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Corona in Bayern: Söder stellt Oktoberfest-Deadline in den Raum und warnt vor frühzeitigen Lockerungen………………

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Corona in Bayern: Söder stellt Oktoberfest-Deadline in den Raum und warnt vor frühzeitigen Lockerungen

  • Katharina Haase

    vonKatharina Haase
  • Katarina Amtmann

    Katarina Amtmann

Markus Söder informiert am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Auch am Mittwoch äußerte sich der bayerische Ministerpräsident erneut.

  • Das Coronavirus* ist weiter Thema bei der bayerischen Staatsregierung.
  • Die bayerische Regierung hat einen Pflegebonus beschlossen.
  • Ministerpräsident Markus Söder stellte einen bitteren Corona-Zeitplan in Aussicht.
  • Hier finden Sie unseren Wegweiser zur Berichterstattung und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Bayern als Karte. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen.

Update von 12.33 Uhr: Markus Söder hat sich heute live im Videointerview bei der Bild zur Corona-Situation geäußert. Dabei war auch das Oktoberfest in München Thema. Im Juni werde entschieden, ob das Oktoberfest stattfindet, sagte Bayerns Ministerpräsident. Auch zu finanziellen Hilfen hat Söder eine deutliche Meinung. „Ein klares Nein zu Euro-Bonds. Ein klares Ja zu anderen Hilfen. Wir wollen ja helfen und zwar direkt und schnell, dass die Länder, die besonders betroffen sind, die Unterstützung bekommen. Dazu gibt es andere Instrumentarien“, so Söder. Auch gegenüber der Bild sprach sich Söder gegen vorzeitige Lockerungen aus. „Wer zu schnell handelt, riskiert einen Rückfall“.

Trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen in Bayern: Paar reist mit Kindern aus Augsburg an – für eine Grillparty

Update von 12.26 Uhr: Am gestrigen Dienstag löste die Münchner Polizei eine Grillparty auf. Gegen 19.10 Uhr, hatten Zeugen gemeldet, dass in einem Garten einer Wohnung in der Bad-Ischler-Straße in Pasing eine Grillparty stattfinden würde, an der über zehn Personen teilnehmen würden.

Drei Streifen machten sich nach Pasing auf und stellten in dem dortigen Garten mehrere Personen fest, die dort ein Fest feierten.* Darunter war eine Familie aus Augsburg (die Eltern und mit ihren drei minderjährigen Kindern). Sie erhielten einen Platzverweis und wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Coronavirus in Bayern: Markus Söder Schirmherr von besonderer Aktion

Update von 11.24 Uhr: „Wir leben in einer unglaublich schweren Zeit“, beginnt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine neueste Videobotschaft auf Facebook. „In diesen Zeiten ist es wichtig, unterzuhaken und auch den Glauben zu stärken. Der Glaube gibt Kraft, der Glaube hält zusammen, der Glaube stärkt das Herz mit Optimismus und zeigt, dass es mehr gibt als die jetzige Situation.“ Gemeinsam zu beten verbinde über die Konfession hinaus, deshalb fordert Söder die Menschen zu einem gemeinsamen Gebet auf. Die deutschlandweite Aktion „Deutschland betet gemeinsam“ findet heute von 17 bis 18 Uhr per Live-Stream statt. Söder ist Schirmherr.

Mit einer emotionalen Botschaft in Corona-Zeiten haben sich die Lehrer der Oberdinger Realschule an ihre Schüler gewandt. Die Reaktionen auf das 17-minütige Video waren nicht minder emotional.*

Coronavirus: Abschwächung der Verläufe mit Blutplasma?

Update 8.55 Uhr: Therapien mit Blutplasma könnten künftig einmal schwerkranken Corona-Patienten helfen. Die Studienlagen weise darauf hin, dass damit eine deutliche Abschwächung der lebensbedrohlichen Verläufe möglich sei, sagte der Leiter der Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Erlangen, Holger Hackstein. Dieses ist nach eigenen Angaben eine der ersten Einrichtungen, die eine Erlaubnis für die Herstellung von therapeutischem Plasma erhalten haben. Auch andere Kliniken in Deutschland arbeiten daran.

Menschen mit überstandener Covid-19-Infektion haben spezifische Antikörper gegen das Virus gebildet, die mit einer Maschine aus dem Blut gewonnen werden. Akut erkrankte Patienten sollen diese erhalten. Die Wirkung dieser Blutplasma-Therapie hat eine Studie aus China an zehn Covid-19-Erkrankten untersucht, die in der Online-Ausgabe des Fachjournals „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wurde. Danach verbesserte sich der Zustand der Patienten innerhalb von drei Tagen.

Im MVZ-Labor Poing werden täglich etwa 500 Testabstriche auf das Coronavirus untersucht. Weil auch hier medizinisches Material knapp wird, gab‘s ein ungewöhnliches Tauschgeschäft.*

„Vergiftete Hilfsangebote“: Rechtsextreme nutzen Corona-Krise für ihre Zwecke – Appell an Innenminister

Update vom 8. April, 7.00 Uhr:  Rechte  Parteien und Organisationen in Bayern nutzen die Corona-Krise, um mit vermeintlicher Nachbarschaftshilfe neue Anhänger zu gewinnen. Das geht aus einem Schreiben des Innenministeriums hervor. Besonders aktiv sei die rechtsextreme Partei Der  Dritte  Weg, die mittlerweile in den Regionen München, Erlangen und Bamberg Hilfe im Alltag oder beim Einkaufen anbiete.

„Aktivisten sehen die Krise als Chance, durch Selbstdarstellung als soziale Organisation, die sich um die Probleme der „kleinen“ Leute kümmert, Anhänger zu gewinnen“, heißt es in dem Schreiben. Das Angebot des Dritten Weges etwa laufe unter der Überschrift „Solidarität für Deutsche“.

Der Landtagsabgeordneten Cemal Bozoglu (Grüne) fordertedas Innenministerium unter Leitung von Joachim Herrmann (CSU) auf, die rechte Szene intensiv zu beobachten und die Bevölkerung über solche „vergifteten Hilfsangebote“ zu informieren.

Corona in Bayern: Schutzmasken-Betrug in Traunstein

Update von 18.02 Uhr: Ein international angelegter, millionenschwerer Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken ist von Ermittlern in Traunstein aufgedeckt worden. Geschädigte seien zwei Vertriebsfirmen mit Sitzen in Hamburg und Zürich, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Sie sollten rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro an das Land Nordrhein-Westfalen liefern.

Die Firmen hatten laut Mitteilung schon eine Anzahlung von rund 2,4 Millionen Euro an die vermeintlichen Lieferfirmen geleistet. Als die Masken nicht ankamen, habe der deutsche Geschäftsführer der beiden Unternehmen Anzeige erstattet. Rund 2 Millionen des Geldes wurden nach Auskunft der Ermittler bereits im Ausland gesichert.

Auch Nordrhein-Westfalen hatte schon bezahlt – rund 14,7 Millionen Euro an das Schweizer Vertriebsunternehmen. Rund 12,3 Millionen Euro seien inzwischen wieder zurückbezahlt worden. Die Ermittlungen laufen noch. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Betrüger die Identität einer Firma im europäischen Ausland gekapert. Einzelheiten wurden unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Coronavirus in Bayern: Soldaten der Bundeswehr helfen in Alten- und Pflegeheimen aus

Update von 17.46 Uhr: In der Corona-Krise helfen 35 Soldaten der Bundeswehr in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Bamberg aus. Sie würden vorerst für sechs Wochen als Hilfskrankenpfleger eingesetzt, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Die Kapazitäten der Pfleger seien mittlerweile erschöpft.

Der Einsatz des Panzerbataillons 104 aus dem oberpfälzischen Pfreimd (Landkreis Schwandorf) beginne ab diesem Dienstag, hieß es weiter. Alle Soldaten würden derzeit auf das Virus getestet und eingelernt. Sie vollbringen „eine unschätzbare humanitäre Leistung“, bedankte sich Landrat Johann Kalb (CSU) bei den Soldaten.

Im Landkreis Bamberg gab es nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Stand von Dienstagvormittag 285 Covid-19-Patienten und elf Todesfälle.

Update von 15.43 Uhr: In München wurden am heutigen Dienstag, 7. April (Stand 13.30 Uhr), 90 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 3.884 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 1.384 Personen, die bereits geheilt sind, sowie 18 Todesfälle. Am Dienstag vergangener Woche (31.3.) waren es 198 neue bestätigte Corona-Infektionen gewesen (gesamt 2.699).

Stadt München

@StadtMuenchen

In wurden am heutigen Dienstag, 7. April (Stand 13.30 Uhr), 90 neue -Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 3.884 Infektionen gemeldet. Mehr Infos unter http://muenchen.de/coronazahlen 

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Die Stadt will sich mit der Entscheidung, ob das Oktoberfest 2020 stattfindet, noch Zeit lassen. Ein bekannter Virologe hat jetzt deutliche Worte geäußert*.

Coronavirus in Bayern: Einschränkungen gelten wohl noch länger

Update von 14.55 Uhr: In Bayern sind inzwischen 26.567 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 495 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Dienstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 25.355 infizierte Personen und 444 Todesfälle gewesen.

Die Menschen im Freistaat müssten sich noch auf längere Einschränkungen einstellen. „Wo es keine Änderungen wahrscheinlich geben wird und geben kann, das zeigt das Beispiel Österreich, sind die Bereiche, wo es auch kaum möglich ist, den Abstand zu halten: in der Gastro-Szene, Clubs, Diskotheken, Hotels und auch bei Veranstaltungen“, betonte er. Ob und welche Geschäfte wieder geöffnet werden können, werde man „gemeinschaftlich auf nationaler und bayerische Ebene diskutieren“. Söder betonte:„Menschenleben gehen einfach vor Shopping-Touren.

Und bei den Schulen müsse man „sehr klug überlegen und sehr sensibel damit umgehen“. „Aus meiner Sicht ist klar: Wir wollen erreichen, dass diejenigen, die Abschlussklassen haben, eine Möglichkeit haben, diese zu bestehen“, sagte Söder. „Das muss nicht automatisch durch den Schulunterricht erfolgen. Das kann auch in anderer Form sein.“ Und man müsse die Lehrpläne für das laufende Schuljahr anpassen. Zudem betonte Söder, dass man etwa Grundschülern keine Maskenpflicht auferlegen könne. Man wolle aber andererseits nicht, dass die Schulen am Ende ein neuer Weg seien für eine „Rückkehr“ des Coronavirus.

Coronavirus: Infizierte in jedem zehnten Alten- oder Pflegeheim in Bayern

Update von 13.52 Uhr: In jedem zehnten Alten- oder Pflegeheim in Bayern wurden bereits Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Daher sei die Hilfe in den Bereichen derzeit besonders wichtig, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag in München. Außerdem sei laut Söder eine Maskenverpflichtung „hochwahrscheinlich“. Ein großes Frachtflugzeug bringt heute acht Millionen Schutzmasken für die Bundesregierung nach Bayern. Der Jet war am Dienstagmorgen im chinesischen Shanghai gestartet und ist nach einer Zwischenlandung in Seoul (Südkorea) auf dem Weg nach München, wie die Lufthansa mitteilte. Am späten Nachmittag sollte die Maschine landen.

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen sich die Menschen in Bayern möglicherweise noch auf länger andauernde Schulschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen. „Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Er brachte auch einen Stufenplan für Schulen ins Gespräch, im Rahmen dessen man beispielsweise anders mit Abschlussklassen umgehen könnte als mit Grundschülern.

Söder mit bitterem Corona-Zeitplan bis Juli – Maskenverpflichtung „hochwahrscheinlich“

Update von 13.10 Uhr: Markus Söder spricht über die Sitzung des bayerischen Kabinetts. „Der positive Trend in Bayern über die letzten Tage setzt sich glücklicherweise fort“, so der Ministerpräsident. Alle 8,6 Tage verdoppele sich die Zahl der Infektionen mittlerweile. „Die Maßnahmen wirken“, so Söder. Es sei wichtig gewesen, rechtzeitig, frühzeitig und konsequent die Maßnahmen zu treffen.

„Wir sind noch lange nicht über den Berg“, erklärt Söder. Besonders die Lage in Pflege- und Altenheimen sei dramatisch. Nach Ostern werde es nicht einfach so weitergehen, wie zuvor. „Wer zu früh lockert, zu schnell etwas riskiert, der könnte einen Rückfall verantworten“, so Söder. Allerdings brauche man auch Perspektiven. Ob und welche Geschäfte wieder geöffnet werden können, müsse dann diskutiert werden. Eine Maskenverpflichtung scheine dann „hochwahrscheinlich“.

Österreich habe Veranstaltungen bis in den Juni hinein abgesagt, Bayern sei dem Nachbarstaat ungefähr drei Wochen hinterher. Dies lasse erahnen, so Söder, wie lange Gastronomiebetriebe, Biergärten oder Diskotheken geschlossen bleiben könnten. Möglich wäre, dass es bis Juli dauern könnte. Auch längere Schulschließungen seien möglich.

Der Pflegebonus wurde beschlossen, so Söder. Der Kreis werde sogar noch einmal erweitert.

Markus Söder

@Markus_Soeder

Erste Kabinettssitzung per Video: Bayern zahlt 500 Euro Pflegebonus an Pflegekräfte in Krankenhäusern, ambulanter Pflege, Alten- und Behinderteneinrichtungen, an Notfallsanitäter und Rettungsassistenten. Damit würdigen wir die enormen Leistungen in der Corona-Krise. Großer Dank!

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Bayerischer Hotspot stellt sogar New York in den Schatten – Ministerpräsident Söder informiert bei einer Pressekonferenz

Update von 10.27 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich nach wie vor im ganzen Land. Das deutschlandweit mit Abstand höchste Fallaufkommen gibt es laut ntv aktuellim bayerischen Landkreis Tirschenreuth.* Die Inzidenz steige dort auf über 1000. Das bedeutet: Rein rechnerisch kommen auf 100.000 Einwohner 1039,9 Fälle.

Im Landkreis Tirschenreuth leben allerdings nur rund 72.000 Menschen. Einfacher ausgedrückt: 1,04 Prozent der Bevölkerung vor Ort waren oder sind mit dem Coronavirus infiziert. Das ist mehr als anderswo in Deutschland – und relativ betrachtet sogar mehr als im Bundesstaat New York, wie ntv weiter berichtet. Die 6500-Einwohner-Stadt Mitterteich gilt als einer der Hotspots in dem Gebiet. Als eine wesentliche Ursache wird ein Starkbierfest angenommen. Auch in Rosenheim steht das Starkbierfest unter Verdacht, die Corona-Lage verschlimmert zu haben.*

Corona-Ausgangssperre in Mitterteich: Vorschriften vorzeitig gelockert

Update von 9.12 Uhr: Drei Wochen nach dem Verhängen der bundesweit ersten weitreichenden Corona-Ausgangssperre im oberpfälzischen Mitterteich sind die Vorschriften vorzeitig gelockert worden. Seit diesem Dienstag gelten in der Kleinstadt nun dieselben Ausgangsbeschränkungen wie in ganz Bayern. Das Infektionsgeschehen im Stadtgebiet Mitterteich weise keine signifikanten Unterschiede zum restlichen Landkreis Tirschenreuth mehr auf, hatte der Landkreis am Montag nach einer Sitzung des Krisenstabes Katastrophenschutz mitgeteilt. Die strengeren Regeln sollten ursprünglich bis einschließlich diesen Donnerstag gelten.

Heute tagt das bayerische Kabinett per Videoschalte. Markus Söder informiert anschließend auf einer Pressekonferenz. Es soll unter anderem um den Corona-Bonus für Pflegekräfte gehen. Dass die Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Bayern heute gelockert werden, gilt laut Bayerischem Rundfunk (BR) als nahezu ausgeschlossen. Obwohl in Österreich Lockerungen angekündigt wurden, wollen Bund und Länder bei ihrem Zeitplan bleiben. Am 14. April wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten das weitere Vorgehen besprechen.

Zwischen Selbstoptimierung und Maßlosigkeit: die Münchner gehen unterschiedlich mit der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkung um.*

Kommt heute der Corona-Bonus für Pflegekräfte? Ministerpräsident Söder informiert auf einer Pressekonferenz

Erstmeldung vom 7. April, 8.15 Uhr

In Bayern sind 25.355 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 6. April, 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge sind bislang 444 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Coronavirus in Bayern: Bayerisches Kabinett tagt per Videoschalte

Nun tagt erneut das bayerische Kabinett – zum ersten Mal findet die wöchentliche Sitzung am Dienstag (7. April) um zehn Uhr per Videoschalte statt. Viele Minister und Staatssekretäre werden nicht persönlich anwesend sein, sondern zugeschaltet werden. So ist es schon beim Katastrophenstab der Staatsregierung gängige Praxis.

Gleichwohl dürften sich aber in jedem Fall Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (alle CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in der Staatskanzlei aufhalten, da sie im Anschluss auch eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten. Diese soll gegen 13 Uhr beginnen.

Bayerisches Kabinett tagt: Corona-Prämie für Pflegekräfte soll beschlossen werden

Um eine mögliche Ansteckung unter den Ministern und Staatssekretären zu vermeiden, hatten die Sitzungen in den vergangenen Wochen schon im große Kuppelsaal der Staatskanzlei stattgefunden.

Inhaltlich wird die Sitzung wie in den letzten Wochen von der Corona-Krise dominiert. Unter anderem soll dann die am Wochenende von Söder angekündigte – vorerst einmalige – 500 Euro-Corona-Prämie für alle Pflegekräfte in Bayern beschlossen werden.

Coronavirus in Bayern: Minister beraten über aktuelle Entwicklung

Darüber hinaus werden die Minister über die aktuelle Entwicklung bei den Neuinfektionen beraten und überlegen, wie die Ausbreitung weiter eingeschränkt werden kann.

Die steuerfreie Bonuszahlung soll so bald wie möglich an die Betreffenden ausgezahlt werden – also alle Pflegekräfte in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen. Die Kosten für die 252.000 Angestellte liegen bei 126 Millionen Euro.

Coronavirus in Bayern: Auch Gärtnereien soll geholfen werden

Auch die schwierige Lage von Bayerns Gärtnereien soll nach Angaben von Aiwanger Thema sein. „Ziel ist, dass auch diese Betriebe Anträge stellen dürfen und wir ihnen helfen können“, sagte er der Augsburger Allgemeinen (Montag). Wegen der Ausgangsbeschränkungen dürfen derzeit Gärtnereien nicht für Kunden öffnen.

In einem Würzburger Pflegeheim starben bislang 22 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Eine Angehörige erhebt nun schwere Vorwürfe – und überlegt, die Heimleitung zu verklagen.*

Der BR Livestream zur Pressekonferenz

*Merkur.de/tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

mit dpa

Rubriklistenbild: © AFP / PETER KNEFFEL

                                                                                                                                  Zu deinem Kommentar…………………

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