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Archive for the ‘Immobilien’ Category

Debatte über Spritpreiserhöhung Autoland ist wutentbrannt………….

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Debatte über SpritpreiserhöhungAutoland ist wutentbrannt

Müssen für das Klima die Spritpreise erhöht werden? Die Auto-Traditionalisten sehen soziale Unruhen heraufziehen. Dabei ist den Deutschen der Benzinpreis egal. Sonst würden sie andere Wagen kaufen.

© Jeannette Corbeau

Ein Kommentar von 

Beziehungskrise im Autoland - müssen die Spritpreise erhöht werden?

iStockphoto/ Getty Images

Beziehungskrise im Autoland – müssen die Spritpreise erhöht werden?

Mal Hand aufs Herz: Als Sie Ihr letztes Auto gekauft oder den neuen Dienstwagen ausgesucht haben – wie sind Sie da vorgegangen? Welche Motorisierung haben sie ausgewählt: Die sparsame oder die mit der meisten Leistung fürs Geld? Haben Sie sich für ein möglichst kleines und leichtes Fahrzeug entschieden, oder doch für ein SUV, weil der einfach mehr hermacht? Und spartanische Buchhalterausstattung oder mit Komfortextras ausstaffiert? Und, letzte Frage: Schmale Leichtlaufreifen oder die schicken Alufelgen mit breiten Schlappen, damit der Wagen mit seinen schmalen Pneus nicht dasteht wie der Storch im Salat?

Ich frage deshalb, weil gerade mal wieder ein Schmerzensschrei durch Deutschland gellt. Es gibt Überlegungen des Umweltbundesamtes, die Steuervorteile für Diesel zu streichen und Benzin grundsätzlich teurer zu machen. Grund für diese Überlegungen ist die unverrückbare Tatsache, dass der Verkehrssektor ein massives Problem darstellt bei allen Bemühungen, die Klimakrise doch noch irgendwie abzuwenden. Während in vielen anderen Bereichen der CO2-Ausstoß sinkt, steigt er im Verkehrssektor beharrlich an.

Trotzdem führen alle Denkspiele für Gegenmaßnahmen verlässlich zum Sturm der Entrüstung. ADAC-Chef Gerhard Hillebrand, sozusagen Vereinsvorstand der deutschen Autofahrerseelen, beschwört in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ soziale Unruhen herauf, ignoriert dabei aber das eigentliche Problem: „Auch der ADAC will Fortschritte beim Klimaschutz. Aber Mobilität muss bezahlbar bleiben…“, sagt er. Es ist eine Basisregel der Konfliktkommunikation, dass alles, was vor einem „aber“ gesagt wird, nicht ernst gemeint ist. Der ADAC steht also, könnte man sagen, mit seiner Position, die den Ernst der Lage verkennt, in bedenklicher Nähe zu Klimaleugnern.

Hauptsache sportlich

Ja, es ist richtig: Es gibt viele Regionen in Deutschland, in denen das Auto als Verkehrsmittel bislang schwer ersetzbar ist. Viele der neuen Mobilitätsangebote, die gerade in aller Munde sind, existieren nur in urbanen Gebieten und Ballungsräumen. Vielerorts ist noch nicht mal ein nennenswerter ÖPNV vorhanden. Trotzdem ist die Annahme, dass ein hoher Spritpreis ungerecht wäre, oder, wie Hillebrand fabuliert, „jenseits von Gut und Böse“, falsch. Denn in Wahrheit ist den Menschen der Spritpreis egal. Oder wie haben Sie, der oder die sich gerade über einen möglichen Aufschlag von 70 Cent aufregt, die Fragen am Anfang des Textes beantwortet?

Fakt ist: Wäre der Spritpreis eine kritische Größe und von derart existenzbedrohender Bedeutung, wie es Hillebrand und Gesinnungsgenossen beschwören, würden die Deutschen andere Autos kaufen. Es würde nicht Quartal für Quartal steigende Absatzzahlen für SUV geben. Der Lupo 3L, das erste echte Dreiliterauto von Volkswagen, wäre nicht als kompletter Flop in die Automobilhistorie eingegangen. Das Angebot der Hersteller wäre ein vollkommen anderes.

Man kann angesichts der inzwischen breit diskutierten und wissenschaftlich validierten Bedrohungen durch die Klimakrise die Hybris kaum fassen, wenn man sich mit der Modellpolitik auch und vor allem der deutschen Hersteller beschäftigt. Am unteren Ende des Portfolios wird auch das letzte Massenmodell noch zum Haustuner geschickt, auf dass es dort sportlich verbrämt werde. Am oberen Ende der Produktskala wird mit Mega-SUV wie X7, Audi-Q8 oder Mercedes GLS eskaliert. Doch die Hersteller sind nur ein Teil des Problems. Denn diese Autos sind eben keine Ladenhüter wie die Spritsparmodelle, die sie – verschämt zwar, aber meist trotzdem – im Angebot haben. Die, verzeihen Sie mir bitte an dieser Stelle den Kampfbegriff, Spritschlucker werden den Herstellern aus den Händen gerissen. Und das ist unsere Verantwortung.

Wir versagen, Tag für Tag

Angesichts dessen, wie schlampig wir mit dieser Verantwortung umgehen, ist der Widerstand gegen jede Form von Regulierung unverständlich. Die Lenkungswirkung der Kunden, das kann man nach den vergangenen Jahren getrost bilanzieren, ist allerhöchstens null, in Wahrheit wohl eher negativ. Wer vor diesem Hintergrund von einer Einschränkung der Freiheit und einem Faible für eine Verbotskultur schwadroniert, ist schlicht naiv.

Ohne die mühsam verhandelten strengeren CO2-Grenzwerte der EU, ohne das straffere Verbrauchsmessverfahren WLTP, ohne verpflichtende Emissionsmessungen auf der Straße, statt im Labor, würde es überhaupt keine Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit geben. Die Hauptmotivation der Hersteller zur Schubumkehr in Richtung nachhaltiger Mobilität – und das geben sie auch relativ offen zu – ist die Aussicht, mit Elektroautos die CO2-Vorgaben einhalten und Strafzahlungen vermeiden zu können. Ohne diese Regulierung würden wir wohl weiter mit Vollgas in Richtung Abgrund fahren.

Wenn der Staat sich endlich zur Streichung von Steuervorteilen für bestimmte fossile Brennstoffe durchringen würde, sodass über den Spritpreis eine Lenkungswirkung entstehen würde, wäre das im Übrigen noch lange kein Verbot. Und es wäre auch kein „Kreuzzug gegen das Auto“, wie Hillebrand kreischt. Es wäre so etwas wie eine Gehhilfe auf dem Weg zu ökologisch vernünftigen Autos und wir, die Kunden, hätten trotzdem immer noch die volle Freiheit. Also, zurück zum Anfang dieses Artikels. Wenn Sie demnächst ein Auto kaufen oder einen Dienstwagen auswählen, wie werden Sie sich entscheiden?

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Kritik an Berliner Staatsanwaltschaft Schwere Waffen im Gepäck, trotzdem kein Haftbefehl…………….

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Symbolbild: Ein Zollbeamter (Quelle: dpa/Oliver Dietze)
Bild: dpa-Symbolbild/Oliver Dietze

Kritik an Berliner Staatsanwaltschaft Schwere Waffen im Gepäck, trotzdem kein Haftbefehl

Zollbeamte entdecken bei der Kontrolle eines Busses in Berlin ein ganzes Waffenarsenal. Sie informieren die Staatsanwaltschaft, doch trotz der brisanten Funde kommt der Mann nicht in Haft. Eine Erklärung kann die Behörde dafür nicht liefern. Von Caroline Walterre

Trotz eines brisanten Waffenfundes in Berlin Mitte Mai ist kein Haftbefehl erlassen worden. Das haben Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste ergeben. Demnach kontrollierten Zollbeamte am 18. Mai einen Reisebus auf der Berliner Stadtautobahn. Im Gepäck eines 23-Jährigen fanden sie zwei Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow und eine Pumpgun. Außerdem entdeckten die Zöllner eine Pistole, die eingewickelt in einem Pullover in dem Gepäckfach über seinem Sitzplatz versteckt war. Der Verdächtige wurde trotzdem wieder auf freien Fuß gesetzt.

Staatsanwaltschaft wurde informiert

Nach Kontraste-Informationen hatten die Zollfahnder die Berliner Staatsanwaltschaft über den Fund informiert und einen Haftbefehl angefragt. Dieser wurde abgelehnt. Auf Kontraste-Anfrage konnte die Staatsanwaltschaft keine genauere Angabe machen. Dabei steht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz im Raum.

Grüne kritisieren „extrem fahrlässiges Verhalten“

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Irene Mihalic, kritisiert das Verhalten der Staatsanwaltschaft als „extrem fahrlässig“. Nach den Erfahrungen mit dem Attentäter Anis Amri hätten „alle Alarmglocken läuten müssen, wenn ein Mann mit zwei Sturmgewehren durch Europa reist“. Die Waffen seien zwar eingezogen worden, aber man müsse davon ausgehen, dass möglicherweise mit ihnen zusammenhängende Anschlagspläne weiter existierten.

