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Immobilienpreise gehen in allen Segmenten leicht zurück…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 21, 2017 at 7:15 am

Immobilienpreise gehen in allen Segmenten leicht zurück

Die aktuelle Auswertung des EUROPACE Hauspreis-Index EPX zeigt für März 2017 in allen drei untersuchten Wohnimmobilien-Segmenten leichte Preisrückgänge. Damit geben die Preise erstmals seit mehr als drei Jahren wieder in allen ausgewerteten Bereichen nach.   

Im EUROPACE Hauspreis-Index EPX waren die Preise zuletzt Ende 2013 und Anfang 2014 in allen drei Segmenten gleichzeitig zurückgegangen – damals gleich drei Monate hintereinander. In den darauffolgenden 36 Monaten war der Gesamtindex dann jedoch nur noch vier Mal relevant gesunken. Für März 2017 ist EPX Gesamtindex nun aber um 0,31% gesunken.

Auch Eigentumswohnungen erhalten Dämpfer

Zuletzt waren insbesondere die Preise für Eigentumswohnungen immer noch gestiegen. Doch auch sie gaben im März leicht um 0,20% nach. Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gingen laut der aktuellen EPX-Auswertung im März 2017 im Vergleich zum Vormonat im Durchschnitt um 0,50% zurück, Preise für Neubauhäuser um 0,24.

Auf Jahressicht noch deutlich im Plus

„Wie die Preisentwicklung kurzfristig weitergeht, ist schwer vorherzusagen“, kommentiert Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der EUROPACE AG. „Von Monat zu Monat entwickeln sich die Preise mal hin, mal her.“ Das zeige auch die Entwicklung der EPX-Teilindizes der letzten Monate. Interessanter als der Vergleich zum Vormonat sei jedoch der zum Vorjahresmonat. „Und da ist beispielsweise der Gesamtindex mit 7,57% im Plus“, erläutert Wiegand und ergänzt: „Bei dem hohen Nachfrageüberhang in praktisch allen Großstädten kann ich mir nicht vorstellen, dass die Immobilienpreise mittelfristig nachhaltig sinken werden.“ (mh)

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Bieterverfahren beim Immobilienkauf nützt vor allem Verkäufern…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 19, 2017 at 11:05 am

Hamburg-Eppendorf, Bremen, Immobilie, Bieterverfahren, Zwangsversteigerung

Beim Kaufvertrag für ein Haus muss der Verkäufer das Baujahr korrekt angeben.
Das Bieterverfahren ist eine Möglichkeit, Immobilien gut zu verkaufen, denn großes Interesse treibt den Preis nach oben. Das Spiel funktioniert aber nicht überall und hat auch Nachteile. Für Kauf-Interessenten ist besonders gefährlich, dass sie gegenseitig den Preis hochtreiben.   

Vor dem Verkauf ihrer Immobilie sind viele Eigentümer unsicher, welchen Preis sie verlangen können. Mit einem Bieterverfahren lässt sich das Problem lösen.

Das Verfahren funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage: Je mehr Interessenten, desto eher schaukelt sich der Preis hoch. Immobilienverkäufer geben am Ende demjenigen den Zuschlag, der das meiste Geld bietet. Käufer überschreiten im Wettbewerb ums Wunschhaus womöglich ihre finanziellen Grenzen.

Neue Vermarktungsstrategie

Das Bieterverfahren hat weder mit einer Auktion noch einer Zwangsversteigerung zu tun. Es „ist ganz klar eine Vermarktungsstrategie“, erläutert der Hamburger Makler Axel Kloth. Aus seiner Sicht bildet es für Vermittler und Privateigentümer eine Alternative zum üblichen Verkaufsprozess, um Objekte in guten Lagen teurer zu vermarkten: „Eine gewisse Nachfrage sollte da sein. Das ist in Hamburg-Eppendorf sicher anders als auf dem Land.“

Keine rechtlichen Vorgaben

Der Ablauf des Bieterverfahrens liegt in den Händen des Verkäufers, rechtliche Vorgaben fehlen. In der Regel läuft es wie ein ganz normaler Immobilienhandel: Der Eigentümer oder der von ihm beauftragte Vermittler bieten die Immobilie an. In der Annonce fehlt jedoch eine konkrete Preisangabe. Stattdessen gibt es häufig Formulierungen wie „Preis auf Anfrage“ oder „gegen Höchstpreis“. Meist wird ein Besichtigungstermin angegeben. Danach geben sie ein schriftliches Gebot ab, manchmal kann dies online passieren.

