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So reagiert die Immobilienbranche auf den Wohngipfel
25. September 2018

So reagiert die Immobilienbranche auf den Wohngipfel

Der Wohnungsgipfel der Bundesregierung sorgte am Wochenende für reichlich Aufsehen. Zahlreiche Branchenvertreter haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet. Das Echo fällt dabei meist kritisch aus. ImmoCompact fasst die Branchenstimmen zum Wohngipfel zusammen.

Der Wohngipfel der Bundesregierung ging in der Farce um Hans-Georg Maaßen medial zwar etwas unter. In der Immobilienwirtschaft haben die Reaktionen hingegen nicht lange auf sich warten lassen. Dabei spielte der Fall Maaßen auch eine Rolle, zumindest indirekt. So begrüßen der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) und der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), dass Baustaatssekretär Gunther Adler nun doch im Amt bleiben soll. „Seine Abberufung wäre ein fatales Zeichen gewesen in einer Situation, in der Deutschland auf der Suche nach mehr bezahlbarem Wohnraum ist”, meint DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler erfreut über die aktuelle politische Entwicklung. „Der Verbleib des verdienten und von allen Seiten anerkannten Baustaatssekretärs wird ein guter Anfang für die Nachgipfelzeit sein“, ergänzt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

Richtige Ziele, fehlende Maßnahmen

Neben der Personalie Adler haben die Branchenvertreter aber vor allem die Sachpunkte des Wohngipfels im Blick. Lob kommt durch die Bank für das Bestreben, die Bauvorgaben zu lockern. Kritik kommt dagegen in Form eines gemeinsamen Statements der Gewerkschaften IG BAU und DGB sowie des Deutschen Mieterbundes (DMB). Sie weisen darauf hin, dass auf dem Wohngipfel keine Vereinbarung getroffen wurde. So teile man zwar die Ziele der Stärkung des Wohnungsneubaus und der Sicherung bezahlbaren Wohnens. „Anders als dargestellt, gibt es aber keine Vereinbarung über die hierzu notwendigen Maßnahmen“, stellen Robert Feiger (IG BAU), Stefan Körzell (DBG) und Franz-Georg Rips (DMB) klar. Die auf dem Gipfel besprochenen Maßnahmen seien teilweise längst beschlossen und wurden weder ernsthaft diskutiert noch mit Gewerkschaften und DMB vereinbart.

Keine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus

Von einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus könne zudem nicht gesprochen werden, wenn nur 5 Mrd. Euro in vier Jahren bereitgestellt und die Fördermittel des Bundes von derzeit 1,5 Mrd. Euro auf jeweils 1 Mrd. Euro in den Jahren 2020 und 2021 abgesenkt werden. „Wenn 2018 und 2019 jeweils 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung stehen, 2020 und 2021 aber nur jeweils 1 Mrd. Euro, dann werden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau zurückgefahren. Der soziale Wohnungsbau wird dadurch sicherlich nicht gestärkt. Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des DMB, fordert stattdessen jährlich 6 Mrd. Euro von Bund und Ländern, damit 80.000 bis 100.000 Sozialwohnungen im Jahr neu gebaut werden können. Die geplanten 100.000 zusätzlichen Sozialwohnungen in dieser Legislatur würden dagegen nicht einmal ausreichen, um den jetzigen Bestand an Sozialwohnungen zu sichern und ein weiteres Abschmelzen zu verhindern.

Wer jedem helfen will, hilft am Ende keinem

Auch Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierers Dr. Klein Privatkunden AG kritisiert die Ergebnisse des Wohngipfels. „Mit den auf dem Wohngipfel diskutierten Maßnahmen versucht die Bundesregierung vor allem, jedem gerecht zu werden“, so Neumann. Unter dem Strich profitiere jeder von einem Subventionsbeitrag und werde sich nicht allzu laut beschweren. „Das Problem ist aber: Wer jedem helfen will, hilft am Ende keinem“, meint Neumann. „Was weiterhin fehlt, sind konkrete und wirkungsvolle Maßnahmen für dauerhaft mehr Wohneinheiten, damit die Nachfrage gedeckt werden kann.“

Konkrete Maßnahmen Fehlanzeige

Auch Neumann weist auf die Zahlen zum Wohnungsbau hin. So sei zu Legislaturbeginn lauthals das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohneinheiten bis 2021 ausgerufen worden. Neumann hält es für unrealistisch, dass durch die vereinbarten Maßnahmen, die zusätzlichen 300.000 Einheiten in den nächsten drei Jahren entstehen, weil es nach wie vor keine konzertierte Strategie gibt, um für mehr Wohnraum zu sorgen. Und die Instrumente, die wirklich den Kern des Problems treffen, wie z. B. eine Entbürokratisierung der Baugenehmigungsverfahren und mehr Bauland, blieben viel zu vage. „Konkret wurde keine Maßnahme verabschiedet, die auch nur im Ansatz hilft, die versprochenen 1,5 Millionen neuen Wohnungen tatsächlich entstehen zu lassen“, meint Neumann.

 

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