Verdächtiger war auf dem Weg nach Schweden

Der Verdächtige kam mit einem Linienbus aus dem serbischen Novi Pazar und war auf dem Weg in sein Heimatland Schweden – mit Zwischenstation in Berlin. Die deutschen Behörden informierten nicht einmal die schwedische Polizei über die freie Weiterreise ihres Staatsbürgers. Auf eine Kontraste-Anfrage teilte die schwedische Polizei mit: „Die internationale Einheit der schwedischen Polizei hat keine Kenntnisse über diesen Vorgang. Die Information hätte von der deutschen Polizei oder über Interpol oder Europol erfolgen sollen.“

Die Abgeordnete Mihalic bezeichnet dieses Versäumnis als „wirklich skandalös und extrem leichtsinnig“. Auch Sebastian Fiedler, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), äußert Unverständnis: „Ich kann nicht erkennen, warum so jemand nicht in Haft bleibt und warum die strafrechtlichen Maßnahmen nicht konsequent durchgezogen werden.“

Ob der Schwede die Waffen in Serbien besorgt hat und was er damit plante, ist bislang unklar. Die Region um Novi Pazar, an der Grenze zum Kosovo, gilt unter Sicherheitsbehörden als Hochburg des Schmuggels.

Sendung: Kontraste, 06.06.2019, 21.45 Uhr

Beitrag von Caroline Walter                                      Deinen Kommentar dazu……..

Angela Merkel: „Höchst fragwürdige Praxis“ im Amt – Schwerwiegende Vorwürfe gegen die Kanzlerin…………

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Präsident von Kasachstan bei Bundeskanzlerin Merkel

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Bundeskanzlerin Merkel sieht sich aktuell heftiger Kritik ausgesetzt.

„VERSCHMELZUNG VON STAATS- UND PARTEIAPPARAT“

„Höchst fragwürdige Praxis“ im Kanzleramt: Heftige Kritik an Kanzlerin Angela Merkel

  • Richard Strobl

    vonRichard Strobl

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht sich aktuell scharfer Kritik ausgesetzt: Sie soll Parteimitgliedern, wie AKK, auch ohne Regierungsamt Zugang zu Regierungstreffen ermöglicht haben.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht sich Kritik ausgesetzt.
  • Dabei geht es um ihre Regierungspraxis in Berlin.
  • CDU-Parteimitglieder, wie AKK, sollen ohne Regierungsamt Zugang zu Regierungstreffen gehabt haben.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht sich aktuell heftiger Kritik ausgesetzt. Diese steht im Zusammenhang mit ihrer Regierungspraxis: So sollen CDU-Parteimitglieder auch ohne ein Regierungsamt Zugang zu vertraulichen Regierungssitzungen gehabt haben. Für die Kritiker ein Vorgang, der den demokratischen Wettbewerb und die Grenzen zwischen Regierungs- und Parteiarbeit verzerre.

Kritik an Angela Merkel: „Verschmelzung von Staats- und Parteiapparat“

Auch ohne ein Regierungsamt hat die derzeitige Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bereits an vertraulichen Dienstsitzungen im Bundeskanzleramt teilgenommen. Dies bestätigte das Kanzleramt nach einer Auskunftsklage des Berliner „Tagesspiegel“ vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg, wie die Zeitung am Montag berichtete. Zudem standen demnach seit Beginn der Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Türen zur so genannten Morgenlage für weitere Parteifunktionäre aus der Union offen. (Az.: OVG 6 S 47.19)

Die Regierung habe Informationen dazu bisher gegenüber dem Parlament und der Presse abgelehnt, berichtete der „Tagespiegel“. Deswegen habe er Klage auf Herausgabe eingereicht.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, kritisierte die Praxis: „Angela Merkel hat offenbar eine immer weitere Verschmelzung von Staats- und Parteiapparat herbeigeführt“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Es handele sich um einen aus Sicht politischer Hygiene „höchst fragwürdige Praxis“, weil sich auch die Mehrheitspartei keine wettbewerbswidrigen Vorteile im demokratischen Wettstreit verschaffen dürfe.

Marco Buschmann

@MarcoBuschmann

Angela Merkel hat offenbar eine immer weitere Verschmelzung von Staats- und Parteiapparat herbeigeführt: @akk nahm regelmäßig an vertraulichen Sitzungen im Kanzleramt teil, Türen zur Morgenlage standen auch weiteren Parteifunktionären der Union offen. https://bit.ly/2LDH8FH 

Kramp-Karrenbauer durfte Kanzlerin üben

Wer an der „Morgenlage“ teilnimmt , war Merkels Geheimnis. Nach einer Tagesspiegel-Auskunftsklage ist klar: CDU-Funktionären standen die Türen offen.

tagesspiegel.de

Vorwürfe gegen Angela Merkel: Hat AKK bereits reagiert?

Offenbar als Reaktion auf parlamentarische Anfragen habe sich Kramp-Karrenbauer im Frühjahr aus der Runde zurückgezogen, berichtete die Zeitung. Inzwischen hat Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin ohnehin Zugang zu vertraulichen Briefings.

Nach der Wahl des neuen Führungsduos beim SPD-Parteitag steht die große Koalition auf dem Prüfstand. Dabei stellt sich auch die Frage, mit wem die Union nun verhandeln soll: Der SPD-Parteiführung oder der Regierungs-Fraktion. Auch mehrere Minister stehen unterdessen in der Kritik – wegen ihrer Dienstwagen.

Wladimir Putin lenkt derweil von sich ab und gibt Merkel eine Mitschuld am Fall des im Tiergarten ermordeten Georgiers.

Bei einer Protestaktion vor dem Kanzleramt zeigten Aktivisten Angela Merkel und der Bundesregierung                     

Moslemische Verbände wollen islamistische Ordnung in Deutschland durchsetzen

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Moslemische Verbände wollen islamistische Orndung in Deutschland durchsetzen

 

Muslime beten in der DITIB-Zentralmoschee in Köln. (Foto: Picture Alliance)

Gastbeitrag Aus dem aktuellen BAYERNKURIER-Magazin: Zahlreich muslimische Verbände versuchen, in Deutschland eine repressive islamistische Ordnung durchzusetzen, und gefährden so unsere freiheitliche Grundordnung. Von Prof. Susanne Schröter

Als die türkische Armee Anfang Oktober nach Nordsyrien einmarschierte und zusammen mit ihren dschihadistischen Hilfstruppen begann, die dort ansässige Bevölkerung zu vertreiben, erging aus dem „Präsidium für religiöse Angelegenheiten“ in Ankara die Order, in allen Moscheen für den Sieg der Soldaten zu beten. Die entsprechenden Texte für die Freitagspredigten wurden gleich mitgeliefert. Ähnliches war auch schon nach dem Putschversuch im Sommer 2016 und zu Beginn des Jahres 2018 geschehen, als Präsident Recip Tayyib Erdogan die Truppen des Landes zu einem völkerrechtswidrigen Feldzug ausschickte, bei dem die syrisch-kurdische Stadt Afrin erobert wurde.

Willfährige Religionsbeamte

Bei allen genannten Ereignissen suchte Erdogan die ideologische Unterstützung seiner religiösen Beamten, die den Vorhaben der Regierung ihre islamischen Weihen nicht verwehrten. Das „Präsidium für religiöse Angelegenheiten“, das Erdogans Anweisungen stets umgehend Folge leistete, ist eine Superbehörde, die ihm unmittelbar untersteht und in vielen Staaten Dependenzen unterhält. In Deutschland heißt ihre Auslandorganisation „Türkisch-Islamische Anstalt für Religion“ und ist unter dem Akronym DITIB bekannt. Auch die DITIB erwies sich immer wieder als treuer Erfüllungsgehilfe der türkischen Regierung. In ihren Moscheen spielten Kinder in türkischen Uniformen historische Schlachten nach, besangen verschleierte Mädchen die Freuden des Märtyrertodes, verkündeten Imame Kriegspropaganda oder warnten vor der Integration. Das ist nicht verwunderlich, da die Gremien der DITIB von türkischen Beamten durchsetzt sind, türkische Religionsattachés in die einzelnen Moscheen hineinregieren und die Imame direkt aus Ankara entsandt und bezahlt werden. Gegen einzelne von ihnen wurde in den vergangenen Jahren wegen Spitzeldiensten für den Geheimdienst ermittelt. Auf Homepages der DITIB wurde zudem gegen Juden, Christen und den Westen gehetzt und in zwei Einrichtungen radikalisierten sich Jugendgruppen und schlossen sich als Terroristen dem so genannten „Islamischen Staat“ an.

