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So viele Vermittler sind vom Provisionseingriff betroffen……………

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So viele Vermittler sind vom Provisionseingriff betroffen

Die Bafin schlägt vor, zur Umsetzung der Interessenkonflikt- und Wohlverhaltensregeln nach der IDD die Lebensversicherungs-Vergütung neu zu ordnen. Die Vertriebswege wären davon unterschiedlich betroffen.

Bereits seit einem Jahr gibt die Leitung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) immer konkreter werdende Hinweise darauf, wie sie sich eine Vergütung in der Lebensversicherung vorstellt. Dabei geht sie davon aus, dass die Provision eine wichtige Vergütungsform bleibt, aber die Höhe und die Verteilung angepasst werden muss.

Provisionsrichtwert angekündigt
Im Anschreiben zur Konsultation für ein neues aufsichtsamtliches Rundschreiben an die Versicherer über die Umsetzung der Regeln der Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) führte die BaFin im Januar aus: „Die BaFin prüft gegenwärtig noch, ob im Wege der Auslegung der neuen nationalen und europäischen Regelungen ein Vergütungsmodell im Bereich der Lebensversicherung formuliert werden kann, das – anknüpfend an einen Provisionsrichtwert – den betroffenen Unternehmen sowie der Aufsicht die rechtssichere Umsetzung der neuen vergütungsrechtlichen Vorgaben erleichtert.“

Worauf das hinauslaufen könnte, macht der Entwurf des Rundschreibens deutlich, mit dem das Rundschreiben 10/2014 abgelöst werden soll. Dort heißt es zur Krankenvollversicherung: „Für die Vermittlung substitutiver Krankenversicherungsverträge hat der Gesetzgeber in § 50 VAG einen ausdrücklichen Provisionsdeckel geregelt. (…) Innerhalb dieses Rahmens und zusammen mit der Stornohaftung gemäß § 49 VAG wird das Anreizsystem „Provisionsvergütung“ und der daraus resultierende Interessenkonflikt als hinnehmbar angesehen.“

Hinnehmbare Interessenkonflikte
Damit ist klar, wie die Argumentation für einen „weichen Deckel“ lauten könnte, der zwar nicht in Gesetzen geregelt ist, aber durch die Aufsicht verfügt würde. Der Versicherer, der den „Provisionsrichtwert“ beachtet, würde damit zwar immer noch Interessenkonflikte beim Vertrieb von Lebensversicherungen verursachen, diese würden aber in Verbindung mit den gesetzlichen fünf Jahren Stornohaftung als „hinnehmbar“ angesehen.

Es würde also nicht unterstellt, dass die Höhe der Provision dazu führen kann, dass die Lebensversicherung dem Kunden allein wegen der Provision empfohlen wird. Besonders relevant ist das in den Fällen, in denen der Vermittler eine Auswahl an verschieden gut geeigneten Angeboten für den Kunden hat, und die Provisionshöhe den Ausschlag für die tatsächliche Empfehlung geben kann. Es liegt auf der Hand, dass dieses Problem eher bei Maklern und Mehrfachvertretern auftreten kann als in der Ausschließlichkeit.

LebensversicherungProvision

Die Werte 25 und 40 Promille sind bekannt
Für hinnehmbar hält die BaFin wenig überraschend eine Abschussprovision von bis zu 25 Promille. Dieser Wert ist schon vom Gesetzgeber mit dem Lebensversicherungsreformgesetz gesetzt worden, in dem die 25 Promille als Höchstzillmersatz festgelegt wurden. Jede höhere Abschlussprovision muss vom Lebensversicherer anders finanziert werden als über reduzierte Rückkaufswerte zum Vertragsbeginn. Das verteuert die Vertragskalkulation.

Ebenso wenig überraschend ist, dass der BaFin eine zweite Grenze von 40 Promille vorschwebt, bis zu der eine Abschlussprovision jedenfalls dann noch als hinnehmbar gelten könnte, wenn es qualitative Nebenbedingungen wir niedrige Stornoquoten und eine hohe Kundenzufriedenheit gibt. Denn eine solche 40 Promille-Grenze gab es schon einmal als aufsichtsamtliche Vorgabe an die Versicherer. Die wurde allerdings von der BaFin 2008 aufgehoben. Sie ging damals davon aus, dass die Offenlegung der einkalkulierten Abschlusskosten im 2008 eingeführten Produktinformationsblatt ausreicht, die Kunden zu animieren, Druck auf die Vermittler und Versicherer auszuüben, keine zu hohen Kosten einzurechnen. Offensichtlich war diese Annahme naiv.

Ob ein BaFin-Rundschreiben in der angekündigten Art kommen wird, ist derzeit noch völlig offen. Der erhebliche Widerstand aus der Branche, vor allem von Vermittlern, könnte dazu führen, dass die BaFin Abstand von einem solchen Rundschreiben nimmt. Dann allerdings müsste die Branche damit rechnen, dass der Gesetzgeber aktiv wird und beispielsweise einen gesetzlichen Provisionsdeckel erlässt. Das Risiko ist nicht gering, dass eine solche Lösung weitaus härter und weniger flexibel anwendbar ausfallen wird, als was die BaFin aufsichtsamtlich regeln will.

Mindestens jeder zweite Vermittler betroffen
Gleichwohl sind auch von der BaFin-Lösung viele Vermittler spürbar betroffen. Nach der Provisionsstudie vom letzten Jahr liegen bei 48 Prozent der befragten Ausschließlichkeitsvertreter die vertraglich vereinbarten Abschlussprovisionen über 25 Promille. Bei Maklern und Mehrfachvertretern sind es sogar knapp 74 Prozent. Die Grenze von 40 Promille wird zwar praktisch von keinem Ausschließlichkeitsvertreter, aber von mehr als 26 Prozent der Makler und Mehrfachvertreter überschritten. Bei Maklern und Mehrfachvertretern wurde die durchschnittlich vereinbarte Vergütung herangezogen, die sich aus jeweils bis zu fünf einzelnen Versicherern ergeben, mit denen die Befragten zusammenarbeiten.

Ein besonderes Problem ergibt sich für die sehr vielen Makler und Mehrfachvertreter, die ihr Geschäft über Pools abwickeln, denn die Pools brauchen ebenfalls eine Vergütung. Wenn man als Beispiel eine Vergütung von zehn Promille für den Pool annimmt, wäre die Gesamtkostenbelastung mit Abschlussprovision sogar bei knapp 93 Prozent der Befragten über 25 und immer noch bei knapp 60 Prozent über 40 Promille. Eine Beschränkung wie von der BaFin vorgeschlagen dürfte dann dazu führen, dass Pool und Pool-Makler miteinander verhandeln müssen, wer auf welchen Anteil an der gedeckelten Gesamtvergütung verzichten muss.

Autor(en): Matthias Beenken

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Endlich zum eigenen Haus – aber welches soll es sein?…………

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Endlich zum eigenen Haus – aber welches soll es sein?

Endlich zum eigenen Haus – aber welches soll es sein?

Die historisch niedrigen Zinsen verlocken viele, sich den Traum vom eigenen Haus endlich zu erfüllen. Wenn die Finanzierung steht, stehen aber noch viele weitere Entscheidungen an. Die Wichtigste: Was für ein Haus soll es sein? Ein schlüsselfertiges Heim, ein selbst geplantes Zuhause oder doch ein gebrauchtes Haus? Wir haben die Varianten unter die Lupe genommen.

Ein schlüsselfertiges Heim – schnell und unkompliziert in die eigenen vier Wände

Was „schlüsselfertig“ im Detail bedeutet, ist in den Verträgen der einzelnen Generalunternehmer geregelt, eines jedoch ist sicher: Man bekommt sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand, von der Planung bis zur Übergabe des Schlüssels.

Ein schlüsselfertiges Haus bauen zu lassen, ist eine vergleichsweise einfache und günstige Methode, in die eigenen vier Wände zu kommen. Das beginnt schon bei der Planung, die nicht Schritt für Schritt mit einem Architekten durchgesprochen werden muss, denn diese Arbeit wurde schon längst erledigt. Der Anbieter schlüsselfertiger Häuser greift auf Baupläne zurück, die schon erstellt wurden und mit einigen möglichen Variationen immer wieder zum Einsatz kommen. Der Vorteil liegt im Erfahrungsschatz des Häuslebauers, der, wenn er entsprechend lange am Markt ist, einer große Auswahl an Häusertypen anbieten kann, wie etwa die vielen schlüsselfertigen Häuser von Wilms-Haus unter Beweis stellen. In der Regel arbeiten diese Anbieter immer wieder mit den gleichen Subunternehmern und Handwerkern zusammen, sodass sich am Bau häufig ein eingespieltes Team befindet. Gerade für Familien ist ein schlüsselfertiges Haus perfekt geeignet, denn diese haben meist wenig Zeit und Muße, viel selbst zu planen und sämtliche Baumaßnahmen zu überwachen. Bei vielen Bauträgern gibt es die Möglichkeit, das Grundstück gleich mit zu kaufen. Häufig können bestimmte Eigenleistungen erbracht werden, was sich besonders dann anbietet, wenn man Handwerker in der Familie hat oder selbst Handwerker ist.

Die meisten Familien berichten, dass auch der Bau eines schlüsselfertigen Hauses mit einem professionellen Dienstleister gewisse Herausforderungen für das Familienleben mit sich gebracht hat.

Alles ganz nach Maß – das eigene Haus selbst planen und bauen lassen

Der ganz individuelle Weg zum eigenen Haus ist zweifellos auch der anstrengendste und intensivste. Dafür ist jedoch, immer abhängig vom Budget, tatsächlich alles möglich. Ein Kamin in jedem Zimmer, edle Treppen aus feinsten Materialien oder eine außergewöhnliche Bauweise mit Lehm oder Holz, eine Ofenheizung, doppelt so viele Fenster oder sonstige Wünsche, der Bauherr entscheidet, was gemacht wird. Dadurch muss er jedoch auch entscheiden, wer all die Arbeiten dann ausführen soll und die Dienstleister für die Gewerke finden und beauftragen. Natürlich gibt es hier wiederum Unternehmer, die den Bauherren dabei unterstützen und ihm als Bauleiter mit Rat und vor allem Tat zur Seite stehen. Erfahrene Bauleiter haben natürlich vielfältige Kontakte und kennen gute Handwerker für jede Aufgabe. Dennoch ist die eigenständige Planung und Durchführung eines Hausbaus eine Mammutaufgabe, zu deren Bewältigung Leidenschaft, gute Nerven und im besten Fall Know-how gehören. Diese Variante eignet sich am besten für erfahrene Handwerker, Paare ohne Kinder oder Singles, die sich den Traum vom individuellen Haus erfüllen wollen.

Beim Neubau eines Hauses gilt immer, dass man die neusten Erkenntnisse rund um die Themen Energiesparen und Strom- und Wärmeversorgung bereits umsetzen kann. Ein Passivhaus bauen, Solarzellen aufs Dach setzen oder Heizen mit einer Erdwärmepumpe, diese Zukunftsmusik wird mit einem Neubau ganz einfach Realität.

Ein gebrauchtes Haus kaufen – der schnelle Weg, der jedoch sorgfältig geprüft werden muss

Im Vergleich zum Bau eines Hauses punktet ein bereits vorhandenes Haus natürlich mit der deutlichen, zeitlichen Ersparnis. Man weiß genau, was man bekommt und muss sich nicht auf seine Vorstellungskraft verlassen. Das Traumhaus liegt eventuell in einer Gegend, in der gar keine Neubauten mehr möglich sind, kann also der einzige Weg sein, genau dort wohnen zu können. Gewachsene Gemeinden haben viele strukturelle Vorteile, mit denen Neubaugebiete nicht punkten können. Deren oftmals noch etwas unwirtliche Ausstrahlung wird erst mit der Zeit schön.

Ein bereits vorhandenes Haus kann ein größeres Grundstück haben, das schön bewachsen ist. Die Nachbarschaft ist schon komplett, unangenehme Überraschungen mit einem „unverbauten Blick“, der dann doch zugebaut wurde, sind ebenfalls meist nicht zu erwarten. Doch es gibt einiges zu beachten, wenn es ein gebrauchtes Haus sein soll. Der Kauf will wohl überlegt und genau geplant sein, und sollte nicht ohne professionelle Unterstützung über die Bühne gehen.

Wenn man sich einen ersten Eindruck vom Wunschobjekt gemacht hat, nimmt man eine zweite, ausführliche Besichtigung vor und prüft das Haus aus Herz und Nieren. Gibt es einen Renovierungsstau? Wann muss die Heizung erneuert, das Dach gedeckt werden? Wie steht es um die Dämmung und die Verglasung, entspricht das Objekt den aktuellen Standards oder kann es an diese angeglichen werden? Wann wurde es gebaut und sind dabei problematische Materialien zum Einsatz gekommen?

Ein Bausachverständiger prüft das Objekt auf Herz und Nieren und bewertet, wie realistisch der Kaufpreis ist. Hier ist auch relevant, ob das Grundstück ebenfalls enthalten ist oder etwa eine Erbpacht gezahlt werden muss.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zum Bau eines Hauses liegt darin, dass eventuell bereits Mieter da sein können. Wer das Objekt als Investitionsobjekt kauft und eventuell erst später einziehen will, dem dürfte das gelegen kommen. Wer selbst einziehen will, muss wegen Eigenbedarf kündigen, was nicht immer ganz unkompliziert abläuft.

Für welche der Varianten sich zukünftige Hausbesitzer auch entscheiden, eines ist klar: Gerade in der heutigen Zeit ist eine Immobilie eine lohnenswerte Investition in die Zukunft.

Sachwert schlägt Geldwert, aber wie finanzieren nachhaltig und risikolos, anhören und downloaden……… 

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Bei Umbauten immer an die Wohngebäudeversicherung denken…………….

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Bei Umbauten immer an die Wohngebäudeversicherung denken

Bei Umbauten immer an die Wohngebäudeversicherung denken

Im Frühjahr wird im eigenen Heim wieder gerne gewerkelt. Wenn durch Renovierungen oder Modernisierungen das Risiko steigt oder sich der Wert der versicherten Immobilie erhöht, sollte die Wohngebäudeversicherung informiert und angepasst werden. Sonst könnte es am Ende böse Überraschungen geben. Darauf verweist derzeit die Gothaer Versicherung.

Eine Wohngebäudeversicherung kommt für Schäden direkt an einem Gebäude auf, etwa als Folge von Brand, Sturm oder Rohrbruch. Werden größere Handwerksarbeiten durchgeführt, sollte der Kunde diese möglichen Folgen im Blick haben.

Gefahrerhöhung durch Bauarbeiten

Als Gefahrerhöhung werten die Gebäudeversicherer alles, was den Eintritt eines Versicherungsfalles wahrscheinlicher oder das Schadenpotenzial größer macht. Das kann schon während der Arbeiten sein, weil entzündliche Lacke in der Garage gelagert werden. Das kann dauerhaft sein, weil ein Kaminofen eingebaut wird. Eine Gefahrerhöhung muss der Versicherungskunde melden. Wer unsicher ist, ob eine Gefahrerhöhung vorliegt, sollte in den Antrag schauen. Wonach ausdrücklich gefragt wurde, ist als Risikomerkmal besonders wichtig. Wenn sich da etwas ändert, sollte unbedingt eine Meldung erfolgen, raten Gothaer-Experten.

Mögliches Sonderkündigungsrecht

Der Wohngebäudeversicherer kann wegen der Gefahrerhöhung den gesamten Vertrag kündigen, eine höhere Prämie fordern oder das erhöhte Risiko ausschließen. Dem Kunden wiederum steht dann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht zu: bei einem Risikoausschluss immer, zudem bei einer Prämienerhöhung von mehr als 10% Das wäre eine Gelegenheit, sich gleich mal nach einer neuen Wohngebäudeversicherung umzusehen, denn moderne Tarife bieten inzwischen Extras wie einen Schadenfreiheitsrabatt wie bei der Autoversicherung.

Verschweigen keine Option

Eine Gefahrerhöhung zu verschweigen, ist keine Option: Im Schadensfall könnte der Versicherungsschutz ganz oder teilweise verweigert werden, sofern ein Zusammenhang zwischen höherer Gefahr und Schaden bestanden hat.

Unterversicherung durch Bauarbeiten

Wenn sich durch eine Baumaßnahme der Wert des Objektes erhöht hat, etwa wegen einer nachträglich eingebauten Fußbodenheizung, wegen eines Wintergartens oder einer Sauna, sollte der Versicherungsvertrag angepasst werden. Denn sonst droht im Schadensfall eine Unterversicherung, so Gothaer-Experten. Nur ein Teil des Schadens wird dann ersetzt.

Unterversicherung bedeutet: Der Wert des Hauses ist größer als die Versicherungssumme. Brennt zum Beispiel ein mit 200.000 Euro versichertes Haus ab, so gibt es im Schadensfall maximal diesen Betrag, auch wenn das Haus 300.000 Euro wert war. Sogar bei einem Schaden von nur 50.000 Euro würde der Hausbesitzer eine schmerzliche Einbuße erleiden. Waren nur zwei Drittel des Hauswertes versichert, werden auch nur zwei Drittel des Schadens bezahlt, statt 50.000 also nur 33.333 Euro.

Gleitende Neuwertversicherung reicht nicht aus

Zwar haben die meisten Kunden eine „gleitende Neuwertversicherung“ vereinbart. Die Versicherungssumme erhöht sich dabei automatisch parallel zu einem Preisindex. Damit ist aber nur gewährleistet, dass das Objekt im bisherigen Zustand richtig versichert ist. Eine Werterhöhung wird davon nicht erfasst.

Schriftlich ankündigen

Größere Umbauvorhaben im Haus sollten Versicherungskunden daher schriftlich bei der Versicherung ankündigen und den Eingang des Schreibens bestätigen lassen. Der Versicherer verschickt dann in der Regel Berechnungsbögen für die Werterhöhung oder lässt einen Mitarbeiter vor Ort kommen. Zugleich lässt sich damit der Meldepflicht für Gefahrerhöhungen nachkommen.

Sicherheitsvorschriften beachten

Außerdem zu beachten: In den überwiegend einheitlich formulierten Bedingungen von Wohngebäudeversicherungen findet sich meist unter dem Punkt „Sicherheitsvorschriften“ eine Klausel, wonach der Versicherungsnehmer alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten hat. Das kann zu einem Versicherungsloch führen, wenn etwa ein Kaminofen eingebaut wurde, die Abnahme durch den Schornsteinfeger aber noch fehlte. Bei einem Feuer könnte der Versicherer die Leistung zumindest teilweise verweigern, weil gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen wurde. (mh)

„Informationen schaden nur dem, der sie nicht hat“, anhören und downloaden………         

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Neue Studie zweifelt Einfluss von Wohnungsbau auf Mietpreise an

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Neue Studie zweifelt Einfluss von Wohnungsbau auf Mietpreise an

Neue Studie zweifelt Einfluss von Wohnungsbau auf Mietpreise an

Die Mieten in Deutschland würden auch bei mehr Baugenehmigungen steigen. Diese These stellt eine aktuelle Studie von Empira Research auf. Der Einfluss einer erhöhten Bautätigkeit von Wohnungen und Häusern auf die Mieten wird demnach falsch eingeschätzt.

Empira hat für 80 deutsche Städten die Wirkung von elf verschiedenen Einflussfaktoren auf die Mietpreisentwicklung im Wohnsegment analysiert. Größten Einfluss auf die Mietpreisentwicklung hat demnach die Situation auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt. Auch der Umfang der Fertigstellungen neuer Wohnflächen und Wohneinheiten sowie die Baugenehmigungen hängen positiv mit steigenden Mietpreisen zusammen. Die Studie umfasst einen Zeitraum von zehn Jahren.

Arbeitsmarkt treibt Mietpreise

Städte wie Berlin, Leipzig oder Erlangen, deren Arbeitsmarktsituation in den vergangenen Jahren eine besonders große Dynamik entfaltet hatte, weisen der Studie zufolge auch deutlich überdurchschnittliche Mietpreisanstiege auf. Weniger relevante ist hingegen unter anderem die Entwicklung der Bruttolöhne. „Gerade Standorte mit positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt verzeichnen nach kurzer Zeit steigende Mietpreise“, kommentiert Professor Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira AG, die Ergebnisse.

Widerspruch zu landläufigen Annahmen

Die im Zuge der Diskussion um bezahlbare Mieten häufige Forderung nach dem Bau von mehr Häusern und Wohnungen, erhält hingegen einen Dämpfer. Steigt die Bautätigkeit, so führt mehr Wohnraum der Studie zufolge nicht unbedingt zu sinkenden Mieten. „Korrelation bedeutet nicht zwangsläufig Kausalität, dennoch sind die Ergebnisse höchst interessant“, meint hierzu Lahcen Knapp, CEO der Empira AG. „Gerade die positive, wenn auch geringe Korrelation zwischen lokaler Bautätigkeit – Baugenehmigungen wie Fertigstellungen – und Mietpreisen widerspricht landläufig verbreiteten Annahmen.“ (mh)

Mietkauf als Alternative zur Sofortfinanzierung, anhören und downloaden…….          

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Quirin Bank berät ab sofort auch bei Immobilien ohne Provision auf Honorarbasis…………..

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Quirin Bank berät ab sofort auch bei Immobilien ohne Provision

Quirin Bank berät ab sofort auch bei Immobilien ohne Provision………….

Die Quirin Bank berät Kunden ab sofort auch bei Immobilienfragen gegen Honorar. Die Beratung umfasst den An- und Verkauf von Häusern und Wohnungen sowie die Analyse und Konzeption von Bauprojekten. Auch die Finanzierung wird abgedeckt. Die Bank verlangt dafür weder offene noch versteckte Provisionen.

Die Quirin Privatbank bietet Privat- und Firmenkunden erstmals auch eine Immobilien- und Finanzierungsberatung an. Wie sämtliche anderen Beratungsleistungen des Hauses erfolgt sie vollständig provisionsfrei. Von der Beratung beim An- und Verkauf bis hin zur Analyse und Konzeption von Projekten und Finanzierungen soll es keinerlei offene oder versteckte Provisionen von Dritten, etwa von Baufirmen oder Maklern geben. Die Vergütung erfolgt stattdessen auf Basis eines Honorars.

Drei Bausteine

Das neue Beratungsangebot der Quirin Privatbank umfasst drei Bausteine, die kombiniert werden können. So bietet die Bank eine allgemeine Beratung, etwa ob eine Immobilie generell sinnvoll ist, welche Immobilien sich empfehlen oder wie Grundstückswerte zu taxieren sind. Darüber hinaus berät sie zu bereits vorliegenden Immobilienkreditverträgen und vermittelt passende Immobilienfinanzierungen.

Objektive Beratung sicherstellen

„Weil wir nur von unseren Kunden bezahlt werden, können wir wirklich objektiv sein und im Zweifel auch mal von geplanten An- oder Verkäufen oder von unvorteilhaften Vertragsangeboten abraten“, erläutert Volker van Emmerich, der als Direktor Immobilienberatung und -finanzierung der Quirin Privatbank, die Hintergründe der Produkteinführung. „Immobilien spielen in den Vermögensstrukturen unserer Kunden oft eine große Rolle“, ergänzt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG. „Gleichzeitig aber finden sie kaum Experten, die sie unabhängig von eigenen Provisionsinteressen beraten können.“ Diese Marktlücke schließe man mit dem neuen Angebot. (mh)

Wenn sich eine Türe schliesst, öffnet sich die Nächste, anhören und downloaden…….

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Die Vermessung der Mitarbeiter und deren Emotionen…………

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Die Vermessung der Mitarbeiternamen sind nicht wichtig: Aus abertausenden anonymisierten Datensätzen könnte das Muster für den perfekten Mitarbeiter generiert werden. Wer wollte das nicht haben?

Job Zukunft der Arbeit

(Foto: Vladimir Kudinov / Unsplash) 

Eine Analyse-Firma hat sich Zugang zu den Daten von Millionen Facebooknutzern verschafft. Am Arbeitsplatz hinterlassen Beschäftigte noch sensiblere Spuren. Was ließe sich damit anfangen?

Von Larissa Holzki

Bei einem Mitarbeiter laufen viele E-Mails auf. Ständig erhält er Anrufe. Die Gespräche sind kurz. Danach mailt er wenige Worte an eine Person, die daraufhin lange telefoniert. Er selbst ruft immer wieder die gleichen Kontakte an. Auch diese Gespräche sind lang. „Wenn Sie noch herausfinden, dass diese Telefonate in die Chefetage führen, können Sie ziemlich sicher sagen: Das muss ein mächtiger Mensch sein“, sagt der Datenschutzrechtler Peter Wedde. Das Beispiel illustriert, welche Aussagekraft anonymisierte Daten haben, wenn man sie mit soziologischem Wissen deutet: Während Organigramme nur zeigen, wie Machtstrukturen und Informationsflüsse in einem Unternehmen verlaufen sollten, zeigen Datenströme, wer wirklich Einfluss hat.

Wo Menschen am Computer zusammenarbeiten, hinterlassen sie Spuren: Wer schreibt wem, wann kommt die Antwort? Wer arbeitet gemeinsam an Dokumenten und in welcher Reihenfolge? Welche Mitarbeiter haben übereinstimmende Termine, viele Kontakte und die größte Zustimmung zu Beiträgen im Forum? Microsoft, der größte Softwarehersteller der Welt, liest all das mit. Aus den Betrieben, in denen das Paket Office 365 aus Online-Dienst, Webprogrammen und Bürosoftware genutzt wird, saugt es sämtliche Beziehungsdaten ab. Dass sie anonymisiert sind, wiegt viele in falscher Sicherheit.

Frauen und Karriere "Nehmt eure Emotionen mit in die Arbeit"

„Nehmt eure Emotionen mit in die Arbeit“

 Die Facebook-Managerin Sheryl Sandberg sagt, warum Unternehmen, die Gefühle im Job zulassen, besser aus Fehlern lernen – und was der Tod ihres Mannes sie gelehrt hat. mehr …

Peter Wedde und der Informatiker Heinz-Peter Höller haben für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung eine Studie erstellt, die zeigt, wie Daten künftig darüber bestimmen könnten, wer in einem Unternehmen Karriere macht und wer rausfliegt – schon deshalb, weil er sich mit den falschen Kollegen austauscht. Noch setzt der Datenschutz diesem Szenario zwar Grenzen, doch nicht zuletzt der Datenskandal bei Facebook ist Anlass genug, es einmal durchzuspielen. Denn selbst wenn Microsoft kein Geld mit seinen Kundengeheimnissen verdienen wollte: Betriebswirte und Personalentwickler hätten ein mächtiges Interesse daran, sogar wenn die Daten völlig anonymisiert sind.

Personalentwicklung 4.0: Rauswurf nach Raster?

Die Autoren der Studie haben sich vor allem den Office Graph 365 angesehen, eine Art Selbstlernfunktion von Microsoft, die viele Menschen unbewusst schon kennen: Schlägt zum Beispiel das Mailprogramm beim Klick auf „Datei anfügen“ das gesuchte PDF-Dokument direkt vor, dann deshalb, weil es mitlernt. Etliche Nutzer wandeln regelmäßig Präsentationen in das geschützte Format um, um sie gleich darauf per Mail zu versenden. Für jeden, der so arbeitet, ist das ziemlich praktisch. Aber was ist, wenn ein bestimmtes Verhaltensmuster als Ideal gilt? Wenn Arbeitgeber dieses Ideal kennen und ihre Mitarbeiter mithilfe von Algorithmen daran messen könnten?

Ließe sich beispielsweise beobachten, dass namenlose Mitarbeiter in vielen Unternehmen zehn Monate vor ihrer Kündigung angefangen haben, E-Mails unregelmäßiger zu beantworten und keine Termine mehr für Kaffeepausen mit Kollegen vorzumerken, könnte man daraus ableiten, dass auch der eigene Angestellte das Unternehmen verlassen wird, wenn er sich so verhält. Ein darauf programmiertes Alarmsystem könnte den Arbeitgeber veranlassen, ihm wichtige Informationen vorzuenthalten. Der Mitarbeiter würde isoliert, unzufrieden – und vielleicht kündigen, obwohl er das nicht im Sinn hatte.

 Mach dein eigenes Ding und werde damit glücklich, lesen und downloaden………..

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Mittelstand entdeckt allmählich den Online-Vertrieb…………….

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Screenshot der Website eines Online-Shops Quelle: dpa

Immer mehr Mittelständler setzen auf Online-Shops.

Bild:  dpa

Deutsche Mittelständler nutzen für den Vertrieb ihrer Produkte immer häufiger das Internet. Gerade junge Unternehmen erzielen mit dem digitalen Vertrieb über Online-Shops bereits einen großen Teil ihres Umsatzes.

Jedes fünfte mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzt inzwischen Online-Vertriebswege. Nach einer am Freitag veröffentlichten Studie der staatlichen Förderbank KfW boten zuletzt rund 780 000 kleinere und mittlere Firmen Kunden ihre Produkte und Dienstleistungen auf digitalem Weg zum Beispiel über Onlineshops an. Allein 2016 stieg die Zahl um 200 000 Firmen. Der über E-Commerce erwirtschaftete Gesamtumsatz legte den Angaben zufolge kräftig um 32 Prozent auf 201 Milliarden Euro zu.

Gemessen am Gesamtumsatz der Mittelständler von rund 4,5 Billionen Euro ist der Anteil mit 4,4 Prozent allerdings noch immer gering. Geschätzt 90 Prozent des Onlineumsatzes dürfte auf Transaktionen mit Geschäftskunden entfallen. Zum Mittelstand zählt die KfW Firmen, deren Jahresumsatz 500 Millionen Euro nicht übersteigt.

Besonders jüngere Unternehmen, die weniger als 10 Jahre am Markt sind, setzen nach den Erkenntnissen der KfW verstärkt auf den Online-Vertrieb: „Sie erwirtschaften im Schnitt bereits 43 Prozent ihres Umsatzes über digitalen Vertrieb und kommen somit im Vergleich zum Durchschnitt aller Unternehmen auf einen nahezu doppelt so hohen Online-Anteil“, erläuterte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.

Die Studie beruht auf einer Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels 2017, für das mehr als 11 000 mittelständische Unternehmen befragt wurden.

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Warum sind kluge Menschen so oft unglücklich?……………….

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Warum sind kluge Menschen so oft unglücklich?

Weitblick und Intelligenz machen uns leider das Leben schwer. Mit mehr Verknüpfungen und Logik im Leben kommt auch die große Bürde der Unzufriedenheit.

„Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein“ – das hat der englische Philosoph Stuart Mills gesagt. Was das bedeutet? Mehr oder weniger heißt es, dass Menschen nicht glücklich werden können, wenn sie lediglich animalischen Grundbedürfnissen oder sinnlichen Freuden nachjagen. Und vom Tier unterscheidet uns der Geist, freie Handlungsentscheidung, Talent und die Liebe. Natürlich lässt sich über den Unterschied zum Tier diskutieren (ja, der Schabrackenschakal liebt und lebt monogam!) – aber Fakt ist doch, dass der Mensch durch seinen Geist auch nicht nur zum Glück finden kann. Je mehr Weitblick wir im Leben erfahren, desto reflektierter beurteilen wir Handlungen und Umstände – desto eher machen uns Zustände oder Verhaltensweisen anderer unglücklich. Je gebildeter, reicher und erfahrener wir sind, kann es uns wahrscheinlich passieren, dass wir wesentlich weniger zufrieden mit unserem Leben werden.

Raj Raghunathan, Marketing-Professor an der University of Texas, hat ein Buch über besagtes Phänomen geschrieben. If You’re So Smart, Why Aren’t You Happy? heißt sein Werk und beschäftigt sich mit der Frage, warum viele kluge Menschen zwar wissen, was sie glücklich machen kann, sie aber die Umsetzung tatsächlich nicht befriedigt.

Besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr.

Er nennt das Beispiel des Bedürfnisses „der Beste“ in etwas zu sein. Überragende Ziele erreichen zu wollen, ist ein absolut legitimer Wunsch – nur ist fraglich, wie wir und andere das Phänomen bewerten. Ist der Beste derjenige, der am meisten Fachkompetenz verfügt? Derjenige, der am sozial verträglichsten ist? Oder derjenige, der im Endeffekt am meisten Zuspruch durch sein Umfeld bekommt?

Beachten wir all diese Komponenten merken wir: es ist verdammt schwer zu urteilen, da die Maßstäbe immer mindestens zweiseitig sind. Hier verhält es sich anders als in der Mathematik: Je mehr wir mit einbeziehen, desto weniger eindeutig kann unser Ergebnis werden. Ergo sind wir tatsächlich am verzweifeln, da wir den Zustand nie wirklich glasklar visieren können. Wir ziehen daraus unsere Konsequenzen und tendieren deshalb oft zu vorgegeben Maßstäben zur Bewertung von Umständen – der Beste ist der mit den meisten Auszeichnungen. Oder der, der am höchsten bezahlt wird. Gleichzeitig wissen wir aber, dass dahinter doch meisten mehr ist und uns diese adaptierte Herangehensweise auch nicht zum Glück führt – zumindest nicht dauerhaft.

Bekommst du eine fette Gehaltserhöhung, weil du wirklich der Supergeilste im Job bist, macht dich das die ersten Monate glücklich. Aber lass mal ein halbes Jahr vergehen… du wirst merken, dass du dich an den Umstand gewöhnt hast. Dein Glück ist schon wieder relativ, Euphorie schon längst verflogen. Um wieder happy zu werden, müssten deine Vorgesetzten schon nochmal mit mehr Kohle ankommen. There you are again.  Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.

Ja gut, äh. Wie entkommen wir dem Ganzen? Vielleicht müssen wir etwas mehr darauf horchen, was wir wirklich gut können. Was bereitet uns Freude – und zwar soviel, dass es absolut irrelevant ist, ob wir die besten darin sind? Denn in diesem Fall tendieren wir dazu, genau die Dinge zu machen, die uns erfüllen. Verfolgst du diese Dinge lang und intensiv genug, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich so oder so in Ebenen katapultierst, wo der Fame und das Geld fließen wie Wasser aus der Leitung – überspitzt formuliert. Zumindest ist das die schönere Variante als etwas nur aus Prinzip zu verfolgen und dabei denken, es handelt sich dabei um lifegoals.

Raj Raghunathan nennt drei Komponenten, die sich bei dieser Glückserfüllung einstellen – Kontrolle, Zugehörigkeit und Freiheit. Und er fügt eine vierte hinterher: Die Weltanschauung, die wir mitbringen. „You actually perform better if you don’t put yourself under the scarcity mindset, if you don’t worry about the outcomes and enjoy the process of doing something, rather than the goal.“ Wir übersetzen in den Alltag: Gehen wir joggen, dann macht es uns glücklicher, wenn wir es für die Bewegung per se machen. Nicht unbedingt, um damit zwangsläufig abzunehmen. Genießen wir den Moment des Laufens, die Schritte auf dem Asphalt und den Gedankenstrom währenddessen, dann werden wir immer wieder laufen gehen wollen – und das fitter werden kommt quasi Hand in Hand. Und Raghunathan fügt an: „To be happy is at some level pretty simple. It requires doing something that you find meaningful, that you can kind of get lost in on a daily basis.“

Für uns können wir folgendes daraus ziehen: Ja, es ist eine Bürde, so verdammt klug zu sein. Aber wenn wir all unsere Klugheit bündeln für das, was uns wirklich liegt, kommen auch die Intelligentesten unter uns zum wahren Glück – und das klingt doch vielversprechend.

Deine Gedanken sind deine Zukunft, was mach draus, anhören und downloaden…..

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„Ich habe zu wenig Stress“………………

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Privater Immobilienbesitz, Jörg, 53, hat zuletzt 9.000 Euro brutto im Monat als Controller verdient. Dann gab er seinen Job auf – und lebt heute von den Mieteinnahmen seiner Immobilien.

Privater Immobilienbesitz: Jörg: "Ich habe schon als Angestellter meist mehr als die Hälfte meines Gehalts zurückgelegt – ich brauche das für mein Sicherheitsgefühl."
Jörg: „Ich habe schon als Angestellter meist mehr als die Hälfte meines Gehalts zurückgelegt – ich brauche das für mein Sicherheitsgefühl.“ © Mielek/plainpicture

In der Serie „Kontoauszug“ stellen wir regelmäßig Menschen vor, die erzählen, wie viel sie verdienen, wofür sie ihr Geld ausgeben – und wie viel sie monatlich auf die Seite legen. Hier berichtet Jörg*, 53 Jahre:

Mein Job

Beruf: Ich habe 25 Jahre lang in einem großen Handelsunternehmen gearbeitet, zuletzt als Chefcontroller mit Personalverantwortung für zehn Mitarbeiter. Als das Unternehmen eine neue Geschäftsführung bekam, kam es zu Konflikten und ich verlor zunehmend die Lust an der Arbeit. Ich habe die Firma Ende 2015 mit einer Abfindung im sechsstelligen Bereich verlassen. Seitdem bin ich Privatier und lebe von den Mieteinnahmen meiner 26 Wohneinheiten. Dazu gehören Mehrfamilienhäuser genauso wie einzelne Eigentumswohnungen, die meisten mit zwei Zimmern, Küche und Bad.

„Manchmal habe ich zu wenig Stress. Deshalb hätte ich Lust, mittelfristig wieder in Teilzeit zu arbeiten.“

Jörg*

Ausbildung: Nach dem Abi habe ich zunächst eine Ausbildung als Industriekaufmann gemacht. Ich komme aus einfachen, finanziell schwierigen Verhältnissen. Da stand der Broterwerb erst mal im Vordergrund. Später habe ich als erster in der Familie studiert und als Diplom-Betriebswirt abgeschlossen.

Wöchentliche Arbeitszeit: In meinem alten Job habe ich meist 50 bis 60 Stunden pro Woche gearbeitet und war auch mal bis Mitternacht im Büro. Heute arbeite ich, wenn es hoch kommt, 15 Stunden pro Woche. Wenn in einer der Wohnungen etwas repariert werden muss, vergleiche ich Preise und engagiere Handwerker. Und wenn einer meiner Mieter seine Miete nicht bezahlt, dann frage ich mit freundlicher Penetranz nach, wann ich denn mit dem Geld rechnen kann. Alles in allem habe ich verglichen mit früher ziemlich wenig Stress. Manchmal zu wenig, deshalb hätte ich Lust, mittelfristig wieder in Teilzeit zu arbeiten.

Meine Einnahmen

Bruttoeinkommen: In meinem alten Job habe ich zuletzt 110.000 Euro brutto im Jahr verdient, also gut 9.000 Euro im Monat. Heute besteht mein Einkommen komplett aus meinen Einnahmen als Vermieter. Das sind brutto ungefähr 6.000 bis 7.000 Euro, je nachdem, wie viele Reparaturen oder Renovierungsarbeiten gerade anfallen.

Nettoeinkommen: Wenn ich davon die Einkommensteuer sowie Tilgung und Zinsen für Immobilien abziehe, die noch nicht abbezahlt sind, dann bleiben mir netto etwa 4.000 Euro pro Monat. In die Rentenkasse zahle ich nicht mehr ein, weil ich bereits Rentenansprüche in Höhe von 1.600 Euro erworben habe und weiterhin von Mieteinnahmen ausgehe. Meine private Krankenversicherung geht noch mal gesondert vom Nettoeinkommen ab.

 Meine Ausgaben

Miete: Ich wohne mit meiner Lebensgefährtin in einer 100-Quadratmeter-Wohnung in einer Stadt im Ruhrgebiet. Die Wohnung liegt in einem Dreifamilienhaus, das mir gehört – daher bezahle ich keine Miete, sondern nur 100 Euro Nebenkosten. Weitere 100 Euro steuert meine Lebensgefährtin bei.

„Mein Bier trinke ich gerne in einer Kneipe, wie das bei uns im Ruhrgebiet so ist.“

Jörg*

Lebensmittel: Monatlich 500 bis 600 Euro. Ich habe mit dem Kochen angefangen, seit ich viel Zeit habe, daher gehe ich nicht so oft essen. Aber mein Bier trinke ich weiterhin gerne in einer Kneipe, wie das bei uns im Ruhrgebiet so ist.

Transportmittel: Wir haben in der Gegend sehr gute Radwege, weshalb ich im Alltag meist mit dem Fahrrad unterwegs bin. Falls das Rad mal eine Panne hat, repariere ich das selbst. Ich habe zusätzlich ein Auto, das mich ungefähr 1.000 Euro im Jahr kostet, wenn man Steuer, Versicherung und Wartungsarbeiten zusammenzählt. Für Sprit gebe ich ungefähr 30 Euro im Monat aus.

Versicherungen: Meine private Krankenversicherung kostet 290 Euro im Monat, die Haftpflichtversicherung ungefähr 50 Euro im Jahr.

Schulden: Ich habe drei Mehrfamilienhäuser, die noch nicht abbezahlt sind. Dafür fällt eine monatliche Tilgungsrate von 800 Euro plus Zinsen in Höhe von 400 Euro an, die ich innerlich schon von meinen Bruttoeinnahmen abziehe.

Private Altersvorsorge: Das sind meine Immobilien, dafür habe ich mich schon immer interessiert. Ich habe keine meiner Wohnungen und Häuser geerbt, sondern mir im Lauf der Jahre alle selbst vom Ersparten gekauft. Darunter waren viele Schnäppchen, zum Beispiel aus Zwangsversteigerungen. Bis vor zehn, 20 Jahren, als die Immobilienpreise noch nicht so hoch waren, konnte man noch sehr günstig Wohneigentum erwerben. Ich habe bei einer Zwangsversteigerung mal eine 60-Quadratmeter-Wohnung für 9.000 Euro gekauft – bis auf die Tatsache, dass sie ein bisschen Farbe an der Wand gebraucht hat, war die total in Ordnung. Die Wohnungen habe ich dann zum Teil selbst renoviert, das war und ist für mich ein Hobby.

Telefon und Internet: 20 Euro im Monat.

Abos: Ich habe die Regionalzeitung für 32 Euro pro Monat im Abo.

Mitgliedsbeiträge: 25 Euro im Monat für die Mitgliedschaft im Fußballverein und für die Hallennutzung, wenn wir drinnen spielen.

Kleidung: Was ich für Kleidung ausgebe, fällt praktisch nicht ins Gewicht, weil ich aus meiner Zeit als Angestellter noch einen vollen Kleiderschrank habe und da sparsam veranlagt bin. Ich kaufe mir lieber einmal gute Schuhe und lasse sie dann mehrmals neu besohlen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich vielleicht 100 Euro für Kleidung ausgegeben.

Körperpflege: Insgesamt circa 15 Euro.

Haushalt: 15 Euro.

„Meine Dauerkarte auf Schalke kostet 600 Euro im Jahr. „

Freizeit: Auf den Monat gerechnet gebe ich gut 380 Euro aus. Meine Dauerkarte auf Schalke kostet 600 Euro im Jahr. Außerdem habe ich ein Segelboot, für das ich jährlich ungefähr 2.000 Euro ausgebe. 1.200 Euro für die Versicherung und den Liegeplatz in Holland und circa 800 Euro für die Wartung.

Reisen: Einmal im Jahr fahren wir in den Skiurlaub, das kostet mich mit allem Drum und Dran 1.000 Euro. Und dann gehen wir noch einmal im Jahr für ein paar Tage zum Wandern, da rechne ich ungefähr mit 250 Euro.

So viel bleibt am Ende übrig

Ungefähr 2.500 Euro. Das Geld nutze ich immer mal wieder für eine Sondertilgung, um meine Häuser schneller abzubezahlen. Außerdem fallen ja auch regelmäßig Reparatur- oder Renovierungsarbeiten an. Den Rest lege ich auf dem Festgeldkonto zurück und warte, bis mir die nächste schöne Immobilie über den Weg läuft. Ich habe schon als Angestellter meist mehr als die Hälfte meines Gehalts zurückgelegt – ich brauche das für mein Sicherheitsgefühl.

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Produkte, die die Welt nicht braucht oder was braucht die Welt, damit Sie erfolgreich werden?

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Produkte, die die Welt nicht braucht

Abertausende Produkte kommen jedes Jahr auf den Markt, doch nur die wenigsten erfüllen faire und nachhaltige Bedingungen. Fünf Fragen, die ihr euch stellen solltet, bevor ihr ein neues Produkt entwickelt – und warum ihr unbedingt einen „Klaus“ als Partner braucht.

Mal ganz ehrlich: Das Allerletzte, was wir auf dieser Erde noch brauchen, ist ein weiteres hirnrissiges Produkt, das unsere Ressourcen verschwendet, Arbeitskräfte ausbeutet und aller Wahrscheinlichkeit nach zur Ungleichheit beiträgt – und alles im Namen des Konsums.

Aber was, wenn man nun einmal in der Produktentwicklung tätig ist? Du bist selbst vielleicht Produktentwickler, in einem Startup oder sogar bei einem der großen Player unter den Anbietern schnelldrehender Konsumgüter wie P&G oder Unilever? Millionen von Arbeitsplätzen gehören dieser Branche an – was könnte man da alles bewegen, wenn sich alle gemeinsam für bessere Produkte einsetzen würden, die zu einer faireren und nachhaltigeren Welt beitragen – oder, wie wir es gerne nennen, einer fairstainable Welt?

„Putzige Idee“, denkt ihr jetzt vielleicht. Und ja, genau das habe ich auch lange Zeit als Jungunternehmer in diversen Projekten gedacht – doch dann wurde ich vor drei Jahren tatsächlich Mitbegründer eines Unternehmens namens „einhorn products“. Wir sind so eine Art Testlabor, in dem wir herausfinden wollen, ob es für Unternehmen überhaupt möglich ist, groß zu denken und an Skalierbarkeit zu denken und an Profitabilität zu denken – aber all das, ohne dabei die Welt zu upzufucken. Unser Motto: Eine fairstainable Wirtschaft. Unser erstes Produkt: Kondome.

5 Fragen bei der Produktentwicklung

Drei Jahre später sind wir nun ein profitables Unternehmen mit einem Team von 18 Einhörnern. Wir haben zig Millionen Kondome verkauft und eine bekannte Marke in Deutschland etabliert, und das ohne Investoren und mit nur ein paar Groschen Marketing-Budget. Wir engagieren uns direkt in Malaysia, woher wir unseren Kautschuk beziehen, indem wir den Plantagen-Arbeitern höhere Gehälter zahlen und ein Projekt leiten, dass die Artenvielfalt auf den Kautschukplantagen fördert. Und alles mit unserem eigenen selbstverdienten Geld bzw. das unserer lieben Kunden. Mittlerweile arbeiten wir schon an unserem nächsten Produkt. Deshalb dachte ich, dass es an der Zeit ist, einige Fragen mit euch zu teilen, die wir uns stellen, wenn wir über neue Produkte nachdenken:

Erste Frage: Braucht irgendjemand diese Produktkategorie wirklich?

Oder gibt es sie nur, weil Pseudo-Probleme mit geschicktem Marketing aufgeblasen wurden? Natürlich gibt es oft Meinungsverschiedenheiten dazu, was man wirklich braucht – aber meistens haben wir da alle ein ganz gutes Bauchgefühl. Ein guter Test dafür ist die Frage: Was würde mit den Menschen passieren, wenn es dieses Produkt plötzlich nicht mehr gäbe? Nichts? Dann solltet ihr vielleicht ein anderes Produkt auswählen. Wenn ihr wirklich sichergehen wollt, dass Ihr Produkt etwas Gutes bewirkt, findet heraus, ob es eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen würde. Kondome sind dafür ein hervorragendes Beispiel, weil sie mehrere dieser Ziele unterstützen.

Zweite Frage: Wäre das Produkt mittel- oder langfristig besser als bereits verfügbare Produkte?

Besser insbesondere bezüglich seiner CO2-Bilanz, seiner Auswirkungen auf die Umwelt und / oder, weil ihr sicherstellen könnt, dass jeder in der Wertschöpfungskette fair behandelt wird? Übrigens: Besser bedeutet nicht, dass man für sein Produkt mehr Abzeichen ergattert, auf denen „Fair“, „Bio“ oder ähnliches steht. Für die Klärung dieser Frage braucht ihr weder viele Leute noch viel Geld. Ihr könnt für viele Produkte ganz alleine eine Lebenszyklus-Analyse durchführen oder eine Universität dafür mit ins Boot holen. Für unsere Kondome arbeiten wir mit der Universität Hohenheim zusammen und sind jedes Jahr mehrere Monate vor Ort in Malaysia, um dort die Fortschritte zu überprüfen.

Dritte Frage: Sind wir sicher, dass wir die gesamte Lieferkette transparent gestalten und vertrauenswürdige Partner vor Ort finden können?

Wir hatten mit Klaus, der mittlerweile ein guter Freund geworden ist, einen Produktionspartner mit einem hervorragenden Ruf vor Ort in Malaysia. Ohne ihn wäre es fast unmöglich gewesen, Zugang zu all den Schritten der Kautschukverarbeitung und entsprechende Partner vor Ort zu finden. Deshalb suchen wir auch für zukünftige Produkte Schlüsselpartner mit einer hohen „Klaus-ibilität“. Oft findet man so einen an Nachhaltigkeit interessierten Klaus in traditionellen familiengeführten Unternehmen.

Vierte Frage: Passt das neue Produkt zum Kern, zu den Werten und zur Leidenschaft unseres Unternehmens?

Sind wir als Team alle – oder wenigstens einige von uns – total aus dem Häuschen, wenn’s um dieses Thema geht? Fühlen wir uns dabei wohl und erfüllt es uns mit Stolz, Tag und Nacht in der Öffentlichkeit über dieses neue Produkt zu erzählen? Jedes neue Produkt benötigt dieselbe unternehmerische Schubkraft wie das erste Produkt. Darum haben wir eine Mindmap (siehe Abbildung) erstellt, auf der man sieht, wer wir sind und wie wir uns gerne verhalten. Dann haben wir verschiedene Produkte in die Mitte gesetzt. So haben wir ziemlich schnell gemerkt, ob wir eine Produktidee weiterverfolgen wollen. Und ganz offensichtlich passt „einhorn“ als Unternehmen wunderbar zu Produkten, die sich mit Körperflüssigkeiten unterhalb der Gürtellinie beschäftigen …

Fünfte Frage: Leistet dieses Produkt einen Beitrag zu einem höheren Ziel und könnte es Teil einer Bewegung sein?

Wäre es als Crowdfunding-Projekt erfolgreich? Mit unserer einhornesken Erzählweise und den crazy Kondomverpackungen haben wir zu einer schambefreiten Verhütungsbewegung beigetragen und den alten, angestaubten Ruf von Kondomen in Deutschland aufgepeppt, was zu höheren Nutzungsraten geführt hat.

Übrigens haben wir für uns erkannt, dass es sinnvoller ist, ein Thema als Ausgangspunkt zu wählen, von dem wir alle begeistert sind, als gleich über verschiedene Produkte nachzudenken, die man herausbringen könnte. Für unsere nächste Produktkategorie haben wir entschieden, erst eine Bewegung aufzubauen und auf diesem Wege zu entscheiden, welche Produkte zu einhorn passen könnten. Ein wenig wie Facebook ;). Erst baut man eine starke Gemeinschaft auf, bildet Vertrauen und irgendwann kann man sich dann über Monetarisierung Gedanken machen. Insbesondere die Generation Y findet es sehr erfrischend und authentisch, wenn ihnen nicht gleich das neueste Superprodukt mit dem einzigartigen XYZ vor die Nase gehalten wird, sondern man sie erst nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Thema fragt. An unserer Online-Umfrage über Menstruation haben allein in Deutschland über 20.000 Frauen teilgenommen und uns äußerst wertvolle Erkenntnisse über Herausforderungen und Probleme geliefert, die wir mit potenziellen neuen Produkten anpacken könnten.

Wenn ihr euch für unsere Produktreise interessiert, könnt ihr unsere Facebook-Seite (einhorn.berlin) abonnieren, uns im Netz unter www.einhorn.my besuchen oder euch über unsere Initiative für nachhaltiges Wirtschaften unter www.entrepreneurspledge.org informieren.

Mach dein Ding und werde glücklich damit, anhören und downloaden………….

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