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Coach to go, step for step………

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Coach to go

Der Coachingmarkt ist groß, unübersichtlich und voller Einzelkämpfer.
Der Coachingmarkt ist groß, unübersichtlich und voller Einzelkämpfer.Getty Images

Der Auftritt in großer Runde hat Barbara Schillo immer Überwindung gekostet. Die 33-Jährige gehört zu den Führungskräften beim US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G), seit zwei Jahren arbeitet sie in leitender Funktion im Vertrieb. Fast täglich muss sie in großer Runde zwischen anderen Alphatieren präsentieren, kommentieren, entscheiden. Dort aufzutreten ist ihr selten leichtgefallen. Oft war sie die Jüngste und Unerfahrenste. Nie ist sie vorgeprescht, lieber hat sie abgewartet, ob auch ihr Beitrag unbedingt noch gefragt sein würde.

Die große, blonde Frau allerdings, die beim Treffen in der Capital-Redaktion aus dem Fahrstuhl tritt, scheint eine andere Person zu sein. Freundlich schiebt sich Schillo mit zur Begrüßung ausgestreckter Hand an einem Vorgesetzten vorbei, weder schüchtern noch befangen. Dabei sind Meetings, in denen sie sich am liebsten versteckt hätte, erst ein paar Wochen her. Aber auch die sind für Schillo anders geworden: „Ich melde mich nun auch mal direkt als Erste, werde offenbar auch anders wahrgenommen und häufig nach meiner Meinung gefragt.“ Sie staunt selbst über die Veränderung.

Was ist da passiert?

Coachings, mit denen Führungskräfte an ihren Schwächen arbeiten können, kennt man schon lange. Der Markt dafür ist unübersichtlich, aber groß, rund 9.000 spezialisierte Business-Coaches gibt es allein in Deutschland. Die meisten von ihnen sind Einzelkämpfer, die ihre Klienten regelmäßig persönlich treffen. Wenig hat sich am Geschäft dieser Branche in den letzten 30 Jahren verändert, auch von der Digitalisierung wurde sie weitgehend in Ruhe gelassen. Bis jetzt.

Präsentationsangst kann auch den talentiertesten Manager bremsen. Ein Coach kann helfen.
Präsentationsangst kann auch den talentiertesten Manager bremsen. Ein Coach kann helfen.

Vor einem Jahr aber ist etwa das Berliner Start-up The Next We mit einem neuen Coachingprogramm angetreten: ein Verfahren, das radikal standardisiert ist, schnell durchgezogen wird – und vor allem nur auf digitale Beratung setzt. Kein Kunde bekommt seinen Coach jemals zu sehen; das Programm ist zwar individuell maßgeschneidert, aber die persönliche Kommunikation läuft per Telefon, Mail und über eine App.

Coca-Cola-Coaching

„Wir wollen Coaching skalierbar machen“, sagt die Gründerin Insa Klasing. Mit standardisierter Massenproduktion kennt sich die ehemalige Deutschlandchefin von Kentucky Fried Chicken aus. Nachdem sie den Umsatz der US-Kette hierzulande binnen fünf Jahren verdoppelte, kündigte sie im Frühjahr 2017, um etwas Eigenes zu starten. Statt Fast Food nun Fast Coaching. Sie will das Geschäft im großen Stil aufziehen, als weltweit erster Business-Coach-Konzern. „Wir wollen das Coca-Cola im Coachingmarkt werden“, sagt die 38-Jährige. Das Versprechen ist einfach, aber groß: Zwölf Wochen dauert das Programm, die Kosten liegen im vier- bis niedrigen fünfstelligen Bereich – und innerhalb eines Quartals sollen bessere Ergebnisse die Investition wieder einspielen.

 

Die Managerin hat selbst zahlreiche Coachingprogramme durchlaufen und war so fasziniert, dass sie neben ihrem Job eine Ausbildung zum Coach absolviert hat. „Das ist wie eine Geheimwaffe. Als Manager optimieren wir ständig Prozesse, Strukturen, Strategien und Methoden, aber häufig sind die Ergebnisse begrenzt“, sagt Klasing. „Dabei liegt der Schlüssel des Erfolgs in den Köpfen der Mitarbeiter.“

Jede Woche für eine Stunde mit dem Coach telefonieren

Nachdem Barbara Schillo vor sieben Jahren nach dem BWL-Studium bei P&G einstieg, hat man ihre Stärken schnell erkannt: analytisches und kreatives Denken, Führungsstärke. Sie ist darum durch die interne Kaderschmiede des Konzerns gegangen mit Fortbildungskursen, Coaching- und Mentorenprogrammen. So entwickelt P&G seine eigene Führungsmannschaft, erklärt Jochen Brenner, bei P&G für Personalfragen zuständig: „Deshalb brauchen wir zumeist keine externen Top-Manager zu rekrutieren.“

Brenner hat sowohl in Europa als auch in der US-Zentrale viele Coachingkonzepte erprobt. Das Berliner Digitalkonzept testete er als einer der Ersten – und Barbara Schillo war eine der Ersten, die es durchlaufen hat. „Der Unterschied zu anderen Methoden ist, dass hier ein Ziel in kurzer Zeit sehr intensiv bearbeitet wird. Das ist für uns so sehr viel praktikabler“, sagt Brenner.

Coaching ist eine Wunderwaffe

Eine Insiderin

Schillo begann das Programm im August 2017. Ihr Terminkalender war für den Rest des Jahres eigentlich schon voll. Sie muss mit ihrem Team durch die Drogerien ziehen, die Regale mit Putz- und Reinigungsmitteln inspizieren und P&G-Marken wie Ariel, Lenor und Meister Proper optimal platzieren. Zurück in der Zentrale in Schwalbach werden Zahlen geprüft, neue Produktideen besprochen. Für das Coaching klinkte Schillo sich zwischendurch kurz aus, verschwand in einem der kleinen Konferenzräume. Im ersten Monat telefonierte sie jede Woche für eine Stunde mit ihrem Coach.

 

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