Wie infam: Die Vereidigung von Movita Johnson-Harrell als erste muslimische Frau im Repräsentantenhaus von Pennsylvania begann mit einem Eklat. Laut nbc-news verwendete die Republikanerin Stephanie Borowicz am 25. März in ihrem Eröffnungsgebet anlässlich der Inauguration das Wort „Jesus“ 13 Mal – welch eine Provokation. Und sechs Mal sprach sie von „Gott“. Auch wenn der Staat im Nordosten der USA, Unterzeichnungsort der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung, für die Freiheit des christlichen Amerikas steht, so gehört es sich doch nicht, eine Muslima derart vor den Kopf zu stoßen.

Ist Borowicz, die zwei Minuten lang ihren Glauben zu Jesus Christus betonte, etwa nicht bekannt, dass die Übersetzung von Islam „Unterwerfung“ lautet? Hätte sie nur bei Wikipedia geschaut, so wäre auch den zahlreichen Gästen ihrer neuen Kollegin die Schmähung deren Glaubens erspart geblieben. Hätte sie nur nach Neuseeland geblickt, wo selbst die Premierministerin, Jacinda Ardern, ihrer Solidarität mit den Opfern des Attentats auf Muslime in der Al-Nur-Moschee von Christchurch mit einem Kopftuch, Symbol der Freiheit von Frauen, Gottgefälligkeit, Rechtgläubigkeit und Demut, Ausdruck verlieh. Diese konnte ebenso wenig wissen, dass Al-Nur für Salafismus steht, der ultrakonservativen radikalen Strömung innerhalb des Islam, die eine geistige Rückbesinnung auf die „Altvorderen“ (arabisch سلف Salaf ‚Vorfahre; Vorgänger‘) anstrebt – auch „Islamismus“ genannt. Al-Nour zielt auf die Errichtung einer theokratischen Herrschaftsordnung im Sinne des saudi-arabischen Wahhabismus‘. Deren Anhänger beabsichtigen mittelfristig, den jeweiligen Staat samt seiner Rechtsordnung und Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu einem islamischen „Gottesstaat“ umzugestalten, in dem zentrale Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wie etwa die Souveränität des Volkes oder die Achtung der Menschen- und Frauenrechte zugunsten der alleingültigen Scharia außer Kraft gesetzt werden.

Ein ausgemachter Skandal, wenn eine Christin in einem christlichen Land zu Jesus betet

Stattdessen sagte Borowicz: „Gott, vergib uns, Jesus, wir haben dich aus den Augen verloren, dich in unserem Land vergessen. Wir bitten dich, uns zu vergeben. Amen.“ Welch eine Blasphemie. Warum hat sie angesichts der Anwesenheit von Muslimen nicht zu Allah und Mohammed gebetet? Logisch, dass sich die 55 persönlichen Gäste der zu vereidigenden Politikerin in Trump-Land bereits bei Erwähnung des Wortes „Jesus“ diskriminiert fühlten. Warum hat nicht ein Imam oder Mullah das Eröffnungsgebet gesprochen? Hätte der Gesellschaft auch einen Zwischenruf erspart. Ein ausgemachter Skandal, wenn eine Christin in einem christlichen Land zu Jesus betet. Diese Rücksichtslosigkeit in Anwesenheit von Muslimen ist erschütternd, wenn schon sogar die höchsten kirchlichen Würdenträger Deutschlands, Kardinal Wölky und Bischof Bedford-Strohm, aus Achtung vor der einzig wahren Religion ihre Kreuze ablegen. In Pennsylvania aber hat man das Gebot der Unterwerfung sträflich vernachlässigt.

Movita Johnson-Harrell, erste muslimische Frau im Repräsentantenhaus von Pennsylvania, fordert Toleranz, die sie selbst nicht bereit ist zu gewähren | Foto: Screenshot Youtube

Was Johnson-Harrell nicht verborgen blieb: „Das Gebet ist sehr beleidigend für mich, meine Gäste und andere Mitglieder des Hauses“ beschwerte sie sich beim Pennsylvania Capitol Star. Es stelle außerdem die „Islamophobie“ dar, „die bei einigen existiert, Vertretern, die die Menschen repräsentieren sollen“. Sie habe mit Diskriminierungen gerechnet, nicht aber an dem Tag ihrer Vereidigung. Die Anrufung sei anstößig gewesen, „Jesus als Waffe“ einzusetzen, nicht in Ordnung. Ihren Amtseid aber musste sie sicherlich auf die Bibel ablegen: der nächste Fauxpas.

