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Erst mieten, dann kaufen: Die Vor- und Nachteile des Mietkaufs………..

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Erst mieten, dann kaufen: Die Vor- und Nachteile des Mietkaufs

(Foto: unsplash.com/boudewijn-huysmans-571153)

Ein Eigenheim ist der größte Traum vieler Menschen. Insbesondere Familien sehnen sich danach. Das Problem: Für zahlreiche Bürger bleibt es bei einem Traum, da sie schlichtweg nicht das nötige Eigenkapital zur Verfügung haben. In solchen Fällen kann der so genannte Mietkauf eine attraktive Lösung sein. Wer davon noch nicht gehört hat, sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen, um den Traum vom eigenen Heim vielleicht doch noch leben zu können. Wir klären auf und verraten, worin die Vor- und Nachteile des Mietkaufs liegen.

Was ist der Mietkauf eigentlich?
Das Prinzip des Mietkaufs ist nicht schwer zu verstehen. Im Grunde verrät die Bezeichnung bereits die beiden grundlegenden Säulen. Das Mietkauf-Konzept sieht vor, dass der am Kauf einer Immobilie Interessierte zunächst in jener per Miete wohnt. Es wird also ein Mietvertrag geschlossen, bei dem Monat für Monat ganz klassisch Miete an den Vermieter gezahlt wird. Diese erste Phase läuft für eine vertraglich vereinbarte Laufzeit. Danach haben Mieter die Chance, die Wohnung beziehungsweise das Haus zu kaufen. Die bis dato gezahlte Miete wird auf den Kaufpreis angerechnet. Auch durch die Anzahlung, die zu Beginn geleistet werden muss, profitieren Nutzer des Mietkauf-Prinzips im Moment des endgültigen Kaufs von einer relativ niedrigen Finanzierungssumme. Durch die gesamte Struktur des Konzepts rückt die eigene Immobilie auch für Selbstständige oder junge Menschen in Reichweite, gelangen sie doch dank Mietkauf von der Mietwohnung zum Eigenheim.

Das sind die Vorteile des Mietkaufs

Mit dem Mietkauf sind einige bedeutende Vorteile verbunden. Einer der größten ist sicherlich der Fakt, dass Mieter stets flexibel bleiben. Anstatt sofort eine Immobilie zu kaufen und erst später nach und nach Störfaktoren zu bemerken, gehen Mieter kein Risiko ein. Solange sie Miete zahlen, können sie das Haus oder die Wohnung in Ruhe erkunden und gegebenenfalls den hoffentlich ohne Stolperfallen gestalteten Mietvertrag kündigen und ausziehen. Haben Mieter keine negativen Erfahrungen während des „Testlaufs“ gemacht, können sie die Immobilie guten Gewissens kaufen. Neben der bereits erwähnten niedrigeren Finanzierungssumme am Ende und einer im Normalfall während der Mietzeit konstant bleibenden Miete profitieren Interessenten von weitaus weniger Annahmekriterien als bei einem klassischen Darlehen. So kann es durchaus auch ohne Eigenkapital möglich sein, die ersten Schritte im künftigen eigenen Heim zu gehen. Außerdem können Dritten die Vertragsrechte überschrieben werden.

Der Mietkauf und seine Nachteile
Nur die wenigsten Verbraucher werden bis ins kleinste Detail nachrechnen und herausfinden, dass Mieten eigentlich günstiger als Bauen oder Kaufen ist. Mit Blick auf den Mietkauf kann sich dies bewahrheiten, wenn Vermieter nicht die gesamte Miete auf den Kaufpreis anrechnen. Hier sollten Interessenten falls möglich verhandeln und eine vollständige Anrechnung erreichen. Hinzukommt, dass natürlich nicht jedes Objekt per Mietkauf zu haben ist. Dies schränkt die Auswahl schon von vornherein ein. Auch aus finanzieller Sicht kann es Probleme geben: Geht der Vermieter insolvent, ist die Anzahlung bei fehlender Klausel im Mietvertrag verloren. Zudem könnten fehlende staatliche Fördermittel potenzielle Interessenten vom Mietkauf abhalten. Und nicht zu vergessen: Da Mieter rechtlich gesehen bereits wirtschaftliche Eigentümer des Objektes sind, fallen gegebenenfalls auch höhere Kosten für Modernisierungen und Sanierungen an.

Das Mietkauf-Konzept ist also ein Für und Wider, das es gut abzuwägen gilt.

Bei einem Mietkaufvertrag mit Kaufoption, welcher von Vornherein Anzahlungen oder eine Anrechnung der Mietbeiträge stattfindet greift eine sofortige Grunderwerb und Notarpflicht, so das tatsächliche Risiken während der Tilgungsphase erst gar nicht entstehen. Ein Verkauf von Immobilien über einen Mietkaufvertrag mit Kaufoption beinhaltet für beide Parteien ein Recht auf Rückabwicklung im Falle eines Ausfalls der Kapitaloption, wie auch der Mietkäufer nach Ablauf der Mietphase seine Option des Kaufs ausüben kann, aber nicht zwingend muss. Auch hier können beide Parteien flexibel diesen Vertrag handhaben um sämtliche Risiken per Notarvertrag auszuschliessen. Zum Thema, wer bevorzugt einen Mietkauf, gibt es mittlerweile Erfahrungswerte, welche eine eindeutige Sprache sprechen. Die zu geringen Rentenansprüche der Bundesbürger  in der BRD tendieren heutzutage schon eher zum Mietkauf, durch die zusätzlichen lebenslangen Rentenzahlungen an den Verkäufer das Einkommen zu erhöhen. Der Verkauf der Immobilien vor allem bei älteren Menschen dient damit als Einkommensabsicherung, während der Erlös der Immobilie zumeist bei Erbangelegenheiten sich in Luft auflöst. Die logische Schlussfolge wäre demnach, zuerst den Mietkauf zu forcieren um die Rentner zu versorgen um danach im Todesfall das Objekt zu veräussern. Allein durch nur eine kleine Förderung für junge Familien (siehe Baukindergeld) ließe sich dadurch das Problem der zu geringen Renteneinkünfte in der gesamten BRD lösen. Vorteile dabei,  auch ohne eine Erhöhung der Rentenbeiträge, nämlich bezahlbaren Wohnraum für junge Familien zu schaffen.  

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Tipps zu sommerlichem Wärmeschutz und passiver Sonnennutzung…………….

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Tipps zu sommerlichem Wärmeschutz und passiver Sonnennutzung
27. Juli 2018

Tipps zu sommerlichem Wärmeschutz und passiver Sonnennutzung

Der Sommer in Deutschland wird immer wärmer. Sommerlicher Wärmeschutz und passive Sonnennutzung werden auch deshalb für Hausherren daher immer wichtiger. Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) hat hierzu nun einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Bei der Planung eines Neubaus oder einer Hausmodernisierung spielt der Wärmeschutz eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur um die Dämmung, die im Winter die Verluste von Heizenergie minimieren soll. Fast ebenso wichtig ist laut dem BSB der sommerliche Wärmeschutz, den auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert. Ziel ist es, in den Räumen eines Hauses auch an heißen Tagen angenehme Temperaturen zu schaffen, möglichst ohne energieaufwändige und teure Temperierung.

Baulichen Sonnenschutz frühzeitig einplanen

Für einen guten sommerlichen Wärmeschutz lassen sich bereits frühzeitig die Weichen stellen. Die Gebäudedämmung verhindert Überhitzungen über Dach- und Wandflächen. Mit einer EnEV-gerechten Dämmung für die Heizperiode ist hier das Wichtigste erledigt. Ein weiteres Einfallstor für die Hitze stellen die Fensterflächen des Hauses dar. Sonnenstrahlen, die ins Gebäude fallen, laden ihre Wärmelast im Haus ab, die Fensterflächen halten sie in den Räumen zurück. Man spricht hier vom Treibhauseffekt – beim gläsernen Gemüsehaus im Garten ist der Aufheizeffekt im zeitigen Frühjahr ja durchaus erwünscht. Zur Verringerung des Wärmeeintrags gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Lauf der Sonne berücksichtigen

In der Planung eines Neubaus kann man zum Beispiel durch die Anordnung großer Fensterflächen in eher sonnenabgewandten Himmelsrichtungen oder durch große Dachüberstände, Vordächer sowie clever angeordnete Balkone der Sonneneintrag reduziert werden. Zu berücksichtigen ist dabei auch der Lauf der Sonne. Im Sommer steht sie hoch am Himmel, im Winter läuft sie auf flacheren Bahnen. Wenn die baulichen Verschattungen so angelegt sind, dass sie die Sonne im Sommer abhalten, die flach einfallenden Strahlen der Wintersonne jedoch ins Haus einlassen, dann verbindet sich der Wärmeschutz im Sommer mit solaren Wärmeeinträgen im Winter, die einen Beitrag zur Heizkostenreduzierung leisten können.

Sonnenschutzverglasungen

Die Bauelemente-Industrie bietet auch Fenster mit Sonnenschutzverglasungen an, die einen Teil der Wärme zurückhalten. Allerdings halten sie nicht nur die Sonnenwärme ab, sondern verringern den Lichteinfall insgesamt. Was im Sommer durchaus erwünscht ist, kann sich im Winter eher unangenehm auswirken, wenn es in den Räumen nicht hell genug wird. BSB-Experten raten, sich selbst ein Bild zu machen, zum Beispiel durch den Besuch eines Musterzimmers mit Sonnenschutzglas und dem Vergleich der Lichtsituation bei geschlossenem und geöffnetem Fenster.

Rollläden, Markisen und Jalousien

Eine gängige Möglichkeit, die Sonne gezielt abzuhalten oder einzulassen, ist die Installation außen liegender Verschattungen, zum Beispiel durch Rollläden, Jalousien oder textile Markisen. Rollläden dunkeln Fensterflächen in der Regel komplett ab, Jalousien oder Markisen lassen je nach Ausführung noch Tageslicht in die Räume fallen. Neben dem gewünschten Restlichteinfall spielt bei der Wahl eines außen liegenden Sonnenschutzes natürlich auch der persönliche Geschmack eine Rolle. Ein Vorteil des außen liegenden Sonnenschutzes: Er lässt sich relativ einfach nachrüsten und erlaubt eine flexible Anpassung an die Wetter- und Lichtsituation der verschiedenen Jahreszeiten. (mh)

 

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Erneuerung von Silikonfugen fällt nicht unter die Kleinreparaturklausel……………..

In Altersvorsorge, Coaching, Finanzierung, Firmenneugruendung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Juli 31, 2018 at 9:31 am

Erneuerung von Silikonfugen fällt nicht unter die Kleinreparaturklausel
26. Juli 2018

Erneuerung von Silikonfugen fällt nicht unter die Kleinreparaturklausel

Kleinreparaturen trägt in der Regel der Mieter und nicht der Vermieter. Streit gibt es aber immer wieder darum, was unter die Kleinreparaturklausel fällt. Silikonfugen nicht. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding hervor.

Silikonfugen finden sich in fast jeder Wohnung. Mit der Zeit müssen diese erneuert werden, um Schimmel vorzubeugen. Eine solche Erneuerung fällt nach Auffassung des Amtsgerichts Berlin-Wedding nicht unter die Kleinreparaturklausel. Silikonfugen sind nach Auffassung der Berliner Richter keine dem Mieter zugänglichen Installationsgegenstände dar.

Streit um 60 Euro

In dem Streitfall wollte eine Vermieterin nach dem Auszug des Mieters einen Teil der Mietkaution einbehalten, weil die Silikonfugen erneuert werden mussten. Die Kosten hierfür lagen bei etwa 60 Euro. Die Vermieterin begründete dies damit, dass solche die Arbeiten unter die Kleinreparaturklausel fallen würden und somit Aufgabe des Mieters seien. Dagegen hatten die Mieter geklagt.

Kein Teil der Kleinreparaturklausel

Das Amtsgericht Berlin-Wedding stellte sich auf die Seite der Mieter. Nach der Kleinreparaturklausel seien Mieter nur verpflichtet, die Kosten kleinerer Reparaturen zu tragen, wenn die Schäden Installationsgegenständen auftreten, die dem Mieter zugänglichen sind. Silikonfugen würden hierzu nicht zählen. (mh)

Amtsgericht Berlin-Wedding, Urteil vom 25.10.2011, Az. 20 C 191/11

 

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So gut sind Baufinanzierungskonditionen bei Filialbanken………….

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So gut sind Baufinanzierungskonditionen bei Filialbanken
26. Juli 2018

So gut sind Baufinanzierungskonditionen bei Filialbanken

Mit der Finanzierung steht und fällt das Projekt Immobilienkauf. Viele Verbraucher setzen hier auf die Kompetenz der Baufinanzierungsexperten der Hausbank. Doch längst nicht jede Filialbank bietet auch gute Konditionen. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Die Baufinanzierungskonditionen sind weiterhin attraktiv: So liegen beispielsweise die Zinssätze der Sofortfinanzierung bei allen untersuchten Laufzeiten im Schnitt unter denen des Vergleichsjahres 2016. Bei Darlehen mit 15 Jahren Zinsbindung liegt dieser im Branchenschnitt bei 1,92% und damit rund 0,19 Prozentpunkte niedriger als 2016. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Finanzinstituten deutlich: Kunden bekommen hier je nach Filialbank Angebote mit einem Effektivzins zwischen 1,45 und 2,25%.

Indizien für Zinswende?

Bemerkenswert: Nicht alle Banken bieten in jedem Szenario – Sofortfinanzierung, Forwardfinanzierung und Volltilgerdarlehen – aktuell einen besseren Zins als noch vor zwei Jahren. „In den letzten Monaten ist eine leichte Aufwärtsbewegung erkennbar. Von einer echten Trendwende im Bereich Baufinanzierung zu sprechen, ist aber verfrüht“, so Markus Hamer Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Kreditausstattung beachten

Beim Angebotsvergleich lohnt auch der Blick auf die Rahmenbedingungen. So sind kostenfreie Sondertilgungen oder Tilgungsänderungen nicht immer möglich. Und die bereitstellungszinsfreie Zeit variiert zwischen ein und zwölf Monaten und kann zusätzliche Kosten verursachen, wenn die Kreditsumme nicht sofort oder nur in Teilbeträgen abgerufen wird.

Die besten Unternehmen

Die Hypovereinsbank geht mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ als Testsieger aus der Studie hervor. Die Konditionen des Finanzinstituts sind an beiden Stichtagen 2018 von keinem der untersuchten Mitbewerber zu toppen. Schon die Konditionen und Zinssätze der vergangenen Jahre (2016, 2015 und 2013) bewegten sich durchgängig auf einem sehr guten Niveau, wodurch der Testsieger nachhaltig attraktive Baufinanzierungskonditionen nachweist.

Targobank und Santander auf dem Treppchen

Auf Platz zwei positioniert sich die Targobank, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die aktuellsten Konditionen (Mai 2018) bewegen sich auf dem hohen Niveau des Testsiegers. Auch in der Langzeitbetrachtung beweist die Filialbank mit durchweg sehr guten Ergebnissen Kontinuität. Den dritten Rang belegt Santander (Qualitätsurteil: „gut“). Das Unternehmen offeriert in den Filialen die drittbesten Baufinanzierungskonditionen – sowohl im aktuellen Jahr, als auch schon 2016. (mh)

 

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Betriebskostenabrechnung: Was geht, was geht nicht?………………

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Betriebskostenabrechnung: Was geht, was geht nicht?
27. Juli 2018

Betriebskostenabrechnung: Was geht, was geht nicht?

Nur die in der Betriebskostenverordnung genannten Betriebskosten darf der Vermieter anteilig auf die Mieter umlegen. Doch was genau gehört alles zu den Betriebskosten einer Immobilie und was nicht?

Betriebskosten sind die Kosten, die einem Eigentümer bzw. Vermieter durch den Gebrauch des Gebäudes, seiner Nebengebäude, Anlagen und Einrichtungen regelmäßig entstehen. Welche Kosten das genau sind, ist in der Betriebskostenverordnung gesetzlich definiert. Nur die dort genannten Betriebskostenarten darf der Vermieter anteilig auf die Mieter verteilen.

Formularmäßige Angabe genügt

Für die Umlage von Betriebskosten im Wohnraummietvertrag genügt nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH, 10.2.2016, Az.VIII ZR 137/15) die formularmäßige Angabe, dass der Mieter die „Betriebskosten“ zu tragen hat. Damit gelten die im Gesetz definierten und in der Betriebskostenverordnung erläuterten Betriebskosten als vereinbart.

Frist von zwölf Monaten

Sollen weitere, in der Betriebskostenverordnung nicht aufgeführte „sonstige Betriebskosten“ auf den Mieter umgelegt werden, muss der Vermieter diese konkret im Vertrag aufführen. Vermieter haben die Pflicht, innerhalb von zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraumes über die Betriebskosten einer Mietwohnung abzurechnen. In einem konkreten Fall verweigerte ein Mieter die Zahlung der Betriebskosten und verwies auf einzelne Positionen. Er hatte herausgefunden, dass die Erholungsflächen von Bewohnern der umliegenden Häuser mit genutzt werden, deren Mieter im Gegensatz zu ihm dafür aber nicht zahlen müssen. Das Landgericht Berlin (LG Berlin, 25.07.2017, Az. 63 S 33/17) verurteilte den Mieter zur Zahlung.

Kosten für Gemeinschaftsanlagen

Kosten für Gemeinschaftsanlagen dürfen selbst dann umgelegt werden, wenn diese auch durch Mieter umliegender Objekte mit genutzt werden. Dass die Mieter eines Objektes allein mit den Kosten für die Erholungsflächen belastet würden, sei unerheblich. Entscheidend sei vielmehr, ob ein Bezug zur Mietsache besteht. Sinn und Zweck einer Betriebskostenabrechnung sei es nicht, materielle Gerechtigkeit herzustellen. (sw)

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Vermieter muss Warmwasserversorgung auch im Sommer sicherstellen…………

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Vermieter muss Warmwasserversorgung auch im Sommer sicherstellen
27. Juli 2018

Vermieter muss Warmwasserversorgung auch im Sommer sicherstellen

Im Hochsommer ist es vielleicht für viele Mieter nicht ganz so wichtig wie im Winter, jederzeit über Warmwasser aus den Leitungen zu verfügen. Trotzdem besteht ein unbedingter Anspruch darauf, der im Rahmen einer einstweiligen Verfügung durchgesetzt werden kann.

Auf ein entsprechendes Urteil zum Thema Warmwasserversorgung im Sommerverweist der Infodienst Recht und Steuern der LBS.

Der Fall:

Eines Tages Ende Juni stellte eine Familie mit zwei Kindern (zwei und acht Jahre alt) fest, dass die Heizung in der gemieteten Wohnung nicht mehr funktionierte. Das hatte zur Folge, dass auch kein Warmwasser mehr verfügbar war. Trotz etlicher Versuche kam keine Kontaktaufnahme zum Eigentümer zustande. Schließlich erließ das von den Mietern angerufene Amtsgericht eine einstweilige Verfügung, wonach die Versorgung mit Warmwasser wiederhergestellt werden müsse. Der Eigentümer hatte zwar zwischenzeitlich für Abhilfe gesorgt, aber nun stritten beide Parteien noch um die gerichtlichen Auslagen.

Das Urteil:

Die Mieter hätten korrekt gehandelt, stellten die Richter fest, indem sie zunächst auf verschiedenen Wegen um eine Abhilfe baten und schließlich vor Gericht zogen. „Die Versorgung mit Warmwasser hat für die Körperhygiene des Menschen erhebliche Bedeutung, zumal im Hochsommer, da der menschliche Körper bei hohen Außentemperaturen verstärkt zum Schwitzen neigt“, hieß es in der Urteilsbegründung. Der Eigentümer musste Gerichtskosten und Prozesskostenhilfe in Höhe von rund 230 Euro bezahlen. (sw)

Landgericht Fulda, Urteil vom 05.01.2018 Az. 5 T 200/17

 

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Immobilieninvestments: So vermeidet man fatale Fehler…………

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Immobilieninvestments: So vermeidet man fatale Fehler
30. Juli 2018

Immobilieninvestments: So vermeidet man fatale Fehler

Da die Zinsen immer noch sehr niedrig sind und auf Tagesgeldkonten geparktes Geld wenig bringt, drängen immer mehr Anleger auf die Immobilienmärkte. In den Immobilienportalen häufen sich derzeit Angebote für Kapitalanleger – allerdings nicht ohne Risiko wie sich immer wieder zeigt.

Von Jörg Winterlich, Inhaber der IMMOBILIEN INVESTMENT AKADEMIE

Auf den ersten Blick scheint die Immobilie eine lohnenswerte Investition zu sein. Zumindest wird das dem Anleger im Angebot so vorgerechnet. Bei genauerer Analyse stellt sich jedoch die Renditeberechnung eher als theoretisches Modell heraus. Denn oft werden – bewusst oder aus Unkenntnis – wesentliche Faktoren, die in die Rendite-Berechnung einfließen müssen, außer Acht gelassen. Eine seriöse Kalkulation, die alle nötigen Faktoren enthält und auch die persönliche Situation auf eine vernünftige Grundlage stellt, ist zwingend notwendig. Wer seine gesamten Ersparnisse in eine Anlage steckt und den Kauf auf eine falsche Kalkulation stellt, agiert höchst riskant. Ein Anleger rechnet oft anders als seriöse Investoren. Die Basis ist aber genau dieselbe.

3-Säulen-Modell

Wie also ist der Anleger optimal aufgestellt? Basis der Investmentkalkulation ist ein drei Säulen umfassendes Modell, bestehend aus der Investmentsäule, der Finanzierungssäule und der sogenannten operativen Säule. Mit diesen drei Säulen lassen sich alle nötigen Berechnungen anstellen, um Gewinn oder Zuschussbedarf eines Immobilieninvestments festzustellen – und zwar in der tatsächlichen Höhe, wie sie beim Eigentümer ankommen. Nur so kann ein Investor feststellen, welche Möglichkeiten und Potenziale sich aus dem Kauf der Immobilie ergeben.

Investmentsäule

Zur Investmentsäule gehören alle Kosten, die mit dem Kauf und der Aufwertung der Immobilie einhergehen. Dazu gehören natürlich auch sämtliche Kaufnebenkosten wie Makler, Notar, Steuern, Behörden und Ämter. Das mag banal klingen und eigentlich sollte diese Kalkulation selbstverständlich sein, doch viele Renditerechnungen in Angeboten klammern Nebenkosten der Einfachheit halber aus. Die Genauigkeit ist aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig: Denn die Kosten des Objekts können steuerlich abgeschrieben werden. Fehlen einzelne Positionen, steigt auch die Steuerlast. Der Investor wird für Ungenauigkeit gleich doppelt bestraft.

Finanzierungssäule

In der Finanzierungssäule werden nicht nur die einzelnen Kreditbausteine erfasst, sondern auch die jeweiligen Konditionen und Zusatzkosten, die abhängig von der Art der Finanzierung unterschiedlich ausfallen können. Hinzu kommt das Eigenkapital, um die Finanzierung vollständig abzubilden.

Operative Säule

Zur operativen Säule zählen sämtliche Einnahmen und die Kosten der Immobilie. Um analysieren zu können, ob sich das Investment lohnt, sind nur die Nettokaltmieten relevant. Kostenseitig müssen die Hausverwaltung, Instandhaltungen, potenzieller Mietausfall sowie Zins und Tilgungen berücksichtigt werden.

Steuern und Finanzierung beachten

Ob sich eine Immobilie lohnt, ergibt sich auch aus den Möglichkeiten, die ein Investor hat. Da er steuerlich unterschiedlich bewertet wird, müssen auch diese Faktoren berücksichtigt werden. Und da kaum jemand den Kaufpreis vollständig zahlen kann, ergeben sich je nach Bonität und Eigenkapital auch beim Kredit unterschiedliche individuelle Konditionen.

Unrealistische kommunizierte Renditen

Die oft in den Exposés kommunizierte Rendite ist ein Wert, der die individuelle Situation des Investors nicht abbildet. Meist trägt sich die Immobilie eben nicht selbst, sondern der Anleger muss aus seinem eigenen Vermögen nach dem Kauf noch ordentlich zuzahlen. Betrachtet man eine Immobilieninvestition mit allen genannten Faktoren, schmilzt die kommunizierte Rendite von 4,5% oft kläglich zusammen. Damit wird sich der erfahrene Investor jedoch nicht zufrieden geben. Das Ergebnis kann deutlich optimiert werden. Etwa durch die Aufwertung der Immobilie durch Ausbau, Sanierung und gesetzlich zulässige Mietanpassungen.

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Vergesst Burnout — das größere Problem nennt sich „Karrierekante“…………

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Vergesst Burnout — das größere Problem nennt sich „Karrierekante“, und du hast es vielleicht schon

erfolgViele Menschen erreichen früher oder später die Karrierekante.Uber Images/Shutterstock

Während Burnout ein bekanntes Problem ist, kennen viele das Phänomen der sogenannten „Karrierekante“ nicht. Es ist jedoch in den unterschiedlichsten Branchen und Positionen zu finden.

„Viele Menschen leiden unter einer Karrierekante“, so Darleen Barton, Therapeutin, Autorin sowie Gründerin des Beratungsunternehmens DIPAC.

Und obwohl es für den zukünftigen Karriereweg schädlich sein kann, „wird sehr wenig getan, um dieses Problem zu lösen und Angestellte zu unterstützen“, erklärt Barton. 

„Wenn leistungsstarke Menschen den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht haben […] und einfach nicht wissen, wie sie noch vorankommen sollen, stehen sie vor der sogenannten „Karrierekante“. Ihre Leistungen haben ihnen geholfen, bis zu diesem Punkt aufzusteigen, sie haben aber nicht die notwendigen Fähigkeiten, um herauszufinden, wie sie weiter vorgehen sollen oder wie sie an diesem Punkt bleiben. Erfolgsmenschen, die an der Karrierekante stehen, beginnen meist damit, sich selbst zu sabotieren und für Unruhe zu sorgen, sie streiten sich sogar mit Kollegen“, klärt Barton auf.

Der Druck, mithalten zu wollen

„Übrigens verwende ich auch gerne den Begriff „Glaskante“, um die Situation, in der sich viele Frauen befinden, zu beschreiben — diese werden bei der Wahl neuer Geschäftsführer und bei der Besetzung von Führungsrollen meist übergangen.“

Barton erklärt, dass inmitten steigender Ansprüche von Universitätenund Arbeitgebern Konkurrenzdenken und Druck von Unternehmen, in einer globalisierten Wirtschaft mitzuhalten, zur Normalität geworden sind.

Damit sich das Problem nicht weiter ausbreiten kann, müssen Unternehmen laut Barton „die Fakten anerkennen“ und handeln. „Das Leben kann auch so hart genug sein, zusätzlicher Stress mit langen Arbeitszeiten und die sich immer wiederholenden Arbeiten/Lerninhalte können zu extremem Druck führen“, sagt sie.

„Je offener wir in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz damit umgehen, desto leichter wird es einzelnen Leuten fallen, sich Hilfe zu suchen, ihre Probleme zu besprechen und einen richtigen Weg einzuschlagen. Unternehmen müssen Verantwortung für ihren Erfolg und für ihre Mitarbeiter übernehmen […], sie müssen ihre Standards sowie Erwartungen an Angestellte richtig einschätzen. Sind diese realisierbar?“

Harte Arbeit anerkennen

„Der Fortschritt des Unternehmens ist zwar wichtig, aber auch die Gewährleistung der Stabilität, Zufriedenheit sowie der Gesundheit des Teams sollte höchste Priorität haben. Erkennt die harte Arbeit eurer Mitarbeiter an, stellt sicher, dass ihr offen mit eurem Team sprecht und bietet Initiativen an, die diese persönlich unterstützen.“

Das wichtigste sei, „in die Leute zu investieren“, erklärt Barton.

Studien und zahlreiche Daten zeigen, dass Unternehmen, die in ihre Mitarbeiter investieren, die Kündigungsrate minimieren. Langzeitkunden handeln gerne mit Langzeitmitarbeitern.“

Laut Barton können folgende Strategien dabei halfen, eine Karrierekante abzuwenden:

Konsolidiert externe Personen mit Führungserfahrung

„Das kann in Form von Vorstandssitzungen und Beratungsausschüssen realisiert werden.“

Setzt euch mit Netzwerken und professionellen Verbänden in Kontakt

„Nutzt Gelegenheiten, um an Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften und anderen Initiativen teilzunehmen. Diese Erfahrungen führen zu neuen Kontakten, ihr setzt euch mit Themen aus eurer Branche auseinander und ihr poliert euer Profil auf.“

Nutzt Gelegenheiten, um eure sprachlichen Fähigkeiten auszubauen und Erfahrungen im Halten von Reden zu sammeln

„Sei es über euer Alumni- und Unternehmensnetzwerk oder auf Konferenzen — es wird euren Lebenslauf auffrischen und ihr sammelt wichtige Erfahrungen, wenn ihr über interessante Themen aus eurer Branche sprecht.“

Kontaktiert Mentoren, die euch gerne unterstützen, fördern und professionell weiterbilden

Mentoren spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Unterstützung, Führung und Feedback zu bieten — sie sind wichtige Ansprechpartner.“

Stellt sicher, dass ihr die richtige Einstellung habt

„Aufmerksamkeit ist eine Schlüsselqualifikation für den persönlichen Erfolg. Ihr müsst die richtige Einstellung haben, wenn ihr eure Karriere, eure Entscheidungen und euer Leben generell leiten wollt.“

„Ein wichtiger Faktor hierbei ist Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein ist ansteckend — es bringt eine positive Energie und gibt anderen das Gefühl von Hoffnung, Fortschritt und Wohlbefinden. Diese Dinge sind im Umgang mit anderen wichtig. Selbstbewusste Menschen hinterlassen einen positiven Eindruck bei anderen. Wenn ihr selbst an euch zweifelt, werden es auch andere tun. Gebt anderen einen Grund, euch zu vertrauen — vertraut euch selbst.“

 

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Coach to go, step for step………

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Coach to go

Der Coachingmarkt ist groß, unübersichtlich und voller Einzelkämpfer.
Der Coachingmarkt ist groß, unübersichtlich und voller Einzelkämpfer.Getty Images

Der Auftritt in großer Runde hat Barbara Schillo immer Überwindung gekostet. Die 33-Jährige gehört zu den Führungskräften beim US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G), seit zwei Jahren arbeitet sie in leitender Funktion im Vertrieb. Fast täglich muss sie in großer Runde zwischen anderen Alphatieren präsentieren, kommentieren, entscheiden. Dort aufzutreten ist ihr selten leichtgefallen. Oft war sie die Jüngste und Unerfahrenste. Nie ist sie vorgeprescht, lieber hat sie abgewartet, ob auch ihr Beitrag unbedingt noch gefragt sein würde.

Die große, blonde Frau allerdings, die beim Treffen in der Capital-Redaktion aus dem Fahrstuhl tritt, scheint eine andere Person zu sein. Freundlich schiebt sich Schillo mit zur Begrüßung ausgestreckter Hand an einem Vorgesetzten vorbei, weder schüchtern noch befangen. Dabei sind Meetings, in denen sie sich am liebsten versteckt hätte, erst ein paar Wochen her. Aber auch die sind für Schillo anders geworden: „Ich melde mich nun auch mal direkt als Erste, werde offenbar auch anders wahrgenommen und häufig nach meiner Meinung gefragt.“ Sie staunt selbst über die Veränderung.

Was ist da passiert?

Coachings, mit denen Führungskräfte an ihren Schwächen arbeiten können, kennt man schon lange. Der Markt dafür ist unübersichtlich, aber groß, rund 9.000 spezialisierte Business-Coaches gibt es allein in Deutschland. Die meisten von ihnen sind Einzelkämpfer, die ihre Klienten regelmäßig persönlich treffen. Wenig hat sich am Geschäft dieser Branche in den letzten 30 Jahren verändert, auch von der Digitalisierung wurde sie weitgehend in Ruhe gelassen. Bis jetzt.

Präsentationsangst kann auch den talentiertesten Manager bremsen. Ein Coach kann helfen.
Präsentationsangst kann auch den talentiertesten Manager bremsen. Ein Coach kann helfen.

Vor einem Jahr aber ist etwa das Berliner Start-up The Next We mit einem neuen Coachingprogramm angetreten: ein Verfahren, das radikal standardisiert ist, schnell durchgezogen wird – und vor allem nur auf digitale Beratung setzt. Kein Kunde bekommt seinen Coach jemals zu sehen; das Programm ist zwar individuell maßgeschneidert, aber die persönliche Kommunikation läuft per Telefon, Mail und über eine App.

Coca-Cola-Coaching

„Wir wollen Coaching skalierbar machen“, sagt die Gründerin Insa Klasing. Mit standardisierter Massenproduktion kennt sich die ehemalige Deutschlandchefin von Kentucky Fried Chicken aus. Nachdem sie den Umsatz der US-Kette hierzulande binnen fünf Jahren verdoppelte, kündigte sie im Frühjahr 2017, um etwas Eigenes zu starten. Statt Fast Food nun Fast Coaching. Sie will das Geschäft im großen Stil aufziehen, als weltweit erster Business-Coach-Konzern. „Wir wollen das Coca-Cola im Coachingmarkt werden“, sagt die 38-Jährige. Das Versprechen ist einfach, aber groß: Zwölf Wochen dauert das Programm, die Kosten liegen im vier- bis niedrigen fünfstelligen Bereich – und innerhalb eines Quartals sollen bessere Ergebnisse die Investition wieder einspielen.

 

Die Managerin hat selbst zahlreiche Coachingprogramme durchlaufen und war so fasziniert, dass sie neben ihrem Job eine Ausbildung zum Coach absolviert hat. „Das ist wie eine Geheimwaffe. Als Manager optimieren wir ständig Prozesse, Strukturen, Strategien und Methoden, aber häufig sind die Ergebnisse begrenzt“, sagt Klasing. „Dabei liegt der Schlüssel des Erfolgs in den Köpfen der Mitarbeiter.“

Jede Woche für eine Stunde mit dem Coach telefonieren

Nachdem Barbara Schillo vor sieben Jahren nach dem BWL-Studium bei P&G einstieg, hat man ihre Stärken schnell erkannt: analytisches und kreatives Denken, Führungsstärke. Sie ist darum durch die interne Kaderschmiede des Konzerns gegangen mit Fortbildungskursen, Coaching- und Mentorenprogrammen. So entwickelt P&G seine eigene Führungsmannschaft, erklärt Jochen Brenner, bei P&G für Personalfragen zuständig: „Deshalb brauchen wir zumeist keine externen Top-Manager zu rekrutieren.“

Brenner hat sowohl in Europa als auch in der US-Zentrale viele Coachingkonzepte erprobt. Das Berliner Digitalkonzept testete er als einer der Ersten – und Barbara Schillo war eine der Ersten, die es durchlaufen hat. „Der Unterschied zu anderen Methoden ist, dass hier ein Ziel in kurzer Zeit sehr intensiv bearbeitet wird. Das ist für uns so sehr viel praktikabler“, sagt Brenner.

Coaching ist eine Wunderwaffe

Eine Insiderin

Schillo begann das Programm im August 2017. Ihr Terminkalender war für den Rest des Jahres eigentlich schon voll. Sie muss mit ihrem Team durch die Drogerien ziehen, die Regale mit Putz- und Reinigungsmitteln inspizieren und P&G-Marken wie Ariel, Lenor und Meister Proper optimal platzieren. Zurück in der Zentrale in Schwalbach werden Zahlen geprüft, neue Produktideen besprochen. Für das Coaching klinkte Schillo sich zwischendurch kurz aus, verschwand in einem der kleinen Konferenzräume. Im ersten Monat telefonierte sie jede Woche für eine Stunde mit ihrem Coach.

 

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Hitzefrei für die Kleiderordnung!…………

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Hitzefrei für die Kleiderordnung!

Im Büro trägt man kein Strandkleid, keine Spaghettiträger und niemals bauchfrei. Davon ist unsere Autorin überzeugt. Doch bei 34 Grad ist alles anders.
Bürokleidung im Sommer: Was zieh ich an?
Was zieh ich an? © plainpicture/Valery Skurydin

34 Grad in Berlin und ich trage mein Lieblingskleid: Spaghettiträger, cremefarben und weit bis zum Knie. BH darunter hätte nicht gepasst. Der Ausschnitt ist tief, der Rücken braun vom letzten Seewochenende. Doch ich bin nicht am See, ich sitze in der Mittagskonferenz mit den Kollegen und fühle mich sehr nackt. Der Träger rutscht von meiner Schulter.

Das geht gar nicht.

Ich erinnere mich an einen Sommer in meiner Schulzeit, als aus den Lautsprechern in jedem Klassenzimmer die Durchsage der Schulleiterin schallte: „Ina und Anne kommen bitte ins Sekretariat!“ Ina und Anne trugen Hotpants und Tanktops, bauchfrei. In der Pause mussten sie nach Hause fahren und sich umziehen. Der Lehrer für katholische Religion, ein Pastor, wurde ebenfalls nach Hause geschickt. Er hatte kurze Hosen getragen. Am nächsten Tag hing am schwarzen Brett ein Aushang: „Die Schule ist kein Freibad. Bitte kleidet euch dementsprechend.“ Meine Freundinnen machten sich darüber lustig, ich stimmte der Schulleiterin im Geheimen zu. Ich hatte mich vor den dicken Waden des Pastors geekelt und was für ihn galt, sollte auch für uns Schülerinnen gelten. Hotpants waren etwas für nachmittags.

„In einer lauen Sommernacht kann man gern zeigen, was man will. Aber im Büro?“

So habe ich es auch mein ganzes Berufsleben gehalten. Okay, ich trage Röcke, Kleider, ärmellose Blusen. Ich freue mich, wenn man Kolleginnen ansieht, mit wie viel Lust sie bunte Stoffhosen tragen. Ich finde Füße zeigen in Ordnung und trage Birkenstocks im Büro. Aber ich kann nicht verstehen, warum Frauen im Büro kurze Hosen tragen, ich meine: so richtig kurze. Bei denen man erahnt, wo der Po anfängt. In einer langen dünnen Hose schwitzt man nicht und sie hat zwei weitere Vorteile: Die Schenkel kleben in der Konferenz nicht aufeinander. Und, am wichtigsten: Sie lädt weniger zu Blicken ein. Das Gleiche wie für Hotpants gilt für Spaghettiträgertops, zu enge Röcke, bauchfreie oder tief ausgeschnittene Tops: zu viel Haut. In einer lauen Sommernacht kann man gern zeigen, so viel man will. Aber im Büro?

Außerdem: Die Kollegen möchten das vielleicht auch alles gar nicht sehen. Genauso wenig möchte ich ihre Waden sehen. Ich halte es wie der Managementtrainer Jan Schaumann: „Kurze Hosen sind für Jungs, lange Hosen sind für Männer.“

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Bis jetzt. Um acht Uhr morgens, 28 Grad in Berlin, habe ich, ohne darüber nachzudenken, alle meine Prinzipien ignoriert und mein Strandkleid übergeworfen. Ich bleibe dabei: Eigentlich geht das gar nicht und morgen trage ich definitiv wieder BH. Aber ich schlage ein temporäres Hitzefrei für die Kleiderordnung vor: Bei über 30 Grad sollten wir alle anziehen können, was wir wollen. Männer, schlüpft in die Flipflops und zeigt eure behaarten Beine! Frauen, springt in Hotpants! Worüber reden wir? Über ein paar Tage Hitze im Jahr, an denen wir uns nichts sehnlicher wünschen, als am See zu liegen. Geht nicht, wir müssen arbeiten. Im Büro blockiert die Klimaanlage. Der Chef bringt deshalb Eis für alle mit, im Großraum verschwimmen für kurze Zeit die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Der Strandfetzen tut dann auch keinem mehr weh.

 

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