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AMPEL EINIGT SICH BEI STEUERERLEICHTERUNGEN FÜR SOLARENERGIE (MIETKAUF).

In Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 1, 2022 at 2:33 pm

JAHRESSTEUERGESETZ

AMPEL EINIGT SICH BEI STEUERERLEICHTERUNGEN FÜR SOLARENERGIE

DEUTSCHLAND

30.11.2022 – 13:58

Für Solaranlagen gelten ab 2023 Steuererleichterungen. (Foto: Installion)

Berlin (energate) – Für Kauf und Installation von kleineren Solaranlagen entfällt ab dem kommenden Jahr die

Mehrwertsteuer. Eine Einigung von SPD, Grünen und FDP beim Jahressteuergesetz sieht zudem weitere Erleichterungen für Betreiber vor. Für Mietanlagen wird es eine Sonderregelung geben. Die Vorschläge für Steuer- und  Bürokratieerleichterungen bei der Solarenergie hatte die Bundesregierung im September 2022 auf den Weg gebracht. Sie basieren auch auf einer Empfehlung des Umweltbundesamtes (energate berichtete).

Im parlamentarischen Verfahren gab es noch einige Änderungen, die der Finanzausschuss des Bundestages am 30. November beschloss. So entfällt rückwirkend zum 1. Januar 2022 die Einkommens- und Gewerbesteuer auf Einnahmen aus kleinere Solaranlagen bis 30 kW Leistung. Bei Mehrfamilienhäusern gilt eine Grenze von 15 kW. Zudem dürfen Lohnsteuerhilfevereine Betreibern bei der Steuererklärung helfen.

Bundesfinanzministerium will Mietkauf regeln

Der grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt nannte die Einigung gegenüber energate einen grossen Schritt in Richtung Energiewende. Die Grünen hatten im Verfahren noch einige Änderungen eingebracht. So gilt die Befreiung von der Mehrwertsteuer auch für kombinierte PV- und Solarthermieanlagen. Die Partei hatte ebenfalls dafür geworben, die Mehrwertsteuerbefreiung auf reine Solarthermieanlagen und Mietsolaranlagen auszuweiten. In der Ampel-Koalition gab es hier aber keine Einigung. „Für Miet-PV wird es zumindest ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums geben, das regelt, wann gemietete Anlagen mit anschliessender Kaufoption als Mietkauf betrachtet werden können“, sagte Schmidt der Redaktion. Das Schreiben des Finanzministerium, eine Verwaltungsregelung, soll zum 1. Januar 2023 vorliegen. Anbieter von Solarmietmodellen müssen nun ihre Verträge anpassen, also auf Mietkauf umstellen.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf und Timon Gremmels lobten die erzielte Einigung beim Jahressteuergesetz. Der bürokratische Aufwand habe viele Interessierte bisher von der Anschaffung einer Solaranlage abgehalten. „Deshalb beseitigen wir mit dem Jahressteuergesetz nun endlich einige der steuerlichen Erklärungspflichten.“ Dank der Umsatzsteuersenkung auf null können sich Betreiber zukünftig für die bürokratiearme Kleinunternehmerregelung entscheiden, erklärten beide. 

Solarverband zufrieden

Zustimmung kommt auch vom Branchenverband BSW-Solar. „Für Betreiber von PV- oder PVT-Anlagen auf Wohngebäuden und Gebäuden öffentlicher oder gemeinnütziger Einrichtungen ist der heute vom Finanzausschuss des Bundestages beschlossene Umsatzsteuersatz null eine willkommene finanzielle Entlastung und Entbürokratisierung“, sagte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig zu energate. Er bedauerte aber, dass Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung ohne gleichzeitige Stromgewinnung leer ausgegangen seien. Der Bundesrat muss dem Jahressteuergesetz noch zustimmen. /kw

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