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So soll der Wahnsinn bei der Grunderwerbsteuer enden………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Februar 7, 2017 at 10:19 am

Quelle: Infografik Die Welt
In Deutschland werden Hauskäufer zu stark belastet, sagen Ökonomen. Die FDP will die Eigentumsbildung erleichtern. Und der Grundbesitzerverband liefert eine Idee, wie das finanziert werden könnte.
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AnzeigeEine Familie arbeitet an ihrem Haus. Der Traum vom Eigenheim wird für viele unerschwinglich
Der deutsche Immobilienmarkt ist im internationalen Vergleich ein günstiger Standort. Dazu passt allerdings nicht die Belastung der Hauskäufer mit Nebenkosten. Denn die sind happig: Rund 29.000 Euro werden in Deutschland etwa für den Kauf einer Immobilie im Wert von 250.000 Euro fällig, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ausgerechnet.

In den Niederlanden seien das nur 6500 Euro für ein genauso teures Haus. Wesentliche Position für die viel höheren Kosten in Deutschland sei die Grunderwerbsteuer, die in vielen Bundesländern deutlich erhöht worden ist.

Die Auswirkungen sind an einem Wert gut ablesbar: der Eigentumsquote. Seit dem Jahr 1990 ist der Anteil derjenigen, die über Wohneigentum verfügen, in der schwächsten Einkommensgruppe von 25 Prozent auf 17 Prozent im Jahr 2014 gesunken.

Kaufnebenkosten verhindern Eigentumsbildung

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Zudem verharrt die Quote über alle Einkommensgruppen seit dem Jahr 2010 bei rund 45 Prozent. „Angesichts niedriger Zinsen müsste es den Menschen eigentlich leichter fallen, Eigentum zu bilden“, sagt Michael Voigtländer, Professor am IW. Das sei aber nicht der Fall, weil die Kaufnebenkosten seit Jahren steigen würden.

„Besonders die von einigen Ländern in wenigen Jahren fast verdoppelte Grunderwerbsteuer ist eine große Belastung für die Finanzierung des Eigenheims“, so Voigtländer, der für die FDP ein Gutachten über eine Reform der Grunderwerbsteuer ausgearbeitet hat.

Quelle: Infografik Die Welt
Für eine Reform wurden drei Vorschläge geprüft: Eine allgemeine Senkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent, ein allgemeiner Freibetrag von 100.000 Euro und ein Freibetrag von 500.000 Euro für Ersterwerber.

Am besten Ersterwerber fördern

Durch die genannten Reformen würde das Aufkommen der Grunderwerbsteuer etwa in Nordrhein-Westfalen um 51 bis 41 Prozent sinken. Bei dem allgemeinen Freibetrag wären die Einnahmenverluste für den Staat am größten, beim Freibetrag für Ersterwerber am geringsten.

Bezogen auf das Ziel, die Wohneigentumsbildung zu stärken, sei der Freibetrag für Erstkäufer am effektivsten, so das Gutachten. Die Entlastung würde in der Spitze bis zu 32.500 Euro betragen. Bei dem allgemeinen Freibetrag von 100.000 Euro ergebe es maximal 6500 Euro.

Die FDP erwärmt sich für eine Freibetragsregelung für den Kauf der ersten selbst genutzten Immobilie. Würde eine Familie ein Haus für 400.000 Euro kaufen, würde das bei einem Satz von 6,5 Prozent auf die Grunderwerbsteuer, wie er in Brandenburg, NRW, dem Saarland, Schleswig-Holstein und in Thüringen erhoben wird, zu einer Entlastung für die Käufer in Höhe von 26.000 Euro führen.

„Es ist inakzeptabel, jungen Familien mit einer Art Strafsteuer den Erwerb einer selbst genutzten Immobilien zu erschweren“, sagt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso eine Familie zwei bis sechs komplette Monatsnettogehälter an den Fiskus überweisen müsse, um danach ein Leben lang den Hauskredit abzustottern.

Starkes Votum für einen einheitlichen Steuersatz

Voigtländer hält einen bundesweiten Steuersatz für die beste Lösung. Aber das sei wohl nicht durchsetzbar, sagt der Experte. Das habe auch damit zu tun, dass es für die Bundesländer einen Anreiz gibt, höhere Steuern zu erheben.

Vereinfacht gesagt, werden die Grunderwerbsteuereinnahmen, die oberhalb des bundesweiten Durchschnitts liegen, nicht in den Länderfinanzausgleich eingerechnet. Und Ländern die ihren Steuersatz bei 3,5 Prozent belassen haben – Bayern und Sachsen – wird in der Durschnittsberechnung eine höher Finanzkraft zugeschrieben, als es der Wirklichkeit entspricht. Laut IW führt die derzeitige Regelung zu einem Wettlauf um Steuersatzerhöhungen.

Bei einem Freibetrag für Ersterwerber bestehe aber die Gefahr, dass die Bundesländer die Sätze erhöhen, um Ausfälle zu kompensieren. Daher müsste der Bund die Einnahmeausfälle ausgleichen.

Mehr Förderung für junge Familien

„Wer gerade jungen Familien den Erwerb von Wohneigentum erleichtern will, kommt an niedrigeren Grunderwerbsteuersätzen nicht vorbei“, sagt Kai H. Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Es sei nicht sinnvoll, den Familien das Geld über eine hohe Grunderwerbsteuer zu nehmen und es ihnen anschließend über andere Kanäle zurückzugeben.

Junge und alte Häuslebauer werden benachteiligt

Jungen Familien und Rentnern werden seltener Baukredite gegeben. Darüber klagen auch Sparkassen und Volksbanken. Grund ist eine neue Richtlinie der EU, die jetzt aber überdacht werden soll.

Quelle: Die Welt
Warnecke wies auch darauf hin, dass die Länder eine Steuersenkung nicht mit Hinweis auf dann fehlende Einnahmen ablehnen können. Sie könnten sich das Geld nämlich durch eine gerechtere Besteuerung zurückholen.

Bei Verkäufen großer Immobilien nutzen viele Unternehmen sogenannte Share Deals, um die Zahlung der Grunderwerbsteuer zu vermeiden. Bei einem solchen Geschäft wird die Firma gekauft, der das Grundstück gehört und nicht nur das Grundstück. Grunderwerbsteuer werde dabei durch den Einsatz von Steuertricks nicht fällig.

Laut Warnecke werden diese „Share Deals“ aber heute auch genutzt, um einzelne Wohnungen unter Umgehung der Grunderwerbssteuer zu kaufen. Warneckes einfache Rechnung: „Würde man alle ,Share Deals‘ streichen, würde sich das Aufkommen aus der Grunderwerbsteuer verdoppeln. Und dann könnten alle Bundesländer ihren Grunderwerbsteuersatz einfach halbieren.“

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