Scharia als Gesetz

Solche Vorkommnisse werfen ein bezeichnendes Licht auf den Verband, der unentwirrbar mit der türkischen Staatspolitik verwoben ist und entscheidend zur Desintegration türkischstämmiger Bürger in Deutschland beiträgt. Problematisch ist, dass die DITIB dennoch auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene in vielfältiger Weise mit staatlichen Behörden, Kirchen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeitet. Ihre Vertreter sitzen in Beiräten der islamischen Theologie an staatlichen Universitäten, in Rundfunkräten und fungieren als Partner beim bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht.

Auch ein zweiter großer muslimischer Verband, dessen Funktionäre in ähnlichen Kooperationen mit Politik und Gesellschaft eingebunden sind, ist hoch umstritten. Es handelt sich um die „Islamische Gemeinde Milli Görüs“ (IGMG), die der internationalen Milli Görüs-Bewegung zugerechnet wird. Diese wiederum strebt nach Angaben des Bayerischen Verfassungsschutzes die Durchsetzung einer an der Scharia orientierten Ordnung an, die mit den Prinzipien einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar ist. Milli Görüs-Gründer Necmettin Erbakan warb in der Vergangenheit in der Türkei und in Deutschland vor tausenden Anhängern für den islamischen Staat und empfahl takkiye, das Lügen für die islamische Sache, um eventuelle Widerstände klug zu umschiffen.

Abschaffung der Demokratie

Recep Tayyib Erdogan hat seine religiösen und politischen Wurzeln in der Milli Görüs-Bewegung und ist ein Zögling Erbakans. Ganz offensichtlich hatte er von seinem Mentor gelernt, als er ganz im Sinne Erbakans sagte, die Demokratie sei der Zug, auf den man aufsteige, bis man am Ziel sei. Seit er die höchste Position im Staat erklommen hat, schafft er die Demokratie in der Türkei sukzessive ab und treibt stattdessen die Islamisierung von Staat und Gesellschaft voran. Funktionäre der deutschen IGMG behaupten mittlerweile, mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz zu stehen, doch bislang hat man aus ihren Reihen weder eine Distanzierung von Erbakan noch von Erdogan vernommen, so dass der Verdacht im Raum steht, sie betrieben takkiye wie ihre beiden Vorbilder.

Ein dritter muslimischer Großverband ist der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD), der sich seit Jahren mit großem Erfolg als demokratische Alternative zu den beiden türkischen Gruppierungen in Szene zu setzen. Zu diesem Zweck versuchen seine Funktionäre der Öffentlichkeit zu verheimlichen, welche Organisationen sich unter seinem Dach zusammengeschlossen haben. Dazu besteht ein guter Grund, denn entgegen des aufpolierten äußeren Erscheinungsbildes hat sich hier eine Reihe höchst problematischer Vereine versammelt. Die größte Einzelorganisation ist die ultranationalistische „Union der türkischen Kulturvereine“, dessen Vorsitzender gern gegen Armenier, Kurden und Jesiden wettert, dazu kommen verschiedene Einrichtungen, die im Netzwerk der Muslimbruderschaft verortet werden.

Tarnen und täuschen

Die Bruderschaft wurde 1928 in Ägypten von Hassan al-Banna gegründet und gehört heute zur größten und einflussreichsten islamistischen Vereinigung der Welt, mit einer Vielzahl von miteinander verflochtenen Teilorganisationen. Al-Banna verfolgte die Utopie einer vollständigen Unterwerfung der gesamten Menschheit unter das Gesetz Allahs und hielt auch Gewalt und Krieg für legitime Mittel, um dieses Zeit zu erreichen. In Ägypten etablierte die Bruderschaft einen geheimen Apparat, dessen Mitglieder Anschläge auf Politiker durchführten, und auf internationaler Ebene tauchten ehemalige Muslimbrüder als Führungspersonal terroristischer Organisationen wie al-Qaida auf.

Eine Spezialität der Bruderschaft ist ihre Vernebelungsstrategie. Überall dort, wo sie sich in einer Situation der Schwäche befindet, leugnen ihre Funktionäre, dass sie zur Bruderschaft gehören, und gerade in Europa lassen sich viele Vertreter der Politik und der Kirchen davon überzeugen, dass es sich nur um fromme Muslime, nicht aber um Vertreter einer islamistischen Organisation handelt. Auch die Muslimbruderschaft praktiziert offenbar „takkiye“. Eine weitere Einzelorganisation des ZMD ist das „Islamische Zentrum Hamburg“, bei dem es sich um eine Vorfeldorganisation des iranischen Regimes handelt, das mit dem Zentrum und einer Reihe mit ihm verbundener Vereine die Politik der Mullahs in Deutschland fortsetzt. Dabei geht es vor allem um den Export der „Islamischen Revolution“ und der Prinzipien der „Islamischen Republik“, die nicht nur antiwestlich, antidemokratisch und frauenfeindlich, sondern auch dezidiert antisemitisch sind.

Religiöses Mobbing

Vertreter der drei vorgestellten muslimischen Dachverbände sowie anderer Gruppierungen des politischen Islam versuchen zurzeit, islamische Normen in der deutschen Gesellschaft zu implementieren. Das Ergebnis kann man beispielsweise in Schulen beobachten. Dort untersagen muslimische Eltern ihren Kindern die Teilnahme am koedukativen Schwimm- und Sportunterricht sowie an Klassenfahrten. Schon jetzt weigern sich Mädchen in Grundschulen, neben Jungen zu sitzen und tragen ein Kopftuch, weil ihnen beigebracht wurde, dass sie andernfalls nach dem Tod in der Hölle enden würden.

Religiöses Mobbing nimmt zu. Es trifft nichtmuslimische Kinder, die als Ungläubige beschimpft werden, aber auch muslimische Kinder, die sich den Spielregeln nicht unterwerfen, die in den Moscheen verkündet werden. Der Druck während des Ramadans zu fasten, am Freitag in die Moschee zu gehen und keine Freundschaft mit nichtmuslimischen Mitschülern einzugehen wächst stetig. Lehrerinnen klagen über Beleidigungen und Respektverweigerung, fürchten Beschwerden, wenn bei Ausflügen Kirchen besichtigt werden oder christliche Feiern stattfinden. In vielen Kantinen gibt es kein Schweinefleisch mehr und in einigen Schulen haben muslimische Eltern durchgesetzt, dass Fleisch nur noch aus islamkonformen Metzgereien von geschächteten Tieren bezogen wird. Diese Entwicklung führt ebenso zu Dauerkonflikten wie die permanenten Versuche, das staatliche Neutralitätsgebot auszuhebeln. Kopftuchtragende Frauen, die sich häufig als muslimische Verbandsfunktionärinnen entpuppten, klagten wiederholt ihr vermeintliches Recht ein, mit einem sichtbaren Zeichen ihres religiösen Bekenntnisses staatliche Repräsentationsaufgaben zu übernehmen. Mittlerweile haben wir sogar vermehrte Fälle von Frauen, die mit Gesichtsschleier an universitären Seminaren teilnehmen oder sogar Prüfungen ablegen wollten.

Immer dann, wenn die zielgerichtete Durchsetzung islamischer Normen auf Widerstand stößt, versuchen die Vertreter des politischen Islam ihr Gegenüber mit dem Vorwurf der „Islamophobie“ oder des „antimuslimischen Rassismus“ mundtot zu machen. Kritik am Islamismus wird dabei wahlweise als Krankheit oder als Menschenfeindlichkeit denunziert. Umso bedauerlicher ist es, dass die „Deutsche Islamkonferenz“ jüngst eine Tagung in diesem Sinne durchführte und ausgerechnet einem Funktionär der DITIB eine Bühne bot.

Prof. Susanne Schröter ist Direktorin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Ihr aktuelles Buch „Politischer Islam“ ist in diesem Sommer erschienen.

Quelle: Bayernkurier

 

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Messerangriffe in Deutschland gestiegen: Hier gibt es die meisten Attacken…………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Dezember 13, 2019 at 2:29 pm

  1. Messerangriffe in Deutschland gestiegen: Hier gibt es die meisten Attacken
KriminalitätAnstieg um 32 Prozent: Statistiken verraten, wo es am meisten Messerangriffe gibt
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Ein Mann zückt ein Messer - Symbolfoto

Bild: dpaEin Mann zückt ein Messer – Symbolfoto

Vor wenigen Tagen erschütterte ein Verbrechen am Münchner Hauptbahnhof die Öffentlichkeit. Bei einer Personenkontrolle hatte ein 23-jähriger Mann einen Polizisten unerwartet mit einem Messer attackiert. Der Angreifer stach so heftig zu, dass die Klinge seiner Waffe im Körper des Beamten stecken blieb. Die Tat ist kein Einzelfall: Stichwaffen kommen bei Straftaten immer wieder zum Einsatz.

Alle angezeigten Straftaten werden in der sogenannten „Polizeilichen Kriminalstatistik“ (PKS) erfasst, die das Bundeskriminalamt (BKA) jährlich herausgibt. Aktuell gibt es zwar eine gesonderte Kategorie für Delikte, bei denen Schusswaffen verwendet wurden – Messer als Tatwaffen werden jedoch noch nicht separat erfasst. Während Länder wie Berlin, Baden-Württemberg und Hessen Delikte mit dem „Tatmittel Messer“ schon seit längerem in ihrer PKS aufführen, haben andere erst in diesem Jahr damit begonnen, Messerattacken als solche zu registrieren.

Daten der Bundesländer: Messerangriffe haben zugenommen

Daten zu Angriffen, bei denen Messer zum Einsatz kamen, erfassen einige Bundesländer zudem im Rahmen polizeilicher Systeme wie GeopolisK (Geografisches polizeiliches Informationssystem Kriminalität) oder PASS (Polizeiliches Auskunftssystem Sachsen). Ein Blick auf die verfügbaren Statistiken der einzelnen Bundesländer zeigt: Überall hat die Anzahl der Straftaten, bei denen Messer zum Einsatz kamen, über die Jahre zugenommen.

Besonders die Zahlen aus Brandenburg sind dramatisch. Innerhalb von nur vier Jahren hat sich die Anzahl der Messerangriffe um 32 Prozent erhöht. Aber auch die Daten aus Berlin sind brisant: Seit Beginn der Auswertungen wurde nie eine so hohe Zahl an Delikten, die mit einem Messer begangen wurden, festgestellt wie 2018. 2.795 Delikte mit einem Messer als Tatmittel wurden im vergangenen Jahr erfasst, 2013 waren es mit 2.512 über 200 weniger.

Eine Labormitarbeiterin nimmt eine DNA-Probe von einem Messer (Symbolbild).

Rolf Vennenbernd/dpaEine Labormitarbeiterin nimmt eine DNA-Probe von einem Messer (Symbolbild).

Messerattacken: Bundesländer im Detail

  • Berlin: Die PKS beschreibt einen Anstieg der Messerangriffe in der Hauptstadt von 2.512 Delikten 2013 auf 2.795 Messer-Straftaten 2018. Das entspricht einem Anstieg von 10,1 Prozent.
  • Brandenburg: 2014 gab es laut Innenministerium 263 Delikte im Bereich der Gewaltkriminalität, in denen Messer als Tatmittel verwendet wurden. 2018 waren es 387 – also 32 Prozent mehr.
  • Hessen: „Körperverletzungs- und Tötungsdelikte unter Verwendung des Tatmittels ‚Messer‘“ gab es in Hessen 2013 865. Diese Zahl ist bis 2018 auf 1.212 stark angewachsen. Ein Plus von 28,6 Prozent.
  • Thüringen: Seit 2013 hat sich die Anzahl der Messerangriffe in Thüringen um 29 Prozent erhöht. Waren es vor sechs Jahren noch 703 derartige Attacken, gab es 2018 schon 989 Messerangriffe.
  • Niedersachsen: Daten zu Messerangriffen aus einer Recherche im Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei belegen: 2015 gab es 1.757 Fälle von Straftaten, bei denen Messer zum Einsatz kamen. 2018 stieg deren Anzahl auf 1.853 an.
  • Sachsen: Laut Innenministeriumssprecher gab es 2014 insgesamt 970 Straftaten mit Stichwaffen, 2018 waren es 1.167 – ein Anstieg von 16,9 Prozent. Zu Stichwaffen zählen neben Messern auch Dolche, Springmesser oder Stiletts.
  • Sachsen-Anhalt: Das Innenministerium verweist darauf, dass Sachsen-Anhalt aktuell keine Auswertung der PKS mit dem Tatmittel Messer durchführt.
  • Bremen: Aktuell liegen keine entsprechenden PKS-Zahlen vor – Daten aus dem Vorgangssystem der Polizei gibt das Innenministerium nicht heraus.
  • Rheinland-Pfalz: Eine Recherche im Geografischen polizeilichen Informationssystem Kriminalität (GeopolisK) für die Jahre 2016 bis 2018 zeigt laut einem Innenministeriumssprecher „eine tendenziell ansteigende Entwicklung der Fallzahlen“. Für das Jahr 2018 sind insgesamt 175 Delikte gespeichert.
  • NRW, HamburgIn beiden Bundesländern wird das Tatmittel Messer erst seit dem 1. Januar 2019 in der PKS erfasst. Daher liegen noch keine Daten zu Messerangriffen vor.
  • Bayern: Aktuell werden Messertaten in der PKS noch nicht ausgewiesen.
  • Baden-Württemberg: Die PKS des Landes beschreibt einen Anstieg der „Fälle mit dem Tatmittel Messer“ seit 2014. Vor fünf Jahren lag deren Anzahl bei 5.534, 2018 bei 6.073 – ein Plus von 8,9 Prozent.
  • Mecklenburg-Vorpommern: „Bislang werden Messerangriffe in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht erfasst. Ab dem 01.01.2020 wird es eine bundeseinheitliche, übergangsweise Erfassung von Messerangriffen in der PKS geben“, heißt es in der Antwort des Innenministeriums.
  • Schleswig-Holstein: In der PKS des Bundeslandes werden Messer unter dem Oberbegriff „Tatmittel Stichwaffen“ registriert. Von 978 Fällen 2013 hat sich die Zahl der Stichwaffen-Delikte 2018 um 13,2 Prozent auf 1.127 erhöht.
  • Saarland: Das Landespolizeipräsidium erstellt das Sonderlagebild „Stichwaffen- und Messervorfälle“. Das aktuelle Lagebild erfasst den Zeitraum 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018. Auch hier ist ein geringer Anstieg der Messerangriffe zu erkennen. Gab es im Jahr 2016 131 Taten, waren es 2018 135. Das entspricht einem geringen Zuwachs von rund drei Prozent.

Drei Reflexe sollten Sie kennen, um nie wieder verprügelt zu werden

FOCUS Online/WochitDrei Reflexe sollten Sie kennen, um nie wieder verprügelt zu werden

„Messer als Tatmittel“: Bundesweite Erfassung wird noch Jahre dauern

Das BKA führt die Daten zwar noch nicht deutschlandweit zusammen. In einer schriftlichen Antwort der Behörde heißt es jedoch: „Dunkelfeldbefragungen zeigen einen Trend zum häufigeren Messertragen, insbesondere bei Menschen zwischen 14 und 39 Jahren. Als Gründe für das Mitführen eines Messers werden insbesondere die Angst, Opfer einer Straftat zu werden sowie die Orientierung an Männlichkeitsnormen angeführt.“

Zukünftig soll das „Tatmittel Messer“ bundesweit in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst werden. Die Umstellung wird jedoch einige Jahre in Anspruch nehmen, heißt es in dem Schreiben weiter.

Messerattacken: „Hemmungen sind geringer geworden“

Dass Messerangriffe in den vergangenen Jahren zugenommen haben, hat verschiedene Gründe. Bernd Roggenwallner, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, sagte vor kurzem in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung: „Der verstärkte Einsatz von Messern als Waffe hat damit zu tun, dass die Hemmung, Aggressionen auszuleben, geringer geworden ist.“

Das hänge mit diversen Faktoren zusammen. Unter anderem sei der Anpassungsdruck in der Gesellschaft gestiegen. Es gebe immer weniger Möglichkeiten, die eigenen Emotionen „rauszulassen, sodass es gebilligt wird.“

Dashcam-Aufnahme zeigt, wie es zu tödlichem Schlag in Augsburg kam

FOCUS Online/WochitDashcam-Aufnahme zeigt, wie es zu tödlichem Schlag in Augsburg kam
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Eine italienische Ärztin beklagt, dass viele Migranten an gefährlichen Infektionskrankheiten und HIV leiden, aber vielfach unbehandelt bleiben..

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Eine italienische Ärztin beklagt, dass viele Migranten an gefährlichen Infektionskrankheiten und HIV leiden, aber vielfach unbehandelt bleiben.

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Ärzte besorgt: Migranten bringen längst ausgestorbene Krankheiten wieder nach EuropaEin bemerkenswertes Interview war im November in der italienischen TV-Sendung „La Quarta Repubblica“ zu sehen: Der Reporter Francesco Fossa sprach mit dem Personal des Erstaufnahmezentrums für Asylanten in der süditalienischen Hafenstadt Bari. Die Mediziner dort sind besorgt über den Gesundheitszustand vieler “Flüchtlinge” und warnen vor einem allzu sorglosen Umgang mit der Bedrohung durch neue Krankheiten und Seuchen, die nach Europa eingeschleppt werden.

Krätze, Tuberkulose und HIV unter Migranten keine Seltenheit

Fossa will von Mariarosaria Ferrante, einer leitenden Ärztin des Aufnahmezentrums in der Region Apulien, wissen, in welchem Zustand die Migranten in Italien ankommen würden, wenn sie von von Ferrante und ihren Kollegen erstmals untersucht werden. Vor allem mangelnde Hygiene und allgemeine Gesundheitsprobleme beklagt die Medizinerin, auch Infektionskrankheiten seien ein gravierendes Problem.

