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14 Millionen Euro für Schweizer Kryptowährungs-Startup…………

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Die Crypto Finance AG will sich in der Schweiz um eine Banklizenz bewerben. Das kostet Geld, welches nun aus einer neuen Finanzierungsrunde kommt.
19. Dezember 2017 | Timo Brücken

Das Startup Crypto Finance AG aus dem schweizerischen Zug hat eine Finanzierungsrunde über 16 Millionen Franken, umgerechnet 13,7 Millionen Euro, abgeschlossen. „Das zusätzliche Kapital wird als regulatorisches Kapital für die Beantragung einer Schweizer Banklizenz verwendet“, teilt das Unternehmen mit. Als Geldgeber waren unter anderem die beiden Unternehmer Rainer-Marc Frey und Philipp Cottier an der Runde beteiligt.

Crypto Finance wurde im Sommer 2017 gegründet und hat 26 Mitarbeiter. Das Startup hat drei Geschäftsbereiche: Crypto Fund, Crypto Storage und Crypto Broker – einen Trading-Desk für Kryptowährungen, der nach eigenen Angaben bereits cashflow-positiv ist.

Im Frühjahr 2018 will das Unternehmen zwei Fonds aufsetzen, zunächst im Ausland, dann – nach Erhalt der Banklizenz – auch in der Schweiz. Ein Angebot zur sicheren Verwahrung von Kryptowährungen soll im April starten.

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Dieses Startup ist die Geschmacksmaschine für Filme……………..

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19. Dezember 2017 | Timo Brücken

In Büros in Berlin und Los Angeles arbeiten rund 40 Mitarbeiter an der Plattform JustWatch.

David Croyé ist sein eigener Traum-User. Um Filme und Serien zu streamen, nutzt der Gründer von JustWatch nämlich gleich fünf Dienste: Netflix, Amazon und Sky sowie Hulu und HBO, wenn er in den USA ist. „Power-User“ nennt man das in der Streamingbranche – genau die Zielgruppe von Croyés Startup.

JustWatch ist eine Suchmaschine für alle, die mehrere Video-on-Demand-Dienste gleichzeitig nutzen. Wo kann ich den letzten „Star Wars“ günstig in HD streamen, bevor der nächste Teil ins Kino kommt? Die App liefert ihren Usern die Antwort – und wertvolle Daten für die Werbekunden aus der Filmbranche.

„Audience As A Service“ nennt Croyé sein Geschäftsmodell: Mit jeder Suche verraten die User mehr über ihren Filmgeschmack. JustWatch schnürt daraus Nutzerprofile, die etwa Filmstudios helfen, der richtigen Zielgruppe auf Youtube oder Facebook die passenden Trailer einzuspielen. „Wir verkaufen nicht die Daten, sondern Werbekampagnen, die auf ihnen basieren”, betont Croyé. In Deutschland hat JustWatch nach eigenen Angaben rund elf Millionen Nutzerprofile, weltweit seien es um die 100 Millionen. Das Startup mit 40 Mitarbeitern und Büros in Berlin und Los Angeles ist in 32 Ländern aktiv, die wichtigsten Märkte sind die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Australien. Fast 400 Streamingdienste gehören zum Katalog, wobei jeder lokale Amazon- oder Netflix-Ableger einzeln zählt.

DAS GRÜNDERSZENE-RANKING

Wir küren in diesem Jahr erneut die am schnellsten wachsenden Digitalunternehmen Deutschlands. Es werden die 50 Firmen mit dem höchsten Umsatzwachstum (CAGR) ausgezeichnet. Grundlage ist der Umsatz der Jahre 2014 bis 2016. Unser gesamtes Ranking-Magazin könnt Ihr hier herunterladen.

Drei Hebel seien für das Wachstum seiner Firma wichtig gewesen, sagt Croyé: zunächst Deutschland als Testmarkt zu nutzen, mit Praxisbeispielen den Kunden den Mehrwert des Produkts zu demonstrieren – und schließlich die Technologie zu automatisieren. „Wir können heute für einen Film Kampagnen in zehn Ländern gleichzeitig schalten.“

Platz: 7

Wachstumsrate: 540%

Gründungsjahr: 2014

Kategorie: Suchmaschine/Vermittlung

Website: www.justwatch.com

Croyé hat fünf Mitgründer: Ingke Weimert kam von Moviepilot, Dominik Raute vom früheren MyVideo-Betreiber Magic Internet. Christoph Hoyer, Kevin Hiller sowie Michael Wilken kennt Croyé noch aus seiner Zeit als Online-Marketingchef bei Kaufda. Erst jetzt, drei Jahre nach der Gründung, will sich JustWatch einen externen Investor suchen. „Am besten natürlich mit Wissen über und Kontakten in die Entertainment-Branche“, sagt Croyé. Ein Power-User muss es nicht unbedingt sein.

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Kursziel Bitcoin 100.000 US-Dollar – leider!……….

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Kursziel Bitcoin 100.000 US-Dollar – leider!

Kryptowährung Bitcoin: 100.000 Dollar sind möglich - es droht das größte Schneeballsystem der Geschichte

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Kryptowährung Bitcoin: 100.000 Dollar sind möglich – es droht das größte Schneeballsystem der Geschichte

Vor rund einem Jahr war die Kryptowährung Bitcoin Börsen-Chart zeigen und die dahinterstehende Blockchain-Technologie eher ein Thema für Experten. Schließlich war an den Kapitalmärkten völlig klar, dass jede Währung in ein regulatives Umfeld eingebettet sein muss. Doch durch den Kursanstieg im Jahr 2017 um bislang fast 2000 Prozent ist Bitcoin inzwischen nicht nur ein Thema an den Kapitalmärkten, sondern begleitet nicht selten die aktuell stattfindenden Weihnachtsfeiern, Gespräche mit Freunden oder Elternabende in der Schule. Ähnlich wie vor fast 20 Jahren der Neue Markt ist Bitcoin in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Markus Schön
  • Copyright: DVAM

    DVAM

    Markus Schön ist Geschäftsführer der DVAM Vermögensverwaltung GmbH. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der individuellen Vermögensverwaltung und dem strategischen Finanzmanagement auf überwiegend langfristiger, makroökonomischer Basis. Aktuell hat Markus Schön ein Buch über die Wirtschaftspolitik Donalds Trumps „Twittern zur Planwirtschaft“ geschrieben.

Es klingt zu verlockend: Man hat eine neue Währung, mit der man Zahlungen unabhängig von Kreditinstituten abwickeln kann. Durch die fehlende Regulatorik kann vermeintlich niemand Einfluss auf die Währung nehmen. Durch die vorgegebene Begrenzung steht einem definierten Angebot eine derzeit unbegrenzte Nachfrage gegenüber – ein Traum für die Kapitalmärkte, weil es niemandem besser als Investmentbankern gelingt, aus nichts ein Vermögen zu erzielen.

Leider sind diese Vermögen häufig auf Sand gebaut, der gerade den Anlegern, die jetzt auf eine Anlage in Bitcoin setzen, durch die Finger rinnen wird.

Die Seifenblasen-Währung

Bitcoins sind Seifenblasen für Erwachsene. Sie glänzen wunderbar, aber wenn sie platzen, bleibt nichts übrig. Bitcoins sind aufgebaut wie ein klassisches Schneeballsystem: Jemand schafft etwas, weist auf die begrenzte Verfügbarkeit hin und ist bereit, diesen Wert mit anderen zu teilen. Der letzte Schritt ist entscheidend, da Bitcoins ohne ihn wertlos wären. Anders als mit den meisten Rohstoffen, kann man aus Bitcoins nichts machen.

Deswegen hält die Kryptowährung auch dem Vergleich mit Gold nicht stand, weil Gold seit Jahrtausenden ein Tauschmittel ist, das man ohne jegliche andere Infrastruktur jederzeit eintauschen kann. Man erhält unter Umständen zwar einen extrem schlechten Wechselkurs – aber Gold bleibt immer konvertibel.

Dieses Prinzip konnte nur deshalb auf reine Papierwährungen wie den US-Dollar, den Schweizer Franken oder mit Abstrichen den Euro übertragen werden, weil Notenbanken für eine Regulierung sorgten und im Zweifel Volkswirtschaften mit ihrer zukünftigen Einnahmeperspektive für ein gewissen Werterhalt der Währungen eintreten. Dies alles fehlt im System Bitcoin. Hier reicht die Behauptung, die Währungseinheit sei aktuell beispielsweise 16.500 US-Dollar wert. Dieser Wert entsteht aber nur, weil derzeit mehr Menschen Bitcoins kaufen als Anleger verkaufen wollen. Der innere Wert eines Bitcoins ist nahe null.

Futures befeuern die Kursrally

Deswegen hatten viele vermeintliche Experten mit einem Crash der Digitalwährung nach der Einführung eines Bitcoin-Futures gerechnet. Schließlich kann man nun auch auf fallende Kurse spekulieren. Umgekehrt ist es aber jetzt auch möglich, mit relativ geringem Kapitaleinsatz den Preis der Kryptowährung weiter nach oben zu treiben. Je stärker der Wert des Bitcoin steigt, desto größer sind die Gewinnmöglichkeiten, wenn man nahe dem Höchststand auf den Crash wettet. Entsprechend befinden wir uns gerade in der Phase, in der der Preis nach oben getrieben wird. Dies zieht immer mehr reales Kaufinteresse nach sich, weil jeder bei diesem „todsicheren Geschäft“ dabei sein will. So geht die Bitcoin-Rekordjagd noch ein wenig weiter.

Das größte Schneeballsystem der Geschichte – 100.000 US-Dollar sind denkbar

Es ist denkbar, dass Bitcoin in den nächsten Wochen sogar die Marke von 100.000 US-Dollar erreicht. Dann würde das bislang größte bekannt gewordene Schneeballsystem im Volumen um das mehr als 25-fache übertroffen. Der Markt der Digitalwährung wäre dann 1,5 Billionen US-Dollar groß. Wenn der Bitcoin schließlich crasht, müssen sich insbesondere die zuletzt eingestiegenen Anleger wie so oft mit der Börsenweisheit trösten: Das eingesetzte Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes. Allerdings wäre dann der unvorstellbare Betrag von 1,5 Billionen US-Dollar auch in weiten Teilen der produktiven Wertschöpfung entzogen worden.

Gewaltiges Schadenspotenzial

Bitcoin ist schon jetzt kein Wachstumsmotor, sondern eine Wachstumsbremse. Dies gilt umso mehr, wenn Gelder aus sich gerade im privaten Sektor immer höher verschuldenden Volkswirtschaften wie China in solche Digitalwährungen umgeschichtet werden. Dort fehlt dann das Geld nicht nur zur Entschuldung. Auch der psychologische Effekt des gefühlten Scheiterns im freien Kapitalmarkts würde nicht ohne Folgen bleiben. Sehr schnell könnte sich der Wunsch nach mehr staatlicher Regulierung aller Lebensbereiche in sich noch entwickelnden Volkswirtschaften ausbreiten. Die Schadenspotenziale für eine freiheitliche und liberale Weltwirtschaftsordnung sind riesengroß.

Dies erkennen auch immer stärker die Notenbanken, die theoretisch der Rettungsanker für Bitcoin sein könnten. So könnte dort entschieden werden, Bitcoin als gemeinsame Digitalwährung unterschiedlichster Notenbanken zu übernehmen und zu etablieren. Möglicherweise spekulieren einige Bitcoin-Investoren genau auf dieses Szenario und hoffen mit jeder Kurssteigerung, dass hier – ähnlich wie bei Finanzinstituten 2009 – „too big to fail“ gilt. Darauf dürfte sich aber keine Notenbank der Welt einlassen. Schließlich würde der geldpolitische gelenkte Austausch von Bitcoins in reale Währungen immer das Risiko in sich bergen, dass das Vertrauen in die jeweilige Notenbankwährung auf dem fundamentalen Wert eines Bitcoins fällt. Auf null.

Markus Schön ist Geschäftsführer des DVAM Vermögensverwaltung GmbH und Mitglied der MeinungsMacher von manager-magazin.de. Trotzdem gibt diese Kolumne nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion des manager magazins wieder.

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7 fatale Führungsfehler – So vergraulen Chefs ihre besten Mitarbeiter……………..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Dezember 19, 2017 at 8:44 am

In meinem Artikel „Fachkräfte: Wie Führungskräfte die Fluktuationsrate senken“ haben Sie bereits erfahren, dass in Deutschland derzeit – wenn auch langsam – ein Umdenken stattfindet. Noch ist den deutschen Arbeitnehmern Sicherheit im Job zwar wichtiger als eine große Karriere, doch schon bald werden guten Fachkräften dank akutem Mangel zahlreiche attraktive Jobangebote offenstehen. Wer mit seiner Stelle unzufrieden ist, fasst immer häufiger den Mut zur Kündigung. Ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit und Motivation im Job ist dabei die Führung im Unternehmen. Wir zeigen Ihnen heute, wie gute Führung geht und vor allem: wie nicht.