Verbraucherschützer sind kritisch

Es kommt vor, dass Interessenten bereits bei der Besichtigung zur Gebotsabgabe aufgefordert werden. „Merkwürdigkeiten“ nennt Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen solche Aufforderungen. Seiner Ansicht nach hat das Verfahren deshalb einen Beigeschmack: „Käufer sind unter Druck gesetzt und geben mehr an, als sie stemmen können“. Zumindest sollten Interessenten Zeit haben, um die Vor- und Nachteile der Immobilie abzuwägen, findet er. Optimal wäre, die Substanz des Hauses mit einem Fachmann zu prüfen. Das sei wichtig, um den angemessenen Wert einzuschätzen, argumentiert Schwarz. Daran hängt die Kreditzusage der Bank.

Verkäufer sind in der Gestaltung des Bieterverfahrens weitgehend frei. „Das kann jeder machen, wie er lustig ist“, erläutert Schwarz. Das bedeutet: Eigentümer entscheiden nicht nur, wie Gebote abgegeben werden und wie besichtigt werden kann, sondern auch über den Zuschlag. Bis zum Notartermin besteht die Chance mit mehreren Interessenten um den besten Preis zu pokern – auch, wenn die Immobilie bereits einem potenziellen Käufer versprochen ist.

„Handschlag zählt nicht. Erst die Unterschrift unter den Kaufvertrag bringt Gewissheit“, beschreibt „Finanztest“-Redakteurin Renate Daum das Risiko, als Käufer in letzter Sekunde aus dem Rennen um die gewünschte Immobilie zu fliegen. Und das, obwohl Interessenten schon einiges an Zeit und Mühe investiert haben – zum Beispiel für Gespräche mit der Bank, Finanzierungszusagen und Gutachterkosten.

Auch für Verkäufer nicht ganz ohne Risiko

Diese Unwägbarkeit hält nach Einschätzung von Axel Kloth in Deutschland viele potenzielle Käufer von der Teilnahme am Bieterverfahren ab. Aus Verkäufersicht hat das Verfahren sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu den positiven Aspekten zählt Kloth, dass das Objekt möglichst teuer verkauft werden kann. Außerdem bekommen unsichere Privatverkäufer ein Gefühl für den Marktwert ihres Hauses.

Für Verkäufer gibt es keine Garantie, dass das Geschäft am Ende reibungslos über die Bühne geht. Denn Interessenten können ebenfalls noch kurz vor der Unterschrift unter den Kaufvertrag abspringen. Abgegebene Gebote sind nicht bindend. Das Gleiche gilt ja auch für Zusagen des Eigentümers.

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Wer jetzt nicht auspackt, ist geliefert……………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 19, 2017 at 8:19 am

Dubai Air Games 2015

  • Seit Jahren versuchen die Behörden, ein System mit dubiosen Aktiendeals zu knacken. Jetzt haben Insider den Ermittlern wichtige Informationen gegeben.
  • Es geht darum, wie die Aktiendeals funktionierten, wer die Drahtzieher waren, wer sonst noch mitmachte, und wie die Beute verteilt wurde.
  • Wer jetzt nicht reinen Tisch macht und das höchstwahrscheinlich gestohlene Staatsgeld zurückzahlt, dem drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.
Von Klaus Ott, Köln

Die Grafik, die ein Kenner ganz besonderer Geschäfte vor einiger Zeit bei einer Vernehmung auf einen großen Bogen Papier zeichnete, ist ziemlich kompliziert. Ein großer Pfeil von links nach rechts, von einem der beiden Hauptakteure zum anderen, ein paar kleine Pfeile hin und zurück. Dazu weitere Beteiligte und noch mehr Pfeile; und viele Zahlen. So liefen Milliardendeals ab. Wahnsinnig verwirrend und schwer zu durchschauen. Das war auch Sinn und Zweck der Sache.

Denn auf diese Art und Weise haben Banken, Börsenhändler und weitere Akteure nach Erkenntnissen von Staatsanwälten und Steuerfahndern mit dubiosen Aktiendeals den deutschen Fiskus mehr als zehn Jahre lang um geschätzt mehr als zehn Milliarden Euro betrogen. Bis 2012 ging das, bis die Bundesregierung dem per Gesetzesänderung einen Riegel vorschob. Da war allerdings jede Menge Geld schon weg. So geschehen beim Handel von Aktien mit (Cum) und ohne (Ex) Dividende. Zwei Börsenhändler sollen sich mit dem Geld der Steuerzahler ein schönes Leben auf der berühmten Palmeninsel in Dubai am Persischen Golf machen.

Seit Jahren sind die Behörden dabei, dieses System von außen zu knacken, um die Hauptakteure und Hauptprofiteure hinter Schloss und Riegel zu bringen. Bei Razzien in mehr als zehn Staaten bis hin zu den Cayman Islands in der Karibik haben die Ermittler viel belastendes Material gefunden. Jetzt ist es den Behörden gelungen, das mutmaßlich kriminelle System von innen zu knacken.

Der Insider mit der Grafik hat über Monate hinweg bei der Staatsanwaltschaft Köln und beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ausgesagt. Hat erzählt und gezeichnet, wie die Aktiendeals funktionierten, wer die Drahtzieher waren bei dem offenkundigen Betrug am Staat, wer sonst noch mitmachte, und wie die Beute verteilt wurde. Zwei weitere Cum-Ex-Akteure reden inzwischen ebenfalls, die nächsten beiden stehen schon bereit.

Cum-Ex-Aktiengeschäfte Mitwisser packen aus - Ring von Bankern und Börsenhändlern aufgeflogen

Mitwisser packen aus – Ring von Bankern und Börsenhändlern aufgeflogen

Jahrelang soll der deutsche Staat mit dubiosen Aktiendeals um Milliarden betrogen worden sein. Jetzt schildern Insider den Behörden, wie das System funktionierte. Von Klaus Ott mehr …

Für die Cum-Ex-Szene im In- und Ausland sei das ein „Dammbruch“, sagen Juristen, die den Fall bestens kennen. Jetzt könnten die Behörden aufräumen. Richtig aufräumen. Die Staatsanwaltschaft Köln selbst schweigt. „Aufgrund des Steuergeheimnisses können wir keine konkreten Angaben zu hier durchgeführten Cum-Ex-Ermittlungen machen.“ Die bisherigen Strafverfahren in Köln, Frankfurt, München und anderswo gegen weit mehr als 50 Banker, Börsenhändler und Anwälte; die bisherigen Untersuchungen, die mehr als 100 Geldinstitute und Kapitalanlagefonds betreffen: alles nur ein Vorspiel.

Wer jetzt nicht reinen Tisch macht, wer jetzt nicht das höchstwahrscheinlich gestohlene Staatsgeld zurückzahlt, samt Zins und Zinseszins, dem drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. Das ist das höchste Strafmaß bei Steuerhinterziehung in besonders schweren Fällen. Die Erfolge der Staatsanwälte, Steuerfahnder und Kriminalbeamten zeigten, „wir bleiben dran, auch wenn die Fälle komplex und langwierig sind“, sagt der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

Der SPD-Politiker geht davon aus, dass nun „weitere beteiligte Banken und ihre Komplizen endlich dafür bestraft werden können, dass sie mit mehrfacher Erstattung der Kapitalertragsteuer Milliardenbeträge ergaunert haben“. Für die Steuerzahler sei das ein „wichtiges Signal“. Es sei ja deren Geld, das die „Cum-Ex-Täter“ aus der Staatskasse entwendet hätten.

Nordrhein-Westfalen hat vor wenigen Jahren beim Landeskriminalamt eine Spezialeinheit für schwere Wirtschaftsverbrechen gegründet, die Ermittlungsgruppe Organisierte Kriminalität und Steuerhinterziehung (EOKS). Die kümmert sich auch um Cum-Ex. Diese Sonderermittler sind es, die mit der Staatsanwaltschaft Köln die schmutzigen Aktiendeals entlarven.

So liefen Cum-Ex-GeschäfteDas Cum steht für Aktien mit, das Ex für Papiere ohne Dividende. Einmal im Jahr, meist im Frühling, schütten börsennotierte Unternehmen wie Siemens, Telekom oder Volkswagen einen Teil ihrer Gewinne als Dividende an die Aktionäre aus. Das Problem für den Fiskus waren jahrelang sogenannte Leerverkäufe.

Bei dieser Form des Börsenhandels muss sich der Verkäufer der Aktien diese erst noch verschaffen, obwohl er die Papiere einem Abnehmer bereits zugesagt hat. Bei Cum-Ex-Leerverkäufen konnte es passieren, dass ein- und dieselbe Aktie angeblich zwei Eigentümer hatte. Den alten Inhaber mit (Cum) Dividende, bei dem sich der Leerverkäufer mit den von ihm bereits weiter veräußerten Papieren erst noch eindecken musste. Und den neuen Inhaber, dem der Leerverkäufer die Aktien fest versprochen hatte, inklusive (Cum) einer Kompensationszahlung für die bereits ausgeschüttete Dividende.

Zwei vermeintliche Eigentümer, zwei Mal Cum, das bedeutete für den Fiskus: Es gab zwei Bescheinigungen über gezahlte Dividenden und darauf fällige Kapitalertragsteuern; ausgestellt von den beteiligten Banken. Mit diesen Bescheinigungen konnten sich beide Aktienbesitzer die Steuern vom Fiskus erstatten lassen; im Wege der Verrechnung mit anderen Abgaben. Tatsächlich aber war die Dividende nur einmal geflossen und die darauf fällige Steuer nur einmal ans Finanzamt gezahlt worden. Klaus Ott

Lange Zeit glaubten viele Cum-Ex-Akteure, ihr System sei enthüllungssicher. Weil keine Absprachen bei den hoch komplizierten Aktiendeals nachzuweisen seien. Weil nicht zu belegen sei, wie man den Staat gemeinsam ausgenommen habe. Doch alleine schon das, was der erste Insider nun preisgegeben hat, ist für die Ermittler eine Fundgrube. Den Namen des Informanten halten die Behörden geheim. Die Person, egal ob Mann oder Frau, müsste sonst mit heftigen Anfeindungen oder gar Repressalien von alten Geschäftspartnern rechnen. Denn die sind nun höchstwahrscheinlich geliefert.

Beteiligten drohen bis zu zehn Jahre Haft

Mit einer Art Geheimsprache hatten Banker, Börsenhändler und andere mutmaßliche Mittäter ihre Absprachen und Geschäfte verborgen. Da gab es „Tradings Levels“ und „Dividendenpunkte“. Ausdrücke, die dazu dienten, den auf Kosten des Fiskus erzielten Profit so zu verteilen, dass kein Außenstehender davon etwas mitbekam. Der Gewinn pro Aktie, die da gehandelt wurde, war eigentlich gar nicht so hoch. Die Erstattung der zuvor gar nicht gezahlten Kapitalertragsteuer habe im Schnitt 1,25 bis 1,5 Prozent des Wertes der Aktie ausgemacht, berichtete der Insider.

100 Euro Handelsvolumen brachten also 1,25 bis 1,50 Euro Ertrag. Und den mussten sich die Cum-Ex-Akteure dann auch noch teilen. Die Deals lohnten sich nur, wenn riesige Aktienmengen hin und her geschoben wurden. Zehn Milliarden Euro Handelsvolumen brachten mehr als 100 Millionen Euro Gewinn. Völlig risikolos, solange der Fiskus davon nichts mitbekam.

Also hätten sich, so der Insider, immer mehr Banken und Handelsfirmen aus der Staatskasse bedient. Und immer größere Aktiendeals gemacht. Mit Papieren von Siemens, Telekom, VW und wem auch immer. Die Aktiengesellschaften selbst, also Siemens & Co., waren nicht involviert. Sie waren nur Mittel zum Zweck. Und der Zweck, der heiligte für die Cum-Ex-Akteure nahezu alle Mittel. Ein irischer Kapitalanlagefonds habe die von ihm ge- und verkauften Aktien bis zu zehn Mal im Kreis gehandelt, sagte der Insider aus. Um sich vom Fiskus zehn Mal eine Kapitalertragsteuer erstatten lassen zu können, die das Finanzamt überhaupt nicht bekommen hatte.

Cum-Ex-Aktiengeschäfte Sie erzählen alles

Sie erzählen alles

Eine Luxus-Yacht namens „Cum-Ex“: Welche Einzelheiten die Informanten den Ermittlern über den Skandal offenlegen. Alle wussten, da ist ein Kuchen zu verteilen. Von Klaus Ott mehr…

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Bargeldabschaffung: IWF rät in Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung…..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 18, 2017 at 11:30 am

 

In einem neuen Arbeitspapier mit dem Titel „The Macroeconomics of De-Cashing (Die Makroökonomie der Bargeld-Beseitigung)“ schreibt der IWF-Analyst Alexei Kireyev zum Thema Bargeldabschaffung:

Obwohl einige Länder höchstwahrscheinlich in ein paar Jahren weniger Bargeld im Umlauf haben werden, sollte die Umsetzung der Bargeldabschaffung schrittweise vorgenommen werden. Der Bargeld-Beseitigungsprozess könnte auf anfängliche und weitgehend unkritisch betrachtete Schritte aufbauen, wie zum Beispiel das Ausdünnen großer Geldscheine, die Platzierung von Grenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg.

Weitere Schritte könnten die Schaffung von wirtschaftlichen Anreizen zur Verringerung der Verwendung von Bargeld bei Transaktionen, die Vereinfachung der Eröffnung und Nutzung von übertragbaren Einlagen und eine weitere Computerisierung des Finanzsystems sein.

Der private Sektor sollte dem öffentlichen Sektor bei der Bargeld-Beseitigung vorgezogen werden. Der Erstgenannte scheint fast gänzlich dazu willens zu sein (z. B. größerer Einsatz von Mobiltelefonen, um den Kaffee zu bezahlen), aber es bedarf immer noch einer politischen Ausrichtung.

Der Letztere scheint fragwürdiger zu sein, und die Leute können bedeutende Einwände dagegen haben. Die Bargeld-Beseitigung in jeglicher Form lässt sowohl Einzelpersonen als auch Staaten anfälliger für Störungen von Stromausfällen über Hacks bis hin zu Cyberkriegsführung zurück. In jedem Fall sollten die verlockenden Versuche, eine Bargeld-Beseitigung per Dekret zu verhängen, vermieden werden, da die populäre persönliche Bindung zu Bargeld noch gegeben ist.

Ein gezieltes abgestimmtes Programm ist erforderlich, um Verdachtsfälle im Zusammenhang mit der Bargeld-Beseitigung zu verringern; vor allem, dass durch die Bargeld-Beseitigung die Behörden versuchen, alle Aspekte des Lebens der Menschen, einschließlich ihrer Verwendung von Geld zu kontrollieren, oder dass sie die Menschen zwingen ihr Erspartes in die Banken zu tragen.
Der Bargeld-Beseitigungsprozess würde mehr Traktion erhalten, wenn er auf einer individuellen Konsumentenwahl und auf Kostenvorteilen beruht („Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd!“ – Jan van Helsing im Interview mit Hanno Vollenweider).

(Although some countries most likely will de-cash in a few years, going completely cashless should be phased in steps. The de-cashing process could build on the initial and largely uncontested steps, such as the phasing out of large denomination bills, the placement of ceilings on cash transactions, and the reporting of cash moves across the borders. Further steps could include creating economic incentives to reduce the use of cash in transactions, simplifying the opening and use of transferrable deposits, and further computerizing the financial system.

The private sector led de-cashing seems preferable to the public sector led decashing. The former seems almost entirely benign (e.g., more use of mobile phones to pay for coffee), but still needs policy adaptation. The latter seems more questionable, and people may have valid objections to it. De-cashing of either kind leaves both individuals and states more vulnerable to disruptions, ranging from power outages to hacks to cyberwarfare.

In any case, the tempting attempts to impose de-cashing by a decree should be avoided, given the popular personal attachment to cash. A targeted outreach program is needed to alleviate suspicions related to de-cashing; in particular, that by de-cashing the authorities are trying to control all aspects of peoples’ lives, including their use of money, or push personal savings into banks. The de-cashing process would acquire more traction if it were based on individual consumer choice and cost-benefits considerations.)

Kireyev umschreibt dabei schön die heutige Umsetzung unliebsamer Politik: ändere einfach die Regeln, gieße diese in eine Gesetzesform, die die Mehrheit der Menschen gerade noch so akzeptieren kann und die Widerspenstigen 3 bis 5% werden durch die große Mehrheit mit in die Akzeptanz dieser Änderungen getrieben (Nach dem Bargeldverbot kommt der RFID Chip (Videos)).

Eine dieser neuen Regeln ist die Verbannung großer Geldscheine, die wir in aller Herren Länder bereits beobachten können. Sei es der 100 US-Dollar-Schein, die 500er und 1.000er Rupien-Scheine in Indien oder der 500 Euro-Schein. Mit einem Schlag kann damit die Hälfte (oder mehr wie im Falle Indiens) des im Umlauf befindlichen Bargeldes – im wahrsten Sinne des Wortes – einkassiert werden. Eine zweite „Regeländerung“ ist dann die Einführung von Höchstgrenzen bei der Nutzung von Bargeld.

Frankreich und Spanien haben diese bereits umgesetzt – andere werden alsbald folgen, auch wenn die renitenten Deutschen hier noch erfolgreich opponiert haben. Und als letzte „Neuregelung“ wird es seitens des Staates fast unmöglich gemacht Bargeld aus dem Land zu schaffen: Stichwort 10.000 Euro-Grenze. Man sieht also, dass hier schon kräftig „angeschoben“ wurde.

All diese Maßnahmen wurden uns natürlich „positiv besetzt“ verkauft. Soll heißen, dass es nur „zu unserer Sicherheit“ sei. Der Staat als „Guter“, der um unsere Sicherheit besorgt ist und um die der Menschen, die mit Bargeld zu tun haben. Und sind all diese Maßnahmen flächendeckend im Westen eingeführt, ist der nächste Schritt, die eigene finanzielle Versklavung zu akzeptieren, nicht mehr weit entfernt.

Norbert Häring, der eine sehr gute englische Analyse zum Arbeitspapier des IWF verfasst hat, schreibt in der deutschen (allerdings ausgedünnten) Übersetzung dazu:

Der Autor [IWF-Analyst Alexei Kireyev] hält das Misstrauen nicht etwa für verfehlt. Er zählt die Möglichkeit, alle finanziellen Transaktionen der Menschen zu überwachen, explizit zu den Vorteilen der Bargeld-Beseitigung und auch dass die Ersparnisse in die Banken gedrängt werden, listet er unter den Vorteilen.

Abschließend empfiehlt er den Regierungen ein international koordiniertes Vorgehen bei der Einführung von Bargeld-Restriktionen und ein abgestimmtes Vorgehen im Konsens mit dem Privatsektor.

Unser Schuldgeldsystem benötigt immer mehr und immer schneller neues Geld. Daher werden die „Umsetzungsmaßnahmen zur Geldbeschaffung“ des Finanzimperiums immer dreister (Gebühren für Bares: Vorbereitung auf Bargeldabschaffung).

Eine zwingende Voraussetzung dafür und auch für das eigene Überleben mittels eine neuer Währung, bestehend aus den Sonderziehungsrechten des IWF oder eine Spielart davon, ist die Bargeldabschaffung.

Und das Arbeitspapier von Alexei Kireyev zeigt uns den einzuschlagenden bzw. bereits zum Teil gegangenen Weg.

………Man kann dabei zusehen, wie man uns finanzielle abriegelt oder aber dagegen  etwas tun, Hier klicken und handeln..

 

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WeRe-Banker werden, jetzt sofort! Wir Banker sind Frei und Legal………………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 18, 2017 at 9:03 am

Die WeRe bank ist Legal und ECHT und unterliegt den EU Richtlinien im Vertrag von Lissabon Art.101. Die WeRe Bank arbeitet ganz normanl nach Common Law wie sich das gehört für anständige Menschen und nicht nach einem Verbrecher- und Versklavungssystem. Geld für ALLE und das ganz Legal & Lawful Tender !!! Wir treffen uns jeden letzten Samstag im Monat ab 18:00 unter angegebener Adresse im Vereinsclub !

BESTÄTIGT – DIE WERE BANK LLT’S SIND GÜLTIG!

Veröffentlicht: 05.02.2017  Autor: Peter of England  Beitrag vom: 04.02.2017
eingestellt in  Aktuelles | Were Bank    Quelle:  Were Bank

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[Anmerkung: Peter of England von der Were Bank versendete am 04. Februar 2017 (u.a.) die nachfolgend abgedruckte Nachricht per Email an die Mitglieder der Were Bank. Jede/r könnte nach dem Durchlesen und Verstehen der Zusammenhänge die Brisanz vor allem des beigefügten Dokumentes (PDF) für den Einsatz des Zahlungsmittels LLT der Were Bank wahrnehmen. Wie diese neue Möglichkeit nun durch jede/n selbst genutzt wird, liegt in der eigenen Verantwortung und der Beschäftigung mit dem Themas Kommerz, die Begleichung von Verbindlichkeiten mittels der Were Bank LLTs auch entsprechend durchzusetzen.]

KEIN BETRUG!

EXZELLENTE NEUIGKEITEN!

WeRe Bank bewegt sich weiter ungebremst durch Europa und die Welt

Bitte lest die beigefügte pdf – Datei – Sie beinhaltet wichtige Nachrichten für euch alle.

https://www.werebank.co.uk/news/llts-valid-gericht-wien-2017/

WAS BEDEUTET DAS?

Lest zwischen den Zeilen – es wird euch gerade ein Rettungsseil zugeworfen.

Wenn die LLT’s NICHT ungesetzlich und KEIN Betrug sind, dann muss die Frage lauten „Was sind sie dann?“ Es kann nur eine Antwort geben, da sie ja nicht im „Niemandsland“ beheimatet sein können, nicht wahr?
Die Antwort ist also, daß sie legal und gesetzlich sind und dass ab jetzt JEDE BANK, die sich weigert sie zu bearbeiten, und jede Bank die sich weigert, deren Legitimität anzuerkennen, sowohl in der Vergangenheit, als auch gegenwärtig – vor das Höchstgericht gebracht werden muss.

Die Anklage bezieht sich auf Verletzung des Artikels 101 des Vertrages zur Funktion der Europäischen Union.

Zur Website der EU (Artikel)
Wikipedia zu Artikel 101
Were Bank – Direktlink zur PDF

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WL BANK bilanziert erfolgreiches Jahr 2016

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 10, 2017 at 7:52 am

07.04.2017

WL BANK bilanziert erfolgreiches Jahr 2016

– WL BANK hat Zusagevolumen nach Rekordjahr 2015 nochmals gesteigert

– Erneut hohes Vermittlungsgeschäft mit der genossenschaftlichen FinanzGruppe

– Weiterhin größter genossenschaftlicher Pfandbriefemittent

– Positive Ergebnisentwicklung                    

Das herausragende Vermittlungsvolumen des Vorjahres durch Partner in der genossenschaftlichen FinanzGruppe konnte die WL BANK 2016 nochmals leicht erhöhen. Die intensive Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken machte sich auch in einer deutlichen Steigerung der Provisionsaufwendungen bemerkbar: Sie wuchsen um rund 16 % auf 46,7 Mio. EUR (2015: 40,3 Mio. EUR).

Das Refinanzierungsvolumen in Höhe von 5,8 Mrd. EUR (2015: 5,5 Mrd. EUR) spiegelt das sehr gute Neugeschäft der WL BANK wider.

„Die WL BANK demonstriert mit diesem Zuwachs nicht nur die Stabilität ihres Geschäftsmodells, sondern auch ihr Potenzial für die Zukunft.“, bewertet Vorstandsvorsitzender Frank M. Mühlbauer die Leistungen des vergangenen Geschäftsjahres positiv. „Darum gehen wir optimistisch und mit konstruktivem Gestaltungswillen in die anstehenden Fusionsverhandlungen mit der DG HYP.“

Zusagevolumen wächst von bereits hohem Niveau aus weiter

Im Immobilienfinanzierungsgeschäft innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe wurde ein Neugeschäftvolumen von insgesamt 2,10 Mrd. EUR vermittelt (2015: 2,08 Mrd. EUR). Einen Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten bildete dabei das Anknüpfen neuer Vertriebspartnerschaften über das Kernbankverfahren agree21. Mittlerweile steht der gesamte Baufinanzierungsprozess der WL BANK auch in diesem Verfahren zur Verfügung.

Über den zweiten Vertriebsweg, das Direktgeschäft mit der institutionellen Wohnungswirtschaft, Fonds und Investoren, wurden Immobilienfinanzierungen in Höhe von 2,09 Mrd. EUR neu zugesagt (2015: 2,08 Mrd. EUR).

Das Kommunalgeschäft konnte ebenfalls auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden, obwohl die Nachfrage nach Kommunalkrediten aufgrund der verbesserten Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden abnahm. Rund 80 % der Abschlüsse in der Kommunalfinanzierung wurden durch Volksbanken und Raiffeisenbanken vermittelt. 2016 schloss die WL BANK Neuzusagen in Höhe von etwa 1 Mrd. EUR sowie unterjährig fällige Kredite über 1,3 Mrd. EUR bei den kommunalen Gebietskörperschaften ab.

Erfolgreiche Benchmarkemissionen

Das Refinanzierungsvolumen stieg um rund 300 Mio. EUR auf insgesamt 5,8 Mrd. EUR an (2015: 5,5 Mrd. EUR).

Zwei Drittel des Emissionsvolumens nahm mit rund 4 Mrd. EUR der Absatz von Hypothekenpfandbriefen ein. Darin sind drei im Laufe des Jahres neu begebene Benchmark-Anleihen über jeweils 500 Mio. EUR enthalten, die analog zum Immobilienneugeschäft vornehmlich in längeren Laufzeiten (sieben und zehn Jahre) platziert wurden. Dazu zählt auch die in der Presse als „teuerster Pfandbrief aller Zeiten” bezeichnete zehnjährige Benchmarkemission. Der Gesamtbestand an Refinanzierungsmitteln betrug zum Jahresende 32,47 Mrd. EUR.

Die Bilanzsumme der WL BANK stieg 2016 strategiekonform auf 37,6 Mrd. EUR an (2015: 36,7 Mrd. EUR). Der Bestand des Kundengeschäfts erhöhte sich um 8,7 % auf rund 27,5 Mrd. EUR.

Mitarbeiterzahl erneut erhöht

Dem guten Neugeschäft und ihrer strategischen Ausrichtung entsprechend hat die WL BANK 2016 ihre Belegschaft erneut aufgestockt: Im Jahresdurchschnitt waren 379 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (2015: 354).

Für das laufende Jahr 2017 erwartet die WL BANK trotz anziehenden Wettbewerbs und schwer zu kalkulierender regulatorischer wie geopolitischer Rahmenbedingungen ein vergleichbar gutes Geschäftsergebnis. Besondere Herausforderungen sieht Frank M. Mühlbauer auf die Partnerbanken in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zukommen, die auf das Kernbankverfahren agree21 migrieren. „Das bedeutet für alle Beteiligten eine enorme Kraftanstrengung. 2017 werden wir darum viel Energie in Unterstützungsleistungen für unsere Partner investieren.“, so der Vorstandsvorsitzende der WL BANK.

Weiterführende Informationen

https://www.wlbank.de/

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Formart plant 548 Wohnungen in Berlin-Mitte

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 4, 2017 at 9:54 am

• Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen in Zusammenarbeit mit der HOWOGE geplant

• Kindertagesstätte, kleinere Gewerbeflächen und öffentliche Freiflächen unterstreichen lebendigen Quartierscharakter

• Erste vorbereitende Baumaßnahmen und Vertrieb haben begonnen

Die formart GmbH & Co. KG plant den Bau von 548 Miet- und Eigentumswohnungen sowie einer Kindertagesstätte in der Stallschreiberstraße in Berlin-Mitte. Dafür wurde im letzten Jahr bereits ein städtebaulicher Vertrag unter Anwendung des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung mit dem Land Berlin abgeschlossen. Entlang der Alexandrinenstraße entstehen im „Quartier Luisenpark“ in Zusammenarbeit mit der kommunalen HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH 139 Mietwohnungen, die überwiegend über die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin finanziert und für Einstiegsmieten von 6,50 €/m² (netto/kalt) vermietet werden. Darüber hinaus errichtet formart auf dem insgesamt rund 19.000 Quadratmeter großen ehemaligen Mauergrundstück 409 attraktive Eigentumswohnungen. Nach der Fertigstellung wird die HOWOGE den Mietwohnungsanteil sowie die Kita von formart übernehmen.
„Unser Ziel ist es, mit dem ‚Quartier Luisenpark‘ nachhaltig attraktiven Wohnraum für die verschiedensten Lebensentwürfe in zentraler und urbaner Lage zu schaffen. Daher planen wir einen Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen. Jede vierte Wohnung ist somit eine günstige Mietwohnung“, erklärt Carsten Sellschopf, formart Geschäftsführer (COO). Die Quartiersentwicklung bietet Wohnraum für Studenten, Singles, Paare, Familien und Senioren sowie neben der Quartierskita auch kleinteilige Gewerbeflächen im Erdgeschoss.
Die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen haben bereits begonnen. Der Start für die Rohbauarbeiten ist im Spätsommer 2017 vorgesehen. Demnach rechnet formart mit der Fertigstellung des gesamten Quartiers Ende 2019. Sellschopf ergänzt: „Anfang April erfolgt bereits der Vertriebsstart der Eigentumswohnungen. Die Kaufpreise beginnen bei 4.900 Euro pro Quadratmeter.“
Das neue Wohnquartier liegt zwischen der bestehenden City-Grundschule und der Otto-Suhr-Siedlung in unmittelbarer Nähe zum Luisenstädtischen Kirchpark. Die städtebauliche Figur fügt sich angemessen in die Umgebung ein. Der Bebauungsplan für das Quartier basiert auf einem architektonischen Gutachterverfahren, welches formart bereits im Oktober 2015 gemeinsam mit dem Bezirk Mitte durchgeführt hat. Die Siegerentwürfe der Architekten Axthelm Rolvien, Grüntuch Ernst und brh werden realisiert. Das Konzept sieht vor, den ehemaligen Grenzpostenweg als öffentlich zugänglichen Fuß- und Radweg neu zu gestalten. Zudem werden attraktive Grünflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder in Form eines autofreien Quartiershof integriert und es wird eine öffentliche Durchwegung von der Otto-Suhr-Siedlung direkt in den Luisenstädtischen Kirchpark geschaffen.
• Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen in Zusammenarbeit mit der HOWOGE geplant

• Kindertagesstätte, kleinere Gewerbeflächen und öffentliche Freiflächen unterstreichen lebendigen Quartierscharakter

• Erste vorbereitende Baumaßnahmen und Vertrieb haben begonnen


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BGH stärkt Mieterrechte bei Kündigungen wegen Eigenbedarf……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on April 4, 2017 at 9:49 am

Die Kündigung wegen Eigenbedarfs sorgt immer wieder für Streit zwischen Mietern und Vermietern. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte der Mieter dabei nun durch zwei aktuelle Urteile gestärkt. In einem Fall drohen dem Vermieter sogar massive Schadensersatzzahlungen.

Der BGH hat zwei wichtige Urteile zu Eigenbedarfskündigungen gefällt. In beiden Fällen hatten die Vermieter ihren Mietern wegen Eigenbedarfs gekündigt. In einem Fall wollte der Ehemann einer Vermieterin in Berlin seine Büroräume vergrößern. Hierfür sollte die benachbarte Wohnung herhalten, in der ein Mieter aber seit 40 Jahren an lebt. Die Richter sahen kein „berechtigtes Interesse“ des Vermieters für die Kündigung. Er könne auch an anderer Stelle ein größeres Büro beziehen und seine Akten lagern. In einem ähnlichen Fall hatten die Bundesrichter vor rund fünf Jahren noch im Sinne eines Vermieters entschieden.

Schadensersatz bei vorgetäuschtem Eigenbedarf?

Im zweiten Fall ging es um eine Wohnung in Koblenz. Dort hatte der Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt, da ein Hausmeister die Wohnung beziehen müsse. Allerdings zog später nicht der Hausmeister, sondern eine andere Familie ein. Die Karlsruher Richter entschieden daher, dass die Kündigung zu Unrecht ausgesprochen wurde. Die Vorinstanz in Koblenz soll nun sogar prüfen, ob dem Mieter Schadenersatz für Umzugskosten und die höhere Miete in der neuen Wohnung in Höhe von 25.800 Euro zusteht. (mh)

BGH, Urteile vom 29.3.2017, Az.: VIII ZR 45/16 und VIII ZR 44/15

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