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Mindestgehälter und Mietpreise – In welcher deutschen Stadt lebt es sich am günstigsten?..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Februar 26, 2018 at 10:04 am

Mindestgehälter und Mietpreise – In welcher deutschen Stadt lebt es sich am günstigsten?

7 deutsche Städte, 7 verschieden hohe Mietpreise und Mindestgehälter – Wo wohnt es sich am günstigsten?

 

  • München Mietpreisvergleich Mindestgehalt

    7

    München

    Einen nicht ganz so überraschenden letzten Platz belegt München. Wo am Oktoberfest die Maß schon 10€ kostet, da schießen auch die Mietpreise in die Höhe. Satte 2.744€ sollte dein monatliches Bruttogehalt betragen, wenn du dir ein Apartment für 796€ zwischen Biergarten, Brezn‘ und voralpiner Gemütlichkeit gönnen möchtest. Immerhin, das stolze bayrische „Mia san Mia“-Gefühl gibt’s gratis mit dazu.

  • Frankfurt Vergleich Mietpreis Mindesteinkommen

    6

    Frankfurt

    Ein gutes Stück vor der bayrischen Idylle liegt die Stadt mit der prägnantesten Skyline Deutschlands: Frankfurt. Du solltest dir besser einen schnieken Bankerjob suchen, denn mit Mietpreisen von 623€ für eine Einzimmerwohnung und einem dementsprechend hohen Mindestgehalt von 2.149€ belegt Frankfurt unseren vorletzten Platz. Wenn dann noch was von deinem Geld übrig sein sollte, kannst du die Nähe zu Deutschlands größtem Flughafen ja noch für einen schnellen Urlaubstrip nutzen.

  • Berlin Mietpreisvergleich Mindesteinkommen Liste

    5

    Berlin

    Die größte Überraschung ist wohl Berlin. Wo früher günstige Mieten allerhand alternativer Lebenskünstler angezogen haben, müssen die Bewohner der Hauptstadt heute kräftig in die Tasche greifen. Bei einer Miete in der Höhe von 515€ sollten sie dann am besten mal ein lukratives Start-Up gründen, dass außer dem Hipstertouch auch noch ein Mindestgehalt von 1.777€ monatlich abwirft. Denn dann steht deinem fancy Life aus Späti, Jutebeutel und Techno-Clubszene nichts mehr im Weg.

  • Hamburg Mietpreisverlgeichh Mindesteinkommen

    4

    Hamburg

    Hamburg war einst für seine hohen Mieten berüchtigt, hat sich auf unserem Ranking aber still und heimlich nach vorne geschlichen und belegt mit 484€ im Monat einen soliden Mittelplatz. Doch um mit einem kühlen Astra und einem leckeren Fischbrötchen auf der Elbe entlang zu schippern, sollte dein Mindesteinkommen auch etwa bei 1.667€ liegen.

  • Köln Mitpreisvergleich Mindestgehalt

    3

    Köln

    Köln hat noch mehr zu bieten als Karneval und frisches Kölsch. Unter anderem Mietpreise für 436€. Den rheinländische Flair ist mit einem Mindestgehalt von 1.505€ monatlich zu haben. Viva Colonia!

  • Nürnberg Mietvergleich Mindestgehalt

    2

    Nürnberg

    Du willst inmitten einer pittoresken Altstadt im Herzen von Bayern leben? Dann bist du mit 431€ monatlich in Nürnberg dabei. Verdienen solltest du um die 1.487€, um dir dein idyllisches Plätzchen zu sichern.

  • Leipzig Mietpreise Gehalt

    1

    Leipzig

    Platz 1 geht ganz klar an Leipzig. Mit unschlagbar niedrigen Mietpreisen von 285€ könnt ihr bei einem Mindestgehalt, das in etwa bei 948€ liegen sollte, die vielfältige Club-, Kunst- und Barszene Leipzigs voll und ganz ausnutzen. In den vielen Nebengassen und versteckten Hinterhöfen Leipzigs verbirgt sich der ein oder andere Biergarten oder Plattenladen, den man nicht nur mit sehnsuchtsvollen Augen bestaunen kann, sondern auch wirklich genießen. Denn hier bleibt dir von deinem Geld auf jeden Fall noch was übrig.

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Warum „Karriere“ in Zukunft ganz anders aussehen wird…………

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Februar 23, 2018 at 9:55 am

Da kommt sie, die verkehrte Welt. Warum „Karriere“ in Zukunft ganz anders aussehen wird.

Bildquelle: pixabay.com

Meine Karriere – damals in der abhängigen Beschäftigung – verlief, wie Millionen anderer Karrierewege auch. Ich stieg tief ein, zeigte, was ich konnte, machte Erfahrungen, arbeitete mich langsam aber stetig hoch, wechselte das Aufgabengebiet, machte neue Erfahrungen usw.

Ein Karrieremodell, das tatsächlich millionenfach Erfolge lieferte, das Erfolge brauchte und Erfolge brachte. Ein Modell, das wir alle tief verinnerlicht haben. Und dennoch gleichzeitig ein Modell, dem ich – in den meisten Unternehmen – keine 5 Jahre mehr gebe.

Ein fundamentaler Wandel kündigt sich an. Ein Wandel, den wir heute in Form von Kulturentwicklungen, dem Ziel von mehr Agilität, mehr Technologienutzung oder ganz neuen Formen der Zusammenarbeit bei allen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern sehen und fühlen können. Alles bewegt und verändert sich.

Alles? Nein, bislang scheint es in vielen Organisationen so, als sei ein kleines gallisches Dorf bei den Transformationsbemühungen übersehen worden. Ein Dorf mit sehr einflussreichen, wichtigen aber zugleich oftmals etwas entrückten Bewohnern. Ein Dorf, dem es allerdings anders als den Helden im Comic kaum gelingen wird, ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Ein Dorf dessen weitere Unabhängigkeit im Gegenteil fatal wäre für ganz Gallien und das gesamte römische Reich.

Es scheint, als müssten Asterix und Obelix diesmal doch von den Wildschweinen abschied nehmen und sich aufmachen, um sich dem römischen Reich anzuschließen.

Sind Sie auch ein unbeugsamer Gallier?

Nun, als „(Top-)Karrierist“, als jemand der es geschafft hat in einer Welt, die Erfahrungen, Ideen und Einfluss mit Status und einer Position weiter oben in der Hierarchie belohnt, sind Sie mitten drin in diesem Dorf. Sie sind selbst einer der Bewohner von, wie die „Römer“ es vielleicht nennen würden procuratio-veteris, dem „alten Management“, dem Ort, der vom Wandel bislang weitestgehend verschont geblieben ist, in dem alles noch so funktioniert wie vor 50 Jahren.

In procuratio-veteris wird Leistung belohnt und Versagen abgestraft. Fehler werden nicht gemacht und Planungen erfolgreich umgesetzt.

Karrierewege im Wandel der Zeit

Vor gut 100 Jahren war „Karriere“ quasi ein Geburtsrecht. Wer in hohem Stand geboren und mit entsprechendem Status aufgewachsen war, zudem männlich und nicht vollkommen unfähig, der konnte leicht auch in großen Unternehmen aufsteigen, verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und damit weitestgehend seine „Karriere selbst beeinflussen. Wer etwas war, hatte auch was. Die Bedeutung der Rolle ließ sich meist leicht am persönlichen Besitz, der Größe des Büros und der Anzahl der Vorzimmer ablesen. Statuselemente, die den wenigsten wieder genommen wurden, selbst wenn das Arbeitsergebnis, der Beitrag zur Wertschöpfung, irgendwann nicht mehr vorhanden war. (Größere) Unternehmen funktionierten nach diesem Muster, dass wir heute Bürokratie nennen.

Mit einer zunehmend besseren allgemeinen Ausbildung gelang es später auch weniger „betuchten“ ihre Leistung in Unternehmen zielgerichtet einzubringen. Diese Leistung sollte und wollte belohnt werden, weshalb auch verdienten Leistungsträgern der Weg in Richtung größerer Verantwortungsübernahmen und damit einer höherer Stufe auf der Karriere- und Hierarchieleiter eingeräumt wurde. Wer „gut“ war, sich einbrachte und die Ziele erreichte, raste die Karriereleiter hinauf, wer Fehler machte stürzte ab. Das Maß an Abhängigkeit von der eigenen Leistung, aber auch vom Wohlwollen der Chefs und Führungskräfte wuchs, und damit auch der Druck sich einzubringen und sich ggf. auch einzupassen.

Die Verantwortung für die Geschicke des Unternehmens verblieb aber immer bei der Führungsspitze, das mittlere Management bekam die Verantwortung die Aufgaben so zu verteilen, dass das gesetzte Ziel erreicht wurde. Die Meritokratie war geboren.

Die Nacht senkte sich über das Dorf der Unbeugsamen

In einem kurzen Moment vor einigen Jahren, einem Moment, den wir kaum wahrgenommen haben, hat sich diese wohlgeordnete Unternehmens- und Karrierewelt plötzlich, nachhaltig und irreversibel verändert. Es war der Moment in dem, getrieben durch mehr, schnellere, intensivere, globalere und gleichzeitigere Kommunikation, kurz durch das Internet der Punkt erreicht wurde, indem das Wissen, die Kompetenz und die Lernfähigkeit einzelner nicht mehr ausreichte, um die richtigen Schlüsse zu ziehen, die richtigen Antworten zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es war der Moment, den der Londoner Prof. Eddie Obeng „Midnight“ nennt, weil mit diesem Moment ein neuer Tag, eigentlich ein neues Zeitalter begonnen hat.

Wir leben heute in einer „World after midnight“, einer Welt nach Mitternacht, in der so vieles anders ist als vorher. Einer Welt in der es Lösungsräume statt singulär richtiger Entscheidungen gibt, in der Zusammenarbeit wichtiger ist, als ein ausgefahrener Ellenbogen und in der Unternehmen den Kunden tatsächlich, mit all seinen Fragen, Problemen und Wünschen ernst nehmen, ihn schnell, kompetent und treffsicher „bedienen“ müssen, um im Markt präsent bleiben zu können.

Der zwölfte Schlag der Uhr hat aber nicht nur die Außenwelt verändert und für riesige Transformationswellen gesorgt, die über viele Unternehmen gerade hereinbrechen. Er hat auch verändert, wie in Unternehmen zielgerichtet zusammengearbeitet werden muss und damit insbesondere auch wie und was „Karriere“ bedeutet und gemacht werden kann.

Spirale statt Leiter

Agilität und Digitalisierung – die beiden Begriffe prägen viele Veränderungsinitiativen. Der stille Begleiter dieser Veränderungen ist immer auch ein Wandel der Kultur, der Werte und der Betriebslogik, d.h. der Art und Weise wie Zusammenarbeit funktioniert. Dies betrifft nicht nur Abläufe und Strukturen, sondern auch die Kunst, wie Ideen zueinander finden, wie Inspiration geteilt und Bewegung gestartet wird. Waren früher faktisches Wissen und die Fähigkeiten dieses einzubringen der Schlüssel zu Anerkennung und Status, sind es heute die Anerkennung und Reputation im Umfeld und der Wille und die Möglichkeit andere so zu unterstützen, dass das gemeinsame Ziel besser, schneller, leichter erreicht werden kann. Das sich verändernde Umfeld erfordert von Unternehmen die Gemeinsamkeiten stärker zu nutzen. Wer in diesen Systemen Karriere machen will, muss sich dies bei seinen Kollegen und im Netzwerk erarbeiten und nicht (nur) dem Chef gefallen. Diese Karrieren sind damit wirkungsvoller und zugleich vergänglicher. Die direkte Abhängigkeit von wenigen schwindet und „das Weiterkommen“ fusst zunehmend auf dem Einbezug der Gemeinschaft.

Hermann Arnold, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von Haufe-umantis, einem Vorreiter dieser Art der Karrieregestaltung, nennt es „Spiralkarriere“ und meint damit die Möglichkeit auf dem Weg zu mehr Führung ein- und aussteigen zu können, um zu lernen, neues zu erfahren und damit den eigenen Erfahrungsschatz, auch zum Wohle des Unternehmens, zu erweitern.

Das Managementmodell, das dem Zusammenwirken in einer neuen Arbeitswelt zugrunde liegt, nennt sich Adhocracy. Es ist darauf ausgerichtet, schnell, dynamisch, anpassungsbereit und -fähig mit den Veränderungen der Märkte, den neuen Anforderungen der Kunden und den wachsenden Informationsflüssen umzugehen. Es baut darauf, reaktiv Wirkung zu erzeugen, statt wohlgemeinte Planungen zu verfehlen. Es baut auf die Verantwortungsübernahme und den Wertbeitrag vieler, die

  • sich sicher genug fühlen sich einzubringen,
  • die gegenseitigen Abhängigkeiten verstanden haben,
  • in klaren, kleinen Strukturen und bewussten Aufgabenverteilungen und Rollenzuordnungen arbeiten wollen,
  • ihre (potenzielle und) gemeinsame Wirksamkeit erkannt haben
  • und etwas „großes, wichtiges“ bewegen und umsetzen wollen.

Es ist das Modell in dem Agiles Management beheimatet ist und das ein anderes Führungs- und Karriereverständnis erfordert. Ein Führungs- und Karriereverständnis, das darauf baut, dass

  • Wissen gemeinsam genutzt wird,
  • man gemeinsam zu besseren Lösungen kommt und mehr darüber lernt, was funktioniert und was nicht funktioniert,
  • Netzwerke, intern wie extern, gezielt und proaktiv ausbaut 
und
  • offen ist für neue Aufgaben, für persönlichen, sowie gemeinsamen Erkenntnisgewinn und Lernen und die Nutzung der zur Verfügung stehenden (technischen) Hilfsmittel.

Um in diesem Umfeld „weiter zu kommen“ und „Karriere“ zu machen, sehe ich 4 Punkte als bedenkenswert an:

  1. Egal auf welcher Hierarchieebene Sie arbeiten: es bleibt anstrengend, herausfordernd, lehrreiche und damit spannend!
  2. Selbstbestimmung und Kreativität macht die Zusammenarbeit, für alle die sich darauf einlassen können, leichter, für alle anderen ist es ein Albtraum.
  3. Die Querdenker der Vergangenheit werden die Helden der Zukunft. Kritisches Denken ist eine wesentliche Komponente, um Unternehmen in der Zukunft erfolgreicher zu machen.
  4. Verbundenheit, Vernetzung, Verantwortung und Vertrauen verbessern in Zukunft zunehmend die Chancen persönlich und gemeinsam herausragende Arbeit zu leisten.

Neue Karrierewege geht man zunehmend gemeinsam, hilft sich in der Breite statt am schmalen Seil. Es geht um die gemeinsamen Ziele statt um die persönliche Eitelkeit. Die Übergangszeit, bis der Morgen in dieser neuen Zeit graut ist kurz. Ich schätze in 3 bis 5 Jahren müssen Unternehmen, die mittelfristig im Markt bestehen bleiben wollen, ihr Management- und damit ihr Karrieremodell umgebaut haben. Wenn Sie hier dabei sein wollen wollen, fangen Sie jetzt an ihre (persönlichen und gemeinsamen) Weichen zu stellen und die Unternehmen zu finden, die Ihrer Karrierehaltung entsprechen.

Wer das Thema aus einer anderen Perspektive beleuchtet wissen möchte: Im aktuellen manager magazin findet sich auf Seite 26 ein Beitrag über die „neue deutsche Führungselite“.

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Die EU lähmt den deutschen Mittelstand…………

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Die EU lähmt den deutschen Mittelstand

Von Daniel Eckert |  | Lesedauer: 6 Minuten
Die deutsche Wirtschaft ist stark durch größere Mittelständler geprägtDie deutsche Wirtschaft ist stark durch größere Mittelständler geprägt
Die deutsche Wirtschaft ist stark durch größere Mittelständler geprägt

Quelle: picture alliance / Waltraud Grub

Die Regulierung aus Brüssel lähmt und überfordert die vielen deutschen mittelständischen Unternehmen. Die Bundesregierung muss jetzt dringend gegensteuern, denn ansonsten ist das hiesige Job- und Wirtschaftswunder ernsthaft gefährdet.

Es gibt wenige deutsche Wörter, die in die englische Sprache übernommen wurden. Doch manche Dinge sind so typisch für Deutschland, dass sie sich schlicht nicht übersetzen lassen: „Mittelstand“ zum Beispiel. Die mittelständische Struktur ist derart charakteristisch deutsch, dass es anderswo keine Entsprechung gibt.

Besonders bemerkenswert: Ein beträchtlicher Teil unserer Exporterfolge geht auf das Konto mittelständischer Firmen, und stärker noch als anderswo kommen in der Bundesrepublik Innovationen aus kleinen und mittleren Unternehmen.

Gerade diese Innovationskraft des deutschen Mittelstands könnte nun aber in Gefahr geraten. Überflüssige Bürokratie und Regulierung drohen nicht zuletzt die Entwicklung der größeren Mittelständler zu hemmen, warnt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Viele größere Mittelständler werden regulatorisch wie multinationale Konzerne behandelt.

Das gilt zum Beispiel für die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt. Einer Berechnung der IT-Firma Senzing zufolge müssen Unternehmen damit rechnen, dass sie durchschnittlich 246 Datenschutzanfragen pro Monat beantworten werden. Das könnte sich auf mehr als 1259 Suchstunden summieren, wofür Senzing zufolge bis zu acht Mitarbeiter pro Tag ausschließlich beschäftigt wären.

Regulierungen schnüren dem Mittelstand die Luft ab

Zugleich kommen sie nicht in den Genuss der besonderen Förderung, die die Europäische Union (EU) nach der Schuldenkrise eingeführt hatte. Größere Mittelständler werden zumeist pauschal den Großunternehmen zugerechnet und der gleichen Regulierung unterworfen – etwa beim 2017 eingeführten Auskunftsanspruch zur Entgeltgleichheit. Dabei ähneln sie mit ihren Strukturen und finanziellen Möglichkeiten oft eher den kleineren Firmen.

Quelle: Infografik Die Welt

„Die Politik schnürt ihnen damit langsam die Luft ab“, fürchtet IW-Ökonom Klaus-Heiner Röhl. Größere mittelständische Unternehmen tragen mit ihrer Forschung und ihren Innovationen wesentlich zum hiesigen Exporterfolg bei.

Alles, was diesen Firmen schadet, schlägt über kurz oder lang also auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie durch. Röhl hat zwar beobachtet, dass die Zahl der Mittelständler seit Jahren merklich steigt, zugleich büßen die Firmen jedoch erkennbar an Innovationskraft ein. Für ihn ist daher klar: „Die deutsche Politik muss gegensteuern.“

Viele Mittelständler sind zu groß für Förderprogramme

Während die EU die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen (auch KMU genannt) für eine gesunde Wirtschaft erkannt hat und sie europaweit mit Fördermitteln und Maßnahmen unterstützt, haben die hiesigen Firmen bisher wenig von der Hilfe.

Viele Mittelständler sind einfach zu groß für die Förderprogramme aus Brüssel „Die EU trennt strikt nach kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und nach Großunternehmen. Das spiegelt die Struktur der deutschen Unternehmenslandschaft unzureichend wider“, sagt Röhl.

Auch mit der GroKo wird sich hier auf die Schnelle nichts verbessern. „Was Mittelständler angeht, täte die neue Regierung gut daran, den Definitionsmangel zu beheben, der sich leider auch in der Koalitionsvereinbarung der großen Koalition wiederfindet“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen im WELT-Gespräch.

Familienunternehmen fordern steuerliche Forschungsförderung

Für Deutschland sei die Begrenzung der steuerlichen Forschungsförderung auf KMU von Nachteil. „Die KMU-Definition ist willkürlich, veraltet und sie vernachlässigt die Familienunternehmen und insbesondere die für Deutschland so bedeutenden großen Familienunternehmen“, sagt Heidbreder.

Die neue Bundesregierung täte gut daran, diesen Mangel zu beheben und zum Beispiel mit Blick auf die steuerliche Forschungsförderung auch größere Familienunternehmen einzubeziehen. Tatsächlich betreiben viele größere Familienunternehmen geradezu Grundlagenforschung, was die Bundesrepublik im internationalen Vergleich hervorhebt und maßgeblich zur deutschen Wettbewerbsstärke beigetragen hat.

Denn die deutsche Wirtschaft ist stark durch größere Mittelständler geprägt. Oft sind das Firmen, die in der Provinz sitzen, etwa im Schwäbischen oder in Ostwestfalen, und sich von dort aus zu einem globalen Marktführer in einem Nischenmarkt gemausert haben. In der Branche kennt jeder den Namen von Chile bis nach China.

Diese „Hidden Champions“ beschäftigten oft eine dreistellige oder sogar vierstellige Zahl von Menschen und haben dennoch weiter ein typisch mittelständisches Gepräge. „Viele von ihnen sind als Hidden Champions Marktführer in ihrer Sparte: Sie bilden das Bindeglied zwischen den KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und Großunternehmen wie Daimler oder Siemens“, erläutert Röhl.

Mittelgroße Unternehmen geben rund 8,5 Millionen Menschen Arbeit

Forscher nennen diese Unternehmen mit 250 bis 3000 Beschäftigen auch Mid-Caps, was auf die mittlere Kapitalisierung und damit Zwischenstellung der Firmen zwischen den Kleinen und den ganz Großen anspielt. Die Bedeutung dieser großen Mittelständler für die deutsche Wirtschaft ist kaum zu überschätzen.

Quelle: Infografik Die Welt

Nach einer Messung des IW geben sie rund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland Arbeit. Sie sind der Jobmotor des Landes. Allein seit 2003 ist die Zahl der Stellen bei den Mid-Caps um 36 Prozent geklettert. Anders in den Nachbarländern sind die mittelgroßen Unternehmen häufig in der Industrie aktiv. Im Verarbeitenden Gewerbe stehen sie für beachtliche 43 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse.

Innovationskraft der mittelgroßen Firmen sinkt

„Die schlechte Nachricht für Deutschland: Die Innovationskraft dieser oft hoch spezialisierten Firmen nimmt seit Jahren ab, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gerät in Gefahr“, sagt der IW-Wissenschaftler. Gerade für Hidden Champions und Spezialisten auf dem Gebiet kann es sich als fatal erweisen, wenn die Patentanmeldungen lahmen.

Über kurz oder lang drohen sie dann hinter ihre Konkurrenten zurückzufallen. Für das Schwinden der Neuerungskraft gibt es einige Erklärungsversuche. Manche Ökonomen machen die Billiggeldpolitik der Europäischen Zentralbank und den zwischenzeitlich günstigen Euro verantwortlich, der die Mittelständler anders als zu D-Mark-Zeiten bequem gemacht habe.

Andere sehen eher einen Zusammenhang mit der raschen Alterung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland und mit dem verschärften Fachkräftemangel. „Es gibt deutliche Warnsignale“, sagt Klaus-Heiner Röhl.

Auswirkungen neuer Gesetze auf Mittelstand prüfen

Fest steht: Die Zahl der innovativen Mittelständler sinkt seit Jahren. So zeigen Studien, dass schon 2015 nur noch rund zwei Drittel der Mid-Caps mit bis zu 1000 Mitarbeitern regelmäßig neue Prozesse und Produkte einführten. Fünf Jahre zuvor waren es rund 75 Prozent.

Wegen der großen Bedeutung des Mittelstands für den deutschen Wohlstand rufen die Wissenschaftler die neue Bundesregierung dazu auf, sofort gegenzusteuern. „Um die Unternehmen zu fördern, sollte die Politik die Verwaltung digitaler aufstellen, um Genehmigungsverfahren – zum Beispiel für ein neues Fabrikgebäude – schneller abwickeln zu können“, fordert Röhl.

Zudem sollte bei neuen Gesetzen verpflichtend geprüft werden, welche Folgen diese für Mid-Caps und kleinere und mittlere Unternehmen haben. Das sollte auf EU-Ebene zwar jetzt schon der Fall sein, geschieht aber offensichtlich nicht im ausreichenden Maße.

Im Mittelstand haben die Eigentümerfamilien das Sagen

Am meisten könnte allerdings steuerliche Förderung bewirken. „Die künftige Bundesregierung sollte zügig die steuerliche Forschungsförderung stärken“, raten die Forscher. Diese Forschungsförderung müsse auch für Mid-Caps gelten und dürfe nicht allein auf kleinere Mittelständler mit weniger als 250 Beschäftigten fokussiert sein.

Die gefährliche Trägheit des deutschen Mittelstands

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Die staatliche Förderbank KfW attestiert dem deutschen Mittelstand eine schwindende Risikobereitschaft, neue Projekte anzugehen. Die Anzahl der Innovationen, die das Wirtschaftswachstum sichern sollen, sinkt.

Quelle: N24

„Nur so können diese großen Mittelständler die notwendigen Investitionen für die digitalisierte Industrie 4.0 stemmen“, erklärt Röhl. Die Wirtschaftspolitik der EU und auch des Bundes greift nach Überzeugung des IW zu kurz und wird den Umbrüchen der digitalen Welt nicht gerecht.

Für die Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland gibt es noch einen anderen guten Grund. Die meisten der insgesamt rund 3,6 Millionen mittelständischen Firmen sind eigentümergeführt, und auch unter den Mid-Caps gibt es eine Menge familiengeführte Gesellschaften.

Eine Studie aus dem Jahr 2017 zählte nicht weniger als 2900 Firmen mit mindestens 250 Beschäftigten, in denen die Familie der Eigentümer den Ton angibt. Auch die Tradition der familiengeführten Firma ist eine Eigenheit der deutschen Wirtschaft, und etwas, mit dem die Bundesrepublik gut gefahren ist.

Digitalisierung könnte Landflucht stoppen……………..

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Digitalisierung könnte Landflucht stoppen

Metropolen ziehen Menschen an, weil sie dort gute Arbeitsplätze und bessere Infrastruktur vorfinden. Doch die Verlagerung zentraler Lebensbereiche ins Internet könnte die Unterschiede zwischen Stadt und Land auflösen.

Landleben in Deutschland (Symbolbild)

Getty Images/ F1online

Landleben in Deutschland (Symbolbild)

Viele kommunale Unternehmen erwarten, dass das Leben auf dem Land durch die Digitalisierung attraktiver wird. Das geht aus den Antworten von mehr als 300 Firmen hervor, die der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) befragt hat.

Laut der Erhebung, die dem SPIEGEL vorliegt, schätzen rund 84 Prozent der Befragten, dass der ländliche Raum durch die Digitalisierung als Wohn- und Arbeitsort aufgewertet wird. 67 Prozent gaben an, die zunehmende Verlagerung von Lebensbereichen wie Bildung, Wirtschaft, Politik oder Medizin ins Internet könne die strukturellen Nachteile des Lebens auf dem Land reduzieren.

Potentiale der Digitalisierung
84,1%67,5%50,2%8,8%3,1%Erhöht die Attraktivität desländlichen Raumes als Wohn- undArbeitsortReduziert strukturelle Nachteile desLebens auf dem LandFördert die Gleichwertigkeit derLebensverhältnisseVergrößert die Disparitätenzwischen Stadt und LandOffene Antworten020406080100
Quelle: VKU

http://www.spiegel.de/static/happ/_pattern/charts/highChart/chart/v0/pub/index.html

Nach Meinung der Firmen kann die Digitalisierung unter anderem dabei helfen, den Bevölkerungsschwund zu beenden, Arbeitsplätze aufs Land zu verlagern und die Eigenständigkeit von Anwohnern bis ins hohe Alter zu erhalten.

Die befragten Firmen repräsentieren unterschiedliche Branchen und Lebenswelten. Sie stammen aus 15 verschiedenen Bundesländern, nur aus Hamburg ist kein Unternehmen dabei. Etwa 42 Prozent der Firmen stammen aus wachsenden Ballungsräumen, rund 34 Prozent aus schrumpfenden Regionen.

Die Unternehmen sind in ganz unterschiedlichen Wirtschaftssektoren tätig: im Strom-, Gas- und Wärmebereich, im Wasser- und Abwassersektor, in der Abfallwirtschaft und Telekommunikation, aber auch in kleinen Sparten wie der Straßenbeleuchtung oder -reinigung und dem Betrieb von Parkhäusern.

Glasfaserkabel

DPA

Glasfaserkabel

Große Hoffnung, langsames Internet

Die hohen Erwartungen der Firmen in die Digitalisierung kollidieren mit dem schleppenden Ausbau eines schnellen Internets in Deutschland. In vielen Gemeinden liegt die Download-Geschwindigkeit noch immer deutlich unter 50 Megabit pro Sekunde.

Knapp 65 Prozent der befragten Firmen teilten mit, der Breitbandausbau sei derzeit die größte Herausforderung in ihrem Geschäftsgebiet. Ein Unternehmen bezeichnete das bisherige Glasfasernetz als „ineffizienten Flickenteppich“. Ein anderes schlug vor, die Telekommunikationsanbieter zum Breitbandausbau ebenso zu verpflichten wie die Stromnetzbetreiber zum Anschluss von Ökostromanlagen.

Unter den Befürwortern eines schnellen Breitbandausbaus finden sich auch branchenuntypische Unternehmen. So versuchen inzwischen sogar Abfallentsorgungsfirmen und Wasserwerke, die flächendeckende Versorgung ihrer Gemeinden mit schnellem Internet voranzutreiben.

Der VKU selbst fordert mehr politisches Engagement bei der Digitalisierung. „Der Glasfaserausbau ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Legislaturperiode“, sagte Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche. „Zu gleichwertigen Lebensverhältnissen gehört der Zugang zu hochleistungsfähiger digitaler Infrastruktur.“

Breitband, Wasser, Verkehr
Die größten Probleme kommunaler Unternehmen
64,9%57,0%47,9%47,5%38,7%36,7%36,1%20,0%6,9%2,0%BreitbandausbauBezahlbarer Infrastrukturerhalt (z.B.Wasserleitungen, Abwasserkanäle)Verkehrswende (z.B. AusbauLadeinfrastruktur, Veränderungenim ÖPNV)Bezahlbarer WohnraumMedizinische VorsorgeErhalt und Anpassung sozialerInfrastruktur (z.B. Betreuung undBildung)Energiewende (z.B.Projektentwicklung)Leerstand von WohnungenVersorgung mit Gegenständen destäglichen Bedarfs (z.B.Lebensmittel)Sonstiges010203040506070
Quelle: VKU

Neben langsamem Internet beklagen die kommunalen Firmen in der VKU-Umfrage noch weitere Probleme. 57 Prozent monierten steigende Kosten für Strom- und Abwassernetze. Vor allem Regionen, in denen die Bevölkerung schrumpft, haben dieses Problem – da die Kosten für den Erhalt der Infrastruktur auf immer weniger Schultern verteilt werden.

Und rund 48 Prozent halten eine Verkehrswende für besonders wichtig. Die Verkehrsinfrastruktur hinke dem zunehmenden Pendleraufkommen hinterher, kritisierten sie. Auf den oft zu kleinen Straßen gebe es zur Rushhour lange Staus, an manchen Park-and-ride-Stationen finde man ab 6.30 Uhr keinen freien Parkplatz mehr.

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WARUM ES BESSER IST, NICHT PERFEKT ZU SEIN……….

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Was bewegt uns am 14. Februar eines jeden Jahres zum meist kurzfristigen Blumenkauf? Folgen wir hier einer Erwartung oder wollen wir vielleicht nur nicht aus der Reihe tanzen? Und was hat das Alles mit der Gründung eines Start-ups zu tun? Das will ich dir natürlich verraten – heute geht es um das Thema Perfektion.

„Wollen rote Rose kaufen?“

Stellen wir uns einmal vor, wir stünden im Blumenladen und vor uns ein großer Eimer voller, wunderschöner, roter Rosen. Eine Blume rechts außen hätte eine ganz besondere Blüte. Die sticht einem sofort ins Auge. Die Ränder ihrer Blütenblätter schimmern ein wenig orange. Dadurch ist sie natürlich nicht so perfekt wie die anderen samtig roten Exemplare. Welche Blume würdest du für deine Liebste oder deinen Liebsten (wir nehmen einmal an, er freut sich auch über Blumen) nehmen? Ich bin mir ziemlich sicher, fast jeder greift zu den vollkommenen, roten Rosen. Die besondere, etwas andere Rose mit ihren orangen Nuancen bleibt bis zum Ende des Tages im Laden und landet mit Glück noch in einem Strauß mit viel grünem Beiwerk. Zumindest, wenn die Blumenhandlung geschäftstüchtig ist.

Warum wollen wir denn fast alle die perfekte, rote Rose verschenken? Ganz sicher nicht, weil die Natur uns diese Exemplare nur so zeigt. Es geht doch hier um Anspruch und Erwartungen. Natürlich möchte man seinem Partner sagen „ich habe die perfekte Rose für dich gekauft.“ Aber ist das nicht vielmehr der eigene Anspruch und ggfs. die Angst, etwas nicht richtig zu machen. Vielleicht hätte unser Gegenüber doch gesagt, dass die Rose mit den orangenen Kanten aber besonders außergewöhnlich ist. Oder hätte der- oder diejenige es nicht gedacht und gesagt, hättest du doch eine wunderbare Geschichte dazu erzählen können. Nämlich, dass diese besondere Blume so ist, wie die Person, der du sie schenken möchtest. Eben nicht rot, wie alle anderen, sondern eine besondere Mischung mit einzigartigen Highlights. Worüber hättest du dich denn mehr gefreut? Eine perfekte rote Rose zu sein – wie alle anderen auch – oder die einzigartige Kombination aus Orange und Rot?

„Das Bessere ist der Feind des Guten“

Aber was treibt so Viele von uns an, perfekt sein zu wollen und wo kann uns das eher im Wege stehen? Wenn wir perfekt sein wollen, dann haben wir meist Angst vor Kritik und davor, zu versagen. Wir wollen Anerkennung dafür ernten, etwas vermeintlich perfekt gemacht zu haben. Man möchte fehlerlos sein. Aber klar ist, das kann keiner erreichen. Menschen sind nie fehlerlos. Und ich persönlich glaube auch, das sollte keiner erreichen wollen. Ich rufe natürlich nicht zur Fehlerhaftigkeit auf, eher zu der Erkenntnis, dass jeder Mensch Fehler machen darf und trotzdem ein guter Mensch ist und bleibt.

Aber wir werden ja bereits in jungen Jahren darauf getrimmt, möglichst fehlerlos unsere Aufgaben zu erfüllen. Eine 1 bekommt man in der Schule eben nur, wenn man auch wirklich alles richtiggemacht hat. Und was bringt einem das für das spätere Leben? Ich würde mal sagen: Nichts! Wenn man nicht gerade hochbegabt ist, dann kostet dieses Streben nach Fehlerlosigkeit eher sehr viel Energie. Man muss viel lernen und sich extrem konzentrieren. Immer! Sonst könnte man ja einen Fehler machen.

Mir geht es hier nicht darum, die Schlampigkeit hochzuhalten, aber es geht mir um das richtige Maß. Ich selbst habe in meinem Leben einige Dinge nicht immer richtiggemacht und mache immer wieder Fehler. Jeden Tag gibt es viele Möglichkeiten, das Falsche zu tun oder etwas falsch zu machen.

Aber eigentlich habe ich bisher immer am meisten aus meinen Fehltritten gelernt. Denn die können einem so manches Mal eine neue Richtung weisen. Wenn ich immerzu perfekt sein wollte, dann folge ich einem strengen Regiment und Pfad. Ich bin unfrei und wenig intuitiv, in meinem Tun und meinen Gedanken. Jedoch braucht doch gerade eine verrückte Idee eine Art Mut zur Lücke.

Die perfekte Idee

Es gibt Menschen, die ihr Leben lang nach der perfekten Idee suchen. Und meistens werden diese Personen nie mit einem Produkt an den Markt gehen. Ich beobachte dies immer wieder bei den Start-ups, die ich betreue. Das, was diese Menschen meist antreibt ist ihre vollendete, eigene Vision. Diese Vorstellung ist etwas sehr Wertvolles. Verstehe mich da nicht falsch. Aber für das wirklich meisterhafte Produkt brauche ich fast immer auch eine Menge Geld – das, was ich gerade am Anfang nicht habe. Also muss ich doch wie mit einer Art „Salami-Taktik“ vorangehen und Scheibe für Scheibe meiner genialen Idee näherkommen. Besonders bei Gründern, die perfektionistisch veranlagt sind, merke ich immer wieder, wie schwer es denjenigen fällt, in diesen Schritten zu denken und sich nicht in ihren Details zu verlieren. Es geht ja nicht darum, diese wunderschöne Idee aufzugeben. Es geht vielmehr darum sie irgendwann in die Tat umzusetzen. Aber wenn man zu perfekt an die Sache herangeht, dann geht einem entweder das Geld oder die Puste aus.

Denn Perfektion ist immer eine Art von Stagnation und Hemmnis.