Chef macht gravierenden Führungsfehler gegenüber seinen Mitarbeitern

Inhalt
1. Was bedeutet eigentlich „gute Führung“?
2. Die 7 gravierendsten Fehler der Mitarbeiterführung
3. Führungsfehler Nr. 1: Geben Sie kein Feedback
4. Führungsfehler Nr. 2: Gehen Sie Konflikten aus dem Weg
5. Führungsfehler Nr. 3: Bewerten Sie die Work-Life-Balance nicht über
6. Führungsfehler Nr. 4: Selbstständigkeit ist ein Tabu für Ihre Mitarbeiter
7. Führungsfehler Nr. 5: Ihre Zeit ist knapp
8. Führungsfehler Nr. 6: Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus
9. Führungsfehler Nr. 7: Arbeitnehmer sind keine Menschen
10. Fazit: Das macht eine gute Führungskraft aus

Was bedeutet eigentlich „gute Führung“?

Wie im Artikel zur Fluktuationsrate bereits herausgestellt wurde, heißt gute Führung vor allem mitarbeiterorientiert zu handeln. Die Kultur des Unternehmens, die Regeln, Werte, Ziele und Überzeugungen sollten offen vermittelt und gemeinsam gelebt werden, und zwar vom Praktikanten bis zum CEO. Eine gute Führungskraft handelt daher berechenbar und gerecht. Ihre Ziele sind uneigennützig, fair und dienen der aktiven Förderung Ihrer Mitarbeiter. Doch gute Mitarbeiter und hochqualifizierte Fachkräfte sind mittlerweile Mangelware. Wer sie als Chef im Unternehmen halten möchte, muss deshalb folgende sieben Fehler unbedingt vermeiden. Ansonsten bringt auch die aktive Förderung Ihrer Mitarbeiter auf lange Sicht nicht den gewünschten Erfolg und Ihre Fachkräfte werden sich früher oder später von Ihrem Unternehmen verabschieden.

Die 7 gravierendsten Fehler der Mitarbeiterführung

Führungsfehler Nr. 1: Geben Sie kein Feedback

Als Führungskraft sind Sie schwer beschäftigt und haben keine Zeit, jedem einzelnen Mitarbeiter Ihres Teams regelmäßig Feedback zu geben. Gemäß dem Motto „Nicht getadelt ist gelobt genug“konzentrieren Sie sich deshalb lieber darauf, den Mitarbeitern bei Fehlern oder nachlassender Motivation ein wenig Dampf unter dem Hintern zu machen. Falsch!

Richtig: Als Führungskraft liegt Ihre Hauptaufgabe in der guten Führung Ihres Teams und dazu gehört nun auch einmal regelmäßiges Feedback. Dieses hat außerdem jederzeit konstruktiv zu sein. Natürlich dürfen Sie Kritik üben, wenn Ihnen der Mitarbeiter dazu Anlass gegeben hat, doch bleiben Sie dabei fair und sachlich. Und zu jedem Kritikpunkt gibt es bestimmt auch mindestens einen Punkt, den Sie loben könnten. Also tun Sie das auch! Nur durch Wertschätzung werden sich Ihre Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten lassen.

Führungsfehler Nr. 2: Gehen Sie Konflikten aus dem Weg

Wenn Sie Ihre guten Mitarbeiter und Fachkräfte möglichst schnell wieder loswerden möchten, gehen Sie einfach jedweden Konflikten aus dem Weg. Ihr Angestellten sind schließlich alt genug, um Unstimmigkeiten im Team selbständig zu lösen. Und wenn nicht, wird der Störenfried früher oder später schon rausgemobbt und Ihr Problem erledigt sich von selbst. So einfach geht Führung! Falsch!

Richtig: In jedem Team gibt es Konflikte, denn diese lassen sich in sozialen Gruppierungen schlichtweg nicht vermeiden. Auch wenn Ihnen die Gründe augenscheinlich sinnlos oder kindisch erscheinen: Nehmen Sie Konflikte im Team ernst. Häufig steckt hinter einem scheinbar oberflächlichen Streit ein viel tiefergehender Grund. Und ist der Konflikt erst einmal eskaliert, wird es immer schwieriger wieder eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen. Im schlimmsten Fall leiden ein oder mehrere Mitarbeiter so sehr unter der Situation, dass sie intern versetzt werden müssen, mit Depressionen oder Burnout krankgeschrieben werden oder schlichtweg kündigen. Und genau das wollen Sie ja schließlich vermeiden. Bei Konflikten gilt deshalb:

  • Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, sich bei Problemen an Sie zu wenden.
  • Haben Sie ein offenes Ohr für alle Beteiligten, ihre Meinungen und Ansichten.
  • Bleiben Sie objektiv.
  • Handeln Sie so frühzeitig wie möglich.
  • Holen Sie notfalls einen Mediator zur Schlichtung hinzu.

Führungsfehler Nr. 3: Bewerten Sie die Work-Life-Balance nicht über

Work-Life-Balance? Das wird total überbewertet. Ein guter Mitarbeiter ist stets zur Stelle, schuftet Überstunden und notfalls auch am Wochenende. Wer nicht jeden Tag mindestens eine Stunde länger bleibt, wird im Feedbackgespräch dafür getadelt. Befördert werden eh nur die Angestellten mit wirklicher Motivation und 200 Überstunden. Falsch!

Richtig: Die Zeiten, in welchen die Mitarbeiter um ihre Jobs fürchteten und ihr gesamtes Privatleben aus der Angst des Jobverlustes heraus geopfert haben, sind vorbei. Alle aktuellen Studien belegen: Die Work-Life-Balance wird immer wichtiger. Überstunden sind in Ordnung, wenn sie eine Ausnahme sind. Ansonsten werden der Krankheitsstand und die Fluktuationsrate in Ihrer Abteilung beziehungsweise in Ihrem Unternehmen stetig ansteigen.

Dass das als „Modekrankheit“ verschriene Burnout-Syndrom in den letzten Jahren so rasant zugenommen hat, kommt schließlich nicht von ungefähr. Chronischer Dauerstress, die zunehmende Komplexität der Aufgabenfelder, unausgewogene Work-Life-Balance: Dies sind nur einige der Ursachen für die Erkrankung. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter, die unter Dauerstress arbeiten, zahllose Überstunden anhäufen und zu wenig schlafen, schlichtweg weniger effizient und qualitativ schlechter arbeiten. Klar, wir sind schließlich keine Maschinen. Wenn Sie wirklich gute Mitarbeiter haben und halten möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass sie glücklich sind. Und dazu gehört nun einmal die ausgewogene Work-Life-Balance. Führen Sie flexible Arbeitszeitmodelle oder Home-Office-Zeiten ein. Behandeln Sie zudem alle Mitarbeiter im Team als gleichwertig. Wenn Sie Überstunden einfordern, dann von allen Beteiligten. Hin und wieder ist das durchaus erlaubt, stärkt sogar den Teamgeist und Zusammenhalt.

Führungsfehler Nr. 4: Selbstständigkeit ist ein Tabu für Ihre Mitarbeiter

Sie sind der Chef also behalten Sie auch die Kontrolle. Als Führungskraft müssen Sie stets alles im Blick haben. Schließlich tragen Sie ja auch die Verantwortung, wenn einer Ihrer Mitarbeiter einen Fehler macht, der das Unternehmen hinterher vielleicht viel Geld oder einen großen Auftrag kostet. Also betreiben Sie effektives Mikro-Management, kontrollieren Sie alle Arbeitsschritte Ihrer Mitarbeiter und überprüfen Sie jedes Ergebnis einer delegierten Aufgabe haargenau. Falsch!

Richtig: Mit dem Mikro-Management erreichen Sie prinzipiell nur,

  • dass Ihre Mitarbeiter das Gefühl haben, Sie trauen ihnen nichts zu.
  • dass Ihre Angestellten früher oder später absolut demotiviert sind.
  • dass Sie selbst keine Zeit mehr für Ihre eigene Arbeit haben.
  • dass Ihre Mitarbeiter eine anspruchsvollere Stelle suchen werden.

Ein Unternehmen hat seine Arbeitnehmer ja schließlich aus dem Grund angestellt, dass es durch das Modell der Arbeitsteilung effizienter, schneller und besser arbeiten und dadurch bessere Ergebnisse liefern kann. Jeder Angestellte ist daher in seinem Arbeitsgebiet zu einer Fachkraft geschult, entweder durch eine Ausbildung, ein Studium oder die langjährige Berufserfahrung. Zudem sehnt sich jeder Mensch nach Freiraum und Selbstverantwortung. Geben Sie Ihren Mitarbeitern diesen Freiraum und diese werden motivierter arbeiten, bessere Ergebnisse liefern und zufriedener sein. Dies zieht eine Senkung der Fluktuationsrate nach sich. Als Führungskraft sollten Sie nämlich vor allem eines können: auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter vertrauen. Lernen Sie deshalb zu delegieren anstatt zu kontrollieren.

Führungsfehler Nr. 5: Ihre Zeit ist knapp

Weil Sie so sehr mit Ihrem Mikro-Management beschäftigt sind, haben Sie nicht auch noch die Zeit, um sich die Sorgen und Nöte Ihrer Mitarbeiter anzuhören. Sie sind ja schließlich nicht ihr Therapeut und auch keine Berufsberatungsstelle. Für solche Belange gibt es andere Instanzen im Unternehmen. Den Betriebsrat zum Beispiel. Falsch!

Richtig: Als Führungskraft liegt Ihre Hauptaufgabe – ich möchte es noch einmal betonen – in der erfolgreichen Führung Ihrer Angestellten. Nachdem Sie sich ja nun hoffentlich vom Mikro-Management verabschiedet haben, bleibt Ihnen daher wieder Zeit für Ihre eigentliche Grundaufgabe: Stehen Sie für die Belange Ihrer Mitarbeiter zur Verfügung, egal ob für Fragen, Konflikte oder Ideen. Dadurch werden in Zukunft weniger Fehler passieren, die ansonsten viel Zeit für die Korrektur benötigen. Zudem werden Ihre Angestellten schlichtweg zufriedener sein, weil ihnen zugehört wird und sie sich ernst genommen fühlen. Am besten setzen Sie feste Zeiten, zu welchen Sie jeden Tag für Ihre Mitarbeiter zur Verfügung stehen und kommunizieren diese entsprechend. Eine Möglichkeit ist das einfache aber wirksame „Tür-auf-Tür-zu“-Prinzip.

Führungsfehler Nr. 6: Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus

Also gut, dann hören Sie Ihren Mitarbeitern eben zu und machen ihnen einige Zugeständnisse, damit sie anschließend zufrieden sind und wieder weiterarbeiten. Früher oder später werden sie Ihre Versprechungen schon vergessen haben. Falsch!

Richtig: Dies ist wohl einer der effektivsten Wege, Ihre guten Fachkräfte möglichst schnell zu vergraulen. Denn es reicht nicht nur, sich Zeit für die Mitarbeiter zu nehmen und diesen zuzuhören, sie müssen aus den Gesprächen auch Konsequenzen ziehen. Wenn Sie Versprechungen machen, so halten Sie diese auch ein. Sei es schlichtweg ein Termin oder sogar die Gehaltserhöhung. Fühlen sich die Mitarbeiter von Ihnen enttäuscht, belogen oder sogar bewusst getäuscht, ist das Vertrauen verloren und die Kündigung oder interne Bewerbung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Führungsfehler Nr. 7: Arbeitnehmer sind keine Menschen

Sie klingt lächerlich und ist eine doch leider so häufig praktizierte Einstellung in den deutschen Unternehmen: Bei der Arbeit ist kein Platz für Menschlichkeit, Emotionen, Wünsche oder auch Schwächen. Ein Arbeitnehmer hat professionell zu sein und seine ihm zugeteilten Aufgaben anstandslos zu erledigen. Seine Träume und Wünsche kann er in seiner Freizeit ausleben. Falsch!

Richtig: Gerade, wenn Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen sehen, sich für ihre Träume, Wünsche und Ziele interessieren und dabei sogar noch aktiv unterstützen, werden Sie kein Problem mit einer hohen Fluktuationsrate haben. Helfen Sie Ihren Angestellten dabei, sich selbst zu verwirklichen, befördern Sie sie auf entsprechend passende Stellen, ermöglichen Sie Weiterbildungen, entwickeln Sie gemeinsam ein Konzept, wie die berufliche Zukunft des Mitarbeiters aussehen könnte. Haben Sie zudem Verständnis für persönliche oder private Krisen und dafür, dass wir eben doch alle nur menschlich sind. Dort, wo sich Mitarbeiter entfalten können, sich ernst genommen, unterstützt und einfach wohl fühlen, werden sie nicht zur Konkurrenz wechseln. Wieso auch?

Fazit: Das macht eine gute Führungskraft aus

Eine bei Statista veröffentlichte Umfrage macht noch einmal deutlich: Ein guter Chef fördert seine Mitarbeiter aktiv, trifft klare Entscheidungen und hat ein offenes Ohr für seine Angestellten. Nehmen Sie sich die Tipps zu Herzen und verhindern Sie so die Kündigung Ihrer Fachkräfte bevor es zu spät ist. Denn die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nicht…

Statistik: Was macht einen guten Chef aus? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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17 Diskussion um Email-Stop nach Feierabend: Auch der Chef wird gelöscht……….

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Diskussion um Email-Stop nach Feierabend: Auch der Chef wird gelöscht

Aus Sorge vor zu hoher Arbeitsbelastung fordert Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück die Löschung dienstlicher E-Mails während der Freizeit. Mailkonten von Mitarbeitern sollten im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück: „Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten, ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht – das geht gar nicht.“ Mails, die in dieser Zeit eintreffen, sollten automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters vorhanden sein, also automatisch gelöschtwerden.

Hück peilt eine entsprechende Betriebsvereinbarung an, die eine solche Mailsperre vorsieht. Das Vorhaben wäre eine Verschärfung von Regeln des Porsche-Mutterkonzerns VW. Bei dem Wolfsburger Autobauer können Tarifbeschäftigte unter der Woche zwischen 18 Uhr und 6 Uhr sowie an Wochenenden keine Dienstmails mehr bekommen oder versenden. Gelöscht werden diese aber nicht – am Morgen ist die elektronische Post dann zu lesen. Das sei „vergleichbar mit einem Funkloch“, sagt ein VW-Betriebsratssprecher.

So eine Regel geht Hück nicht weit genug: „Was nützt Dir eine Mailsperre, wenn Du ins Büro kommst und erstmal Unmengen an Mails abarbeiten musst?“ Wichtige Mails müsste der Absender halt tagsüber nochmal schicken, so der Betriebsrat. Allerdings soll es Ausnahmeregeln geben, etwa für die Spätschicht oder für Kollegen, zu deren Jobs die Kommunikation mit China oder USA gehört, also Märkten in anderen Zeitzonen.

Auch andere Konzerne proben schon mit Email-Sperren

Ein in Ansätzen ähnliches System gibt es beim Autobauer Daimler. Dort können Mitarbeiter ihr Mailkonto so einstellen, dass die elektronische Post im Urlaub automatisch gelöscht und der Absender informiert wird. Das beruht aber auf Freiwilligkeit – eine Pflichtvorgabe gibt es nicht. Das Lösch-Angebot werde durchaus genutzt, so ein Daimler-Sprecher. Eine Statistik über die Nutzung gebe es aber nicht. Das sei eine individuelle Entscheidung des einzelnen Mitarbeiters, die „gefördert und respektiert“ werde. Bei BMW wiederum gibt es ein „Recht auf Nichterreichbarkeit nach Feierabend, im Urlaub und am Wochenende“. Zwischendurch blockiert werden die Mailserver bei den Münchnern aber nicht.

Verschärfte Schutzbedingungen für die Belegschaft sind nach Darstellung von Porsche-Betriebsratschef Hück auch betriebswirtschaftlich sinnvoll. „Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen, die Suche nach Mitarbeitern wird immer schwieriger – also muss man doch die Belegschaft hegen und pflegen, damit sie möglichst lange im Unternehmen bleibt.“ Würde man hingegen nichts tun gegen die hohe Arbeitsbelastung, würde sich die Personalnot in der Wirtschaft verschärfen. „Ohne bessere Schutzbedingungen würde eine Welle an Burnouts kommen„, warnte Hück.

Die E-Mail-Regeln sollen nur für die tariflich bezahlten Beschäftigten gelten, außertarifliche Mitarbeiter – etwa Führungskräfte – wären außen vor. „Wer als Manager einen hohen Bonus bekommt, der kann auch abends noch eine Mail beantworten.“

„Für die Entspannung ist es wichtig, dass man sich gedanklich komplett von der Arbeit löst“

Klar ist: Wer Arbeit und Freizeit nicht klar trennt, ist schneller erschöpft und gefährdet sein Wohlbefinden. Die Vermischung von Beruflichem und Privatem führe dazu, dass sich Arbeitnehmer schlechter erholen könnten. Deshalb seien sie weniger produktiv und kreativ. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Zürich, die in der Fachzeitschrift «Business and Psychology» veröffentlicht ist.

Das Team um die Psychologin Ariane Wepfer hatte 1916 Angestellte verschiedener Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Mehr als 50 Prozent der Teilnehmer arbeiteten 40 Stunden in der Woche oder mehr. Sie wurden unter anderem gefragt, wie häufig sie Arbeit mit nach Hause nehmen, wie häufig sie an Wochenenden arbeiten und wie oft sie in der Freizeit an ihre Arbeit denken.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Teilnehmer, die keine klare Trennung von Job und Freizeit pflegen, weniger häufig entspannenden Aktivitäten nachgehen. Zeit mit der Familie, Sport oder andere Hobbys würden dann hintenan gestellt. „Für die Entspannung ist es wichtig, dass man sich gedanklich komplett von der Arbeit löst„, sagt Wepfer. „Man sollte sich mehr den Dingen im Hier und Jetzt widmen. Ich selber habe mein Handy so eingestellt, dass es nicht bei jeder eingehenden E-Mail klingelt.“

Außerdem hält es Wepfer für wichtig, dass Arbeitgeber keine ständige Erreichbarkeit verlangen. „Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter ermutigen, Feierabend zu machen. Wenn die Führungskraft eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit vorlebt, fällt es auch den Mitarbeitern leichter.“

In der Studie heißt es, Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit müssten so gezogen werden, dass das Wohlbefinden nicht geschwächt wird. Denn schlechtes Wohlbefinden führe letztlich zu reduzierter Produktivität und Kreativität. Um das Wohlbefinden messen zu können, berücksichtigten die Wissenschaftler, wie stark sich die Teilnehmer physisch und emotional erschöpft fühlten. Außerdem fragten sie nach der Wahrnehmung einer Balance zwischen Arbeit und Freizeit.

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Immobilienfinanzierung bei steigenden Zinsen: Das wird 2018 wichtig………….

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18.12.2017

Immobilienfinanzierung bei steigenden Zinsen: Das wird 2018 wichtig

Lübeck, 18. Dezember 2017. Immobilien werden immer teurer und 2018 steigen voraussichtlich auch die Bauzinsen. Was bedeutet das für Darlehensnehmer und sind 100-Prozent-Finanzierungen ratsam? Welche neue Regierungskonstellation wäre günstig und was ist bei Anschlusskrediten zu beachten? Finanzdienstleister Dr. Klein beantwortet Fragen zu Immobilienfinanzierungen, die jetzt wichtig werden.

