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Erste deutsche Bank integriert Crowdinvesting für Immobilien…………

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Newsartikel. Consors setzt auf die Immobilien-Schwarmfinanzierung des Hamburger Startups Exporo. Das ist auch für die gesamte umstrittene Branche bemerkenswert.
8. Februar 2018 | Heinz-Roger Dohms (Finanz-Szene.de)

Die Produktpalette der Nürnberger Consors-Bank enthält die üblichen Angebote eines gut sortierten Online-Brokers. Der Kunde kann sparen (Tagesgeld, Festgeld, Sparpläne…), er kann anlegen (Aktien, Fonds, ETFs…) und er kann vorsorgen (Riester, Rürup, BU…). Nun allerdings wird die Palette nach Informationen des Branchen-Newsletters „Finanz-Szene.de“ um ein Produkt erweitert, dass man bei deutschen Geldhäusern bislang vergeblich suchte – um Crowdinvesting für Immobilien. Als Partner hierfür hat Consors das Hamburger Fintech Exporoausgewählt, mit einem im vergangenen Jahr vermittelten Volumen von 88,6 Millionen Euro die größte Immo-Crowd-Plattfom hierzulande.

„Alle wollen das Betongold“

Exporo: „Alle wollen das Betongold“

Über die Plattform Exporo können Kleinanleger in Immobilien investieren. Das Hamburger Startup landet auf Platz 3 unseres diesjährigen Wachstumsrankings.

Die Zusammenarbeit zwischen Consors und Exporo ist gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert: Die Hanseaten, die ihre Crowd-Kunden bislang teuer übers Internet akquirieren müssen, erhalten über die BNP-Paribas-Tochter direkten Zugang zu Millionen von Kunden. Doch nicht nur für Exporo ist der Deal ein Ritterschlag, sondern für Branche als solche. Denn: Obwohl es bislang erst zu einem größerem Ausfall bei Immobilien-Finanzierungen über den Schwarm gekommen ist, haftete dem Modell bislang der Geruch des Graumarkts an. Dadurch, dass einer der größten Online-Broker des Landes die Produkte nun in sein Schaufenster stellt, wird Crowdinvesting plötzlich zum sozusagen offiziellen Bankprodukt. Es gehe darum, den Kunden „die ganze Welt des Investierens zu eröffnen“, heißt es bei Consors.

Spannend wird, ob Immo-Crowdinvesting durch den Consors nun einen ähnlichen Schub erhält wie Robo-Advisory durch den Einstieg der ING Diba. Hintergrund: Seit die Frankfurter Online-Bank ihre Kunden an den Robo-Marktführer Scalable Capital weiterleitet, haben sich dessen Assets under Management nach Berechnung von „Finanz-Szene.de“ binnen weniger Monate mehr als verdoppelt.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Finanz-Szene.de.

Bild: Getty Images / Andreas Strauss / LOOK-foto

Vollständiges Impressum

   Crowdinvesting in Start ups ist nach wie vor ein Thema, was jeden investor interteressiert, lesen und downloaden…

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