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Unternehmer kaufen mit Corona-Nothilfen ihre verpfändeten Luxusschlitten zurück……………………………

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Unternehmer kaufen mit Corona-Nothilfen ihre verpfändeten Luxusschlitten zurück……………….

Ferrari

dpa/Martin GertenAuch Ferraris werden in dem Pfandhaus zu Geld gemacht – und mit dem nötigen Kleingeld auch zurückgekauft (Symbolbild).

Unternehmer aus Bau-, Immobilien- oder Finanzbranche kämpfen mit den Folgen der Coronavirus-Krise. Mitunter sehen sie sich wegen finanzieller Engpässe gezwungen, ihr Lieblingsspielzeug zu verpfänden – den teuren Luxuswagen. Wie gut, dass es Corona-Kredite gibt, dank denen der geliebte Schlitten schnell wieder in der heimischen Garage ist.

Zu Anfang der Coronavirus-Krise lief alles, wie zu erwarten war: Das Geschäft in Cedric Domeniconis Auto-Pfandhaus brummte. Zahlreiche Unternehmer fuhren auf dem Hof vor, um ihre Luxusschlitten zu verpfänden – sie waren wegen der Folgen der Pandemie in finanziellen Nöten und brauchten dringend Bares. Ferrari, Aston Martin und Co. mussten dran glauben.

Dann allerdings kam der 23. März und die Dinge änderten sich: Domeniconis Pfandhaus liegt in der deutschen Exklave Büsingen am Hochrhein, umschlossen von Schweizer Gebiet. Und der Schweizer Bundesrat wiederum beschloss an besagtem Tage im März gemeinsam mit den Banken ein umfangreiches Rettungsprogramm für kleine und mittelständische Betriebe. „Seit die Nothilfen für die Covid-19-Pandemie angelaufen sind, werden bei uns auffällig viele Luxusautos von Unternehmern wieder abgeholt“, erklärt Domeniconi gegenüber der „Basler Zeitung„.

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Notkredite zum Rückkauf des Luxusautos

Domeniconi weiter: „Wir wissen, dass viele Kunden die Notkredite zum Rückkauf ihres Pfandkredits verwenden, den sie ursprünglich mit ihrem Auto gedeckt hatten.“ Nach einer kurzen Formalität würden die Firmenchefs mit ihren „Luxusschlitten wieder nach Hause fahren“. Besonders häufig rollten teuerste Wagen wie Aston Martin, Ferrari, Mercedes AMG, Porsche 911 oder Rolls-Royce aus dem Pfandhaus.

Die Corona-Kredite liegen laut dem Pfandleiher im hohen fünfstelligen Bereich, er selbst vergibt, wie er gegenüber der „Basler Zeitung“ sagt, Kredite bis zu einer Höhe von 100.000 Schweizer Franken. Das liebste Statussymbol lässt sich also leicht wieder auslösen – mit dem Geld des Staates. Zwar ist in der Schweiz die Refinanzierung eines Kredits über einen anderen Kredit verboten, allerdings tauchen Autopfandkredite nicht in Registern auf. Das Pfandhaus muss keine Meldung an eine Informationsstelle erstatten, die meisten Transaktionen laufen über Bargeld, Spuren sind nicht zu finden.

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Und auch die restriktiven Anwendungsbestimmungen der Schweiz hinsichtlich der Pfandleihe umgehen die Unternehmer geschickt – ist Domeniconis Pfandhaus doch auf deutschem Boden. Im Kanton Zürich zum Beispiel darf nur die Kantonalbank Pfandleihe betreiben. Autos nimmt sie keine an. Anders im deutschen Büsingen: Hier ist der Betrieb erlaubt, zudem gehört die Exklave zum Schweizer Zollgebiet. Die Unternehmer schenken sich also auch noch Zollgebühren. Beschlagnahmungen sind nicht möglich.

Kreditbestimmungen sind leicht zu umgehen

Dass die Unternehmer also schnell zusehen, ihre Autos zurückzuholen ist nur logisch, schließlich gibt es den Staatskredit gratis während auf das „Parken“ der Luxusschlitten im Pfandhaus Gebühren anfallen: 1 Prozent Zins pro Monat, außerdem eine Gebühr von 3,5 Prozent sowie Parkplatzkosten von 5 Franken pro Tag. „Aktuell läuft das Geschäft sehr schleppend“, sagt Domeniconi der „Basler Zeitung„.

Der Pfandleiher sieht aber auch ein Ende der Durststrecke: Ende Juli laufen die Kredite aus. Dann, da ist Domeniconi sicher, ziehen auch die Geschäfte mit dem Autopfand wieder an. Allein: Der Schweiz bleibt zu klären, wie es passieren konnte, dass die Kreditbestimmungen so leicht zu umgehen sind. Entwickelt wurden die staatlichen Nothilfen von Bundesrat Ueli Maurer und Credit-Suisse-Chef Thomas Gottstein – das Schlupfloch haben die beiden Herren wohl übersehen.

Das hat inzwischen auch die Regierung gemerkt und bereits eine Warnung an alle ausgesprochen, die sich den staatlichen Kredit erschleichen wollen – wie Schweizer Medien berichten, sind bereits einige Verfahren eröffnet worden. Allein: Die Unternehmer, die ihre verpfändeten Luxuskarossen in reinen Bar-Transaktionen wiederholen, werden den Fahndern höchst wahrscheinlich durch die Lappen gehen.

 

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