………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 2, 2017 at 10:07 am

Zahlst Du noch oder lebst Du schon? Die Schweden haben eine Antwort auf das Zins-Geld-System gefunden. Die JAK-Banken sind Genossenschaftsbanken, in denen es weder Zins noch Wucher gibt. Gerade deshalb sind die Banken erfolgreich und werden in der Finanzkrise auch außerhalb Schwedens als Alternativen eingesetzt.   bild-003

Der Fluch des Zins-Systems lastet schwer auf den globalen Wirtschafts-Systemen. Niemand weiß warum er wo welche Zinsen zahlt. Und kaum einer hat sich vorher den Überblick verschafft, wie lange ihn die Zinslast drücken wird, Von Zinsezinsen ganz zu schweigen.

Einige Alternative in Schweden fanden die Lösungsmodelle der Banken-Industrie schon im Jahr 1965 unebfriedigend. Sie gründeten einen Genossenschafts-Spar- und Darlehensverein. Das Ziel des kleinen Vereins war, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich gegenseitig Geld zu leihen. Und zwar zinsfrei. Das System entpuppte sich als durchschlagender Erfolg. Im Dezember 1997 erhielt der Verein den offiziellen Status einer Bank. Ihr Name: JAK. Die Initialen stehen für Jorde, Arbeite, Kapital. Zu Deutsch Land, Arbeit und Kapital.

„Es ist eine Vision, für eine Wirtschaft zu arbeiten, wo wir mit diesen drei Dingen auf gute Weise haushalten“, sagt Miguel Ganzo den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Er ist Koordinator der internationalen Beziehungen bei der JAK Mitgliedsbank. Das Grundprinzip ist einfach: Wer einen Kredit aufnehmen will, muss auch für die Zukunft sparen. Das funktioniert so:

Wird man Mitglied der Bank, eröffnet man ein Konto und kann ganz normal Geld darauf einzahlen. Nur, dass man statt Zinsen Sparpunkte erhält. Ein Sparpunkt entspricht einer gesparten schwedische Krone (SEK) im Monat. Wer einen Kredit aufnimmt, dem werden negative Sparpunkte angerechnet.

„Zinsen sind ein künstliches Werkzeug“ – Miguel Ganzo, Mitarbeiter bei der JAK Mitgliedsbank (Foto: jak.se)
„Zinsen sind ein künstliches Werkzeug“ – Miguel Ganzo, Mitarbeiter bei der JAK Mitgliedsbank (Foto: jak.se)

Nimmt ein Mitglied etwa einen Kredit von 100.000 Euro auf, ist er auch verpflichtet, Spareinlagen einzuzahlen. Statt 100 Raten zu 1.000 Euro zurückzuzahlen, zahlt er aber 200 Raten zurück. Insgesamt hat er dann 200.000 Euro eingezahlt. Das zu viel eingezahlte Geld hat er auf seinem Konto angespart und es steht ihm nach der Rückzahlungszeit wieder zur Verfügung. Der Vorteil: Das angesparte Geld steht während der Kreditlaufzeit anderen Bankmitgliedern zur Verfügung.

Bankschalter hat die JAK keine, Mitglieder können über das hauseigene Online-System Kredite beantragen und Geld einzahlen. Über Konten bei regulären schwedischen Banken kann das Geld vom JAK- Konto behoben werden.

Zinsen zahlt man keine, lediglich eine Verwaltungsgebühr von drei Prozent fällt an. Im Gegensatz zu Zinsen bleibt die Gebühr aber konstant. Die Kosten des Kredits sind also fixiert.

Sie sind notwendig, um die 30 angestellten Mitarbeiter bei der Bank zu bezahlen und laufende Kosten abzudecken. „Wir rechnen uns aus, wie viel Geld wir jedes Jahr brauchen, um die Bank am Laufen zu halten. Wir haben schätzungsweise 2,5 Millionen Euro Kosten pro Jahr“, erklärt Ganzo.

75 Prozent der Bankeinkünfte sind die Gebühren, die bei der Aufnahme eines Kredits zu leisten sind. Dazu kommen noch Mitgliedsbeiträge, die umgerechnet 25 Euro pro Jahr betragen.

Weitere Einnahmequelle sind Zinsen aus schwedischen Staatsanleihen. Für die kleine JAK gelten die gleichen Regeln wie für große Banken. Auch sie muss über genügend Eigenkapital verfügen. Die JAK verpflichtet sich, mindestens 20 Prozent der Einlagen in stabile Anleihen zu investieren.

Gänzlich zinsfrei ist das System also nicht. Das wird auch von einigen Mitgliedern von JAK kontrovers gesehen, schließlich ist das ein Widerspruch zur Idee der Zinslosigkeit. „In unserer Mitgliedsbank ist das System schon zinsfrei. Aber in den Beziehungen mit der Außenwelt sind wir nicht zinsfrei“, sagt Ganzo. Die Bank nimmt aber keine Kredite am üblichen Geldmarkt auf. „Wir versuchen, immer mehr Spareinlagen zu haben, als Geld, das wir verleihen“, sagt Miguel Ganzo. Damit sind im Fall eines unvorgesehenen Bank-Runs die Einlagen der Sparer gesichert.