Wer sollte bei stenden Bauzinsen vorsichtig sein, wer kann sich keinen Kredit mehr leisten?

Die Bedingungen für die Finanzierung der eigenen vier Wände sind auch 2018 gut: Die Zinsen bleiben verhältnismäßig günstig. Von dramatisierenden Meldungen, nach denen sich Kredite um zig Prozent verteuern, sollte sich niemand verunsichern lassen. Der Trend geht zwar nach oben, aber sieht man sich die absoluten Zahlen an – nämlich den Anstieg von 1,0 Prozent Ende 2016 auf momentan ca. 1,3 Prozent – wirken sie weniger dramatisch. Auch laut Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, gibt es keinen Grund zur Sorge oder Eile vor dem Hintergrund steigender Zinsen: „Grundsätzlich prüfen die Banken in Deutschland sehr konservativ und alle Darlehensinteressenten müssen theoretisch ohnehin deutlich höhere Zinsen tragen können. Insofern ist jedem, der von der Bank heute ein Darlehen bekäme, grundsätzlich weiterhin ein Kredit zu empfehlen.“

Zur Vorsicht rät Neumann vielmehr auf der anderen Seite – die der Immobilie. Gerade in den Ballungsräumen und den sehr dynamischen Immobilienmärkten seien die Preise stark gestiegen. „Hier sollte man nicht unbedingt jeden Preis mitgehen und einen fairen Betrag mit dem Verkäufer aushandeln. Das ist aus meiner Sicht das alles Entscheidende“, so Neumann.

Finanzieren mit nur wenig Eigenkapital: Was spricht gegen eine 100-Prozent-Finanzierung, was dafür?

100-Prozent-Finanzierungen sind interessant für diejenigen, die sich noch vor einem erwarteten Zinsanstieg eine Immobilie finanzieren möchten, aber über wenig Eigenkapital verfügen. Die Gefahren: Der hohe Beleihungsauslauf verteuert den Kredit, die Laufzeit verlängert sich, die Restschuld nach der Zinsbindung ist hoch. Deshalb kommt sie laut Dr. Klein auch nicht für jeden Darlehensnehmer in Frage. Der Finanzdienstleister erhält zwar immer wieder Nachfragen, stellt aber keinen allgemeinen Trend fest: Der Beleihungsauslauf – also der fremdfinanzierte Anteil an der Immobilie – beträgt durchschnittlich rund 80 Prozent, bei einem Tilgungssatz von knapp drei Prozent.

Unter bestimmten Bedingungen spricht für Michael Neumann aber nichts dagegen, den kompletten Kauf- oder Baupreis der Immobilie aufzunehmen: „Grundsätzlich sollte die Finanzierung auf sicheren Füßen stehen und nicht auf Kante genäht sein. Auch danach sollte noch ein Vermögensrückhalt vorhanden sein. Dieser Rückhalt kann auch im Moment illiquide sein, zum Beispiel wenn Rückkaufswerte in Lebensversicherungen bestehen oder eine lastenfreie Immobilie vorhanden ist.“ Gleiches gelte für den Kauf einer Kapitalanlage. „Hier spricht aus steuerlichen Gründen einiges dafür, das Fremdkapital auszureizen, weil die Schuldzinsen auch als Werbungskosten angesetzt werden können“, so Neumann.

Große Koalition, Minderheitsregierung oder Neuwahlen: Welche Lösung wäre die beste für Immobilieninteressenten?

Die Parteien haben verschiedene Ansätze, den Weg zum Wohneigentum zu ebnen – von Familienbaugeld über Freibeträge für die Grunderwerbsteuer bis zur Besteuerung von Immobilienspekulationen. „Die spannende Frage ist, in welcher Konstellation eine Regierung ein Programm verabschiedet, das für die Immobilienwirtschaft, aber auch für die potenziellen Immobilienkäufer wirklich von Vorteil ist“, sagt Neumann. Zumindest in Bezug auf eine Große Koalition ist er wenig optimistisch: „Wir haben jetzt vier Jahre Erfahrungswerte mit der GroKo: Da können wir zumindest sagen, dass sich in den vier Jahren sehr wenig bewegt hat. Die Koalition hat es nicht geschafft, die Angebotsseite signifikant zu stärken.“

Wer sollte sich 2018 mit der Anschlussfinanzierung oder einem Forward-Darlehen beschäftigen?

Generell ist es nie zu früh, sich mit dem Thema Anschlussfinanzierung zu beschäftigen: Wer die Zinsen im Blick hat, sichert sich hierfür den günstigsten Zeitpunkt. Konkret kann man sagen: Endet das Darlehen in den nächsten Monaten, lässt sich die Anschlussfinanzierung problemlos mit dem heutigen Zinssatz abschließen. Es sollte immer ein Vergleich der Konditionen des bisherigen Darlehensgebers mit dem aktuell attraktivsten Anbieter am Markt stattfinden, um von einer Umschuldung zu einem anderen Institut und günstigeren Konditionen profitieren zu können. Das gilt dank des Sonderkündigungrechts auch für Kredite, deren Auszahlung schon länger als zehn Jahre zurück liegt.

Das sogenannte Forward-Darlehen ist sogar bis zu 60 Monate im Voraus zu planen: „Gerade wenn man davon ausgeht, dass die Zinsen in den nächsten Jahren deutlich steigen werden, ist ein Forward-Darlehen die große Chance, sich das heute sehr günstige Zinsniveau schon lange Zeit im Voraus abzusichern“, so Michael Neumann. „Wenn jemand kein Risiko scheut, kann man da ein Stück weit auf Sicht fahren, sollte den Zinsmarkt dann aber täglich im Auge haben, um kurzfristig auf mögliche Zinssprünge reagieren zu können.“ Heißt also: 2018 dürfte für viele ein gutes Jahr für die Anschlussfinanzierung sein.
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Engel & Völkers Capital startet neues Crowdinvestment…………

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Dezember 19, 2017 at 8:35 am

Engel & Völkers Capital startet neues Crowdinvestment

f der Crowd-Plattform von Engel & Völkers ist ein neues Investment gestartet. Es bietet eine feste Verzinsung von 5,1% p.a. bei einer Laufzeit von elf Monaten. Eine Beteiligung ist ab 100 Euro möglich.

