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Wie junge Gastronomen viel Geld verdienen wollen……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 8:02 am

Wie junge Gastronomen viel Geld verdienen wollen

Foto: Chris Marxen | www.Headshots-Berlin.de

Ema Paulin hatte die Idee für das Vertical-Farming-Restaurant „Good Bank“

„Ich habe eine Fähigkeit. Ich kann einschätzen, was mal erfolgreich sein wird“, sagt Patrick Junge unbescheiden. Der 39-Jährige ist Chef der Burgerkette Peter Pane, die mittlerweile 17 Filialen im Land hat, alle in feinster Lage. Zur Mittagszeit sind die Läden hell erleuchtet. Abends wird das Licht gedimmt, die Musik aufgedreht.

Mit seinen Burgerläden setzt Junge, ein Erbe der gleichnamigen Lübecker Bäckerei-Dynastie, auf Gäste, die aus Gewohnheit immer das Gleiche essen wollen. Und auf Frauen. „Die Zukunft ist weiblich“, so seine These. „Denn wenn die Frauen hier essen, dann tun die Männer es sowieso.“ Rund 70 Prozent der Gäste seiner Kette seien weiblich. Auf der Speisekarte stünden deswegen auch viele vegetarische und vegane Gerichte, ein Burger mit Süßkartoffel-Tahini-Bratling und veganem Cheddar beispielsweise. Denn Frauen würden diese gesunden Alternativen bevorzugen.

Für die Gewohnheitsesser unter den Gästen setzt der Unternehmer auf Burger, die immer gleich schmecken. „Man braucht einen Bestseller, der sich durch Top-Qualität auszeichnet“, so Junge, der nach eigenen Angaben bereits mehr als 20 Millionen Euro in seine Restaurantkette gesteckt hat.

Patrick Junge

Er steckte Millionen in „Peter Pane“: Gastronom Patrick Junge

Aber warum müssen es wieder Burger sein? Gibt es nicht genügend Restaurants, die das Gericht anbieten? „Unsere Welt ist komplex geworden, alle drehen durch“, glaubt Junge. „Ein Burger hingegen ist einfach, ein Brötchen mit etwas drin. Das kennt jeder.“ Ein Besuch in einem seiner Restaurants solle Ordnung in den Alltag der Gäste bringen, findet der Gründer.

Ein Szene-Lokal ist Peter Pane allerdings nicht. Das ist auch Patrick Junge bewusst. Mit den „coolen Burger-Butzen in Berlin“ wolle er sich lieber nicht vergleichen, sagt er. Denn tatsächlich scheinen Restaurantbesucher in der Hauptstadt anders zu ticken. Ketten wie Vapiano, Block House, L’Osteria oder Peter Pane funktionieren hier nur an touristischen Orten, am Alexanderplatz oder an der Friedrichstraße beispielsweise. Viele Besucher suchen offenbar auch in einer fremden Stadt das ihnen Bekannte.

In den etwas versteckten Ecken von Kreuzberg, Neukölln oder Mitte, die nicht unter den Top 10 jedes Reiseführers stehen, laufen hingegen vor allem individuelle Cafés, kleine Vietnamesen oder auch ungewöhnliche Pop-up-Restaurants gut. Daluma am Weinbergspark im Stadtteil Mitte ist so ein Ort. Hier gibt’s 400ml-Smoothies für 6,80 Euro und trotz der stattlichen Preise ist der Laden zu jeder Tageszeit gut besucht. Meterlange Schlangen sieht man täglich auch vor einer kleinen Fastfood-Bude namens Burgermeister, einem umgestalteten Pissoir unter einer U-Bahn-Brücke. Und wer einen Tisch im angesagten Sternerestaurant Nobelhart & Schmutzig haben will, muss Monate warten. AfD-Mitglieder sind hier übrigens offiziell verboten.

Individuell und ungewöhnlich, das scheint in Berlin zu funktionieren. Auch die im Frühjahr 2017 eröffnete Salat-Bar Good Bank will die Kunden so überzeugen: Hier wächst der Salat, der auf den Tellern landet, in rosa erleuchteten Glaskästen hinter der Theke. Vertical Farming nennt sich die Technologie, die von dem Berliner Unternehmen Infarm stammt.

Das Restaurantkonzept hat Gründerin Ema Paulin gemeinsam mit Leandro Vergani entwickelt. Die 29-Jährige kommt aus Wien, nach ihrem BWL-Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Project Manager bei Hubject, einer Plattform für E-Autos. „Das Thema war spannend, aber mir zu technisch, ich wollte Innovation zum Anfassen machen“, sagt Paulin. Das Geld für den Aufbau ihres „Fast Casual Restaurants“, wie sie es nennt, bekam sie unter anderem vom bekannten Food-Investor Christophe Maire.Good Bank liegt in der Rosa-Luxemburg-Straße in Mitte, umringt von Startup-Büros. „Unsere wichtigste Zielgruppe sind die Young Professionals“, sagt Paulin. „Viele Besucher sind tech-affin und kennen uns von Instagram.“ An der Wand sind die Gerichte aufgelistet. Steht das Kürzel „VF“ daneben, heißt das, dass das Gericht Salat aus der Vertical Farm enthält.

Unter dem Motto „Take it and run“ können Kunden die Gerichte in einer App vorbestellen und abholen, so will Paulin den Umsatz steigern, auch wenn alle Plätze belegt sind. Ende des Jahres soll ein zweites Good-Bank-Restaurant in Berlin-Charlottenburg eröffnen. „Wir wollen ständig etwas Neues erleben – auch wenn wir ins Restaurant gehen“, sagt Paulin, wenn sie über sich und die Generation Y, also die zwischen 1980 und 1999 Geborenen, spricht. In einem Punkt allerdings gibt sie Patrick Junge von Peter Pane Recht: „Es braucht ein innovatives Konzept. Aber der Kunde ist klassischer als man annimmt und will doch immer die typischen Gerichte, die er schon kennt.“

UnknownDieser Artikel erschien zuerst im neuen NGIN-Food-Heft!

Außerdem im Heft: Spannende Geschichten um Delivery Hero, Fritz-Kola, Ritter Sport und weitere Lebensmittel-Unternehmen. Viel Spaß beim Lesen!

