Copyright by GuenterDraxler

Die Welt misstraut Europas Wirtschaft – und verkauft den Euro massenhaft…………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on April 30, 2019 at 11:14 am

Niedrigster Euro-Kurs seit 2017 Die Welt misstraut Europas Wirtschaft – und verkauft den Euro massenhaft
Euro und Dollar

dpa/Jens BüttnerDer Euro notiert derzeit zum Dollar so tief wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

Der Euro ist auf Talfahrt. Mit einem Kurs von 1,11 US-Dollar notiert die Gemeinschaftswährung so tief wie seit fast zwei Jahren nicht mehr – ein Zeugnis des wachsenden Misstrauens gegenüber Europas Wirtschaft.

Die Wirtschaftsaussichten für die Euro-Zone verschlechtern sich. Wachstumsprognosen werden nach unten korrigiert, die Firmen blicken skeptisch in die Zukunft. Am Montag meldete die EU-Kommission, dass sich die Wirtschaftsstimmung im Euroraum im April weiter eingetrübt hat. Zwei wichtige Indikatoren sanken auf ihren jeweils niedrigsten Stand seit Herbst 2016. So fiel Economic Sentiment Indicator (ESI) im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Punkte auf 104,0 Zähler, den tiefsten Stand seit September 2016. Der Geschäftsklima-Index (BCI) ging von 0,54 auf 0,42 Punkte zurück, das ist so niedrig wie seit August 2016 nicht mehr.

Der Euro bekommt die schlechten Aussichten zu spüren. Vergangene Woche bereits fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit Mai 2017. Ein Euro kostete nur knapp 1,111 Dollar. Fast zehn Prozent hat der Euro seit Anfang 2018 an Wert verloren. Der Grund hinter den Euro-Verkäufen: Bei einer schwachen Konjunktur versuchen Notenbanken in der Regel, mit Zinssenkungen gegenzusteuern und auf diese Weise die Wirtschaft zu stimulieren. Denn Kredite werden auf diese Weise billiger. Zwar liegt der Zins der Europäischen Zentralbank schon bei null. Sie könnte aber über andere Maßnahmen, zum Beispiel weitere Milliardenkredite an Banken, versuchen, die Wirtschaft zu stützen.

Euro / US Dollar (EUR/USD)
1,1211 USD

+0,0027 (+0,24%)

Außerbörslich
  • 1 Tag
  • 6 Monate
  • Euro / US Dollar (EUR/USD) - Finanzen100

Weitere Risiken für den Euro

Zum Start in die neue Woche erholte sich die Gemeinschaftswährung nur leicht. „Politische Unsicherheit in Kombination mit konjunkturellen Sorgen ist ein schlechter Cocktail für den Euro. Vor allem, wenn jenseits des Atlantiks die Wirtschaft brummt“, kommentierte Antje Praefcke, Devisenexpertin bei der Commerzbank, die Zahlen. „Kurzfristig sehe ich den Euro deshalb kaum stärker, sondern die Risiken liegen auf der Unterseite.“

Denn während die Konjunktur in Europa lahmt, läuft es in den USA weiterhin gut. So waren dort im März die Auftragseingänge für langlebige Güter deutlich stärker gestiegen als erwartet. Auch die Zahlen fürs erste Quartal bestätigten die gute Verfassung. Mit annualisiert 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal wuchs die US-Wirtschaft überraschend kräftig. Devisenexperte Andreas Speer von der BayernLB rechnet daher auch in den kommenden Tagen mit einem eher starken Dollar. „Der Markt dürfte letztlich der robusten US-Konjunktur nicht die kalte Schulter zeigen, so dass die an der Börse allgemein akzeptierte Weisheit „Stell dich nicht gegen den Trend“ am Ende des Tages die Oberhand behalten sollte“, sagte Speer.

Experte: US-Dollar-Stärke ist übertrieben

Allein mit den unterschiedlichen Konjunkturaussichten lässt sich die Entwicklung am Devisenmarkt jedoch nicht erklären. „Eingefleischte Dollar-Bullen jubeln. Jedoch können sie weiterhin keine überzeugenden Argumente liefern, die diese Stärke fundamental rechtfertigen würden“, schreibt Ulrich Leuchtmann, ebenfalls Devisen-Analyst bei der Commerzbank, in einer Studie. Warum der Markt den Euro darum gerade derzeit so scheut und den US-Dollar so sehnt, erscheint Leuchtmann übertrieben.

Seltsam sei, dass sich der Devisenmarkt derzeit so risikoavers verhalte und den Dollar wie einen „sicheren Hafen“ behandle, während die Aktienmärkte klettern, vor allem in den USA. Wenn sich der Devisenmarkt wirklich vor einem Abschwung fürchtet, ist es laut Leuchtmann „blauäugig, den US-Dollar als „sicheren Hafen“ zu handeln“.

Die Fed hat Spielraum für Zinssenkungen

Denn als eine der wenigen Notenbanken hat die Federal Reserve in den USA Spielraum nach unten bei den Zinsen. Kommt’s konjunkturell wirklich schlimm, würde die Fed garantiert handeln und ihre Geldpolitik ausweiten – was den Dollar wieder belasten würde. Früher, argumentiert Leuchtmann, hätte die EZB so gehandelt, und den Euro so unattraktiv gegenüber dem Dollar gemacht. Doch deren geldpolitisches Instrumentarium ist erschöpft. Eine wirklich gute fundamentale Erklärung für den Dollar-Höhenflug beziehungsweise die Euro-Talfahrt sieht Leuchtmann darum nicht.

Devisen100 ist der ideale Beratungsservice, wenn Sie die ersten Schritte an der Forex machen möchten. (Partnerangebot)

Börsenanlegern aber kommt der schwache Euro gelegen. Im Normalfall bewegen sich Dax und Euro nämlich invers zueinander, dank der Exportstärke der deutschen Wirtschaft. Ein schwacher Euro erleichtert dieser das Geschäft im Ausland.

Verbraucher wiederum müssen mit steigenden Preisen, zumindest bei einigen Gütern rechnen – beim Sprit etwa. Das für Kraftstoff benötigte Rohöl wird nämlich überwiegend in Dollar gehandelt. Da dessen Preis sich zudem seit Dezember um gut 36 Prozent verteuert hat, könnte es bald teuer an der Zapfsäule werden. Auch für einen Urlaub außerhalb der Eurozone stehen die Wechselkurse derzeit denkbar schlecht.

Mehr zum Thema: Nur geringe Reserven – Zweifel wachsen: Kann die türkische Notenbank die Lira schützen?

Im Video: Rebellion gegen Notre-Dame-Plan: Mehr als 1000 Experten richten Appell an Macron

FOCUS Online/WochitRebellion gegen Notre-Dame-Plan: Mehr als 1000 Experten richten Appell an Macron
                                                                                                              Vollständiges Impressum

Einen inspirierenden Tag lieber Leser wir bedanken uns für ihren positiven Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: