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Frauen führen härter als Männer…………..

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Prof. Dr. Marion Büttgen
  • Seit Jahren herrscht das Bild von der einfühlsamen Chefin vor
  • Unsere Studie beweist allerdings das genaue Gegenteil
  • Frauen in Führungspositionen sind weniger verträglich als Männer

Frauen sind einfühlsamer, kompromissbereiter und verträglicher als Männer. Dieses Bild hält sich hartnäckig, auch im beruflichen Umfeld. Betrachtet man die Stereotype von Frauen und Männern in ihrem alltäglichen Umfeld, bewahrheiten sich die Annahmen häufig in Studien – nicht so in der Führungsetage. In einer Studie mit 300 Männern und Frauen in Top-Führungspositionen haben meine Kollegen und ich das genaue Gegenteil herausgefunden.

Das Ergebnis war überraschend: Die untersuchten Frauen sind genauso selbstbewusst, eitel, abgebrüht und hart wie ihre männlichen Kollegen. Sie sind sogar weniger verträglich, verhalten sich weniger hilfsbereit, unterstützend und kooperativ. Damit agieren sie noch kompetitiver und rivalisierender als männliche Führungskräfte und orientieren sich genau an dem Bild des klassischen Alphatieres und damit an den Eigenschaften, die der Führungsrolle zugeschrieben werden.

Nur Alphatiere kommen für die Führung infrage

Genau dieses Verhalten scheint für das Erreichen der Führungsposition wesentlich zu sein. Der Weg in die Führungsetage ist ein harter und kompetitiver. Es ist anzunehmen, dass Frauen, die sich ihrem Stereotyp nach weiblich verhalten, weder von ihren Vorgesetzten noch von ihren Mitarbeitern als Führungskraft wahrgenommen werden. Um für eine Führungsposition infrage zu kommen, scheint es daher erforderlich zu sein, die klassischen Verhaltensweisen mindestens so ausgeprägt an den Tag zu legen wie männliche Kollegen.

Allzu viele Frauen scheinen sich mit diesen Eigenschaften jedoch nicht identifizieren zu können. Das zeigt ein Blick auf die Anzahl der weiblichen Dax-Vorstände. In den 160 Firmen aus dem Dax, MDax, SDax und TecDax arbeiteten zum 1. Januar 2017 nur 45 weibliche Vorstände. 45 Frauen, denen 630 Männer gegenüberstehen. Das ergibt einen Anteil von 6,7 Prozent.

Unternehmen können mehr für Familienmütter und -väter tun

In verschiedenen Ansätzen wird versucht, dieses Phänomen zu begründen: So sei es aufgrund der geringeren Anzahl verfügbarer Kandidatinnen aufwendiger und damit auch teurer, Frauen in eine Führungsposition zu heben (ökonomischer Ansatz). Frauen wiesen andere Persönlichkeitsmuster auf, die nicht den gängigen Stereotypen und Rollenschemata einer Führungsperson entsprächen (psychologischer Ansatz). Die geringe Anzahl der weiblichen Vorbilder in diesen Positionen führe dazu, dass Mädchen von Anfang an nicht in eine Führungsrolle hineinsozialisiert würden (soziologischer Ansatz). Frauen würden bewusst oder unbewusst diskriminiert, sodass sie gegen eine gläserne Decke stießen, durch die man sie nicht hineinließe (feministischer Ansatz). Das sind die gängigen Erklärungsversuche. Doch es scheint auch ein anderer Faktor eine wesentliche Rolle zu spielen. In den vergangenen Jahren richten immer mehr Personalbereiche Förderprogramme für Frauen ein und versuchen gezielt, Führungspositionen mit ihnen zu besetzen. Von ihnen höre ich häufiger, dass Frauen weniger daran interessiert sind, eine solche zu erreichen. Für viele von ihnen ist eine Führungsposition wohl nicht mit der Familie vereinbar. Die Doppelbelastung scheint oft zu groß zu sein, da Frauen in der Regel nach wie vor mehr Aufgaben in der Kinderbetreuung und im Haushalt erledigen als Männer.

Hier sind die Unternehmen gefragt, Lösungen für Mütter wie auch für Väter zu finden. Denn unsere Studie hat gezeigt: Frauen sind ebenso geeignet, Führungspositionen einzunehmen wie ihre männlichen Kollegen.

Vollständiges Impressum

       Nebenbeschaeftigungen bei Frauen sind oftmals eine lohnenswerte Taetigkeit, lesen und downloaden…

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