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Preise für westdeutsche Wohnimmobilien steigen weiter……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Mai 16, 2017 at 8:08 am

Der Teuerungstrend im Westen Deutschlands ist ungebrochen. Auch im ersten Quartal 2017 verzeichnet der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) höhere Quadratmeterpreise – sowohl für Wohnungen als auch für Häuser in den westlichen Metropolregionen.

Der Trend bei Wohnimmobilien in Westdeutschland zeigt unverändert nach oben. Vor allem Düsseldorfer Hauskäufer müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr. In der Landeshauptstadt steigen die Hauspreise um 11,2%. Die teuersten Wohnungen finden sich nach wie vor in Köln: Mit einem Quadratmeterpreis von 2.736 Euro kostet eine Eigentumswohnung hier im Schnitt nahezu doppelt so viel wie in Dortmund (1.543 Euro pro m2).


Dortmund bleibt im Vergleich günstig

Interessenten im Großraum Dortmund freuen sich über deutlich geringere Preise für Häuser und Wohnungen als im benachbarten Rheinland. Die Kosten für Eigentumswohnungen steigen unter den drei ausgewerteten Regionen in Dortmund am moderatesten. Im Vergleich zum Vorquartal müssen Käufer hier trotzdem 1,7% mehr investieren. Bei Häusern ist der Preisanstieg mit 3,2% zwar deutlicher, die Medianpreise liegen allerdings auch hier niedriger als in den Rheinmetropolen.

Von Entspannung keine Rede

Von einem entspannten Wohnungsmarkt kann laut Thomas Przytulla, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Dortmund, dennoch keine Rede sein. „Wir sehen in Dortmund nach wie vor einen Verkäufermarkt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an Immobilien deutlich – vor allem in beliebten Wohnlagen wie Hohenbuschei oder Phönix.“ Dieser Trend treibt zwar die Preise weiter nach oben, Abstriche bei ihren Wohnwünschen machten angehende Eigenheimbesitzer trotzdem nicht. Laut Przytulla ist es aufgrund der niedrigen Zinsen eher umgekehrt: „Viele Menschen nutzen jetzt die Chance, sich ihr Traumhaus zu finanzieren und sind bereit, für ihre Wunschvorstellungen viel Geld zu investieren.“ Der Medianpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser spiegelt diese Entwicklung wider und durchbricht in diesem Quartal erstmals die 2.000-Euro-Marke.

Besonnenheit ist Trumpf

Thomas Przytulla rät Immobilien-Interessenten in Dortmund dennoch zu Besonnenheit: „Ein Immobilienkauf sollte trotz der derzeit niedrigen Zinsen nicht überstürzt erfolgen. Sowohl der Kaufpreis als auch die Finanzierung müssen realistisch berechnet und geplant werden. Die Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein können bei der Umsetzung eines Immobilienerwerbs helfen und Interessenten objektiv beraten.“

Moderate Steigerung auf hohem Niveau in Köln

Von den Dortmunder Immobilienpreisen können Kölner Immobilienkäufer nur träumen. Trotz einer mäßigen Teuerungsrate von 2,9% im Vergleich zum Vorquartal bleibt die Domstadt Spitzenreiter bei den Wohnungspreisen. Die teuerste Immobilie dieses Quartals wechselt ebenfalls in der Kölner Metropolregion den Besitzer – für stolze 8.873 Euro pro m2. Die Hauspreise liegen in der Summe zwar noch unter dem Düsseldorfer Niveau, ziehen jedoch gemessen am Vorquartal weiter an (+2,8%). Gegenüber dem Vorjahresquartal zahlen Hauskäufer im Frühjahr 2017 sogar 9,1% mehr.

Düsseldorf bleibt am teuersten

Die Landeshauptstadt sticht weiterhin mit den teuersten Häusern in Deutschlands Westen hervor. Hauskäufer zahlen in diesem Quartal 11,2% mehr als noch vor einem Jahr. Zwischen 607 Euro und 6.509 pro m2 lassen sich Immobilienkäufer ein Haus in der Rheinmetropole kosten. Bei Wohnungen fällt die Preissteigerung mit 5,6% im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. Auffällig ist jedoch der Unterschied von über 7.300 Euro zwischen dem günstigsten und teuersten gezahlten Quadratmeterpreis. (mh)

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