Im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte entsteht derzeit das Maremüritz Yachthafen Resort & Spa. Mit dem Projekt, das 184 Ferienwohnungen umfasst, bringt die Crowdinvesting-Plattform von Engel & Völkers Capital ihr neuestes Investmentprojekt an den Start. Die Apartments mit Blick auf Wasser und Wälder werden als Renditeobjekte mit Selbstnutzungsoption an Kapitalanleger verkauft. Die Anlage liegt auf einem schmalen Uferstreifen südlich der Stadt zwischen der Müritz und dem Feisnecksee. Die Stadt Waren ist rund zwei Kilometer entfernt. Von Berlin ist das Objekt in weniger als zwei Stunden mit dem Auto oder der Bahn erreichbar.

Vollfinanzierungsgarantie

Insgesamt kann die Crowd bis zu 2 Mio. Euro in das Projekt investieren. Es wird von der auf Hotels und Ferienimmobilien spezialisierten 12.18. Investment Management GmbH geplant und gebaut. Wie bei jedem Projekt finanzieren Engel & Völkers Capital sowie deren institutionelle Partner mindestens 10% selbst und geben eine Vollfinanzierungsgarantie.

5,1% Zinsen

Das gesamte Projektvolumen beträgt rund 44 Mio. Euro. Anleger können sich daran ab einem Betrag von 100 Euro beteiligen. Die Verzinsung für die Crowd-Investoren liegt bei 5,1% jährlich, bei einer Laufzeit bis zum 31. Oktober 2018. Das Crowd-Kapital dient der Zwischenfinanzierung – die Anschlussfinanzierung durch einen großen institutionellen Investor ist bereits vertraglich gesichert.

Urlaub in Deutschland immer beliebter

„Das Objekt dürfte neben seiner hervorragenden Lage davon profitieren, dass Urlaub in Deutschland immer beliebter wird – die Gäste- und Übernachtungszahlen in Deutschland steigen seit Jahren“, sagt Marc Laubenheimer, Geschäftsführer der Immobilien-Crowdinvestingplattform Engel & Völkers Capital. Zum einen sei Deutschland ohnehin das Haupturlaubsland der Deutschen. Zum anderen würden viele aufgrund der Sicherheitslage nicht mehr in klassische Ferienländer wie die Türkei oder Ägypten fahren. (mh)

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Amazon plant, Ladengeschäfte in Deutschland zu eröffnen…………..

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Bald könnte es Amazon Go auch hierzulande geben. Deutschland-Chef Kleber erklärt zudem, warum die Profitabilität von Lebensmittel-Lieferdiensten nachrangig ist.
18. Dezember 2017 | Thorsten Mumme
18. Dezember 2017 | Thorsten Mumme
Amazon Go könnte es bald auch in Deutschland geben

Amazon Go könnte es bald auch in Deutschland geben

 

Der US-Onlinehändler Amazon plant Ladengeschäfte für den deutschen Markt. „Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann“, sagte Ralf Kleber, Deutschland-Chef des Konzerns. Ein genaues Datum für die Einführung erster Geschäfte nannte er allerdings nicht. „Wir reden nur über Neuigkeiten, wenn Kunden sie auch nutzen können“, erklärte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe weiter. „Kunden lieben Vielfalt online und im klassischen Handel“, so Kleber. Der stationäre Handel in Deutschland mache noch immer 90 bis 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus und sei sehr beliebt. „Und wir werden uns nie dem verschließen, was der Kunde will.“

In den USA hatte Amazon im Sommer die Supermarktkette Whole Foods für 14 Milliarden übernommen und in Seattle mit Amazon Go eine Art Supermarkt der Zukunft eröffnet. In dem Geschäft sind keine Kassen mehr nötig. Die Regale registrieren, welcher Kunde was herausnimmt und verrechnen den Einkauf automatisch mit dem Amazon-Konto des Käufers. Seitdem befürchtet der Lebensmittel-Einzelhandel in den USA, dass Amazon künftig nicht nur über den Lieferdienst Amazon Fresh Lebensmittel verkauft, sondern auch in den stationären Handel eingreifen wird. Auch in London ist eine Filiale von Amazon Go geplant. Erst in der vergangenen Woche hatte Amazon sich auch in Europa die Markenrechte für Whole Foods gesichert.Auf die niedrige Marge im Lebensmittel-Einzelhandel angesprochen sagte Kleber: „Vielleicht stört uns die niedrige Marge bei Lebensmitteln gar nicht so sehr.“ Was Amazon bei der Profitabilität interessiere, sei das Gesamtresultat der Beziehung zum Kunden. „Das beinhaltet Videoschauen, Weihnachtseinkäufe, Musikhören – und jetzt eben mit Amazon Fresh auch frische Lebensmittel.“ Das Geschäft mit Amazon Fresh laufe in Deutschland „super“. In welcher Stadt der Lebensmittel-Lieferdienst als nächstes starten könnte, verriet Kleber allerdings nicht.

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Die „Bürgerversicherung“ ist pure Ideologie………..

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Ein SPIEGEL–Bericht zeigt, dass das „ideologisch aufgeladene Projekt“ der sogenannten Bürgerversicherung kein einziges Problem löst, aber viele mit sich bringt.

© Joe Raedle/Getty Images

Der SPIEGEL steht der sogenannten „Bürgerversicherung“, also der Einheits-Zwangsversicherung, keineswegs ablehnend gegenüber, muss aber in einer ausführlichen Analyse einräumen, dass es sich um ein „ideologisch aufgeladenes Projekt“ handle, welches lediglich dazu geeignet sei, „den Umstand zu beseitigen, dass eine Gruppe Privilegierter sich dem gesetzlichen Solidarsystem entziehen kann“. „Allerdings ist das Modell, anders als oft behauptet, kein Ansatz um andere Probleme des Gesundheitssystems zu beseitigen, auch nicht die finanziellen.“

Ausbluten der Privaten Krankenversicherung

Im Gegenteil: Ökonomen sprechen von Mehrbelastungen im zweistelligen Milliardenbereich. Zudem führe die Bürgerversicherung zu einem „langsamen Ausbluten“ der Privaten Krankenversicherungen, so der SPIEGEL: „Die verbliebenen PKV-Versicherten müssten damit rechnen, dass ihre Beiträge explodieren. Viele Anbieter würden am Ende völlig vom Markt verschwinden. Und niemand in der SPD wäre über diesen Kollateralschaden traurig.“ Damit nicht gleich auch noch die Ärzte ruiniert werden, bastelt die Politik an hochkomplexen „Lösungen“, denn ein Viertel der Praxiseinnahmen erzielen Ärzte heute im Durchschnitt mit Privatversicherten, obwohl nur jeder zehnte Patient privat versichert ist.

