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Altersvorsorge in Gefahr, auf deutsche Lebensversicherer kommen wegen der Zinsdürre große Probleme zu

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Altersvorsorge in Gefahr. auf deutsche Lebensversicherer kommen wegen der Zinsdürre große Probleme zu
[Inflation]

dpa/Andreas GebertDie Inflationsrate lag im Oktober auf einem 10-Jahres-Hoch

Ein Euro ist immer weniger wert, offizielle Inflationsraten werden geschönt. Doch kaum einer nimmt davon Notiz. Zugleich sind scheinbar sichere Anlagen in Gefahr, gerade für die Altersvorsorge.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im November laut vorläufiger Zahlen bei 2,3 Prozent. Auf den ersten Blick ist das nicht allzu besorgniserregend. Schließlich strebt ja die EZB eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Allerdings hat die Inflationsrate erst im Vormonat mit 2,5 Prozent ein Zehnjahreshoch erreicht. Gleichzeitig deutet alles auf weiterhin rekordniedrige Zinsen innerhalb der Euro-Zone hin. Die Realzinsen sind also trotz der geringen Inflationsrate negativ. Die Folge für Sparer: Ihre Guthaben verlieren immer mehr an Wert. Das Problem: Kaum jemand ist sich dieser Gefahr bewusst, denn auf dem Papier sieht es ja nicht so dramatisch aus.

Offizielle Inflationsraten werden geschönt

Und es kommt noch schlimmer: In Wirklichkeit liegt die Inflationsrate aktuell nicht bei 2,3 Prozent, sondern bei etwa 5 Prozent. Das Statistische Bundesamt schönt die offiziellen Inflationsraten, um die deutsche Bevölkerung zu beschwichtigen. Wie sonst könnte es sein, dass die Preise ständig deutlich steigen, die offizielle Inflationsrate aber relativ konstant niedrig ausgewiesen wird?

Über den Autor

Holger Schmitz ist Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement mit Sitz im Tessin, Schweiz.

Zwar ist die offizielle Rate nicht falsch. Sie basiert auf einem fiktiven Warenkorb, der das Einkaufsverhalten privater Haushalte widerspiegelt. Allerdings ist die offizielle Inflationsrate das Ergebnis eines ständigen Umgestaltungsprozesses der statistischen Ermittlung der Teuerungsrate. Würde man die gleichen Warenkörbe wie in den 80er Jahren zugrunde legen – bevor die Korrekturen begannen – würde die Inflation deutlich höher liegen.

Ein Trick: Die hedonische Preismessung. Hierbei rechnen die Statistiker Preiserhöhungen gegen die Qualitäts- oder Produktivitätssteigerungen von technischem Fortschritt auf. Ein VW Golf beispielsweise wurde im Laufe der Jahre immer wieder technisch verbessert. Statistisch gesehen hat das die Konsequenz, dass die permanenten Preiserhöhungen nur zum Teil in die Preismessung einfließen. Trotzdem muss der Käufer natürlich immer höhere Preise für sein Golfmodell bezahlen. Das führt dazu, dass in den offiziellen Statistiken das Wirtschaftswachstum höher, die Inflationsrate aber niedriger ausgewiesen wird als das von einem Großteil der Bevölkerung wahrgenommen wird.

Eine weitere Methode: Die Preisstatistiker gehen davon aus, dass Verbraucher auf ein vergleichbares Produkt umsteigen, wenn das andere Produkt teurer geworden ist. Wenn beispielsweise der Preis für 500 Gramm Butter stark steigt und der Preis für 500 Gramm Margarine gleich bleibt, wird so getan, als ob die Verbraucher statt Butter die gleiche Menge an Margarine gekauft hätten. Die teurere Butter wird dann im Warenkorb durch die billigere Margarine ersetzt. Und wenn ein Produkt dauerhaft zu teuer ist, wird es komplett aus dem Warenkorb entfernt. So bleibt die offizielle Inflationsrate immer relativ niedrig. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bekommt das allerdings nicht mit.

Doch warum auch sollten Politiker ihre Bürger offen darüber informieren, dass die fleißigen Sparer in den nächsten Jahren einen Großteil ihres Vermögens verlieren werden? Das Vertrauen der Bürger würden sie sofort verlieren.

Lebensversicherungen sind besonders bedroht

Hinzu kommt: Die in Deutschland gerade zur Altersvorsorge sehr beliebten Kapitallebensversicherungen sind angesichts der anhaltenden Zinsdürre besonders gefährdet. Rund 88 Millionen Lebensversicherungsverträge gibt es in Deutschland, statistisch hat also jeder Bürger mehr als eine. Doch sie garantieren längst keine Sicherheit mehr. Auf die deutschen Lebensversicherer kommen große Probleme zu.

Laut einem kürzlich bekannt gewordenen Strategiepapier des Bundesfinanzministeriums unterliegen derzeit bereits 34 Lebensversicherer einer intensivierten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Grund: Für die betreffenden Gesellschaften zeichnet sich ab, dass sie mittel- bis langfristig finanzielle Schwierigkeiten haben könnten, wenn die Leitzinsen weiterhin so niedrig bleiben wie aktuell. Somit ist bereits jetzt absehbar, dass sich bei der Altersvorsorge breiter Bevölkerungsanteile die Risiken drastisch erhöhen werden.

Hierzu passt, dass im Januar 2016 – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – Paragraf 314 des deutschen Versicherungsaufsichtsgesetzes geändert wurde. Das bedeutet im Klartext: Die Auszahlung von Geldern oder sogar die Versicherungssummen können von der BaFin neu festgelegt werden. In letzter Konsequenz führt dies dazu, dass Versicherte teilweise oder sogar ganz auf ihre Ansprüche verzichten müssen.

Doch was sollten Bürger jetzt tun, um sich aus der Zwangslage geringer Zinsen einerseits und steigender Inflation andererseits zu befreien?

Aktien schützen vor Inflation

Meine Empfehlung ist: Machen Sie es wie die Norweger und investieren Sie in Aktien. Aktieninvestoren legen ihr Kapital direkt in den Betrieben einer Volkswirtschaft an. Diese Unternehmen entwickeln sich im Zeitablauf weiter und ihr Wert an der Börse erhöht sich. Dadurch bieten Aktien einen effektiven Schutz vor Inflation und haben sich langfristig als die rentabelste Anlageklasse erwiesen.

Jedoch kommt es darauf an, in welche Unternehmen und Märkte man sein Geld investiert. Aufgrund der vielschichtigen und sich weiterhin verschärfenden Probleme innerhalb der Eurozone empfehle ich Anlegern, ihr Kapital bevorzugt in Regionen anzulegen, die stabile Rahmenbedingungen und starke Währungen bieten. Gute Beispiele hierfür sind die Schweiz und Norwegen.

 

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