Und obendrein bleibt Borowicz stur und uneinsichtig. Sie will keine Zwischenrufe gehört haben, wolle sich keineswegs entschuldigen. Was den Demokraten Frank Dermody im Nachhinein auf die Palme brachte: „Wir haben noch nie mit einem Gebet begonnen, das uns trennt. Es soll uns eigentlich zusammenbringen.“ Stattdessen hat man die Angehörigen eines bestimmten Glaubens mal wieder beleidigt. Sie lassen dabei geflissentlich unter den Tisch fallen, dass laut CBS-News ein anderer muslimischer Gesetzgeber, der republikanische Abgeordnete Jason Dawkins, bei solch einer Veranstaltung am Dienstag in Philadelphia aus dem Koran las. Dies wurde mit Applaus bedacht!

Den christlichen Amis hingegen bleibt nun die schwere Überlegung, wie man künftig beizeiten mit einem geeigneten Unterwerfungsgebet auf den Zug vorauseilenden Gehorsams aufspringen kann. Andererseits könnte sich aber auch die so heftig beleidigte Mrs. Johnson-Harrell vom Imam ihres Vertrauens den Koran rezitieren lassen. Und lernen, dass Muslime Jesus als einen der großen Propheten (Nabi) und Gesandten Gottes (Rasul) verehren. Mehrfach wird Jesus im Koran mit seinem Beinamen al-Masih, Messias oder Christus, genannt. 15 Suren erwähnen ihn; 108 Verse beziehen sich auf auf den „Sohn der Maria“. Nicht, dass jetzt jemand der Demokratin unterstelle, sie dulde keine andere Religion neben der eigenen…

„Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam“

Druckfrisch und brandneu:COMPACT-Spezial 21 „Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam“.1999 war das Jahr des grünen Verrats am Frieden: Beim völkerrechtswidrigen NATO-Krieg gegen Jugoslawien spielte Joschka Fischer die erste Geige. Sein Verdienst war es, die Aggression antifaschistisch zu legitimieren: Man müsse dem serbischen Hitler aka Slobodan Milosevic entgegentreten und ein Auschwitz an den Muslimen im Kosovo verhindern. „Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam“ entlarvt die Lügen aus dem Jahr 1999 und zeigt auf, wie sich die Grünen auch in weiteren Konflikten immer auf die Seite der Gotteskrieger stellten: in Afghanistan in den 1980er Jahren, in Bosnien 1992 bis 1995, in Mazedonien 2001, in Libyen 2011, in Syrien bis heute.

Der geneigte Leser wird sich nun fragen, was die USA, deren nunmehr überflüssiger Grundsatz „In God we trust“ lautet, mit Deutschland zu tun haben. Nun, um einen vergleichbaren Skandal zu vermeiden, ist eine Änderung des Prozederes bei Vereidigungen von Politikern hierzulande ebenfalls dringendst geboten; immerhin stehen Wahlen vor der Tür, und immer mehr Muslime haben bei unserer Gesetzgebung ein Wörtchen mitzureden. Die Formel, „so wahr mir Gott helfe“, ist nicht länger opportun, sondern kontraproduktiv. So sollten zwingend Bekundungen der Loyalität gegenüber unserer sogenannten Verfassung, unseren Gesetzen und unseren Staat künftig auf den Koran geäußert werden. Auch der Bundespräsident sollte sich mit seinem Wunsch nach „Gottes Segen“ bei der Überreichung der Ernennungsurkunden zurückhalten. Es könnte Muslime traumatisieren, sie in ihrer Opferrolle bestärken. Es reicht völlig aus, weiterhin in gewohnter Manier Artikel 56 des Grundgesetzes (GG) zu beherzigen, demzufolge Bundeskanzler und Bundesminister den vorgesehen Eid, ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm zu wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann walten zu lassen“.

„Der Islam gehört zu Deutschland.“ Dieser Satz des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, den andere Politiker bestätigen, markierte 2010 den Auftakt zur Islamisierung unseres Landes. Inzwischen gehören Burkas, Muezzine und Halal in vielen Städten zur alltäglichen Zumutung. Mit der Asylflut nahm der schleichende Umbau Deutschlands zum Scharia-Staat so richtig Fahrt auf. Islamistische Schlägerbanden terrorisieren Christen in Asylheimen, ungehemmte Gewaltausbrüche und Frauenjagden verwandeln unsere Straßen in No-Go-Areas für Deutsche. Angesichts der vorauseilenden Unterwerfung unter diese Ideologie, die nicht nur hierzulande freiwillig vonstatten geht, wie vorangehender Artikel bestätigt, sei „COMPACT Spezial Nr. 10 Islam – Gefahr für Europa“ jedem ans Herz gelegt. Es vermittelt Fakten zur Entwicklung des Islam: von seinem Gründer Mohammed über die blutige Expansion bis vor die Tore Wiens zum heutigen globalen Dschihad von IS & Co. Zu Wort kommen etwa die Islamaussteigerin Sabatina James, der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider und der langjährige Nachrichtenjournalist Hans-Hermann Gockel. Exklusiv besuchte COMPACT eine Gruppe junger Muslime, die sich für eine radikale Reform ihrer Religion einsetzen und im Fadenkreuz der etablierten Verbände und Salafistengruppen stehen.