Und warum das alles?

Warum man Millionen Privatversicherte in massive finanzielle Schwierigkeiten treiben und private Krankenversicherungen ruinieren will, zeigt der SPIEGEL gleich zu Beginn des Beitrages. Er berichtet hier von einem Paar, das in getrennten Wartezimmern Platz nehmen müsse, weil der eine privat und der andere gesetzlich versichert sei. Den Privatversicherten packe wegen dieser Ungerechtigkeit „die Wut“: „Ich finde das asozial“, so zitiert ihn das Magazin. Warum er sich dann nicht einfach freiwillig mit seinem Partner in den Warteraum für die Kassenpatienten setzt, sondern „wütend“ im schöneren Warteraum für die Privatpatienten Platz nimmt, verrät der Artikel allerdings nicht.

TEURER SELBSTLÄUFER
Die Schließung der sozialen Grenzen halten weder Ochs noch Esel auf

Stattdessen behauptet der SPIEGEL: „Von der Ständegesellschaft hat sich das Land vor mehr als hundert Jahren verabschiedet. Nur im Gesundheitswesen lebt auch im Jahr 2017 eine Zweiklassengesellschaft fort.“ Diese Behauptung ist offensichtlich absurd. In der Bahn gibt es eine erste und eine zweite Klasse, im Flugzeug kann man sogar zwischen First Class, Business und Economy wählen. Auch gibt es keine Einheitshotels, sondern manche schlafen im 2-Sterne-Hotel, andere im 5-Sterne-Hotel. Die Unterschiede zwischen First Class und Economy sind dabei wesentlich größer als die zwischen den Leistungen für einen privat und einen gesetzlich Versicherten. Auch der SPIEGEL räumt ein, dass das duale deutsche Gesundheitssystem als beispielhaft gelte – „es versorgt im Krankheitsfall alle Versicherten gut“.

Genossenversicherung ist pure Neid- und Symbolpolitik

Bei der Kampagne für die Einheits-Zwangsversicherung, die die SPD mit dem Euphemismus „Bürgerversicherung“ bezeichnet (sonst kennt die SPD bekanntlich eher „Genossen“ als „Bürger“) handelt es sich um eine reine Neidkampagne, damit sich die SPD als Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ profilieren kann. „Für die Sozialdemokratie“, so der SPIEGEL, „hat das Projekt die gleiche Bedeutung wie der Mindestlohn vor vier Jahren“. In der Wahrnehmung der meisten Deutschen, so wird in dem Beitrag behauptet, gebe „es kaum ein größeres Gerechtigkeitsproblem als das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung“. Das ist allerdings eine sehr gewagte Behauptung, denn in keiner Umfrage der Meinungsforschungsinstitute vor der Bundestagswahl, die nach den größten Problemen des Landes fragte, tauchten der Wunsch nach einer „Bürgerversicherung“ und die angeblich rasende Wut über die kürzeren Wartezeiten für Privatpatienten auch nur unter „ferner liefen“ auf. An der Spitze standen dagegen die – von der SPD bagatellisierten – Sorgen um die Folgen der Zuwanderung.
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Auch weibliche Bosse verdienen schlechter…………..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Dezember 18, 2017 at 9:04 am

Studie zu Gehaltsunterschieden:

Wie sieht es in deutschen Konzernetagen mit der Lohngerechtigkeit aus? Schlecht, lautet das Fazit einer neuen Studie. Für weibliche Vorstände ist der Abstand zu männlichen Kollegen demnach so groß wie für Durchschnittsverdienerinnen.

Von manager-magazin-Redakteurin Eva Buchhorn

Zu wenig: Frauen in Top-Positionen.

DPA

Zu wenig: Frauen in Top-Positionen.

In den Vorständen und Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen in Deutschland klafft ein Gender Pay Gap, also eine Gehaltslücke zwischen Mann und Frau. Die meisten Topfrauen verdienen weniger als Männer in vergleichbarer Position. Nimmt man die – hauptsächlich männlichen – Vorstandschefs mit ihrer höheren Bezahlung aus der Betrachtung heraus, wird die Lücke kleiner, aber sie verschwindet nicht.

Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, die The Boston Consulting Group exklusiv für manager magazin erstellt hat und die das Magazin in seiner Januar-Ausgabe auswertet. Am Ende der Liste rangieren der Dax-Konzern HeidelbergCement, der MDax-Konzern Ströer, Hornbach und Patrizia aus dem SDax sowie der Möbel-Multi Steinhoff wiederum aus dem MDax. Die drei Schlusslichter bilden Deutsche Wohnen, Nemetschek und United Internet – bei denen weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat Frauen arbeiten.

Über alle Unternehmen gerechnet, erhält ein weiblicher Vorstand 2,1 Millionen Euro, gut 30 Prozent weniger als die durchschnittliche Vergütung eines männlichen Kollegen (3,1 Millionen). Bleibt der CEO außen vor, verringert sich die Lücke auf 22 Prozent. Ein Aufsichtsrat kassiert im Schnitt 119.000 Euro, seine weibliche Kollegin 95.000 Euro, also 20 Prozent weniger. Vergleicht man allein die „einfachen“ Kontrolleure, beträgt der Verdienstabstand noch 11 Prozent.

Männer erhalten für ihre Arbeit in Ausschüssen des Aufsichtsrats im Schnitt 61 Prozent mehr Geld als Frauen, weil sie öfter den Vorsitz innehaben oder in wichtigeren und besser bezahlten Ausschüssen sitzen. Teils fällt sogar das Sitzungsgeld fürs weibliche Geschlecht geringer aus. Die Gehaltslücke in den Vorständen ist wesentlich auf die oft erst kürzere Verweildauer der Frauen im Amt zurückzuführen.

Das so genannte Gender Pay Gap im Topmanagement korrespondiert mit der Gehaltslücke bei den Durchschnittsverdienerinnen. Laut EU liegt die gesamtwirtschaftliche Lohndifferenz hierzulande zwischen Männern und Frauen bei 22 Prozent.

Der „BCG Gender Diversity Index“ wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Strategie & Organisation der Technischen Universität München erstellt. Er durchleuchtet die nach Marktkapitalisierung 100 größten Unternehmen der Republik, soweit deren Vergütungsdaten individualisiert ausgewiesen wurden. Die Hälfte sind Industriefirmen, als Stichtag wurde der 30. Juni 2017 gewählt.

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