Viele der Illegalen würden an Krätze leiden, der parasitären Hautkrankheit, die durch Milben verursacht wird und in Europa (bisher) noch relativ selten ist. Auch Formen der Infektionskrankheit Tuberkulose (TBC), die in Italien seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurden, wären bei den Bootsmigranten zu beobachten, so Ferrante. Auch HIV-Infizierte, die in Afrika vielfach weit verbreitet sind, aber oft gar nichts davon wissen (wollen), kommen mit den Migranten ins Land – und damit in die EU.

Kranke Asylanten reisen ungehindert durch Europa

Die Gefahren für die europäische Bevölkerung bestehen jedoch nicht nur in den unzähligen Krankheiten, die bei den in Italien ankommenden Migranten festgestellt werden: Da weder in Italien, noch EU-weit ein ausreichendes System zum Informationsaustausch bestehe, könnten die kranken Asylanten nach ihrer Diagnose völlig frei durch Europa reisen – viele Krankheiten werden also erst gar nicht behandelt. Sollten die Daten Hinweise für mögliche Epidemien ergeben, würden diese Informationen Ferrantes Dienststelle kaum verlassen. Dafür verlassen die Patienten die Ambulanz: Etwa 50 Prozent der registrierten Personen sollen die Einrichtung sogar verlassen, bevor über ihre Asylanträge entschieden wurde, angefangene Therapien werden in diesem Fall einfach vorzeitig beendet.

Politik und Öffentlichkeit wollen nichts von kranken Migranten wissen

Besonders frustriert ist Ferrante darüber, dass sich weder Politik, noch Öffentlichkeit für die Missstände in den Aufnahmezentren Italiens interessieren. Nicht nur die katastrophalen Gesundheitszustände der neuen “Mitbürger” scheinen die Italiener und ihre politische Führung wenig zu kümmern, ebenso stelle das unzureichende System der italienischen Krankenversorgung und Informationsverarbeitung im Fremdenwesen für die Europäer ein Risiko dar; Die Warnungen, dass gefährlich kranke Migranten massenhaft untertauchen und unbehandelt – nicht selten unter einer falschen Identität – ungestört durch ganz Europa touren können, stößt in Rom kaum auf Gehör.

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Stadtbild in Turin/Italien: Geht es nach den Wünschen der EU, sieht es so bald in jeder größeren Stadt Europas aus………….

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Stadtbild in Turin/Italien: Geht es nach den Wünschen der EU, sieht es so bald in jeder größeren Stadt Europas aus.

Paul Keller / flickr (CC BY 2.0)

Afrikanisierung Europas soll auf Anordnung der EU jetzt durchgepeitscht werdenDass Europa “afrikanisiert” werden soll, wurde von der EU bereits 2008 festgelegt. Ein Bekannter des Autors dieser Zeilen, zu diesem Zeitpunkt EU-Abgeordneter, schilderte damals Details dieses Planes, der jedoch bei uns keinen Eingang in die Medien fand. Einzig in englischen Zeitungen wurde darüber berichtet: “Secret plot to let 50million African workers into EU” lautete damals die Schlagzeile im angesehenen Daily Express.

Inzwischen wird dieses Programm bereits tatkräftig umgesetzt: “Resettlement”, Kooperation mit nordafrikanischen Schleuserbanden, Direktverbringung durch Flüge von Afrikanern nach Europa und der Familiennachzug bringen die Neubesiedelung unseres Kontinentes zügig vorwärts.

Außenpolitischer Berater der FPÖ nimmt Stellung

Nun geht die EU einen Schritt weiter. Man arbeitet konkrete Pläne aus, wie in Europa ein Klima geschaffen werden soll, das die Afrikanisierung sowohl rechtlich, als auch in den Köpfen der Menschen einzementiert. Norbert van Handel, seit Kurzem der außenpolitische Berater von FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer, nimmt deutlich dazu Stellung:

Von großen Teilen der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt, hat das EU Parlament mit einer Entschließung zu den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa“ umfangreiche Sonderrechte für afrikanische Einwanderer beschlossen. Hand in Hand damit wird einer Masseneinwanderung aus Afrika Tür und Tor geöffnet. Bedauerlicherweise wird vielfach das, was in nebulösen Hirnen erdacht wird auch Realität, weil die gutmenschlich geprägte Gesellschaft überhaupt nicht mehr in der Lage ist, zwischen dumm und gescheit, gut und böse, vernünftig und unvernünftig zu entscheiden.

“Afrikaner verstärkt in Medien zeigen” und Co.

Van Handel zählt dann die wichtigsten Punkte des Maßnahmen-Kataloges auf, der, ohne die Bevölkerung zu fragen, umgesetzt werden soll.

  • So sollen die Mitgliedsstaaten dafür sorgen, dass Migranten, Flüchtlinge und Asylwerber auf sicheren und legalen Wegen in Europa einreisen können.
  • Afrikaner sollen verstärkt in Fernsehsendungen und anderen Medien gezeigt werden.
  • Ein Quotensystem für ethnische und rassische Minderheiten im Erwerbsleben soll festgelegt werden.
  • Da Afrikaner angeblich auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden, soll der Staat dafür Sorge tragen, dass diese nicht länger in „räumlicher Absonderung in einkommensschwachen Gebieten mit schlechter Qualität und engen Wohnverhältnissen leben müssen.“
  • Es sollen Arbeitsgruppen gegen „Afrophobie“ eingerichtet und linke NGOs finanziell von den Regierungen unterstützt werden.
  • Wer sich mit dieser Umerziehung nicht abfinden will, soll als so genannter „Hassverbrecher“ von den Behörden erfasst, untersucht, verfolgt und bestraft werden.
  • Polizei und Geheimdiensten soll es verboten sein, bei der Strafverfolgung, der Terrorismusbekämpfung und der Einwanderungskontrolle Täterprofile zu erstellen, die auf eine dunkle Hautfarbe hinweisen.

Keine Obergrenze vorgesehen

Van Handel weiter:

Eine der Wurzeln dieser fast unglaublichen Entschließung ist der UN Migrationspakt, vor dem an dieser Stelle schon des Öfteren gewarnt wurde und der erfreulicherweise von Österreich und einigen anderen mitteleuropäischen Staaten nicht unterschrieben wurde. Nach dem zitierten Entschließungsantrag sollen Afrikaner in unbegrenzter Zahl kontrolliert und planmäßig nach Europa transportiert und illegale Einwanderung legalisiert werden. Zwischen Migranten, Flüchtlingen und Asylwerbern wird überhaupt nicht mehr unterschieden.

Die Neuankömmlinge sind von der einheimischen Bevölkerung, die überhaupt nicht gefragt wird, zu alimentieren und am Arbeits- und Wohnungsmarkt zu bevorzugen. Ebenfalls soll es eine Präferenz in den Medien und der Kultur generell geben, wobei dies mit der seltsamen Behauptung, dass „Menschen afrikanischer Abstammung im Laufe der Geschichte erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen hätten“ begründet wird.

Dass diese Pläne natürlich mit enormen Kosten für die Steuerzahler verbunden sind und auf der anderen Seite den NGOs und sonstigen Profiteuren der Massenmigration gewaltige Profite bescheren wird, sei nur am Rande erwähnt. Auch die Bestraf- und Verbotskultur, die zunehmend in Europa Platz greift, wird einen weiteren Schub erfahren.

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Studie zeigt, dass Elektroautos bei kaltem Wetter weitestgehend unbrauchbar sind………………

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Studie zeigt, dass Elektroautos bei kaltem Wetter weitestgehend unbrauchbar sind

Sind eAutos für den Winter gewappnet?    Maria    6250

Jüngste Studien zur Effizienz von Elektroautos haben den Verdacht der Besitzer von Elektroautos bestätigt, dass extreme Temperaturen die Leistung von e-Autos drastisch verringern.

Eine kürzlich durchgeführte AAA-Studie (amerik. Vereinigung für Verkehrssicherheit) ergab, dass durch kalte Temperaturen die Batterielebensdauer eines Elektroautos um bis zu 40 Prozent verringert werden kann. Es wurde auch festgestellt, dass die Leistung weiter sinken kann, sobald die Innenraumheizungen verwendet werden, wobei hierzu auch fairerweise gesagt werden muss, dass vergleichsweise auch Verbrennermotoren bei Benutzung der Innenraumheizung oft 1-2l mehr verbrauchen.

In wärmeren Klimazonen stellen die Besitzer von Elektroautos auch fest, dass die Batterielebensdauer verkürzt wird, und obwohl der Schaden nicht dauerhaft ist, macht die Realisierung extremer Temperaturstörungen Elektroautos in vielen besiedelten Gebieten unmöglich.

Greg Brannon, Director of Automotive Engineering bei AAA, sagte, dass das Verständnis der Einschränkungen in extremen Klimazonen die Vorbereitung der Fahrer erleichtern kann. Brannon erklärte, dass sie bei der Vorbereitung weniger wahrscheinlich in einem Schneesturm stecken bleiben, wenn die Batterielebensdauer erschöpft ist.

Getestet wurden in der Studie 2018 der BMW i3s, der Chevrolet Bolt, der Nissan Leaf, der Volkswagen e-Golf und der 2017er Tesla Model S 75D. Die AAA-Studie ergab, dass jedes Auto eine Mindestreichweite umgerechnet 100km pro Ladung hatte, aber, dass es bei strengen Temperaturen deutlich abfiel.

Mit einem Dynamometer zur Messung der bei 20 und 95 Grad fahrenden Autos verglichen die Forscher dann die Leistung der Autos unter normalen Umständen bei Temperaturen von 75 Fahrenheit. Bei 20-Grad-Temperaturen sank die Batterielebensdauer um 12 Prozent. Bei Verwendung der Innenraumheizung sank die Batterielebensdauer auf 41 Prozent.

Autos, die bei 95 Grad fahren, haben ebenfalls einen Rückgang der Batterielebensdauer auf 4 Prozent. Bei Verwendung der Innenkühlung verringert sich die Batterielebensdauer erneut auf 17 Prozent.

Tesla antwortete auf die Studie mit der Vermutung, dass die Daten bei 95 Grad nur einen Rückgang von 1 Prozent zeigten. Tesla weigerte sich jedoch, Kaltwetterdaten zu veröffentlichen, um die Behauptung zu bestätigen.

Das AAA-Team stimmte dem nicht zu und erklärte, dass die Studie im Rahmen der von der SAE (Auto Engineering Trade Group) entwickelten Verfahren und Richtlinien durchgeführt wurde.

Um die durch hohe Temperaturen verursachte Verkürzung der Batterielebensdauer zu minimieren, empfiehlt AAA den Besitzern von Elektrofahrzeugen, ihre Fahrzeuge im eingeschalteten Zustand aufzuwärmen und die Fahrt bei heißem und kaltem Wetter zu verkürzen.

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Ingenieur entwickelt Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite – Nur 4.000€ als Umbau-Set für Benziner & Diesel

Man stelle sich einmal die Zufriedenheit darüber vor, mit seinem umweltfreundlichen Elektroauto über 1.500 Meilen (also ca. 2.400 Kilometer) zu fahren, ohne anhalten zu müssen, um die Batterie aufzuladen. Das ist immerhin eine Strecke, die mehr als viermal so lang ist wie die des besten und teuersten Modells, das derzeit auf dem Markt ist.

Unter der Motorhaube verbirgt sich ein revolutionärer neuer Batterietyp, der, im Gegensatz zu den Batterien herkömmlicher Elektroautos, auch Busse, große Lastkraftwagen und sogar Flugzeuge antreiben kann. Darüber hinaus ist die Herstellung viel einfacher und billiger als bei den Batterien, die derzeit in Millionen von Elektrofahrzeugen auf der ganzen Welt verwendet werden. Und im Gegensatz zu ihnen ist das Recycing  zudem problemlos.

Gibt’s nicht? Das klingt doch nach einer Science-Fiction-Fantasie? Aber es ist bereits Realität. Am vergangenen Freitag unterzeichnete der Erfinder dieser genialen Energiezelle, der britische Ingenieur Trevor Jackson, einen Vertrag, um demnächst mit der Herstellung zu beginnen.

Trevor Jackson (58) aus Tavistock in Devon, ehemaliger Offizier der Royal Navy und Vater von 8 Kindern, hat einen Vertrag über mehrere Millionen Pfund gesichert, um das Gerät in Großbritannien in großem Stil zu fertigen.

Austin Electric, ein Ingenieurbüro mit Sitz in Essex, das mittlerweile die Rechte am alten Logo der Austin Motor Company besitzt, wird bereits im nächsten Jahr Tausende davon in Elektrofahrzeuge einbauen. Laut Danny Corcoran, dem Geschäftsführer von Austin, ist die neue Technologie ein “Game Changer” und wird alles verändern.

“Sie könnte die nächste industrielle Revolution auslösen. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien für Elektrofahrzeuge sind enorm”, sagte er.

Nur wenige werden wohl bislang von Jacksons außergewöhnlicher Erfindung etwas gehört haben. Der Grund dafür ist, so erläutert er, ist, dass er seit er und seine Firma Metalectrique Ltd. vor einem Jahrzehnt einen Prototypen entwickelt haben, mit dem entschlossenen Widerstand der Automobilhersteller konfrontiert ist.

Die Industrie hat natürlich allen Grund, nicht einem Konkurrenten das Terrain zu überlassen, der ihre eigene Technologie mit der Zeit überflüssig machen könnte. Skeptiker in den Reihen der Autoindustrie behaupten, die Technologie von Trevor sei nicht bewiesen, und die Vorteile seien übertrieben.

Eine unabhängige Bewertung der britischen Regierungsbehörde UK Trade and Investment aus dem Jahr 2017 ergab jedoch, dass es sich um eine “sehr attraktive Batterie” handelt, die auf einer “gut etablierten” Technologie basiert und pro Kilogramm viel mehr Energie produziert als die Batterien herkömmlicher Elektrofahrzeuge.

Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Brennstoffzelle mit 2.400km Reichweite
Bahnbrechend: Die Aluminium-Luft-Brennstoffzelle speichert weitaus mehr Energie als eine herkömmliche Batterie

Laut Jackson hatten die Automobilhersteller vor zwei Jahrem das Außenministerium gedrängt, ihn von einer prestigeträchtigen Konferenz für europäische Unternehmen und Regierungen in der britischen Botschaft in Paris abzuhalten, die sich auf einen Plan einigen sollte, um sicherzustellen, dass alle neuen Autos bis 2040 elektrisch angetrieben werden. Das Vorhaben, ihn auszuschließen, schlug jedoch fehl. Mit der Unterzeichnung des Vertrags mit Austin scheint unser Erfinder nun endlich auf Erfolgskurs zu sein.

Er hat zudem einen Zuschuss von 108.000 Pfund Sterling für die weitere Forschung vom Advanced Propulsion Center, einem Partner der Abteilung für Wirtschaft, Innovation und Kompetenzen, erhalten. Seine Technologie ist von zwei französischen Universitäten validiert worden.

Er sagt: “Es war ein harter Kampf, aber ich mache endlich Fortschritte. Von jedem logischen Blickwinkel aus ist dies der richtige Weg.”

Jackson begann nach einer bemerkenswerten Karriere als Ingenieur mit der Arbeit an neuen Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge anzutreiben. Er arbeitete einst für Rolls-Royce in Derby und half bei der Konstruktion von Kernreaktoren. Anschließend übernahm er einen Auftrag bei der Royal Navy, wo er als Leutnant an Bord von Atom-U-Booten tätig war und deren Reaktoren verwaltete und wartete.

Bevor er 1999 seine eigene Firma gründete, arbeitete er für BAE Systems, wo er zunächst nach alternativen, umweltfreundlichen Möglichkeiten zum Antrieb von Fahrzeugen suchte. Zu dieser Zeit heiratete er seine Partnerin Kathryn. Das Paar hat heute acht Kinder im Alter von 11 bis 27 Jahren und lebt in Tavistock am Rande von Dartmoor in Devon.

2001 begann er, damit, das Potenzial einer Technologie zu untersuchen, die erstmals in den 1960er Jahren entwickelt worden war. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass sie durch Eintauchen von Aluminium in eine chemische Lösung, die als Elektrolyt bezeichnet wird, eine Reaktion zwischen dem Metall und der Luft auslösen können, um Elektrizität zu erzeugen. Das Verfahren war für kommerzielle Batterien indes zunächst unbrauchbar, da das Elektrolyt extrem giftig und ätzend war.

Nach jahrelangen Experimenten in seiner Werkstatt in Callington im britischen Cornwall kam Jackson dann der erleuchtende Moment, als er eine neue Formel für ein Elektrolyt entwickelte, das weder giftig noch ätzend war.

“Ich habe es getrunken, als ich es den Anlegern vorgeführt habe, damit ich beweisen kann, dass es harmlos ist”, sagt Jackson. Ein weiteres Problem bei der 1960er-Version war, dass es nur mit reinem Aluminium funktionierte, was sehr teuer ist.

Aber Jacksons Elektrolyt funktioniert mit deutlich weniger reinem Metall – einschließlich simpler recycelter Getränkedosen. Die streng geheime Formel ist der Schlüssel zu seinem Gerät.

Technisch korrekt sollte man es als Brennstoffzelle und nicht als Batterie bezeichnen. Wie auch immer, sie ist jedenfalls so leicht und leistungsstark, dass sie jetzt den gesamten CO²-armen Verkehr revolutionieren könnte, so viel Energie liefert sie.

