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Trotz aller Warnungen wagt Deutschland das Huawei-Risiko…………..

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Trotz aller Warnungen wagt Deutschland das Huawei-Risiko

 | Lesedauer: 3 Minuten

Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei darf sich jetzt doch am deutschen 5G-Netzausbau beteiligen. Das geht aus einem Entwurf des Katalogs für Sicherheitsanforderungen der Bundesnetzagentur hervor.

Quelle: WELT/ Christoph Hipp

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Der chinesische Netztechnik-Anbieter Huawei darf sich nach längerer Diskussion beim 5G-Netzausbau in Deutschland beteiligen. Allerdings müssen die Chinesen, wie alle anderen Anbieter auch, strenge Sicherheitskriterien erfüllen.

Der chinesische Netztechnik-Anbieter Huawei darf laut einer Äußerung der Bundesregierung beim 5G-Netzausbau doch auf Aufträge aus Deutschland hoffen. Im Streit um die Beteiligung des Kommunikationskonzerns schloss die Bundesregierung am Montag den expliziten Ausschluss einzelner Anbieter aus.

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, Huawei müsse wie jeder andere Anbieter auch einen ganzen Katalog an Sicherheitsanforderungen erfüllen, damit die Netzwerkkomponenten der Chinesen für die Aufrüstung der deutschen Netze auf den neuen Standard 5G zugelassen werden.

Die Bundesregierung werde in Kürze einen Sicherheitskatalog verabschieden, in dem Kriterien für die Beteiligung von Firmen an dem 5G-Netz festgelegt werden, sagte Seibert. Huawei müsse nun wie seine Konkurrenten nachweisen, dass es die aufgestellten Sicherheitskriterien erfülle. Eine Pauschalzulassung werde es dabei für keinen Anbieter geben – stattdessen müssten die Hersteller für individuelle Netzwerk-Bauteile jeweils eine Zertifizierung anstreben.

Zuvor hatte das Handelsblatt berichtet, in dem Entwurf für den Sicherheitskatalog sei zunächst eine Klausel enthalten gewesen, die Huawei explizit ausschloss. Diese sei jedoch wieder gestrichen worden. Den Bericht dementierte Seibert jedoch. In keinem Entwurf zu dem Katalog sei eine Ausschlussklausel enthalten gewesen.

Bleibt es bei dieser Regelung, würde die Bundesregierung den Bestreben der US-Regierung, Huawei aus westlichen 5G-Netzen herauszuhalten, eine klare Absage erteilen. Die Amerikaner versuchen aktuell, Huawei beim 5G-Netzausbau aus dem Markt zu drängen und haben auch die europäischen Regierungen dazu bedrängt. In einer Expertenanhörung im Bundestag im März hatten sich diverse IT-Sicherheitsfachleute gegen den Ausschluss von Huawei beim Netzausbau geäußert.

Staatliche Hacker sind die größte Gefahr

Die Experten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hatten damals ein herstelleragnostisches Vorgehen gefordert: Keine Anti-Huawei-Klausel, dafür aber ein strenges Regelset an Sicherheits- und Transparenzanforderungen, die jeder Ausrüster erfüllen muss, bevor er seine Technik in die deutschen Mobilfunk-Netze einbringen darf. Bleibt die Bundesregierung bei dem von Seibert nun angekündigten Zertifizierungsverfahren, dann würde sie damit der Empfehlung der Fachleute folgen.

Vor der Bundesregierung hatte sich vergangene Woche bereits die EU-Kommission zum Thema 5G-Netzausbau mit Huawei- Komponenten geäußert – und explizit vor der Verwendung gewarnt: Staatliche Hacker, die „nicht dokumentierte Funktionen“ in der Netzwerktechnik ausnutzen könnten, seien die größte Gefahr bei der Aufrüstung auf den neuen Standard, schreiben die Experten der EU-Kommission in ihrer Zusammenfassung.

Insbesondere „gewisse Drittstaaten“ seien in dieser Hinsicht gefährlich – deutlicher hätte die Kommission nur formulieren können, indem sie China und Huawei direkt als potenzielles Datenleck benannt hätte.

Doch vor einer derart direkten Warnung scheuten die Experten der Europäischen Agentur für Cybersicherheit augenscheinlich zurück. Die Nachricht ist dennoch eindeutig: „Undokumentierte Funktionen“ sind nichts anderes als Hintertüren, die der Hersteller selbst in das Netzwerkequipment eingebaut hat – entweder durch versteckten Code in der Firmware oder durch zusätzliche versteckte Hardware.

Höhere Übertragungskapazität pro Funkzelle

Die Telekom wie auch Konkurrenten wie Vodafone setzen in ihren Mobilfunk-Netzen auf einen Mischmasch von Geräten verschiedener Netzwerkausrüster – das soll eine Abhängigkeit von einem Anbieter verhindern und die Ausfallsicherheit erhöhen. Doch Huawei gilt als günstigerer Anbieter als die Konkurrenten aus Europa und den USA.

Zudem sind die Chinesen auch technisch weiter als die Europäer – am Freitag meldete der Konzern in der Schweiz einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Datentransfers in einer 5G-Netzzelle im Alltagsbetrieb: Über 3,67 Gigabit pro Sekunde konnte ein Huawei-Netzknoten in Zürich im Netz des Schweizer Mobilfunkbetreibers Sunrise Communications an mehrere Smartphones übertragen.

LINK:news_Huawei, Staatsfeind der USA

Bislang gelten zwei Gigabit als technisches Limit, Huawei erklärte jedoch, dass man als erster Anbieter die Übertragungskapazität pro Funkzelle steigern konnte. Auch deswegen würden die Telkos beim Ausbau nur ungern auf die Chinesen verzichten.

Nicht zuletzt ist eine schnelle Freigabe der Technik durch die Bundesbehörden nun wichtig, da die Mobilfunker nach den Milliardenausgaben für die 5G-Funkfrequenzen nun ihre Netze möglichst schnell ausbauen wollen und dafür Planungssicherheit benötigen.

 

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