Seit die JAK Mitgliedsbank im Jahr 1997 die Banklizenz bekommen hat, ist sie rasant gewachsen. Es werden immer mehr Mitglieder. Jetzt sind es 38.000, die meisten in Schweden. Alle Mitglieder von JAK sind Eigentümer der Bank. Wenn die Bank Profit macht, bleibt das Geld in der Organisation um das Eigenkapital zu stärken. Entscheidungen der Bank werden demokratisch beschlossen, etwa bei Fragen, wie hoch beispielsweise der Mitgliedsbeitrag oder die Kreditgebühr sein soll.

Aus ganz Europa, vor allem aus dem Süden, melden sich Leute bei Miguel Ganzo und wollen mehr über diese kleine Bank und ihr alternatives System wissen. „Durch die Krise ist erst vielen Leuten bewusst geworden, wie das Wirtschaftssystem funktioniert“, sagt Ganzo „Wir sind froh, dass wir ein Vorbild sein können für andere Projekte.“ Auch in Deutschland hat sich nach dem Vorbild der JAK die Solidargemeinschaft O/ZB Stuttgart gegründet. Mitglieder können sich zinslose Darlehen leihen, nachdem sie eine Einlage geleistet haben. Untereinander sind die Projekte in der stetig wachsenden Internationalen zinsfreien Bewegung vernetzt. Alle zwei Jahre trifft sich die Bewegung, tauscht Erfahrungen aus und diskutiert Probleme.

Auch wenn JAK mit ihrem Modell erfolgreich ist, hat sie auch mit Problemen zu kämpfen. Die renommierte Wirtschaftshochschule Instituto Empresa (IE) in Madrid hat eine Studie über das Kreditsystem von JAK und ihre Schwächen erstellt. So besteht etwa die Gefahr, dass bei den Spareinlagen, die geleistet werden müssen, der Wert der Einlage durch die Inflation mit der Zeit sinkt. Daher könnten manche Leute versucht sein, ihr Geld lieber anderswo zu investieren.

Außerdem ist das Kreditsystem der JAK nicht für alle geeignet. So wurden 2009 88 Prozent aller Kredite an Hausbesitzer vergeben. Um risikoreichere Kredite für neue Unternehmen zu vergeben, fehlt der Bank das Know-how. Außerdem kann JAK mit dem derzeitigen System nicht Kredite an Unternehmer vergeben, die die zusätzlichen Spareinlagen nicht erbringen können.

Für die kleine Bank in Schweden ist es schwierig in der Bankenwelt, die anders läuft, mit ihrem Modell zu bestehen. Der Wettbewerb mit anderen Banken macht der JAK zu schaffen. Denn andere Geldinstitute bieten Kredite an, die – auf kurze Sicht – besser sind, als die Sparkredite der JAK.

Ob das Kreditsystem der JAK wirklich auch am internationalen Finanzmarkt funktionieren würde und es dann keine Krisen mehr geben würde? „Nun, wir sind so klein, dass es schwierig abzusehen ist, wie dieses Modell funktionieren würde und was die Konsequenzen im großen Maßstab wären“, sagt Ganzo. Auf jeden Fall könnten Mitglieder, die bei JAK einen Kredit aufnehmen, ein Unternehmen aufbauen und damit in der produktiven Wirtschaft mitmischen.

Jedenfalls sind Kreditblasen, so wie sie die Weltwirtschaftskrise von 2008 ausgelöst haben, mit dem JAK Kreditsystem von vornherein undenkbar. Denn erst die auf Zinsen basierende Wirtschaft hat die Krise möglich gemacht.

„Die Schuldenkrise in Europa ist eine große Sauerei. Die Leute haben ihren Teil dazu beigetragen, indem sie wie verrückt Kredite aufgenommen und nicht zurückgezahlt haben!“, sagt Ganzo. Er ist selbst Spanier und weiß, was die Immobilienblase in seinem Heimatland angerichtet hat. Immer mehr wollten Häuser kaufen und einfache Kredite aufnehmen. Die Blase wurde immer größer. Bis sie platzte.

„Das ist das Problem mit dem normalen Kreditsystem, in dem wir leben: Wer einen Kredit bei JAK haben will, muss Spareinlagen machen. Bei einer normalen Bank gibt es die nicht. So bläst sich die Blase auf“, so Ganzo.

Zinsen kritisiert Miguel Ganzo als „künstliches Werkzeug“, das Entscheidungen die wirtschaftlich verrückt sind, klug erscheinen lässt. Bei Zinsen bekomme man Geld aufs Konto, von dem man nicht weiß, wer und was dafür gearbeitet hat. „Wer einen ganzen Wald abholzt, das Holz verkauft und den Gewinn auf ein Konto einzahlt, wo er Zinsen bringt, handelt in einer zinsenbasierten Wirtschaft klug!“, sagt Ganzo.

Für ihn ist ein zinsfreies System kein Allheilmittel, aber zumindest Teil der Lösung für eine bessere Wirtschaft. Dann gebe es keine Menschen, die nur von Zinsen und damit der Arbeit anderer Menschen leben würde.

In der JAK teilen die Mitglieder die Vision, mit ihrem Modell für weniger Ungerechtigkeit und ein faireres Finanzsystem arbeiten. Die Motivation der JAK Mitglieder ist nicht die Aussicht auf einen zinslosen Kredit, sondern die Überzeugung, dass durch dieses System nachhaltiger gewirtschaftet wird und man ökonomisch unabhängig ist.

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