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Ausflügler-Massen in Bayern: An diesem Wochenende könnte der Andrang besonders groß werden………………….

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Ausflügler mit Rucksäcken machen sich auf dem Weg, im Vordergrund parken Autos.
Ausflügler-Massen in Bayern: An diesem Wochenende könnte der Andrang besonders groß werden (Archivbild).© Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Aktualisiert: 31.07.202013:09

„ÜBERLEGEN SIE SICH EINEN PLAN B“

Ausflügler-Massen in Bayern: Erreicht Verkehrschaos am Wochenende neue Dimension? Polizei rüstet sich

  • Marion NeumannvonMarion Neumann

Sonne, Ferien und Massen an Ausflüglern: In Bayern droht am Wochenende ein Verkehrschaos durch Ausflügler. Die Polizei rüstet sich – und hat einen dringenden Appell.

  • Am Wochenende droht in Bayern ein Verkehrschaos in einer neuen Dimension.
  • Die Polizei in Südbayern rüstet sich für die Ausflügler-Massen.
  • Dabei hat sie einen dringenden Appell an Ausflügler – und gibt noch einen anderen Ratschlag mit auf den Weg.

München – Am Wochenende wird es voll werden auf Bayerns Straßen. Aufgrund der Corona-Lage entscheiden sich viele Einheimische für einen Ausflug in der Region – und auch Urlauber strömen nun in den Sommerferien zu den schönsten Ausflugszielen im Freistaat. Auch die Wetter-Prognose lädt zu einem Trip ins Grüne und an die bayerischen Seen ein.

Die Polizei in Südbayern will für ein drohendes Verkehrschaos gerüstet sein und kündigt an, am Wochenende an Ausflugsorten verstärkt gegen Wildparker vorzugehen. Mit Hilfe der Bereitschaftspolizei seien an touristischen Hotspots wie dem Walchensee oder der Region Oberstdorf zusätzliche Kontrollen geplant, kündigten die Polizeipräsidien Oberbayern Süd und Schwaben Süd/West am Freitag an. So wolle man ein „Verkehrschaos“ verhindern.

Ausflügler-Massen am Wochenende: Erreicht Verkehrschaos in Bayern nun neue Dimension? Polizei rüstet sich

„Es sind in den Ferien schon immer viele Touristen nach Oberbayern gekommen“, sagte eine Polizeisprecherin. „Wir hatten in den letzten Wochen aber ein noch stärkeres Verkehrsaufkommen.“ Oft seien dabei Zufahrtsstraßen zu Parkplätzen und Rettungswege durch Wildparker versperrt worden. Darauf reagiere man nun, sagte die Sprecherin. Das sei aber nur mit Hilfe der Bereitschaftspolizei möglich: „Allein könnten wir das personell nicht stemmen.“

An Ausflügler richtet die Polizei einen dringenden Appell: Geparkt werden dürfe nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und Parkflächen. Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplätze ausgewiesen seien, wären nicht geeignet. Unbedingt freizuhalten seien Rettungswege. „Achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge“, ergänzt die Polizei zudem in einer Pressemitteilung. Wünschenswert sei außerdem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie die Bildung von Fahrgemeinschaften.

Bayern: Verkehrschaos durch Ausflügler-Massen: Polizei hat noch einen weiteren Ratschlag

Sollte es dennoch zu großen Anstürmen und Verkehrschaos kommen, hat die Polizei noch einen weiteren Ratschlag an alle Ausflügler. „Überlegen Sie sich vor Fahrtantritt einen ,Plan B‘, also ein alternatives Ausflugsziel“, heißt es in der Mitteilung weiter. Als Tipp wird dabei der „Ausflugs-Ticker“ für die Region Oberbayern genannt. (nema mit dpa)

Von Garmisch bis Walchensee: Zu viele Ausflügler in Münchener Einzugsgebieten – Kommunen sind machtlos

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Schweizer Professor erklärt, warum bei Corona alle falsch lagen und immer noch falsch liegen……………………..

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Schweizer Professor erklärt, warum bei Corona alle falsch lagen und immer noch falsch liegen

Das Coronavirus verzieht sich allmählich. Was hat sich in den vergangenen Wochen eigentlich abgespielt? Die Experten haben grundlegende Zusammenhänge übersehen. Die Immunantwort gegen das Virus ist viel stärker, als man dachte. 

Von Professor Dr. Beda M. Stadler – 
emeritierter Professor für Immunologie und 
ehemaliger Direktor des Instituts für 
Immunologie an der Universität Bern. 

Dies ist keine Anklageschrift, aber eine schonungslose Bilanz. Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe. Ein wenig ärgere ich mich auch über viele meiner Immunologen-Kollegen, die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen überlassen haben. Mir scheint, es wäre Zeit, einige der hauptsächlichen und komplett falschen Aussagen rund um dieses Virus in der Öffentlichkeit zu kritisieren.

  • Erstens: Es war falsch, zu behaupten, das Virus sei neu. 
  • Zweitens: Noch falscher war es, zu behaupten, es bestünde in der Bevölkerung keine Immunität gegen dieses Virus.
  • Drittens: Es war sozusagen die Krönung der Dummheit, zu behaupten, man könne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken. 

Nun aber der Reihe nach:

1. Ein neues Virus?

Ende 2019 tauchte in China das Coronavirus auf, das man als neuartig ansah. Nachdem aber die Gensequenz, also der Bauplan für das Coronavirus, identifiziert war und dieses einen verwandten Namen zu dem 2002 aufgetauchten SARS erhalten hatte, nämlich SARS-Cov-2, hätte man eigentlich bereits fragen sollen, wie weit diese Verwandtschaft eventuell bis zu anderen Coronaviren, die auch uns Menschen krank machen, reichen könnte. Nein, stattdessen hat man diskutiert, von welchem Vieh, das zugleich auch auf dem chinesischen Speiseplan existiert, das Virus wohl abstammen könnte. Inzwischen glauben allerdings viel mehr Menschen sogar daran, die Chinesen seien so dumm, dieses Virus im eigenen Land auf sich selber losgelassen zu haben. 

Jetzt, da es darum geht, Impfstoffe gegen das Virus herzustellen, tauchen hingegen wissenschaftliche Arbeiten auf, die aufzeigen, dass dieses sogenannte neue Virus stark verwandt ist mit SARS sowie mit anderen Beta-Coronaviren, unter denen wir jedes Jahr in der Form von Erkältungen leiden. Neben den reinen Sequenzhomologien, zwischen den verschiedenen für Menschen krankheitserregenden Coronaviren werden derzeit diverse Bereiche auf den Viren definiert, wie sie von den menschlichen Immunzellen erkannt werden. Dabei geht es also nicht mehr bloß um die genetische Verwandschaft, sondern wie das Virus für das Immunsystem aussieht, also welche Teile von SARS-Cov-2 aber auch anderen Coronaviren allenfalls als Impfstoff verwendet werden könnten. 

Also: SARS-Cov-2 ist gar nicht so neu, sondern eben ein saisonales Erkältungsvirus, das mutiert ist und wie alle anderen Erkältungsviren im Sommer verschwindet – was jetzt auch fast überall auf der Welt beobachtbar ist. Grippeviren mutieren übrigens in einem wesentlich höheren Masse, und niemand würde behaupten, ein neuer Grippevirus-Stamm sei etwas komplett Neues. Viele Tierärzte haben sich denn auch über die Behauptung vom komplett neuen Virus geärgert, schließlich verwenden sie seit Jahren Impfstoffe gegen Coronaviren bei Katzen, Hunden, Schweinen und Rindern. 

2. Die Mär von der fehlenden Immunität

Von der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu den Facebook-Virologen haben alle behauptet, das Virus sei besonders gefährlich, weil keine Immunität dagegen vorherrsche, da es ein neues Virus sei. Sogar Anthony Fauci, der wichtigste Berater der Trump-Regierung, betonte anfänglich bei öffentlichen Auftritten jedes Mal, die Gefahr des Virus bestünde darin, dass es dagegen keine Immunität gebe. Tony und ich hatten seinerzeit in den USA oft nebeneinander gesessen in Immunologie-Seminaren am National Institute of Health in Bethesda, weil wir damals auf verwandten Gebieten arbeiteten. Also war ich eine Zeit lang seiner Aussage gegenüber ziemlich unkritisch, schließlich stammte sie von einem respektablen Kollegen.

Der Groschen fiel bei mir erst, als ich realisierte, dass der erste kommerzielle Antikörpertest aus einem alten Antikörper bestand, der eigentlich SARS erkannte. Bei dieser Art von Test schaut man, ob im Blut Antikörper vorhanden sind und die in einem früheren Kampf gegen das Virus so entstanden sind. Aus einem Lama wurden sogar Antikörper isoliert, die gleichermaßen SARS, SARS-Cov-2 und MERS erkennen. Zudem wurde bekannt, dass in China an Orten, wo SARS gewütet hatte, SARS-Cov-2 weniger Unheil anrichtete. Das sind klare Befunde, die zwingend nahelegen, dass unser Immunsystem zumindest SARS und SARS-Cov-2 als teilweise identisch betrachtet und wahrscheinlich das eine Virus uns vor dem anderen schützen könnte. Ich realisierte da, dass die ganze Welt einfach behauptete, es gebe keine Immunität, aber in Wirklichkeit hatte gar niemand einen Test zur Hand, um eine solche Behauptung zu belegen.

Das war keine Wissenschaft, sondern bloß eine Spekulation aus dem Bauchgefühl, die von allen nachgeplappert wurde. Bis heute gibt es nämlich keine Antikörper-Tests, die all die verschiedenen möglichen immunologischen Situationen beschreiben, wie etwa: Ob man immun ist, seit wann, wogegen die neutralisierenden Antikörper gerichtet sind und wie viele Strukturen auf anderen Corona Viren existieren, die ebenfalls zu Immunität führen. Mitte April erschien dann eine Arbeit aus der Gruppe von Andreas Thiel von der Charité in Berlin. Es war eine Arbeit mit dreißig Autoren, unter anderem auch mit dem Virologen Christian Drosten. Darin wurde gezeigt, dass bei 34 Prozent der Berliner, die nie Kontakt gehabt hatten mit dem SARS-Cov-2 Virus, trotzdem eine T-Zellen-Immunität (eine andere Art der Immunreaktion, siehe unten) dagegen festgestellt werden konnte. Das heißt, unsere T-Zellen, also weiße Blutkörper, erkennen gemeinsame Strukturen auf SARS-Cov-2 und den normalen Erkältungsviren und bekämpfen somit beide.

Eine Studie von John P. A. Ioannidis an der Stanford University, gemäß der Einstein Stiftung in Berlin einer der zehn meistzitierten Wissenschaftler auf der Welt, zeigte zudem auf, dass die Immunität gegen SARS-Cov-2, gemessen mit Antikörpern, wesentlich höher ist als bislang angenommen. Ioannidis ist sicher kein Verschwörungstheoretiker, der bloß gegen den Strom schwimmt, er wird jetzt trotzdem kritisiert, weil keine wirklich präzisen Antikörperteste verwendet worden seien. Die Kritiker geben damit zu, dass auch sie keine solchen Tests haben. Im Übrigen ist John P. A. Ioannidis ein derartiges wissenschaftliches Schwergewicht, dass alle deutschen Virologen zusammengenommen dagegen ein Leichtgewicht sind.

3. Das Versagen der Modellbauer

Die Epidemiologen gingen dem falschen Glauben, es gebe keine Immunität im Volk, ebenfalls auf den Leim. Zudem wollten sie auch nicht wahrhaben, dass Coronaviren eben saisonale Erkältungsviren sind und im Sommer verschwinden. Sonst wären ihre Kurvenmodelle anders ausgefallen. Nachdem die anfänglichen Worst-Case-Szenarien nirgendwo aufgetreten sind, klammern sich manche nun noch an Computer-Modelle, die das Auftreten einer zweiten Welle voraussagen. Lassen wir ihnen diese Hoffnung, ich habe noch nie einen Wissenschaftszweig gesehen, der sich selber derart ins Abseits manövriert hat. Ich habe auch nicht verstanden, weshalb Epidemiologen derart interessiert sind an der Anzahl der Todesfälle anstatt daran, wie viele Leben zu retten wären.

4. Die Immunologie des gesunden Menschenverstandes.

Als Immunologe vertraue ich einem natürlichen Modell, nämlich dem menschlichen Organismus, der ein erprobtes und lernfähiges Immunsystem ausgebildet hat. Ende Februar auf der Rückfahrt nach einer SRF-Arena-Sendung äußerte ich, eingeklemmt im Fiat 500 von Daniel Koch, ihm gegenüber meine Vermutung, dass es im Volk eine Grundimmunität gegen SARS-Cov-2 gibt. Er bestritt diese Ansicht. Ich habe ihn trotzdem später verteidigt, als er darlegte, Kinder seien kein treibendes Moment für diese Pandemie. Er vermutete, Kinder hätten keinen Rezeptor für das Virus, was natürlich Unsinn ist. Aber man muss ihm zugutehalten, dass seine Beobachtung richtig war. Dass ihm dann jedoch Wissenschaftler an den Karren fuhren und entsprechende Studien verlangten, birgt doch eine gewisse Ironie.

Schließlich verlangte man auch keine Studien, um zu demonstrieren, dass Menschen aus der Risikogruppe sterben. Als nach den ersten Statistiken aus China und dann auch aus der weltweiten Datenlage ebenfalls der gleiche Trend zu beobachten war, dass nämlich praktisch nie ein Kind unter zehn Jahren erkrankt, hätte eigentlich jedermann aufs Argument kommen müssen, dass Kinder offensichtlich immun sind. Bei jeder anderen Krankheit, bei der eine bestimmte Gruppe von Menschen nicht krank wird, würde man davon ausgehen, dass diese Gruppe immun ist. Wenn in einem Altersheim Menschen leider sterben, aber am gleichen Ort Pensionäre mit den gleichen Risikofaktoren völlig unbehelligt bleiben, sollte man eigentlich ebenfalls davon ausgehen, dass diese eben immun waren.

Dieser gesunde Menschenverstand ist aber einigen Menschen abhandengekommen, also nennen wir sie hier spaßeshalber „Immunitätsleugner“. Diese neue Gattung der Leugner musste beobachten, dass der allergrößte Teil der Menschen, die positiv auf dieses Virus getestet wurden, denen also Viren im Rachen nachgewiesen wurden, gar nicht krank werden. Man hat dafür den Begriff „silent Carrier“ aus dem Hut gezaubert, „stille Träger“, und behauptet, man könne krank sein, ohne Symptome zu haben. Das wäre ja pikant. Sollte sich dieses Prinzip in der Medizin von nun an einbürgern, hätten die Krankenkassen ein Problem, aber auch etwa Lehrer, da von nun an Schüler jede Krankheit vorgaukeln können, um die Schule zu schwänzen, schließlich braucht es ja gar keine Symptome mehr, um krank zu sein. 

Der nächste Witz, den gewisse Virologen verbreitet haben, war die Behauptung, dass diese symptomlos Kranken trotzdem andere Menschen anstecken könnten.

Diese „gesunden“ Kranken würden im Rachenraum so viele Viren beherbergen, dass bei einer normalen Unterhaltung zwischen zwei Menschen der eine „Gesunde“ den anderen Gesunden anstecke. Nun muss man sich vergegenwärtigen, was da alles abläuft. Falls sich irgendwo im Körper, eben auch im Rachen, Viren bilden, heißt das, dass menschliche Zellen zugrunde gehen. Wenn Zellen sterben, wird sogleich das Immunsystem alarmiert, und es entsteht eine Entzündung. Eines der fünf Kardinalsymptome einer Entzündung ist der Schmerz. Es ist verständlich, dass leidende Covid-19-Patienten sich nicht mehr an das anfängliche Kratzen im Hals erinnern können und dann allenfalls behaupten, sie hätten vor ein paar Tagen noch keine Symptome gehabt. Daraus als Arzt oder Virologe eine Story von „gesunden“ Kranken zu machen, die Panik verursacht und oft ein Grund war für strengere Lockdown-Massnahmen, zeigt, wie schlecht der Witz in Wirklichkeit war.

Wenigstens hat die WHO die Behauptung der asymptomatischen Ansteckung nicht übernommen und zweifelt diese Behauptung sogar auf ihrer Webpage an. Hier auf griffige Art und speziell für die Immunitätsleugner nochmals eine ganz kurze Zusammenfassung, wie wir Menschen von Keimen angegriffen werden und reagieren: Hat es in unserer Umgebung krank machende Viren, so werden alle Menschen, egal ob immun oder nicht, vom Virus befallen. Ist man immun, beginnt jetzt der Zweikampf mit dem Virus. Als erstes versuchen wir mit Antikörpern zu verhindern, dass sich das Virus an unsere Zellen bindet. Dies gelingt natürlich nur teilweise, nicht alle werden blockiert, und viele Viren werden sich in den geeigneten Zellen einnisten. Das muss nicht zu Symptomen führen, ist aber eben auch keine Krankheit. Denn die zweite Garde des Immunsystems kommt jetzt zur Hilfe. Das sind die oben bereits erwähnten sogenannten T-Zellen, weiße Blutzellen, die von außen feststellen können, in welchen anderen Zellen sich die Viren verstecken, um sich dort zu vermehren. Solche Zellen, die quasi Viren ausbrüten, werden dann im ganzen Körper gesucht und von den T-Zellen umgebracht, bis das letzte Virus ausgerottet ist.

Macht man also bei einem immunen Menschen einen PCR-Corona-Test, wird ja kein Virus detektiert, sondern nur ein kleines Stück des viralen Genoms. Der Test wird so lange positiv sein, bis keine Trümmer des Virus mehr vorhanden sind. Richtig, auch wenn längst keine infektiösen Viren mehr vorhanden sind, kann ein Corona-Test also noch positiv ausfallen, weil durch die PCR-Methode selbst ein kleines Stück des viralen Genmaterials im Test genügend vervielfältigt wird. So geschehen, als aus Korea die Meldung rund um den Globus ging und von der WHO übernommen wurde, dass mehr als zweihundert Koreaner, die Covid-19 durchgemacht hatten, wieder angesteckt worden seien, dass also wahrscheinlich keine Immunität gegen dieses Virus entstehe. Die Erklärung des wahren Sachverhalts und die Entschuldigung kamen erst etwas später, als man feststellte, dass die immunen Koreaner alle kerngesund seien und nur einen kurzen Zweikampf mit dem Virus hatten. Der Haken war eben, dass die Virustrümmer mit dem allzu sensitiven Test noch erfasst wurden und das Signal „positiv“ auslösten. Wahrscheinlich beruhen bei uns eine Großzahl der täglich rapportierten Ansteckungen bloß auf solchen Virustrümmern.

Der PCR Test mit seiner enormen Empfindlichkeit war also am Anfang goldrichtig, um herauszufinden, wo das Virus sein könnte. Der Test kann aber nicht feststellen, ob die Viren noch intakt, also noch ansteckend sind. Leider hat dies auch dazu geführt, dass einige Virologen die Stärke des Test-Signals mit der Viruslast, also der Menge an Viren, gleichgesetzt haben, die man ausatmen könne. Zum Glück blieben unsere Kitas trotzdem offen. Da deutsche Virologen wahrscheinlich aus Prinzip nicht in andere Länder blicken, in den die Fallzahlen schneller sinken als zu Hause, ging das an ihnen vorbei.

5. Corona-Immunität als Problem.

Was heißt das für die Praxis? Die überaus lange Inkubationsperiode von 2 bis 14 Tagen und Berichte über 22 bis 27 Tage sollte jeden Immunologen aufschrecken. Genauso wie die Behauptung, die meisten Patienten würden nach 5 Tagen kein Virus mehr ausscheiden. Beides legt nämlich wiederum den Schluss nahe, dass es – quasi im Hintergrund – eine Grundimmunität geben muss, die zu einer Verzerrung der Vorgänge führt, wie man sie normalerweise erwarten würde – eben zu langen Inkubationszeiten und zu rascher Immunität. 

Genau diese Immunität scheint auch bei den Patienten mit ernsthaftem Verlauf das Problem zu sein. Unsere Antikörpertiter, also die Treffsicherheit des Abwehrsystems, nehmen nämlich mit zunehmendem Alter ab. Aber auch bei Menschen, die falsch oder unterernährt sind, kommt es zu einer Immunschwächung, weshalb das Virus ja nicht nur die medizinischen Probleme eines Landes aufzeigt, sondern auch einen Teil der sozialen Missstände. 

Hat ein Angesteckter also zu wenig Antikörper, also eine zu schwache Immunabwehr, wird sich das Virus langsam, aber stetig über den ganzen Körper verteilen. Jetzt da nicht mehr genügend Antikörper vorhanden sind, bleibt nur noch das zweite Bein der Immunantwort übrig: Die T-Zellen beginnen überall im Körper gegen die vom Virus befallenen Zellen zu kämpfen. Dies kann zu einer überschießenden Immunreaktion führen, quasi zu einem gewaltigen Gemetzel, das wird dann Zytokin-Sturm genannt. Ganz selten kann dies auch bei Kleinkindern passieren und wird dann als Kawasaki Syndrom bezeichnet.

Mit diesem Spezialfall bei Kindern hat man auch bei uns versucht, Panik zu schüren. Interessant ist allerdings, dass dieses Syndrom einfach und gut zu behandeln ist. Den Kindern werden nämlich Antikörper von gesunden Blutspendern verabreicht, also von Menschen, die Coronavirus-Erkältungen durchgemacht haben. Somit wird hier die totgeschwiegene Immunität in der Bevölkerung trotzdem therapeutisch eingesetzt.

Was nun?

Das Virus ist erst mal weg. Wahrscheinlich wird es im Winter zurückkommen, das wird aber keine zweite Welle sein, sondern eben eine Erkältung. Wer als gesunder junger Mensch derzeit mit einer Maske herumläuft, sollte deshalb gescheiter einen Helm tragen, da das Risiko, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte, größer ist als eine schwere Erkrankung mit Covid-19. 

Sollte in vierzehn Tagen nun trotzdem ein signifikanter Anstieg an Ansteckungen zu beobachten sein, wüssten wir wenigstens, dass eine der Lockerungsmaßnahmen von vorher eine sinnvolle Einschränkung war. Ansonsten empfehle ich allen die Lektüre von John P. A. Ioannidis‘ neuester Arbeit, in der er die Situation bezogen auf die weltweite Datenlage vom 1. Mai 2020 beschreibt: Unter 65-Jährige ohne Vorerkrankung machten demnach bloß 0,7 bis 2,6 Prozent aller Covid-19-Todesfälle aus. Um der Pandemie Herr zu werden, reiche eine Strategie aus, die sich auf den Schutz der über 65-jährigen Risikopersonen beschränke. Wenn ein Top Experte dieser Ansicht ist, wird ein erneuter Shut-Down zu einem No-Go.

Zurück auf dem Weg zur Normalität, würde es uns Bürgern jetzt guttun, wenn sich einige Panikmacher entschuldigen würden. Etwa Ärzte, die eine Triage der über 80-jährigen Covid-19-Patienten forderten, damit diese nicht mehr beatmet werden. Auch Medien, die mehrmals Panik-Videos aus italienischen Spitälern gezeigt haben, um damit etwas zu illustrieren, das so nie existiert hat. Alle Politiker, die TESTEN, TESTEN, TESTEN forderten, ohne überhaupt zu wissen, was der Test misst. Oder der Bund für eine App, die nie funktionieren wird und mich auch dann warnen wird, wenn jemand in meiner Nähe positiv, aber nicht ansteckend ist.

Im Winter, wenn dann die Grippe und andere Erkältungen wieder grassieren werden, können wir uns dann etwas weniger oft küssen, aber die Hände waschen sollte man ja auch ohne Viren. Und Menschen, die trotzdem etwas aufgelesen haben, sollen dann die Masken hervornehmen und allen zeigen, wie viel sie aus dieser Pandemie gelernt haben. Und falls wir immer noch nicht gelernt haben, unsere Risikogruppen zu schützen, müssen wir auf einen Impfstoff warten, der hoffentlich auch bei den Risikopersonen funktionieren wird.

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Coronavirus: Erstmals Urlauber auf Mallorca in Hotel-Quarantäne…….

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aktualisiert: 31.07.202012:32

MINISTER: „ASOZIALE TOURISTEN“

Coronavirus: Erstmals Urlauber auf Mallorca in Hotel-Quarantäne

  • Luisa BillmayervonLuisa Billmayer

Der Tourismusminister Mallorcas rechtfertigte seine harte Kritik an Party-Touristen. Die Gastronomen am Ballermann setzen sich nun zur Wehr und erheben Vorwürfe. Nun sind Urlauber auf Mallorca erstmals in Quarantäne.

  • Nachdem Partys trotz Corona-Pandemie* am Ballermann ausgeartet sind, hat Mallorcas Tourismusminister reagiert. Feiernde Urlauber nannte er „asozial“.
  • Urlauber sind erstmals auf Mallorca in Quarantäne. Die Balearen Insel hatte sich gerade erst auf diesen Fall vorbereitet (siehe Update vom 31. Juli).
  • Mallorca ist bisher kein Corona-Hotspot. Eine Familie aus Cottbus wurde nach ihrem Urlaub positiv auf Covid-19 getestet (Update vom 23. Juli, 10.30 Uhr).
  • Auf Mallorca wächst die Kritik gegen die Schließungen der örtlichen Lokale an der Playa de Palma und im beliebten Touristenort Magaluf. Wirte und Hoteliers wehren sich gegen den Lockdown an der „Bierstraße“.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte.

Update vom 31. Juli, 11.48 Uhr: Zehn Touristen auf Mallorca wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert. Die Urlauber wurden positiv auf das Coronavirus getestet, sie hatten sich offenbar auf der Insel infiziert, berichtet die Lokalzeitung Diario de Mallorca. Die Touristen hätten demnach leichte Krankheitssymptome oder auch gar keine gezeigt. Weitere Details nannte das Gesundheitsministerium demnach nicht. Das Hotel Morlans Garden in Peguera ist eigens für Coronainfizierte ohne Wohnsitz auf Mallorca angemietet worden. Das Drei-Sterne-Hotel stehe allen Touristen offen, die sich mit Covid-19 angesteckt haben und nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen. Urlauber, die im Morlans Garden übernachten, zahlen nichts Kost und Logis. Die Rechnungen für die Gesundheitsversorgung oder eine medizinische Behandlung würden jedoch an die jeweiligen Herkunftsländer gestellt. Die Regionalregierung hat das Hotel knapp 25 Kilometer westlich von Palma de Mallorca eigens für Quarantäne-Maßnahmen angemietet. Die zehn Touristen sind jedenfalls die ersten, die dort in Quarantäne untergebracht wurden.

Ob sich die vierköpfige Familie aus Cottbus auf der Insel mit dem Coronavirus infiziert hat, ist zunächst noch weiter unklar. Die Eltern und ihre zwei Töchter waren nach dem Urlaub in Platja de Palma in ihrere Heimat positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Coronavirus auf Mallorca: Wo hat sich die Familie aus Cottbus infiziert?

Update vom 30. Juli, 12.40 Uhr: Auf Mallorca sind die Corona-Infektionen weiter auf niedrigem Niveau. Auf dem spanischen Festland sieht es derzeit anders aus. Trotz der geringen Fallzahlen auf Mallorca stockt das balearische Amt für Epidemiologie das Personal zur Kontaktverfolgung weiter im Gesundheitswesen auf. Corona-Ausbrüche sollen schnell erkannt werden.

Im Fall der Familie aus Cottbus ist noch unklar, wann und wo sich die Eltern und ihre zwei Kinder mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die vierköpfige Familie ist nach ihrem Mallorca-Urlaub positiv auf das Coronavirus getestet worden (siehe Update 23. Juli). Wo und ob sich die Familie auf Mallorca angesteckt hat, könnte eine Nachverfolgung der Kontakte auf der Urlaubsinsel ergeben. Allerdings sei das Gesundheitsamt der Stadt Cottbus nach eigene Angaben „bislang nicht darüber informiert worden, ob es Erkenntnisse zu einem möglichen Ort oder den Umständen der Infektion auf der Insel gibt.“ Die Stadt weist in einer Mitteilung daraufhin, dass das Gesundheitsamt Cottbus darüber nicht unterrichtet würde. Das Robert-Koch-Institut stehe mit der Fluggesellschaft im Austausch. Acht Personen in Cottbus stehen vorsorglich unter häuslicher Quarantäne, obwohl alle zuvor negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Alle hatten mit der Familie nach dem Mallorca-Urlaub Kontakt.

Möglich ist aber auch, dass sich die Familie aus Cottbus schon vor dem Urlaub auf der Insel Mallorca mit Covid-19 infiziert hat. Die betroffene Familie ist am 19. Juli mit dem Flugzeug in Nürnberg gelandet und dann mit dem Auto nach Cottbus gereist. Nach der Rückkehr wurde dann ein routinemäßiger Corona-Test von einem der Arbeitgeber veranlasst, der positiv ausfiel. Über die vier neuen Corona-Infektionen bei den Reiserückkehrern berichtete die Stadt dann am 22. Juli.

Corona auf Mallorca: Ballermann-Shutdown schockt Urlauber vor Ort – Infizierte Familie im Flieger nach Deutschland

Update vom 25. Juli, 9.25 Uhr: Mallorca-Rückkehrer aufgepasst: Bund und Länder wollen schon in Kürze Corona-Tests an allen deutschen Flughäfen anbieten – auf freiwilliger Basis.

Kosten wollen Bund und Länder gemeinsam mit den Krankenkassen übernehmen, damit sich möglichst viele Reisende noch an Flughäfen nach ihrer Rückkehr auf das heimtückische Coronavirus testen lassen.

Mallorca in der Corona-Krise: Komplette deutsche Familie im Urlaub mit Coronavirus angesteckt

Update vom 23. Juli, 10.20 Uhr: Im Urlaub auf Mallorca hat sich offenbar eine Familie mit dem Coronavirus angesteckt (Update 22. Juli, 10.36 Uhr). Die Eltern (33, 34) und ihre zwei Töchter (14, 8) sind am vergangenen Samstag mit dem Flugzeug in Nürnberg gelandet und dann mit dem Auto nach Cottbus (Brandenburg) gereist, teilt die Stadt mit. Kontakte und Infektionsketten würden derzeit zurückverfolgt. Die vierköpfige Familie zeige bisher aber keine Symptome. Wie lange und wo genau sich die Familie auf Mallorca aufgehalten hat, war zunächst unbekannt.

Indessen blamiert sich die Bundesregierung mit der Corona-Warnapp. Sie soll über mehrere Wochen nicht funktioniert haben.

Familie im Mallorca-Urlaub mit Corona infiziert

Update vom 22. Juli, 22.10 Uhr: Auch wenn die beliebte Urlaubsinsel Mallorca nicht unbedingt als Corona-Hotspot gilt, ist man auch hier nicht sicher vor einer Infektion. Das musste eine vierköpfige Familie aus Deutschland feststellen, die am Sonntag zurückkehrte und positiv auf das Virus getestet wurde.

Nach Mallorca-Urlaub: Familie kehrt mit Corona-Infektion nach Deutschland zurück

Die Familie stammt aus dem brandenburgischen Cottbus, wo es seit mehr als drei Monaten keinen Corona-Fall gegeben hatte. Am Mittwoch teilte die Stadt mit, dass das Ehepaar mit seinen zwei Töchtern von der Balearen-Insel Mallorca zurückgekehrt war. Wo genau sich die Familie angesteckt hat, ist noch unklar, meinte Stadtsprecher Jan Gloßmann am Mittwoch. Die Infektion sei nur aufgefallen, da einer der Arbeitgeber einen routinemäßigen Test veranlasste. Dieser fiel schließlich positiv aus.

Nun befinden sich die Familie sowie die bereits ermittelten Kontaktpersonen in häuslicher Isolation, wie die Stadt verlauten ließ. Eine Rückverfolgung weiterer Personen könnte andauern. Die Familie zeigte zudem keine Symptome. Insgesamt befinden sich nun 33 Personen in Cottbus in Quarantäne. Die Mehrzahl sind nach Angaben der Stadt Studenten sowie Reiserückkehrer sowie einzelne Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten.

Mallorca im Lockdown: Alle Lokale sind nun dicht – Diskussion um Schließungen

Update vom 22. Juli 2020: Am „Ballermann“ – im Herzen von Mallorcas Partymeile sind seit dem 15. Juli alle Lokale dicht. Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela (siehe Erstmeldung) reagierte wütend auf Szenen, die sich an der Playa de Palma und Magaluf am 10. Juli abgespielt haben (siehe Erstmeldung). Deutsche haben ausgelassen in der „Bierstraße“ ohne Abstand und Masken gefeiert. Diskussionen über den „Ballermann“ sind entbrannt. Es wächst die Kritik gegen die Schließungen.

Lockdown an der „Bierstraße“ – Wirtin kritisiert unterschiedliche Corona-Regeln auf Mallorca

„Dass so viele Menschen in diese eine Straße gegangen sind, damit hat eigentlich keiner gerechnet“, sagt Gerlinde Weidinger Besitzerin vom „Münchner Kindl“ in einem Focus-Interview. Die Lokale seien anfangs ein wenig überfordert gewesen, doch in kurzer Zeit in den Griff bekommen. Die Gastronomen in der „Bierstraße“ hätten schon am nächsten Tag auf die Situation reagiert. Stehtische wurden ausgetauscht und die Tische auseinandergestellt. Eine Bar abseits der „Bierstraße“ hätte jedoch einfach weiter Party gefeiert. Nach Weidingers Ansicht hätten sich die Betreiber im Vorfeld besser informieren können. Allerdings sei es schwierig bei den Corona-Regeln in Spanien den Durchblick zu behalten. „In Spanien ist einfach alles undurchsichtig“, so Weidinger. Schon im Lockdown herrschten auf Mallorca unterschiedliche Bestimmungen.

Gastronomen wehren sich gegen die drastischen Maßnahmen der Behörden. Einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Schließung hat ein Richter am Dienstag (21. Juli) wegen Formfehlern abgewiesen. Vier Gastronomen der „Bierstraße“ an der Playa de Palma hatten den Antrag gestellt, berichtet mallorcazeitung.es . Unternehmer und Hoteliers kritisieren demnach die fehlende Polizeipräsenz. Auch an dem besagten Freitag. Die Ortspolizei habe sich nicht blicken lassen, so ein Vorwurf. An den Stränden und an bestimmten Stellen der Playa de Palma auf Mallorca lassen sich, laut mallorcamagazin.com keine Polizisten blicken. Genau dort würden Straßenhändler keine Masken tragen. In der Nacht treffen sich dort spanische Jugendliche zum Feiern – ohne Maske oder Abstände einzuhalten.

Corona-Aus auf Mallorca: Ballermann-Shutdown schockt Urlauber – Tourismusminister legt nach: „asozial“

Erstmeldung vom 20. Juli 2020
Palma de Mallorca/München – Weil einige Partys am Ballermann auf Mallorca nicht den Corona-Hygiene-Regeln* entsprechend abgelaufen waren, haben die Behörden die Bars an den Partymeilen „Bier-“ und „Schinkenstraße“ geschlossen. 

Mallorca-Tourismus während Corona: Ist der Ballermann tot?

Da Mallorcas Tourismusminister Iago Negueruela Feiernde als „asoziale Touristen“ bezeichnet hatte, die nicht erwünscht seien, wurde der Tourismus auf der spanischen Insel infrage gestellt. In einem Interview mit Bild antwortete er auf die Frage, ob der Ballermann für immer tot sei: „Bis wir einen Impfstoff haben, darf bestimmtes Verhalten nicht toleriert werden.“

Trotz Corona-Pandemie feierten Urlauber in Bars am Ballermann.
Trotz Corona-Pandemie feierten Urlauber in Bars am Ballermann.© dpa / Clara Margais

„Man darf keinen Alkohol zusammen aus einem Glas mit mehreren Menschen trinken und es sich teilen, man muss die Abstandsregeln einhalten, man muss an seinem Tisch sitzen bleiben, man darf nicht stehen, man sollte sich in seiner Gruppe aufhalten, mit der man auch gekommen ist, um die Ansteckungsgefahr von Covid-19* zu unterbinden“, führte er seine Ansicht aus.

Mallorcas Tourismusminister nennt Ballermann-Urlauber „asozial“

Außerdem erklärte Negueruela gegenüber Bild (hinter Bezahlschranke), dass er sich wünsche, die Partymeilen würden so genannt werden, wie sie auch wirklich heißen: Miquel Pellisa und Pare Bartomeu Salvà. Der deutsche Party-Tourismus machte sie als „Bier-“ und „Schinkenstraße“ bekannt.

Die Bezeichnung der Touristen als „asozial“ rechtfertigte der Minister folgendermaßen: „Es gab hier Verhaltensweisen, von denen ich nicht glaube, dass das auch in ihren Herkunftsländern so passiert. Ich glaube nicht, dass sie sich so in ihren Heimatländern benehmen. Warum soll man sich dann hier also so benehmen? Warum muss man hierherkommen und auf Autos rumspringen oder sich alkoholische Getränke teilen. Warum sollten wir so etwas akzeptieren?“ Weil der Mallorca-Tourismus wieder anlief, gab es Befürchtungen, eine zweite Welle könnte nach Deutschland überschwappen.

Die Bars an der Bierstraße auf Mallorca sind dicht.
Die Bars an der Bierstraße auf Mallorca sind dicht.© AFP / JAIME REINA

Auch der Tourismusverband der spanischen Insel setzt auf andere Werte als Partymeilen und Sangria-Eimer. Auf Twitter wirbt der Verband mit Naturbildern und schreibt von der besonderen Flora und Fauna, die Mallorca beheimatet.

Ballermann-Partys auf Mallorca: Urlauber kritisiert Medienbilder

Ein deutscher Urlauber, der vor Kurzem auf Mallorca war, beschwerte sich über die „einseitige“ Berichterstattung und Wahrnehmung der Situation. Gegenüber der Kreiszeitungschilderte er, während seines 12-tägigen Aufenthalts auf der Insel, Kamerateams beobachtet zu haben, die Menschen aufgefordert hätten ihre Arme hochzureißen, um Partybilder einfangen zu können.

Hygieneregeln seien eingehalten worden. Die Bilder exzessiver Partys seien eine „Katastrophe“ für die dortige Tourismus-Industrie. „Auf Mallorca gehen Existenzen deswegen zugrunde“, so der Mallorca-Urlauber.

Während der Ballermann dicht gemacht wurde, feiern Urlauber am Goldstrand in Bulgarien trotz Corona-Pandemie weiter. Auf Mallorca ereignete sich außerdem kürzlich ein tragisches Unglück*: Ein deutscher Urlauber stürzte bei einem Strand-Spaziergang und war sofort tot. (lb) *Merkur.de und tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Netzwerks.

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Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein….?

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Corona-PandemieCorona-Pandemie: Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein

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FOCUS Online/WochitZweite Welle im Anmarsch? Echtzeit-Karte zeigt Corona-Verbreitung in DeutschlandFreitag, 31.07.2020, 12:30

Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als 17 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem Coronavirus infiziert, 208.086 davon in Deutschland. Die USA melden beinahe täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein

12.13 Uhr: Für das neue Schuljahr führt Bayern eine Maskenpflicht an Schulen ein. Sie werde bis zum Platz im Klassenzimmer gelten – auch in Grundschulen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. Bisher habe nur ein entsprechendes Gebot bestanden. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional auch eine Maskenpflicht im Unterricht möglich.

Die Maskenplicht ist Teil eines Vier-Stufen-Systems, das der Freistaat zum Schulstart im September einführen wird. Es richtet sich nach dem Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen. Ziel nach den Sommerferien sei der Regelbetrieb unter besonderen Hygienebedingungen, sagte Piazolo. Die Schulen starten am 8. September.

Bei hohen Infektionszahlen in einer Region könne in den dortigen Schulen auch eine Rückkehr zum Distanzunterricht von zu Hause aus nötig sein – die vierte Stufe. In den Stufen zwei und drei des Systems werden schrittweise zuerst eine Maskenpflicht im Unterricht und dann auch wieder verschärfte Mindestabstände gelten.

Bis mindestens Ende Januar 2021 seien mehrtägige Klassenfahrten untersagt. Für alle Lehrkräfte werde zudem das Angebot einer freiwilligen Reihentestung bestehen. Eine Pflicht dazu wird aber laut Piazolo nicht eingeführt.

Gestern hatte bereits Berlin bekannt gegeben, eine Maskenpflicht an Schulen einführen. Die Regelung soll nach Ferienende in gut einer Woche für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte. Während des Unterrichts und im Hort muss indes niemand Maske tragen.Unterrichtdpa/Marijan Murat/dpa/archivEine Mund-Nasen-Bedeckung liegt während einer Unterrichtsstunde neben einem Mäppchen und Schulbüchern auf einem Schultisch.

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Zweite Corona-Welle in Deutschland???? Umfrage zeigt klares Ergebnis – auch beim Alkoholverbot?…..

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aktualisiert: 31.07.202011:52

ALLE ENTWICKLUNGEN IM NEWS-TICKER

Zweite Corona-Welle in Deutschland? Umfrage zeigt klares Ergebnis – auch beim Alkoholverbot

Alle Autoren

  • Martina Lippl
  • Luisa Billmayer
  • Patrick Mayer

In der Coronavirus-Pandemie steigen die Infektionszahlen in Deutschland wieder. Das RKI schlägt mit Blick auf eine zweite Corona-Welle Alarm. Auch die Bevölkerung rechnet damit, wie eine ZDF-Umfrage zeigt. Der News-Ticker.

Update vom 31. Juli, 11.20 Uhr: Mit einer zweiten Corona-Welle in Deutschland rechnen 77 Prozent. Das hat eine Umfrage des ZDF- „Politbarometer“ ergeben. Nur 20 Prozent der Befragten gehen nicht davon aus, der Rest habe dazu keine Meinung gehabt. Dass die Menschen sich in der Corona-Krise sich eher unvernünftig verhalten, finden 51 Prozent. Nach den Krawallen gegen die Polizei in Stuttgart und Frankfurt befürwortet die Mehrheit (66 Prozent) ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. 32 Prozent aller Befragten sind dagegen. Die Umfrage wurde laut ZDF in der Zeit vom 28. bis 30. Juli 2020 bei 1249 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben.

Corona in Deutschland: Gesundheitsamt hat Angst vor zweiter Welle – „Rollt riesiges Problem auf uns zu“

Update vom 31. Juli, 09.18 Uhr: Die Corona-Infektionen sind derzeit auf einem hohen Niveau. In den vergangenen Tagen vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Mitte Mai. In den vergangenen 24 Stunden wurden laut dem RKI 870 neue Corona-Fälle registriert, am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen bei 902 gelegen (siehe auch Update vom 30. Juli, 18.28 Uhr). Sechs Menschen mit Covid-19 starben. Amtsärzte in den Gesundheitsämtern sind angesichts dieser Situation alarmiert und warnen jetzt vor einem Personalmangel.

Coronavirus in Deutschland: „Viel zu knapp besetzt“ – Amtsärzte fürchten zweite Welle

„Für eine zweite Pandemie-Welle sind die Gesundheitsämter viel zu knapp besetzt“, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag), wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. „Mit den steigenden Infektionszahlen rollt ein riesiges Problem auf uns zu.“ Die Bundesregierung hätten zwar Maßnahmen geplant, um die öffentlichen Gesundheitsämter zu stärken, doch es müsse eine kurzfristige Lösung für den Notfall geben. Viele freiwillige Helfer, die Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern unterstützt hätten, seien auf ihre bisherigen Stellen zurückgekehrt.

  • Die Reproduktionszahl – kurz R-Wert – liegt nach RKI-Angaben bei 1,02 (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen
    etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.
  • Das 7-Tage-R liegt bei 1,17 (Vortag: 1,13). Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen ab und unterliegt weniger tagesaktuellen Schwankungen. Die beiden Werte beruhen nach RKI-Angaben auf dem Datenstand vom 30.7, 0.00 Uhr).

Update vom 31. Juli, 07.19 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch Studenten hart. Aus einem Schreiben des Bundesbildungsministeriums geht hervor, dass tausende Studenten staatliche Hilfskredite benötigen. Demnach wurden im Mai, Juni und Juli mehr als 22 000 Anträge auf einen Studienkredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einer Höhe von insgesamt 641,6 Millionen Euro gestellt. Seit Mai müssen für den KfW-Studienkredit, den es auch schon vor der Krise gab, keine Zinsen gezahlt werden.

Außerdem soll auch „Corona-Jahrgang“ bei Auszubildenden vermieden werden, so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), weshalb die Bundesregierung finanzielle Unterstützung für Betriebe anbieten möchte. Die geplanten Prämien für Betriebe, die in der Krise weiter ausbilden oder die Zahl der Lehrstellen sogar erhöhen, können nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums von Anfang August an beantragt werden. Die entsprechende Förderrichtlinie soll demnach zuvor an diesem Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind, sollen 2000 Euro für jeden abgeschlossenen Lehrvertrag erhalten, wenn sie ihre Zahl an Azubis stabil halten. Für jeden Ausbildungsplatz, den sie über Vorjahresniveau schaffen, bekommen sie sogar 3000 Euro. „Das Signal an die kleinen und mittelständischen Unternehmen ist: Bildet aus – trotz Corona!“, sagte Heil.

Update vom 30. Juli, 20.32 Uhr: Reiseveranstalter und Flughäfen würden sich Corona-Schnell-Tests wünschen. Ein Mainzer Start-up will ein Verfahren auf den Markt bringen. Doch die Zulassung lässt auf sich warten.

Update vom 30. Juli, 19.15 Uhr: Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, sieht den erneuten Anstieg der Corona-Fallzahlen mit wachsender Sorge. Die jüngste Zunahme der Infektionszahlen und die Situation in den USA ließen ihn „vorsichtiger werden“, sagte Feld gegenüber der Zentralredaktion von Ippen Digital.

Corona in Deutschland: Zahl der Neuinfektionen erreicht Juli-Höchstwert – Könnte Start einer zweiten Welle sein

Update vom 30. Juli, 18.28 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gab, haben die deutschen Gesundheitsämter 902 neue Coronavirus*-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das ist der höchste Wert seit Mai abgesehen vom lokalen Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies im Juni. Seit Beginn der Pandemie haben sich mittlerweile mindestens 207.828 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Eine Anzahl von 902 Neuinfektionen stellt für den Monat Juli einen Höchstwert dar. Bereits zuvor hatte das RKI aufgrund steigender Zahlen eine Trendumkehr in Deutschland befürchtet. Als Ursache für den Anstieg nannte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag (28. Juli) Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln. Ob es sich um den Beginn einer möglichen zweiten Welle handle, könne man nicht wissen. Bis vor einiger Zeit habe man es geschafft, die Fallzahlen stabil bei täglich neu gemeldeten 300 bis 500 Fällen zu halten.

Die Reproduktionszahl, der R-Wert, lag gemäß Schätzungen des RKI mit dem Datenstand vom 29. Juli in Deutschland bei 1,14. Im Vergleich zum Vortages-Wert von 1,25 ist die Zahl leicht gesunken. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Update vom 30. Juli, 16.53 Uhr: Die Deutsche Bahn stand in der Kritik: Die Maskenpflicht würde nicht konsequent durchgesetzt, monierten einige Fahrgäste. Das soll sich ändern: Wer im Zug keine Maske tragen will, muss mit dem Rauswurf rechnen. „Da gibt es klare Anweisungen an unseren Kolleginnen und Kollegen in den Zügen, dass dann, wenn das nachhaltig ein Konflikt ist mit dem Maskentragen, wir gemeinsam mit der Bundespolizei den Beförderungsausschluss auf den Weg bringen“, sagte Bahnchef Richard Lutz am Donnerstag den Sendern ntv und RTL. Dies müsse allerdings die Ausnahme bleiben, betonte der Bahnchef. „Die direkte Ansprache der Fahrgäste, dass sie bitte Maske tragen mögen, wirkt normalerweise.“ 

Corona-Krise: Berlin führt Maskenpflicht in Schulen ein

Update vom 30. Juli, 16.45 Uhr: In Berlin starten die Schulen am 10. August. Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr führt Berlin die Maskenpflicht an den Schulen ein. Mund-Nasen-Schutz soll dann auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder in der Toilette getragen werden. In Unterrichtsräumen, auf dem Pausenhof oder im Hort soll diese Verpflichtung nicht gelten. Die Maskenpflicht soll für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten, teilte die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte. Eltern und Lehrerverband warnen wegen Covid-19 vor viel Chaos und großem Durcheinander an Schulen.

Coronavirus in Deutschland: Berliner Verkehrsbetriebe zählen 30.000 Fahrgäste ohne Maske

Update vom 30. Juli, 14.53 Uhr: In Berlin haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den vergangenen drei Wochen die Maskenpflicht in ihren Bussen und Bahnen überprüft. Die Bilanz: 30.000 Fahrgäste waren ohne Maske unterwegs. Wie der Tagesspiegel berichtet, seien die Fahrgäste ohne ordnungsgemäß angelegten Mund- und Nasenschutzangesprochen worden und hätten daraufhin wurden dann Masken angelegt.“ Ungefähr 100 Fahrgäste konnten demnach ein Attest vorweisen oder „glaubhaft darlegen, dass sie eins besitzen“,schreibt die Zeitung weiter. In 80 Fällen seien die Sicherheitsbeschäftigten bedroht oder beleidigt worden. Etwa 200 Vertragsstrafen in Höhe von 50 Euro sollen erhoben werden. 

Weihnachtsmärkte trotz Corona-Krise: Bundesland macht klare Ansage

Update vom 30. Juli, 14.45 Uhr: In Sachsen sollen die Weihnachtsmärkte trotz Corona-Krise stattfinden. Je nach den Gegebenheiten vor Ort sei es jedoch wichtig, „verantwortungsbewusst und achtsam“ zu handeln, erklärte Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) am Donnerstag. Die zweite Infektionswelle habe Deutschland erreicht, und es gebe täglich neue Infektionsherde, mahnte sie. Sie betonte aber auch die wirtschaftliche Bedeutung der Weihnachtsmärkte etwa im Erzgebirge.

Corona in Deutschland: Kreisstadt führt Kontaktbeschränkungen ein 

Update vom 30. Juli, 14.02 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, führt Heide (Schleswig-Holstein, Kreis Dithmarschen) ab Samstag wieder strengere Schutzmaßnahmen ein. So werde es in der Kreisstadt wieder Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum geben, dass sich maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen dürfen, sagte Landrat Stefan Mohrdieck am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Landeshauptstadt Kiel. Auch öffentliche Veranstaltungen in Heide (knapp 22.000 Einwohner) sollen im Innen- und Außenbereich zunächst für eine Woche ausgesetzt werden, so Mohrdieck.  Darüber hinaus müsse auf dem Wochenmarkt am Samstag eine Mund-Nasen-Bedeckung werden. Zudem würden die Testungen ausgeweitet. Die kritische Zahl von 67 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen sei noch nicht erreicht worden. 13 weitere Personen seien positiv getestet worden, sagte Landrat Mohrdieck. Davon gehöre nur die Hälfte zu der Familie in Heide, die durch Reiserückkehrer infiziert wurde.

Corona-Krise in Deutschland: Reiserückkehrer schleppen Virus ein

Update vom 30. Juli, 10.37 Uhr: In Schleswig-Holstein wächst die Zahl der Corona-Infizierten stärker als zuletzt. Der Kreis Dithmarschen hat sich zu einem Corona-Hotspot entwickelt. Bei den 33 Corona-Infizierten handelt es sich nach Angaben eines
Kreissprechers vor allem um Reiserückkehrer vom West-Balkan und aus Skandinavien, aber auch im Kontext dieser Rückkehrer erfolgte Ansteckungen im familiären Bereich. Labor Ergebnisse von 45 weiteren Tests stehen noch aus. Die Angst, das sich das Virus weiter unkontrolliert ausbreitet, ist groß.

Der Gesundheitsminister des Landes – Heiner Garg – hat in einer Pressekonferenz am Donnerstag in Kiel den Ausbau der Corona-Teststationen und Kapazitäten angekündigt. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei den Gesundheitsämtern melden und bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in Quarantäne begeben, betonte Garg. Der Gesundheitsminister kündigte Bußgeld und Kontrollen an. Im Nordseebad Büsum wurde eine Maskenpflicht verhängt. Das Einführen der Corona-Regel lobt der Gesundheitsminister ausdrücklich.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 636 Corona-Fälle

Update vom 30. Juli, 10.18 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten in den vergangenen 24 Stunden 636 Corona-Neuinfektionen und vier Todesfälle wie aus dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit den Fallzahlen nach Bundesländern und Landkreisen hervorgeht (Stand: 30. Juli; 10.27 Uhr).

Die Reproduktionszahl – kurz R-Wert – schätzt das RKI auf 1,14 (Vortag: 1,25). Das 7-Tage-R liegt bei 1,13 (Vortag: 1,12). Beide Werte basieren auf dem Datenstand vom 29. Juli, 0.00 Uhr).

  • Bisher wurden 206.926 Coronavirus-Infektionen beim RKI verzeichnet.
  • 9.128 Menschen starben in Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Deutschland: Sterblichkeitsstudie erschreckt

Update vom 29. Juli, 20.47 Uhr: Eine erste bundesweite Studie hat die Krankenhausdaten der Covid19-Patienten während der ersten Welle der Pandemie in Deutschland ausgewertet. Jeder fünfte, der ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, verstarb. Und sogar jeder zweite, der beatmet werden musste – so die Auswertungen der TU Berlin auf Basis der Daten der Krankenkasse AOK. Die Sterblichkeit korrelierte – bei beatmeten und nicht beatmeten Patienten – mit dem Alter: So verstarben etwa 72 Prozent der über 80-jährigen Beatmeten. Während nur etwa 12 Prozent der stationär aufgenommenen Frauen beatmet wurde, waren es etwa 22 Prozent der Männer – die Sterblichkeitsrate lag aber wiederum etwa gleichauf.

Auch in Bezug auf Begleiterkrankungen kann die Studie Zahlen aufweisen: Eta 26 Prozent der stationär Aufgenommen litt unter Diabetes, etwa 24 Prozent unter Herzrhythmusstörungen – während 39 Prozent der Beatmeten auch an Diabetes litt, 43 Prozent auch an Herzrhythmusstörungen.

Zwischen 30. März und 6. April – auf dem Höhepunkt der Corona-Krise in Europa – lag die Übersterblichkeit in Deutschland bei etwa vier Prozent – im europäischen Durchschnitt bei 50 Prozent, wie das französische Statistikamt Insee ermittelte. Seit Anfang Mai gibt es keine Übersterblichkeit mehr.

Coronavirus: Bund will Tests für Reiserückkehrer finanzieren

Update vom 29. Juli, 17.02 Uhr: In den „Tagesthemen“ werden die Schulöffnungen nach den Sommerferien begrüßt – viele Eltern aber sind augenscheinlich extrem frustriert über das Corona-Management der Politik.

Update vom 29. Juli, 16.40 Uhr: Eltern und Lehrerverband warnen wegen Corona vor Chaos an den Schulen. Schon jetzt gleichen die Konzepte in Deutschland für eine Rückkehr der Schulkinder nach den Sommerferien einem einzigen Durcheinander. Sorgen und Kritik wachsen.

Update vom 29. Juli, 14.45 Uhr: Die geplanten zusätzlichen Testmöglichkeiten auf das Coronavirus für Reiserückkehrer nach Deutschland will der Bund finanzieren.

Die Kosten würden durch einen erhöhten Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Die entsprechende Verordnung soll in dieser Woche in Kraft treten.

Nach Feiern neuer Corona-Hotspot in Mecklenburg-Vorpommern

Update vom 29. Juli, 14.08 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Infektionsfall im Landkreis Ludwigslust-Parchim zehn weitere Corona-Fälle festgestellt worden. Diese elf Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus stehen im Zusammenhang, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch mitteilte. Eine Person müsse im Krankenhaus behandelt werden. Einige der Infizierten haben demnach verschiedene Feiern besucht, berichtet ndr.de. Sie seien außerdem beruflich und in der Freizeit aktiv. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit Informationen über die Kontaktpersonen. Bislang wurden mehr als 100 identifiziert.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 6.498 aktive Corona-Fälle

Update vom 29. Juli, 9.44 Uhr: In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter 684 neue Corona-Fälle und sechs Todesfälle an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. In Deutschland gibt es demnach rund 6.498 aktive Corona-Fälle.

Die Reproduktionszahl – kurz R-Wert – lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,25 (Vortag: 1,28). Dieser R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Das Sieben-Tage-R lag nach RKI-Angaben bei 1,12 (Vortag: 1,10). Dieser Wert spiegelt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen wider. Beide Werte beziehen sich laut RKI auf den Datenstand vom 28.7., 0.00 Uhr (siehe Update vom 27. Juli, 21.45 Uhr). Damit liegt die Reproduktionszahl nun bereits mehrere Tage wieder über dem kritischen Wert 1.

  • 206.926 Menschen haben sich bisher nach Angaben den RKI mit dem Coronavirus infiziert.
  • 9.128 Todesfälle stehen in Verbindung mit Covid-19
  • 191. 300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Spahn will Corona-Pflichttests von gesetzlichen Kassen zahlen lassen

Update vom 29. Juli, 9.17 Uhr: Die Corona-Tests für Reise-Rückkehrer sollen die gesetzlichen Krankenkassen zahlen, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht. Das Geld dafür solle aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds kommen, heißt es nach Informationen des Spiegel in einem Entwurf für die geplante Verordnung des Ministers. Der Entwurf nenne für die Kosten bereits eine grobe Schätzung: Für eine Million Tests belaufen sich die Mehrausgaben für die Labordiagnostik demnach auf rund 50,5 Millionen Euro. Grundsätzlich sollten, laut dem Entwurf, alle aus dem Ausland einreisenden Personen grundsätzlich getestet werden können, soweit deren Einreise noch nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt. Dieses Vorgehen würde demnach „das Risiko der Einschleppung von Infektionen“ verhindern.

Coronavirus in Deutschland: R-Wert weiter über der kritischen Marke

Update vom 28. Juli, 21.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut warnt in der Coronavirus-Pandemie in Deutschland unablässig – und veröffentlichte nun neue Zahlen zur Corona-Krise.

Demnach hätten die Gesundheitsämter bundesweit insgesamt 633 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages festgestellt, erklärte das RKI am frühen Dienstagabend.

Das heißt: Hochsummiert haben sich seit Beginn der Covid-19-Pandemie in Deutschland 206.242 Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt, 9122 mit dem Virus infizierte Personen sind laut Datenstand vom 28. Juli (0 Uhr) in diesem Zeitraum hierzulande an oder mit der heimtückischen Lungenkrankheit gestorben.

Bis Dienstagmorgen hatten 190.800 Menschen eine Corona-Infektion RKI-Schätzungen zufolge überstanden, die Reproduktionszahl sank leicht von 1,28 auf 1,25. Der sogenannte R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab und zeigt, wieviele andere Menschen eine infizierte Person im Schnitt ansteckt.

Corona-Pandemie in Deutschland: Winfried Kretschmann droht mit härteren Strafen

Update vom 28. Juli, 15.33 Uhr: Winfried Kretschmann (Grüne) hat angesichts erneut steigender Corona-Infektionszahlen den Bürgern mit härteren Strafen bei Regelverstößen gedroht. Die Regierung müsse härtere Sanktionen erlassen, wenn die Infektionszahlen weiter steigen würden, so Baden-Württembergs Ministerpräsident am Dienstag in Stuttgart. „Das Virus versteht keinen Spaß.“

Kretschmann appellierte an die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten. Man müsse damit rechnen, dass es wieder mehr Infektionsketten geben und das Virus auch von Reiserückkehrern stärker importiert werde. Entscheidend sei allerdings, ob es zu einer exponentiellen Kurve der Infektionen komme.

Coronavirus in Deutschland: Aktuelle Entwicklung macht RKI „große Sorgen“ – Wieler lobt zwei Medikamente

Update vom 28. Juli, 11.26 Uhr: Die Zahlen der mit dem Virus gestorbenen Menschen sind derzeit sehr gering. Der Grund dafür ist laut Lothar Wieler, dass die Zahlen der Neuinfektionen derzeit relativ gering sind. Außerdem gebe es zwei Medikamente, die den Verlauf etwas verbessern könnten. Remdesivir, ein Virushemmer und Dexamethason, ein Medikament, dass die Immunantwort, die Entzündungsreaktion, schwächen kann, werden mittlerweile eingesetzt. Dennoch liegen die geringen Totenzahlen primär an den geringen Fallzahlen.

Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir liegt während einer Pressekonferenz am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) auf dem Tisch.
Der antivirale Wirkstoff Remdesivir wird bei schweren Verläufen von Covid-19 eingesetzt.© Ulrich Perrey/picture alliance/dpa

Update vom 28. Juli, 11.14 Uhr: Bezüglich der Situation in Flugzeugen erklärte Lothar Wieler vom RKI, dass die Belüftungs- und Filtersysteme in Passagiermaschinen die Verbreitung des Coronavirus schwer machen. Eine Verbreitung also relativ unwahrscheinlich ist. Dennoch sind die Einhaltung der AHA-Regeln wichtig.

Hinsichtlich der Frage, wie Urlaubsrückkehrer sich verhalten sollten, betonte Lothar Wieler erneut, dass Menschen sich unabhängig davon, wo sie sind, an die Corona-Regeln halten sollten. Also auch im Urlaub müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Zudem sei nach wie vor wichtig, sich testen zu lassen, wenn Kontakt mit einer infizierten Person bestanden hatte oder Symptome bemerkbar sind.

Coronavirus in Deutschland: Erneuter Anstieg könnte laut RKI der Beginn einer zweiten Welle sein

Update vom 28. Juli, 10.58 Uhr: „Wir wissen nicht, ob das der Beginn einer zweiten Welle ist, aber es könnte natürlich sein“, erklärte Wieler auf die Frage, ob die ansteigenden Zahlen eine zweite Welle anstoßen. Unabhängig davon müssen die AHA-Regeln eingehalten werden. Bei stärkeren Ausbrüchen seien strengere Maßnahmen nötig. Reaktive Maßnahmen, wie zahlreiche Tests und schnelle Umsetzung von Quarantäneregeln, müssen schnell greifen. Primär seien aber präventive Maßnahmen – die AHA-Regeln – wichtig.

Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, spricht auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland.
Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, spricht auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland.© Tobias Schwarz/AFP/Pool/dpa

Update vom 28. Juli, 10.49 Uhr: Hinsichtlich der Frage, ob Kinder nach den Sommerferien wieder in die Schulen gehen könnte, betonte Lothar Wieler die Wichtigkeit der Nachverfolgung. Es sei wichtig, Konzepte zu entwickeln, dass Kinder sich auf den Gängen und auf dem Schulhof nicht zu stark mischen. Die Nachverfolgung, sobald ein Fall bekannt werde, muss möglich sein. Diese Planungen sollten bis zum Schulstart jedoch umgesetzt sein, sodass Kinder in die Schulen gehen werden können.

Corona-Nachverfolgungskonzepte sind für Schulöffnungen unumgänglich

Ob lokale Corona-Regeln wichtiger seien als deutschlandweite Maßnahmen, sei davon abhängig, wie sich die Ausbrüche entwickeln. Zu den Ausbrüchen an sich sagte Wieler: „Das alles geschieht nur, weil wir Menschen uns nicht mehr an diese Regeln halten.“ Wir hätten es selbst in der Hand, so der RKI-Chef. „Es ist wirklich rücksichtslos und fahrlässig, wenn man wilde Partys feiert“, erklärte er. Einzelne Personen können viele Menschen gefährden.

Update vom 28. Juli, 10.39 Uhr: „Diese Entwicklung ist wirklich sehr beunruhigend“, betonte Lothar Wieler vom RKI. Eine unkontrollierte Ausbreitung müsse verhindert. „Und wir schaffen das gemeinsam“, so Wieler. Eine Befragung des RKI in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt habe gezeigt, dass das Coronavirus von der Bevölkerung als ein geringeres Risiko eingschätzt werde als zuvor. Auch die AHA-Regeln würden weniger konsequent eingehalten.

„Halten sie Abstand, mindestens 1,5 Meter. Beachten Sie die Hygieneregeln und tragen sie in bestimmten Situationen zusätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung„, erläuterte Wieler die AHA-Regeln. Er wies daraufhin die Gesichtsmaske richtig – über Mund und Nase – zu tragen. Die Hygieneregeln würden auch im Freien gelten, betonte Wieler.

RKI: Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei

„Wir, Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Fallzahlen gesunken sind“, so Wieler. Damit seien weniger Menschen infiziert worden und gestorben. Es müsse immer wieder vor Augen geführt werden, dass die Pandemie noch nicht vor bei sei. Aber gemeinsam sei es möglich uns gegenseitig zu schützen. „Und das, meine Damen und Herren, das gibt mir sehr viel Hoffnung“, schloss Wieler seinen Beitrag ab.

Update vom 28. Juli, 10.30 Uhr: Anhand der aktuellen Fallzahlen wird deutlich, wie sich die Pandemie entwickelt. Vor allem dass es sich nicht um lokale Ausbrüche handelt, sondern die Zahlen über ganz Deutschland verteilt zunehmen, so Ute Rexroth, eine der Leiterinnen des Lagezentrums des RKI.

Am Freitag verzeichnete das Institut 815 neue Fälle. „Da haben wir uns wirklich Sorgen gemacht“, kommentierte Rexroth die Entwicklung. 781 neue Fälle wurden am Samstag gemeldet, 305 am Sonntag. Am Montag waren es 340, am Dienstag 640. Bisher hätten lokale Ausbrüche wie der Tönnies-Skandal die Entwicklung geprägt. Nun zeige sich ein deutschlandweiter Anstieg.

RKI zum Coronavirus: Deutschlandweite Ausbreitung – viele Bundesländer betroffen

„Es sind wirklich leider viele Bundesländer betroffen“, stellte Rexroth fest. Besonders auffällig sind derzeit die bayerischen Landkreise Dingolfing-Landau und Hof und die kreisfreie Stadt Weimar. Die Übertragungen können im Grunde überall stattfinden. „Was uns berichtet wird, sind Hochzeiten, Familienfeiern, Treffen mit Freunden, das sind aber auch Ausbrüche am Arbeitsplatz, in Gemeinschaftsunterkünften, in Gemeinschaftseinrichtungen und leider auch Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens“, erklärte Ute Rexroth vom RKI. Es seien auch Reiserückkehrer unter den Infizierten, aber der Großteil stecke sich in Deutschland an.

Um diese Entwicklung zu stoppen, sei Prävention unumgänglich und Rexroth rief dazu auf, dazu beizutragen, die Ausbreitung durch die Einhaltung von Hygieneregeln zu bremsen. Das habe im Frühjahr ebenfalls funktioniert. „Prävention ist besser als Reaktion“, so Rexroth.

Update vom 28. Juli, 10.11 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat eine Pressekonferenz gegeben. Lothar Wieler, Präsident des Instituts, zog das Fazit hinsichtlich der Situation auf der Welt: „Wir befinden uns mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie“. Wieler beschrieb die Corona-Lage in den Ländern die am stärksten von der Corona-Krise betroffen sind, unter anderem die USA, Brasilien, Indien und Südafrika.

Corona in Deutschland: Aktuelle Entwicklung macht RKI „große Sorgen“ – Wieler spricht von „rasanter Pandemie“

Doch auch in Deutschland müsse festgestellt werden, dass die Fallzahlen wieder zunehmen würden. „Die neueste Entwicklung macht mir und die macht uns allen im Robert Koch-Instituts große Sorgen“, so Wieler. Anfang Juli seien nur noch rund 300 neue Fälle gemeldet worden. „Das ist ein großer Erfolg. Dieser zeigt uns, dass wir das Virus eindämmen können. Aber das gelingt nur wenn die AHA-Regeln einhalten“, sagte der Präsident.

Coronavirus in Deutschland: Furcht vor zweiter Welle! RKI schlägt jetzt richtig Alarm – „Trend ist beunruhigend“

München – Nach langer Debatte ist es also soweit: Urlauber, die in der weltweiten Corona-Krise von einer Reise aus Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren, müssen sich schon bald verpflichtend auf das heimtückische Coronavirus testen lassen.

Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Urlauber aus Risikogebieten müssen Corona-Tests machen

„Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag (27. Juli). Demnach sollen die Corona-Tests für die Urlauber und Reisenden kostenfrei sein. Zu den Risikogebieten zählen zum Beispiel die USA, die weiter schwer mit Covid-19 zu kämpfen haben.

Die Furcht vor einer zweiten Welle ist auch hierzulande groß, weswegen die Bundesregierung weiter durchgreift. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schlägt dagegen regelrecht Alarm – denn: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen* steigt.

Corona-Pandemie in Deutschland: Weniger Landkreise melden keine Covid-19-Fälle

Wie das RKI in seinem Lagebericht vom Montag mitteilte, nehme die Zahl der Landkreise ab, die keine neuen Covid-19-Fälle innerhalb von sieben Tagen melden. Heißt: In immer mehr Landkreisen werden wieder Corona-Infektionen registriert. Zudem gebe es deutschlandweit im Schnitt 4,1 Corona-Fälle auf 100.000 Einwohner – der Wert sei damit „auf niedrigem Niveau leicht angestiegen“.

Dazu kämen immer wieder vereinzelte Corona-Ausbrüche wie zum Beispiel im bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau, „mit 174 Fällen unter Erntehelfern in einem landwirtschaftlichen Betrieb��. Zusammenfassend stellt das RKI fest: „Dieser Trend ist beunruhigend.“

Die Corona-Pandemie hat auf fast alle Bereiche des Lebens Auswirkungen – auch auf den Goldpreis*. Schon vor Corona ging der Wert stetig nach oben, aber die Sorge um die Folgen der Pandemie lässt den Kurs jetzt regelrecht explodieren! Wir haben die besten Expertentipps für Ihre Geldanlage.

Alle wichtigen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland lesen Sie hier im News-Ticker. (pm) *Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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Hitzewelle überrollt Freistaat – Waldbrandgefahr in Bayern „hoch“ – Flugzeuge im Einsatz……………………

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Aktualisiert: 31.07.202011:04

NEWS-TICKER FÜR DEN FREISTAAT

Hitzewelle überrollt Freistaat – Waldbrandgefahr in Bayern „hoch“ – Flugzeuge im Einsatz

  • Katharina HaasevonKatharina Haase
  • Marion NeumannMarion Neumann

Zum Wochenende droht eine Hitzewelle mit Werten bis zu 36 Grad – doch ein Temperatursturz ist bereits in Aussicht. Der Wetter-Ticker für den Freistaat.

Update, 31. Juli, 09.42 Uhr: Das Wetter in Bayern bleibt am heutigen Freitag (31. Juli) hochsommerlich warm. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen nur in Alpennähe am Nachmittag Quellwolken auf. Die Höchstwerte liegen bei 27 bis 35 Grad.

Der Samstag startet ähnlich, mit viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen von 30 bis sogar 36 Grad. Am Nachmittag soll es Ortsweise bewölkt werden. An den Alpen kann es dann bereits zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen, die teilweise bis Sonntagmorgen anhalten könnten. Für Sonntag kündigt sich ein leichter Temperatursturz an. Die Werte liegen zwischen 23 und 28 Grad im Freistaat.

Neben Hitze-Warnungen, die der DWD für den heutigen Freitag herausgegeben hat, warnt die Polizei Niederbayern außerdem vor steigender Waldbrandgefahr. In Niederbayern wird das Risiko aktuell vielerorts als „hoch“ eingestuft. Aus diesem Grund finden bis Montag Luftbeobachtungsflüge statt.

Wetter in Bayern: Hitze-Warnungen für weite Teile des Freistaats – Experte aus München äußert sich

Update, 16.05 Uhr: Ab Freitag (31. Juli) gelten für weite Teile Bayerns Hitze-Warnungen. Ein Wetter-Experte aus München äußert sich zu den kommenden Hitzetagen – auch in Hinblick auf die Corona-Lage.

Wetter in Bayern: Sommer pur – im ganzen Freistaat scheint die Sonne

Update vom 30. Juli, 6.53 Uhr: Die letzten Juni-Tage zeigen sich im Freistaat hochsommerlich. Schon jetzt strahlt über ganz Bayern der blaue Himmel, mit knapp 16 Grad ist es in den frühen Morgenstunden in Oberbayern am mildesten. Doch den gesamten Tag über können sich Sonnenanbeter freuen: Mit bis zu 30 Grad, wie in der Oberpfalz, wird es den gesamten Tag über in Bayern hochsommerlich warm. Perfekte Bedingungen also für Badeausflüge oder Biergarten-Besuche. In Oberbayern klettern die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auf 29 Grad, auch in Franken bleibt es mit 28 bis 29 Grad noch im Rahmen des Erträglichen. Lediglich die Oberpfalz hat heute das Potential, die 30-Grad-Marke zu knacken. .

Für den Abend und die Nacht sind in Bayern keine Gewitter vorhergesagt. Es bleibt trocken. Doch aufgepasst: Richtung Wochenende rollt eine Hitzewelle nach Bayern, die nach Prognosen des DWD bis zu 34 Grad mit sich bringen kann.

Wetter in Bayern: Heftige Gewitter mit teils schweren Folgen

Update, 29. Juli 2020, 8.47 Uhr: Der Dienstag (28. Juli) war in weiten Teilen Bayerns von starker Hitze geprägt – zunächst, denn im Laufe des Nachmittags und Abends entluden sich teils heftige Unwetter über dem Freistaat. In München blitzte und donnerte es ergiebig, teils intensive Regenfälle kamen dazu. Am schlimmsten traf es jedoch Ostbayern: Wie br24.de berichtet, verzeichneten die Feuerwehren in der Oberpfalz insgesamt 41 Einsätze.

Wetter in Bayern: „Schneise der Verwüstung“ – die Unwetter-Bilanz

Am Roither See im Kreis Regensburg wurden acht Menschen durch herabfallende Äste verletzt. Über Neustadt an der Donau (Lkr. Kelheim fielen dem Bericht nach zentimetergroße Hagelkörner vom Himmel. Wie die Polizei br24.de mitteilte, habe der Sturm bei Traitsching (Kreis Cham) eine „Schneise der Verwüstung“ hinterlassen. „Hausdächer wurden abgedeckt, Telefonmasten und Bäume umgeknickt“, so die Polizei gegenüber dem Bericht. Die Gruppe „Unwetter-Freaks“ auf Facebook zeigt Fotos, die kurz nach einem Hagelgewitter bei Cham in der Oberpfalz zeigen – dazu postete die Gruppe auch ein Bild der spektakulären Wolkenformation, die sich über Cham gebildet hatte.

Wetter in Bayern: Gewitterwarnungen für Bayern – Hitze entlädt sich

Update 28. Juli, 16.52 Uhr: Die Gewitterwarnungen für Bayern werden immer mehr. In weiten Teilen der Oberpfalz spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung aus. Bei den Gewittern gibt es orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h, heftigen Starkregen und Hagel mit Korngrößen um 3 cm. Auch in Alpennähe, Schwaben und Teilen Niederbayerns und Oberbayerns soll es zu schweren Gewittern kommen. Verschont bleiben nur Franken und die Schneise zwischen Landsberg, München und Passau.

Update 28. Juli, 13.26 Uhr: Aufgrund der anhaltend heißen Temperaturen im Freistaat am Dienstag (28. Juli) mit bis zu 30 Grad, entwickeln sich im Laufe des Tages vor allem im Süden Bayerns heftige bis unwetterartige Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung ausgegeben.

Im Laufe des Nachmittags ziehen von den Alpen bis in die Donau-Alb-Region und zum Bayerwald Gewitter, die starke Windböen bis zu 70 km/h sowie Starkregen mit sich bringen. Auch Hagel mit bis zu zwei Zentimeter großen Körnern ist möglich.

Wetter in Bayern: Heftige Unwetter möglich – DWD warnt vor Starkregen und Hagel

Lokal können auch orkanartige Sturmböen um die 110 km/h auftreten. Hier kann der Starkregen doppelt so heftig ausfallen. Besonderes Risiko besteht am östlichen Alpenrand, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Die Gewitter können bis zum Mittwochmorgen anhalten, flauen aber in der Nacht bereits ab.

Die Karte zeigt die Regionen in Bayern, wo Unwetter erwartet werden und gewarnt wird.
Am Dienstagabend (28. Juli) werden im Süden Bayerns heftige Unwetter erwartet.© DWD

Update, 28. Juli, 9.45 Uhr: Der Dienstag startete in Bayern mit viel Sonne und hohen Temperaturen – bis zu 30 Grad werden erwartet. Am Nachmittag könnte das Sommer-Wetter jedoch umschlagen. In ganz Bayern steigt das Gewitter-Risiko. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, können ausgehend von den Alpen über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald ab dem Nachmittag außerdem Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, Hagel und Starkregen auftreten.

Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte – doch einen Dämpfer gibt es

Erstmeldung vom 27. Juli:

München – Die neue Woche in Bayern startet mit Hochsommer-Wetter. Nach dem Wochenende, an dem es in einigen Regionen des Freistaats regnerisch und bewölkt blieb, wird es nun sommerlich und heiß.

Laut Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es vor allem im Süden Bayerns hochsommerliche Temperaturen mit viel Sonne. Für den heutigen Montag (27. Juli) werden Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet. Leicht abkühlen soll es in der Nacht mit 19 Grad am Bodensee und 13 Grad an den östlichen Mittelgebirgen.  

Wetter in Bayern: Bis zu 34 Grad! Temperaturen erreichen Hochsommer-Werte – Doch Gewitter-Risiko steigt

Am Dienstag (28. Juli) geht der Hitze-Hammer weiter. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen in Bayern auf bis zu 34 Grad. Zur Nacht hin steigt laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes das Gewitter-Risiko. Vor allem im Süden des Freistaats muss mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Auch im Norden Bayerns werden Schauer und Regenfälle erwartet.

Der Hochdruckeinfluss sorgt auch über dem Alpenraum für Sonnenschein und gute Fernsicht in den Bergen. Nur vereinzelt halten sich laut DWD noch Nebeldecken. Im Laufe des Tages kann es allerdings gerade im Alpenraum zu Gewittern kommen.

Doch ist der Hochsommer nun tatsächlich in Bayern angekommen? Ein kleiner Dämpfer ist am kommenden Mittwoch (29. Juli) zu erwarten – die Temperaturen sollen dann leicht sinken. Für den Raum München sind Werte bis zu 24 Grad zu erwarten. Davor ist in München jedoch der heißeste Tag des Jahres zu erwarten. (nema) (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Sven Hopp

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Merkels Libyen-Abenteuer könnte in der Katastrophe enden………………………….

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Merkels Libyen-Abenteuer könnte in der Katastrophe enden

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  Türkei
Russland
USA
Geopolitik
 30.07.2020 21:10 Angela Merkel geht aufs Ganze. Sie will im Interesse Frankreichs deutsche Marinesoldaten nach Libyen entsenden. Doch dort haben sich bereits Großbritannien, die Türkei und die USA positioniert, um ihre Interessen gegen Deutschland zu wahren. Sie kann diesen „Krieg“ unter den gegebenen Umständen nicht gewinnen.DEUTSCHE WIRTSCHAFTSNACHRICHTENMerkels Libyen-Abenteuer könnte in der Katastrophe endenBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 19.01.2016 in Kiel (Schleswig-Holstein) mit Soldaten zu einem Gruppenfoto zusammen. (Foto: dpa)


Mehr zum Thema:  Türkei > Russland > USA > Geopolitik >


In Libyen hat sich Großbritannien auf die Seite der Türkei geschlagen, nachdem die von der Türkei unterstützten libyschen Regierungstruppen den Söldner-General Chalifa Haftar aus dem geographischen Umfeld von Tripolis vertrieben hatten.

Anfang Juli 2020 hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in London seinen britischen Amtskollegen Dominic Raab und Premier Boris Johnson getroffen. Es fanden im Zusammenhang mit Libyen wichtige Gespräche statt. Der englischsprachige Dienst der Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, dass die Türkei und Großbritannien in Libyen und bei weiteren Fragen einen gemeinsamen Kurs vereinbart hätten.

Es sollte nicht unbeachtet bleiben, dass der in Libyen geborene ehemalige britische Botschafter Richard Moore am vergangenen Mittwoch zum Chef des MI6 ernannt wurde. Moore wird seinen Dienst im Herbst antreten.

Moore war von 2014 bis 2017 Botschafter in der Türkei. 1990 ließen sich Moore, der perfekt Türkisch spricht, und seine Frau Maggie in Ankara nieder. Zwei Jahre später wurde Moores Tochter in Istanbul geboren.

Der Brite verfügt über enge persönliche Beziehungen zu diversen türkischen Staatspolitikern und ist Mitglied im Kongress des türkischen Fußballvereins Beşiktaş Istanbul. Nach seiner Ernennung zum Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes, gratulierte der Club-Vorstand dem Briten. Negative Berichte über seine Ernennung waren den englischsprachigen türkischen Medien nicht zu entnehmen.

Großbritannien wird sich in der kommenden Zeit aktiver in Libyen beteiligen. Das Königreich hat sein Lager mit der Ernennung des MI6-Chefs endgültig festgelegt, wobei auch die gesamte britische Regierung für die Zeit nach dem Brexit plant. Hierbei sollte nicht übersehen werden, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Boris Johnson über sehr enge Beziehungen zur US-Regierung pflegen.

Merkel geht im Libyen-Poker „All-in“

Die Übereinkunft der Briten und Türken führte insbesondere in Kontinentaleuropa, also in Deutschland und Frankreich, zu Verwirrungen, zumal Berlin und Frankreich befürchteten, im Verteilungskampf in Libyen und im östlichen Mittelmeer zu kurz zu kommen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte schon mehrmals deutlich gemacht, dass er von der Nato, von den USA unter Trump – aber vor allem unter US-Außenminister Mike Pompeo – und vom Brexit nicht viel hält. Bundeskanzlerin Angela Merkel versucht hingegen, gezwungenermaßen auf allen Hochzeiten zu tanzen.

Im vergangenen Monat hat sie folgenden Schachzug getätigt: Sie setzte sich telefonisch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung, um mit ihm die Lagen in Syrien, in der Ukraine und in Libyen auszudiskutieren.

Über besondere Dinge zur Ukraine und Syrien kann es nicht gegangen sein, weil in diesen beiden Konfliktregionen die Realitäten relativ klar sind. Seit dem Gespräch hat sich auch nicht sonderlich viel in Bezug auf die Beteiligung Deutschlands in diesen Gebieten getan. Bei den Gesprächen ging es in Wirklichkeit und hauptsächlich um Libyen. Nach den Konsultationen zwischen Berlin und Moskau entschied sich die Bundesregierung für einen gewagten Schritt.

Deutschland wird in der kommenden Woche eine Fregatte für den EU-Marineeinsatz zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen ins Mittelmeer. An Bord der „Hamburg“ werden etwa 250 Soldatinnen und Soldaten sein, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Es ist auch durchaus denkbar, dass die Initiative ganz geschickt von Moskau auf den Weg gebracht wurde, um zwischen Deutschland und seinen Nato-Partnern USA, Türkei und Großbritannien einen Keil zu treiben. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Stimmung bei den deutschen Soldaten nicht sehr gut sein dürfte, nachdem eine gesamte Kompanie (!) des KSK unter dem Vorwurf des Rechtsextremismus aufgelöst wurde.

Bundeswehrsoldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkr

„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe“. (Foto: dpa)

Zuvor wurde bekannt, dass Russland zunächst fünf russische Jets der Klasse Sukhoi Su-35 an Ägypten liefert. Weitere Lieferungen sollen folgen. Ägypten hat hingegen mit einer Militärintervention in Libyen gedroht. Die Drohung richtete sich gegen die Türkei und gegen die libysche Regierung, die von der UN gestützt wird. Um diesen Vorstoß zu untermauern, führte Ägypten an der Grenze zu Libyen ein Militärmanöver durch.

Die Bundesregierung dürfte sich gedacht haben, dass sie in Libyen an Einfluss gewinnen kann, wenn sie die türkisch-russischen Spannungen in Libyen nutzt. Offenkundig versucht Merkel, die Türkei aus Libyen – aber auch aus dem östlichen Mittelmeer – zu isolieren, indem sie einerseits mit einem französischen Präsidenten kooperiert, dessen Tage in Frankreich gezählt sind, und andererseits die Russen für ihre Interessen einzuspannen versucht. Doch die politische Manövrierfähigkeit der Russen im Zusammenhang mit der Türkei sind aufgrund des Syrien-Konflikts und des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan beschränkt.

Moskau wird sich in letzter Konsequenz eher mit der Türkei und den USA verständigen müssen, anstatt beide Länder, die keine militärischen Interventionen unter hohen Verlusten scheuen, gegen die deutsche Bundesregierung auszuwechseln, zumal die Russen die Rolle der Bundesregierung und der Konrad-Adenauer-Stiftung beim Umsturz in der Ukraine nicht vergessen haben.

Zu den künftigen Alliierten auf dem europäischen Schachbrett werden voraussichtlich die US-Amerikaner, die Briten und die Türken gehören – unter Einbeziehung der Russen. Es entsteht eine neue Welt, die das Potenzial hat, jene Staaten in eine Schockstarre zu versetzen, die gedacht haben, dass ihr Wohlstand bis in alle Ewigkeit andauern wird. Kontinentaleuropa läuft Gefahr, komplett in die Drittklassigkeit abzugleiten.

Die Fragmentierung der EU erscheint unvermeidbar. Militärische Abenteuer in Regionen, wo die Europäer schlichtweg nicht bereit sind, menschliche und finanzielle Opfer hinzunehmen, werden vielleicht in der Katastrophe enden. Zum Vergleich: Seit dem Jahr 2001 sind Tausende von türkischenrussischen und US-amerikanischen Soldaten für ihr Land gestorben. Es handelte sich um Menschen, die ihr Land bedingungslos (!) geliebt haben.

Merkel befindet sich in der Sackgasse

Merkel befindet sich mit ihrer Politik in einer Sackgasse. Wenn sie sich mit den US-Amerikanern, Russen, Türken und Briten in Bezug auf den Wiederaufbau Libyens einigen würde, um lukrative und milliardenschwere Verträge an Land zu ziehen, würde sie die Franzosen vergraulen. Denn Macron versucht, Merkel für die unilateralen Interessen Frankreichs einzuspannen. Sie fürchtet hingegen, dass die EU endgültig zerfällt, falls sie die Wünsche von Macron, der unilaterale Interessen vertritt, nicht befriedigen sollte. Die Angst ist berechtigt.

20.07.2020, Belgien, Br

20.07.2020, Belgien, Brüssel: Emmanuel Macron (l), Präsident von Frankreich, fotografiert mit seinem Smartphone Unterlagen ab die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihm vor einem Treffen am runden Tisch im Rahmen des EU-Gipfels zeigt. (Foto: dpa)

Wenn sie jedoch – wie in der aktuellen Situation – Frankreich im östlichen Mittelmeer und Libyen unterstützen sollte, müsste sich Deutschland mit mehreren Mächten gleichzeitig auseinandersetzen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bundesregierung 250 deutsche Marinesoldaten für ein Ziel opfert, das nicht eintreten wird, ist sehr hoch.

Denn die Völker und die Regierungen der Gegenseite sind bereit, ihre nationalen Interessen bis zum Ende zu verteidigen. De-Facto-US-Präsident Pompeo, Erdoğan, Johnson und schlussendlich auch Putin sind unangenehme Zeitgenossen.

Gott schütze unsere Jungs zur See!

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Finale im Fall Sarrazin? Oberstes SPD-Schiedsgericht verhandelt Parteiausschluss…..

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Deutschland

Finale im Fall Sarrazin? Oberstes SPD-Schiedsgericht verhandelt Parteiausschluss

31.07.2020 • 08:49 Uhrhttps://de.rt.com/291eFinale im Fall Sarrazin? Oberstes SPD-Schiedsgericht verhandelt ParteiausschlussQuelle: AFP © John MacdougallThilo Sarrazin am 19. Februar 2019 bei einem Vortrag des französischen Wirtschafts- und Finanzministers über die EU-Industriepolitik in Berlin86Folge uns aufMehr als ein Jahrzehnt dauert die Auseinandersetzung zwischen der SPD und Thilo Sarrazin. Die Partei will ihn loswerden – doch der umstrittene Ex-Politiker und Autor wehrt sich vehement gegen den Rauswurf. Nun geht das Drama in die nächste Runde.

Schafft die SPD-Spitze es diesmal, Thilo Sarrazin aus dem Kreis der Sozialdemokraten zu verbannen? Das oberste Schiedsgericht der Partei verhandelt am Freitag über den Ausschluss des umstrittenen Bestsellerautors und Berliner Ex-Senators. Das Verfahren beginnt um 10 Uhr in der Berliner Parteizentrale. Ob eine Entscheidung noch am selben Tag bekanntgegeben wird, dürfte sich erst im Lauf des Tages herausstellen.

Sarrazin will notfalls vor Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht klagen

Auf Kreis- und auf Landesebene hatten Schiedsgerichte bereits geurteilt, dass der 75-Jährige wegen parteischädigenden Verhaltens aus der SPD ausgeschlossen werden darf. Der frühere Berliner Finanzsenator ging jeweils in Berufung. Nun wird unter den Augen der Partei-Öffentlichkeit auf Bundesebene im Willy-Brandt-Haus verhandelt. Es kann aber sein, dass das Ergebnis erst Tage oder Wochen später schriftlich mitgeteilt wird.Mehr lesen:Der Koran ist schuld, der Koran ist schuld, der Koran ist schuld

Sarrazin hatte schon im vergangenen Jahr über seinen Anwalt angekündigt, notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesgerichtshof und zum Bundesverfassungsgericht gehen zu wollen. Die Partei freiwillig zu verlassen hat er stets abgelehnt.

Auslöser des Verfahrens war Sarrazins im Jahr 2018 erschienenes Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“. Sarrazin selbst findet, er habe „wissenschaftliche Sachbücher geschrieben“, die SPD-Führung sieht er „teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime“. Für SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil dagegen enthält das Buch „rassistische Thesen“. So sahen es auch die Schiedsgerichte, die einen Parteiausschluss zweimal als gerechtfertigt ansahen.

Schon 2010 sollte Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden

Ärger hat die SPD mit Sarrazin aber nicht erst seit dem Jahr 2018, sondern bereits seit mehr als einem Jahrzehnt. Wiederholt ging es um zugespitzte oder polemische Äußerungen. Bereits im Jahr 2010 wollten ihm sein Berliner Kreisverband und auch die Parteispitze das Parteibuch wegnehmen. Das Ausschlussverfahren endete jedoch in einer gütlichen Einigung. Dabei ging es um das Buch mit dem Titel „Deutschland schafft sich ab“. Wenig später brachte das Buch „Europa braucht den Euro nicht“ das ehemalige Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank erneut in die Kritik.

Um einen Missbrauch zu verhindern, sind die rechtlichen Hürden für einen Parteiausschluss hoch. Die Bundesschiedskommission ist als oberstes Parteischiedsgericht der SPD zuständig für die Schlichtung und Entscheidung von Streitigkeiten der Partei mit Mitgliedern oder über Satzungsfragen.

Mehr zum Thema – SPD-Vorstand will Thilo Sarrazin aus der Partei ausschließenhttps://www.youtube.com/embed/V4qPu6bdufs

(rt/dpa)

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Streit um Corona-Listen: Bayerns Polizei nutzt Daten aus Wirtshäusern – FDP: „Vertrauen der Bürger zerstört“………………..

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Die Gästelisten: Bedienung Marlen zeigt im Straßlacher Biergarten des Gasthofs zum Wildpark das hier verwendete Dokument.
Die Gästelisten: Bedienung Marlen zeigt im Straßlacher Biergarten des Gasthofs zum Wildpark das hier verwendete Dokument.© M. Schlaf
  • Aktualisiert: 31.07.202009:31

VERTRAUENSBRUCH?

Streit um Corona-Listen: Bayerns Polizei nutzt Daten aus Wirtshäusern – FDP: „Vertrauen der Bürger zerstört“

  • vonKathrin Braun

Die Gästelisten für Restaurants und Biergärten hat anfangs kaum einer infrage gestellt. Doch nun gibt es große Zweifel. Was passiert sonst noch mit den Daten?

  • Nach der Corona-Zwangspause durften Restaurants und Biergärten in Bayern unter verschiedenen Bedingungen wieder öffnen.
  • Die Gästeliste gehörte dazu.
  • Nun tauchen Fragen auf. Der Gaststättenverband verlangt Klarheit, ob die Polizei auf die Kontaktdaten zurückgreifen kann und appelliert an die Vernunft.

München – Das Konzept war kaum infrage gestellt worden: Wer ein Restaurant oder einen Biergarten betritt, muss zuerst seine Kontaktdaten auf einem Zettel hinterlassen. Das war Voraussetzung, damit die Wirtshäuser nach zwei Monaten Corona-Zwangspause wieder öffnen durften. Jetzt tauchen Fragen auf: Was passiert sonst noch mit den Daten? Darf die Polizei darauf zugreifen?

Gästeliste: Innenminister verteidigt Zugriff von Bayerns Polizei

Dies haben die Ermittler in Bayern jedenfalls in mindestens zehn Fällen getan. Der Gaststättenverband Dehoga verlangt nun Klarheit darüber, ob und inwieweit Polizisten das überhaupt dürfen. Gestern verteidigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Eingriff in Ausnahmefällen. „Es handelt sich um schwere Straftaten, bei denen das zur Ermittlung des Täters und für die Aufklärung der Straftat sinnvoll und richtig ist“, sagte er im ARD-Mittagsmagazin.

In der Opposition löst das trotzdem Empörung aus. Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze spricht zum Beispiel von einem „Vertrauensbruch“ seitens der Staatsregierung: „Die Staatsregierung hatte das anders kommuniziert, die Daten sollten lediglich den Gesundheitsbehörden zur Verfolgung eines möglichen Infektionsgeschehens zugänglich sein“, sagt Schulze der tz. Und auch FDP-Fraktionschef Martin Hagen meint: „Dass die Daten jetzt für polizeiliche Ermittlungen zweckentfremdet werden, zerstört das Vertrauen der Bürger in staatliches Handeln.“ Die Folge sei, dass Leute zunehmend unter falschem Namen einchecken.

Das ist schon im Andechser Bräustüberl zum Problem geworden – denn immer wieder machen sich Gäste einen Spaß daraus, sich mit Namen wie Mickey Mouse zu registrieren. Dort ist jetzt Schluss damit: Hier müssen sich Gäste am Eingang mit dem Dokument ihrer Wahl ausweisen, um einen Platz zu bekommen. Im Roiderer-Biergarten in Straßlach hatte bisher keiner Probleme mit der Registrierung, sagt Wirt Thomas Roiderer. „Unsere Gäste machen sich in der Regel keine Sorgen wegen des Datenschutzes. Aber wir sind ja auch auf dem Dorf, hier kennt man sich.“

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Musterfeststellungsklage zu Prämiensparverträgen geht um 4200 Euro pro Vertrag: Sparkassen schmeißen Sparer raus……………………

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Musterfeststellungsklage zu Prämiensparverträgen geht um 4200 Euro pro Vertrag: Sparkassen schmeißen Sparer raus – so wehren Sie sichTeilen

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Immer mehr Sparkassen kündigen langjährige, hochverzinste Verträge.dpa/Julian Stratenschulte Immer mehr Sparkassen kündigen langjährige, hochverzinste Verträge.Donnerstag, 30.07.2020, 15:56

Weil sie sich in Niedrigzins-Zeiten nicht mehr lohnen, kündigen zahlreiche Banken vorzeitig solche Verträge, und es werden immer mehr. Nun soll ein Gericht in München klären, ob sie das wirklich dürfen – oder vielleicht sogar Zinsen nachgezahlt werden müssen.

Prämiensparverträge waren in den 90ern so etwas wie die Bestseller der Sparkassen. Jetzt fühlen sich Hunderttausende Sparer betrogen: Mitte Mai 2019 entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass Sparkassen langfristige Sparverträge unter Umständen kündigen dürfen (Aktenzeichen XI ZR 345/18).

Im betreffenden Fall hatten Sparer gegen die Kündigungen ihrer „S-Prämiensparen flexibel“-Sparverträge der Kreissparkasse Stendal in Sachsen-Anhalt geklagt. Vertraglich vereinbart waren steigende Prämien bis zum Ablauf des 15. Sparjahrs: Sie sollten schrittweise bis auf 50 Prozent auf die geleisteten Sparbeiträge steigen. Eine feste Laufzeit oder eine Mindestlaufzeit war in den Verträgen aber nicht vereinbart.

Zwar dürften sie ihren Kunden nicht kündigen, solange die höchste Prämienstufe nicht erreicht wurde, betonten die Richter. Danach allerdings sei eine Kündigung der teuren Prämiensparverträge wegen der niedrigen Zinsen rechtens.

Mehr als 100 Sparkassen haben rentable Sparverträge gekündigt

Das Urteil nahmen zahlreiche weitere Sparkassen zum Anlass, ebenfalls Kündigungen auszusprechen. Bei Prämiensparverträgen anderer Sparkassen sieht es allerdings oft anders aus. Damit gelten auch andere Kündigungsbedingungen. Häufig sind Kündigungen gar nicht rechtens und somit unwirksam.

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Dennoch haben inzwischen mehr als 100 Sparkassen Kunden aus rentablen Sparverträgen geschmissen oder Kündigungen avisiert. Vor allem in Bayern müssen sich Sparer auf eine unerwartete Kündigung vonseiten ihrer Sparkasse gefasst machen: Dutzende Institute haben dort die für sie verlustbringenden Verträge beendet.

Verbraucherzentrale reicht Musterfeststellungsklage gegen Sparkasse Nürnberg ein

Und ständig kommen bundesweit neue Sparkassen hinzu, die diesen Schritt gehen. Ausnahmen sind bislang nur die Sparkassen in

Verbraucherschützer wollen dieser Entwicklung nun aber einen Riegel vorschieben. Sie haben sich die Sparkasse Nürnberg vorgenommen: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentrale Bayern reichten am Mittwoch vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht (OLG) in München gemeinsam eine Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse ein.

Die Sparkasse Nürnberg hatte zwischen 1993 und 2007 mehr als 20.000 langlaufende Prämiensparverträge verkauft – also noch vor der anhaltenden Niedrigzinsphase. Die Verträge waren ursprünglich eher niedrig verzinst, bieten aus heutiger Sicht aber aufgrund der Prämien eine attraktive Rendite. Vergangenes Jahr kündigte das Geldhaus die Verträge plötzlich auf.

Richter müssen auch entscheiden, ob Kunden noch Zinsen zustehen

Das Gericht solle nun klären, ob die Kündigung von vielen Verträgen rechtmäßig war, heißt es in einer Mitteilung der Verbraucherschützer. Gleichzeitig sollen die Richter darüber entscheiden, ob die Sparkasse Nürnberg ihren Kunden mit Prämiensparverträgen Zinsen nachzahlen muss. Denn aus Sicht der Verbraucherschützer zahlte die Sparkasse Nürnberg vielen Prämiensparern jahrelang zu wenig Zinsen.

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Bereits nach dem BGH-Urteil vor einem Jahr hatte die Verbraucherzentrale Bedenken geäußert, ob die Kündigung der Prämiensparverträge im großen Stil rechtens sei. Der BGH habe schließlich nur über einen Einzelfall entschieden. „Mit unserer Klage können sich Verbraucher nun gegen zweifelhafte Kündigungen und Zinsberechnungen der Sparkasse zur Wehr setzen“, sagte Sebastian Reiling, Rechtsreferent beim vzbv. Betroffene Sparer können sich demnach „kostenlos und unkompliziert“ an dem Verfahren beteiligen.

Es geht um 4200 Euro pro Vertrag – das müssen Sie tun

Das dürfte sich lohnen. Denn im Erfolgsfall winken im Schnitt Nachzahlungen in Höhe von 4200 Euro pro Vertrag, haben die Experten berechnet. Manche Kunden haben sogar Anspruch auf fünfstellige Erstattungsbeträge.

Die Verbraucherschützer erklärten weiter, dass sich Kunden der Sparkasse der Musterfeststellungsklage anschließen können, sobald das Klageregister eröffnet wurde. Wer sich nicht sicher ist, wie er dies bewerkstelligen soll, könne sich an die Verbraucherzentrale Bayern wenden.

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