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Chinas Wirtschaft wächst wie geplant, die zukünftige Weltmacht……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juli 18, 2017 at 8:37 am

Die offiziellen Wirtschaftsdaten sind gut. Aber hohe Schulden, Überkapazitäten und ein Häusermarkt, der heiß läuft zeigen: In der zweitgrößten Wirtschaft der Welt häufen sich die Probleme.

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Als am Montagmorgen um Punkt zehn Uhr chinesischer Zeit das Pekinger Statistikamt verkündete, um wieviel Prozent die Wirtschaft des Landes in den Monaten zwischen April und Juni gewachsen war, war dies für Zeitungskorrespondenten ein höchst vorhersehbarer Moment.

Hendrik AnkenbrandFolgen:

Wenige Sekunden, nachdem der Wachstumswert von 6,9 Prozent für das vergangene Quartal bekannt gegeben worden war, hatten manch ausländische Medien bereits lange Analysen auf ihren Webseiten platziert. Denn das Chinas Wirtschaft zwar leicht schwächer als im Vorquartal an Größe zugelegt hatte, sich dieses Wachstum aber immer noch im Rahmen des von Ministerpräsident Li Keqiang vorgegebenen Ziels von „6,5 Prozent oder mehr“ befand, ist wahrlich alles andere als eine Überraschung.

Im Herbst findet in Peking das wichtigste innenpolitische Treffen Chinas seit fünf Jahren statt: der 19. Parteikongress. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Präsident Xi Jinping, erhält dann das Mandat für eine zweite Amtszeit. Was noch wichtiger ist: Chinas mächtiger Führer will viele der ranghöchsten Machtposten im Ein-Parteien-System der Volksrepublik mit Getreuen neu besetzen.

Vor der Tagung des Volkskongresses im Frühjahr, Chinas Scheinparlament, auf dem das Wachstumsziel für das laufende Jahr von den Delegierten abgenickt worden ist, hatte Parteiführer Xi als Losung für die kommenden Monate bis zum Parteikongress im Herbst „Stabilität“ ausgegeben.

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Was das für Konsequenzen hat, kann man an der aktuellen Wachstumsstatistik ablesen. Zwar sind die Schulden von Chinas regionalen und lokalen Gebietskörperschaften gewaltig hoch und werden im Ausmaß nur noch von den ausstehenden Krediten an die oftmals wenig bis gar nicht profitablen Staatskonzerne im Land übertroffen, die enorme Überkapazitäten aufgebaut haben.

Das hat die Zentralregierung zur Ankündigung veranlasst, man wolle das Kreditwachstum stärker begrenzen. Auch für den Kauf von Eigentumswohnungen hat Peking neue Restriktionen erlassen, damit die rasant steigenden Preise auf dem Häusermarkt in den großen Städten an der Ostküste Chinas langsamer anziehen und nicht etwa noch eine Blase platzt in diesem politisch so wichtigen Jahr.

Doch so streng war die Regulierung des Wohnungsmarkts dann doch wieder nicht. Die Käufer aus Chinas Mittelschicht haben sich davon jedenfalls nicht beeindrucken lassen; die Preise sind zwar jüngst leicht zurückgegangen, über das erste Halbjahr jedoch weiter gestiegen.

Auch das Kreditwachstum haben die Pekinger Geldpolitiker der von der Regierung weisungsabhängigen Zentralbank nur gemäßigt eingeschränkt. Viel zu groß ist die Angst in der Partei, das Wachstum könne abgewürgt werden. Dann stünden viele verlustreiche staatliche Eisenminen und Stahlwerke wohl vor dem Aus; und hunderttausende Beschäftigte stünden auf der Straße – und könnten protestieren. Unruhen aber will Xi Jinping während seiner andauernden Transformation zum mächtigsten chinesischen Führer seit Jahrzehnten – vielleicht sogar seit Mao Tse-tung – unbedingt vermeiden.

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