„Eine gute Methode, der du folgst ist besser, als ein perfekter Plan, den du abbrichst.“ (Ryan Andrews)

In Gesprächen mit Gründern versuche ich deshalb immer wieder herauszuarbeiten, was wirklich für die ersten Schritte – die kleinen ersten Salamistücke – notwendig ist. Dabei geht es darum, in jedem Bereich eine Entscheidung zu treffen, wie viel Einsatz man bringen möchte und kann und wann der Aufwand in eine Sache den Ertrag wirklich noch rechtfertigt. Was nützt ein perfektes Webseitendesign, wenn keiner auf die Seite kommt, weil ich mir über das Marketing keine Gedanken gemacht habe oder mir bis dahin das Geld ausgegangen ist. Oder was bringt mir eine perfekte Prototyphaptik, wenn keiner mein Produkt je anfassen wird, weil es in dieser Art keiner profitabel produzieren kann. Die Perfektion (man beachte, dass es ein feminines Wort ist – natürlich ohne Wertung) lähmt mich an manchen Stellen, sie verhindert den manchmal so nötigen Pragmatismus und verbraucht teilweise auch Energie für die falsche Sache.

Natürlich muss jede Idee zu einer Art Reife gelangen. Und der Grad an Qualität darf auch nicht so minderwertig sein, dass es der Marke oder sogar dem eigentlichen Nutzen schadet. Es geht wie bei Vielem im Leben um die richtige Balance.

Der perfekte Gründer

Ich kann nicht nur als Start-up Coach, sondern auch in der Rolle des Investors sagen, dass Perfektion bei Gründern sogar ein Grund sein kann, dass man in sie nicht investiert. Natürlich steht meist die Idee an sich im Mittelpunkt, aber mindestens genauso wichtig sind die Personen, die hinter dieser Sache stehen. Denn die sind diejenigen, die für diese Idee arbeiten werden und mit denen man selbst ggfs. sogar arbeiten wird.

Menschen, die nach Perfektion streben, machen keine Fehler, könnte man meinen. Das ist doch eigentlich ziemlich gut, aber genauso falsch gedacht. Denn genauso sind solche Gründer, die stets tadellos sein wollen, weniger kritikfähig, öfter gestresst, weil sie sich in Details verlieren und haben auch sehr hohe Ansprüche an andere. Sie tun sich schwer damit, sich auf Erfolge zu konzentrieren und schauen oft nur auf die Fehler. Das kann nicht nur für einen Investor oder einen Berater anstrengend sein, sondern den Gründern selbst auch ein großes Hindernis. Kritik positiv von erfahrenen Menschen anzunehmen ist sehr wichtig, um gerade als Start-up die richtigen Schritte zu gehen. Und zwar in einem Maße, dass man sich nicht selbst von der Kritik angegriffen fühlt. Denn am Ende geht es ja nicht darum, jemanden nieder zu machen, sondern ihm den richtigen Weg aufzuzeigen. Einem Menschen, der seinen eigenen Wert und seine Selbstachtung aber mit seiner 100%igen Performance und Leistung verbindet, wird es schwerfallen, Kritik nicht persönlich zu verstehen. Das kann ihn darin hemmen, mit voller Energie die richtigen Wege zu gehen, weil er viel zu sehr damit beschäftigt ist, sich über die vermeintliche Kritik zu ärgern.

Genauso sind die kleinen Erfolgsmomente die Kraftgeber, die einem immer wieder Energie schenken, weiter zu machen und an die eigene Idee zu glauben. Wenn man aber, anstatt diese kleinen Erfolge stolz zu wertschätzen, auch hier nur die möglichen Fehler in den Fokus rückt, verliert man selbst irgendwann die Kraft und den Spaß. Das ist das Todesurteil für jede Idee.

Zu guter Letzt sind allzu perfekte Menschen auch die schlechteren Führungskräfte. In einem wachsenden Start-up kommen irgendwann auch die ersten Mitarbeiter. Diese brauchen dann eine Leitfigur, die motivieren kann und die jeweiligen Personen dort einsetzt, wo diese ihre Stärken haben. Menschen, die perfekt sein wollen und meinen, jeder müsste perfekt sein, erwarten genau das aber von anderen. Und das geht leider oft nach hinten los. Es ist doch gerade das spannende, die Schwächen eines Menschen anzunehmen und den Fokus auf die Stärken zu legen, um diese dann weiter zu fördern – das macht für mich gute Führung aus. Toleranz und die Erkenntnis, dass niemand perfekt ist, aber dass jeder etwas richtig gut kann, was dann besonders wertvoll ist.

Vom Märtyrer zum Liebesboten

Kommen wir an diesem besonderen Tag aber zurück zu unseren roten Rosen und dem vergangenen Valentinstag. Denn es ist ein wundervoller Abschluss, der beweist, dass manchmal gerade ungeplante, nicht perfekt durchdachte Zufälle die schönsten Geschichten schreiben.

Hast du dich jemals gefragt, warum der Valentinstag der Tag der Liebenden ist und warum gerade Valentin damit etwas zu tun hatte? Bisher kam mir auch noch nie diese Frage, aber bei all den Rosenkäufern vor mir, muss ich der echten Wahrheit doch auf den Grund gehen. Wen könnte ich besser befragen als Meister Google? Und interessanterweise spuckt die Suchmaschine mir Folgendes aus:

„Der heilige Valentin war ein italienischer Bischof und Märtyrer. Warum er zum Patron glücklicher Zweisamkeit erkoren wurde, lässt sich historisch nicht sauber klären. Überhaupt: Um das Leben von Valentin ranken sich mehr Fragen und Spekulationen als gesicherte Antworten. Das Gedenken des Tages gilt vielleicht dem Valentin, der im dritten Jahrhundert als Bischof von Terni in Umbrien amtierte und um das Jahr 268 in Rom als Märtyrer starb. Direkte Quellen zu Valentins Leben gibt es aber nicht; seine Existenz wird nur von späteren, unzuverlässigen Berichten angenommen.“

Wahnsinn, stell dir das mal vor. An Valentin ist eigentlich gar nichts wirklich perfekt und dennoch prägt er nicht nur einen ganzen Tag, sondern verhilft sogar der gesamten Blumenindustrie jeden Februar zu Rekorderträgen.

Also, bevor ich gleich an der Reihe bin und eine Rose kaufe – natürlich eine, die einen vermeintlichen, aber umso wundervolleren Makel aufweist – fasse ich noch einmal zusammen:

Siehe in der Andersartigkeit nicht einen Fehler, sondern erkenne das Einzigartige darin. Denn das fördert deine Phantasie und macht dich frei im Kopf. Das gilt für Dinge genauso wie für dich als Mensch. Strebe selbst keine ständige Perfektion an, sondern lerne loszulassen und die Dinge pragmatisch zu lösen und voranzutreiben. Menschen mit ihren eigenen kleinen Lastern sind doch gerade interessant und spannend. Eine perfekt wirkende Person schreckt tatsächlich doch irgendwie ab. Erwarte genauso wenig von anderen, dass sie perfekt sein müssen. Das erzeugt nicht nur einen enormen Druck, sondern führt irgendwann dazu, dass du Alles alleine machst, weil ja nur du es perfekt machen kannst. Und ich denke, du wirst dann auch alleine sein, weil keiner deinen Ansprüchen gerecht wird. Schließlich denke auch immer daran, wie schön es sein kann, einem anderen Raum für Ideen, Änderungen und nett gemeinte Kritik zu geben. Das tut dir nicht weh, aber gibt dem anderen ein wohliges Gefühl, gebraucht zu werden und einen Mehrwert leisten zu können.

Bleib motiviert und im richtigen Maße unperfek

Felix

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………Bewegen bringt Segen, learning by doing, lesen und downloaden…….. 

Musik als Mittel zum Zweck, Erholung für den eigenen Geist…..

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Es gibt vielerlei Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben, vorausgesetzt man hat sie tatsächlich zur Verfügung. Eines der wichtigsten Auswirkungen von Freizeitbeschäftigungen ist und bleibt nach wie vor der Erholungsfaktor. Die meisten Menschen stecken derart im Hamsterrad, das selbst der Gedanke an Freizeit schon Stress für sie bedeutet. Dabei wirkt sich selbstgemachte Musik genauso aus wie körperliche Sportarten, Loslassen ist die Folge und der Körper und Geist entspannt. Gestresste Managertypen und ähnliche Berufsgruppen können sich nichts Besseres antun, am Besten im Freien im Sommer im Garten oder in der Mutter Natur seine Gitarre zu schnappen und ein Liedchen zu klimpern. Dabei ist es gar nicht mal so wichtig wie es klingt, Hauptsache es macht Spaß und entspringt der eigenen Fantasie. Auch der Familie und den Kindern tut es gut sich auf die Weise zu entspannen, anstatt sich tagtäglich bis zum Abwinken die Lunge abzulaufen. Sollten Sie zufällig einige der gestressten Nachbarn um sich herum haben. Testen sie es einfach, man glaubt es nicht wie schnell sich diese Haustyrannen wieder beruhigen und völlig gelöst ihrem Klimpern zuhören. Diese frühere  Lagerfeuerromantik, was wir als Kinder früher gerne in bestimmten Fernsehserien wie Western oder ähnlichen Filmen sahen und hörten.  Heutzutage verlieren sich die Menschen in den teuersten und anspruchsvollsten Sportarten nach dem Motto, möglichst cool zu wirken und immer in Aktion zu sein. Für Freizeitmusiker und notorisch Stressgeplagte gibt es sicherlich Nichts schöneres, als Abends am glimmenden Lagerfeuer mit Gegrilltem und einem guten Glas Rotwein im eigenen Garten mit der Gitarre den Tag ausklingen zu lassen. Die Familie und der Nachbar dankt es Ihnen, nicht zu vergessen es schmeckt nach mehr. Auch dafür kann man im Übrigen einen Blog verwenden, um Interessenten zu Freunde und Kunden zu machen.  Lg Günter Draxler

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Mittelstand setzt auf weibliche Führungskräfte………..

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Mehr Frauen in Führungsetagen: Glaubt man einer aktuellen Studie sind vor allem im Mittelstand weibliche Führungskräfte gut vertreten. Das könnte einen ziemlich einfachen Grund haben.

 

 

 

Mehr Frauen in Führungsetagen: Diese Forderung wird in den einflussreichen Gremien der großen Börsenwerte allzu selten erfüllt. Anders sieht es dagegen in kleineren und mittleren Betrieben der deutschen Industrie aus. Glaubt man einer aktuellen Studie, gibt es in diesem Segment deutlich weniger Handlungsbedarf.

Danach befinden sich gegenwärtig etwa 18 Prozent der weiblichen Beschäftigten im Mittelstand in Führungspositionen, wohingegen es in großen Unternehmen lediglich 8 Prozent sind. Der überwiegende Teil der Konzerne hat sogar ausschließlich männliche Führungsgremien.

Die Studie unterscheidet innerhalb der untersuchten Unternehmen zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Kandidaten. Dabei zeigt sich, dass erfolgreiche Betriebe stärker auf Frauen setzen: Sind die Zahlen für Vorstände noch gleich, so haben immerhin 19 Prozent der erfolgreichen, aber nur 13 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen eine oder mehrere Frauen im Aufsichtsrat. Auch bei der Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen gibt es Unterschiede: In den erfolgreichen  Unternehmen arbeiten 41 Prozent, in den weniger erfolgreichen nur 34 Prozent Frauen. Ob nun aber ein höherer Frauenanteil zum Erfolg führt oder der Erfolg erst dazu führt, dass Unternehmen ihren Frauenanteil erhöhen – diese Kausalitätsfrage bleibt, wie so oft, offen.

Gegen die Talent-Engpässe

Die Zahlen stammen aus einer von dem Beratungsunternehmen Deloitte vorgestellten Studie. 74 Prozent der befragten Unternehmen sehen den Fachkräftemangel als eine der besonders relevanten Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Rekrutierung von Talenten wird oft diskutiert, dass das Erschließen von breiteren Bewerbergruppen den Mangel lindern könnte: Frauen, aber auch ältere Arbeitnehmer, Migranten und Geflüchtete gehören zu diesen Gruppen.

„Viele Mittelständler sehen die Anstellung von Flüchtlingen als Investition in die Zukunft“, sagt Patrick Ulrich Lehrstuhlinhaber für Unternehmensführung und -kontrolle an der Hochschule Aalen. „Die mittelständischen Unternehmen planen, im Jahr 2022 bis zu 2,4 Prozent ihrer Stellen an Flüchtlinge zu vergeben, was ca. 500.000 Stellen entspräche.“ Fast die Hälfte der befragten Unternehmen geht zudem davon aus, dass der Anteil der Mitarbeiter über 50 Jahre in den kommenden fünf Jahren steigen wird.

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                  …….Wenn man ein gr0sses Geschäft aufbauen will, muss man bereit sein klein anzufangen, lesen und downloaden…     

20. Februar 2018 Wenn der Mieter über Schimmel klagt…………

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Wenn der Mieter über Schimmel klagt

Wenn der Mieter über Schimmel klagt

Wenn es in der Wohnung schimmelt, liegt ein Mangel der Mietsache vor und Vermieter müssen handeln. Bei welchen Ursachen eine Fassadendämmung sinnvoll ist, erläutern die Experten des Maler- und Stukkateurbetriebs Drinhaus aus Meschede.

Wenn der Mieter über Schimmel klagt, herrscht auf beiden Seiten Unsicherheit. Die jeweiligen Parteien schieben sich die Schuld zu. Ein klischeehaftes Denken will die Ursache schnell gefunden haben: Ein baulicher Mangel oder das falsche Wohnverhalten der Mieter ist schuld. Doch tatsächlich liegt die Ursache nie so klar auf der Hand.

Der erste Schritt

Wenn sich Ihr Mieter bei Ihnen mit einem Schimmelschaden meldet, gilt es zu handeln. Sie als Vermieter sind in der Pflicht die Ursache aufzuklären. Um einen langwierigen Schriftverkehr und wilde Anschuldigungen von vornherein auszuschließen, raten wir direkt einen Sachverständigen mit der Schadensklärung zu beauftragen. Denn: Sie als Mieter müssen den baulichen Mangel ausschließen können. Erst wenn der Beweis vorliegt, dass kein baulicher Mangel vorliegt, können Sie die Mieter als Ursache aufgrund von falschem Wohnverhalten beschuldigen. Dann müssen diese auch alle anfallenden Kosten, inklusive des Gutachters, übernehmen. Sollten die Ursachenklärung und Beseitigung des Schimmels jedoch nicht in einem angemessenen Zeitrahmen durchgeführt werden, sind die Mieter berechtigt die Miete zu kürzen. Kosten, die für Sie entstehen und durch schnelles und pflichtbewusstes Handeln hätten vermieden werden können.

Was ist eine Wärmebrücke?

Das Gutachten liegt vor und besagt, dass eine Wärmebrücke vorliegt. Eine Wärmebrücke beschreibt bauliche Abschnitte, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. An diesen Bauteilen geht die Wärme von innen nach außen verloren und die Abschnitte kühlen ab. Zum einen bedeutet dies für den Mieter erhöhte Heizkosten und zum anderen, dass die warme Luft an den kühleren Bauabschnitten kondensiert und Schimmel begünstigt. Solche Wärmebrücken befinden sich beispielsweise in den Ecken von zwei Außenwänden, am Balkon, Rollladenkästen oder an Fensterlaibungen. Ein Thermografiebild gibt genaue Auskunft über die Lage der Wärmebrücke. Die einzige Chance die Wärmebrücke zu beseitigen, ist eine lückenlose Dämmung der Fassade. Die Isolierung des Gebäudes mag zu dem Zeitpunkt des Baus den damaligen Normen entsprochen haben, liegt jedoch durch die unzureichende Isolierung ein Mangel der Mietsache vor, muss nachgerüstet werden. Gleiches gilt übrigens für den Fall, wenn die derzeitige Isolierung grundsätzlich nicht ausreichend ist, um Schimmel vorzubeugen.

Isolierung vom Profi

Sind Sie nach Rechtswegen verpflichtet die Dämmung des Gebäudes nachzurüsten, sollten Sie dies nur von geeigneten Profis durchführen lassen. Kleine Lücken in der Isolierung könnten andernfalls zu erneuten Wärmebrücken und damit einhergehend erhöhtem Schimmelrisiko führen. Zudem bringt die Wärmedämmung erfreuliche Nebeneffekte mit sich: Der CO2-Ausstoß verringert sich, wodurch die Umwelt geschont wird. Außerdem steigt der Immobilien- und Mietwert. (sw)

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        …….Wie man in wenigen Minuten sein Renovierungsbudget auf dem Konto hat, lesen und durchführen…..     

Immobilienweise prophezeien Ende der Immobilienrallye………..

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Deutschlands Immobilienmärkte stabil trotz anhaltender Verknappung und Niedrigzinsniveau. Das zeigt das Frühjahrsgutachten 2018 des Rats der Immobilienweisen. Die Zeiten der stürmischen Preisentwicklung sind in einigen Metropolen aber bereits vorbei. Hier dürften die Kaufpreise sogar schon bald sinken.

Der Rat der Immobilienweisen hat sein Frühjahrsgutachten 2018 veröffentlicht. Die deutschen Immobilienmärkte entwickeln sich demnach trotz zunehmender Verknappung bei Wohn- und Wirtschaftsimmobilien und einer historisch hohen Nachfrage nach Immobilieninvestments anhaltend stabil. 2017 sind die Wohnungsmieten in Deutschland mit 4,3% etwas stärker als im Vorjahr (+3,1%) gestiegen. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Inflation entspricht dies dem Gutachten zufolge einem realen Anstieg von 2,5%. Deutschlandweit lag der mittlere Mietpreis 2017 bei 7,46 Euro pro m2nach 7,15 Euro pro mim Vorjahr.

Kaufpreise ziehen weiter deutlich an

Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind bundesweit betrachtet im Jahr 2017 weiter gestiegen. Zwar fiel er etwas niedriger aus als im Vorjahr. Nach einem Plus von 8,8% im Jahr 2016 waren es aber immer noch 7,9%. Im bundesweiten Mittel kosten Eigentumswohnungen nun aus dem Bestand 2.120 Euro pro m2 nach 1.970 Euro pro mim Vorjahr 2016.

Zeiten der stürmischen Entwicklung vorbei

Die abschwächende Tendenz dürfte sich nach Meinung der Immobilienexperten verstärken, vor allem in den Metropolen. „Die Zeiten der stürmischen Entwicklung der Wohnungsnachfrage sind in München, Berlin und Stuttgart zu Ende gegangen. In Hamburg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf ist dies bislang nicht der Fall, aber eine Abschwächung ist auch hier gut möglich“, erklärt Prof. Dr. Harald Simons, Vorstand der empirica AG, der im Frühjahrsgutachten die deutschen Wohnungsmärkte analysiert.

Gründe für Ende der Rallye

Für die Trendwende gebe es gute Gründe. Die Zuwanderung insbesondere nach München, Berlin und Stuttgart habe sich beruhigt. Gleichzeitig wachse das Wohnungsangebot kräftig, da sich die Baugenehmigungen der letzten Jahre nun durch höhere Fertigstellungszahlen bemerkbar machen. „Der nunmehr seit acht Jahren andauernde Kauf- und Mietpreisanstieg dürfte bald zu Ende sein. Für München, Berlin sowie Stuttgart sehe ich meine letztjährigen Prognosen bestätigt, hier rechne ich weiterhin mit einem Kaufpreisrückgang. Für Hamburg, Köln und Düsseldorf sind die Aussichten bislang uneinheitlich, für Frankfurt wird der Brexit entscheidend“, prognostiziert Simons. (mh)

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………….. Den Letzten beissen die Hunde, lesen und downloaden………………    

Googles dritter Anlauf als mobiler Zahlungsanbieter…………

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Kolumne. Google Pay will Apple Konkurrenz machen. Außerdem: Südkorea öffnet sich für den Bitcoin, Adecco-Gruppe übernimmt Vettery und der Qualcomm-Krimi geht weiter.
21. Februar 2018 | Barbara Barkhausen, Sydney

Guten Morgen! Während Ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Startupszene weiter.

Die Top-Themen:

Google hat Google Pay vorgestellt, den neuesten Versuch, einen mobilen Zahlungsanbieter wie Apple Pay zu schaffen. Die neue App ist Googles dritter Versuch eines Mainstream-Zahlungsdienstes und ersetzt Android Pay und Google Wallet. Google Pay hat zwei Bereiche: Unter „Home“ werden kürzlich getätigte Transaktionen angezeigt und Vorschläge für lokale Geschäfte, die Google Pay akzeptieren. Und unter einem Kartenabschnitt speichert die App digitale Versionen von Kredit- oder Debitkarten. [Mehr bei Fortune

Auf Gründerszene lest ihr heute, wie ein Startup Eure Haustür per App öffnet. Mit Nello wird auch die Haustür smart. Denn das ist mit anderen Smart Locks derzeit noch oft ein Problem. Wir haben mit einem der Gründer gesprochen. [Mehr beiGründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Der Bitcoin ist weiter auf der Erfolgsspur, nachdem die südkoreanischen Regulierungsbehörden signalisierten, dass sie den „normalen“ Kryptowährungshandel aktiv unterstützen werden. [Mehr bei Bloomberg]

Die Adecco-Gruppe, ein weltweit tätiger Personaldienstleister mit Sitz in der Schweiz, hat das 2014 gegründete Startup Vettery für angeblich etwas über 100 Millionen Dollar übernommen. [Mehr bei Techcrunch]

6D.ai, ein junges Startup aus dem Active Vision Lab der Universität Oxford, will mithilfe von Smartphone-Kameras eine cloudbasierte, dreidimensionale Weltkarte mit Crowdsourcing erstellen. [Mehr bei Techcrunch]

Startup xMatters, die integrationsgesteuerte Collaboration-Plattform, die Incident Response und Resolution beschleunigt, hat eine Finanzierung in Höhe von 40 Millionen Dollar erhalten.  [Mehr bei Globe News Wire]

Edtech-Startup Kidaptive, ein Unternehmen für adaptives Lernen, das eine Reihe lehrplanorientierter iPad-Spiele für Kinder anbietet, hat eine Finanzspritze von 19,1 Millionen Dollar erhalten. [Mehr bei Techcrunch]

Nachdem das US-amerikanische Halbleiterunternehmen Qualcomm ein Buy-out-Angebot von Broadcom über 121 Milliarden Dollar vergangene Woche abgelehnt hat, geht der Nervenkitzel weiter. [Mehr bei Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Was wurde aus Peter Thiels Wunderkindern, die 100.000 Dollar bekamen? 2013 bot Peter Thiel 20 Jugendlichen die Chance, ein Unternehmen zu gründen. Einzige Bedingung: Sie mussten ihre Ausbildung abbrechen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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