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Schere zwischen Immobilienpreisen und Inflation klafft weit auseinander……….

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Schere zwischen Immobilienpreisen und Inflation klafft weit auseinander

Die Immobilienexperten von bulwiengesa haben ihre neueste Analyse zum deutschen Immobilienmarkt veröffentlicht. Die Preise steigen demnach weiter deutlich an – vor allem bei Wohnimmobilien. Teilweise gebe es auch spekulative Übertreibungen am Markt.

Der bulwiengesa-Immobilienindex 2018 beschreibt zum 42. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland. Die Methodik und die lange Reihe, in dem er erhoben wird, machen ihn zu einem Gradmesser für nachhaltige Entscheidungen in Immobilienmarkt, Stadtentwicklung und Geldpolitik. Die Daten fließen unter anderem in die Preisindizes der Deutschen Bundesbank ein. Der segmentübergreifende Gesamtindex verzeichnete 2017 ein Plus von 5,7%. Damit weist der bulwiengesa-Immobilienindex nun seit 13 Jahren in Folge ein positives Vorzeichen auf. In den letzten fünf Jahren lag das jährliche Plus sogar stets über 4,5%. Die Schere zwischen Immobilienpreiszuwachs und Inflationsrate (+1,8%) bleibt damit zudem weit geöffnet.

Wohnimmobilien besonders dynamisch

Vereinzelten Skeptikern zum Trotz sind besonders die Preise für Wohnimmobilien kräftig gestiegen. Der Teilindex Wohnen verbuchte 2017 ein Plus von 7,6%. Damit lag der Wert sogar noch über dem Vorjahreswert von 6,3%. Es ist zudem der stärkste Anstieg seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Das 5-Jahresmittel legte demzufolge auch zu auf nunmehr 5,8%. Ein derartiger Indexanstieg ist laut bulwiengesa nur möglich, wenn in allen Stadttypen äußerst positive Preisentwicklungen erfolgen. Im Einzelnen steigen die Wohnimmobilienpreise in den B-, C- und D-Städten um 6,2 bis 6,5%. Am kräftigsten ist der Anstieg in den A-Städten mit ca. 9,0%. Dieses erklärt auch das hohe Gesamtwachstum, da den A-Städten über die einwohnergewichtete Berechnung der Indexwerte eine hohe Bedeutung zukommt.

Keine generelle Blase

„Der aktuelle Immobilienindex für Wohnimmobilien verdeutlicht: Die Zuwächse bei den Kaufpreisen von Eigentumswohnungen, Reihenhäusern und Grundstücken übertreffen das Wachstum der Mietentwicklung“, kommentiert Andreas Schulten, Vorstand bei bulwiengesa, die Entwicklung. „Dies gilt nicht pauschal für jede Variable und jeden Städtetyp, kennzeichnet aber die allgemeine Lage in der Analyse des Wohnimmobilienindex.“ Vereinzelt gebe es Preisüberhitzungen. Von einer Immobilienblase könne aber nicht die Rede sein, zumal die wirtschaftlichen Fundamentaldaten die aktuelle Entwicklung weiter stützen.

Gewerbe hinkt hinterher

Bei Gewerbeimmobilien fällt das Plus mit 2,1% deutlich geringer aus. Vor allem in 1a-Lagen schwächeln die Einzelhandelsmieten (0,5%). Auch dynamische Einzelhandelsnebenlagen (1,8%) und der Büromarkt, der mit (2,1%) blieben leicht hinter den Steigerungen des Vorjahres zurück. Die Grundstücksmärkte legten hingegen überdurchschnittlich um 3,8% zu.

Positive Rahmenbedingungen

Die Ausgangssituation auf dem Immobilienmarkt bleibt bulwiengesa zufolge unverändert. Die positive Wirtschaftsentwicklung und die Nachfrage nach Objekten als Handels-, Arbeits-, Urlaubs- oder Wohnstätten halten an und auch der Konsum wächst stetig. Unklarheiten bestehen hingegen bezüglich Zeitpunkt und Höhe zukünftiger Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank. Außerdem sei noch offen, welchen Einfluss die Koalitionsverhandlungen auf immobilienrelevante Themen wie Mietpreisbremse, sozialer Wohnungsbau oder Förderung von Eigentumsbildung haben.

Harter Wettbewerb voraus

Unstrittig ist laut bulwiengesa hingegen derzeit, dass die Nettoanfangsrenditen nur noch wenig Reduktionspotenzial aufweisen und die Erschwinglichkeit von Wohnraum trotz steigender Löhne unter Druck steht. Während sich also partiell durchaus über spekulative Übertreibungen im Markt philosophieren lasse, dürfte der Branche für 2018 vor allem ein harter Wettbewerb um Preise, Ressourcen und Margen erhalten bleiben. (mh)

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