draxler1

„Wir lehnen die Käuferprovision mittlerweile grundsätzlich ab“

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 2, 2017 at 10:13 am

„Wir lehnen die Käuferprovision mittlerweile grundsätzlich ab“

01. März 2017„Wir lehnen die Käuferprovision mittlerweile grundsätzlich ab“

Bestellerprinzip, miserables Image, Regulierungswahn und vieles mehr stellen Makler vor immense Herausforderungen. Was hat das konkret für Folgen und wie findet man sich in diesem Umfeld zurecht? ImmoCompact fragt wieder nach bei deutschen Immobilienmaklern. Diesmal bei Christian Lindstedt, Geschäftsführender Gesellschafter der Immobilien Lindstedt Management GmbH & Co.KG.

EXPORO verstärkt sich mit zwei neuen Immobilienexperten
VDH warnt vor „Pseudo-Beratung“ nach Bausparurteil des BGH
Immobilienunternehmen setzen verstärkt auf alternative Finanzierungen
„Wir lehnen die Käuferprovision mittlerweile grundsätzlich ab“
Immobilien sind langfristig die erfolgreichste Anlageklasse
Deutsche Immobilienmesse 2017: Jetzt Frühbucherrabatt sichern
Ist ein Baum auf dem Balkon mietvertragswidrig?
Koalition einigt sich auf neues Bauvertragsrecht
Ähnliche News

Sprengnetter kürt Deutschlands beste Immobiliengutachter
So punkten Makler und Sachverständige mit Kurz-Gutachten im Objekteinkauf
Deutscher Immobilienboom erreicht ländliche Gebiete
Ex-ImmobilenScout24-Chef wechselt zu SPRENGNETTER
Ein kritischer Blick auf die Quadratmeterzahlen
Herr Lindstedt, was zeichnet einen starken und zukunftsfähigen Immobilienmakler aus?
Sich und sein Unternehmen immer neu zu erfinden, darin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Solche Phrasen wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ lassen einen wie einen Anfänger aussehen. Wir versuchen immer auch neue Wege, sicher gibt es hier auch Misserfolge. Aber eben nicht nur. Vieles erweist sich auch als sehr zielführend. Letztlich wird Mut eben doch belohnt.

Anzeige Wir sagen Dankedsc_0091
Wie stark verändert hat das Bestellerprinzip die deutsche Immobilienwirtschaft verändert?
2012 war bei uns das Thema Bestellerprinzip schon sehr präsent und aktives Begleitthema. Zum damaligen Zeitpunkt waren wir auch noch sehr stark in der Vermittlung von Mietimmobilien. Unser Bestand machte rund 2/3 Mietangebote aus. Aber 2012 justierten wir uns bereits neu und legten unseren Fokus auf den Verkauf von Immobilien. Und nicht nur das. Auch änderten wir unsere Einstellung zur Käuferprovision. Diese lehnen wir mittlerweile grundsätzlich ab und vermarkten so für unsere Verkaufsangebote ohne Käuferprovision. Und dies mit großem Erfolg. Man kann sagen, dies ist unser größtes Alleinstellungsmerkmal. Sicher muss man hier dem Eigentümer einen beachtlichen Mehrwert liefern, und genau darin haben wir investiert. Abschließend kann man sagen, war das Bestellerprinzip für uns ein spürbarer Zugewinn. Warum? Weil unsere Kundschaft, die Eigentümer und Verkäufer, durch das Bestellerprinzip in der Vermietung für dieses Thema sensibilisiert wurde. Davon abgesehen wird der deutsche Staat früher oder später, wir schätzen in zwei bis fünf Jahren, das Bestellerprinzip ausweiten auf den Verkauf. Sich erst dann umzustellen, wäre uns zu riskant.

Wie lässt sich das Image der Immobilienmakler verbessern?
Wir arbeiten offen und transparent, mit klaren Aussagen und selbstverständlich schriftlichen Verträgen. Wir versprechen nichts unmögliches und nehmen unsere Beauftragungen sehr ernst. Hier beginnt es doch, das Image für die gesamte Berufsgruppe dauerhaft zu stärken. Ebenso sind wir auch offen für Mitbewerber. Kooperationen mit anderen Maklerunternehmen sind ebenso ein Pluspunkt für unsere Außenwahrnehmung. Wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Dann doch lieber gemeinsam, als jeder für sich allein.

Welche Immobilien sind aus Ihrer Sicht derzeit besonders interessant?
Diese Frage haben wir uns auch oft gestellt. Es ist keineswegs so, dass wir in diesen Zeiten alle Immobilien aus den Händen gerissen bekommen. Günstige Zinsen ermöglichen sicherlich dem einen oder anderen den Immobilienerwerb, der noch vor fünf Jahren keinen Gedanken daran verschwendete. Aber auf der anderen Seite haben wir auch höhere Kaufpreise. Gerade Privatanleger suchen nach Alternativen. Aus diesem Grund haben wir uns auch hier ein neues Standbein aufgebaut: Die Auslandsimmobilie. Für viele doch eine gesunde Alternative zu überteuerten Immobilien in Deutschland.

Was sind die größten Fehler beim Hauskauf und -verkauf?
Wenn Sie schon mal eine Immobilie verkauft haben oder gerade dabei sind, einen Käufer für Ihre Immobilie zu finden, dann haben Sie sicherlich festgestellt, dass Verhandlungen zwischen Eigentümer und Käufer alles andere als einfach sind. Bei solchen Gesprächen muss man als Verkäufer sehr geschickt vorgehen, wenn man seine Ziele erreichen und nicht zu viele Zugeständnisse machen möchte.

Nur allzu schnell können Verhandlungen durch einen unbedachten Satz scheitern. Ziehen sich die Verhandlungen lange hin, kann es Verkäufern passieren, dass der Interessent in der Zwischenzeit eine für ihn bessere Immobilie findet und kauft.

Machen Sie sich als Immobilienverkäufer das größte Problem in Ihrer Situation klar: Der Nachschub an echten Kaufinteressenten ist nicht beliebig. Daher sollten Sie dankbar für jeden sein, der den Kauf Ihrer Immobilie ernsthaft in Betracht zieht und ihn nicht leichtfertig vergraulen. (mh)

Vollständiges Impressum
Blogverzeichnis

Advertisements

Einen inspirierenden Tag lieber Leser wir bedanken uns für ihren positiven Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: