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Wie man eine Startup Finanzierung für einen Investor vorbereitet…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 26, 2017 at 4:55 pm

Seed-Finanzierung / Startup

08/07/2016/0 Kommentare/in Finanzen /von Vincent Osterloh
Im Dezember 2015 haben wir mit unserem Startup Reparando eine Seed-Finanzierung abgeschlossen. Neben den trivago Gründern, Catagonia Capital und Richmond View Ventures haben zahlreiche internationale Business Angels eine hohe sechsstellige Summe in unseren mobilen Smartphone-Reparaturservice investiert. Über unser Vorgehen und unsere Learnings bezüglich der Finanzierungsrunde möchte ich euch im Folgenden berichten.

Doch zuvor eine kurze Vorstellung unseres Unternehmens:
Reparando ist ein überregionaler mobiler Handy-Reparaturdienstleister mit Vor-Ort-Service, das heißt die Handy-Reparatur findet bequem beim Kunden zuhause oder im Büro statt. Mit Hauptsitz in Stuttgart bieten wir unsere Samsung Galaxy bzw. iPhone Reparatur mittlerweile in 13 verschiedenen deutschen Städten an und es kommen regelmäßig neue Städte dazu. Neben unserem mobilen Service sind weitere Differenzierungsmerkmals unseres Unternehmens ein hervorragender Kundenservice und ein hohes Qualitätsniveau, mit dem wir unsere Kunden tagtäglich begeistern wollen. Gegründet wurde Reparando Mitte 2015 von Vincent Osterloh, Till Kratochwill und Jakob Schoroth, die sich durchs Studium kannten. Zunächst finanzierten wir unser Projekt mit unseren beiden Gründungsinvestoren Peter Ambrozy (Gründer von edelight und Mädchenflohmarkt) und Feliks Eyser (Gründer von RegioHelden) und durch eigene Mittel. Da wir von Anfang an jedoch sehr starke Wachstumsambitionen hatten, machten wir uns auf die Suche nach externen Investoren, die Reparando unterstützen wollten. Das Ergebnis war dann unsere Seed-Finanzierungsrunde, die wir Ende 2015 abgeschlossen haben.
Was wir daraus gelernt haben und den Lesern von Startup Germany empfehlen können, lest ihr im Folgenden:

1. Baue dir ein Netzwerk auf

Der erste Schritt jeder Finanzierungsrunde besteht in der Ansprache der Investoren. Generell ist es Gang und Gebe, die Ansprache fremder Investoren über die Empfehlung eines Dritten, gemeinsamen Bekannten vorzunehmen. Hierbei kann dir ein gutes persönliches Netzwerk an aktiven Business Angels und Wagniskapitalgebern helfen, denn diese können Vermittler zwischen dir als Kapitalnehmer und deinem potentiellen Kapitalgeber sein. Der Ausbau eines solchen Netzwerkes ist relativ einfach, sofern man folgende Grundregel verinnerlicht: Hilf so vielen Menschen wie möglich, ihre Ziele zu erreichen und sie werden später gerne die Gelegenheit nutzen, dir bei der Erreichung deiner Ziele zu helfen. Unser Netzwerk kam maßgeblich dadurch zustande, dass wir während unserer gesamten Studienzeit versucht haben, so viele Kollegen wie möglich kennenzulernen, in Praktika möglichst gute Ergebnisse zu erzielen und damit im Gedächtnis zu bleiben und anderen zu helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

2. Bereite dich gut vor

Obwohl es selbstverständlich scheint, möchte ich hier trotzdem nochmals deutlich darauf hinweisen: Sobald du etwas an einen möglichen Investor schickst, überprüfe besser einmal zu viel als zu wenig, ob wirklich alles fehlerfrei und durchdacht ist und auch bei kritischer Betrachtung nicht ins Wanken gerät. Ob es sich hierbei um den Erstkontakt per E-Mail, den Finanzplan oder das Pitch Deck handelt spielt keine Rolle. Es ist zu jeder Zeit wichtig, unter Beweis zu stellen, dass ein Blick fürs Detail vorhanden ist und Dinge fehlerfrei umgesetzt werden. Das ist vergleichbar mit einem ersten Date, denn auch hier möchte man sich von seiner besten Seite zeigen und keinesfalls einen schlechten Eindruck hinterlassen.

3. Die Umsetzung

Wie erfolgreich die Finanzierungsrunde für dein Unternehmen letztendlich sein wird, hängt maßgeblich von der tatsächlichen Umsetzung ab. Hierbei lässt sich die Qualität des Pitches vorwiegend auf die schlüssige und fundierte Beantwortung der Investorenfragen und die Organisation der Finanzierungsrunde zurückführen. Das A und O war für uns dabei die frühzeitige Vorbereitung eines Term Sheets und eines ersten Vertragsentwurfes. Ich kann allen Lesern von Startup Germany, die eine Finanzierungsrunde planen nur empfehlen, hier mit einem Anwalt zusammenzuarbeiten, der darauf achtet, dass der Vertrag für beide Seiten gleichermaßen fair gestaltet ist.

4. Nutze psychologische Effekte

Die Beteiligung vieler verschiedener Stakeholder macht eine Finanzierungsrunde zu einer sehr komplexen Angelegenheit. Eines unserer größten Learnings während dieser Zeit war, die psychologischen Mechanismen aller Beteiligten zu berücksichtigen. Klare und offene Kommunikation und Verständnis für die unterschiedlichen Reaktionen während der Finanzierungsrunde sind daher das A und O.
Eine Finanzierungsrunde bringt Höhepunkte und Tiefpunkte mit sich, Phasen in denen sich mehr oder weniger Investoren für das Unternehmen entscheiden. Aus eigener Erfahrung können wir daher zwei Vorgehensweisen empfehlen:
1. Lege nach einem bestimmten Zeitraum einen Notartermin fest, an welchem die Runde mit mehr oder weniger Investoren schließlich abgeschlossen wird.
2. Bitte bestehende Investoren oder Business Angels dir noch weitere Kontakte zu vermitteln, welche als Investoren infrage kommen könnten.

5. Fokus auf den Vertragsabschluss

Die Festlegung eines Notartermins stellte letztendlich für uns einen entscheidenden Schritt für die im geplanten Zeitraum abgeschlossene Finanzierungsrunde dar. Der fixe Termin führte bei noch unentschlossenen Investoren zu schnelleren Entscheidungen und bewahrte Investoren, die bereits zu einem frühen Zeitpunkt zugesagt hatten, vor einer möglicherweise aufkommenden Unsicherheit. Der Notartermin stellte für uns auch eine Deadline für die Abstimmung der Verträge mit Anwälten und Investoren dar.
Die zwei Monate der Finanzierungsrunde waren somit zwar einerseits eine sehr intensive und anstrengende Zeit, andererseits war sie jedoch auch unglaublich interessant, spannend, brachte uns einige lehrreiche Erfahrungen. Und letztlich war es möglicherweise auch eine sehr gute Vorbereitung auf die nächste Finanzierungsrunde.

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Alternativ finanzieren: Investoren zum Schwärmen bringen…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 26, 2017 at 4:32 pm

UNABHÄNGIG VON DER BANK

Unterm Strich zeigt sie sich mit dem Projekt sehr zufrieden: „Zwar müssen wir jedes Jahr Rückstellungen bilden, um zum Ende der Laufzeit das Kapital zurückzahlen zu können. Doch insgesamt war es für uns ein Vorteil, sich bankenunabhängig zu finanzieren“, so Lutum.

Die Finanzierung über Genussrechte an einen ausgewählten Kreis privater Investoren ist dazu nur eine gängige Möglichkeit für Handwerksbetriebe. Durch den Kauf von Genussscheinen erwirbt der Geldgeber, zum Beispiel Freunde und Bekannte, Rechte am Gewinn einer Gesellschaft. Die Höhe ist dabei frei vereinbar. Der Geldgeber hat aber im Unternehmen kein Stimmrecht.

BESSERE EIGENKAPITALQUOTE
Finanzierungen via Genussrechte oder stille Beteiligungen haben den Vorteil, dass die Firmenchefs ihre Eigenkapitalquote schnell erhöhen können. Damit verbessern sie nicht nur ihre Liquiditätssituation, sondern profitieren bei späteren Fremdfinanzierungen über eine Bank von günstigeren Konditionen.

Allerdings wollen auch die Investoren am Erfolg teilhaben. Deshalb gelten diese Lösungen als relativ teuer. Sie können sich am Ende auf Höhe einer Kontokorrentfinanzierung bewegen. Die Geldgeber erwarten aber keine Sicherheiten. Wichtig ist, dass rechtliche Vorgaben eingehalten werden. „Bei einem Finanzierungsvolumen von bis zu 100 000 Euro im Jahr entfällt ausnahmsweise die Prospektpflicht. Bei kleineren Volumina genügt es schon, die Anleger etwa via Flyer zu informieren“, erklärt Unternehmensberater Gernot Meyer in Penzberg, Spezialist für Genussrechte, auch im Handwerk. Betriebe sind sonst verpflichtet, in einem Emissionsprospekt zu veröffentlichen. Das wird teuer.

PROFESSIONELL PRÄSENTIEREN
Information und eine professionelle Präsentation sind generell wichtig für den Erfolg alternativer Finanzierungen. Eine noch relativ neue Chance bieten die sogenannte Schwarm- oder Crowdfinanzierungen. Dabei gewinnen Firmenchefs Geldgeber über Plattformen im Internet. In den vergangenen Monaten sind neue Anbieter in den Markt eingestiegen. Das erföffnet neue Chancen, aber auch Risiken.

Die Crowd steht im Englischen für Menge. Sie zielt darauf ab, viele Kleinanleger über das Netz für ein spezielles Projekt zu gewinnen. Die Mitglieder der jeweiligen Community müssen überzeugt werden, ihr Geld anzulegen.

Zu unterscheiden sind wesentlich zwei Konzepte. Beim Crowdinvesting stärkt das Geld der Investoren oft die Eigenkapitalposition des Unternehmens. Es handelt sich zum Beispiel um Genussrechte oder stille Beteiligungen. Beim Crowdlending werden klassische Kredite vergeben. Die Investoren erhalten während der festgelegten Laufzeit jeden Monat Zins und Tilgung in Form einer Annuität zurück.

Plattformen wie die Deutsche Mikroinvest (DMI), Companisto oder Bankless 24 gehören zur ersten Kategorie. „Wir bringen renditeorientierte Investoren mit kapitalsuchenden Unternehmern zusammen und helfen bei der Finanzierung“, kommentiert Knut Haake von der DMI das Konzept. Die Kapitalgeber haben oft Ertragserwartungen von vier bis elf Prozent im Jahr bei einer Laufzeit von bis zu sieben Jahren.

Für Unternehmer Reiner Schumacher in Hannover klingt das überzeugend. In diesen Wochen will er über die Community 150 000 Euro für seinen Firmenstart einsammeln. Seine Firma Cansec ist auf die spezielle Trockenlegung von Gebäuden spezialisiert.

„Das Kapital benötigen wir zur Vorfinanzierung von Betriebsmitteln“, so Schumacher. Er bietet Anlegern Ertragschancen von rund sieben Prozent über eine Laufzeit von fünf Jahren. Um die Interessenten zu überzeugen, hat er zum Beispiel einen Videofilm gedreht, der über die DMI präsentiert wird. „Das ist zwar mit Aufwand und Kosten verbunden, es hilft aber, Investoren zu begeistern“, so Schumacher.

KOMPLEXERES SYSTEM ALS BEI BANKEN
Darauf können Firmenchefs, die übers Netz Kredit aufnehmen, auch verzichten – zum Beispiel bei der Plattform Auxmoney, die jetzt neue Wege anbietet. Wichtig: Der Unternehmer haftet hier als Privatmann, das eingesammelte Geld kann er für die Weiterentwicklung seiner Firma nutzen. Als optionale Sicherheiten nimmt der Anbieter nur Kfz-Briefe an. Auxmoney lehnt 80 Prozent der Anträge ab.

Es werden keinerlei Angaben zur Firma verlangt – weder Geschäftszahlen noch ein Businessplan. Freiwillige Angaben erhöhen die Chance, angenommen zu werden. Die Darlehenshöhe ist auf 25 000 Euro begrenzt. Die Bonität prüft die Plattform intern. „Wir nutzen ein System, das komplexer ist als bei den Banken“, sagt Philip Kamp, Geschäftsführer von Auxmoney. Das Rating basiert auf Schufa-Daten sowie auf Verhaltensdaten des Antragstellers. Die Zinssätze liegen zwischen sechs und sieben Prozent.

Ein ähnliches Konzept verfolgt Zencap, die seit einem Jahr am Markt sind und schon Unternehmenskredite im Wert von über zehn Millionen Euro finanzierten. Die Experten verlangen anders als Auxmoney die letzten drei Jahresabschlüsse sowie die aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Innerhalb von 48 Stunden erfährt der Unternehmer, ob sein Antrag angenommen wird.

Als Kreditnehmer fungiert die Firma, der Geschäftsführer haftet mit einer persönlichen Bürgschaft. „In den vergangenen drei Monaten wurden alle auf unserem Kreditmarktplatz gelisteten Projekte erfolgreich finanziert“, so Zencap-Geschäftsführer Christian Grobe. Bei einem Volumen von unter 25 000 Euro haben die Unternehmer innerhalb von fünf Tagen das Ziel erreicht. Wenn es mehr sein soll, innerhalb von zwei Wochen.

Bei Unternehmerin Lutum dauerte die Planung und Vorbereitung der Finanzierung um einiges länger. „Nachdem wir die Interessenten auf einer Abendveranstaltung informiert haben, lief die Sache dann sofort erfolgreich an“, so die Firmenchefin.

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Internet-Portal vermittelt Investoren………………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 26, 2017 at 4:24 pm

Das neu gegründete Internet-Portal http://www.InvestorGesucht.de bietet in Deutschland erstmalig die Möglichkeit, Geldsuchende mit ihren Geschäftsideen und Investoren mit ihrem Kapital und Know-How online zusammenzuführen.

Plattform zur Präsentation

Ziel des Portals soll es zum einen sein, mittel- und kleinständischen Unternehmen eine Plattform zur Präsentation ihrer Geschäftsidee zu geben, um potentielle Investoren zu gewinnen. Zum anderen bietet das Portal sowohl privaten als auch Investoren aus der Wirtschaft die Möglichkeit, interessante Geschäftsideen zu fördern, die normalerweise aus den klassischen Venture Capital-Standards herausfallen würden.

Kapitalgeber werden vermittelt

Oft verschwinden sensationelle Konzepte in der Versenkung und gesunde Firmen sterben an Liquiditätsmangel. Unternehmern und Erfindern kann meist nicht geholfen werden, zumindest nicht mit Hilfe der Banken, immer sind auch andere Partner nötig. Und es gibt sie auch, Kapitalgeber oder Finanzierungsvermittler für Venture Capital oder IPO-Berater die gute Projekte auf den Weg bringen.Es gibt Privatieres, die bei guten Zinszahlungen bereit sind in Unternehmen zu investieren oder Anteile an Unternehmen zu erwerben.

Schutzengel für Unternehmen

Das Internetportal hilft diesen Unternehmen nicht nur durch die Unterstützung bei der Suche nach Geldgebern, sondern fördert durch sein Angebot auch die Aktivität sogenannter »Business Angels«. Das sind potentielle Investoren, die ihr über Jahre gewonnenes Know-How jungen Unternehmen kostenlos zur Verfügung stellen.

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Eigenkapital: Grundstein für die Existenzgründung……………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 26, 2017 at 4:05 pm

Eigenkapital: Grundstein für die Existenzgründung
Ohne Eigenkapital keine Existenzgründung! Egal ob Sie eigene Mittel in das neu gegründete Unternehmen einbringen, Familien und Freunde sich beteiligen, Sie die Finanzierung Ihrer Geschäftsidee mit professionellen Investoren sicherstellen oder alternative Formen wie Crowdinvesting wählen: es gilt Vor- und Nachteile abzuwägen!

Zudem stellen wir Ihnen Alternativen wie Media for Equity sowie Inkubatoren vor und zeigen auf, welche Events sich für Start-ups auf Investorensuche lohnen.

Eigenkapital: Business Angel, Gründerfonds etc.
Für die Mehrheit der Gründer sind die eigenen Ersparnisse oft der Grundstein und die einzige Ressource für die Finanzierung der Existenzgründung. Wird aber zusätzliches Geld benötigt, so stellt sich die Frage wie und zu welchen Konditionen zusätzliches Kapital für Ihre Gründung oder Ihr Start-up beschafft werden kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, die Sie bei Ihrer Finanzierung prüfen können: Eigenkapital und Fremdkapital.

Fremdkapital: Fremdkapital bedeutet, Geld auf Zeit zu kriegen. Der Gläubiger, z.B. die Hausbank oder die Förderbank, stellt dabei Kapital, beispielsweise in Form eines Darlehens, zur Verfügung. Der Kreditgeber verlangt als Gegenleistung eine Verzinsung sowie die fristgerechte Rückzahlung des Kapitals zu einem im Voraus festgelegten Zeitpunkt. Fremdkapitalgeber sind tendenziell risikoscheuer als Eigenkapitalgeber, da Sie nur von dem bezahlten Zins profitieren. Aus diesem Grund ist es meist schwierig für Existenzgründer Fremdkapitalgeber zu finden.
Eigenkapital: Dem Fremdkapital gegenüber stehen die Eigenkapitalgeber. Sie verlangen weder eine feste Verzinsung noch einen bestimmten Rückzahlungstermin. Durch die Beteiligung mit Eigenkapital am Unternehmen werden sie zu Miteigentümern und profitieren daher von einem positiven Geschäftsverlauf. Eigenkapitalgeber haben in der Regel ein Mitspracherecht und bringen oft auch ihr Knowhow in das Unternehmen mit ein.
Es gibt eine Reihe an möglichen Quellen für Eigenkapital, die bei einer Existenzgründung in Frage kommen. Wichtig ist, dass Sie sich über jeweilige Variante für Eigenkapital zuerst ausreichend informieren, um dann die Vor- und Nachteile abwägen zu können.

Je nach Eigenkapital-Geber erhalten Sie beispielsweise zu dem Eigenkapital zusätzlich operative Unterstützung, was für einige Gründer Sinn macht, andere Gründer wiederum nicht möchten.

Finanzierungsstrategie
Eigenkapital für Start-ups: verschiedene Formen im Überblick
Bootstrapping: Existenzgründung nur mit eigenem Geld
Der aus dem angelsächsischen stammende Begriff Bootstrapping bezeichnet die wahrscheinlich ambitionierteste Form der Finanzierung mittels Eigenkapital: es geht um eine Existenzgründung, die ausschließlich aus eigener Kraft gestemmt wird. Was bei dieser Eigenkapital Finanzierung beachtet werden sollte, für wen sich eine Bootstrapping Strategie eignet und wo die Chancen und Risiken liegen erfahren Sie hier.

Eigenkapital durch Freunde und Familie
Oft unterstützen Familienmitglieder und Bekannte die Gründer, indem sie Eigenkapital für die Existenzgründung zur Verfügung stellen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da sich daraus auch ein Haftungsanspruch ergeben kann. Unter Umständen empfiehlt es sich, ein Darlehen zu vereinbaren.

Accelerator: Unterstützung und Eigenkapital für den Start
Accelerator Programme sind häufig zeitlich sehr begrenzte Starthilfen für Start-ups, die durch Venture Capital-Geber oder Unternehmen organisiert werden. Im Fokus steht dabei nicht die Kapitalvergabe bzw. Unterstützung mit Eigenkapital sondern die Unterstützung mit Infrastruktur und Know-how. Am Ende des Accelerator Programms gibt es dann oft einen Pitch mit der Idee vor Investoren. Für die Suche nach Eigenkapital haben wir Ihnen einige Accelerator Programme zusammengestellt

Inkubator: ein starker, langfristiger Partner
Ein Inkubator vereint Elemente eines Business Angels und von Venture Capital-Unternehmen und Acceleratoren. Neben der Finanzierung durch Eigenkapital wird das Start-up von dem Inkubator auch operativ und personell unterstützt. Inkubatoren werden entsprechend oft auch als Company Builder bezeichnet, da das Unternehmen gemeinsam entwickelt wird. Welche Inkubatoren Start-ups mit Eigenkapital unterstützen, lesen Sie hier.

Crowdfunding & Crowdinvesting: Eigenkapital von der Crowd
Eine ganz neue und interessante Art Eigenkapital für die Existenzgründung zu beschaffen, stellen das Crowdfunding und Crowdinvesting dar.

Beim Crowdfunding geht es zwar um eine relative geringe Höhe an Eigenkapital, dafür kriegen Sie keinen neuen Miteigentümer. Beim Crowdinvesting hingegen stellt die Crowd Eigenkapital im deutlich sechsstelligen Bereich zur Verfügung, profitiert dafür aber auch von der positiven Geschäftsentwicklung. Um Eigenkapital per Crowdinvesting einzusammeln, helfen Ihnen spezielle Plattformen.

Business Angel: Privater Eigenkapital-Geber
Ein Business Angel ist eine vermögende Privatperson, die sich an einem jungen Unternehmen mit Eigenkapital beteiligt. Neben der Einbringung von Eigenkapital unterstützt ein Business Angel das junge Unternehmen in der Regel mit Know-how und seinem Netzwerk. Eigenkapital für größere Finanzierungen wird oft in einem sogenannten Club Deal von mehreren Business Angels aufgebracht. Business Angels sind häufig in Netzwerken organisiert.

Family Office: Eigenkapital von vermögenden Familien
Ein Family Office verwaltet das Kapital äußerst vermögender Familien. Ein paar dieser reichen Familien gehen auch Beteiligungen an jungen Unternehmen ein. Somit ist ein Family Office eine besondere Art eines Business Angels. Ein Family Office als Investor für Eigenkapital für die Existenzgründung zu finden, dürfte nicht ganz einfach sein. Hat man jedoch eine vermögende Familie als Co-Investor gefunden, so kann dies ganz neue Chancen offenbaren, denn das Netzwerk der Family Offices ist meist äußerst stark.

Private Equity: Professionelles Beteiligungskapital
Der angelsächsische Begriff Private Equity beschreibt Investitionen (vorwiegend Eigenkapital), die von professionellen Anlegern in nicht börsennotierte Unternehmen getätigt werden. Das Aktionsfeld des Private Equity ist dabei enorm groß. Investiert wird unter Anderem in Unternehmen in der Gründungsphase (sogenanntes Venture Capital), in der Wachstumsphase aber auch in Unternehmen, die in einer Krise stecken und Kapital für den Turnaround suchen. Besonders hoch sind die Investitionssummen aber insbesondere bei Buyouts (MBO & LBO).

Wer eine Beteiligung durch einen Private Equity Investor erwägt, sollte sich im Vorfeld gut über Private Equity und den möglichen neuen Miteigentümer informieren.

Venture Capital: Wagniskapital für Ihre Gründung
Private Equity bezeichnet die Beteiligung professioneller Anleger an einem Unternehmen. Investitionen werden branchenüblich über einen Fonds getätigt. Eine Unterform des Private Equity ist das für Existenzgründer relevante Venture Capital, bei dem sich professionelle Investoren an Unternehmen in der Gründungs- und Frühphase mit Eigenkapital beteiligen. Bei den Venture Capital Gesellschaften kann zwischen drei unterschiedlichen Arten von Venture Capital Investoren unterschieden werden.

High-Tech Gründerfonds: VC für High Tech
Eine besondere Form des Venture Capital stellt der High-Tech Gründerfonds dar. Der High-Tech Gründerfonds unterstützt vorwiegend junge technologieorientierte Unternehmen mit Eigenkapital. Außerdem stellt der Fonds ein starkes Netzwerk zur Verfügung und bietet unternehmerische Unterstützung.

Finanzierung
Finanzierung durch Eigenkapital: die Höhe unterscheidet sich stark von Investor zu Investor
Media for Equity: kein Eigenkapital, aber Werbebudget!
Statt einer Investition in Millionenhöhe in der Form von Eigenkapital steht Werbeleistung im Fokus der Media for Equity Beteiligung. Im Gegenzug für Anteile an ihrem Unternehmen erhalten Start-ups umfangreiche Werbeleistungen im TV, Radio oder in Zeitungen. Dies ist vor allem für Start-ups interessant, die ohnehin ein großes Werbebudget veranschlagen und schnell Reichweite generieren müssen: mehr über Media for Equity.

Zuschüsse: besondere Art von Eigenkapital
Eine spezielle Art von Eigenkapital sind Zuschüsse, die zur Förderung der Existenzgründung dienen. Zwar ist die Höhe der Zuschüsse in der Regel relativ überschaubar, dafür werden sie aber weder verzinst und müssen oft nicht zurückbezahlt werden. Für die Suche nach Zuschüssen können Sie den Fördermittel-Check machen.

Veranstaltungen für Start-ups
Business Angels und Venture Capital-Geber sind oft für Gründer und Start-ups schwer zugänglich. Um den Investorenkontakt zu erleichtern, gibt es deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen. Wir haben Ihnen eine Übersicht der Veranstaltungen von Hamburg bis München zusammengestellt, auf denen Sie Investoren, andere Gründer und wertvolle Partner auf der Suche nach Eigenkapital treffen können: Veranstaltungen für Start-ups.

Der Elevator Pitch: so überzeugen Sie Investoren
Sie haben eine Fahrstuhlfahrt Zeit, um den Investor von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen und für die Start-up-Finanzierung zu gewinnen…das ist das Konzept des Elevator Pitchs, der oft auf Veranstaltungen genutzt wird, damit sich Start-ups vor Investoren innerhalb von 3 bis 5 Minuten präsentieren können.

Unternehmensfinanzierung: Verhältnis FK/EK
Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Existenzgründung stellt sich oft auch die Frage, wie viel Eigenkapital im Verhältnis zum Fremdkapital aufgenommen werden soll; es geht um die passende Unternehmensfinanzierung.

TIPP
Wenn Sie einen Eigenkapital Geber gewinnen möchten, brauchen Sie einen überzeugenden Business- inklusive Finanzplan! Ein Gründercoach hilft Ihnen und stellt sicher, dass Sie optimal vorbereitet sind – nutzen Sie hierfür das geförderte Gründercoaching.

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Wie lange dauert es, bis in Google Rang? (Eine Studie von Ahrefs)………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 26, 2017 at 11:27 am

Wie lange dauert es, bis in Google Rang? (Eine Studie von Ahrefs)
Tim ist der Verantwortliche für Marketing und Produktentwicklung bei Ahrefs. Aber am wichtigsten ist er der wichtigste Evangelist des Unternehmens.
Wenn Sie Client SEO machen , ich denke, jeder neue Client, ohne Ausnahmen, wird Ihnen diese Frage stellen:
“ Wie lange, bis meine Website (Seite) auf Google steht?“
Die gemeinsame Antwort auf diese Frage ist offensichtlich: „Es kommt darauf an“, denn es gibt einfach zu viele Variablen zu berücksichtigen: Website Stärke, Wettbewerb, Budget, Fähigkeiten, etc.

Aber hier bei Ahrefs haben wir uns entschlossen, die Petabyte der historischen Ranking-Daten zu durchsuchen, die wir haben und Ihnen eine etwas quantifizierbare Antwort geben, etwas konkreteres als einfach: „Es kommt darauf an.“

Wie alt sind die Top-Seiten?
Für den Anfang haben wir festgestellt, wie alt die aktuellen Top-Seiten sind.

Wir nahmen 2 Millionen zufällige Keywords und zogen Daten auf den Top10 Ranking Seiten für jeden von ihnen. Das hat zu diesem schönen Graphen geführt:

RANDNOTIZ.Das „Alter“ wird ab dem Datum berechnet, an dem Ahrefs-Crawler zuerst die Seite sahen. Aber da wir das Web mit einer ziemlich erstaunlichen Geschwindigkeit kriechen, sollte das tatsächliche Alter der Seite sehr nahe sein, wenn nicht identisch, zu unseren Aufzeichnungen.
Wie Sie aus dieser Grafik erzählen können, ist die durchschnittliche Top10-Rangliste 2+ Jahre alt. Und diejenigen, die an Position Nr. 1 Rang sind fast 3 Jahre alt (im Durchschnitt).

Tatsächlich wurden nur 22% der Seiten, die derzeit im Top10 liegen, innerhalb eines Jahres erstellt:

Also das nächste, was wir wissen wollten, ist der Prozentsatz der Seiten an jeder Rangliste weniger als 1 Jahr alt:

Das sieht nicht zu vielversprechend aus, richtig? Die SERP ist eindeutig von „alten“ Seiten dominiert.

Wie lange dauert es, bis eine Seite in Google eingestuft wird?
Um diese Frage zu beantworten, haben wir zufällig 2 Millionen Seiten ausgewählt, die zum ersten Mal von Ahrefs Crawler vor einem Jahr gesehen wurden.

Wir haben dann die Positionsgeschichte jeder Seite für jedes Keyword verfolgt, für das es steht.

Was zu dieser Grafik führte:

Nur 5,7% aller studierten Seiten rangiert in den Top10-Suchergebnissen innerhalb eines Jahres für mindestens 1 Keyword.

Seiten von Webseiten mit einer hohen Domain- Bewertung ( DR ) haben sich besser als die mit einem niedrigen DR . Das sollte nicht überraschen , denn Ahrefs Domain Rating Metrik (zeigt die Stärke eines Backlink-Profils der Website) korreliert gut mit Google Rankings .

Wir haben dann in diese 5,7% der „glücklichen“ Seiten gezoomt, um zu sehen, wie schnell sie von nirgendwo zum Top10 kamen.

Die Mehrheit von ihnen gelang es, das in etwa 61 bis 182 Tage zu erreichen.

Wenn du diesen Graphen betrachtest, dann denkst du, dass es im Durchschnitt eine Seite von 2 bis 6 Monaten dauert, um in den Top 10 von Google zu stehen.

Aber diese Schlussfolgerung ist hier nicht gültig, denn diese Daten stellen nur die 5,7% der Seiten dar, die in einem Jahr in den Top10 Rang hatten – während fast 95% aller Seiten, die wir studierten, nicht zum Top10 gelangten Innerhalb dieses Zeitrahmens.

Nur 5,7% aller neu erschienenen Seiten werden innerhalb eines Jahres zu Google Top 10 gelangen.
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Wir haben auch die Zahlen auf der Grundlage des monatlichen Suchvolumens der Schlüsselwörter berechnet:

Nur 0,3% der Seiten sind in den Top10 für ein hochvolumiges Keyword in weniger als einem Jahr eingestuft.

Und hier sind die Dynamik dieser 5,7% „glücklichen“ Seiten, aufgeschlüsselt nach Suchvolumen des Keyword, das sie für:

Klar können Sie in kurzer Zeit für kleinvolumige Keywords eingreifen, während die High-Volume fast ein Jahr dauern, um in die Top10 zu gelangen.

Aber auch nicht vergessen, dass diese Daten nur für 5,7% der „glücklichen“ Seiten gelten, die innerhalb eines Jahres in den Top10 eingestiegen sind. Die überwiegende Mehrheit der Seiten macht das nicht gut.

Was bedeutet das alles?
Hat unsere Studie eine definitive Antwort auf „wie lange dauert es zu Rang“ Frage?

Nein.

Aber zumindest haben wir gezeigt, dass fast 95% der neu erschienenen Seiten nicht innerhalb eines Jahres an die Top10 kommen.

Und die meisten der „Glücklichen“, die es schaffen, dorthin zu gelangen, machen es in ca. 2-6 Monaten.

Eigentlich sollte ich nicht diese Seiten als „glücklich“, weil der Grund, warum sie an die Top10 in weniger als einem Jahr war sehr wahrscheinlich harte Arbeit und große Kenntnisse der SEO , nicht Glück.

Also hier ist harte Arbeit und Hingabe!

PS : Lass mich wissen, was du über unsere Erkenntnisse denkst und was möchtest du sonst noch zu studieren?

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„Immobilienmakler bieten Vermietungen in der Regel unter den Selbstkosten an“

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 18, 2017 at 9:06 am

„Immobilienmakler bieten Vermietungen in der Regel unter den Selbstkosten an“
17. Mai 2017

„Immobilienmakler bieten Vermietungen in der Regel unter den Selbstkosten an“

Wie kommen Immobilienmakler in Zeiten von Regulierung, Digitalisierung und rasant steigender Immobilienpreise zurecht? ImmoCompact fragt nach bei deutschen Immobilienmaklern. Diesmal im Gespräch: Marco Feindler, Gesellschafter und Geschäftsführer der HW Heidelberger Wohnen GmbH.

Herr Feindler, was zeichnet Ihrer Meinung nach einen starken und zukunftsfähigen Immobilienmakler aus?

Die digitalen Geschäftsmodelle werden verstärkt auch in diesem Bereich Einzug halten. Heute schon sind 10% der von uns vermittelten Immobilien über Leadgeneratoren wie Homeday, Realbest, etc. an uns vermittelt. Diese digitalen Geschäftsmodelle werden, auch bedingt durch immer stärkere Nutzung des Internets, weiterhin stark wachsen. Es ist essenziell für einen Immobilienmakler bzw. Verwalter hier diesen Bereich nicht zu vernachlässigen. Insgesamt werden die Präsenz im Internet und das “gefunden” werden zukünftig immer wichtiger werden. Auch der interne Einsatz von soviel Automatisation wie möglich für einfache Verwaltungsaufgaben ist extrem wichtig. Der Auftritt in den Sozialen Medien und eine Kommunikation mit den Kunden über mehrere Kanäle werden zunehmend relevant und von den Kunden erwartet.

Das Angebot der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

Daneben erwarten die Kunden einen optimalen Service, gut vorbereitete Unterlagen und einen “Dienstleister”. Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit aber auch alleine schon Zusagen einzuhalten bestimmen den langfristigen Erfolg. Gerade wenn man wie wir regional aufgestellt ist, partizipiert man davon zunehmend, insbesondere durch Kundenempfehlungen und wiederkehrendes Geschäft von Stammkunden.

Wie stark verändert das Bestellerprinzip die deutsche Immobilienwirtschaft?

Nach der Einführung des Bestellerprinzips bei Vermietungen sind viele Vermieter dazu übergegangen, selbst zu vermieten. Immobilienmakler bieten Vermietungen in der Regel unter den Selbstkosten an, damit der Kontakt zu einem Kunden nicht abreist und man später ggf. wenn die Immobilie verkauft wird, den Auftrag erhält. Viele kleinere Makler, sind bereits wegen des Bestellerprinzips nicht mehr am Markt und mussten aufgeben. Vermieter, die wenig Erfahrung mit den Auswahlkriterien von Mietern haben, klagen teilweise über Mietnomaden, die dann erhebliche Kosten verursachen.

Einige verkaufen deshalb Ihre Immobilien, da sie das nicht noch einmal erleben wollen. Die vermietete Immobilie als Altersvorsorge ist für diese Personengruppe keine Alternative mehr. Diese Veränderung des Marktes, die doch sehr tiefgreifend war, hat vor allem die kleinen Makler getroffen und damit die größeren Player am Markt gestärkt. Die Makler werden dadurch aber auch gezwungen, sich mehr um den Kunden zu kümmern und zum Dienstleister zu werden. Reputation, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungen werden damit immer wichtiger, was letztlich aber auch dem Ruf des Immobilienmaklers langfristig hilft. Die Einführung des Bestellerprinzips auf die Immobilienverkäufe sehe ich aktuell eher kritisch, denn die Branche hat sich bisher noch nicht stark erholen können und gerade mit der Einführung des Sachkundenachweises steht dieses Jahr eine weitere Hürde an, die zu nehmen ist. Beides auf einmal in 2017/2018 zu ändern, halte ich für zu problematisch.

Befindet sich der deutsche Immobilienmarkt in einer Blase?

Ich sehe hier regionale Übertreibungen, gerade in stark nachgefragten Lagen und insbesondere bei den Verkaufspreisen von Neubauimmobilien. Es gibt hier die eine Zielgruppe, die Kauft und die Immobilie selbst bewohnen will und den Kapitalanleger. Für beide werden hier die Immobilienpreise dann zum Problem, wenn die Zinsen steigen und auf dem Markt wieder die Verkäufe zunehmen. Hier sehe ich die Gefahr, dass schnell ein Überangebot von Immobilien entstehen wird, denn teilweise sind gerade viele Immobilien mit der Spekulation auf Wertzugewinn gekauft. Die zu erzielenden Mietpreise und die sich daraus ergebende Rendite macht schon jetzt keinen Sinn mehr für eine langfristige Buy and Hold Strategie. Aus meiner Sicht betrifft es aber eher aktuell die Neubauimmobilien. Im Bereich der gebrauchten Immobilien (älter als zehn Jahre) stehen die Kaufpreise zu Mieten noch in einem sinnvollen Verhältnis. Und gerade hier sehe ich keine Blase. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, aber das ist nicht die Regel.

Ist die Digitalisierung eher Chance oder Gefahr für die mittelständische Immobilienwirtschaft?

Die Digitalisierung begreife ich als Chance. Gerade die Möglichkeit der Automatisierung von einfachen Verwaltungsaufgaben schaffen nach Umsetzung neue Freiräume, die man dazu nutzen kann, sich auf andere Teilbereiche die deutlich komplexer sind, sich noch stärker zu fokussieren. Aber diese Freiräume kann man dann auch für die Umsetzung von Ideen nutzen, für die bisher leider keine Zeit war. Insgesamt sehe ich die Entwicklung positiv und nutze auch schon so viele Tools wie möglich, um meine Prozesse besser zu organisieren, zu optimieren und deren Qualität zu steigern. Dies führt bereits jetzt schon zu einer messbaren Kundenzufriedenheit und wird auch in Zukunft dazu beitragen, dass das Unternehmen den Marktanteil weiter ausbauen kann.

Wie stehen Sie zu den geplanten Berufszulassungsregeln?

Grundsätzlich halte die die Berufszulassungsregeln für wichtig – gerade auch deshalb, weil in diesem Bereich Fehler den Kunden schnell viel Geld kosten können. Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, wenn Arbeiten von Fachmännern als von Laien ausgeführt werden, die teilweise das das erste Mal durchführen. Das lässt sich aber auf jede Branche übertragen. Die aktuelle Umsetzungsplanung halte ich jedoch für nicht gelungen. Es wird immer wieder angeführt, dass es gerade deshalb nötig ist, weil so viele Fehler passieren. Aber genau die Unternehmen, die hier und heute diese Fehler machen, möchte man per Bestandsschutz eine Ausnahmeregelung zugestehen, dass diese den Nachweis nicht erbringen müssen. Hier stellt sich für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Ausnahme. Es wäre zielführender alle Unternehmen auf dem Markt zur Sachkundeprüfung zu verpflichten. Gerade wenn alte Unternehmen “diese Sachkunde schon haben” wären der Aufwand der Prüfung für diese Unternehmen minimal. (mh)

Sie wollen auch ein Makler-Interview für ImmoCompact, dem Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft, geben? Dann tragen Sie einfach hier Ihre Daten ein.

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Eigenheimbesitzer müssen auf nichts verzichten…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 18, 2017 at 8:59 am

Eigenheimbesitzer müssen auf nichts verzichten

Mehr als die Hälfte der Immobilienbesitzer in Deutschland musste für den Kauf der eigenen vier Wände keine Einschränkungen hinnehmen. Wenn überhaupt wird bei Urlaub und Freizeitgestaltung gespart. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Deutschen gehen den Immobilienkauf demnach zudem weiterhin solide an.

Eigenheimbesitzer müssen auf nichts verzichten
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Eher kurzfristige Einschränkungen
Überhaupt nicht in ihren anderen Lebensbereichen einschränken mussten sich 41% der Befragten. Nach dem Immobilienkauf war für sie immer noch genügend Geld für das Auto, Urlaubsreisen, Hobbys oder den Restaurantbesuch am Wochenende vorhanden. Weitere 13% gerieten nicht in Sparzwang, weil sie ihre Immobilie geerbt haben. 15% der Deutschen mussten zwar in den ersten drei Jahren nach dem Erwerb des Eigenheims kürzertreten, erlangten danach aber wieder schnell ihre finanzielle Freiheit.

Wohneigentum bleibt überwiegend leistbar
Die Deutschen zeigen laut den Studienautoren damit, dass sie den Immobilienkauf weiter solide angehen und sich in der Regel finanziell nicht übernehmen. Hinzu komme, dass für Wohneigentum für die Mehrheit der Deutschen immer noch leistbar ist. Zwar steigen die Immobilienpreise in Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg seit 2011 kräftig an. Eine Analyse der bei immowelt.de inserierten Kaufobjekte zeige aber, dass bundesweit weniger als die Hälfte der Deutschen in Gegenden mit mehr als 30% Preissteigerung in den letzten fünf Jahren lebt. Die volle Wucht des aktuellen Immobilienbooms bekommt nur etwa jeder achte Deutsche zu spüren. In ihrer Umgebung sind die Preise für Wohneigentum seit 2011 um mehr als 60% gestiegen.

Reisen auf Platz 1 der Sparliste
Diejenigen, die den Gürtel nach dem Immobilienkauf dann doch enger schnallen mussten, verzichteten vor allem auf Urlaubsreisen (64%). Auf Platz 2 der Einsparliste landen Hobbys sowie Restaurant- und Kinobesuche (50%). Jeder Dritte kauft No-Name-Produkte und gut ein Viertel verzichtet auf den Zweitwagen oder schafft sich ein kleineres Auto an. (mh)

 

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So bringt ihr Menschen in nur vier Sekunden dazu, euch zu mögen…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 17, 2017 at 9:42 am

Networking

Der erste Eindruck zählt — sowohl beruflich als auch privat. Und diesen bilden wir uns innerhalb weniger Sekunden.

Auch euer Gesprächspartner fällt in dieser kurzen Zeitspanne ein Urteil über eure Persönlichkeit — und entscheidet je nach Kontext darüber, ob er euch einstellen, sich mit euch anfreunden oder euch vielleicht sogar daten möchte.

Ihr müsst diesen Moment also bestmöglich nutzen, um den idealen Ersteindruck zu hinterlassen.

Nicholas Boothman, der Autor des Buches „So kommen Sie auf Anhieb gut an!“, hat eine Strategie entwickelt, mit der ihr euren Gesprächspartner von euch begeistert.

Das Beste daran: Es dauert höchstens vier Sekunden.

Schritt 1: Öffnet euer Herz!
Gestik und Mimik sind oft wichtiger als Worte. Boothmans rät deshalb zu einer offenen Haltung. Wendet euer Herz eurem Gegenüber zu. Wenn ihr ein Jacket tragt, knöpft es vorher auf. Ebenso wichtig ist es, eine positive Grundeinstellung zu kultivieren. Wenn ihr jemanden begrüßt, solltet ihr in euch dieses herzliche und optimistische Gefühl wachrufen.

Schritt 2: Stellt Augenkontakt her!
Positive Energie spiegelt sich nicht nur in unseren Gesten, sondern auch in unseren Augen wider. Nutzt die Kraft des Blickkontakts und seht eurem Ansprechpartner offen ins Gesicht.

Wenn euch direkter Augenkontakt unangenehm ist, greift zu einem Trick von Nicholas Boothman: Merkt euch während des Fernsehens die Augenfarbe der Schauspieler und sagt sie euch in Gedanken vor. Am nächsten Tag wiederholt ihr das Ritual mit jedem Menschen, den ihr trefft. Durch diese Übung legen auch schüchterne Menschen ihre Angst vor dem Blickkontakt ab.

Starrt eurem Partner bei der Begrüßung jedoch nicht zu lange in die Augen. Denn zu intensiver Blickkontakt wirkt laut der Körpersprache-Expertin Carol Kinsey Goman unhöflich und herausfordernd.

Nice and smilingDavid Goehring/Flickr

Schritt 3: Strahlt, was das Zeug hält!
Boothman rät, der Erste zu sein, der zu lächeln beginnt. Damit versetzt ihr euren Gesprächspartner in eine angenehme Grundstimmung und grabt euch zeitgleich in sein Gedächtnis. Wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen, erinnern sich Menschen nämlich leichter an Personen, die sie in einem fröhlichen und positiven Kontext kennengelernt haben.

Wichtig ist allerdings, dass euer Lächeln authentisch wirkt. Beginnt deshalb erst mit den Augen zu lächeln und lasst die Lippen folgen.

Schritt 4: Sagt „Hallo“
Egal, ob ihr eure neue Bekanntschaft mit einem professionellen „Guten Tag“ oder mit einem lässigen „Hey“ begrüßt, ihr solltet in jedem Fall die Freude über die Bekanntschaft in eurer Stimme zum Ausdruck bringen.

Als nächstes solltet ihr freundlich die Hand ausstrecken. Wichtig dabei: Bemüht euch um einen kräftigen Händedruck. Lasches Händeschütteln wirkt meist unmotiviert und ist damit der Karriere-Killer unter den Handschlägen.

Wenn euer Gesprächspartner seinen Namen nennt, solltet ihr ihn im Gespräch ein paar Mal wiederholen. Ihr könnt zum Beispiel sagen: „Sara. Freut mich sehr, Sara.“

Begrüßt ihr mehrere Leute gleichzeitig, empfiehlt Boothman das „händelose Händeschütteln“. Wendet der Gruppe euren Körper zu, sagt „Hallo“ und lächelt — aber streckt nicht sofort die Hand aus.

Schritt 5: Kommt eurem Gegenüber entgegen
Es ist sicher nicht ratsam, jeder neuen Bekanntschaft direkt in die Arme zu fallen. Laut Boothman solltet ihr eurem Gegenüber aber trotzdem körperlich entgegenkommen. Sein Vorschlag: Eine fast unmerkliche Vorwärtsneigung, die zeigt, dass ihr offen seid und interessiert an dem, was euer Gegenüber zu sagen hat.

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Hamburg beginnt mit Beschlagnahme von Privatwohnungen………………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 16, 2017 at 9:18 am

Wohnraum durch Enteignung ? (Symbolbild: JouWatch)

Wohnraum durch Enteignung ? (Symbolbild: JouWatch)
Beschlagnahme von Privateigentum, um Wohnraum für Immigranten zu schaffen? (Symbolbild: JouWatch)
Hamburg: Der Hamburger Senat hat damit begonnen, leerstehende Wohnungen zu beschlagnahmen. Nach Renovierungsmaßnahmen, die dem jeweiligen Eigentümer in Rechnung gestellt werden, sollen diese Wohnungen sodann durch den Senat an „ausgewählte Mieter“ vergeben werden.

Das Recht an privatem Eigentum und der Schutz dieses Rechts war bislang ein wesentliches Grundrecht des Bürgers und daher in der Verfassung verbrieft. Der Hamburger Senat hat dieses elementare Recht in unglaublicher Weise ausgehöhlt und Anfang Mai damit begonnen, Eigentümern deren Privateigentum zu entziehen. Grund: Die Eigentümer hatten ihre Wohnungen leer stehen lassen.

Das durch den Staat entzogene Privateigentum wird – wie das Hamburger Abendblatt berichtet – ggf. renoviert. Die dadurch entstanden Kosten sollen laut der Bezirksamtsprecherin Sorina Weiland dem Immobilieneigentümer in Rechnung gestellt werden. Mitspracherecht hinsichtlich der zukünftigen Mieter, die mutmaßlich Immigranten sein werden, wird dem eigentlichen Eigentümer nicht eingeräumt. Aktuell betroffen von der staatlichen Enteigungsmaßnahme seien laut dem Gatestone Institut bislang sechs Wohnungen.

Beschlagnahme, um Wohnraum für die hereinströmenden Migrantenmassen zu schaffen.

Die Grundlage für diese Enteignungsaktion des Staates hatte der Hamburger Senat bereits Ende 2015 in ein Gesetz gegossen, um den ungebremst hereinströmenden Migrantenmassen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Nach dem Willen von SPD, Grünen und Linken können damit entsprechende Gebäude auch gegen den Willen der Eigentümer als Unterkünfte für Immigranten genutzt werden. CDU, AfD und FDP stimmten damals gegen das umstrittene Gesetz. Vorbild für die Enteignungsmaßnahme war Bremen, das kurze Zeit vorher das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung und des Eigentums einschränkte um leerstehende Immobilien gegen den Willen der Eigentümer für Immigranten nutzen zu können.

Wie der Eingriff in das Privateigentum des Bürgers funktionieren kann, zeigten eindrucksvoll eins ums andere Mal die Grünen- unterstützt von den roten und dunkelroten Genossen. Der grün-regierte Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg versuchte 2015 eine weitere Enteignung von Privateigentum mit der Rechtfertigung der Gefahrenabwehr. Ungenutzte Luxuswohnungen sollten für die Unterbringung von Obdachlosen und Immigranten beschlagnahmt werden. Gleichzeitig kündigte in Stuttgart der grüne OB Fritz Kuhn an, „unbegründeten Leerstand von Wohnraum sowie die Umwandlung von regulären Wohnungen in Ferienwohnungen“ zu verbieten. Ganz ähnlich agierte Kuhns Amts- und Parteigenosse Boris Palmer (Grüne ) in Tübingen.

Längst schon sind die politisch Verantwortlichen dazu übergegangen, wegen ihrer verfehlten Immigrationspolitik die eigenen Bürger zu schikanieren und in ihren elementarsten Grundrechten zu beschneiden. Staatliche Enteignungsbestrebungen sind nur ein Beispiel hierfür. (BS)

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Baufinanzierungen über Lebensversicherer legen stark zu…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 16, 2017 at 8:13 am

Baufinanzierungen über Lebensversicherer legen stark zu

Die anhaltend starke Immobiliennachfrage beflügelt das Hypothekengeschäft der deutschen Lebensversicherer. Im Vorjahr vergaben sie laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Wohnungsbaukredite in Höhe von rund 7,9 Mrd. Euro. Eigenheime und Eigentumswohnungen dominieren dabei mit einem Anteil von rund 90%.

Die deutschen Lebensversicherer haben 2017 Wohnungsbaukredite in Höhe von rund 7,9 Mrd. Euro vergeben. Das bedeutet ein Plus von 4% im Vergleich zum Vorjahr. Damit legten sie stärker zu als der Gesamtmarkt. Nach Berechnungen des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stieg das Gesamtvolumen der ausgezahlten Wohnimmobilienkredite 2016 nur um 0,4% auf 209,4 Mrd. Euro. Bereits 2015 hatten die Versicherer mit einem Plus von 33% ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt.

Eigenheime und Eigentumswohnungen dominieren

Mit einem Anteil von rund 90% finanzieren die Lebensversicherer vorwiegend Eigenheime und Eigentumswohnungen, nur ein kleiner Teil entfällt auf größere Mietshäuser. Die von ihnen bereits bewilligten Kreditzusagen lagen Ende 2016 bei knapp 8,2 Mrd. Euro. Sie verteilen sich auf die Finanzierung von Neubauten (26%), den Erwerb von Bestandsimmobilien (38%) und die Ablösung von Altkrediten (36%).

38% Marktanteil

Mit einem Marktanteil von 3,8% (2015: 3,6%) spielen die Lebensversicherer in der Wohnimmobilienfinanzierung zwar noch immer nur eine kleine Rolle. Sie besetzen dem GDV zufolge aber eine wichtige Nische. Denn während die meisten Banken vor allem Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu 15 Jahren anbieten, vergeben Versicherer problemlos auch Kredite mit einer Zinsbindung von 20 oder gar 30 Jahren. Hintergrund ist, dass Kreditinstitute sich überwiegend über kurzfristige Einlagen wie Girokonten und Termingelder refinanzieren, Lebensversicherer die Beiträge ihrer Kunden dagegen sehr viel langfristiger investieren können. (mh)

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