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PropTechs: Öl ins Feuer des Immobilien-Personalmarktes?………

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PropTechs: Öl ins Feuer des Immobilien-Personalmarktes?
29. Oktober 2018

PropTechs: Öl ins Feuer des Immobilien-Personalmarktes?

Der Kampf um die besten Köpfe in der Immobilienbranche ist entbrannt. Öl ins Feuer schütten die PropTechs. Wie Start-ups alte Hasen aus der Branche gewinnen können, wie die alte Immobilienwelt ihr verstaubtes Image aufpolieren sollte und was die Branche für den Nachwuchs tun kann – darüber sprach ImmoCompact mit Kathrin von Hardenberg, Geschäftsführerin von Indigo Headhunters, die sich auf die Führungskräfte-Suche im Immobilienbereich spezialisiert hat.

Welche Kompetenzen und Erfahrungen sollte eine Top-Kraft für ein PropTech-Unternehmen mitbringen?

Gründer von Prop-Tech-Unternehmen haben zwar oft tiefgreifende IT- und System-Erfahrung, aber wenig Branchenerfahrung. Deshalb sind Immobilien-Experten heiß begehrt, die die neue mit der alten Welt verbinden können. Was sich simpel anhört, ist jedoch nicht einfach umzusetzen.

Warum?

Das ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Einerseits sollten Kandidatinnen oder Kandidaten ihre spezialisierten Branchenkenntnisse- und -erfahrungen – sei es zum Beispiele im Bereich Akquise, Projektabwicklung oder im Asset Management – einbringen, die sie oft in etablierten Häusern der Immobilienbranche gesammelt haben. Dabei sind Immobilienspezialisten klar im Vorteil, die gut vernetzt sind und beispielsweise Kontakte zu den Entwicklern für mögliche Crowdfinanzierungsprojekte oder zu großen Bestandshaltern haben, die potenzielle Käufer von Immobilienverwaltungssystemen sind. Andererseits wird von Top-Kräften bei Prop-Techs erwartet, dass sie flexibel genug sind, um in agilen, wenig hierarchischen Strukturen von jungen Unternehmen agieren und Prozesse und Strukturen von Grund auf aufbauen.

 Öl ins Feuer des Immobilien-Personalmarktes?

 

Wie sieht es mit der IT-Kompetenz aus, wenn man bei einem Prop-Tech anfangen möchte?

Detaillierte Programmierkenntnisse sind sicherlich nicht gefragt. Dafür hat man Spezialisten. Von großem Vorteil ist jedoch, wenn Top-Fachkräfte die IT-Lösungen und Prozesse der alten Welt genau kennen und sich gleichzeitig in die Prozesse, Entwicklungen und damit verknüpften Zukunftsperspektiven der digitalen Welt schnell hineindenken können. Denn dort, wo der Schuh der alten Welt am meisten drückt, steckt großes Potenzial für neue Marktlösungen, die Start-Ups anbieten. Gesucht werden also erfahrene Projektmanager, die Geschäftsmodelle neu aufsetzen und Strukturen und Prozesse etablieren.

Was müssen Prop-Techs wiederum Bewerbern bieten?

Neben einem angemessenen Gehalt zählen heute nicht nur bei der jüngeren Generation, sondern über alle Altersgruppen hinweg, das Arbeitsumfeld und die Work-Life-Balance. Besser noch trifft es der Begriff Work-Life-Flexibility. Es geht um viel mehr als nur die Anzahl der mit Arbeit verbrachten Stunden. Gerade die Immobilienbranche als eher konservative Branche tut sich oft noch schwer, Bewerberinnen und Bewerbern für ihre persönliche Lebenssituation passende Modelle anzubieten.

Wie können Prop-Techs auch erfahrene Kandidaten locken?

Ältere und erfahrene Spezialisten suchen oft die Möglichkeit, Aufgaben neben den ausgetretenen Pfaden zu übernehmen – nicht der Wechsel in eine sehr vergleichbare Rolle macht den Reiz aus, sondern die Möglichkeit, mit neuen Themenfeldern zu wachsen. Das ist ein Pluspunkt von Prop-Techs. Wichtig ist aber oft auch das Thema Sicherheit. Hier können Start-Ups nicht mit den etablierten Immobilienhäusern mithalten. Sie müssen also kompensieren, indem sie unternehmerische Beteiligungen bieten und klar zeigen, wie Senior-Mitarbeiter am potentiellen Erfolg partizipieren können.

Die Immobilienbranche klagt auch über den Mangel an technischen Experten. Was kann getan werden?

Zunächst einmal müssen wir schon in den Schulen die MINT-Fächer für junge Mädchen interessanter machen, um die geringe Quote an Absolventinnen in den technisch geprägten Arbeitsfeldern der Immobilienwirtschaft zu steigern. Da schlummert ein Potenzial, das bisher noch nicht ausgeschöpft wird.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

Unternehmen sollten Fachkräfte direkt von der Universität gewinnen und diese aufbauen. Das ist nicht immer leicht, weil die Immobilienwirtschaft bei vielen Absolventen nicht an erster Stelle steht. Deshalb gilt es, schon früh den Kontakt zuknüpfen. Beispielsweise können Unternehmen mit studienbegleitenden Angeboten auf sich aufmerksam machen und einen regen Austausch zwischen Uni und Praxis etablieren. Darüber hinaus bleibt ein anderer Ausweg: Fachkräfte aus anderen technisch geprägten Berufsbildern für die Immobilienwirtschaft interessieren und weiterbilden.

Was muss die Immobilienbranche allgemein tun, um für den Nachwuchs attraktiver zu werden?

Die Branche sollte sich modernen Arbeitskonzepten öffnen. Stichworte sind Jobsharing, Teilzeit, Home-Office-Lösungen, soziale Woche und Sabbaticals. Wie bereits gesagt, ist es geboten, Frauen gezielt anzusprechen und es nicht bei reinen Lippenbekenntnissen zu belassen. Die Branche sollte außerdem zeigen, welche spannenden Berufsbilder und Karrierewege sie bietet – nicht jeder Immobilienprofi ist Makler.

 

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