Copyright by GuenterDraxler

Archive for April 2018|Monthly archive page

Manager halten wenig von Grundeinkommen…………..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 30, 2018 at 11:14 am

Sinkende Motivation befürchtet:Manager halten wenig von Grundeinkommen

In deutschen Chefetagen stößt das bedingungslose Grundeinkommen auf wenig Gegenliebe. Die große Mehrheit der Manager rechnet mit sinkender Motivation und betriebswirtschaftlichen Problemen. Aber dennoch sehen sie auch positive Aspekte.

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist bei manchen beliebt, bei anderen stößt sie auf Kritik. Zu Letzteren zählen auch die Führungskräfte deutscher Unternehmen. In einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY stimmten mehr als zwei Drittel der befragten Manager der Aussage zu, dass in den unteren Einkommensklassen die Arbeitsmotivation sinken würde und sich daraus betriebswirtschaftliche Probleme ergeben könnten.

VIDEO

Lediglich 14 Prozent befürworten das ohne Bedingungen an alle auszuzahlende Grundeinkommen, das sämtliche anderen Sozialtransfers ersetzen soll. Für den Fall einer Einführung hielten 41 Prozent einen Betrag zwischen 751 und 1000 Euro für passend.

Positive Aspekte des bedingungslosen Grundeinkommens sind nach Einschätzung von 62 Prozent der Befragten die Einsparung von Verwaltungskosten, wenn bisherige Sozialleistungen wegfallen. Und 45 Prozent gehen davon aus, dass Menschen mit einer Grundabsicherung eher bereit wären, kurzfristige Jobs anzunehmen und beruflich etwas zu wagen.

An der telefonischen Umfrage nahmen zwischen Mitte Februar und Mitte März insgesamt 300 Führungskräfte teil. Sie sind entweder Inhaber, Geschäftsführer oder tragen in der Personalabteilung von Firmen mit mehr als 200 Mitarbeitern Verantwortung. 43 Prozent von ihnen haben sich nach eigenen Angaben bereits intensiver mit dem Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens befasst. Dieses sieht vor, dass jeder Bürger unabhängig von seiner Leistung und seiner Lebenssituation einen bestimmten Betrag vom Staat als Grundsicherung bekommt.

Chefs rechnen mit weniger Jobs

Zugleich erwarten knapp drei Viertel der Befragten, dass künftig die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander gehen wird. Das liege daran, hieß es, dass nicht alle Arbeitnehmer gleichermaßen vom digitalen Wandel wie etwa dem Einsatz von Robotern oder künstlicher Intelligenz profitieren würden.

In 17 Prozent der befragten Firmen wurden bereits Arbeitsplätze abgebaut, weil neue Technologien den Job übernommen haben – besonders stark im Finanzsektor. Ein Drittel der Befragten glaubt, dass in ihrem Unternehmen deshalb künftig Jobs wegfallen werden. Nur neun Prozent gaben an, dass durch die Digitalisierung neue Arbeitsplätze entstehen.

Mach dein eigenes Ding und werde damit glücklich, anhören und downloaden…..   

 

 Vollständiges Impressum     

 

Warum wir unsere Kunden endlich wieder in den Mittelpunkt stellen sollten…………

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 30, 2018 at 11:08 am

König Kunde: Warum wir unsere Kunden endlich wieder in den Mittelpunkt stellen sollten

Copyright: Getty Images/Yuri_Arcurs
Kunden sind kritischer als je zuvor – und prüfen genau, was Sie ihnen verkaufen wollen

Zufriedene Kunden kommen wieder, keine Frage. Verbraucher aber überhaupt erst einmal von gewissen Produkten zu überzeugen, ist leichter gesagt als getan: Denn Qualität allein reicht bei weitem nicht mehr aus, um Käufer zu gewinnen. Nach Möglichkeit sollte auch der Preis stimmen, die Produktionsbedingungen fair sein und der Bedarf natürlich vorhanden. Stellt dann auch noch der Service zufrieden, ist der glückliche Kunde schon in greifbarer Nähe.

Die wahren Kundenbedürfnisse herauszufinden, ist allerdings bei weitem nicht einfach. Welches Produkt ist gerade besonders nachgefragt? Wie viel sind Verbraucher bereit zu bezahlen? Und überhaupt: Gibt es dafür eigentlich einen Markt? Fragen, die sich jeder Gründer und Erfinder vor der Produktentwicklung stellen sollte.

Ist das Produkt schließlich entwickelt und platziert in den Läden, online wie offline, reißt die Arbeit noch lange nicht ab. Permanentes Feedback ist vor allem jetzt wichtig, um die weitere Entwicklung in die Richtung zu lenken. Wie Sie herausfinden, was Ihre Kunden vom Produkt erwarten und welche Fragen Sie sowohl vor der Entstehung neuer Ware als auch nach der Fertigstellung stellen sollten, zeigen Ihnen unsere XING Insider in unseren Lesetipps zum Wochenende. Viel Spaß beim Lesen!

5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie ein neues Produkt entwickeln

Unser XING Insider Waldemar Zeiler, Erfinder des veganen Kondoms und Gründer des Start-ups Einhorn, warnt davor, dem Kunden ein Produkt nach dem anderen vor die Füße zu werfen, ohne zu erforschen, was seine wahren Bedürfnisse sind. „Das Allerletzte, was wir auf dieser Erde noch brauchen, ist ein weiteres hirnrissiges Produkt, das unsere Ressourcen verschwendet, Arbeitskräfte ausbeutet und aller Wahrscheinlichkeit nach zur Ungleichheit beiträgt“, sagt Zeiler.

In seinem aktuellsten Artikel berichtet er über die wichtigsten Schritte in der Entwicklung eines neuen Produkts.

Wie Sie herausfinden, was der Kunde wirklich will

Wenn man Produkte an ein Unternehmen verkaufen will, muss man verstehen, welchen Nutzen der Unternehmer erwartet oder erhofft. Das funktioniert nur, wenn Verkäufer erkennen, was der Kunde wirklich will oder welche Ziele er für das Unternehmen mit der geplanten Anschaffung verfolgt. Und dafür sollten wir die richtigen Fragen stellen, so Stephan Heinrich, unser XING Insider für Vertrieb und Marketing B2B.

Diese Woche erklärt er, wie Sie sich darauf konzentrieren, den konkreten Bedarf Ihrer Kunden zu finden und Ihren Vertrieb dadurch bestmöglich optimieren.

Warum errfolgreiche Menschen vom Ende her denken

Am Beispiel von Amazon erklärt Dr. Peter Kreuz, unser XING Insider für Querdenken, Vordenken und Andersdenken, warum bei der Entwicklung des Sprachassistenten Echo von Anfang an der Kunde im Vordergrund stand – und nicht die technischen Merkmale. „Wer innovativ sein will, beginnt nie mit dem Anfang“, weiß Kreuz.

Hier erklärt er, was der Internetriese anders macht und wie es Amazon gelingt, Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen, die beim Kunden tatsächlich einen Unterschied machen.

5 Tipps mit denen Sie Kundenfeedback ins Zentrum rücken

Zum Schluss noch ein Plädoyer dafür, wieder verstärkt auf das individuelle Feedback seiner Kunden zu hören: Paul Schwarzenholz, XING Insider für Customer Experience, NPS, SaaS und Startups, mahnt, den Fokus nicht allein auf Kennzahlen und Scores wie den NPS zu richten, sondern auch die spezifischen Bedürfnisse einzelner Nutzer zu analysieren. „Gerade besonders zufriedene oder besonders kritische Kunden hinterlassen – sofern man sie fragt – häufig konkrete Veränderungsvorschläge“, weiß er.

Wie Sie Ihr Feedback-Management professionalisieren können, erfahren Sie hier.

Und damit wünschen wir Ihnen eine erfolgreiche Kundenansprache und ein schönes, vielleicht sogar verlängertes, Wochenende,

Ihre XING News-Redaktion

Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg, Anhören und downloaden….

 

 Vollständiges Impressum

10 Anforderungen für jeden Projektmanager …………………. 

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 26, 2018 at 10:20 am

10 Anforderungen für jeden Projektmanager

26.04.2018
Der Projektmanager mit rein technischer Expertise ist out, findet Mary Gerush von Forrester Research. Sie beschreibt den Projektmanager der nächsten Generation als kommunikativ, kompetent und stark in Soft Skills.

Der Umgang mit Software in Unternehmen hat sich geändert. Heutzutage kennen sich auch „normale“ Mitarbeiter mit Computern leidlich aus. Zudem erwarten die Unternehmensspitzen von neuen IT-Lösungen, dass sie einen nennenswerten Beitrag zum Unternehmenserfolg liefern und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen.

Technisches Wissen OK: Vor allem benötigen die Projektleiter von morgen aber eine ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, meint Forrester.
Technisches Wissen OK: Vor allem benötigen die Projektleiter von morgen aber eine ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, meint Forrester.
Foto: baranq – shutterstock.com

Für die Arbeit von IT-Projektmanagern bedeutet das: Sie müssen sich umstellen. Technische Expertise ist zwar nach wie vor wichtig für den Erfolg ihrer Arbeit. Viel mehr als bisher aber müssen sich die Projektleiter mit neuen Tugenden schmücken: Sie müssen in Zeiten, wo jeder Euro dreimal umgedreht wird, ihre Arbeit stärker als bisher am Geschäftserfolg ihres Kunden ausrichten. Damit machen sie künftig weniger in IT (Informationstechnologie) als in BT (Business Technology).

Und sie müssen ihre Rolle als Macher über Bord schmeißen und sich als Moderator stärker den Soft-Skills in Teams zuwenden, die sich weitgehend selbst organisieren können. „Mehr reden, weniger schreiben“ fasst Mary Gerush die veränderte Aufgabenstellung für den „Next-Generation Project Manager“ für Forrester Research zusammen. Es werde zunehmend wichtiger, so Gerush, dass der IT-Projektleiter Teams aufbauen und zusammenhalten könne und zu einer effizienten Zusammenarbeit bringe.

Für ihren Bericht über die Anforderungen an das Projektmanagement (PM) der nächsten Generation hat Gerush für Forrester mit Industriemanagern und IT-Experten aus Großunternehmen ebenso gesprochen wie mit den PM-Professionals aus eigenem Hause.Alles zu Projektmanagement auf CIO.de

Aber keine Sorge: Auch die Projektleiter der Zukunft brauchen Wissen über Technologie und ihre Implikationen aufs Business – wenn auch nicht nur. Den Projektmanager, der Projekte aller Art unabhängig von Gegenstand und Inhalt durchführt, wird es auch für Forrester nicht geben.

Im Gegenteil: Je mehr technisches Verständnis er mitbringt, desto besser fühlen sich befragte Mitarbeiter bei dem Projektmanager mit ihren Sorgen und Nöten aufgehoben. Und auch wenn er nicht alles verstehen muss, was Entwickler Tag für Tag treiben: Seine technische Expertise befähigt ihn einzuschreiten, wenn er merkt, dass die Teamarbeit nicht funktionieren sollten.

Die Projektmanager der kommenden Generation brauchen nach wie vor ein profundes Fundament in der Handhabung von PM-Werkzeugen. Das seien auch in Zukunft die „Brot & Butter“-Fähigkeiten, so Gerush: Initialisierung von Projekten, Projektplanung, -ausführung und -abschluss. Sie müssen sich mit Risiko-Management genauso auskennen wie mit Change Management und dem Managen von Human Resources.

Ausbildung und Erfahrung von Projektleitern ist als Erfolgskriterium also weiterhin wichtig, aber auch nicht so: Es gibt, schreibt Mary Gerush in ihrem Report, eben auch Mitarbeiter, die ohne viel Vorwissen reüssieren, weil sie eben die kommunikativen und integrativen Fähigkeiten haben, die den Projektmanager der Zukunft auszeichnen. Zusammengefasst: Projektmanager brauchen einen technischen Background, aber vor allem benötigen sie Soft-Skills, um in den Zeiten sich wandelnder Anforderungen bestehen zu können.

Beitrag zum Unternehmenserfolg ist entscheidend

„Die Top-Projektmanager von morgen machen nicht einfach Projekte, sie erzeugen Werte“, skizziert Gerush die Hinwendung der IT zum Business. Ihre Aufgabe ist es weniger, Projekte am laufen zu halten – angesichts einer durchschnittlichen Erfolgsrate von gerade einmal 32 Prozent ist aber auch das schon eine Herausforderung. Sie können vielmehr ihre Teams zu besseren Resultaten motivieren, weil sie die Bedürfnisse der Kunden kennen und den Wert, den ihre Arbeit für das Unternehmen hat. Ganz nebenbei verbessern sie damit auch das Verhältnis von IT und Business.

Projektfinanzierung einmal anders, anhören und anwenden…………

Vollständiges Impressum

Selbstständige, macht euer Ding!………….

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 26, 2018 at 9:58 am

Selbstständige, macht euer Ding!

Sascha Theobald

Berater für strategische Kommunikation

Sascha Theobald
  • Selbstständige arbeiten „selbst und ständig“? Das kann ich nicht mehr hören
  • Gerade wir Selbstständigen können unsere Arbeit frei gestalten
  • Wer sich zu sehr an Wettbewerbern orientiert, verschenkt Potenzial

Geht es um Selbstständigkeit, ist die Aussage „selbst und ständig“ schnell gefallen. Im Unterton schwingt da immer mit: Wir müssen rund um die Uhr schuften und alles selber machen, um am Ende des Monats ein paar Euro übrig zu haben. Ich kann es nicht mehr hören. Selbstständigkeit ist kein Ponyhof, klar. Aber welche Haltung steckt hinter dieser Aussage? Als Selbstständige haben wir die Möglichkeit, unser Ding zu machen. Unser Leben ist geprägt von Verantwortung und Freiheit. Wenn wir es denn wirklich in die Hand nehmen.

Es ist ja nicht so, als müssten sich Selbstständige ihrem vermeintlich vorgeschriebenen Schicksal ergeben. Machen wir uns doch nichts vor: Ob wir das zulassen, liegt allein bei uns. Es ist unsere Verantwortung, unser Business so zu gestalten, dass wir gern darin arbeiten und dass Einsatz und Ergebnis unseren Wünschen entsprechen. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wir arbeiten, mit wem wir arbeiten und was wir damit verdienen. Wer diese Verantwortung für sich und sein Business übernimmt, die Ärmel hochkrempelt und sein Ding macht, hat nicht das Gefühl, „selbst und ständig“ zu arbeiten.

Schielt nicht ständig auf die anderen!

Viele Selbstständige orientieren sich stark am Wettbewerb und schauen darauf, was man halt so in der Branche macht. Damit werden sie vergleichbar und setzen sich dem Preiskampf aus. Zudem verschwendet der empfundene Konkurrenzkampf wertvolle Energie. Kein Wunder, dass sich da schnell das Selbst-und-ständig-Gefühl breitmacht. Der Koch Tim Mälzer hat es mal gut auf den Punkt gebracht: „Ich glaube, ein Teil meines Erfolges liegt darin, dass ich echt an mich geglaubt habe, als ich mich selbstständig gemacht habe. Ich wollte nicht besser als andere Leute sein, ich wollte nur sein wie ich.“

Die Selbstständigkeit bietet uns die Möglichkeit, unseren eigenen Weg zu gehen. Wir können selbst entscheiden, was wir anbieten und mit wem wir arbeiten. Kein Chef sagt uns, was wir zu tun haben. Wir haben keine Lust auf Stundenabrechnungen? Wir müssen es nicht anbieten! Wir arbeiten besonders gut mit Ingenieuren? Dann arbeiten wir ein Angebot speziell für diese Menschen aus! Ein Projekt passt nicht zu uns? Dann können wir Nein sagen.

