draxler1

Wir müssen erst wieder lernen, konzentriert zu arbeiten…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juli 18, 2017 at 8:30 am

  • Viele Störfaktoren machen konzentriertes Arbeiten unmöglich
  • Wir lassen uns leicht und häufig ablenken – weil wir es wollen
  • Blocken Sie sich 30 Minuten am Tag für eine bestimmte Aufgabe

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Noch vor einigen Jahren nahm ich jeden Auftrag an. Ich war selbstständig und hatte zwei Kinder. Zeit war Geld. Und so ließ ich keine Chance aus, Kunden persönlich zu betreuen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Doch nicht nur das Geschäft lief ohne Unterbrechung weiter – auch das Gedankenkarussell. Ich kam nicht mehr zur Ruhe. Doch bis dato merkte ich das nicht. Und dann starb meine Mutter. Statt wie bisher auf der Überholspur der Autobahn fand ich mich plötzlich auf dem Standstreifen wieder. Völlig unfähig, irgendetwas zu regeln. Mir fehlte die Kraft, das Geschäft weiterzuführen. Es blieb mir nichts anderes übrig, als loszulassen, Dinge geschehen zu lassen. Sport und meine Freunde halfen mir in dieser Zeit, mein Leben zu strukturieren – und das übertrug ich auch auf mein Geschäft, das heute 50 Mitarbeiter zählt. Durch diesen Schicksalsschlag habe ich gelernt, mir nicht zu viel vorzunehmen. Und so kann ich aus Erfahrung sprechen, wenn sich Führungskräfte an mich und mein Team wenden, in der Hoffnung, die eigene Zeit besser nutzen zu können.

Denn Konzernchefs und Manager klagen: Sie arbeiten 70 Stunden die Woche, und dennoch sind einige Aufgaben am Ende der Woche nicht erledigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Dauernd gehen E-Mails ein, Kollegen kommen vorbei, weil sie dringende Fragen haben, und sowieso werden ständig spontane Meetings einberufen, weil etwas sofort geklärt werden muss. Permanente Erreichbarkeit und Sich-um-alles-selbst-Kümmern steht bei vielen auf der Tagesordnung. Für mich sind das nur Ausreden. Ich sage nicht, dass es diese Ablenkungen nicht gibt. Doch sollten Sie selbst über Ihre Zeit bestimmen, nicht andere Personen. Was wir hier brauchen, ist ein Umdenken.

Vordenker trainieren sich täglich

Wir lassen uns leicht und häufig ablenken – weil wir es wollen. Es fällt uns schwer, uns auf Wesentliches zu konzentrieren. Heute müssen wir keine Langeweile ertragen, wenn wir es nicht gerade wollen. Früher war das anders. Die Ruhe auszuhalten müssen wir erst wieder erlernen. Gerade Vordenker trainieren das jeden Tag. Sie nehmen sich nicht zu viel für den Tag vor und blocken sich ein Zeitfenster, in dem sie sich einer Aufgabe widmen, die sie erledigen müssen. Die Push-Notifications bleiben derweil aus, egal ob für E-Mails, Chatprogramme oder Nachrichten. Wenn es einem leichter fällt, sollte man sich in einen geschlossenen Raum zurückziehen. 30 Minuten reichen meist schon aus. Länger können wir uns ohnehin nicht am Stück konzentrieren.

Dieses Prinzip des Zeitmanagements kennt man auch aus dem Leistungssport. Sportler haben einen strikten Trainingsplan, in dem auch Pausen, die wirksame Regeneration, ein fester Bestandteil sind. Wenn Krafttraining an der Reihe ist, wird auch das trainiert. Ist es Zeit für eine Pause, wird Pause gemacht. Entscheidend ist aber nicht nur jeder einzelne, der mit seiner eigenen Zeit haushalten muss, sondern auch die Unternehmensführung. Sie muss mit gutem Beispiel vorangehen. Meetings müssen generell geplant und moderiert werden. Es sollte von Beginn an eine Agenda feststehen. Ein spontanes Meeting ist dann nur noch in Notfällen auch wirklich nötig.

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