Copyright by GuenterDraxler

Archive for März 2019|Monthly archive page

Freie Finanzberater fürchten neue EU-Regeln……………..

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 12:19 pm

Freie Finanzberater fürchten neue EU-Regeln

Von: Anke Rezmer

Bisher werden freie Finanzberater weniger streng nach der Gewerbeordnung reguliert und von den Gewerbeaufsichtsämtern beaufsichtigt. Tetra images/Getty ImagesBisher werden freie Finanzberater weniger streng nach der Gewerbeordnung reguliert und von den Gewerbeaufsichtsämtern beaufsichtigt. Tetra images/Getty Images

 

Bis zur Sommerpause soll es offenbar neue EU-Regeln für die Finanzberatung geben. Freie Finanzberater fürchten um ihre Existenzgrundlage.Bisher werden freie Finanzberater weniger streng nach der Gewerbeordnung reguliert und von den Gewerbeaufsichtsämtern beaufsichtigt. Tetra images/Getty Images

Finanzberater

Bisher werden freie Finanzberater weniger streng nach der Gewerbeordnung reguliert und von den Gewerbeaufsichtsämtern beaufsichtigt.

FrankfurtSeit gut einem Jahr gibt es Spekulationen: Werden auch für freie Finanzberater, die nicht einer Bank oder Versicherung angehören, die EU-Regeln für die Finanzberatung nach Mifid II gelten? Zumindest scheint sich eine strengere Regulierung abzuzeichnen.

Die Bundesregierung muss dazu eine Verordnung erlassen, die schon für Sommer 2018 angekündigt war. Die rund 37.000 Berater, vielfach selbstständige Einzelkämpfer oder Betriebe mit wenigen Mitarbeitern, sind nervös: Wenn sie ebenso streng reguliert werden wie ihre Kollegen in Banken und Sparkassen, dürfte das einen gewichtigen Teil von ihnen die Existenz kosten. Für Anleger könnte sich die Finanzberaterlandschaft also deutlich verändern.

Bis zur Sommerpause sollen die neuen Regeln verkündet werden, heißt es aus informierten Kreisen. „Der überarbeitete Verordnungsentwurf befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung“, lauten die dürren Worte aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Ende 2018 hatte Minister Peter Altmaier die Meinungen der Finanzverbände dazu gehört, nun arbeiten Experten an den neuen Regeln.

Sorgen dürfte den vielen freien Finanzberatern, Finanzanlagenvermittler genannt, das Ergebnis einer Anfrage der FDP an die Bundesregierung bereiten: Altmaiers Kollegen erklärten Anfang März, dass „die Bundesregierung eine zügige Übertragung der Aufsicht über Finanzanlagenvermittler auf die Bafin anstrebt“.

Dazu würden die Vorschriften der sogenannten Finanzanlagenvermittlungsverordnung so angepasst, dass das für Vermittler anwendbare Recht nach Umsetzung der EU-Richtlinie Mifid II „deutlich umfangreicher und komplexer“ werde.

Bisher werden diese freien Finanzberater weniger streng nach der Gewerbeordnung reguliert und von den Gewerbeaufsichtsämtern beaufsichtigt. Bankberater überwacht dagegen die Finanzaufsicht Bafin. Viele der Berater arbeiten für große Finanzvertriebe wie DVAG oder MLP, die sie mit Informationen versorgen und ihnen eine Auswahl an Finanzprodukten vorgeben. Andere Berater haben sich Maklerpools angeschlossen, die sie technisch unterstützen.

MIFID II

Bei den neuen EU-Regeln zur Anlageberatung gibt es noch viel Verbesserungspotenzial

Meist verkaufen die Berater Fonds, viele dürfen auch Versicherungen vermitteln. In der Regel leben diese Finanzberater von Provisionen, die sie beim Verkauf von Produkten und laufend vom Anbieter bekommen. Nur wenige Berater verlangen für ihre Arbeit vom Anleger ein Honorar. Sie empfehlen oft andere Produkte wie Indexfonds (ETF), für die keine Provisionen fließen.

Wenn für diese Berater nun auch die EU-Vorgaben gelten würden, würde der Alltag für viele von ihnen deutlich stressiger: Wer sich wie viele Finanzberater unabhängig nennt, müsste eine hinreichend breite Auswahl verschiedener Anbieter vorhalten. Produkte bestimmter Risikoklassen müssten Anlegern und deren Zielen und Risikoneigung zugeordnet und dies muss ihnen erklärt werden.

Zudem wären alle Kosten einer Geldanlage vor und nach dem Kauf in Euro auszuweisen. Diskutiert wird zudem, ob auch sie Telefongespräche mit ihren Kunden aufzeichnen müssen.

Ein besonders strittiger Punkt ist auch hier das Thema Provisionen. Zuvor zeichnete sich ab, dass die freien Berater nicht wie Bankberater künftig nur diese Gebühren kassieren dürfen, wenn sie eine Qualitätsverbesserung in der Beratung nachweisen. Das scheint nun doch zu kommen. „Das wäre Irrsinn“, meint Christian Hammer, Geschäftsführer beim Maklerpool Netfonds.

Die meisten freien Berater lebten von Provisionen, ihnen würde die Existenzgrundlage entzogen. Damit wäre der Finanzberatung nicht gedient, meint er. Denn die Anleger im Land wollten für Beratung nicht direkt bezahlen. Nicht die Provisionen seien das Problem, sondern falsche Beratung und falsche Produkte. „Hier schießt der Gesetzgeber über das Ziel hinaus“, meint Hammer.

Für Verbraucherschützer ist aber genau das der Kern des Übels: Immer wieder monieren sie, dass eine provisionsgesteuerte Beratung eben nicht zum bestmöglichen Ergebnis für Anleger führe, sondern nur dazu, dass die Berater die Produkte mit den höchsten Provisionen vertreiben.

Vorerst warten die zigtausend freien Berater weiter sorgenvoll auf die Bundesregierung. Unter einer Mifid-II-Regulierung dürfte rund die Hälfte der freien Berater kapitulieren, meinen Experten wie Hammer. Dann würden vermutlich viele Menschen neu darüber nachdenken, über welchen Pfad sie zur Geldanlage kommen.

Vollständiges Impressum

Todesstrafe für Schwule in Brunei – Clooney ruft zum Hotel-Boykott auf……………. 

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 11:43 am

Todesstrafe für Schwule in Brunei – Clooney ruft zum Hotel-Boykott auf

Hollywood-Star George Clooney hat wegen der Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in dem südostasiatischen Kleinstaat Brunei zu einem Boykott von Luxushotels im Besitz des herrschenden Sultans Hassanal Bolkiah aufgerufen.

Quelle: WELT / Sebastian Struwe

AUTOPLAY
Jahrelang stieg Schauspieler George Clooney in einigen Luxushotels ab – nicht wissend, dass die dem Sultan Hassanal Bolkiah gehören. Weil der nun in Brunei die Todesstrafe für Homosexuelle einführen will, plädiert Clooney für den weltweiten Boykott der Hotels.

In einer Gastkolumne für das Filmportal „Deadline.com“ listete der Oscarpreisträger am Donnerstag neun Luxusherbergen in England, Frankreich, Italien und Kalifornien auf, die der Brunei Investment Agency gehören.

Mit jedem Besuch dieser Hotels würde man dazu beitragen, die Ermordung unschuldiger Menschen zu finanzieren, mahnte Clooney. Der Star verwies auf die bevorstehende Verschärfung des Scharia-Strafrechts in dem Sultanat. Wenn Homosexuelle Sex miteinander haben, droht ihnen vom 3. April an, dass sie wie im Mittelalter zu Tode gesteinigt werden. Bislang stehen auf homosexuelle Beziehungen bis zu zehn Jahre Haft. Clooney ist mit der britischen Menschenrechtsanwältin Amal Clooney verheiratet.

Clooney hat „Hausaufgaben“ nicht gemacht

Der Sultan sei einer der reichsten Männer der Welt, schreibt Clooney. Mörderische Regime könne man kaum ändern, aber man könne Banken und Unternehmen, die mit ihnen Geschäfte machen, an den Pranger stellen. Clooney räumte zugleich ein, dass er selbst unwissentlich – ohne seine „Hausaufgaben“ gemacht zu haben – in einigen dieser Luxushotels abgestiegen sei.

Am Ende seines Artikels listete er sie alle auf und schrieb dazu: „Nun liegt es an jedem Einzelnen von uns und was wir draus machen.“ Betroffen sind laut Clooney das „Hotel Bel-Air“ und das „Beverly Hills Hotel“ (beide Los Angeles), „The Dorchester“ und das „45 Park Lane“ (beide in London), „Coworth Park“ (Ascot), „Le Meurice“ und das „Hotel Plaza Athénée“ (beide Paris), das „Hotel Eden“ (Rom) sowie das „Hotel Principe di Savoia“ (Mailand).

Jahrelang stieg Schauspieler George Clooney in einigen Luxushotels ab – nicht wissend, dass die dem Sultan Hassanal Bolkiah gehören. Weil der nun in Brunei die Todesstrafe für Homosexuelle einführen will, plädiert Clooney für den weltweiten Boykott der Hotels.

                                                                                                                   Vollständiges Impressum

Internationaler Aufruf: Stoppt 5G auf der Erde und im Weltraum! – Wie können wir uns schützen?………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 11:05 am

Internationaler Aufruf: Stoppt 5G auf der Erde und im Weltraum! – Wie können wir uns schützen?

13. März 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

An die Vereinten Nationen (UNO), die WHO, die EU, den Europarat und die Regierungen aller Nationen

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler, Ärzte, Umweltschutzorganisationen und Bürger aus vielen Ländern, sprechen uns dringend für einen sofortigen Stopp des Ausbaus und Einsatzes des 5G Funknetzwerks (Internet der fünften Generation) aus, darin eingeschlossen auch der Einsatz von 5G Sendeanlagen auf Weltraumsatelliten. Der Einsatz von 5G wird eine massiv erhöhte Einwirkung hochfrequenter Strahlung (HF) auf den Menschen zur Folge haben, zusätzlich zu den bereits jetzt genutzten 2G-, 3G- und 4G-Telekommunikations-Netzwerken. Die gesundheitsschädigende Wirkung von Hochfrequenzstrahlung auf Mensch und Umwelt ist bewiesen. Die Anwendung von 5G stellt ein Experiment an der Menschheit und der Umwelt dar, was durch internationales Recht als Verbrechen definiert ist.

 

 

Zusammenfassung

Telekommunikationsunternehmen sehen mit der Unterstützung der jeweiligen Regierungen weltweit die Einführung der fünften Generation drahtloser Netzwerke (5G) innerhalb der nächsten zwei Jahre vor. Man kann davon ausgehen, dass dies nie dagewesene gesellschaftliche Veränderungen im globalen Maßstab zur Folge haben wird. „Smarte“ Wohnungen, „smarte“ Unternehmen, „smarte“ Autobahnen, „smarte“ Städte und selbstfahrende Autos werden zum Alltag gehören. Nahezu alle Dinge, die wir kaufen, sollen mit Antennen und Mikrochips ausgestattet und mit dem Internet verbunden sein, von Kühlschränken und Waschmaschinen bis hin zu Milchpackungen, Haarbürsten und Babywindeln. Jedem Menschen soll durch 5G ein Zugang zu ultraschnellem drahtlosem Internet mit geringen Ladezeiten an jedem Ort des Planeten ermöglicht werden, sogar in Regenwäldern, inmitten der Ozeane und in der Antarktis.

Was in weiten Kreisen nicht wahrgenommen wird, ist, dass aus dem Einsatz von 5G weltweite, noch nie dagewesene Konsequenzen für die Umwelt resultieren werden. Die für die Zukunft geplante Verteilungsdichte von Hochfrequenzsendern ist kaum vorstellbar. Zusätzlich zur Errichtung von Millionen neuer 5G-Basisstationen auf der Erde und der Aussendung von 20.000 neuen Weltraumsatelliten, werden nach Schätzungen bis zum Jahr 2020 circa 200 Milliarden sendefähige Objekte und einige Jahre später sogar eine Billion sendefähige Objekte mit dem „Internet der Dinge“ (Internet of Things) verbunden sein. Mitte 2018 wurde bereits in Qatar, Finnland und Estland kommerzielles 5G mit niedrigeren Frequenzen und langsameren Übertragungsraten getestet. Der Ausbau von 5G mit extrem hohen Frequenzen (Wellenlängen im Millimeterbereich) ist für Ende 2018 geplant.

Obwohl dies immer wieder geleugnet wird, gibt es eine große Zahl an Belegen für die Tatsache, dass Hochfrequenzstrahlung (HF) dem biologischen Leben schadet. Das bereits gesammelte, heute vorliegende klinische Beweismaterial zu diesem Thema umfasst mehr als 10.000 durch Fachleute gegengeprüfte Studien. Darin wird belegt, dass elektromagnetische Felder maßgeblich verantwortlich sind für verschiedenste Beeinträchtigungen des Menschen, für die Schädigung der DNA, der Zellen und Organsysteme bei einer großen Vielzahl von Pflanzen und Tieren, und für die heute wichtigsten Zivilisationskrankheiten: Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes.

Werden die Pläne der Telekommunikationsindustrie für den Ausbau von 5G tatsächlich wie vorgesehen umgesetzt, so wird kein Mensch, kein Tier, kein Vogel, kein Insekt und keine Pflanze auf diesem Planeten den aus 5G resultierenden Belastungen entkommen können. Dies gilt 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, bei Feldstärken von HF-Strahlung, die um das zehn- bis hundertfache höher sind als heute, und ohne jede Möglichkeit, diesen elektromagnetischen Einflüssen noch irgendwo auf dem Planeten zu entkommen. Die Pläne zur Implementierung von 5G drohen ernste, irreversiblen Konsequenzen für den Menschen und dauerhafte Schäden in allen Ökosystemen der Erde zur Folge zu haben.

In Übereinstimmung mit ethischen Geboten und internationalen Abkommen müssen sofortige Maßnahmen ergriffen werden, um die Menschheit und die Umwelt zu schützen.

5G wird eine massive Erhöhung hochfrequenter Strahlung zur Folge haben, der sich niemand mehr entziehen kann

5G auf der Erde
Um die enormen Datenmengen zu übertragen, die für das Internet der Dinge (Internet of Things) benötigt werden, wird die 5G-Technologie, sobald sie vollständig eingeführt ist, Wellen mit extrem kurzer Wellenlänge (Millimeterwellen) verwenden, die Feststoffe nur schlecht durchdringen können. Aus diesem Grund wird es nötig sein, in jedem Stadtgebiet Basisstationen in 100-Meter-Abständen zu installieren. Im Unterschied zu früheren Generationen drahtloser Technologie, bei denen eine einzelne Antenne über ein großes Gebiet sendete, werden 5G-Basisstationen und 5G-Geräte eine Vielzahl von Antennen haben, die als phasengesteuerte Gruppenantenne (phased array) angeordnet sind, und die gebündelte, lenkbare, laserähnliche Strahlen aussenden.

Jedes 5G-Mobiltelefon wird dutzende winziger Antennen enthalten, die zusammen einen dicht gebündelten Strahl zum nächstgelegenen Funkmasten schicken. Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat bereits Regeln erlassen, die erlauben, dass die effektive Leistung dieser Strahlen bis zu 20 Watt betragen darf, was dem Zehnfachen der erlaubten Leistung für heute zugelassene Mobiltelefone entspricht. Jede 5G-Basisstation wird hunderte bis tausende von Antennen enthalten, die vielteilige laser-ähnliche Strahlen gleichzeitig an alle Mobiltelefone und Endgeräte in ihrem Versorgungsbereich senden. Diese Technologie wird „Multiple Input Multiple Output“ (MIMO) genannt. Die von der Federal Communications Commission (FCC) eingeführten Regeln erlauben, dass die effektive Strahlungsleistung einer 5G-Basisstation bis zu 30.000 Watt pro 100 MHz Bandbreite, also 300.000 Watt pro 1 GHz Bandbreite betragen dürfen, was einer zehn- bis hundertfachen Erhöhung im Vergleich zu aktuell zulässigen Werten von Basisstationen entspricht.

5G im Weltraum
Mindestens fünf Unternehmen5 beabsichtigen, 5G aus dem Weltraum mit Hilfe von 20.000 Satelliten in niederen und mittleren Erdumlaufbahnen zu senden, was die gesamte Erde durch starke, gebündelte, steuerbare Strahlen abdecken würde. Jeder Satellit wird extrem kurzwellige Wellen (Millimeterwellen) mit einer effektiven Strahlungsleistung von bis zu 5 Millionen Watt mit Hilfe tausender als phasengesteuerte Gruppenantenne (phased array) angeordneter Antennen senden. Obwohl die tatsächlich am Boden auftreffende Strahlungsenergie dieser Satelliten geringer ist als jene der Boden-Antennen, werden die Satelliten auch all jene Bereiche der Erde bestrahlen, die nicht von den anderen Sendern erreicht werden. Darüberhinaus wird diese Strahlungsenergie zusätzlich zu den Strahlungen von Milliarden von Internet-Of-Things-Objekten am Boden vorhanden sein. Noch wichtiger ist dabei, dass sich die Satelliten in der Magnetosphäre der Erde (dem Erdmagnetfeld) befinden und dadurch einen bedeutenden Einfluss auf die natürliche Elektrizität der Atmosphäre haben. Die damit einhergehende Veränderung des elektromagnetischen „Klimas“ der Erde wird möglicherweise eine noch größere Bedrohung für das Leben darstellen als die Strahlung der bodengestützten Antennen (siehe unten).

Schädliche Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung sind bereits nachgewiesen

Schon bevor 5G entwickelt wurde, riefen Dutzende Petitionen und Appelle internationaler Wissenschaftler, darunter der von mehr als 3.000 Ärzten unterzeichnete Freiburger Appell, dazu auf, den weiteren Ausbau von drahtlosen Technologien und neuen Basisstationen zu stoppen. Im Jahr 2015 teilten 215 Wissenschaftler aus 41 Ländern ihre alarmierenden Bedenken den Vereinten Nationen (UN) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Darin erklärten sie unmissverständlich: „Zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen haben gezeigt, dass elektromagnetische Felder lebende Organismen bereits bei Werten beeinflussen, die weit unterhalb der meisten internationalen und nationalen Richtlinien liegen“. Mehr als 10.000 von Experten verifizierte wissenschaftliche Studien belegen, dass elektromagnetische Strahlung die menschliche Gesundheit schädigt. Diese schädlichen Effekte umfassen:

Auswirkungen bei Kindern sind Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHD) undAsthma.

Schäden gehen weit über die menschliche Spezies hinaus, da es zahlreiche Beweise für Schäden an verschiedenen Pflanzen- und Wildtieren und Versuchstieren gibt, darunter:

Negative mikrobiologische Wirkungen wurden ebenfalls nachgewiesen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO gelangte 2011 zu dem Schluss, dass HF-Strahlung mit Frequenzen von 30 kHz bis 300 GHz möglicherweisekrebserregend für den Menschen ist (klassifizuert in Kategorie 2B). Forschungserkenntnisse, darunter aktuelle Studien über die Korrelation von Mobiltelefonnutzung und dem Risiko von Gehirnkrebs, weisen darauf hin, dass Hochfrequenz-Strahlung für den Menschen nachweislich krebserregend ist. Aus diesem Grund sollte Hochfrequenzstrahlung (HF) als Karzinogen der Kategorie 1 eingestuft werden, wie für Tabakrauch und Asbest bereits geschehen.

Die meisten heute verwendeten drahtlosen Übertragungstechnologien sind pulsmoduliert. Gesundheitsschäden werden sowohl durch die hochfrequente Trägerwelle als auch
durch die niederfrequente Pulsung verursacht.

Der Einsatz von 5G-Satelliten muss verboten werden

Die Erde, die Ionosphäre und die untere Atmosphäre bilden das System natürlicher Elektrizität, in dem wir leben. Es ist allgemein bekannt, dass die biologische Rhythmen von Menschen, Vögeln, Hamstern und Spinnen vom natürlichen elektromagnetischen Umfeld gesteuert werden und dass das Wohlergehen aller Organismen von der Stabilität dieses Umfelds abhängig ist. Dies schließt auch die elektrischen Eigenschaften der Atmosphäre ein. In einer bahnbrechenden Publikation behandelte Cherry die Bedeutung der Schumann-Resonanz sowie die Frage, warum ionosphärische Störungen Veränderungen von Bluthochdruck und Melatonin bewirken und in weiterer Konsequenz „Krebs, Fortpflanzungsstörungen, Herz- und neurologische Erkrankungen sowie den Tod“ verursachen können.

Das elektromagnetischen Umfeld der Erde wurde bereits durch die Hochspannungsleitungen verändert. Oberwellen der Starkstromleitungen erreichen die Ionosphäre und Magnetosphäre der Erde, wo sie durch Wellen-Teilchen-Wechselwirkungen verstärkt werden. Im Jahr 1985 warnte Dr. Robert O. Becker, dass die von Starkstromleitungen verursachten Oberwellen bereits die Struktur der Magnetosphäre verändert haben und dass die weitere Ausweitung dieses Effekts „die Lebensfähigkeit aller Lebewesen auf der Erde bedroht“. Der Einsatz zehntausender Satelliten in der Ionosphäre und in der Magnetosphäre, welche modulierte Signale mit Millionen von Watt Leistung und in Millionen unterschiedlichen Frequenzen aussenden, wird voraussichtlich unsere elektromagnetische Umwelt über unsere Anpassungsfähigkeit hinaus verändern.

Informelle Beobachtungen haben bereits Belege geliefert, die darauf schließen lassen, dass die etwa 100 (einhundert) Satelliten, die seit 1998 aus einer erdnahen Umlaufbahn 2G- und 3GTelefondienste zur Verfügung stellen, ernsthafte Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben. Solche Auswirkungen können nicht allein durch die am Boden auftreffenden, vergleichsweise niedrigen Strahlendosen erklärt werden. Erkenntnisse aus anderen relevanten wissenschaftlichen Disziplinen müssen bei der Erklärung mitberücksichtigt werden, wie etwa die Bereiche der Atmosphärenphysik und der Akupunktur.Eine Erweiterung um 20.000 5G-Satelliten wird das globale System natürlicher Elektrizität zusätzlich verschmutzen und die Schumann-Resonanzenverändern, in deren Einfluss sich alles Leben auf der Erde entwickelt hat.
Die Auswirkungen davon wären sehr umfassend und könnten tiefgreifende Schäden zur Folge haben.

5G ist qualitativ und quantitativ anders zu beurteilen als 4G

Die Vorstellung, dass wir einezehn- bis hundertfach höhere Strahlendosis als heute bei extrem kurzen Wellenlängen ohne negative Auswirkungen vertragen würden, basiert auf einer völlig fehlerhaften Modellvorstellung vom menschlichen Körpers als einer mit einer homogenen Flüssigkeit gefüllten Schale. Die Annahme, Millimeterwellen (Wellen mit extrem kurzer Wellenlänge) könnten die Haut nicht durchdringen, ignoriert die Tatsache, dass Nerven, Blutgefäße80,81 und andere elektrisch leitende oder leitfähige Strukturen strahlungsinduzierte Ströme tief in den Körper hineintragen können. Ein weiterer, möglicherweise noch schwerwiegenderer Irrtum ist, dass phasengesteuerte Gruppenantennen (phased arrays) keine gewöhnlichen Antennen sind. Wenn ein gewöhnliches elektromagnetisches Feld in den Körper
eindringt, bewirkt es, dass Ladungen sich bewegen und elektrische Ströme fließen. Wenn aber extrem kurze elektromagnetische Impulse in den Körper eindringen, geschieht etwas anderes: die sich bewegenden Ladungen werden selbst zu kleinen Antennen, die noch einmal zusätzlich das elektromagnetische Feld ausstrahlen und dieses tiefer in den Körper hineinsenden. Diese repetierten, weitergeleiteten Wellen werden Brillouin-Vorläufer genannt. Diese werden bedeutend, wenn sich entweder die Leistung oder die Phase der Wellen sich schnell genug ändert. Die 5G-Technologie wird vermutlich beide Kriterien erfüllen.

Des Weiteren birgt gerade oberflächliches Eindringen der Strahlung eine Bedrohung für die Augen, für die Haut als größtes Organ des Körpers, sowie für sehr kleine Lebewesen. Aktuelle von Experten verifizierte Studien sagen Verbrennungen (thermal skin burns) beim Menschen durch 5G-Strahlung voraus. Für Insekten, die bei Millimeterwellen (Wellen mit extrem kurzen Wellenlängen) im Vergleich zu den derzeit verwendeten Wellenlängen bis zu 100 mal höhere Strahlendosen absorbieren, wird in diesen Studien resonante Absorption (resonant absorption)  vorausgesagt. In Anbetracht dessen, dass die Population vonfliegenden Insekten seit 1989 sogar in Naturschutzgebieten um 75-80% zurückgegangen ist, könnte die 5G-Strahlung katastrophale Auswirkungen auf Insektenpopulationen weltweit haben. Eine 1986
durchgeführteStudie von 1986 von Om Gandhi  warnt davor, dass Millimeterwellen sehr stark von der Hornhaut des Auges absorbiert werden und dass gewöhnliche Kleidung, die eine Dicke im Millimeterbereich hat, die Absorption von Energie durch die Haut aufgrund resonanzartigerEffekte verstärkt. Russell fasste (2018)  die bekannten Auswirkungen von Millimeterwellen auf die Haut, die Augen (einschließlich Linsentrübungen), die Herzfrequenz, das Immunsystem und die DNA zusammen.

Aufsichtsbehörden haben bewusst die wissenschaftlichen Belege für Gesundheitsschäden ausgeblendet

Während die Interessensvertreter bei der Entwicklung von 5G bisher die Industrie und die Regierungen waren, wurden tausende von Fachleuten verifizierte Studien renommierter internationaler Wissenschaftler, die die biologischen Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Insekten und Pflanzen untersucht und dokumentiert haben, nicht berücksichtigt. Der Grund für die derzeit völlig unzureichenden Sicherheitsrichtlinien ist, dass Interessenkonflikte bei den die Standards ausarbeitenden Gremien bestehen, und zwar „aufgrund ihrer Beziehungen zu Telekommunikations- oder Elektrizitätsunternehmen, die die Unparteilichkeit untergraben, welche für die Ausarbeitung von Standards zur Exposition durch nicht-ionisierende Strahlung maßgebend sein sollte“. Professor Emeritus Martin L. Pall erläutert in seiner Literaturübersicht im Detail diese Interessenskonflikte und bietet eine Übersicht über wichtige Studien, die in der Entwicklungsphase von 5G unberücksichtigt blieben.

Aufsichtsbehörden haben bewusst die wissenschaftlichen Belege für Gesundheitsschäden ausgeblendet

Während die Interessensvertreter bei der Entwicklung von 5G bisher die Industrie und die Regierungen waren, wurden tausende von Fachleuten verifizierte Studien renommierter internationaler Wissenschaftler, die die biologischen Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Insekten und Pflanzen untersucht und dokumentiert haben, nicht berücksichtigt. Der Grund für die derzeit völlig unzureichenden Sicherheitsrichtlinien ist, dass Interessenskonflikte bei den die Standardsausarbeitenden Gremien bestehen, und zwar „aufgrund ihrer Beziehungen zu Telekommunikations- oder Elektrizitätsunternehmen, die die Unparteilichkeit untergraben, welche für die Ausarbeitung von Standards zur Exposition durch nicht-ionisierende Strahlung maßgebend sein sollte“. Professor Emeritus Martin L. Pall erläutert in seiner Literaturübersicht im Detail diese Interessenskonflikte und bietet eine Übersicht über wichtige Studien, die in der Entwicklungsphase von 5G unberücksichtigt blieben.

Hochfrequenzstrahlung (HF) hat sowohl kurzfristige als auch chronische Auswirkungen

Hochfrequenzstrahlung (HF) hat sowohl unmittelbar auftretende als auch langfristige Effekte. Krebs und Herzerkrankungen sind Beispiele für Langzeiteffekte. Veränderungen des Herzrhythmus und der Gehirnfunktion (EEG) sind Beispiele für unmittelbare Auswirkungen. Ein Syndrom, das in der ehemaligen Sowjetunion Radiowellenkrankheitgenannt wurde und heute weltweit als Elektrosensibilität(electromagnetic hypersensitivity(EHS) bezeichnet wird, kann entweder akut oder chronisch sein. Professor Dr. Karl Hecht hat eine ausführliche Übersicht dieser Syndrome veröffentlicht, die aus mehr als 1.500 Arbeiten russischer Wissenschaftler sowie den Krankheitsgeschichten von mehr als 1.000 seiner eigenen Patienten in Deutschland zusammengestellt wurde. Die objektiven Befunde umfassen dabei Schlafstörungen, Anomalien von Blutdruck und Herzfrequenz, Verdauungsstörungen, Haarausfall, Tinnitus und Hautausschlag. Zu den subjektiven Symptomen zählen Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, grippeähnliche Symptome und Herzschmerzen.

Der EUROPAEM-EMF-Leitfaden 2016 (EUROPAEM: Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V.) stellt fest, dass EHS (electromagentic hypersensitivity) entsteht, wenn Menschen „in ihrem täglichen Leben ständig“ stärkeren elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, und dass eine „Reduktion und Prävention der Exposition“ notwendig für die Gesundung dieser Patienten ist.104 EHS sollte nicht länger als eine Krankheit betrachtet werden, sondern als eine Verletzung aufgrund einer toxischen Umwelt, die immer größere Teile der Bevölkerung betrifft. Zurzeit wird die Zahl der weltweit an EHS (electromagentic hypersensitivity) leidenden Menschen auf 100 Millionen geschätzt. Innaher Zukunft könnten nahezu alle Menschen betroffen sein, falls der weltweite Ausbau von 5G wie geplant voranschreitet.

Die Brüsseler internationale wissenschaftliche Erklärung zu EHS und multipler chemischer Sensitivität (MCS) stellte 2015 fest: „Tatenlosigkeit bedeutet Kosten für die Allgemeinheit ist und keine Option mehr […] Wir stimmen darin überein, dass hierin eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit besteht […] und es ist dringend erforderlich, dass größere grundlegende Präventionsmaßnahmen ergriffen und vorrangig behandelt werden, um dieser weltweiten Pandemie aussichtsreich zu begegnen.“

Regierungen weltweit scheitern in ihrer Fürsorgepflicht für die Bevölkerung

In ihrer Eile, 5G zu implementieren und die uneingeschränkte Nutzung des Weltraums zu fördern, unternehmen die Europäische Union, die USA und nationale Regierungen weltweit Schritte, um dafür ein „barrierefreies“ Regelungsumfeld sicherzustellen. Sie verbieten lokalen Behörden, Umweltgesetze durchzusetzen, während „im Interesse einer schnellen und kostengünstigen Einführung unnötige Lasten […] wie kommunale Planungsverfahren [und] die Vielfalt spezifischer Grenzwerte für elektromagnetische Felder (EMF) ebenso wie die Vielfalt der Methoden, um diese zu ermitteln“ beseitigt werden.

Regierungen erlassen bereitsGesetze, um die Nutzung drahtloser Anlagen auf allen öffentlichen Wegen und Straßen rechtlich zu ermöglichen. 112 Bis dato wurden die meisten drahtlosen Anlagen auf Privatgrundstücken in gewisser Entfernung von Häusern und Geschäften errichtet. Da die Implementierung von 5G erfordert, dass die Sendeanlagen weniger als 100 Meter voneinander entfernt sind, wären diese in weiterer Folge direkt auf dem Bürgersteig, vor Wohnhäusern und Geschäften und dicht über den Köpfen von Fußgängern zu finden, einschließlich Mütter mit Babys.

Die öffentlichen Bekanntmachungspflichten und öffentliche Anhörungen werden umgangen oder vermieden. Selbst für den Fall einer Anhörung, in der sich einhundert wissenschaftliche Experten gegen 5G aussprechen würden, wurden bereits Gesetze erlassen, die es den lokalen Behörden verbietet, diese Expertenmeinungen in der Diskussion zu berücksichtigen. So verbietet beispielsweise das US-Recht den lokalen Regierungen, drahtlose Technologien „auf der Grundlage der Umweltauswirkungen von Hochfrequenzstrahlung“ Regulierungen zu unterwerfen.113 Gerichte haben bereits regulatorische Entscheidungen über die Errichtung von Mobilfunkmasten mit der Begründung revidiert, dass ein Großteil der öffentlichen Aussagen (public testimony) von den gesundheitlichen Auswirkungen handelte. 114 Versicherungen bieten
keine Deckung für EMF-Risiken an, 115 und es gibt überhaupt keine Klarheit darüber, wer die rechtliche Verantwortung für Schäden an Leben, Körper und Eigentum trägt, die sich aufgrund der Strahlenexposition durch 5G ergeben, sei es durch boden- oder durch weltraumbasierte Sendeanlagen.

In Ermangelung eines umfassenden, allgemein verbindlichen Rechtssystems für Aktivitäten im Weltraum existiert auch keine gesetzliche Haftung für solche Aktivitäten, und dies, obwohl ganze Kontinente, die Atmosphäre der Erde und die Ozeane dadurch einer echten Gefährdung ausgesetzt würden.

Hier kannst Du den ganzen Aufruf auf Deutsch lesen!

Alles, was wir tun können, um diesen Wahbsinn zu stoppen, muss getan werden. Aber wir sollten auch versuchen, uns aktiv zu schützen und uns zu informieren, wie wir unsere Körper zumindest so gut es geht, gegen diesen Strahlungsangriff wappnen können. Dazu hier ein kurzes Video:

Silizium, Vitamin D, Calcium, Magnesium u. elektromagnetische Belastung durch Elektrosmog – wie können wir uns schützen?

 

 

Ein Gastbeitrag von Dr. Bruno Kugel, Chemiker und Kristallograph, der sich seit Jahren intensiv mit Mikronährstoffen und den Auswirkungen von Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit beschäftigt.

Der Elektrosmog, den all die Geräte und die von ihnen geschaffenen Felder um uns herum verbreiten, stört in erster Linie das Magnesium-Kalzium-Verhältnis, insbesondere wird ein Magnesiummangel erzeugt. Das rührt von einer Stimulierung der Kalzium-Ionenkanäle durch die elektrischen Felder her und damit zu einem Einströmen von Kalziumionen in unsere Körperzellen. Und gleichkeitig entsteht in den Zellen der Magnsiummangel. Das wiederum führt zu Muskelproblemen und zu Problemen mit der neuronalen Weiterleitung der feinen, elektrischen Nervensignale. Insulinrsistenz (Diabetes), Arteriosklerose mit erhöhtem Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Hunzu kommen Reizbarkeit und Müdigkeit.

Weiter wird im Verlauf der ganzen, durch Elektrosmog herbeigeführten Disbalancen auch das Vitamin D heruntergeregelt, weil der Körper das Signal hat, es sei genug Kalzium in Knochen. das stimmt nur leider nicht. Viele weitere Erkrankungen folgen, sobald der Körper aus dem Takt gerät. Auch Nebennierenprobleme können die Folge sein.

Auch andere, seltsame Auswirkungen gibt es, wie zum Beispiel, dass Metallbügel in BHs wie eine Funkantenne funktionieren und die Funkstrahlung noch verstärken – und direkt ins Brustgewebe strahlen.

Silizium
Dr. Kugel empfiehlt als Schutz vor Elektrosmog eine ausreichende Siliziumversorgung. Je besser die Siliziumversorgung ist, desto weniger kann die Strahlung einem schaden. Einige Mediziner führen hierzu Untersuchungen durch und die Ergebnisse bestätigen die Schutzfunktion von Silizium bei Elektrosmog. Da Silikate, sprich Silizium, ohnehin eine große Rolle im Regelmechanismus des Körpers spielen, kann der Körper so gegen äußere Einflüsse gestärkt werden. Biologische Strukturen werden stabilisiert, anscheinend können die Zellen schneller aktiviert werden, als die Strahlung sie schädigen kann. Das bedeutet von der anderen Seite gesehen, ein Siliziummangel erhöht die Anfälligkeit für eine elektromagnetische Belastung. Das wird auch in der Praxis immer wieder beobachtet. Silizium ist überdies ein Co-Faktor für Vitamin D, ein „Kalzium-Schlepper“ und kann, ähnlich wie Vitamin K2 das Knochenwachstum stimulieren und Aluminium ausleiten. Da Aluminium sich als Neurotoxin oft im Gehirn anreichert und durch Silizium ausgeleitet wird, scheint das zu belegen, das Silizium auch im Gehirn Aufgaben wahrnimmt. Weiterhin reduziert Silizium auch die Aluminium-Aufnahme im Darm.

Vitamin D
Weiter wird im Verlauf der ganzen, durch Elektrosmog herbeigeführten Disbalancen auch das Vitamin D heruntergeregelt, weil der Körper das Signal hat, es sei genug Kalzium in Knochen. das stimmt nur leider nicht. Viele weitere Erkrankungen folgen, sobald der Körper aus dem Takt gerät. Auch Nebennierenprobleme können die Folge sein.
Fast alle Körperzellen besitzen einen Vitamin-D-Rezeptor, das heißt, bei Aktivierung wird eine direkte Reaktion in der Zelle ausgelöst. Dadurch hat Vitamin D weitreichende Auswirkungen auf die Stoffwechselprozesse im Darm, Gehirn, Herz, in der Pankreas, der Haut, den Lymphozyten usw. Zudem aktiviert Vitamin D über 2000 Gene und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem. Die Anzahl der Studien und Untersuchungen wächst beständig und es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass ein Vitamin-D-Mangel der Ursprung vieler degenerativer Prozesse im menschlichen Körper sein kann. Gerade in der Krebsprävention gibt es deutliche Hinweise auf den positiven Einfluss eines ausreichend hohen D3-Spiegels im Blut. Elektrosmog, also elektromagnetische Felder haben möglicherweise auch eine Auswirkung auf usere Vitamin-D-Rezeptoren. Vitamin D wird zum größten Teil im Körper durch UV-B Strahlung (Sonnenlicht) aus Cholesterin gebildet. Über die Nahrung nimmt man zuwenig davon, nur wenig (max. 10-20 %) Cholecalciferol auf. Über verschiedene Umbauschritte entsteht dann das vom Körper benötigte Calciferol. Wenn also Elektrosmog diese Vitamin D-Rezeptoren schädigt, setzt auch das wieder eine ganze KAskade von möglichen, durch Vitamin-D-Mamgel initiierten Gesundheitsschäden in Gang.

Magnesium
Der Elektrosmog, den all die Geräte und die von ihnen geschaffenen Felder um uns herum verbreiten, stört in erster Linie das Magnesium-Kalzium-Verhältnis, insbesondere wird ein Magnesiummangel erzeugt. Das rührt von einer Stimulierung der Kalzium-Ionenkanäle durch die elektrischen Felder her und damit zu einem Einströmen von Kalziumionen in unsere Körperzellen. Und gleichkeitig entsteht in den Zellen der Magnsiummangel. Das wiederum führt zu Muskelproblemen und zu Problemen mit der neuronalen Weiterleitung der feinen, elektrischen Nervensignale. Insulinrsistenz (Diabetes), Arteriosklerose mit erhöhtem Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Hunzu kommen Reizbarkeit und Müdigkeit.

Antioxidantien
Wichtig bei Belastung durch Elektrosmog sind auch Antioxidantien, um die Zellschäden durch die Strahlungspartikel, die durch den Körper schießen und Elektronen herausreißen aus den Zellen, wieder zu reparieren. Das machen wir uns meistens gar nicht klar, dass uns die Strahlungspartikel einfach mir-nichts-dir-nicht durchqueren. Wir wissen zwar, dass sie durch Mauern und Fenster durchkommen, denn sonst könnte das W-Lan ja gar nicht im ganzen Haus empfangen werden und auch Mobiltelefon wäre nur draußen möglich oder Fernsehen könnte man nur im Garten schauen … aber dass sie das auch mit uns machen, das wollen wir irgendwie nicht so recht wahrhaben. Und diese Funkwellen sind, wie wir aus der Teilchenphysik und den Wellen wissen, immer beides, Teilchen und Welle. Jede Welle oder Strahlung startet als Teilchen und endet als Teilchen, dazwischen ist es eine Welle. Sichtbares Licht kann Mauern und Körper nicht durchdringen, und wenn es auf ein Hindernis auftrifft, ist es ein Teilchen. Einige Partikel, die als Funkwellen durch unseren Körper sausen, treffen auch durchaus auf unser Körpermaterial auf, und dann sind es auch Teilchen, die uns bombardieren. Da sie positiv geladen sind, ziehen sie dann ein Elektron an sich, und das reissen sie aus unserem Zellgewebe. Das nennt man oxidativen Stress. Der Körper kann das wieder heilen – wenn das Bombardement durch Strahlung nicht zu heftig ist. Sind die Einschläge schneller und stärker, als der Körper es wieder reaprieren kann, haben wir ein Problem.
Daher brauchen wir Antioxidantien, die den oxidativen Streß bekämpfen.

Warum soll man sich schützen?
„Weil alle Lebewesen einschließlich dem Mensch elektrophysikalische Organismen sind,
in denen alle Lebensprozesse in Form elektrischer Impulse ablaufen.
Und weil diese Lebewesen auch elektromagnetische Felder ausweisen, die auch zu messen sind.
Und weil alle  Körperprozesse in Form von vernetzten Regelkreisen ablaufen.“

PROF. DR. HECHT

  Vollständiges Impressum

Schutz der AußengrenzenEU beschließt Frontex-Ausbau auf bis zu 10.000 Grenzschützer…………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 10:58 am

Schutz der AußengrenzenEU beschließt Frontex-Ausbau auf bis zu 10.000 Grenzschützer
Frontex-Einsatz

dpaEin Beamter der Bundespolizei See steht im Hafen der Insel Samos auf dem Vordeck des Streifenboots BP 62 „Uckermark“ vor einer ersten Erkundungsfahrt.

Zum Schutz der europäischen Außengrenzen soll die EU-Grenzschutztruppe Frontex bis 2027 auf bis zu 10.000 Einsatzkräfte ausgebaut werden. Das teilten Teilnehmer der Verhandlungen zwischen EU-Staaten und Europaparlament am Donnerstag mit.

Die Zahl unerwünschter Grenzübertritte in die EU geht seit Jahren zurück. 2018 lag sie Frontex zufolge bei 150.114. Das waren 27 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Verhandlungen über die Asylreform sind von der Frontex-Einigung unabhängig und bleiben weiter festgefahren. Sie scheitern seit Jahren daran, dass die EU-Staaten sich nicht auf die Verteilung Asylsuchender auf alle Länder einigen können. Staaten wie Ungarn und Polen wollen sich nicht dazu verpflichten lassen, Migranten aufzunehmen.

Ausbau soll stufenweise erfolgen

Der Frontex-Ausbau soll der Einigung vom Donnerstag zufolge stufenweise erfolgen. Die Truppe soll von 2021 an ausgebaut werden und aus Frontex-Mitarbeitern sowie Personal der EU-Staaten bestehen. Die EU-Kommission hatte im September eigentlich vorgeschlagen, Frontex schon bis 2020 auf 10.000 Beamte auszubauen – das wären etwa 8500 mehr als zuletzt. Dies soll einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen ermöglichen und somit die derzeitigen Kontrollen an den EU-Binnengrenzen überflüssig machen.

Zuvor hatten die EU-Spitzen Druck gemacht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Kollegen betonten bei ihrem Gipfel im Juni 2018, dass eine „wirksame Kontrolle der EU-Außengrenzen“ sichergestellt und „die effektive Rückführung irregulärer Migranten deutlich verstärkt werden“ müsse. „In beiderlei Hinsicht sollte die unterstützende Rolle von Frontex, auch bei der Zusammenarbeit mit Drittländern, durch eine Aufstockung der Mittel und ein erweitertes Mandat weiter ausgebaut werden.“

Mitgliedsstaaten hatten Bedenken

Kurz darauf erhoben viele EU-Staaten jedoch Bedenken gegen den Zeitplan der EU-Kommission. Länder wie Italien und Griechenland fürchteten wegen erweiterter Befugnisse von Frontex zudem um ihre Souveränität auf eigenem Hoheitsgebiet. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker warf den EU-Staaten daraufhin „himmelschreiende Heuchelei“ vor. Die Bundesregierung hatte zwischenzeitlich gesagt, ein Ausbau auf 10.000 Einsatzkräfte bis 2025 sei realistisch.

Im Video: EU-Vorschrift ab 2022: System soll Autos bei Tempolimit automatisch bremsen

                                                                                                              Vollständiges Impressum

Als uns vor 30 Jahren eine neue Eiszeit drohte……….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 10:48 am

Als uns vor 30 Jahren eine neue Eiszeit drohte

 | Lesedauer: 8 Minuten  Von Ulli Kulke
New York im Permafrost: So stellte sich Regisseur Roland Emmerich die Eiszeit in seinem Film "The day after tomorrow" noch im Jahre 2004 vor. Für ihn allerdings war die Kältewelle eine Folge der globalen Erwärmung.New York im Permafrost: So stellte sich Regisseur Roland Emmerich die Eiszeit in seinem Film "The day after tomorrow" noch im Jahre 2004 vor. Für ihn allerdings war die Kältewelle eine Folge der globalen Erwärmung.
New York im Permafrost: So stellte sich Regisseur Roland Emmerich die Eiszeit in seinem Film „The day after tomorrow“ noch im Jahre 2004 vor. Für ihn allerdings war die Kältewelle eine Folge der globalen Erwärmung.

Quelle: pa

Die Weltöffentlichkeit diskutiert über die Folgen der globalen Erwärmung. In den 70-Jahren hatten wir schon mal eine intensive Debatte um die Zukunft des Weltklimas. Damals warnten uns die Wissenschaftler allerdings vor genau dem Gegenteil: einer neuen Eiszeit. Eine Rückschau.

Erinnert sich noch jemand? In den 70-Jahren war sich die Mehrheit der zuständigen Wissenschaftler und die Medien einig, vor einer neuen Eiszeit zu stehen, weil die globalen Temperaturen zuvor gesunken waren.

Was aus der Rückschau von heute besonders auffällt: Die erwarteten Folgen glichen denen, die heute im Zusammenhang mit der Erderwärmung diskutiert werden, wie ein Ei dem anderen: Unbewohnbarkeit der Erde, Extremereignisse, Hurrikane, Dürren, Fluten, Hungerkrisen und andere Katastrophen, die CIA erwartete Klimakriege. Auch machte man den Menschen verantwortlich für den sich abzeichnenden Klimawandel.

Anzumerken ist: Es gab damals auch Gegenstimmen, und seit Ende der 70er Jahre mehrten sich dann die Warnungen vor der Erwärmung – ebenfalls aufgrund menschlichen Verhaltens. Zur Erinnerung dokumentieren wir die Angst vor der Eiszeit in gekürzten Presseausschnitten von damals:
Amerikanische Journalisten beschrieben die Kälte im Osten des Landes als „Vorgeschmack auf die nächste Eiszeit“. Frost bis minus 50 Grad und Schnee bis sechs Meter Höhe verwandelten große Teile der Vereinigten Staaten in eine Polarlandschaft. Unter diesen Vorzeichen gewinnt eine Klima-Studie des amerikanischen Geheimdienstes CIA höchste Aktualität. Die Verfasser der Studie sehen als Folge schon soziale Unruhen, ein Abwandern aus Notstandsgebieten und politischen Krisen. Sie meinen: „Die mächtigen Staaten der Erde werden versuchen, sich mit allen Mitteln des Getreides zu bemächtigen. Die Nahrungsmittel-Politik wird zum zentralen Problem jeder Regierung werden. Politische und wirtschaftliche Unsicherheit bestimmen den Alltag. Die Klimaveränderung, so befürchtet es auch der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, könne „in eine globale Katastrophe münden“, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.1977)
*

Das Ende der Welt beginnt mit einem Sommer, der keiner mehr ist. Es bleibt kalt. Der Schnee vom letzten Winter bleibt liegen. Für Nigel Calder, ehemals Herausgeber des angesehenen britischen New Scientist, ist diese „Götterdämmerung“ im Mythos nordischer Völker realistisches Szenarium für unsere Zukunft, den Beginn der nächsten Eiszeit. Droht eine neue Eiszeit? Calder hält dies für wahrscheinlich und veröffentlichte jüngst zum Beleg ein Buch mit aktuellen Forschungsergebnissen. (Süddeutsche Zeitung, 10.4.1975)

Der Klimatologe Prof. R.A. Bryson von der Wisconsin-Universität sagte voraus, dass sich durch den zivilen Überschall-Luftverkehr ein breiter Streifen zwischen Europa und Amerika mit einer Cirrus-Wolkenschicht bedecken wird. Nur fünf Prozent zusätzliche Wolken durch Luftverschmutzung würden die mittlere Temperatur um vier Grad herabsetzen. Damit käme die nächste Eiszeit bestimmt. Sie könnte ein unerwünschtes Beiprodukt der Zivilisation sein, sozusagen ein „Industrie-Erzeugnis“. Ob sich die irdische Luftverschmutzung im gegenwärtig kühler werdenden Klima schon bemerkbar macht, ist nicht mit Sicherheit zu sagen. Seit zehn Jahren sinken die Temperaturen. Dennoch befürchten viele Meteorologen, dass es einen „Punkt ohne Umkehr“ geben mag, von dem aus die verschmutzte Luft zwangsläufig und unaufhaltsam das Klima beeinflusst. Der Winter 1968/69 brachte für den Nordatlantik eine Eisbedeckung, wie es sie schon seit fast sechzig Jahren nicht mehr gab. Viel Eis reflektiert viel Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum hinaus und verbraucht viel Wärme zum Schmelzen.“ (Hamburger Abendblatt, 21.3.1970)

Kassandras unter den Klimatologen werden zunehmend besorgt über Abweichungen des Wetters, die sie als Vorboten einer Eiszeit ansehen. Als der Klimatologe George J. Kukla von der Columbia University Satelliten-Wetterdaten analysierte, bemerkte er eine Zunahme bei der Eis- und Schneebedeckung im Jahre 1971 um 12 Prozent – und die Zunahme hielt seither weiter an. Wissenschaftler fanden auch andere Hinweise auf eine globale Abkühlung: Die Ausdehnung der Polarwinde in großer Höhe, der sogenannte „Zirkumpolare Vortex“. Diese Verstärkung der kalten Luftströme sind unmittelbare Ursache für die Dürren in Afrika, für die Ausweitung der Sahara und anderer Wüsten nach Süden. Kalte Luft wird herabgezogen über den Westen der USA, warme Luft in Richtung Nordosten geschoben. Die Kollision der unterschiedlich feuchten und warmen Luftmassen kann gewaltige Stürme auslösen, wie beim kürzlichen Ausbruch von desaströsen Tornados im mittleren Westen. (Time, 24.6.1974)

Murray Mitchell, Chefklimatologe der nordamerikanischen „Environmental Sciences Services Administration“, sieht die Welt seit dem Jahr 1950 unter dem plötzlichen Einfluss eines „Cold Snap“ (Kälteeinbruchs). Seit diesem Jahr ist die durchschnittliche Erdtemperatur um ein drittel Grad (Celsius) gesunken. Stimmen die Beobachtungen über einen neuerlichen Temperatureinbruch oder „Snap“ seit 1950, dann ist auch die Frage von Interesse, welche Umwelteinflüsse dazu geführt haben. Handelt es sich um eine vorübergehende Abkühlung der Sonne oder um einen Dunstschleier der Erdatmosphäre, der die ungebremste Soneneinstrahlung abbremst? Und wenn das der Fall ist: Wir dieser Dunstschleier vom Menschen verursacht oder handelt es sich um einen vom Menschen unabhängigen Vorgang? Bläst die Industrie zuviel Qualm und Abgase in die Luft? Haben die Wasserstoffbomben dazu beigetragen, den höheren Luftraum mit Massen von feinst verteiltem Staub zu durchsetzen? (Christ und Welt, 13.2.1970)

*

Das wärmeliebende Gürteltier wandert in Amerikas Mittlerem Westen immer weiter nach Süden. Afrika wurde sechs Jahre hintereinander von mörderischer Dürre heimgesucht, über eine Million Menschen fielen ihr bisher zum Opfer. Während Europa den mildesten Winter dieses Jahrhunderts durchlebte, erstarrte die Pazifik-Küste der USA im Frost ungewöhnlich eisiger Monate. Rekord-Regen und Überschwemmungen dezimierten 1972 die Ernten Pakistans, Amerikas und Japans. In diesem Jahr scheinen in Kanada und der Sowjetunion verheerende Missernten aus klimatischen Gründen unvermeidlich.

Es gibt keinen Zweifel mehr: Das Wetter spielt verrückt. In der bisher umfassendsten meteorologischen Operation der Geschichte versuchen Forscher von 70 Nationen derzeit zu ergründen, ob der Wahnsinn auch Methode hat: Das Global Atmospheric Research Program (GARP) soll feststellen, ob sich der Planet einer neuen Eiszeit entgegendreht.

Eines steht schon fest: Es wird seit 30 Jahren kälter. Seit 1940 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad gesunken. Weite Gebiete Kanadas, die eins im Sommer stets eisfrei waren, sind heute das ganze Jahr hindurch kristallbedeckt. Was den Temperatur-Rückgang ausgelöst hat (der seinerseits verantwortlich ist für die meisten anderen Klima-Veränderungen), darüber sind sich die GARP-Wissenschafler noch nicht einig. Die Theorien reichen vom Einfluss der Sonnenflecken bis zur Aussperrung von Sonnen-Energie durch eine umweltverschmutzte Atmosphäre. (Wirtschaftswoche, 28.4.1974)

Spätestens seit 1960 wächst bei den Meteorologen und Klimaforschern die Überzeugung, dass etwas faul ist im System des Weltwetters: Das irdische Klima sei im Begriff umzuschlagen. Symptome dafür entdeckten die Experten inzwischen in fast allen Weltenregionen. Am Anfang standen Messdaten über eine fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks. Dort sank während der letzten 20 Jahre die Meerestemperatur von zwölf Grad Celsius im Jahresdurchschnitt auf 11,5 Grad. Seither wandern die Eisberge weiter südwärts bis auf die Höhe von Lissabon, mehr als 400 Kilometer weiter südlich als in den Wintern zuvor. Am Polarkreis wurden die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen. Auf Island ging die Heuernte um 25 Prozent zurück, auf der Britischen Insel schrumpfte die jährliche Wachstumsperiode um zwei Wochen.

Die sich in den letzten Jahren häufenden Meldungen über Naturkatastrophen und extreme Wetteränderungen in aller Welt glichen anfangs eher den Bruchstücken eines Puzzle-Spiels: Ein Orkan, der heftigste seit einem Jahrhundert, verwüstete im November 1972 weite Teile Niedersachsens. Im selben Jahr richtete im Osten der USA der Hurrikan „Agnes“ für mehr als drei Milliarden Dollar Schäden an; 122 Menschen kamen ums Leben, das folgenschwerste Unwetter, das je in Nordamerika registriert wurde.

Ein Schneesturm ruinierte im August 1973 große Getreideanbaugebiete im Weizengürtel Kanadas. Und im November und Dezember letzten Jahres brandeten innerhalb von fünf Wochen sechs schwere Sturmfluten gegen die norddeutschen Küsten – die dichteste Sturmflut-Folge seit rund 50 Jahren.

Weit dramatischer kündigte sich unterdes der globale Klima-Umschwung in Südostasien, Afrika oder auf dem südamerikanischen Kontinent an. Sintflutartige Regenfälle überschwemmten jüngst immer öfter Teile Japans oder Perus. In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte, wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.

Ungewöhnlich ergiebige Regengüsse – und im Winter Schneeschauer – gingen auch im Nahen Osten nieder, etwa im Libanon, in der Türkei und in Israel, aber auch in Italien und in manchen Regionen der USA: In San Francisco beispielsweise wurden in diesem Sommer schon die stärksten Niederschläge seit 125 Jahren gemessen.

Und während im Osten Afrikas und im Norden der USA die Wasserspiegel der großen Binnenseen stetig steigen, herrscht in den Ländern südlich der Sahara seit nunmehr sieben Jahren Dürre.

Missernten, Hungersnot und Wassermangel gab es seit Ende der sechziger Jahre auch immer häufiger in anderen Regionen der Subtropen, in Mexiko, auf den Kapverdischen Inseln im Atlantik sowie im Norden Indiens, wo der Monsunregen neuerdings spärlicher fällt.

Nach Studium des beunruhigenden Datenmosaiks halten es viele Klimaforscher für wahrscheinlich, dass der Trend, der den Erdbewohnern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die – klimatisch – besten Jahre seit langem bescherte, sich nun umkehrt.

Halte die gegenwärtige Klimaverschlechterung an, so warnt etwa der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so werde sie demnächst womöglich „die ganze Menschheit in Mitleidenschaft ziehen“ – „eine Milliarde Menschen würde verhungern“. Schon jetzt „zeigen sich die Folgen auf drastische Weise“: Die Getreideernten in Kanada und in den USA stagnieren; Missernten häuften sich in der Sowjet-Union, Indien und Pakistan. In Peru gingen die Anchovis-Fänge um 55 Prozent zurück. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas etwa der dreißiger Jahre, so taxierte der US-Wetterforscher James McQuigg, stünden „bestenfalls eins zu 10000“. (Der Spiegel, 12.8.1974)

 Vollständiges Impressum

Brüssel öffnet einer nahezu vollkommenen Überwachung von Autofahrern Tür und Tor…..

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 29, 2019 at 8:51 am

Brüssel öffnet einer nahezu vollkommenen Überwachung von Autofahrern Tür und Tor
Die EU will künftig zahlreiche Sicherheitssysteme in Fahrzeugen zwingend vorschreiben. Das soll Leben retten. Doch die Zahl der Verkehrstoten ist ohnehin stark rückläufig, und die neuen Vorschriften werden insbesondere Kleinwagen erheblich verteuern. Nicht zuletzt schränkt die EU damit die Freiheit und (Selbst-)Verantwortung ein.
Michael Rasch, Frankfurt
Gemäss EU müssen ab 2022 in neue Autos, Transporter, Busse und Lastwagen sowie ab 2024 auch in bereits bestehende Modelle fast dreissig neue Hightech-Sicherheitssysteme eingebaut werden. (Bild: Yves Herman / Reuters)

Gemäss EU müssen ab 2022 in neue Autos, Transporter, Busse und Lastwagen sowie ab 2024 auch in bereits bestehende Modelle fast dreissig neue Hightech-Sicherheitssysteme eingebaut werden. (Bild: Yves Herman / Reuters)

Die EU möchte durch mehr Sicherheit im Strassenverkehr Leben retten. 2016 starben noch rund 26 000 Menschen auf den Verkehrsadern der Union. Entsprechend will nun Brüssel zur Erreichung des hehren Ziels mit dem nächsten Bevormundungs- und Regulierungsvorhaben Ernst machen.

Ab 2022 müssen in neue Autos, Transporter, Busse und Lastwagen sowie ab 2024 auch in bereits bestehende Modelle fast dreissig neue Hightech-Sicherheitssysteme eingebaut werden. Die Technologien sollen nicht nur Leben retten, sondern den Bürgern auch den Übergang zum autonomen Fahren erleichtern.

Die EU will das Autofahren revolutionieren
Christoph G. Schmutz, Brüssel 

Zu den künftig zwingend einzubauenden Technologien gehören Warnsysteme für Müdigkeit, Geschwindigkeits-, Spurhalte- und erweiterte Notbrems-Assistenzsysteme, eine Schnittstelle für alkoholempfindliche Wegfahrsperren, Kameras und Sensoren für die Rückwärtsfahrsicherheit sowie eine Blackbox zur Aufzeichnung von Unfalldaten. Für Lastwagen und Busse sind zudem Vorgaben zur Verbesserung der direkten Sicht und zur Beseitigung toter Winkel geplant. Etliche der Techniken sind in teuren Fahrzeugen schon länger im Einsatz.

Dabei gehört es seit Jahrzehnten zum normalen Prozedere, dass neue Technologien zuerst in Luxusfahrzeugen auf den Markt kommen und sich dann durch die verschiedenen Fahrzeugklassen nach unten bis hin zum Kleinwagen verbreiten. Neue Features benötigen zuerst die Akzeptanz der Käufer und werden dann durch das Sinken der Fixkosten aufgrund höherer Stückzahlen auch für kleinere Modelle attraktiv.

Aufgrund dieser Entwicklung sind alle Fahrzeugklassen viel sicherer geworden. Davon zeugt die massiv gesunkene Zahl der Verkehrstoten in Deutschland und der EU. Während 1991 zwischen Nordsee und Alpen noch 11 300 Menschen im Strassenverkehr ihr Leben liessen, waren es 2006 noch 5100 und 2016 noch gut 3000 – Tendenz weiter sinkend.

Die obligatorische Einführung neuer Features für alle Fahrzeugmodelle dürfte nun dafür sorgen, dass sich Klein- und Mittelklassewagen schlagartig stark verteuern. Das trifft primär ärmere Bevölkerungsschichten, Fahranfänger und die Nutzer von Zweitwagen. Der Kauf eines Autos oder auch nur der Erwerb eines Gebrauchtwagens wird immer weniger erschwinglich. Dadurch sinkt die individuelle Mobilität, die für viele Menschen ein hohes Gut ist, wie der Erfolg des Personenwagens in den letzten hundert Jahren gezeigt hat.

Das gilt umso mehr, als kleine und mittlere Fahrzeuge allein schon durch die ebenfalls von Brüssel vorgeschriebenen Massnahmen zur Reduktion von Kohlendioxid und Stickoxiden viel teurer werden dürften. Dabei gibt es bereits heute eine grosse Zielgruppe für billige Autos ohne viel Schnickschnack, wie etwa Renault mit dem Erfolg der Marke Dacia bewiesen hat.

Vor allem aber schränken die neuen Brüsseler Vorhaben die (Selbst-)Verantwortung der Bürger ein, sie reduzieren individuelle (Wahl-)Freiheiten und öffnen einer nahezu vollkommenen Überwachung der Verkehrsteilnehmer Tür und Tor. Zwar lässt sich die Mehrheit der Unfälle auf menschliches Versagen zurückführen, und in wenigen Fällen wird das Auto in den Händen mancher Fahrer sogar zur Waffe auf vier Rädern.

Doch mit der verpflichtenden Einführung der neuen Features und Überwachungssysteme schiesst Brüssel einmal mehr weit über das Ziel hinaus. Das ganze Vorhaben passt zum allgemeinen Kampf gegen das Auto und zur bevormundenden Einschränkung der individuellen Mobilität.

Sensationsurteil: Rundfunkgebühr kann bar bezahlt werden, muss aber nicht…………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 28, 2019 at 9:59 am

Sensationsurteil: Rundfunkgebühr kann bar bezahlt werden……….

Das Bundesverwaltungsgericht hat ein scheinbar technisches Urteil gefällt, das weitreichende Auswirkung hat: Rundfunkgebühren können bar bezahlt werden; darüber muss jetzt der EuGH befinden. Das Urteil kann ARD und ZDF in erhebliche Schwierigkeiten bringen.

 

© Getty Images

Seit 2015 kämpft der im Frankfurter Büro des Handelsblatts tätige Norbert Häring dafür, dass er seinen Rundfunkbeitrag bar bezahlen kann. Es hat einen langen Weg beschritten, immer neue Urteile erstritten, Niederlagen einkassiert und weitergemacht. TE hat immer wieder darüber berichtet.  Jetzt hat ihm das Bundesverwaltungsgericht Recht gegeben: Man kann seinen Rundfunkbeitrag bar bezahlen. Das klingt zunächst etwas sonderbar. Warum mühselig mit Bargeld hantieren, wo es doch bequeme Daueraufträge leisten?Doch hinter Härings Kampf steckt ein doppeltes Ziel: Einerseits will er, dass die Rolle des Bargelds wieder gestärkt und nicht durch elektronisches Geld schrittweise ersetzt wird. Dafür gibt es gute Argumente – elektronische Zahlsysteme schaffen den gläsernen Bürger, dessen wirtschaftliches Handeln, konsumieren und verdienen lückenlos nachvollzogen werden kann.

Vom Bargeldfreund zum Rundfunkfeind

Das ist der eine Grund. Der andere ist, dass Häring wie viele andere sich über die ständigen Gebührenerhöhungen der Öffentlich-Rechtlichen Anstalten ärgert. Und mit Bargeld ärgert er die Anstalten zurück, und wie. Am Anfang stand daher auch, dass er die übliche GEZ-Zahlungsaufforderung zurückgewiesen  und angeboten hat, seine Gebühren zu bezahlen – allerdings bar.

Höflich schrieb Häring an die Gebühreneinzugszentrale:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich widerrufe die Ermächtigung zum Bankeinzug des Rundfunkbeitrags, die ich Ihnen erteilt hatte.
Ich möchte künftig von meinem Recht nach §14 Bundesbankgesetz Gebrauch machen, den Beitrag mit dem unbeschränkten gesetzlichen Zahlungsmittel Euro-Banknoten zu bezahlen. Bitte teilen Sie mir mit, wo ich das an meinem Wohnort gebührenfrei und ohne zusätzliches Übermittlungsrisiko tun kann.“

Nun haben die Rundfunkanstalten keine Schalter, an denen man seine monatlichen 17,50 € bequem einzahlen könnte. Nicht einmal in den Landeshauptstädten, wo die Regionalsender wie der Hessische, Bayerische oder Westdeutsche Rundfunk ihre zahlreichenVerwaltungspaläste, Studios und Sender unterhalten, kann man beispielsweise beim Pförtner die Gebühr entrichten. Die Gebühreneinzugszentrale, die seit ein paar Jahren so beschönigend wie manipulativ gemäß ARD-Framing „Gebührenservice“ genannt wird, hat es sich bequemer gedacht und bequemer gemacht: „Der Rundfunkbeitrag ist grundsätzlich bargeldlos zu zahlen. Die entsprechenden Regelungen finden sich im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (§ 9 Abs. 2 Satz 2 RBStV) in Verbindung mit den Satzungen der Rundfunkanstalten über das Verfahren zur Leistung der Rundfunkbeiträge (dort in § 10 Abs. 2).“

Gebetsmühlenhaft wurde wiederholt:

„Die Zahlung des Rundfunkbeitrags können Beitragszahlende komfortabel via SEPA-Basislastschrift, per Dauerüberweisung oder per Einzelüberweisung erledigen. Formulare zur Änderung der Bankverbindung oder der Zahlungsweise finden sich auf unserer Website rundfunkbeitrag.de und können bequem online ausgefüllt werden.“

Praktisch alle Medien berichteten in diesem Sinn, und das steigerte sich, nachdem der hessische Verwaltungsgerichtshof Häring zunächst abgeschmettert hatte – in einem „Faschingsurteil“, wie er das Urteil mit seiner hanebüchenen Begründung verspottete. Dort faselten die Kassler Richter über moderne Wege, die das Bundesbankgesetz gewissermaßen überholt hätten – bargeldlos zählt.

Das Problem der Regelungen zur bargeldlosen Zahlung ist tatsächlich, dass sowohl der Zeitaufwand als auch die Kosten, die durch eine händische Barzahlung des Rundfunkbeitrags für  Bürger wie für den Beitragsservice entstehen würden, im Alltag nicht praktikabel wären und an der Lebenswirklichkeit vorbeigingen, erklärten dazu ARD und ZDF. „Wie auch bei anderen öffentlichen Abgaben wie Steuerzahlungen an das Finanzamt ist die elektronische Zahlungsabwicklung daher vollkommen üblich und vom Gesetzgeber so gewollt.“ Der Intendant des hessischen Rundfunk sah durch Bargeld-Zahlung sogar die Demokratische Grundordnung gefährdet.