Selbstständige und Unternehmen werden besonders stark, wenn sie ihr spezielles Ding machen. Wenn sie an ihre Idee und ihre Story glauben. Indem sie sich durch ihre klare Haltung von der Masse abheben, überzeugen sie genau die Kunden von sich, die zu ihnen passen.

Nehmt Euch Freiräume!

Damit wir unser Ding umsetzen können, brauchen wir Selbstständige Freiräume. Es braucht Zeit für Strategie, Kreativität, Fortbildung und konzentrierte inhaltliche Arbeit. Wie schaffen wir ein erfüllendes Business, das für unsere Wunschkunden besonders attraktiv ist? Wie können wir dem Mittelmaß entkommen, um nicht ständig mit hoher Drehzahl für unser Geld arbeiten zu müssen? Diese Freiräume müssen wir uns bewusst nehmen und auch in unserer Kalkulation berücksichtigen.

Die Aussage „selbst und ständig“ mit ihrem klassischen Unterton widerspricht dem Kern der Selbstständigkeit. Mit dieser Haltung bremsen sich Menschen selber aus. Nehmen Selbstständige ihre Verantwortung ernst und gestalten ihr Business nach ihren Wünschen, können sie auf diese Worte aus voller Überzeugung verzichten.

 Mach dein Ding und werde damit glücklich, anhören und downloaden………….        

Vollständiges Impressum

Rentner rebellieren gegen Regierung……………….

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 26, 2018 at 9:53 am

Millionen Deutsche zahlen im Alter auf ihre Betriebsrenten hohe Krankenkassenbeiträge. Die Koalition wollte das bislang nicht ändern – doch jetzt tut sich was.

Im Bundestag zeigt sich in dieser Woche allerdings doch plötzlich Bewegung, und das an mehreren Fronten – nicht nur links der Mitte, sondern auch in der Union. So hat der CDU-Politiker Maik Beermann im Namen 42 weiterer Abgeordneter am Montag dem Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) einen Brief geschrieben und ihn aufgefordert, das Thema anzugehen: „Wir wollen hier zu einer Klärung kommen, bei der wir diesen unfairen Nachteil für die Zukunft, aber auch rückwirkend für die Vergangenheit heilen.“ Außerdem, schreibt Beermann, dürfe man das Thema „nicht der SPD außerhalb des Koalitionsvertrages überlassen“.

Damit nicht genug: An diesem Mittwoch findet auf Betreiben der Linksfraktion außerdem eine Anhörung im Gesundheitsausschuss statt. Grundlage ist ein Antrag der Linken mit dem Titel „Gerechte Krankenversicherungsbeiträge für Betriebsrenten – Doppelverbeitragung abschaffen“. Tatsächlich liegt ein Hauptärgernis für Betroffene darin, dass auf Betriebsrenten auch dann Kassenbeiträge erhoben werden, wenn ein Arbeitnehmer auf seine Ansparleistung früher schon einmal Sozialabgaben gezahlt hat. Das kam häufiger vor, bis im Jahr 2002 das Recht der sogenannten Entgeltumwandlung eingeführt wurde; seither können Arbeitnehmer bis zu 4 Prozent ihres laufenden Bruttolohns für Zusatzrenten ansparen, ohne auf diesen Lohnanteil schon in der Einzahlphase Sozialabgaben zu zahlen.

Stichtagslösung keine Option

Auch Unionsfraktionschef Kauder sind die „Doppelverbeitragung“ und ihre politische Brisanz nicht neu, einer brieflichen Erläuterung aus den eigenen Reihen hätte es dazu kaum bedurft. Zuletzt wurde in der großen Koalition darüber im vergangenen Jahr anlässlich der damaligen Betriebsrentenreform diskutiert. Allerdings schrecken ihn, wie damals auch die anderen Koalitionäre, die hohen Kosten einer Lösung ab – je nach Variante bis zu 6 Milliarden Euro im Jahr. Und auch in der Führung des Gesundheitsministeriums gibt man sich skeptisch. Zwar gäbe es auch den kostengünstigeren Weg, die Beitragsbelastung nur für künftige Betriebsrentner zu senken. Eine überzeugende Lösung sei das aber gerade nicht, wendet der CDU-Abgeordnete Michael Hennrich ein: „Was nicht geht, ist eine Stichtagslösung, die wäre unfair gegenüber denen, die davon seit Jahren betroffen sind.“

Video starten

ALTERSARMUT:Wenn das Geld nicht reicht

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa
Für eine solche Stichtagslösung wirbt indes die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD, Sabine Dittmar, eine Vorkämpferin gegen den doppelten Kassenbeitrag in ihrer Partei. „Es gibt nach wie vor Vertragsformen und Vertragskonstellationen, die von einer Doppelverbeitragung betroffen sind“, sagt sie. „Das ist ungerecht, hier sehe ich Handlungsbedarf.“ Auch wenn die Union „sehr hartleibig“ sei, werde die SPD nicht lockerlassen. Denn sie sei überzeugt, „dass wir die betriebliche Alterssicherung attraktiver machen und stärken müssen“. Laut Dittmar würde es an die 2,6 Milliarden Euro im Jahr kosten wenn die 6 Millionen Betroffenen nicht mehr den vollen Krankenkassenbeitrag zahlen müssten, sondern andere dafür aufkämen.
                                                                                                                    Mach dein eigenes Ding und werde damit glücklich, anhören und downloaden…….   
                                                                                                                                                                               Vollständiges Impressum     

Wie die Mittelschicht zur Oberschicht umdefiniert wird…………….

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 25, 2018 at 1:38 pm

Auch wenn die Einkommen der Mittelschicht kaum gestiegen sind, fallen immer mehr Menschen unter den Spitzensteuersatz Quelle: Getty Images

Wie die Mittelschicht zur Oberschicht umdefiniert wird

von Kristina Antonia Schäfer

  1. April 2018

Viele Menschen, die vom Einkommen her zur Mittelschicht zählen, werden trotzdem wie Spitzenverdiener besteuert

Bild:  Getty Images

Fast 80 Prozent der Deutschen zählen sich zur Mittelschicht. Der Staat sieht das an sich ähnlich, definiert jedoch übers Steuersystem einen Teil der Mitte um zur Oberschicht.

Gehören Sie zur Mittelschicht? Falls Sie jetzt spontan denken: Ja, natürlich, dann geht es Ihnen so wie 80 Prozent der Deutschen. Aber sind Sie sich dessen wirklich sicher? Denn mit der Mitte ist es so eine Sache: Fast jeder hat eine Vorstellung davon, doch es fehlt die gemeinsame Definition. Das macht es besonders einfach, sie umzudefinieren – und genau das geschieht gerade. Mithilfe des Steuersystems werden immer mehr Teile der Mittelschicht schleichend zur Oberschicht.

Akademisch gehören all jene zur Mittelschicht im engeren Sinne, die zwischen 80 und 150 Prozent des Medianeinkommens verdienen. Selbst diese Definition ist nicht verbindlich, aber immerhin verbreitet. Die Bundesregierung fasst den Begriff in ihrem Armuts- und Reichtumsbericht noch etwas weiter, nämlich bei 60 bis 200 Prozent des Medians.

Wie hoch das Medianeinkommen eigentlich ist, wird jedoch kaum erhoben. Per Definition liegt es genau in der Mitte aller Einkommen in Deutschland, es verdient also eine Hälfte der Vollzeitbeschäftigten mehr und die andere Hälfte weniger als diesen Betrag. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes stammen aus dem Jahr 2014, wo der Median bei 3050 Euro brutto im Monat lag, also bei 36.600 Euro im Jahr.

DEUTSCHLANDS MITTELSCHICHT SCHWINDETIn Richtung amerikanischer Verhältnisse

Das DIW vergleicht die Entwicklung der Mittelschicht in Deutschland und den USA. Es gibt schockierend eindeutige Parallelen – und ein paar feine Unterschiede.

von Konrad Fischer

Davor gibt es nur offizielle Zahlen aus den Jahren 2006 und 2010 und selbst die sind laut Statistischem Bundesamt nur bedingt mit den aktuelleren Werten vergleichbar, weil sich die Berechnungsgrundlage verändert hat. Wenn wir von Armut und Reichtum, von Ober- und Unterschicht in Deutschland reden, dann tun wir das also auf sehr dünner Zahlenbasis.

Was man trotz der veränderten Berechnung sagen kann, ist, dass das Medianeinkommen gestiegen ist: 2006 lag es noch bei 2678 Euro im Monat. Gleichzeitig ist die Zahl derer, die unter die Mittelschichtsdefinition der Bundesregierung fallen, in etwa konstant geblieben. Sie liegt recht konstant bei gut 80 Prozent der Bevölkerung. Laut Bundesregierung hat Deutschland also eine breite, stabile Mitte. Doch jetzt kommt die Crux. Bezieht man das Steuersystem mit ein, so wird deutlich, dass ein Teil der – von der Bundesregierung als solche definierte – Mitte steuerlich zu den Topverdienern gezählt wird.

Fast vier Millionen zahlen den Spitzensteuersatz

Eigentlich ist der Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener gedacht, die so ihr Scherflein zum Gemeinwesen beitragen sollen. Deshalb greift er erst ab einem überdurchschnittlich hohen Einkommen mit einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent. So zumindest der Plan. In Realität müssen jedoch auch immer mehr Angehörige der Mittelschicht ihn bezahlen.

Auch hier ist die Datenlage wieder überraschend dünn. Das Statistische Bundesamt kann in punkto Spitzensteuersatz nur Zahlen für die Jahre 2001 bis 2013 zur Verfügung stellen. Doch schon die sind aussagekräftig genug: Fielen es im Jahr 2001 noch 879.000 Steuerpflichtige unter den Spitzensteuersatz, so ist ihre Zahl bis 2013 auf 2,121 Millionen Steuerpflichtige gewachsen. Das liegt vor allem daran, dass die Schwelle zum Spitzensteuersatz vergleichsweise niedrig ist. Lag sie im Jahr 2002 noch bei einem zu versteuernden Einkommen von 57.743 Euro, so wurde sie 2004 auf 52.152 Euro gesenkt. Zwischen 2010 und 2015 lag sie bei 52.882 Euro.

SINGLES, PAARE, FAMILIENWann Sie eine Gehaltserhöhung lieber ablehnen sollten

Gehaltserhöhungen sind meist ein Grund zur Freude. Doch es gibt Situationen, in denen Sie auf das Lohnplus verzichten sollten, weil es Ihnen nicht mehr Geld bringt, sondern Sie im Extremfall sogar zusätzlich belastet.

von Kristina Antonia Schäfer

Für das Jahr 2017 gibt zwar keine Spitzensteuerstatistik, aber immerhin eine Schätzung der Bundesregierung – und die stützt den Trend. Demnach mussten 2,67 Millionen Steuerpflichtige den Spitzensteuersatz zahlen – mehr als dreimal so viele wie noch 2001. Da Ehepaare als ein Steuerpflichtiger gezählt werden, betraf das 3,9 Millionen Menschen. Und das, obwohl die Grenze des Spitzensteuersatzes weiter angehoben wurde und 2017 bei 54.057 Euro zu versteuerndem Einkommen begann. 2018 liegt sie bei 54.950 Euro.

Nimmt man nun die Definition der Bundesregierung als Grundlage, so zeigt sich, dass unter den neuen vorgeblichen Spitzenverdienern etliche Angehörige der Mittelschicht sind. Hierfür genügt es zu errechnen, bei wie viel Prozent des Medianeinkommens der Spitzensteuersatz beginnt. Für dieses Beispiel gehen wir von einem Single aus, es müssen also der Einfachheit halber nur Grundfreibetrag und Werbekostenpauschale verrechnet werden, um das zu versteuernde Einkommen zu erhalten.

Im Jahr 2004 lag der Spitzensteuersatz noch bei 190 Prozent des Medianeinkommens, also nahe der Grenze, bei auch für die Bundesregierung die Mittelschicht endet. 2014 betrug er dann nur noch 170 Prozent des Medians.

Aktuellere Zahlen gibt es nicht – zumindest nicht vom Statistischen Bundesamt. Die Bundesagentur für Arbeit hat immerhin Zahlen für 2016. Demnach lag das Medianeinkommen bei 3133 Euro. Der Schwelle zum Spitzensteuersatz wäre damit noch weiter gefallen, nämlich auf 168 Prozent. Die Arbeitsagentur erhebt jedoch nur die Einkommen angestellter Beschäftigter. Werden Selbstständige und Beamte in die Statistik mit aufgenommen, dürfte der Median deutlich höher liegen – und das Einkommen, ab dem der Spitzensteuersatz gezahlt werden muss, läge noch tiefer in der Mitte der Gesellschaft.

                                                                                                                       Es gibt dazu nur eine Lösung  dazu, mach dein eigenes Ding anhören und downloaden…… 

 

 Vollständiges Impressum

Stimmung in deutschen Firmen sinkt fünften Monat in Folge……………..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 25, 2018 at 1:35 pm

Maschinenbau: „Die Hochstimmung verfliegt“

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im April den fünften Monat in Folge eingetrübt. Das Geschäftsklima fiel um 1,2 Punkte auf 102,1 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang erwartet, aber nur auf 102,8 Punkte. Nach dem wiederholten Dämpfer beim wichtigsten deutschen Konjunkturbarometer erwarten Analysten ein Abflauen des zuletzt starken Aufschwungs.

Trotz des erneuten Rücksetzers im April bleibt das Ifo-Geschäftsklima weiter auf einem vergleichsweise hohem Niveau. Im vergangenen November hatte Deutschlands bedeutendster konjunktureller Frühindikator auf einem Rekordstand gelegen. Allerdings zeigt die aktuelle Umfrage unter etwa 7000 Unternehmen nach Einschätzung des Ifo-Chefs Clemens Fuest: „Die deutsche Wirtschaft nimmt Tempo raus.“

Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen an die künftigen Geschäfte wurden von den befragten Unternehmen schwächer eingeschätzt als im Vormonat. In dem Bereich Dienstleistungen erkannte das Ifo-Institut einen „merklichen“ Rückgang, wobei vor allem die Erwartungen weniger optimistisch als zuvor eingeschätzt werden. „Die Hochstimmung in den deutschen Chefetagen verfliegt“, kommentierte Ifo-Chef Fuest weiter.

„Die Hochstimmung in deutschen Chefetagen verfliegt“

Der Chefvolkswirt der Bank ING-Diba, Carsten Brzeski, erkannte in den Ifo-Daten eine „weitere kalte Dusche“. Trotz des erneuten Dämpfers sieht der Experten die deutsche Wirtschaft aber nicht auf dem Weg hin zu einem konjunkturellen Abschwung. Er sprach vielmehr von einer Konsolidierung nach einem zuletzt außergewöhnlich starken Aufschwung.

Wegen einer Überarbeitung des Ifo-Geschäftsklimas weichen die aktuellen Werte stark von den Kennzahlen ab, die in den Monaten zuvor gemeldet worden waren. Nach der alten Berechnungsmethode hatte der Indexwert für März beispielsweise noch deutlich höher bei 114,7 Punkten gelegen.

Das Ifo-Institut hat unter anderem das Basisjahr der Erhebung von 2005 auf 2015 verändert. Außerdem wurde der Dienstleistungssektor in den Gesamtindex integriert, der zuletzt in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Laut Fachleuten führen die Änderungen dazu, dass der Indikator künftig weniger stark schwanken wird.

Das Ifo-Geschäftsklima weist einen recht hohen Gleichlauf mit der tatsächlichen Wirtschaftsleistung auf und wird daher am Finanzmarkt stark beachtet. Der erneute Rückgang des Ifo-Geschäftsklimas sorgte aber nicht für stärkere Bewegungen am Devisenmarkt. Der Kurs des Euro hielt sich in der Nähe der Marke von 1,22 US-Dollar.

la/dpa/reuters

Lass dich nicht beirren und mach dein eigenes Ding, anhören und downloaden……….

 

Vollständiges Impressum

Sieben fiese Tricks: Warum wir uns von Online-Händlern gerne reinlegen lassen…………….

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 25, 2018 at 1:31 pm

Sieben fiese Tricks: Warum wir uns von Online-Händlern gerne reinlegen lassen

Kann man ja zurückschicken: Viele Frauen lieben Online shopping
Kann man ja zurückschicken: Viele Frauen lieben Online shopping Colourbox
Mit cleveren Kniffen verleiten uns Online-Stores zum Kaufen und noch mehr Kaufen. Das sind die am häufigsten genutzten Tricks der digitalen Shops, um Kunden zum Bestellen zu verführen. Wetten, dass Sie auch schon darauf reingefallen sind?
„Ach komm, ich kauf das jetzt.“ Nie war es so leicht, Geld auszugeben. Nur ein Klick und die schicken Schuhe, das neue Smartphone oder der Kurztrip nach Paris sind eingetütet. Aber: Wollten wir das wirklich?
Auf diese sieben Tricks der Online-Stores fällt fast jeder rein:
1. Der Prozent-Dreh
Sie kennen das sicher aus dem Urlaub. Zettel im Hotel-Badezimmer: „Wie freuen uns, wenn Sie Ihr Handtuch zweimal verwenden – der Umwelt zuliebe.“ Oder so ähnlich. Ein Hotelbesitzer hat mal diese Bitte ergänzt: „92 Prozent unserer Gäste benutzen ihr Handtuch ein zweites Mal.“
Das Ergebnis: Nur aufgrund dieser Referenz nutzen deutlich mehr Gäste ihr Handtuch ein weiteres Mal. Das gleiche machen auch Online-Stores: „94 Prozent waren mit diesem Produkt zufrieden.“ „87 Prozent können den Film empfehlen.“ „99 Prozent haben nach der Testversion das Produkt gekauft.“ Auf klare Zahlen springen wir automatisch an. Da pfeift so manch einer auf weitere Recherche und kauft sofort.
2. Dreifache Manipulation
„Andere Kunden kauften auch…“ Geben Sie es zu: Sind Sie nicht auch schon auf diesen Hinweis angesprungen? Zu verlockend blinkt die Einladung. Warum diese – uns doch eigentlich bewusste –Manipulation so sehr verführt, hat Gründe:
  1. Bestätigung: „Hey, cool, das passt ja wirklich gut zusammen.“
  2. Absicherung: „Wenn es andere gekauft haben, kann es nicht schlecht sein.“
  3. Neugier: „Was kaufen denn die anderen so?“
Sie sehen: Uns leiten die Emotionen durch das Online-Shopping. Wir können gar nicht anders. Und die Händler wissen das.
3. Die etwas andere Summe
Sie legen Produkt für Produkt in den virtuellen Warenkorb. Normalerweise addiert sich am Ende die Summe. Kluge Online-Händler machen es geschickter. Und weisen zusätzlich den Betrag aus, den Sie sparen. Das heißt: Wenn Sie in diesem Store bestellen, sind sehr viele Produkte im Sale. Der Shop addiert die Beträge der Sonderangebote. Und Sie können sofort sehen, wie viel Geld Sie NICHT ausgeben.
Im Kopf bleibt der gesparte Betrag, nicht der, den Sie bezahlen müssen. Ein cleverer Zusatznutzen, der uns ein gutes Gefühl beschert.

Günstige Curated Shopping AngebotePartnerinhalt von trusted.de

4. Mittwoch ist Technik-Tag
Autofahrer sind es gewohnt: Zu Ferienbeginn und an Feiertagen steigen die Benzinpreise. Das können wir auch beim Online-Shoppen beobachten. Die Preise schwanken. Von Anbieter zu Anbieter, von Tag zu Tag. Manchmal ist es morgens teurer als abends. Natürlich wissen die Internet-Stores, dass wir häufig abends kaufen, und am Wochenende.
Am Sonntag profitieren sie davon, dass alle Läden zu sind.
Wer sich nicht von der Online-Rush-Hour treiben lässt, kann nachweißlich einige Euros einsparen. Zum Beispiel: Mittwoch ist Technik-Tag! Elektronische Geräte sind hier häufig günstiger.

Autorenmeinung von Roger Rankel

Roger Rankel

Zur Person

Roger Rankel ist einer der führenden Marketingexperten im deutschsprachigen Raum. Er hält Vorträge und schreibt Bücher. Zu seinen Kunden gehören kleinere Betriebe genauso wie Mittelständler und Weltkonzerne: roger-rankel.de

Roger Rankel

5. Die virtuelle Umkleidekabine
„99 Tage Rückgabe-Recht“, „Kostenlose Retoure ohne Angabe von Gründen“, „Stornierung bis einen Tag vor Anreise möglich“. Diese Angaben sind Ihnen mit Sicherheit schon begegnet. Und haben Sie vielleicht zum Kauf verführt? Das ist das Ziel. Mit diesen Einladungen sollen Kunden ihre Hemmungen beim Online-Shoppen überwinden. Eine Art „virtuelle Umkleidekabine“ oder „digitales Probeliegen“. Zurückschicken kann man es ja immer noch.
Gleiches gilt für ein Urlaubswochenende am Meer. „Lass uns dieses Hotel erst mal reservieren. Die Feiertage sind so schnell ausgebucht. Stornieren können wir ja immer noch“. Schnell ist die Pension geblockt. Emotional ein Haken an der Sache. Haben wir uns einmal in die Vorstellung des schönen Wochenendes, in die neue Handtasche oder das Drohnen-Spielzeug verliebt: Ganz ehrlich, wer schickt es denn wieder zurück?
6. Das Lockangebot
Der Klassiker! Warum ist das Lockangebot ein Klassiker? Weil es funktioniert. Besonders online! Vorreiter sind die bekannten Ein-Euro-Handys. Diese Verlockung bindet einen mehrere Jahre an einen teuren Vertrag. Man kennt das auch von Elektrorasierern oder -zahnbürsten. Man freut sich über ein vermeintliches Schnäppchen. Doch die passenden Klingen und Bürstenköpfe haben es dann preislich in sich…
Online-Händler werden zudem in den Preisangaben kreativ. Sie weisen unschlagbare Sonderangebote aus. Doch Summe x umfasst dann vielleicht nur eine Rate, ein Kurzzeitangebot oder bedingt einen Mindestbestellwert. Teilaspekte sind im Paket gar nicht erhalten. Die besondere Farbe, Ausstattung oder Variante kosten extra. Am Ende kommen noch Mehrwertsteuer, Versandkosten, Nicht-Mitglieder-Pauschalen und Kosten für Verpackungsmaterial oben drauf. Puhh!
Mein Rat: Lassen Sie lieber die Finger von diesem Anbieter.
Online shopping: Kunden kaufen emotional
Online shopping: Kunden kaufen emotional Colourbox
7. Der Last-Minute-Trick
„Zehn Kunden schauen sich aktuell dieses Angebot an.“ „Nur noch zwei Zimmer frei“. „Sieben Fans haben gerade diese Produkt-Kombination gekauft!“ „Nur wenn Sie jetzt bestellen, können wir den Sonderpreis garantieren“. Besonders Reise- und Booking-Portale verbreiten eine regelrechte Panik, wenn man ein günstiges Hotelzimmer buchen will. Schnell überlesen wir, dass dieses Hotel gar kein Frühstück anbietet oder der Parkservice extra kostet.
Was steckt hinter diesen Botschaften? Meistens nur heiße Luft. Sie sollen Sie nur zum Kaufen drängeln. Man muss schon harte Nerven haben, um sich hier nicht verrückt machen zu lassen. Schlafen Sie lieber eine Nacht drüber.

Warum lassen wir Kunden uns so gerne täuschen?

Weil wir emotional kaufen! Fühlt sich etwas gut an, gehen wir in diese Richtung. Zweitens, die Neurologie sagt: Vermeintliche Highlights, aber auch Schnäppchen aktivieren das Belohnungssystem des Gehirns – im hinteren Teil des Kopfes. Das führt zu unkritischen Kaufentscheidungen.
Gibts beim Kauf keinen Hinweis für eine Besonderheit? Dann reagiert das Stirnhirn. Das ist für Selbstkontrolle und logisches Denken zuständig.
Also: Nicht nur aufs Gefühl verlassen! Dann shoppen Sie online ohne Reue.
                                                                                      Internetmarketing ein Buch mit sieben Sigeln, anhören und downloaden………… 
                                                                                                                                        Vollständiges Impressum

Viele Führungskräfte machen denselben Fehler – und ihre Mitarbeiter kündigen….

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 25, 2018 at 1:26 pm

Viele Führungskräfte machen denselben Fehler – und ihre Mitarbeiter kündigen

Wenn Mitarbeiter kündigen, kann das viele Gründe haben. Doch in der Regel trägt die Führungskraft einen großen Teil dazu bei – mit einem weit verbreiteten Fehler.

 

Natürlich kann eine arbeitnehmerseitige Kündigung aus privaten Gründen resultieren. Der Betroffene zieht vielleicht der Liebe wegen um oder erleidet eine schwere Erkrankung und möchte beziehungsweise muss umschulen. Doch Hand aufs Herz: In den meisten Fällen kündigt ein Arbeitnehmer nur freiwillig, wenn er mit seiner aktuellen Beschäftigung dauerhaft unzufrieden ist – ohne Aussicht auf Besserung. Und genau an dieser Stelle kommt die Führungskraft ins Spiel. Mitarbeiterbindung ist nämlich auch ein Thema, das sie etwas angeht.

Warum an einer Kündigung immer (auch) die Führungskraft schuld ist

Wenn ein Mitarbeiter geht, kann dahinter ein direkter Konflikt mit dem Vorgesetzten selbst stecken. Er fühlte sich vielleicht unverstanden, gemobbt – in Form von „Bossing“ – oder schlichtweg unsichtbar, sprich zu wenig gefördert. Doch selbst, wenn es zwischen Führungskraft und Mitarbeiter oberflächlich harmonisch verläuft, fehlte es vielleicht an einer entscheidenden Zutat für das Rezept der Mitarbeiterbindung: Wertschätzung. Laut einer auf Statista veröffentlichten Studie kündigen Mitarbeiter in erster Linie aufgrund von

– einer zu schlechten Bezahlung (61,6 Prozent),

– einem schlechten Arbeitsklima (53,9 Prozent),

– einem zu langen Weg zur Arbeit (24,4 Prozent),

– mangelnden Weiterentwicklungsmöglichkeiten (22 Prozent),

– zu wenig Verantwortung (12,1 Prozent) oder

– einer schlechten Work-Life-Balance (9,2 Prozent).

Werfen wir einen genaueren Blick auf diese Liste: Für einen zu langen Arbeitsweg kann die Führungskraft reichlich wenig, zugegeben. Doch wie wäre es, dem Mitarbeiter stattdessen die Möglichkeit zum Homeoffice zu offerieren? Eine zu schlechte Bezahlung? Die Gehaltserhöhung ist in vielen Unternehmen zwar nur unter strengen Vorgaben möglich, sollte aber natürlich alle zwei Jahre stattfinden. An einem schlechten Arbeitsklima kann ebenfalls der Vorgesetzte selbst schuld sein, oder es fehlt ihm zumindest an Ideen, um dieses zu verbessern. Und auch eine ausgewogenere Work-Life-Balance sollte in Zeiten der flexiblen Arbeitsmodelle und Remote Work eigentlich kein Problem darstellen. Natürlich klingt das in der Theorie alles einfacher, als es in der Praxis ist. Doch schlussendlich wäre genau das die Aufgabe der Führungskraft: Die Probleme der einzelnen Mitarbeiter erkennen und gemeinsam eine Lösung finden. Interesse zeigen – und dadurch auch Wertschätzung.

Führen durch Angst? Ein gefährliches Konzept

Führungsstile gibt es viele, doch in Deutschland regiert leider vor allem die Führung durch Angst. Laut einer Studie der IGS Organisationsberatung Köln fühlen sich 81,7 Prozent der deutschen Arbeitnehmer von ihrer Führungskraft unter Druck gesetzt. Auch, wenn sich durch den Fachkräftemangel und demografischen Wandel in Deutschland langsam eine Verbesserung der Situation abzeichnet, empfinden sogar zwei Drittel der Befragten, dass sich die Situation in den vergangenen fünf Jahren eher verschlechtert als verbessert hat. Zwar fürchten nur rund 30 Prozent akut um ihren Arbeitsplatz, doch gleichzeitig haben knappe 45 Prozent der Beschäftigten kein Vertrauen in ihren Vorgesetzten. Etwa die Hälfte der Befragten befürchtet trotz vermeintlicher Arbeitsplatzsicherheit in Zukunft finanzielle Einbußen und mehr als 85 Prozent sind der Meinung, im Unternehmen werde gezielt Druck als Mittel der Führung eingesetzt. Anstatt die Mitarbeiter zu inspirieren oder zu fördern, um deren intrinsische Motivation zu wecken, wird bei ihnen also stetig die Angst genährt – vor Überforderung oder einem Jobverlust, wie eine weitere Studie bestätigt, welche im Jahr 2018 via Statista veröffentlicht wurde. Demnach fürchten nach wie vor 69,4 Prozent der Deutschen den Arbeitsplatzverlust.

Diese Angst machen sich nach wie vor viele Führungskräfte zunutze. Es fehlt an Lob, stattdessen beherrscht Kritik den Arbeitsalltag. Eine Vertrauensbasis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist eher die Ausnahme als die Regel. Und wo ein Mitarbeiter menschlich ist und nicht funktioniert wie ein Roboter, muss er nicht selten um seine Stelle bangen. Krank sein? Das ist ohnehin tabu! So oder so ähnlich sieht für viele deutsche Erwerbstätige der traurige Arbeitsalltag aus. Ein Konzept, das bislang vielleicht funktioniert hat, doch aktuell sowie in Zukunft für Unternehmen gefährlich werden könnte. Denn der Wandel wird kommen – wenn auch langsam.

Stichwort: Wertschätzung – So einfach kann Mitarbeiterbindung sein

Es ist eine einfache Rechnung: Der demografische Wandel in Deutschland erwirkt einen Überhang an offenen Stellen. Dieser macht sich bereits jetzt in einigen Branchen bemerkbar und wird sich zukünftig weiter ausbreiten, jeder Zuwanderung und technologischen Weiterentwicklung zum Trotz. Die Machtverhältnisse verschieben sich und die Arbeitnehmer müssen nicht mehr froh sein, überhaupt eine Stelle zu ergattern – sondern die Arbeitgeber müssen sich zunehmend Strategien einfallen lassen, um noch geeignete Mitarbeiter rekrutieren zu können. Und wofür würden Sie sich entscheiden, wenn Sie die Wahl hätten zwischen einer Arbeitsatmosphäre der Angst oder jener, die auf Vertrauen, Sicherheit und Wertschätzung basiert? Die Lage scheint klar: Deutsche Führungskräfte müssen endlich umdenken. Sie müssen die Mitarbeiter als Menschen betrachten, ihnen auf Augenhöhe begegnen und ehrliches Interesse zeigen – an ihren Wünschen, Zielen, Bedürfnissen und eben auch Problemen. Sie müssen bereit sein, gemeinsam individuelle Lösungen zu finden, Kompromisse einzugehen und dem Angestellten das Gefühl der Zugehörigkeit sowie Geborgenheit zu schenken. Nur so lässt sich Vertrauen aufbauen. Schlussendlich geht es also schlicht und ergreifend um die Wertschätzung. Sie ist die wichtigste Basis der Mitarbeiterbindung. Wo Arbeitnehmer sich wertgeschätzt fühlen, gehen sie vielleicht dennoch, aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer. Doch wo es an Wertschätzung fehlt, ist die arbeitnehmerseitige Kündigung nur eine Frage der Zeit – garantiert!

 Mach dein eigenes Ding und werde damit glücklich, anhören und downloaden……          

Vollständiges Impressum

Wie finde ich heraus, was der Kunde wirklich will, wer fragt führt….?

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 24, 2018 at 11:45 am

Wie finde ich heraus, was der Kunde wirklich will?

© Fotolia/Panumas

Unternehmer investieren nur, wenn sie einen Gewinn erwarten. Wenn man an Unternehmen verkaufen will, muss man verstehen, welchen Nutzen der Unternehmer erwartet oder erhofft. Das funktioniert nur, wenn ich als Verkäufer erkenne, was der Kunde wirklich will oder welche Ziele er für das Unternehmen mit der geplanten Anschaffung verfolgt. Dazu ist es notwendig, eine geeignete Frage zu formulieren, die mir die Wunschvorstellung des Entscheiders liefert. Die Nutzenfrage ist sehr mächtig, um eine Investition vorzubereiten und dem Entscheider die Vision für eine gute Entscheidung zu vermitteln.

Unternehmen investieren, um Probleme zu lösen. Zunächst sollte der Entscheider also erkannt haben, dass ein Anbieter die mögliche Lösung bieten kann. Zusätzlich zu einem klaren Problem und der angebotenen Lösung ist jedoch auch ein gewisser Handlungsdruck notwendig, um eine komplexe Investitions- oder Kaufentscheidung zu treffen. Wenn es keinen Handlungsdruck gibt, wird die Entscheidung sehr oft auf die lange Bank geschoben. Besonders hilfreich ist es, dass man nicht nur weiß, was man nicht mehr will, sondern vor allem auch, was man genau erreichen möchte. Wenn beides zusammenkommt, der Handlungsdruck einerseits und andererseits die klare Zielvorstellung, dann ergeben sich gute Verkaufschancen.

Was der Kunde wirklich will, erklärt die Motivationspsychologie

Wenn Psychologen über Motivation sprechen, unterteilen sie Anreize in „Von-weg-Anreize“ und „Hin-zu-Anreize“. Der Handlungsdruck ist ganz klar, er beschreibt einen Anreiz, die aktuelle Situation zu verlassen. Das benötigen wir beim Gewinnen von Geschäftskunden, weil Investitionsentscheidungen in der Realität nur dann fallen, wenn der Status quo nicht mehr tragbar ist (oder demnächst untragbar werden wird).

Das alleine ist jedoch noch nicht genug, wenn Sie erreichen wollen, dass sich der Kunde bei der Vielzahl der ihm dargebotenen Optionen ausgerechnet für Sie entscheidet. Dafür muss auch ein ausreichender „Hin-zu-Anreiz“ zur Zusammenarbeit mit Ihnen gegeben sein. Vielleicht können wir das „Vision“ nennen?

Bestimmt kennen Sie den Spruch, den Helmut Schmidt in Zeiten des Wahlkampfes gebraucht hat, um eine Äußerung seines politischen Gegners lächerlich zu machen. Schmidt soll gesagt haben „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. Dem stimme ich zu. Wer Visionen (Mehrzahl) hat, der möge sich Hilfe suchen. Wer eine einzige klare Vision hat, der wird sich davon leiten lassen.

Was der Kunde will, bestimmt seine Vision

Eine Vision ist eine konkrete Vorstellung einer zukünftigen Situation. Eine plastische Vorstellung, die eine (noch) nicht realistische, aber mögliche Zukunft beschreibt. Ein Bild, das stark beeinflusst und bei einer positiven Vision auch sehr stark anziehend wirkt. Umgekehrt ist es schwierig, sich für etwas einzusetzen, das man sich nicht vorstellen kann. Was ich nicht in meiner Fantasie erfinden kann, das kann ich auch in der Realität nicht anstreben.

Meine Großmutter war bekannt für den Spruch: „Wenn du wegen einer Erkältung zum Arzt gehst, dauert sie 14 Tage. Wenn nicht – zwei Wochen.“ Für sie stand fest, dass es keine Aussicht auf Besserung gibt, wenn man wegen einer einfachen Erkältung zum Arzt geht. Sie konnte sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht vorstellen, dass der Arzt hilft. Mit dieser Sichtweise wird man also wohl kaum zum Arzt gehen und sich behandeln lassen.

Wir tun also gut daran, die Vorstellung des Nutzens unserer Zusammenarbeit in der Vorstellungskraft des Entscheiders zu verankern. Wir müssen im Gespräch mit ihm genau skizzieren, was er bekommt, wenn er sich richtig entscheidet. Und dafür sollten wir die richtigen Fragen stellen.

Die richtige Nutzenfrage zeigt, was der Kunde wirklich will

Wie stellt man gute Fragen nach der Nutzenerwartung? Wie bringt man den Kunden dazu, sich seiner Vorstellungskraft zuzuwenden? Die Antwort ist bereits in der Frage enthalten: indem wir seine Fantasie und Vorstellungskraft ansprechen.

Sehen wir uns zum besseren Verständnis einen Dialog an:

Verkäufer (stellt Auswirkungsfrage): Ein Prozent Zinserhöhung – welche monetären Konsequenzen hätte das in etwa für Ihr Unternehmen ab dem kommenden Geschäftsjahr?

Kunde (erklärt Handlungsdruck): Nun, das wollen wir ja gerade vermeiden. Rein kalkulatorisch ergeben sich bei unserem Stand des Fremdkapitals zusätzliche Finanzierungskosten in der Größenordnung von circa 45.000 € pro Jahr.

Verkäufer: Nehmen wir an, wir treffen uns heute in einem Jahr wieder und blicken zurück auf ein sehr gelungenes IT-Projekt: Alle Risiken, die sich auf die Zinsbewertung auswirken, sind nachweislich verschwunden. Besser hätte es gar nicht laufen können. Was würde sich dann ganz konkret verändert haben?

Kunde: Na ja – das Risiko der Zinserhöhung müsste verschwinden.

Verkäufer: Okay. Ich denke, das lässt sich realisieren. Und woran genau werden Sie erkennen, dass das für Sie erreicht ist?

Kunde: Wenn ein Gespräch mit unserer Bank das bestätigt. Also wenn unser Betreuer von der Hausbank die Kriterien offenlegt und diese durch Ihre Lösung erfüllt sind.

Verkäufer: Verstehe. Also wenn wir die Kriterien der Hausbank erfüllen, um die Risikobewertung für Ihr Unternehmen zu halten (oder gar zu verbessern) dann wäre das für Sie Grund genug, diese Investition ernsthaft in Erwägung zu ziehen?

Kunde: Ja. Das wäre allerdings nur dann realistisch, wenn die Investitionssumme auch zum Return on Invest passt.

Verkäufer: Nehmen wir an, die Risikothematik ist gelöst – in welchem Verhältnis müsste die Investitionssumme zum Return on Invest stehen?

Kunde: Wir investieren nur in Projekte, wenn der ROI binnen 18 Monaten erreicht wird.

Verkäufer: Okay. Also wenn wir neben der Klärung der Risikobewertung eine von Ihnen bestätigte ROI-Rechnung vorlegen können, die binnen 18 Monaten oder schneller einen Ertrag zeigt, dann kommen wir ins Geschäft?

Kunde: Wenn das alles erreicht ist, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Dieser Dialog zeigt, dass es sehr sinnvoll sein kann, sich vollkommen in die Kundenperspektive hineinzuversetzen und genau zu verstehen, was er im Moment denkt. Es lohnt sich herauszufinden, was der Kunde wirklich will und woran er den künftigen Erfolg festmacht.

Nutzenerwartungen der Kunden sind individuell

Der in diesem Beispiel vom Kunden dargestellte Nutzen ist sehr speziell. Die Wahrscheinlichkeit, dass selbst ein erfahrener Verkäufer genau diesen Nutzen erraten hätte, ist sicherlich sehr gering. Daher ist es am einfachsten und gleichzeitig auch am wirkungsvollsten, wenn wir statt Argumenten in erster Linie Fragen produzieren. Nur so gelangen wir zu der Perspektive, die der potenzielle Kunde auf den möglichen Nutzen hat. Nur so bekommen wir den echten Nutzen. Nur so erfahren wir, was der Kunde wirklich will.

Ein Vorteil ist ein beliebiger, konstruierter, möglicher Nutzen. Ein echter Nutzen kann nur entstehen, wenn wir genau verstanden haben, was der Kunde will und wie präzise seine Erwartungshaltung an einen Nutzen ist. Und zwar, obwohl der Kunde sich in vielen Fällen selbst noch nicht klargemacht hat, was er genau will. Das gelingt nur durch geduldige Fragen, bei denen wir dem Kunden Zeit geben sich eine Vorstellung zu bilden.

Hier noch einige Beispiele für die Formulierung von Nutzenfragen:

„Lieber Kunde, stellen Sie sich vor, ich bin die Waldfee und Sie hätten drei Wünsche frei – welche idealen Verbesserungen würden Sie sich im Zusammenhang mit >Nutzenbeschreibung< für das Jahr 2019 wünschen?“

„Angenommen, wir treffen uns heute in einem Jahr wieder und blicken zurück auf ein erfolgreich realisiertes Projekt – Was genau würde sich im Zusammenhang mit >Nutzenbeschreibung< für Sie messbar verbessert haben?“

„Wenn es so etwas wie eine Zeitmaschine gäbe und wir jetzt die Gelegenheit hätten, auf diese Weise einen Blick in die Zukunft zu werfen – welche positiven Veränderungen könnten wir dann im Zusammenhang mit >Nutzenbeschreibung< heute in zwölf Monaten im besten Fall schon sehen?“

Bauplan für Nutzenfragen

Diese drei Beispiele sind nach einem Bauplan erstellt worden, den Sie gerne für Ihre Fragen verwenden dürfen.

1. Annahme statt Abfrage

Hier wurden mehr oder weniger fantastische Annahmen formuliert, sodass die Fantasie angeregt wird. Je verrückter die Annahme, desto freier die Vorstellungskraft. Wenn Sie abfragen würden; „Was wird sich verändert haben?“, dann bekämen Sie sicher eher zurückhaltende Antworten oder gar ein entrüstetes; „Ich kann doch nicht in die Zukunft sehen!“. Aber wenn Sie bewusst den Konjunktiv verwenden und offen lassen, ob es tatsächlich so wird, dann steigt die Bereitschaft, über das Mögliche nachzudenken.

2. Positiver Fokus

Die Fragen lenken alle den Blick auf ein „erfolgreiches Projekt“ und „positive Veränderungen“. Schon die Formulierung der Frage lässt das erwünschte Ergebnis im Kopf des Gesprächspartners entstehen. Und dabei beschreiben wir dieses positive Ergebnis nicht. Wir geben nichts vor. Wir wollen dadurch die Gedanken des Kunden dazu bringen, sich ein positives Wunschergebnis zu formen, ohne dass wir das vorgeben. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde an die Möglichkeit eines perfekten Ergebnis glaubt statt eine von uns vorgegebene Situation als zu optimistisch verkennt.

3. Konkrete Zukunft

Bestimmt ist Ihnen aufgefallen, dass alle Formulierungen einen konkreten Zeitraum beinhalten. Obwohl wir eine eher unrealistische Annahme wählen, um die Fantasie anzuregen, verwenden wir eine sehr präzise Aussage zum Zeitrahmen. Das dürfen Sie auch so übernehmen, damit die Antwort des Kunden nicht nur wilde Spekulation, sondern eine auf den Zeitpunkt bezogen realistische Annahme werden kann.

Wenn es uns gelingt, sowohl den Nutzen als auch den Schmerz des Kunden zu identifizieren, dann haben wir das wichtigstes Ergebnis der Gesprächsführung erreicht. Dann haben wir die beiden Komponenten für Investitionsentscheidungen gefunden. Beide zusammen ergeben den konkreten Bedarf. Solange wir nur ein Problem gefunden haben – und sei es noch so groß – sind wir nur beim latenten Bedarf. Denn wer ein Problem hat, der könnte eine Lösung gebrauchen. Das heißt noch lange nicht, dass er in eine Lösung investieren will, um einen neuen Status zu erreichen. Millionen von Rauchern führen das täglich vor: Obwohl Rauchen problematisch für die Gesundheit ist und obwohl es jede Menge Lösungsmöglichkeiten gibt, um davon wegzukommen, gibt es noch immer genügend Konsumenten von Tabakwaren.

Wenn Sie Ex-Raucher sind, dann können Sie bestimmt nachempfinden, wie für Sie der Entschluss entstanden ist, Nichtraucher zu werden und in die Rauchentwöhnung zu investieren. Zum einen haben Sie sich konkrete Auswirkungen klar gemacht (Schmerz), die Sie womöglich treffen werden, wenn Sie weiter rauchen würden. Das alleine reicht aber als Motivation noch nicht aus, um über die Hürden der ersten Tage ohne Zigaretten hinwegzuhelfen. Dazu benötigen Sie auch noch eine klare Vorstellung davon, was Sie genau erwartet, wenn Sie es geschafft haben. Das ist die Nutzenerwartung. Und diese beiden Komponenten zusammen, also Schmerz und Nutzenerwartung, diese beiden Teile ergeben den konkreten Bedarf.

Der Kunde kann nur wollen, was er sich auch vorstellen kann

Latenter Bedarf bedeutet, dass Sie etwas gebrauchen könnten. Erst wenn es konkreter Bedarf wird, wollen wir entscheiden. Professionelle Berater und Verkäufer haben gelernt, dieses Handwerkszeug anzuwenden. Sie sind in der Lage, die Spreu vom Weizen zu trennen. Sie benutzen diese Art der Fragetechnik, um „die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen“ zu sortieren. Doch Profis wissen, dass trotz bester Methoden zur Rauchentwöhnung noch immer genügend Raucher existieren. Und ebenso gibt es jede Menge potenzielle Kunden, die nie zu ihren Kunden zählen werden, obwohl sämtliche Voraussetzungen gegeben sind. Professionelle Verkäufer nutzen Fragen, um zügig diejenigen zu finden, die sich wahrscheinlich entscheiden werden und dort ihre Kraft zu investieren. Und eben nicht auf jeden latenten Bedarf hereinzufallen um dann hartnäckig ihre wertvolle Zeit zu verschwenden. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, den konkreten Bedarf zu finden und andere Verkaufschancen ohne konkreten Bedarf aussortieren, dann werden Sie Ihre Vertriebsarbeit optimieren.

Kundennutzen  gleich Kundenversprechen, anhören und downloaden…………

 Vollständiges Impressum                 

%d Bloggern gefällt das: