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Start der Heizsaison: Daran sollten Mieter und Hausbesitzer jetzt denken………..

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Start der Heizsaison: Daran sollten Mieter und Hausbesitzer jetzt denken
25. September 2018

Start der Heizsaison: Daran sollten Mieter und Hausbesitzer jetzt denken

Mit dem nahenden Oktober beginnt auch wieder die Heizsaison. Für Mieter und Vermieter ist das wieder ein guter Zeitpunkt sich über die Energiekosten Gedanken zu machen, denn schon mit einfachen Tricks lassen sich Heizkosten um mehrere hundert Euro senken.

Der Start der Heizsaison ist ein guter Zeitpunkt, um die eigenen Energiekosten zu prüfen und zu senken. Denn etwa 85% des Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf Heizung und Warmwasser. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial beim Heizen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin.

Verbrauch vergleichen, Kosten mit wenig Aufwand senken

„Vielen Mietern und Eigentümern ist nicht bewusst, dass sie mit einfachen Mitteln eine Menge sparen können“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Zum Beispiel stoßlüften statt die Fenster zu kippen. Das senkt die Heizkosten in einer durchschnittlichen 70m2-Wohnung um 90 Euro im Jahr. Ganz nebenbei verringert das richtige Lüften die Gefahr für Schimmel. Und auch das Klima profitiert, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.“ Auf www.heizspiegel.de können Mieter und Hauseigentümer prüfen, wo sie mit ihren Heizkosten und ihrem Verbrauch im Vergleich zu ähnlichen Haushalten stehen. Dafür sind lediglich einige Werte aus der Heizkostenabrechnung nötig. Außerdem erhalten sie Tipps, um ihre Heizkosten zu senken.

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Fenster abdichten: Undichte Fenster treiben die Heizkosten in die Höhe. Dabei kann sie jeder mit etwas Dichtungsband aus dem Baumarkt ganz leicht selbst isolieren. Bewohner einer gasbeheizten Wohnung mit sieben Fenstern können so rund 50 Euro pro Jahr sparen.

Sparduschkopf benutzen: Geld sparen beim Warmduschen – dafür ist ein Sparduschkopf das perfekte Accessoire. Er mischt den Wasserstrahl mit Luft und senkt so den Wasserverbrauch um circa die Hälfte. Bei einer täglichen Dusche von etwa sechs Minuten spart ein Zweipersonenhaushalt übers Jahr 140 Euro für Warmwasser.

Elektronische Thermostate einbauen: Morgens ein warmes Badezimmer, abends ein warmes Wohnzimmer – wer elektronische Thermostate nutzt, muss die Heizkörper nicht dauernd laufen lassen. Die gewünschte Temperatur lässt sich für jeden Raum rund um die Uhr gradgenau programmieren. Das ist komfortabel und spart bei einer 70m2-Wohnung im Schnitt 60 Euro Heizkosten im Jahr.

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Heizungsrohre dämmen: Ungedämmte Heizungsrohre heizen den Keller anstatt das Wohnzimmer. Heizungsrohre dämmen spart pro Meter bis zu 14 Euro Heizkosten im Jahr. In einem 110 m2 großen Einfamilienhaus mit Gasheizung sind das pro Jahr rund 315 Euro.

Warmwasserzirkulation anpassen: In vielen Einfamilienhäusern zirkuliert das Warmwasser rund um die Uhr. Dabei geht über die Leitungen Wärme verloren und die Zirkulationspumpe verbraucht mehr Strom als nötig. Wenn Hausbesitzer die Zirkulationszeiten programmieren oder die Pumpe ganz außer Betrieb nehmen, lassen sich die Kosten senken: in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus um rund 25 Euro pro Jahr.

Heizung optimieren: 4 von 5 Heizungsanlagen in Deutschland sind nicht optimal eingestellt; mehr als die Hälfte hat eine veraltete Heizungspumpe. Durch einen hydraulischen Abgleich und einen Pumpentausch werden in einem Einfamilienhaus im Schnitt rund 190 Euro Heizkosten im Jahr gespart. Beide Maßnahmen werden vom Staat mit 30% gefördert. (mh)

 

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