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Vernachlässigt? Nur 51 % der Angestellten nehmen an Weiterbildungen teil……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juni 9, 2017 at 8:38 am

Das hat eine Studie der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) im Jahr 2015 ergeben – obwohl sich, laut anderer Studien, ein deutlich größerer Anteil für die Teilnahme an einer Weiterbildung interessiert. Während Schulungen für stellenspezifische Software noch eher zum Standardprogramm gehören, fällt die Umsetzung eigener Weiterbildungswünsche vielen schwerer. Wie kann man sich dafür einsetzen?

Lebenslanges Lernen ist mehr als ein Trend

„Man lernt nie aus“ – dieses Sprichwort, so simpel wie bekannt, drückt in vier Wörtern aus, dass wir lebenslang dazulernen. Das gilt für das Privatleben genauso wie für das Berufsleben: In der Studie „Gebrauchsanleitung für lebenslanges Lernen“ der Vodafone-Stiftung wurden 10.000 Mitarbeiter aus deutschen Unternehmen dazu befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 98 % der Teilnehmer haben lebenslanges Lernen verinnerlicht – doch nur 8 % bescheinigen Ihrer Firma eine gute Lernkultur. Wenn laut DUW nur jeder zweite Arbeitnehmer jährlich an einer Weiterbildung teilnimmt – liegt darin nicht diese geringe Zufriedenheit mit der unternehmensinternen Lernkultur begründet?

Weiterbildung ist leider noch kein Wunschkonzert

Dieses Bild wird durch die Ergebnisse einer Untersuchung von SODEXO, einem Anbieter für betriebliche Sozialleistungen, bekräftigt: Auch nach deren Studie aus dem Jahr 2015 konnten 46 % der Mitarbeiter keine Weiterbildung absolvieren, obwohl 76 % der Befragten diese als bedeutendes Argument der Attraktivität ihres Arbeitgebers sehen. Daraus lässt sich schlussfolgern: Mitarbeiter messen Weiterbildungen einen hohen Stellenwert bei, erhalten jedoch praktisch kaum die Gelegenheit dazu, was für Unternehmen einen Verlust ihrer Attraktivität als Arbeitgeber bedeutet. Die Gründe, die Weiterbildungen verhindern, sind vielfältig: Weiterbildungen kosten Arbeitszeit. Aufgaben bleiben während einer Weiterbildung liegen und Firmen sehen deshalb eher die Negativseite der zeitlichen und finanziellen Kosten. Doch auch andersherum wird ein Schuh draus: Weiterbildungen führen längerfristig zu verbesserten Kenntnissen und vor allem höherer Motivation, woraus letztendlich eine schnellere und effizientere Aufgabenerledigung resultiert. Nachfolgend finden Sie einige Tipps für die Verhandlung mit Ihrem Arbeitgeber:

1. Abstimmungen sind besser als Forderungen

Weiterbildungen sind oft individuelle Wünsche – Ihr Vorgesetzter wird jedoch die Ziele des Teams bzw. der gesamten Firma im Blick haben. Wie können Ihr Team und Ihre Firma konkret von Ihrem gewünschten Kurs profitieren? Ist ein Business-Sprachkurs oder ein Coaching für interkulturelle Kommunikation ein Türöffner für die nächste Verhandlung mit dem Kunden? Oder bringt ein bestimmtes Zertifikat neue berufliche Perspektiven mit sich? Vielleicht kann auch eine anteilige Kostenübernahme oder die Nutzung von Überstunden auf dem Arbeitszeitkonto helfen, Ihr persönliches Weiterbildungsziel zu ermöglichen.

2. Fachmessen als Alternative zum wochenlangen Seminar

Die Kursorganisation kann vielfältig erfolgen: in Vollzeit oder Teilzeit, am Wochenende oder flexibel online. Denkbar wäre jedoch auch, eine Fachmesse zu besuchen, statt einen gesamten Kurs zu absolvieren. Dort können Sie Fachvorträge hören oder in den Austausch mit Branchenkollegen gehen und wichtige Impulse für Ihre Arbeit mitnehmen. Beim Messebesuch hält sich der Zeitaufwand in Grenzen – nur die Kostenübernahme des Tickets bleibt zu verhandeln.

3. Das Ruder selbst in die Hand nehmen

Wenn alle Stricke reißen und sich kein gemeinsamer Nenner zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber findet, bleiben noch andere Möglichkeiten: Viele staatliche Hochschulen und Universitäten bieten Gasthörerschaften an, bei denen Sie neuestes Wissen aus der Forschung gemeinsam mit den Studierenden diskutieren können. Noch größere Angebote und anerkannte Abschlüsse bieten die klassischen Fernhochschulen. Diese haben mit Online-Universitäten wie „Udacity“ mittlerweile auch neue Mitspieler im digitalen Bereich. Dort werden sogenannte Nanoprogramme für künstliche Intelligenz, Datenanalytik oder Digitalmarketing angeboten, mit denen Sie neuesten Techniktrends auf den Versen bleiben.

Tipp: Auf welche Weiterbildung es auch hinausläuft, das alte Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ hat keinen Bestand mehr, denn es bieten sich genügend Möglichkeiten, in neue Lernfelder einzusteigen. Als Premium-Mitglied können Sie z. B. bei Lecturio an zehn Kursen im Gesamtwert von 750 € teilnehmen. Dazu gehören u. a. die Themen Projektmanagement, Changemanagement und der ideale Netzwerkaufbau über XING.

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