Bilder: Chris Marxen / http://www.Headshots-berlin.de
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ProSiebenSat.1 verkauft 16 Startup-Beteiligungen………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 7:57 am

ProSiebenSat.1 verkauft 16 Startup-Beteiligungen

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Florian Pauthner leitet ab jetzt Sevenventures

Bis zu 16 Startup-Beteiligungen wechseln den Besitzer: Der Münchner Medienkonzern ProSiebenSat.1 (P7S1) verkauft die Anteile an den neu gegründeten Fonds Crosslantic Capital, an dem der Finanzinvestor Lexington die Mehrheit hält. Sevenventures bleibt als „strategischer Medienpartner“ mit einem Minderheitsanteil von 24,5 Prozent an dem neuen Fonds beteiligt. Geführt wird er von Sascha van Holt, der bisher die Beteiligungen von Sevenventures verantwortete.

Insgesamt soll ProSiebenSat.1 einen „mittleren zweistelligen“ Millionen-Betrag erhalten haben. In einer Mitteilung heißt es, das Unternehmen habe den Wert seiner Investments verdoppeln können.Die Münchner beteiligen sich oft mit einer Mischung aus Media-Deals und Bar-Investitionen. Bei Media-Deals erhalten die Startups TV-Werbung im Tausch gegen Anteile. Die erzielte Wertsteigerung durch den Verkauf sei ein „Beweis für die Nachhaltigkeit unseres Media-for-Equity-Modells“, lässt sich P7S1-Vorständin Sabine Eckhardt zitieren.

Zu den verkauften Beteiligungen gehören beispielsweise der Online-Shop Babymarkt, der Küchenhändler Kiveda, das Fintech-Startup Auxmoney oder das Insurtech Clark. Auch nach dem Verkauf wird sich Sevenventures weiterhin an Startups beteiligen. Im Portfolio bleiben beispielsweise Aboutyou und Tink. Der Venture-Arm des Medienhauses passt allerdings seine Führungsmannschaft an. Florian Pauthner steigt an die Spitze auf, er ist bereits seit zwei Jahren im Unternehmen.

Den neu gegründeten Fonds Crosslantic Capital wird von Sascha van Holt von dessen Heimatstadt Bochum aus leiten. Das Geld soll nach Firmenangaben „in schnellwachsende Unternehmen, vor allem im Konsumgüter- und Technologiebereich“, investiert werden. Außerdem wolle Crosslantic Capital US-amerikanischen Firmen beim Markteintritt in Europa helfen.

                           …..Startups ohne Risiken sind der Rückhalt vieler Selbstständiger, Hier klicken und anhören… 

Bild: ProSiebenSat.1                                 Vollständiges Impressum         
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Diese Startups und Unternehmen arbeiten gemeinsam für die Energiewende……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 7:48 am

Diese Startups und Unternehmen arbeiten gemeinsam für die Energiewende

POWER TO IDEA Accelerator Camp

Die Startups des POWER TO IDEA Accelerator Camps sind auf dem besten Weg, gemeinsam mit neuen regionalen Partnern die Energiewende voranzutreiben.

 

Kooperationen zwischen Startups und Unternehmen als Lösungsweg

Beim POWER TO IDEA Accelerator Camp arbeiten derzeit neun Early-Stage-Startups an der Umsetzung ihrer nachhaltigen Ideen, um die Energiewende anzutreiben. Der Clou am Camp: Um den Startups einen möglichst schnellen Markteintritt zu ermöglichen, verknüpft der Initiator, die Energieavantgarde Anhalt, sie frühzeitig mit regionalen Unternehmen, Organisationen und Marktexperten.

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Mobilitätspartner Mercedes-Benz Vans ermöglicht den Startups hierbei, mit Partnerunternehmen in der Region zusammen zu kommen, um an den Pilotprojekten zu arbeiten.

Diese Vernetzung hat Vorteile für beide Seiten: Startups bekommen die nötige regionale Expertise und können ihre Geschäftsidee einem „Reality Check” unterziehen. Die Unternehmen profitieren wiederum von frischen Ideen und der Teilhabe an dieser Highspeed-Acceleration. Es entstehen gerade viele spannende Pilotprojekte, die Startups können ihre Geschäftsideen an Partnern und ersten potenziellen Kunden testen. Business-Sackgassen werden so schnell ausmanövriert.

Aus diesem Ansatz sind bereits einige vielversprechende Kooperationen entstanden, die allesamt das Potential haben, den Energiemarkt mit ihren Ideen enorm voranzubringen und dem gesamten Sektor neue Impulse zu verleihen.

AIBerry und Fraunhofer Institut: Stromsparen lernen

Sebastian Schindler (Fraunhofer CSP), Denis Bittner (AIBerry) und Sven Wüstenhagen (Fraunhofer IMWS)

Sebastian Schindler (Fraunhofer CSP), Denis Bittner (AIBerry) und Sven Wüstenhagen (Fraunhofer IMWS)

Das Smart-Home und -Building Startup AIBerry konnte etablierte Marktexperten für ihr Produkt gewinnen und hat vielversprechende Kooperationen in Aussicht. AIBerry entwickelt die weltweit erste grüne Smart-Home-Lösung, die sich selbst mit Energie versorgt.

Sven Wüstenhagen vom Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und System (IMWS) konnten sie bereits überzeugen: „Das Projekt klingt nicht nur spannend, sondern auch umsetzbar. Es ist konsequent mit grünen Materialien bedacht und wirklich eine runde Sache. Mir gefällt vor allem der pädagogische Aspekt, der den Leuten vermittelt: Stromsparen kann auch Spaß machen.“ Zusammen mit dem Fraunhofer Institut will AIBerry-CEO Denis Bittner seine herkömmlichen Platinen – Träger für elektronische Bauteile – durch Platinen aus Hanf ersetzen, um so noch nachhaltiger zu werden.

S O NAH und NASA: Intelligente Straßenbeleuchtung

Thomas Grimm und Victor ter Smitten von Sonah mit Alexander Kirste (NASA)

Thomas Grimm und Victor ter Smitten von Sonah mit Alexander Kirste (NASA)

Als Baustein zukünftiger Smart-City-Infrastruktur entwickelt S O NAH selbstlernende Sensoren, die beispielsweise freie Parkplätze anzeigen können. „Das Thema zukunftsfähige Infrastruktur und moderne, datengetriebene Mobilitätskonzepte zu entwerfen, ist eine Herausforderung für Verkehrsgesellschaften, unabhängig von der Größe. Wir können sie dabei unterstützen, zukunftsfähige Infrastrukturen aufzubauen. Das bedeutet in einer ersten Pilotierung, den Parkdruck lokal zu mindern, indem wir live Parkplatzdaten liefern“, so Thomas Grimm (COO von S O NAH).

Mit dem Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) ist das Startup außerdem im Gespräch, seine Sensoren für intelligente Straßenbeleuchtung einzusetzen. Ein Straßenzug soll versuchsweise mit smarten Laternen ausgestattet werden.

bookitgreen und Landkreis Wittenberg: Nachhaltiger Tourismus für die Region Anhalt

Josefine Erles und Andreas Teufl von Bookitgreen mit Stephanie Lehmann

Eine Kooperation für die Zukunft: Josefine Erles und Andreas Teufl von bookitgreen mit Stephanie Lehmann vom Landkreis Wittenberg

bookitgreen ist eine Online-Buchungsplattform für nachhaltige Ferienunterkünfte. Beim Partnertag führte das Startup intensive Gespräche mit dem Landkreis Wittenberg. „Bei unserer Entdeckungsreise durch die Region mit POWER TO IDEA waren wir begeistert von der Vielfalt an Historie, Architektur und Natur. Die Gegend wird wohl oftmals als Reiseziel unterschätzt“, bewertet Andreas Teufl (Co-Founder von bookitgreen) das Potential der Region Anhalt.

„Für den Landkreis Wittenberg und die gesamte Region Anhalt ist das Thema umweltfreundlicher Tourismus Neuland. Gerade dieses Jahr zieht das Reformationsjubiläum besonders viele Besucher an. Das ist natürlich ein großer Anreiz, den Tourismus hier nachhaltiger zu gestalten”, sagt Stephanie Lehmann vom Landkreis Wittenberg über die anstehende Kooperation mit bookitgreen.

Und das Startup sieht sich auch längerfristig in der Region: „Wir wollen den Unterkünften der Region beratend zur Seite stehen und so unsere Expertise im Bereich des nachhaltigen Reisens bestmöglich einsetzen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Unterkünfte für bookitgreen zu begeistern und damit einen nachhaltigen Einfluss auf die touristische Entwicklung der Region zu nehmen“, fasst Andreas Teufl seine Ziele zusammen.

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Bilder: Johannes Erb

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Bitcoin – die Geschichte der Digitalwährung in Bildern…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 7:42 am

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Aigner Immobilien veröffentlicht den münchner immobilien marktbericht 2017/18…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 7:29 am

Welche Umsätze wurden im Jahr 2016 mit dem Verkauf von Immobilien in München erzielt? Wie haben sich die Preise für Eigentumswohnungen, Häuser, Grundstücke und mehrgeschossige Wohn- und Geschäftshäuser in der bayerischen Landeshauptstadt im vergangenen Jahr entwickelt? Welche Prognosen gibt es für das laufende Immobilienjahr?

Antworten auf diese Fragen, aussagekräftige Tabellen zur Preisentwicklung und interessante Preisvergleiche liefert das renommierte Maklerunternehmen Aigner Immobilien in seinem münchner immobilien marktbericht, der gerade veröffentlicht wurde.

Die Zahlen des Gutachterausschusses München und der Marktforschungsabteilung der Firma Aigner bestätigen den Trend, der seit einigen Jahren anhält. So war auch 2016 wieder ein Jahr der Superlative und Rekorde – mittlerweile nichts Neues mehr auf dem Münchner Immobilienmarkt. Die Einwohnerzahlen in einer der beliebtesten deutschen Großstädte sind erneut gestiegen (Stand März 2017: 1.545.105 Einwohner) und der Wohnungsbestand reicht nicht aus. Es ist hohen politischen Anforderungen und Energiesparvorgaben geschuldet, dass in München fast nur noch im Hochpreissegment gebaut wird.

Zum Geldumsatz auf dem Münchner Immobilienmarkt lässt sich seit dem Jahr 2009 eines stets mit Gewissheit sagen: Er steigt jedes Jahr weiter an! – 2016 auf rund 13 Milliarden Euro. Ganz anders sieht es bei den abgeschlossenen Verträgen aus. Seit 2012 wurde das Immobilienangebot immer geringer. Im letzten Jahr wurde mit 13.056 Kaufverträgen immerhin wieder ein leichtes Plus von zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2015 verzeichnet. Das ist der starken Nachfrage nach Eigentumswohnungen zu verdanken. In diesem Segment wurden letztes Jahr 11.057 Verträge abgeschlossen.

„Kaufen und Mieten in München ist mittlerweile ein Luxus, den man sich leisten können muss – und daran wird sich wohl mittelfristig wenig ändern. Die einzige Möglichkeit, den Preissteigerungen entgegenzuwirken, sind Neubau, Nachverdichtung und Umwandlung. Neue Ideen sind dringend gefragt. Nur leider ist das Baurecht noch immer zu inflexibel“, sagt Thomas Aigner, Inhaber und Geschäftsführer von Aigner Immobilien und Mitglied des Gutachterausschusses.

Den vollständigen Marktbericht 2017/2018 können Immobilienbesitzer, Investoren und Interessenten der Münchner Immobilienwirtschaft kostenlos im Internet herunterladen: http://www.aigner-immobilien.de/Downloads.htm oder telefonisch unter (089) 17 87 87 – 0 anfordern.

Weiterführende Informationen

https://www.aigner-immobilien.de/Pressemitteilungen.htm

                          Auch Hier gibt es Lösungen dazu, die für den Einen oder Anderen überlebensnotwendig sein kann, hier klicken und anhören…

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Sachkundennachweis adé! Es kam wie prognostiziert!

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 30, 2017 at 7:21 am

27. Juni 2017

Sachkundennachweis adé! Es kam wie prognostiziert!

Obwohl 2013 von den Koalitionären aus CDU/CSU und SPD fest angekündigt, ist der Sachkundenachweises für Immobilienmakler und WEG-Verwalter nun endgültig gescheitert. Zu Recht und wenig überraschend, meint BVFI-Präsident Helge Norbert Ziegler. In der beabsichtigten Form hätte er der Branche ohnehin nichts gebracht.

Tacheles von Wirtschaftsjurist und BVFI-Präsident Helge Norbert Ziegler

Im Februar 2017 spekulierte ich mal drauflos und verfasste den provokanten Artikel „Sachkundennachweis adé?“. Ich schrieb damals unter anderem: „Das Bundeswirtschaftsministerium zeigte in den letzten mehr als drei Jahren nur wenig Engagement, den Sachkundennachweis betreffend. Jetzt ist der Minister weg, Stühle werden gerückt, eine neue Ministerin (Brigitte Zypries) ist da, die muss sich noch einarbeiten, die Parteien sind im Wahlkampfmodus, die SPD mit ihrem neuen Kandidaten will das Momentum nutzen, mit dem Sachkundenachweis kann man nicht brillieren. Würde man sich da wundern, wenn in dieser Legislaturperiode in Sachen Sachkundennachweis nichts mehr läuft? Wohl eher nicht.“

Kommt er … kommt er nicht …. Kommt er? Nein, er kommt nicht!

Jetzt ist genau das eingetreten. Der Sachkundennachweis kommt nicht – weder für Immobilienmakler noch Hausverwalter!

Ich möchte für mich keineswegs eine prophetische Gabe in Anspruch nehmen, denn es war das Hin- und Hergeschiebe des Referentenentwurfes zwischen dem Bundesministerium, dem Bundestag, dem Bundesrat und dem Fachausschuss, dass mich zu dieser Prognose verleitete. Der Eindruck, die im Zuge der Koalitionsverhandlung im Jahr 2014 und im Schatten der Mietpreisbremse und des Bestellerprinzips geborene Absicht, einen Sachkundenachweis einzuführen, sei unbeliebt, drängte sich mir schon mit Beginn der Gespräche im Ministerium auf. Schließlich hatte man mit der Einführung des Bestellerprinzips und der Mietpreisbremse anbelangt sein populärpolitisches Ziel erreicht. (Was die Mietpreisbremse anbelangt, so ist ja gerade der Beginn der Rolle rückwärts zu erkennen, denn die beiden Länder Schleswig-Holstein und NRW wollen diese, nachdem die FDP nun in die Regierung eingetreten ist, wieder abschaffen. Dazu kommt noch das Urteil des AG München, das die Mietpreisbremse für unwirksam erachtete.)

So geht doch eine Provision vom Mieter

Und was das „unechte“ Bestellerprinzip anbelangt, so habe ich gerade aktuell in meinem Buch „Mieterprovision trotz Bestellerprinzip? Ja! Und es geht doch …“ einen praktikablen und rechtsicheren Weg aufgezeigt, wie man als Makler ohne Umgehung des Bestellerprinzips eben doch noch eine Provision vom Mieter bei der Vermittlung von Wohnungen verdienen kann (www.mieterprovision.info).

Vier Gründe für das Scheitern

Doch zurück zum Sachkundenachweis. Warum kommt er nun nicht? Dafür gibt es mehrere Gründe, diese vier sprechen am gewichtigsten dafür:

1. Handwerklich schlecht

Der Sachkundenachweis war handwerklich schlecht gemacht. Er hatte für den Populismus der Politik und des Fachministers längst nicht die Bedeutung, wie die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip. Man bedenke nur: In der letzten Sitzung dieser Legislaturperiode wurde er mitten in der Nacht dem Bundestag vorgelegt. Das spricht doch Bände, oder?

2. Juristische Bedenken

Die Einwände mancher Juristen, der Sachkundenachweis widerspräche Art. 14 des GG (freie Berufswahl) erschreckte Politiker, denn ein Gesetz von den Verfassungsrichtern kassieren zu lassen, ist mit das unangenehmste, was einem Ministerium passieren kann.

3. Mangelnder empirischer Nachweis

Es konnte nicht empirisch nachweisen, dass Verbraucher durch schlechte Maklerleistungen geschädigt worden sind. Die Einführung des Sachkundenachweises würde also Verbrauchern keine Vorteile für bringen. Anmerkung: Was Immobilienmakler meist übersehen. Beim Sachkundenachweis ging es primär nicht um eine Höherqualifizierung des Maklerberufes, sondern um Verbraucherschutz.

4. Parteien im Wahlkampfmodus

Mit Beginn des Schulz-Hypes schalteten die Parteien auf Wahlkampfmodus. Es gibt Wichtigeres wie Immobilienmakler.

Der BVFI begrüßt letztendlich diese Entscheidung, schon allein deshalb, weil er Immobilienmaklern und deren Mitarbeiter Kosten erspart. Wir sehen uns auch in unserer Meinung gestärkt, die wir gegenüber Politikern gegenüber immer wieder geäußert haben, dass DIESER Sachkundennachweis der Branche nichts bringt. Also setzten wird uns dafür ein, lieber keinen Sachkundenachweis als einen schlechten. Letztendlich mit Erfolg!

Das ist im Gesetz

Was ist jetzt neu: 1. WEG- und Mietverwalter brauchen künftig, wie Immobilienmakler schon immer, eine Gewerbeerlaubnis. 2. Verwalter müssen eine Haftpflichtversicherung haben. 3. Es besteht für Verwalter wie auch Immobilienmakler eine Weiterbildungspflicht. Wie diese genau aussehen wird, wird in einer Rechtsverordnung geregelt. Wann diese kommen wird, ist ungewiss, zumal in Berlin jetzt wegen der Wahlen die Uhren anders ticken. Ich spekuliere mal wieder: Vor den Wahlen passiert nichts mehr, nach den Wahlen nicht gleich, da gibt es für die Politik Wichtigeres. Also schätze ich, dass in den nächsten zwei Jahren nichts Entscheidendes passiert.

Bestätigung der BVFI-Position

Fazit: Der BVFI sieht sich damit in seinen Bemühungen bestätigt, den Sachkundenachweis für Immobilienmakler in der vorgesehenen Form nicht zu verabschieden und begrüßt die Entscheidung, Makler und Hausverwalter zur Weiterbildung zu verpflichten. Gleichwohl wird er sich weiterhin für die Qualifizierung von Immobilienmaklern und der Verbesserung deren Images einsetzen. Wer sich als heute schon besser qualifizieren und dies seinen Kunden gegenüber dokumentieren möchte, dem steht beispielsweise die Ausbildung zum „Fachmakler der Immobilienwirtschaft BVFI®“ als Online-Kurs zur Verfügung. Näheres erfahren Sie hier: www.praxisverband.de/Akademie.htm

 …und Hier habt Ihr die Lösung dazu, damit ihr eure Situation lösen könnt…

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Cisco investiert Millionen in Fonds für deutsche Startups…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 28, 2017 at 7:34 am

Newsartikel. Der Tech-Konzern steigt beim deutschen VC Capnamic ein. Die 115 Millionen Euro aus dem Tech-Fonds sollen vor allem in B2B-Startups fließen.

Capnamic-Partner Jörg Binnenbrücker, Christian Siegele und Olaf Jacobi (von links)

Capnamic-Partner Jörg Binnenbrücker, Christian Siegele und Olaf Jacobi (von links)

Es ist ein Ritterschlag für einen deutschen VC: Der amerikanische Tech-Gigant Cisco beteiligt sich beim neuen Fonds von Capnamic. Der Konzern sei „einer der größeren Geldgeber“, heißt es vom deutschen VC. „Cisco interessiert sich stärker für Deutschland als Startup-Cluster“, sagt Capnamic-Partner Olaf Jacobi im Gespräch mit Gründerszene. Das US-Unternehmen ist etwa beim Berliner IoT-Startup Relayr investiert und kaufte Parstream

Capnamic mit Sitz in Berlin und Köln steckt in einer frühen Phase bis zu drei Millionen Euro in ein Unternehmen. Doch auch in weiteren Finanzierungsrunden will sich der VC weiter beteiligen. Bei bis zu 25 Startups plant Capnamic einzusteigen. Der Fokus soll auf B2B-Lösungen, digitaler Infrastruktur oder Transformation liegen. Diese Themen interessieren auch Cisco: „Wenn es um das Internet der Dinge geht, ist Deutschland bei den Dingen schon sehr stark, in Sachen Internet müssen wir nachlegen“, lässt sich der Deutschlandchef Oliver Tuszik zitieren.

Die Axa und Sparkassen beteiligen sich

Insgesamt 115 Millionen hat der VC in seinem neuen Fonds jetzt eingesammelt. Mit an Bord sind weitere Corporates wie die Versicherung Axa oder die Sparkassen-Finanzgruppe. Der Geldgeber will auf diesem Wege ein Netzwerk zwischen seinen Geldgebern und den Portfolio-Unternehmen schaffen. „Oft handelt es sich beispielsweise um potentielle Kunden für die Startups“, sagt Jacobi.

Seit dem Start 2013 investieren bekannte deutsche Corporates über den Wagniskaptialgeber Capnamic in Startups, dazu zählen Unternehmen wie der Verlag Dumont. Zu den bekannten Startups aus dem Portfolio gehört beispielsweise Adjust, ein App-Analytics-Startup aus Berlin, oder der Uhrenmarktplatz Chronext. Der VC wird von Jörg Binnenbrücker, Olaf Jacobi und Chistian Siegele geführt.

Neues Projekt: Parstream-Gründer wollen dem Mittelstand künstliche Intelligenz erklären

Parstream-Gründer wollen dem Mittelstand künstliche Intelligenz erklärenSieben Jahre bauten zwei Kölner Gründer ein Datenanalyse-Unternehmen auf – und verkauften es dann an einen Tech-Riesen. Nun wollen sie es noch mal wissen.

Bild: Capnamic
 

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Neue Crowdplattform für Immobilien gestartet……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 28, 2017 at 7:11 am

Neue Crowdplattform für Immobilien gestartet……………

Neue Crowdplattform für Immobilien gestartet

Plattformen zur Schwarmfinanzierung von Immobilien boomen. Unter sarego.de ist nun einen neuer Anbieter gestartet. Er nutzt die Plattformtechnologie von CrowdDesk. Das erste Projekt ist eine Immobilie in Wien. Anleger des Crowdinvestments können sich ab 100 Euro beteiligen und sollen eine Rendite von 6,5% pro Jahr bei einer Laufzeit von 15 Monaten erhalten.

Premiere bei Sarego. Die Projektentwicklungsgesellschaft Vermehrt GmbH sammelt auf der neuen Plattform bis zu 1 Mio. Euro limitierten für die energieeffiziente Sanierung und Modernisierung eines Gründerzeit-Altbaus in Wien ein. „Wir freuen uns, mit Sarego unseren fünften Partner im Bereich der Immobilienfinanzierung gewonnen zu haben. Hinter der Plattform stehen Experten mit langjähriger internationaler Erfahrung in den Bereichen Immobilienentwicklung und Finanzierungsprozesse, die Privatanlegern neue Investitionsmöglichkeiten speziell für den Immobilienmarkt in Österreich eröffnen“, sagt Johannes Laub, Geschäftsführer des FinTechs CrowdDesk, das die Plattformtechnologie für Sarego liefert.

Ab 100 Euro können sich Anleger auf sarego.de an dem Projekt beteiligen und erhalten im Gegenzug eine Rendite von 6,5% pro Jahr bei einer Laufzeit von 15 Monaten. Ihr Darlehen sowie ihre Zinsen erhalten sie am Ende der Laufzeit. Der Umbau des Gründerzeithauses ist das erste Projekt, das Sarego für die Projektentwicklungsgesellschaft Vermehrt GmbH realisiert. Im Zuge des voraussichtlich bis zum Frühjahr 2018 andauernden Umbaus werden die einstmals kleinen und beengenden Wohnungen des Gebäudes zusammengelegt und mit modernen Sanitäranlagen und Echtholzparkett ausgestattet. Dadurch entstehen auf fünf Stockwerken 19 den heutigen Ansprüchen und Standards entsprechende Wohnungen mit 37 bis 146m2.

Barrierefrei und energieeffizient

Der Großteil der Wohnungen wird über Außenflächen verfügen und vier Wohnungen bieten ein Wohnerlebnis der besonderen Art. Es handelt sich dabei um so genannte Maisonette-Wohnungen, von deren Dachterrassen die künftigen Bewohner einen schönen Blick über Wien genießen können. Besonderen Wert legt die Vermehrt GmbH bei der Sanierung auf die Barrierefreiheit und Energieeffizienz der Wohnungen. (mh)

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Diese 13 Wörter sollten Sie verwenden, um stilvoll zu klingen und im Job erfolgreicher zu werden..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 22, 2017 at 12:45 pm

Die Sprache ist nicht das einzige, aber das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Menschen. Sie verrät uns, woher unser Gegenüber stammt – aus welchem Land? Welcher Region? Und welcher sozialen Schicht? Immer mehr Menschen manipulieren deshalb bewusst ihre Wortwahl, um im Job gebildeter zu wirken und dadurch schneller die Karriereleiter zu erklimmen. Welche Wörter wirklich geeignet sind, um Ihrer Sprache mehr Stil zu verleihen, und welche eher nicht, möchten wir Ihnen heute verraten.

Mann überzeugt mit stilvoller Wortwahl beim Handygespräch

Die Muttersprache ist mehr als Deutsch, Englisch oder Französisch

Wenn wir von der Muttersprache reden, denken die meisten Menschen an Deutsch, Kroatisch oder Spanisch.

„Muttersprache ist die in der frühen Kindheit von den Eltern oder anderen nahestehenden Personen ohne formalen Unterricht erlernte Sprache.“

Doch die Muttersprache formt auch die Grammatik, Lautgestaltung und Wortwahl des Kindes. Aus diesem Grund lässt sie Rückschlüsse auf die soziale Herkunftsschicht des Sprechers zu. Zwar ist es durch die entsprechende Bildung durchaus möglich, aus einer sozialen Schicht auszubrechen, was sich wiederum durch einen verbesserten Wortschatz und Sprachgebrauch erkenntlich macht, doch ist das aufgrund der Bildungsbenachteiligung leider eher selten der Fall.

Definition: Bildungsbenachteiligung

Bei der Bildungsbenachteiligung handelt es sich um den Effekt, dass Menschen mit geringerem sozialen sowie finanziellen Status beim Erwerb von Bildung benachteiligt werden, was den Aufstieg in eine bessere soziale Schicht erschwert. Auch Faktoren wie das Geschlecht oder die kulturellen Ressourcen eines Menschen können zu dessen Bildungsbenachteiligung führen. Doch in diesem Artikel soll der Fokus auf die Sprache gelegt werden. Die in Deutschland gültige formale Chancengleichheit existiert also nur auf dem Papier, während die Sprache eines Menschen zu bewusster oder unbewusster Diskriminierung führen kann, zum Beispiel im Arbeitsleben.

„Chancengleichheit bedeutet,
dass jeder seine Chance bekommt, seine Unfähigkeit zu beweisen.“
(Sprichwort)

Klingt kompliziert, ist aber eigentlich recht simpel: Wer die „Muttersprache einer niederen Bildungsschicht“ hat, wird im Berufsleben bei Entscheidungen wie einer Beförderung oftmals bewusst oder unbewusst diskriminiert. Dadurch wird der hierarchische und damit auch soziale Aufstieg erschwert. Menschen mit der „Muttersprache einer gehobenen Bildungsschicht“ sind derweil quasi automatisch erfolgreicher – allein aufgrund ihres Wortschatzes und Sprachgebrauchs.

Beruflicher Erfolg und Sprache hängen unmittelbar zusammen

Gewiss sind wir in Westeuropa in der Hinsicht Chancengleichheit weiter als viele Länder der Welt. Dennoch konnten die französischen Soziologen Bourdieu und Passeron in den 1960er Jahren im Rahmen ihrer Studien folgende Ergebnisse ausmachen: Kinder aus sozial schlechteren Schichten

  • zeigen bereits im Alter von zwei Jahren Unterschiede in der Sprachentwicklung gegenüber Gleichaltrigen aus höheren sozialen Schichten.
  • besuchen im späteren Verlauf ihrer Kindheit mit höherer Wahrscheinlichkeit eine „schlechtere“ Schule – je nach länderspezifischem Schulsystem. Und das bei wohlgemerkt gleicher Intelligenz und Kompetenz.
  • haben mehr Probleme damit, sich Schulwissen schnell sowie nachhaltig anzueignen.

Lese-Tipp: „11 untrügliche Anzeichen, dass Sie intelligenter sind als der Durchschnitt

Bereits der schulische Erfolg hängt also unmittelbar mit der Sprachkompetenz des Kindes und dadurch mit dessen sozialer Herkunftsschicht zusammen. Klar, dass das auch Auswirkungen auf die spätere Karriere nimmt. In den meisten Fällen bleiben in der Unterschicht geborene Kinder ihr Leben lang in der Unterschicht, selbiges ist in der Mittelschicht und Oberschicht zu beobachten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Der britische Soziologe Basil Bernstein verglich hierzu Sprachstichproben der unterschiedlichen sozialen Schichten. Er kam zu folgendem Resultat: Bei gleicher Intelligenz (IQ) eines Menschen, sind je nach sozialer Herkunftsschicht Unterschiede auszumachen in

  • Wortschatz,
  • Satzlänge,
  • Pausenlänge und
  • Wortlänge.

Er folgerte daraus: Je kürzer die Wort-, Satz- und Pausenlänge, desto schlechter die soziale Schicht des Sprechers. Zudem fragte er die Probanden nach Synonymen für das Wort „tüchtig“:

  • Die Befragten aus den unteren sozialen Schichten nannten beispielsweise ehrgeizig, gesellig, freundlich oder höflich.
  • Jene aus einer besseren sozialen Schichten zählten hingegen ehrlich, ordnungsliebend, kräftig und gesund auf.

Dies beweist die Unterschiede im Sprachgebrauch je nach sozialer Herkunft. Es unterscheidet sich also nicht nur der Wortschatz selbst, sondern die sozialen Schichten schreiben einigen Begriffen auch verschiedene Bedeutungen zu.

Sprachmanipulation für mehr Erfolg?

Wenn also die Sprache eines Menschen einerseits mit dessen Herkunft zusammenhängt und andererseits seinen Erfolg im Berufsleben vorteilig oder nachteilig beeinflussen kann, drängt sich die Frage auf: Lässt sich dieser Mechanismus eventuell umkehren? Können Sie also durch eine gezielte Manipulation Ihrer Sprache Ihre Erfolgschancen im Job verbessern? Tatsächlich können Sie durch Ihre Sprache zumindest teilweise die Zugehörigkeit zu einer Gruppe demonstrieren. Kaum ein Mensch über 25 wird das Wort „YOLO“ verwenden und was unter „abdominal“ zu verstehen ist, wissen fast nur Angehörige der Medizinbranche. Auch mit der sozialen Oberschicht kann das funktionieren: Je stilvoller Ihre Sprache, umso besser sind Ihre Erfolgschancen im Job und damit auch Ihre Aufstiegschancen, nicht nur in der Hierarchie, sondern in der sozialen Schicht.

„Stilvolle Sprache“ – Was soll das bedeuten?

Stil ist ein Wort, welches die Geister scheidet. Viele von Ihnen werden nun an Mode denken und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Zudem gibt es den Schwimmstil oder einen Architekturstil. Wie also soll Stil mit Sprache zusammenhängen und woher wollen wir wissen, welche Wortwahl „stilvoll“ ist und welche nicht? Die verschiedenen Bedeutungen von Stil sind breit gefächert und auch auf die Sprache anwendbar. Es soll also heute um folgende Definition von Stil gehen:

„Der Begriff „Stil“ stammt von dem lateinischen „stilus“, dem Schreibgerät, und bezeichnete ursprünglich die individuelle Eigenart eines Menschen beim Schreiben – sei es hinsichtlich dessen Handschrift oder eben Ausdrucksweise und Wortwahl. Im Zusammenhang mit der Sprache wird deshalb Stil als Merkmale eines geschriebenen oder gesprochenen Wortes, Satzes oder Textes verstanden, welche diese einzigartig machen. Ihr Sprachstil ist also nichts anderes als Ihre individuelle Art und Weise, Sprache zu verwenden, Sätze zu bilden und Worte auszuwählen.“

Prinzipiell handelt es sich bei dem Stil um einen neutralen, sprich wertfreien Begriff. Dennoch wird mittlerweile unter „stilvoll“ eine positive und unter „stillos“ eine negative Assoziation hergestellt. In unserem Fall wird die „stilvolle“ Sprache der sozialen Oberschicht und die „stillose“ Sprache der sozialen Unterschicht zugeschrieben. Eine stilvolle Sprache lässt demnach auf eine bessere soziale Herkunft schließen und erhöht – im bereits beschriebenen Mechanismus – Ihre Karrierechancen. Nur: Wie können Sie den Stil Ihrer Sprache „verbessern“?

13 Wörter für eine stilvollere Ausdrucksweise

Wie bereits erwähnt, ist nicht nur der Wortschatz je nach sozialer Schicht unterschiedlich, sondern auch die Länge der Sätze, Wörter und Pausen variiert. Wenn Sie also tatsächlich die Sprache der „Oberschicht“ annehmen möchten, sollten Sie auf möglichst lange Sätze, Pausen und Wörter achten. Klingt kompliziert? Ist es auch – und wirkt deshalb schnell gekünstelt. Genau das ist nämlich das Problem, wenn Sie damit beginnen, Ihre Muttersprache „manipulieren“ zu wollen: Sie verlieren Ihre Authentizität und der Effekt schlägt schnell in das Gegenteil um. Wer Wörter in einem unpassenden Zusammenhang verwendet, falsch ausspricht oder offensichtlich zur Angeberei verwendet, schießt sich damit schnell selbst ins Aus und macht sich zum Gespött von Kollegen und Vorgesetzten – was für Ihre Karriere eher hinderlich als förderlich wäre.

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Dennoch sollten Sie unbedingt Vulgärsprache im Berufsleben vermeiden, den Fachjargon Ihrer Branche kennen und Ihre Rhetorik verbessern. Letzteres hat nämlich einen großen Einfluss auf Ihr Image, welches wiederum über Erfolg oder Misserfolg im Job entscheiden kann.

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Hierfür kann es bereits ausreichend sein, einige der 13 folgenden Wörter in Ihren alltäglichen Sprachgebrauch zu integrieren. Richtig eingesetzt, lassen diese Sie intellektueller, professioneller und „stilvoller“ wirken:

  1. Achtsamkeit: Bei der Achtsamkeit handelt es sich um eine besondere Form der Aufmerksamkeit, vor allem sich selbst gegenüber.
  2. Adaption: Die Adaption umschreibt die Anpassung, zum Beispiel von einem Organismus an seine Lebenswelt oder aber auch von einem Schriftstück an eine Zielgruppe. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Adoption.
  3. Ambition: Wenn Sie im Vorstellungsgespräch nach Ihren Ambitionen gefragt werden, sich für die ausgeschriebene Stelle zu bewerben, sollten Sie diese Frage problemlos verstehen und beantworten können. Die Ambition beschreibt ein zielgerichtetes Streben beziehungsweise eine besondere Form von Ehrgeiz bis hin zum Machthunger.
  4. Authentizität: Das Wort ist bereits gefallen und steht für die Echtheit beziehungsweise Unverstelltheit eines Menschen.
  5. Defizit: Das Defizit beschreibt einen Mangel beziehungsweise einen finanziellen Fehlbetrag.
  6. Differenz: Ähnlich dem Defizit bezeichnet Differenz nicht nur im mathematischen Sinne das Ergebnis einer Subtraktion, sondern auch einen Fehlbetrag. Gängig ist die Verwendung zudem für die Umschreibung einer Meinungsverschiedenheit.
  7. Eigeninitiative: Ein Wort, welches sich in jeder Bewerbung gut macht, ist die Eigeninitiative. Doch Sie sollten natürlich auch wissen, was das eigentlich bedeutet: Es handelt sich um eine besondere Form der Selbstständigkeit. Sie übernehmen also Eigenverantwortlichkeit beziehungsweise werden im Alleingang aktiv, ohne dafür einen Stimulus von außen zu benötigen.
  8. Funktionalität: Ein schönes langes Wort, welches nicht mehr und nicht weniger als die Fähigkeit, eine bestimmte Funktion auszuführen, beschreibt.
  9. Hierarchie: Mit Ihrem neuen „stilvollen“ Wortschatz möchten Sie gewiss in der Hierarchie Ihres Unternehmens aufsteigen. Hierfür sollten Sie dieses Wort kennen, welches als Synonym für die Rangordnung verwendet wird.
  10. Implizieren: Dieses Verb drückt aus, dass jemand etwas andeutet, ohne es konkret auszusprechen. Ein einfaches Beispiel wäre: Nehmen wir einmal an, wir behaupten, dass Sie eine „stillose“ Sprache hätten. Damit würden wir implizieren, Sie kämen aus der sozialen Unterschicht.
  11. Initiieren: Ein weiteres schönes Verb mit dem Anfangsbuchstaben „I“ ist initiieren. Wenn Sie etwas initiieren, geben Sie den Anstoß für eine Aktion. Durch eine geschmacklose Bemerkung initiieren Sie zum Beispiel einen Konflikt zwischen zwei Kollegen. Synonyme sind also anregen, anstoßen, veranlassen, einen Impuls geben oder etwas in Gang bringen.
  12. Innovation: Die Innovation ist ein Begriff, welcher Ihnen im Berufsleben gewiss öfter über den Weg laufen wird. Sie bezeichnet einen Neuerungsprozess, häufig – jedoch nicht nur – im technischen Sinne. Sie steht für eine Reform, eine Neuerung beziehungsweise Erneuerung oder auch eine kontrollierte Veränderung. Umgangssprachlich beschreibt die Innovation die Erfindung oder Idee selbst. Korrekt angewendet, ist die Innovation aber erst deren konkrete Umsetzung, zum Beispiel in ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Verfahren.
  13. Stimulus: Auch dieses seltsam klingende Wort ist bereits gefallen. Es steckt eigentlich nicht mehr dahinter als die Beschreibung eines Reizes, welcher eine bestimmte Reaktion auslöst. Synonyme für den Stimulus sind Anreiz, Ansporn, Impuls oder Triebfeder.

Fortan können Sie die 13 aufgeführten Begriffe im Berufsleben verstehen sowie selbst korrekt anwenden. Ob und wann dies sinnvoll ist, bleibt Ihnen allerdings selbst überlassen. Während die einen nämlich in einer solchen Selbstinszenierung aufgehen, setzen die anderen lieber auf Authentizität und damit ihre ursprüngliche Muttersprache. Im Sinne Ihrer Persönlichkeitsentwicklung schadet es dennoch keinesfalls, Ihre Sprachgewohnheiten einmal zu reflektieren. Für Ihren beruflichen Erfolg gilt es nämlich, Vulgärsprache aus Ihrem Wortschatz zu verbannen und Fremdwörter – wenn Sie diese überhaupt verwenden – in den korrekten Zusammenhang zu setzen. Falsch eingesetzt, können diese sonst schnell für eine Blamage sorgen. Wie so oft im Leben, müssen Sie wohl einfach das richtige Mittelmaß finden.

Oder was denken Sie? Achten Sie im Berufsleben auf Ihre eigene Sprache oder die der Kollegen, Vorgesetzten, Geschäftspartner und Kunden? Was sagt die Sprache Ihrer Meinung nach über einen Menschen aus? Plädieren Sie für die Manipulation der eigenen Sprachgewohnheiten zugunsten der Karriere? Oder sind Sie eher ein Verfechter der absoluten Authentizität? Wir bedanken uns für Ihren Beitrag in den Kommentaren!

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Deutsche Bestandsimmobilien verlieren an Wert, eher im ländlichen Bereich…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 22, 2017 at 8:01 am

Deutsche Bestandsimmobilien verlieren an Wert

Die Preise für Bestandshäuser sind im Mai 2017 im Vergleich zum Vormonat gesunken. Das zeigt zumindest der EUROPACE Hauspreis-Index (EPX). Auch im Jahresverlauf haben sie leicht nachgegeben. Ist damit bereits allmählich die Luft raus?

Während die Preise bei Wohnungen laut der aktuellen EPX-Auswertung seit der Jahreswende bereits um mehr als 4% gestiegen sind, hat sich bei Neubauhäusern seit Ende 2016 wenig getan. Von 148,9 im Dezember 2016 hat sich der entsprechende Teilindex bis Mai 2017 nur minimal auf 149,1 erhöht. Bei Bestandshäusern gaben die Preise zum Vormonat sogar leicht um 0,5% nach. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bleibt so nur noch ein leichtes Plus von 0,65%. Der EPX-Gesamt-Index ist auf Monatsbasis um 0,4% gestiegen, auf Jahresbasis um 7,5%.

Überdruck abgelassen

Ist bei Ein- und Zweifamilienhäusern die Luft raus? „Bestimmt nicht – aber der Überdruck“, meint Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. „Wohnungen sind in den letzten Monaten und Jahren relativ konstant leicht teurer geworden. Bei den Häusern sah das etwas anders aus: Bei Bestandsimmobilien gab es im ersten Halbjahr 2016 starke Preissteigerungen, bei Neubauhäusern im zweiten Halbjahr 2016. In diesen beiden Segmenten gab es also über einige Monate eine Art Preis-Rallye“, erklärt Wiegand. Diese habe sich nun wieder beruhigt. Wiegand geht daher weiterhin von moderat steigenden Immobilienpreisen in allen Segmenten aus. Die Nachfrage sei zudem weiterhin groß. (mh)

Während in städtischen Bezirken nach wie vor enormes Interesse besteht, stagnieren die Anfragen im ländlichen Bereich, was allerdings auch wieder für Diejenigen Chancen bietet, welche nach wie vor flexibel sind. Finanzierungsalternativen wie Mietkauf für Selbsständige Gewerbetreibende sowie ein Homeoffice für Zuhause ermöglichen gleichzeitig Lebensqualität auf dem Land. Ausreichenden Grund und wesentlich geringerer Lärmbelästigung sowie Luftreinheit, sowie geringere Kaufpreise sowie Mieten lassen die eigene Immobilie relativ einfach in die Realität umwandeln. Auch Selbstversorger mit genügend Garten vor der Haustüre können in Bezug auf steigende Lebensmittelpreise vorbauen und wieder auf Selbstgemachtes umstellen. Nicht zu vergessen sind die naturnahen Erholungsgebiete eindeutig im Vorteil, Baggerseen, naturnahe Vergnügungsanlagen sind zumeist in naher Entfernung. Fragt man sich doch, warum ausgerechnet der ländliche Bereich weniger gefragt sein soll, für Naturliebhaber und Stressgeplagte eindeutig die bessere Wahl.

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