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Messerangriffe in Deutschland gestiegen: Hier gibt es die meisten Attacken…………

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  1. Messerangriffe in Deutschland gestiegen: Hier gibt es die meisten Attacken
KriminalitätAnstieg um 32 Prozent: Statistiken verraten, wo es am meisten Messerangriffe gibt
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Ein Mann zückt ein Messer - Symbolfoto

Bild: dpaEin Mann zückt ein Messer – Symbolfoto

Vor wenigen Tagen erschütterte ein Verbrechen am Münchner Hauptbahnhof die Öffentlichkeit. Bei einer Personenkontrolle hatte ein 23-jähriger Mann einen Polizisten unerwartet mit einem Messer attackiert. Der Angreifer stach so heftig zu, dass die Klinge seiner Waffe im Körper des Beamten stecken blieb. Die Tat ist kein Einzelfall: Stichwaffen kommen bei Straftaten immer wieder zum Einsatz.

Alle angezeigten Straftaten werden in der sogenannten „Polizeilichen Kriminalstatistik“ (PKS) erfasst, die das Bundeskriminalamt (BKA) jährlich herausgibt. Aktuell gibt es zwar eine gesonderte Kategorie für Delikte, bei denen Schusswaffen verwendet wurden – Messer als Tatwaffen werden jedoch noch nicht separat erfasst. Während Länder wie Berlin, Baden-Württemberg und Hessen Delikte mit dem „Tatmittel Messer“ schon seit längerem in ihrer PKS aufführen, haben andere erst in diesem Jahr damit begonnen, Messerattacken als solche zu registrieren.

Daten der Bundesländer: Messerangriffe haben zugenommen

Daten zu Angriffen, bei denen Messer zum Einsatz kamen, erfassen einige Bundesländer zudem im Rahmen polizeilicher Systeme wie GeopolisK (Geografisches polizeiliches Informationssystem Kriminalität) oder PASS (Polizeiliches Auskunftssystem Sachsen). Ein Blick auf die verfügbaren Statistiken der einzelnen Bundesländer zeigt: Überall hat die Anzahl der Straftaten, bei denen Messer zum Einsatz kamen, über die Jahre zugenommen.

Besonders die Zahlen aus Brandenburg sind dramatisch. Innerhalb von nur vier Jahren hat sich die Anzahl der Messerangriffe um 32 Prozent erhöht. Aber auch die Daten aus Berlin sind brisant: Seit Beginn der Auswertungen wurde nie eine so hohe Zahl an Delikten, die mit einem Messer begangen wurden, festgestellt wie 2018. 2.795 Delikte mit einem Messer als Tatmittel wurden im vergangenen Jahr erfasst, 2013 waren es mit 2.512 über 200 weniger.

Eine Labormitarbeiterin nimmt eine DNA-Probe von einem Messer (Symbolbild).

Rolf Vennenbernd/dpaEine Labormitarbeiterin nimmt eine DNA-Probe von einem Messer (Symbolbild).

Messerattacken: Bundesländer im Detail

  • Berlin: Die PKS beschreibt einen Anstieg der Messerangriffe in der Hauptstadt von 2.512 Delikten 2013 auf 2.795 Messer-Straftaten 2018. Das entspricht einem Anstieg von 10,1 Prozent.
  • Brandenburg: 2014 gab es laut Innenministerium 263 Delikte im Bereich der Gewaltkriminalität, in denen Messer als Tatmittel verwendet wurden. 2018 waren es 387 – also 32 Prozent mehr.
  • Hessen: „Körperverletzungs- und Tötungsdelikte unter Verwendung des Tatmittels ‚Messer‘“ gab es in Hessen 2013 865. Diese Zahl ist bis 2018 auf 1.212 stark angewachsen. Ein Plus von 28,6 Prozent.
  • Thüringen: Seit 2013 hat sich die Anzahl der Messerangriffe in Thüringen um 29 Prozent erhöht. Waren es vor sechs Jahren noch 703 derartige Attacken, gab es 2018 schon 989 Messerangriffe.
  • Niedersachsen: Daten zu Messerangriffen aus einer Recherche im Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei belegen: 2015 gab es 1.757 Fälle von Straftaten, bei denen Messer zum Einsatz kamen. 2018 stieg deren Anzahl auf 1.853 an.
  • Sachsen: Laut Innenministeriumssprecher gab es 2014 insgesamt 970 Straftaten mit Stichwaffen, 2018 waren es 1.167 – ein Anstieg von 16,9 Prozent. Zu Stichwaffen zählen neben Messern auch Dolche, Springmesser oder Stiletts.
  • Sachsen-Anhalt: Das Innenministerium verweist darauf, dass Sachsen-Anhalt aktuell keine Auswertung der PKS mit dem Tatmittel Messer durchführt.
  • Bremen: Aktuell liegen keine entsprechenden PKS-Zahlen vor – Daten aus dem Vorgangssystem der Polizei gibt das Innenministerium nicht heraus.
  • Rheinland-Pfalz: Eine Recherche im Geografischen polizeilichen Informationssystem Kriminalität (GeopolisK) für die Jahre 2016 bis 2018 zeigt laut einem Innenministeriumssprecher „eine tendenziell ansteigende Entwicklung der Fallzahlen“. Für das Jahr 2018 sind insgesamt 175 Delikte gespeichert.
  • NRW, HamburgIn beiden Bundesländern wird das Tatmittel Messer erst seit dem 1. Januar 2019 in der PKS erfasst. Daher liegen noch keine Daten zu Messerangriffen vor.
  • Bayern: Aktuell werden Messertaten in der PKS noch nicht ausgewiesen.
  • Baden-Württemberg: Die PKS des Landes beschreibt einen Anstieg der „Fälle mit dem Tatmittel Messer“ seit 2014. Vor fünf Jahren lag deren Anzahl bei 5.534, 2018 bei 6.073 – ein Plus von 8,9 Prozent.
  • Mecklenburg-Vorpommern: „Bislang werden Messerangriffe in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht erfasst. Ab dem 01.01.2020 wird es eine bundeseinheitliche, übergangsweise Erfassung von Messerangriffen in der PKS geben“, heißt es in der Antwort des Innenministeriums.
  • Schleswig-Holstein: In der PKS des Bundeslandes werden Messer unter dem Oberbegriff „Tatmittel Stichwaffen“ registriert. Von 978 Fällen 2013 hat sich die Zahl der Stichwaffen-Delikte 2018 um 13,2 Prozent auf 1.127 erhöht.
  • Saarland: Das Landespolizeipräsidium erstellt das Sonderlagebild „Stichwaffen- und Messervorfälle“. Das aktuelle Lagebild erfasst den Zeitraum 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018. Auch hier ist ein geringer Anstieg der Messerangriffe zu erkennen. Gab es im Jahr 2016 131 Taten, waren es 2018 135. Das entspricht einem geringen Zuwachs von rund drei Prozent.

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„Messer als Tatmittel“: Bundesweite Erfassung wird noch Jahre dauern

Das BKA führt die Daten zwar noch nicht deutschlandweit zusammen. In einer schriftlichen Antwort der Behörde heißt es jedoch: „Dunkelfeldbefragungen zeigen einen Trend zum häufigeren Messertragen, insbesondere bei Menschen zwischen 14 und 39 Jahren. Als Gründe für das Mitführen eines Messers werden insbesondere die Angst, Opfer einer Straftat zu werden sowie die Orientierung an Männlichkeitsnormen angeführt.“

Zukünftig soll das „Tatmittel Messer“ bundesweit in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst werden. Die Umstellung wird jedoch einige Jahre in Anspruch nehmen, heißt es in dem Schreiben weiter.

Messerattacken: „Hemmungen sind geringer geworden“

Dass Messerangriffe in den vergangenen Jahren zugenommen haben, hat verschiedene Gründe. Bernd Roggenwallner, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, sagte vor kurzem in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung: „Der verstärkte Einsatz von Messern als Waffe hat damit zu tun, dass die Hemmung, Aggressionen auszuleben, geringer geworden ist.“

Das hänge mit diversen Faktoren zusammen. Unter anderem sei der Anpassungsdruck in der Gesellschaft gestiegen. Es gebe immer weniger Möglichkeiten, die eigenen Emotionen „rauszulassen, sodass es gebilligt wird.“

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