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Zum Schutz der Weltmeere-EU einig über Verbot von Einweg-Plastik………..

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Zum Schutz der WeltmeereEU einig über Verbot von Einweg-Plastik

Datum:

Das EU-Verbot von Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten ist unter Dach und Fach. Unterhändler des Parlaments und der EU-Staaten einigten sich am Morgen.

Plastikmüll
Zahlen der EU-Kommission zufolge fallen in Europa jährlich 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an.
Quelle: dpa

Plastikteller, Trinkhalme und andere Wegwerfprodukte aus Kunststoff sollen in Europa künftig verboten werden. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich am Mittwochmorgen in Brüssel auf eine entsprechende Regelung. Das Verbot soll dazu beitragen, die Unmengen Plastikmüll in der Umwelt und in den Weltmeeren einzudämmen. In Kraft treten werden die Änderungen voraussichtlich in etwa zwei Jahren.

Spürbare Veränderungen im Alltag

Die EU-Kommission hatte im Mai vorgeschlagen, Einmalgeschirr, Strohhalme, Wattestäbchen und andere Wegwerfartikel aus Plastik zu verbieten. Die Menge an Lebensmittel-Verpackungen und Trinkbechern soll mit Reduktionszielen zurückgedrängt werden. Europaparlament und EU-Länder hatten die Pläne im Gesetzgebungsverfahren leicht verändert. Beide Seiten müssen die Einigung der Unterhändler noch offiziell bestätigen. Das gilt allerdings als Formalie.

Die Strategie gegen Plastikmüll dürfte für fast Jeden im Alltag spürbare Veränderungen bringen. Verboten werden sollen ab Anfang 2021 aber nur Gegenstände, für die es bereits bessere Alternativen gibt. Dazu gehören etwa auch Luftballonstäbe. Bedeutsam ist das Paket vor allem für die Kunststoffbranche, die nach Behördenangaben 2015 einen Umsatz von 340 Milliarden Euro machte und 1,5 Millionen Menschen beschäftigte.

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Deckel von Einwegflaschen aus Kunststoff dürfen fünf Jahre nach Inkrafttreten der Regelung nur noch in Umlauf gebracht werden, wenn sie mit der Flasche verbunden sind, damit sie nicht einzeln in der Umwelt landen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hatte gefordert, dass Staaten diese Verpflichtung mit einem Pfandsystem vermeiden können. Ein Großteil der Pfandflaschen werde mit Deckel zurückgegeben, hieß es vom Ministerium zur Begründung. Dafür fand sich jedoch keine EU-weite Mehrheit.

Tipps für den Einkauf: So reduzieren Sie Plastikmüll

  • Beim Einkauf

    Knabberzeug wird im Bioladen in Tüten gefüllt.

    Einkaufsbeutel
    Beim Einkaufen Stofftaschen oder Körbe nutzen. Wenn diese über eine lange Zeit hinweg verwendet werden, sind sie nicht nur umweltschonender als Einweg-Plastiktüten, sondern auch umweltschonender als Papiertüten.
    Weitere Tipps zur Vermeidung von Plastiktüten finden Sie hier.

    Obst und Gemüse
    Kaufen Sie Obst und Gemüse, das ohne Verpackung angeboten wird. Statt der dünnen Einweg-Plastiktüten können Sie es in dünne, wiederverwendbare Stoffbeutel packen und abwiegen.
    Laut einer Studie des Naturschutzbund Deutschland (NABU) wird 63 Prozent des Obst und Gemüses verpackt verkauft – Tendenz steigend.

    Käse und Wurst
    An manchen Käse- und Wursttheken kann man die Produkte in selbst mitgebrachte Gefäße packen lassen. Oft ist dies in kleineren Läden, Bioläden oder auf Wochenmärkten möglich. Manche Geschäfte verweigern dies mit Hinweis auf Bedenken bezüglich der Hygiene. Es gibt aber keine allgemeingültigen Hygiene-Vorschriften, die das Befüllen eigener Gefäße verbieten würden. Oft kann ein Kompromiss gefunden werden, indem mitgebrachte Gefäße befüllt werden, dabei aber nicht hinter die Theke gehalten werden dürfen.

    Milch, Joghurt und Co
    Milch und Milchprodukte in Gläsern statt in Plastikverpackungen kaufen, am besten in Mehrweg-Gläsern.

    Trinkwasser & sonstige Getränke 
    Wer Wassersprudler nutzt, spart nicht nur Verpackungsmüll ein, sondern auch das mühselige Tragen der Flaschen. Sprudler können in Deutschland gut verwendet werden, da die Trinkwasserqualität sehr gut ist. Wichtig ist nur das regelmäßige Säubern der Geräte. Wer Wasser oder andere Getränke kaufen möchte, sollte am besten Mehrwegflaschen nutzen. Am besten aus Glas, denn diese können wesentlich häufiger wieder befüllt werden als Plastikflaschen.
    Mehr Informationen rund um unser Trinkwasser finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale.

    Großverpackungen statt Einzelportionen
    Der Trend geht hin zu immer kleineren Portionen – doch dies bedeutet mehr Verpackungsmüll. Kaufen Sie große Packungen und vermeiden Sie Produkte, die mehrfach verpackt sind.

    Verpackungsfreie Supermärkte 
    In vielen Städten gibt es inzwischen kleine Supermärkte, in denen die Produkte unverpackt verkauft werden. Die Käufer können dazu ihre eigenen Gefäße mitbringen. Eine Liste der verpackungsfreien Supermärkte finden Sie hier.

    Bildquelle: dpa

  • Unterwegs

  • Haushalt

    Links

Darüber hinaus soll für eine Reihe von Einmal-Produkten mit einem gewissen Kunststoffgehalt – etwa Feuchttücher – eine Kennzeichnungspflicht gelten. Dabei soll auch auf die negativen Umweltauswirkungen hingewiesen werden.

Vorstoß zum Schutz der Ozeane

Die EU-Kommission verspricht sich von dem Plan große Umweltvorteile. Die Maßnahmen sollen den Ausstoß von Kohlendioxid um 3,4 Millionen Tonnen verringern. Bis 2030 könnten Umweltschäden im Wert von 22 Milliarden Euro vermieden werden, hieß es. Verbraucher könnten bis zu 6,5 Milliarden Euro sparen. Die Kommission begründete den Vorstoß vor allem mit dem Schutz der Ozeane. Mehr als 80 Prozent des Mülls in den Meeren seien Plastik.

Im Meer, im Duschgel, sogar im Kot: Kleinste Plastikpartikel sind überall. Die EU hat nun Strohhalme und andere Kunststoff-Produkte verboten. Und in der bayerischen Kleinstadt Freyung haben die Einzelhändler Plastik ab sofort verbannt.

Datum:

Teil der neuen Strategie ist auch die Beteiligung von Herstellern an den Kosten für die Sammlung und Verwertung der betreffenden Produkte. So könnte beispielsweise die Tabakindustrie künftig für das Einsammeln von Zigarettenstummeln zur Kasse gebeten werden. „Wer Wegwerfartikel wie Zigaretten herstellt, wird künftig mehr Verantwortung für den Müll übernehmen müssen“, sagte Umweltministerin Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „So könnte die Zigarettenindustrie zum Beispiel an den Kosten für die Reinigung von Stränden oder Parks beteiligt werden.“

„Ein Meilenstein in unserem Bemühen, Plastikmüll zu reduzieren“, twitterte die österreichische Ministerin Elisabeth Köstinger. Österreich hat derzeit den halbjährlich wechselnden Vorsitz unter den EU-Staaten inne.

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