Jackson hat es vorgeführt. Er schnitt die Oberseite einer Coladose ab, leerte sie, füllte sie mit Elektrolyt und befestigte Elektroden daran, um einen kleinen Propeller anzutreiben. “Die Energie, die hier drin steckt wird den Propeller einen Monat lang in Schwung halten”, sagte er. “Sie können sehen, was diese Technologie in einem Fahrzeug bewirken kann, wenn man den Maßstab größer fasst.” Nach dem Deal mit Austin in der vergangenen Woche wird genau das geschehen. Drei Sofortprojekte stehen kurz vor dem unmittelbaren Produktionsstart.

Das erste Projekt ist, einige Tuk-Tuks für den asiatischen Markt herzustellen – dreirädrige Mofas. Das zweite ist die Herstellung von E-Bikes, die billiger sein und viel mehr Reichweite haben werden als diejenigen von Konkurrenten am Markt.

Schließlich, und was am wichtigsten ist, wird das Unternehmen Kits produzieren, um gewöhnliche Benzin- und Dieselfahrzeuge in Hybridfahrzeuge umzuwandeln, indem es sie mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen und Elektromotoren an den Hinterrädern ausstattet.

Der Fahrer kann dann wählen, ob er das Auto mit fossilen Brennstoffen oder mit Strom fahren möchte. Die Kosten eines solchen Umbaus werden laut Jackson etwa 3.500 GBP betragen und werden von Anfang nächsten Jahres verfügbar sein. Dies ist laut Jackson das Sprungbrett für ein vollwertiges Elektrofahrzeug mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen. Die Autoindustrie hat bereits massiv in einen ganz anderen Batterietyp, nämlich in Lithium-Ionen, investiert.

Auch in Geräten wie Computern und Mobiltelefonen sind Lithium-Ionen-Batterien wiederaufladbar. Fast jedes Elektrofahrzeug auf der Straße nutzt sie. Sie haben jedoch sehr große Nachteile. So enthalten sie neben Lithium seltene, giftige Substanzen wie etwa Kobalt. Sie können explodieren oder Feuer fangen, so wie wir es an den zahlreichen Zwischenfällen gesehen haben, die Samsung 2016 gezwungen haben, Zehntausende von Galaxy Note 7-Handys zurückzurufen.

Durch wiederholtes Aufladen werden Modelle in Wagengröße letztendlich verbraucht. Ihr Recycling zur Rückgewinnung von Kobalt und Lithium ist äußerst kostspielig – etwa fünfmal so viel wie die Kosten für deren schlichte Entsorgung als Abfall plus Neufertigung.

Aluminium hingegen ist das am häufigsten auf dem Planeten vorkommende Metall. Viele Fabriken, die es aus Erz oder recyceltem Müll raffinieren, werden mit grüner, erneuerbarer Energie betrieben, beispielsweise mit Staudämmen aus Wasserkraft.

Und wenn eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle einmal verbraucht ist, kann sie sehr billig recycelt werden. Laut Jackson bedeuten die geringen Kosten für das Recycling, dass die Betriebskosten für ein Auto mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellenantrieb bei nur 13 Cent pro Kilometer liegen. Zum Vergleich, die Kosten für ein kleines Fließheck-Benzinauto belaufen sich auf etwa 22,5 Cent pro Kilometer. Noch wichtiger indes ist, dass Lithium-Ionen-Batterien ein hohes Gewicht haben.

Akkreditierte Tests haben ergeben, dass die Brennstoffzelle von Jackson neunmal so viel Energie produziert wie Lithium-Ionen: Das bedeutet neunmal so viele Kilowattstunden Strom pro Kilogramm. Der Luxus-Elektroautohersteller Tesla gibt für sein Modell S eine Reichweite von 370 Meilen pro Ladung an. Laut Jackson wäre die Reichweite 2.700 Meilen, wenn Sie dasselbe Auto mit einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle fahren würden, die das gleiche Gewicht wie der Lithium-Ionen-Akku hätte.

Aluminium-Luft-Brennstoffzellen nehmen auch weniger Platz ein. Jackson weist darauf hin, dass der Tesla, wenn er mit einer Aluminium-Luft-Brennstoffzelle ausgestattet wäre, welche dieselbe Größe hätte wie seine derzeitige Batterie, beachtliche 1.500 Meilen ohne Unterbrechung fahren könnte. Eine durchschnittliche britische Familie, deren Auto jährlich 12.000 km zurücklegt (und in anderen Ländern sieht es statistisch wohl ähnlich aus), müsste ihre Brennstoffzelle also nur ein paar Mal im Jahr wechseln.

Wissenschaftler bezeichnen das Verhältnis von Gewicht zu Energie als Energiedichte. Laut Jackson könnten Aluminium-Luft-Brennstoffzellen in Bussen oder großen Lastwagen eingesetzt werden, da sie eine viel größere Dichte als Lithium-Ionen-Batterien haben. Wenn solche Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Energie betrieben würden, wären sie undurchführbar schwer, da die Batterie dann genauso wiegt viel wie die Fracht.

Er sagt: “Sie könnten problemlos zahlreiche unserer Zellen in einem solchen Fahrzeug zusammenkoppeln – schließlich haben Sie viel Platz gewonnen, wenn Sie die Dieseltanks entfernen.” Jackson fügt hinzu, dass Aluminium-Luft-Zellen auch in Flugzeugen verwendet werden könnten. “Wir führen derzeit Gespräche mit zwei Flugzeugherstellern. Es wird nicht für Jets geeignet sein. Aber es würde in Propellerflugzeugen funktionieren und so für Kurzstrecken-Passagier- und Frachtflüge geeignet sein.”

Unterdessen sind die Rohkosten einer neuen Aluminium-Luft-Zelle viel niedriger. In einem Tesla, so erläutert Jackson, kostet die Batterie ungefähr 30.000 Britische Pfund. Eine Aluminium-Luft-Brennstoffzelle, die dasselbe Auto länger antreibt, würde nur 5.000 Pfund kosten.

Autofahrer, die auf Lithium-Ionen-Batterien angewiesen sind, müssen ihre Batterien nach Verbrauch aus dem Stromnetz laden – ein Vorgang, der viel Zeit in Anspruch nimmt, häufig über Nacht. Wenn hingegen eine Aluminium-Luftzelle erschöpft ist, tauscht der Fahrer sie einfach gegen eine neue aus.

Anstelle eines riesigen Netzes von Ladestationen sind lediglich Geschäfte erforderlich, in denen leere Zellen gegen geladene ausgetauscht werden können, so wie die Leute heutzutage etwa bereits Propangasflaschen austauschen.

Das Auswechseln einer Brennstoffzelle dauert laut Jackson ungefähr 90 Sekunden. Er und Corcoran verweisen auf das “fortgeschrittene Stadium” von Gesprächen mit zwei großen Supermarktketten, die diesen Service bereitstellen sollen.

Letzte Woche hatte Sir James Dyson angekündigt, dass er seine Pläne zur Herstellung von Elektroautos verwerfen werde, da er zu dem Schluss gekommen sei, dass sie wirtschaftlich nicht rentabel seien, obwohl er bereits Millionen investiert hat.

“Das Problem ist,” sagt Jackson, “dass Dyson Lithium-Ionen verwendet hat. Wären seine Autos mit Aluminium-Luft-Brennstoffzellen ausgestattet gewesen, so wäre das Ergebnis möglicherweise anders ausgefallen.”

Ironischerweise hat Jacksons Geschichte bisher mehr als nur eine vorübergehende Ähnlichkeit mit Dysons.

Dyson hatte seinen beutellosen Staubsauger in einer Werkstatt bei sich zu Hause entwickelt, unterstützt von seiner Frau.

Und genau wie Jackson gegen die Interessen der großen Automobilhersteller ankämpfen musste, brauchte Dyson zehn Jahre, um sich wirtschaftlich durchzusetzen, da weder ein Vertriebshändler noch ein bestehender Hersteller bereit waren, den lukrativen Markt für Staubsaugerbeutel zu stören.

“Jeder weiß, dass das Verkehrswesen die am schwersten zu knackende Nuss ist, wenn wir wirklich das Ziel der Regierung erreichen wollen, bis 2050 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen”, sagt Jackson. “Wir werden das mit Lithium-Ionen einfach nicht erreichen. Abgesehen von allen anderen Aspekten, nützt Lithium-Ionen nichts für Lastwagen, die riesige Mengen fossiler Brennstoffe verbrennen.

“Ich weiß, wir kämpfen gegen eingefahrene Interessen, aber die technologischen und ökologischen Vorteile von Aluminium-Luft sind überwältigend – und Großbritannien hat die Chance, weltweit führend zu werden.”

Corcoran fügt hinzu: “Wenn Sie etwas für die Umwelt tun möchten, so können Sie das. Sie können es jetzt mit diesem Produkt tun.”

 

Verweis:

https://www.dailymail.co.uk/news/article-7592485/Father-eight-invents-electric-car-battery-drivers-1-500-miles-without-charging-it.html

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Treibt die EU Deutschland in die Pleite?…………………

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Treibt die EU Deutschland in die Pleite?

Ein EU-Bürokrat hält die Hand auf (Symbolfoto: Von nep0/Shutterstock)

Der deutsche Steuerzahler ist schon lange im Visier der EU-Bürokraten und die Bundesregierung hat ihre eigenen Bürger den gierigen Beamten in Brüssel zum Fraß vorgeworfen. Das wird jetzt noch einmal so richtig deutlich:

Der Bund der Steuerzahler hat vor einer „Überforderung“ Deutschlands durch stark steigende Milliardenbeiträge an den EU-Haushalt gewarnt. Union und SPD hätten im Koalitionsvertrag einen Blankoscheck für Brüssel ausgestellt, der ihnen jetzt schmerzhaft auf die Füße falle, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel vor Finanzberatungen der EU-Staats- und Regierungschefs beim Gipfeltreffen am Donnerstag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Die Kommission habe die deutsche Offerte dankend aufgegriffen und den Finanzrahmen deutlich aufgestockt.

Das EU-Parlament wolle sogar noch mehr Umverteilung in Europa. Dadurch würden Deutschlands Transferpflichten enorm steigen. „Schon in wenigen Jahren müssten die Steuerzahler in Deutschland dann mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr nach Brüssel zahlen“, sagte Holznagel.

„Das ist mehr Geld, als der Bund hierzulande für Verteidigung oder Investitionen bereitstellt.“ Der Bund der Steuerzahler forderte die Bundesregierung auf, in Brüssel „mit der Subventionsmentalität in Europa zu brechen“ und den europäischen Blick viel stärker auf einen länderübergreifenden Mehrwert für die Gemeinschaft zu richten. „Eine einseitige Überforderung Deutschlands auf Basis überkommener Ausgabenstrukturen ist fehl am Platz“, sagte Holznagel.

Die Staats- und Regierungschefs wollen beim Gipfeltreffen am Donnerstag über den mittelfristigen Finanzrahmen ab 2021, das sogenannte Sieben-Jahres-Budget, beraten. Die EU-Kommission hatte eine Erhöhung des Budgets von bislang rund ein Prozent des Bruttosozialprodukts auf 1,1 Prozent vorgeschlagen, um damit einen Ausgaberahmen von 1,3 Billionen Euro bis 2027 zu finanzieren; die finnische Ratspräsidentschaft schlug jetzt als Kompromiss eine Erhöhung auf 1,07 Prozent vor. Derzeit zahlt Deutschland rund 25 Milliarden Euro (2018) in den EU-Haushalt, nach Abzug der Rückflüsse aus EU-Töpfen sind es netto etwa 13,5 Milliarden.

Da ist noch Luft nach oben, schließlich haben sich in Brüssel sämtlich deutschen Versager versammelt, die unser Land gerne pleite sehen wollen. (Quelle: dts)

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Sieben Brexit-Missverständnisse, die man den Deutschen als Fakten einreden will…………..

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Gastbeitrag von Gabor Steingart Sieben Brexit-Missverständnisse, die man den Deutschen als Fakten einreden will
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Gabor Steingart   Gastautor 

Die britische Unterhauswahl war exakt jenes zweite Referendum, das sich die Festland-Europäer immer gewünscht hatten. Nur der Erdrutschsieg des Boris Johnson, dessen Partei die absolute Mehrheit im Unterhaus eroberte, hat die Spitzen in Berlin, Brüssel und Paris kalt erwischt. Jetzt erst erkennen sie: Großbritannien wird die EU nicht unter Schmerzen, sondern mit wehenden Fahnen verlassen.

Das vorsätzliche Nichtverstehen der britischen Motive dominiert auch in diesen frühen Morgenstunden. Kanzlerin Angela MerkelFrankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen haben ein Interesse daran, die britischen Wähler wahlweise als töricht, bösartig oder tollkühn erscheinen zu lassen. Sie wollen verhindern, dass der britische Poltergeist über die Nordsee den Weg zu uns findet.

Sieben Missverständnisse sind es, die man den Deutschen daher als Fakten einzureden versucht:

Missverständnis 1: Die Briten melden sich mit dem Brexit nicht von der Welt ab, wie vielfach behauptet wird. Sie wenden sich lediglich ab von einem EU-Europa, in dem Harmonisierung als Tarnwort für Regulierung benutzt wird.

Missverständnis 2: Der Brexit ist nicht das Versehen des David Cameron, der unter Druck die Volksabstimmung versprach. Cameron befriedigte vielmehr die alte Tory-Sehnsucht, die nach EU-Osterweiterung und Euro-Einführung übermächtig geworden war. Bereits Nicholas Ridley, Minister der Regierung Thatcher, hatte die „ever closer union“ als deutschen Trick zur Erlangung ökonomischer Dominanz bezeichnet. So sehen das die meisten Tories. Die Tragik von Cameron besteht darin, dass er auf der falschen Seite der Barrikade stand.

Der Brexit kam keineswegs überraschend

Missverständnis 3: Die Briten sind – anders als Deutschland – eine zuversichtliche Nation. Derweil die deutschen Ausflüge in die Weltgeschichte als militärische und moralische Bruchlandungen endeten, treibt der Kolonialismus den Briten noch heute die Tränen der Wehmut in die Augen. 1922 beherrschten sie fast 25 Prozent der Erdoberfläche und regierten mehr als 450 Millionen Menschen. Diese Erinnerung nährt noch immer das Selbstbewusstsein einer Nation, die sich in der Welt zu Hause fühlt – auch ohne EU.

Boris Johnson

dpa/Stefan Rousseau/PA Wire/dpaBoris Johnson

Missverständnis 4: Der Brexit kam keineswegs überraschend. Der Nicht-Beitritt zum Euro und damit der Fortbestand des britischen Pfunds waren der Testlauf für den Brexit. Die Londoner City trat den Beweis an, dass es sich auch jenseits der Eurozone überleben lässt – und wie. Seit der Euro-Einführung verdoppelte sich die Bruttowertschöpfung des britischen Finanzsektors. Allein die Börsenkapitalisierung der britischen Großbank HSBC übertrifft die von Deutscher Bank und Commerzbank zusammen um fast das Siebenfache.

Abschied vom zollfreien EU-Binnenmarkt ist für Großbritannien keine Katastrophe

Missverständnis 5: Großbritannien sei jetzt isoliert, heißt es oft. Aber auch das stimmt nicht. Die tiefe Verbundenheit mit den USA, die einst als britische Kolonie gestartet waren, sichert den Briten einen Logenplatz in der Weltwirtschaft. Die britischen Konzerne, vorneweg HSBC (12,3 Milliarden Euro Jahresgewinn in 2018), British Tobacco (7,4 Milliarden Euro), Shell (21 Milliarden Euro) und British Petroleum (8,4 Milliarden Euro) sind globale Giganten, denen nur wenige deutsche Unternehmen das Wasser reichen können.

Guten Appetit!

dpa/Stefan Rousseau/PA Wire/dpaEin Wahlkampf kann ganz schön hungrig machen. Der britische Premierminister Boris Johnson isst ein Stück Kuchen in seinem Wahlkampfbus, nachdem er im Zuge des Wahlkampfes die „Red Olive“ in Derby besucht hat.

Missverständnis 6: Großbritannien besitzt – entgegen anderslautenden Behauptungen – keinerlei ökonomischen Verlustgefühle. Derweil Deutschland vom europäischen Binnenmarkt profitiert, war den Briten dieses Glückserlebnis nicht vergönnt. Die Briten haben eine negative Handelsbilanz mit Festland-Europa. Der Abschied vom zollfreien EU-Binnenmarkt ist für sie daher keine Katastrophe.

Boris Johnson ist nicht der Clown, den Medien aus ihm gemacht haben

Missverständnis 7: Das Vereinigte Königreich verlässt die EU, aber nicht den Westen. Innerhalb der Nato, im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen und im Commonwealth spielt das Land weiter eine wichtige Rolle. Die EU ist – anders als man in Brüssel glaubt – nicht der Nabel der Welt, sondern nur deren Untermieter.

Fazit: Die Briten haben der Welt heute Nacht ein Zeichen ihrer geistigen Unabhängigkeit gesendet. Fest steht: Boris Johnson ist nicht der Clown, den Medien aus ihm gemacht haben. Ob er deshalb der große Führer ist, für den er selbst sich hält, muss er jetzt beweisen. Sein Gegenspieler, Labour-Chef Jeremy Corbyn, war es jedenfalls nicht. Er kündigte angesichts brutaler Stimmverluste soeben seinen Teilrückzug an.

Zur Person

Gabor Steingart zählt zu den bekanntesten Journalisten des Landes. Er gibt den Newsletter „Steingarts Morning Briefing“ heraus. Der gleichnamige Podcast ist Deutschlands führender Daily Podcast für Politik und Wirtschaft. Im Frühjahr 2020 zieht Steingart mit seiner Redaktion auf das Redaktionsschiff „Pioneer One“. Vor der Gründung von Media Pioneer war Steingart unter anderem Vorsitzender der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group.

 Sein kostenloses Morning Briefing finden Sie hier: www.gaborsteingart.com

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