 Häring gibt nicht auf

Aber Häring stritt weiter. Sein Hauptargument ist auch nicht so einfach von der Hand zu weisen. In § 14 des Bundesbankgesetzes heißt es klar und eindeutig: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“  Starke Gesetze brauchen wenig Worte. Für Nicht-Juristen: Wer mit Bargeld ankommt, kann damit seine Schulden bezahlen; Scheine müssen angenommen werden – allerdings nicht Münzen, sondern eben nur Scheine. Bargeld kann vom Gläubiger nicht abgelehnt werden. Genau das hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch 27.3. hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in mündlicher Verhandlung über Härings Klage auf Barzahlung des Rundfunkbeitrags beraten und entschieden, dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg drei Fragen zur Klärung vorzulegen, die die geldrechtliche Kompetenzverteilung zwischen EU und Deutschland betreffen. Über die Bewertung werden wir berichten. Die zentrale Frage ist: „Lässt das Unionsrecht Raum für Regelungen, die für bestimmte hoheitlich auferlegte Geldleistungspflichten eine Zahlung mit Euro-Banknoten ausschließen?  Damit sind die Rundfunkanstalten gemeint, die für sich in Anspruch nehmen, über dem Bundesrecht und dem Artikel 14 Bundesbankgesetz zu stehen: Denn in den Landesrundfunkgesetzen ist die Bar-Zahlungs ausgeschlossen. Aber dies gilt natürlich auch für andere öffentliche Körperschaften, die für sich das Bargeld bereits abgeschafft haben.

Für Häring könnte zukünftig der Weg frei zur Bar-Bezahlung frei sein. Wenn das Landesrundfunkrecht doch nicht die Geldordnung bricht, könnten die Härings dieser Welt, die der Zwangsrundfunkgebühr eines auswischen wollen, zur nächsten Bank oder Sparkasse gehen und dort ihren Beitrag bar einzahlen. Das wäre allerdings teuer. Je nach Bank werden dafür 2 €, bei vielen Banken bis zu satte 15 € oder sogar noch mehr einkassiert.  Längst hat man die Barzahlung teuer gemacht, vielleicht sogar zu teuer, um das Bargeld zu verdrängen.

Die entscheidende Frage wird dann zentral: Wer zahlt dann die Gebühr der Bareinzahlung? Carlos Gebauer, Härings Anwalt, argumentiert kühl nach herrschender Gesetzeslage: „Wenn der Gläubiger, also die GEZ kein Bargeld akzeptiert, muss die GEZ die Kosten der Überweisung übernehmen“. Denn Gläubiger haben eine Annahmepflicht – und erfüllen sie diese nicht, geraten sie in Annahmeverzug und müssen die daraus entstehenden Mehrkosten wie die happigen Bareinzahlungsgebühren selbst übernehmen.

Damit verpuffen auf einen Schlag ein großer Teil der Rundfunkgebühren zu Gunsten der Banken, die an diesen Transaktionen verdienen. Statt ins Programm fließen die Gebühren an die ohnehin notleidenden Banken. Denn das zu Grunde liegende Urteil des Bundesgerichtshofs von 2010 ist streng und kleinteilig und sehr illustrativ: Es ging damals um einen Billigflieger, der seine niedrigen Preise mit Gebühren heimlich aufbessert. Eine Barzahlung für Flüge war dort generell nicht möglich, alternativ zur Barzahlung konnten die Kunden mit Kreditkarten oder Zahlungskarten den Flugpreis entrichten, womit aber zwischen 1,50 Euro und 4 Euro Gebührenzahlung an die Fluggesellschaft fällig wurde. Da nicht unbedingt jeder Kunde eine solche Karte hat, führte der Verzicht auf Barzahlung automatisch zu Gebühren. Das sei nicht zulässig, entschied der Bundesgerichthof: Wenn man gebührenfreie Barzahlung unterbindet, dann sei es eine unangemessene Benachteiligung des Kunden, wenn man ihm Gebühren für die bargeldlose Zahlung abverlangt. Entscheidend ist, dass dem Kunden eine für ihn handhabbare Zahlungsmöglichkeit ohne Gebühren einzuräumen ist. Dies kann die Bar-Barzahlung oder auch die gebührenfreie bargeldlose Zahlung sein.

Mit der Entgegennahme einer Zahlung kommt der Unternehmer nur seiner Obliegenheit nach, eine vertragsgemäße Leistung des Kunden anzunehmen. Er muss dem Kunden die Möglichkeit eröffnen, die Zahlung auf einem gängigen und mit zumutbarem Aufwand zugänglichen Weg zu entrichten, ohne dass dafür an den Zahlungsempfänger eine zusätzliche Gebühr zu bezahlen ist. (Quelle: BGH Xa ZR 68/09)

Der Schuldner jedenfalls hat das Recht, bar bezahlen zu dürfen, und zwar ohne Mehrkosten Punkt

Häring wird für ARD und ZDF teuer

Das bedeutet: ARD/ZDF müssen einen Weg finden, um den Zwangsbeitragszahlern einen einfachen Weg der Bar-Bezahlung zu eröffnen. Sie könnten zum Beispiel mit Sparkassen oder der Postbank entsprechende Verträge schließen, damit man dort seine Rundfunkgebühr einzahlen kann – aber billig wird es nicht. Denn längst gibt es Bürgerinitiativen, die über den Bezahlweg ihrer Rundfunkfrust Luft machen. Wer gewissermaßen jeden Tag mit 1 € oder so seine Gebühr abstottert, der wird zum Verlustgebührenzahler.

Längst aber haben ARD und ZDF eine breite Front von Gebührenfeinden gegen sich, die sich einen Spaß daraus machen, den Radiomoloch zu ärgern. Die Politik haben ARD und ZDF sich zwar längst zum Freund gemacht – so soll in Zukunft die Rundfunkgebühr Jahr für Jahr automatisch steigen. Ohne jede Bremse ist es  ist absehbar, dass die 20 und dann schnell die 25-Euro-Grenze durchstoßen wird. Die Länderregierung unter Führung des SPD-regierten Rheinland-Pfalz haben sich genau dafür hergegeben. Aber ein Teil dieser Erhöhung fließt zukünftig an die Banken für den teuren Bargeldverkehr. Es ist keine weltbewegende Summe – aber sie wächst mit dem Frust der Beitragszahler, die ihre Einzugsermächtigung kündigen. ARD und ZDF geraten damit in eine Abwärtsspirale, wenn sie es weiterhin übertreiben: Ohnehin schon unbeliebt, steigert sich die Ablehnung und treibt immer noch mehr Bürger in die Barzahlung, die hohe Kosten verursacht. Im Netz kursieren Online-Petitionen und Protestgemeinschaften gegen Rundfunkgebühren; jetzt erhalten sie durchschlagkräftige Munition, um endlich ihrem Ärger Luft zu machen.

Nun hat das Bundesverwaltungsgericht für Deutschland entschieden; das Urteil ist damit vorerst wirksam. Aber das Verfahren wird, wie gesagt, dem Gerichtshof der EU vorgelegt. Der entscheidet meist staatsfreundlich – im Zweifel für den Staatsrundfunk. Die Vergangenheit hat insbesondere auch mit Blick auf das Bundesverfassungsgericht gezeigt, dass es sich seiner ihm (grund)gesetzlich obliegenden Entscheidungskompetenz gerne entzieht, indem es geschickt entscheidungsrelevante Fragen an den EuGH weiterreicht – ganz im „europäischen Sinne“, versteht sich. Warum sollte das beim Bundesverwaltungsgericht anders sein, formuliert ein Leser sehr zutreffend?Aber die Norm des Bundesbankgesetzes, dass Bargeld als Zahlungsmittel zu akzeptieren ist, gilt auch in der Euro-Welt. Wird sie aufgehoben? Und in dieser belasten ARD und ZDF die Bürger mit vergleichsweise hohen Zwangsbeiträgen, nehmen für sich Sonderrechte in Anspruch, in welcher Form (nur bargeldlos) sie die Zwangsbeiträge eintreiben. Damit haben ARD und ZDF in der kommenden Zeit genau wieder die häßliche Gebührendebatte, die sie durch die Automatisierung der Beitragserhöhung eigentlich los haben wollte: Die Öffentlichkeit diskutiert über die Angemessenheit der hohen Zahlungen. Und wird dabei immer kritischer und renitenter.

Der Kampf um das Bargeld

Doch Härings Erfolg vor Gericht hat noch weitere Auswirkungen. Schrittweise haben sich auch staatliche Stellen und Behörden angewöhnt, kein Bargeld mehr zu akzeptieren. Versuchen Sie mal, ihre Steuern bar zu bezahlen! Die frühere „Finanzkasse“ gibt es nicht. Muss sie wieder eingeführt werden?

Denn eigentlich ist Häring kein Rundfunkhasser, sondern ein Bargeldfreund. 2016 erschien sein Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle“. Seither kämpft er dafür, das Bargeld nicht aufzugeben oder zurück zu drängen. Denn das Bargeld stirb leise und unauffällig, es hat viele Feinde: Die Banken, die lieber Gebühren für Kreditkarten kassieren; den Finanzminister, der die Bürger am liebsten durchleuchten würde, um ihnen nachzuspüren; die IT-Unternehmen, die gerne teure Anlagen installieren. Letztlich steht jetzt die Frage im Raum: Dürfen Bundes- und Landesgesetzgeber die Pflicht zur Bargeldabnahme abschaffen? Das Urteil zeigt aber auch, wie weit Deutschland seine Hoheit an die EU abgetreten hat.

Mit diesem Urteil ist erstmal eine Gegenposition dazu entstanden. Bekanntlich gilt der Kalauer: „Nur Bares ist Wahres“. Das lernen jetzt auch ARD und ZDF.

Vollständiges Impressum

 

KASSEN SIND LEER, DOCH DEUTSCHLAND ZAHLT JETZT 15 MRD. MEHR IM JAHR AN DIE EU!……………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 28, 2019 at 9:46 am

POLITIK

KASSEN SIND LEER, DOCH DEUTSCHLAND ZAHLT JETZT 15 MRD. MEHR IM JAHR AN DIE EU!

25. März 2019

Der deutsche Beitrag zum EU-Haushalt steigt um rund 15 Milliarden Euro pro Jahr. Damit rechnet Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Laut eines Berichts der „Bild“ (Montagsausgabe) heißt es aus seinem Ministerium, dass Deutschland künftig rund 45 Milliarden Euro jedes Jahr an Brüssel überweisen werde.

Neu!!! Hier bestellen!

Im vergangenen Jahr flossen etwas mehr als 30 Milliarden Euro deutsches Steuergeld in den EU-Haushalt. Finanzminister Scholz hatte bereits vor einem Jahr – direkt nach Amtsantritt – angekündigt, dass Deutschland „mehr Geld in den EU-Haushalt einzahlen“ müsse.

Dem deutschen EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) reicht das nicht! Er wirft der Bundesregierung mangelndes Engagement innerhalb Europas vor. Bisher liefere die Große Koalition nur Worte, aber zu wenig Taten, sagte der EU-Kommissar der „Bild“ (Montagsausgabe). „Der Koalitionsvertrag trägt die Überschrift „Ein neuer Aufbruch für Europa“. Davon merkt man im Haushalt, in der mittelfristigen Finanzplanung und in der täglichen Politik der der GroKo nun wirklich nichts“, so der CDU-Politiker.

Oettinger fordert, Deutschland solle rund 13 Milliarden Euro jährlich zusätzlich in den EU-Haushalt zahlen. „Darin sind enthalten: Inflationsausgleich, neue Aufgaben wie die Förderung künstlicher Intelligenz oder wirksamer Grenzschutz an den Außengrenzen und die Deckung eines Teils des Finanzlochs, das die Briten hinterlassen“, so Oettinger weiter. Der aktuelle Haushaltsentwurf von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gebe „keine Antwort auf die sich bereits abzeichnende Eintrübung der Weltwirtschaft“, sagte Oettinger zu „Bild“.

 


Hanno Vollenweider – Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Foto: Günther Oettinger, über dts Nachrichtenagentur

 

 Vollständiges Impressum

EU-Beschluss: Alle Neuwagen bekommen schon bald eine Tempobremse………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 28, 2019 at 9:05 am

EU-Beschluss: Alle Neuwagen bekommen schon bald eine Tempobremse

Hindern in Zukunft Autos ihre Fahrer am Rasen?

+

Hindern in Zukunft Autos ihre Fahrer am Rasen?
Um die Zahl von Unfällen zu reduzieren, will die EU Autokonzerne verpflichten, dass Autos sich automatisch an Tempolimits halten. Ab 2022 werden Raser gebremst.

Noch gehen Polizei und Staat mit Tempolimits und Blitzern gegen Raser vor. In Zukunft könnten Autos selbst dafür sorgen, dass sich Fahrer an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Möglich machen soll das eine neue Technik in Neuwagen.

Ab 2022 bremsen Autos Raser ein

Wie das britische Nachrichtenportal DailyMail berichtet, hat der European Transport Safety Council (ETSC) alle Autohersteller dazu aufgerufen, den „Intelligent Speed Assist“ (ISA) in Neuwagen zu integrieren. Dieser bremst das Auto nicht direkt ab, reduziert jedoch die Motorleistung, wenn gegen ein Tempolimit verstoßen wird.

Innerhalb von 15 Jahren solle sich die Anzahl von Autounfällen um bis zu 30 Prozent reduzieren, erhofft sich der ETSC. ISA wird ab 2022 zur Pflicht für Neuwagen in Europa. Einem entsprechenden Vorschlag hat das Europäische Parlament am 26. März zugestimmt.

Video: Bekommen Autos bald eine Tempo-Bremse?

Lesen Sie auch:Droht jetzt das Rauchverbot im Auto? Dieses Bundesland wagt den Vorstoß.

Assistent lässt sich kurzfristig aushebeln

Der „Intelligent Speed Assist“ nutzt eine Kamera, um Schilder mit Tempolimits zu erkennen. Fahrer werden auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hingewiesen und die Motorleistung wird gedrosselt, damit nicht dagegen verstoßen werden kann.

Zu Beginn soll der Assistent überstimmt werden können. Dafür müssen Autofahrer nur fester auf das Gaspedal drücken. Dadurch sollen Fahrer kurzfristig beschleunigen können, um einem Hindernis auszuweichen. Wird zu lange Gas gegeben, blinken Warnleuchten auf und der Assistent bremst das Auto wieder ab.

Video: Bundesweite Petition für ein Tempo-Limit

Diese Sicherheitsfunktionen werden ab 2022 verbindlich

Neben der Tempobremse werden zahlreiche weitere Sicherheitssysteme zur Pflicht in Neuwagen. Dazu gehören unter anderem ein Warnsystem bei Müdigkeit und Ablenkung des Fahrers (z. B. Smartphone-Nutzung während der Fahrt), Rückfahrkameras oder -sensoren sowie eine Unfalldatenaufzeichnung („Blackbox“).

Des Weiteren muss folgendes in Neuwagen verbaut werden:

  • Spurhalteassistent
  • erweitertes Notbremsassistenzsystem (nur Pkw)
  • crashtesterprobte Sicherheitsgurte

Für Busse und Lkw werden Systeme zur Pflicht, die den toten Winkel beseitigen und beim Abbiegen vor anderen Verkehrsteilnehmern warnen.

Die Kommission geht davon aus, dass dank der vorgeschlagenen Maßnahmen im Zeitraum bis 2038 über 25.000 Menschenleben gerettet und mindestens 140.000 schwere Verletzungen vermieden werden können. All dies wird zur Erreichung des langfristigen Ziels der EU beitragen, die Zahl der Toten und Schwerverletzten bis 2050 auf nahezu null zu reduzieren („Vision Null“).

 Vollständiges Impressum

Bayer, E.ON, Volkswagen 100.000 Stellen in Gefahr: Deutsche Großkonzerne wollen Milliarden einsparen……..

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on März 28, 2019 at 8:55 am

Bayer, E.ON, Volkswagen 100.000 Stellen in Gefahr: Deutsche Großkonzerne wollen Milliarden einsparen
Volkswagen

dpa/Peter SteffenNach Bekanntwerden des Abgas-Skandals hatten die VW-Vorzugsaktien zwischenzeitlich fast die Hälfte ihres Werts verloren, Anleger erlitten teils massive Verluste.

Die Schwäche der Weltwirtschaft belastet die exportabhängige deutsche Wirtschaft erheblich. Das bekommt der Arbeitsmarkt zusehends zu spüren. Der Negativtrend dürfte sich weiter verstärken.

Die jüngsten Einkaufsmanagerindizes für die Industrie Deutschland und der Euro-Zone signalisieren, dass sich der Schrumpfkurs der Branche sowohl in Deutschland als auch in der Euro-Zone beschleunigte. Das hat bei Investoren die Sorge vor einer Rezession der Gesamtwirtschaft hierzulande und im gesamten Währungsraum geschürt, woraufhin die Zinsen für Bundesanleihen eingebrochen sind.

Die Zahlen zeigen unmissverständlich, dass die deutsche Industrie nicht nur unter der Schwäche im Autosektor wegen der Umstellung auf das WLTP-Messverfahren leidet, sondern quer durch den gesamten Industriesektor im Rückwärtsgang ist, weil vor allem die Nachfrage aus dem Ausland gering ist.

Die Schwäche in dem Sektor belastet den Arbeitsmarkt in dem Bereich immer mehr. „Im Verarbeitenden Gewerbe (Industrie) sank das Beschäftigungsbarometer erstmals seit Juli 2016 wieder in den negativen Bereich“, schrieb das ifo Institut.

Small Caps Champion: Der erfolgreiche Nebenwerte Börsendienst von Finanzen100. (Partnerangebot)

Abbau von 100.000 Stellen

Viele Dax-Unternehmen haben auf das schwieriger werdende Umfeld reagiert und deutliche Restrukturierungen angekündigt. Laut den Berechnungen des „Handelsblatt“ wollen die Dax-Firmen im laufenden Jahr über Maßnahmen wie Vorruhestandsregelungen und Abfindungen insgesamt 100.000 Stellen abbauen. Inklusive weiterer Maßnahmen streben die Konzerne über die Sparprogramme Ergebnisverbesserungen von insgesamt 20 Mrd. Euro pro Jahr an.

Betroffen ist vor allem die Autoindustrie. Sie bekommt den Handelskrieg zwischen den USA und China, die Konjunkturabkühlung in China, den Brexit und die Sorge vor US-Strafzöllen auf in Europa hergestellte Fahrzeuge zu spüren. Gleichzeitig braucht die Autoindustrie eine Menge Geld, um in Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren zu investieren.

Daher will Volkswagen-Chef Herbert Diess ein neues Sparprogramm auflegen, das ab dem Jahr 2023 den Gewinn um 5,9 Mrd. Euro verbessern soll. Dabei sollen bis zu 7000 Stellen gestrichen werden. BMW-Chef Harald Krüger möchte ebenfalls das laufende Sparprogramm verschärfen und bis Ende 2022 durch zahlreiche Maßnahmen mehr als zwölf Mrd. Euro einsparen.

Sie interessieren sich für Nebenwerte? Der professionell geführte Börsendienst „Small Caps Champion“ nimmt Ihnen sämtliche Recherche- und Analyse-Arbeit ab. (Partnerangebot)

Im Gegensatz zu VW will BMW allerdings mit Maßnahmen wie Vorruhestandsregelungen auskommen, und trotz der Einstellung von IT-Spezialisten in Zukunftsthemen die Mitarbeiterzahl stabil halten. Hingegen warten Investoren gespannt, wie groß der Personalabbau bei Daimler ausfallen könnte, nachdem der scheidende Vorstandschef Dieter Zetsche „umfassende Gegenmaßnahmen“ angekündigt hat.

Versorger senken Mitarbeiterzahl kräftig

Vor dem größten Arbeitsplatzabbau unter den Dax-Unternehmen steht allerdings Bayer. Der Chemie- und Pharmakonzern ist nach dem Kauf des US-Saatgutherstellers Monsanto enorm unter Druck, zumal die Zahl der US-Klagen gegen den Unkrautvernichter Glyphosat auf rund 11.200 gestiegen ist. Vorstandschef Werner Baumann treibt die größte Restrukturierung in der Unternehmensgeschichte voran und will bis 2021 rund 12.000 Jobs abbauen, das sind knapp zehn Prozent der Mitarbeiter.

Weiterhin klar im Restrukturierungsmodus sind auch die Versorger E.ON und RWE. Die Konzerne reagieren auf das schwierige Umfeld mit der Zerschlagung der RWE-Tochter innogy. E.ON will das Netz und Vertriebsgeschäft von innogy übernehmen, während sich RWE das Ökostromgeschäft von innogy und das von E.ON einverleiben möchte, und damit zum drittgrößten Anbieter von erneuerbaren Energien in Europa aufsteigen würde.

Der Börsendienst „Small Caps Champion“ von Finanzen100 bietet Ihnen ein einzigartiges 3-Säulen-System und ermöglicht einen transparenten Vermögensaufbau mit Nebenwert-Investments! (Partnerangebot)

Sollte die EU-Kommission den Deal zwischen E.ON und innogy genehmigen, könnten anschließend bis zu 5000 Jobs abgebaut werden. „Nach ersten Berechnungen werden maximal 5000 der dann insgesamt deutlich über 70 000 Arbeitsplätze bei der erweiterten E.ON im Zuge der Integration abgebaut“, betonte der Konzern. Hingegen hat RWE weiterhin mit dem Kohleausstieg zu kämpfen. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat wiederholt von einem „signifikanten Stellenabbau“ gesprochen.

Telekom-Tochter hat hartes Sparprogramm aufgelegt

Deutlich zu viele Mitarbeiter hat auch T-System, die IT-Tochter der Deutschen Telekom, weshalb sie im September 2018 mit einem harten Sparprogramm begonnen hat. „Wir haben uns geeinigt, dass bis Ende 2020 insgesamt 3765 Stellen abgebaut werden“, sagte damals Thomas Schneegans, Aufsichtsratsmitglied bei T-Systems. Wenn es der Tochter bis dahin nicht besser gehe, stünden weitere 1200 Jobs auf der Kippe. Einige hundert Mitarbeiter hätten das Unternehmen bereits verlassen. Insgesamt sollen in Deutschland 5600 Stellen abgebaut werden.

Der andere ehemalige Staatskonzern, die Deutsche Post, treibt ebenfalls die Restrukturierung und damit den Mitarbeiterabbau voran. So will der Konzern die Zahl der Niederlassungen bundesweit auf rund 40 halbieren und dadurch Kosten senken. Damit stehen mehrere hundert Jobs auf dem Spiel. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen für die Restrukturierung des Post- und Paketgeschäfts insgesamt 502 Mio. Euro ausgegeben.

Die guten Zeiten am Arbeitsmarkt in Deutschland dürften nun rapide zu Ende gehen. Vielmehr könnte die Schwäche vom Industriesektor schnell auf den Dienstleistungsbereich überschwappen. Wenn es nicht sehr bald zu einer Belebung der Weltwirtschaft kommen sollte, besteht die Gefahr, dass viele Dax-Unternehmen ihre Sparprogramme verschärfen und noch mehr Mitarbeiter abbauen als bislang geplant.

 Vollständiges Impressum

%d Bloggern gefällt das: