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Kommt das Bestellerprinzip für den Immobilienkauf?

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Februar 3, 2017 at 4:20 pm

Für die Neuvermietung von Wohnungen gilt es bereits seit 2016: das Bestellerprinzip. Es besagt, dass derjenige den dsc_0091 Makler bezahlt, der dessen Dienste in Anspruch nimmt. Seit einiger Zeit wird so ein Bestellerprinzip auch für den Verkauf von Immobilien diskutiert.

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Jetzt ist neuer Schwung in diese Diskussion gekommen. Anfang des Wahljahres 2017 machte die SPD Schlagzeilen, weil sie neben anderen Entlastungen für Bauherren und Immobilienkäufer das Bestellerprinzip für den Immobilienkauf analog zum Mietmarkt einführen wolle. Hinter dieser Forderung steht auch Justizminister Heiko Maaß (SPD). Die „Immobilien Zeitung“ zitierte ihn am 20.1.2017 mit dem Satz: „Wer eine Leistung bestellt, muss sie bezahlen. Das ist ein Grundprinzip der Marktwirtschaft. Das sollte langfristig auch für den Wohnungskauf die Regel werden.“ Maas erklärt weiter, dass das Bestellerprinzip für Mieter dringlicher gewesen sei, weil mehr Menschen betroffen und Mieter meist finanziell schlechter dastehen würden als Käufer. Für Verwirrung sorgt die Pro-Bestellerprinzip-Haltung von Heiko Maaß vor allem deshalb, weil sie einer vollkommenen Kehrtwende binnen kürzester Zeit gleichkommt. Anfang des Jahres zitierte ihn die Zeitung „Die Welt“ noch mit dem Satz „Das Bestellerprinzip beim Kauf wird nicht kommen.“ Das nahm der Immobilienverband Deutschland (IVD) zum Anlass, seine Position gegen das Bestellerprinzip beim Verkauf von Immobilien zu bekräftigen.

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Unterstützt wird die Forderung nach dem Bestellerprinzip in einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) von Mitte Januar 2017. Bei der Untersuchung der Kaufnebenkosten schlage die Maklergebühr mit je nach Bundesland bis zu sechs Prozent plus Mehrwertsteuer besonders kräftig zu Buche. „Für ein Haus in Berlin im Wert von 200.000 Euro müssen also beispielsweise 14.000 Euro nur für den Makler gezahlt werden“, rechnet das IW vor. Trotz der niedrigen Zinsen könnten sich nur 45 Prozent der Deutschen Wohneigentum leisten. Das IW richtet den Blick in die Niederlande, „wo das Bestellerprinzip seit vielen Jahren bereits gilt. Die Maklerprovision liegt hier bei rund ein bis zwei Prozent des Kaufpreises“. Soll heißen: Wenn das Bestellerprinzip gilt, sinken meist auch die Provisionen der Makle

Wir bitten Sie im Rahmen ihrer eigenen Erfahrungen, inwieweit sich das Bestellerprinzip bewährt hat (Mietobjekte) bzw. Gründe dafür und dagegen sprechen im Bereich des Immobilienkaufs. Sagen Sie ihre Meinung darüber, solange sie noch erhört wird.

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