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Immobilienunternehmen setzen verstärkt auf alternative Finanzierungen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 2, 2017 at 2:33 pm

01. März 2017Immobilienunternehmen setzen verstärkt auf alternative Finanzierungen

Immobilienunternehmen setzen verstärkt auf alternative Finanzierungen

53% der Bestandshalter und 59% der Projektentwickler wollen alternative Finanzierungsinstrumente 2017 ausbauen. Nachrangdarlehen sind das meistgenutzte Instrument. Darlehen von Versicherungen und Versorgungskassen sind aber ebenfalls verbreitet.

Die Immobilienbranche setzt 2017 stärker auf alternative Finanzierungsinstrumente – dies gilt für Projektentwickler und Bestandshalter gleichermaßen. Das zeigt eine Umfrage der BF.direkt AG. Die befragten Unternehmen haben demnach zudem 2017 einen umfassenden Kapitalbedarf. Allein 42% der Projektentwickler planen für 2017 ein Projektvolumen von mehr als 100 Mio. Euro. Insgesamt beziffern rund 38% der Befragten ihren Kapitalbedarf für 2017 auf mehr als 100 Mio. Euro.

Nachrangdarlehen favorisiert

Unter den Bestandshaltern planen 53% eine Ausweitung alternativer Finanzierungsinstrumente, unter den Projektentwicklern sind es sogar fast 60%. Bei den Bestandshaltern sind die wichtigsten verwendeten Strukturen Nachrangdarlehen (40%), Schuldscheindarlehen (28%), Unternehmensanleihen (28%), Darlehen von Versicherungen (28%) und – bei börsennotierten Gesellschaften –Kapitalerhöhungen (28%).

Bei den befragten Projektentwicklern bringt das Gros der Befragten (71%) zwischen 11 und 20% Eigenkapital ein. Nur knapp jeder Vierte bringt mit 0 bis 10% nur sehr wenig Eigenkapital mit. Bei der Nutzung der Alternativen haben sie klare Präferenzen: Rund zwei Drittel haben Nachrangdarlehen in ihrer Finanzstruktur. Danach folgen Eigenkapitalfinanzierungen, teils über Equity-Joint-Ventures (26%) oder sonstige Formen der Beteiligungsfinanzierung (33%). Dahinter folgen Darlehen von Versicherern und Versorgungswerken (26%). (mh)

Kommentar:  Günter Draxler

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Es ist ja schon mal als positiv zu bewerten, wenn außer dem Giralgeld also dem Buchgeld, was von den Banken künstlich erzeugt wird, auch alternative Geldbeschaffung forciert wird. Im Falle des Falles eines Eurocrash holen sich die Banken  ihre vergebenen Darlehen in Form der selbsterzeugten ZVG (Zwangsversteigerungen) was seit 1945 nach wie vor verboten ist, zurück.

Klüger wäre, die Immobilienkäufe über einen Mietkauf mit einzubeziehen, da wie üblich mehrere Wege zum Ziel führen. Einen Mietkauf kann man nicht zwangsversteigern, da keine Bank involviert ist, desweiteren fällt keine Steuerpflicht für den Immobilienverkauf an, da die Tilgung in Form einer lebenslangen Rente erbracht wird. Das Problem der zu geringen Renten (soweit es noch Renten bis dahin gibt) würde der Immobilienverkäufer eine Rentenerhöhung durch den Verkauf seiner Immobilie erfahren.

Desweiteren gibt es nach wie vor genügend außereuropäische Investoren, Investmentgesellschaften die ihre Kapitalanlagen in deutsche Sachwerte aufgrund der geringen Verzinsung ihre Kundeneinlagen in Startup Unternehmen  und  deutsche Immobilien investieren. Last not Least für bestehende  Immobilien wäre hier eine außereuropäische Stiftung (Lichtenstein, Luxemburg oder ähnliche Stiftungen) durchaus eine reale Möglichkeit dem Fiskus aus dem Weg zu gehen.

Die Finanzierung wird bis dahin, aber auch Heute schon der Rückhalt für den Immobilienbesitzer von Morgen sein, was herkömmliche Bankinstitute nicht bieten können. Das bedeutet unter anderem, den regulären Bankinstituten weitgehenst aus dem Weg zu gehen. Die Eigenkapitalquote der Banken ist zum Großteil noch geringer 3-5% , wie bei den Kunden, die bei deren Banken finanzieren, der Selbstbedienungsladen für die Banken schlechthin.

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