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Union und FDP fordern Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 19, 2017 at 8:19 am

Aktuell zahlen Käufer von Neubauten die Grunderwerbsteuer.

  • CDU/CSU und FDP streben einen Freibetrag beim Hauskauf an.
  • Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert ein ähnliches Modell. Für Neubauten wollen die Wirtschaftswissenschaftler die Abgabe sogar abschaffen.
  • Zeitgleich überlegt das IW, wie Schlupflöscher geschlossen werden können, mit denen Großinvestoren die Steuer aktuell legal umgehen.
Von Thomas Öchsner

Für die Länder ist die Grunderwerbsteuer eine sprudelnde Geldquelle, für private Hauskäufer ein teure Zusatzlast: Wird ein bebautes oder unbebautes Grundstück verkauft, ist für den Käufer die Sondersteuer fällig. Fast 13Milliarden Euro kommen so voraussichtlich dieses Jahr in die Kassen der Länder – so viel wie noch nie. Seit der Finanzkrise 2009 sind die Einnahmen aus dieser Steuer um 260 Prozent gestiegen.

Das liegt nicht nur am Immobilienboom in vielen Groß- und Universitätsstädten Deutschlands. Einige Bundesländer, die seit 2006 über den Steuersatz bestimmen können, haben auch kräftig zugelangt: Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wurde die Grunderwerbsteuer in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 26-mal erhöht. Nur in Bayern und Sachsen ist der Steuersatz mit 3,5 Prozent des Kaufpreises so hoch wie seit 2007geblieben. Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Brandenburg, Thüringen und Berlin haben hingegen den Steuersatz, ausgehend von 3,5 Prozent, fast verdoppelt. Bei einem Kaufpreis von 300 000 Euro können so fast 20 000 Euro zusätzlich nur für die Sondersteuer zusammenkommen.

Das bedeutet Jamaika für Mieter und Hauskäufer
Milliarden für neue Wohnungen, höheres Wohngeld – und womöglich das Ende der Mietpreisbremse. Sollten Union, FDP und Grüne gemeinsam regieren, würde sich beim Wohnen vieles ändern. Von Benedikt Müller mehr …

Die Grunderwerbsteuer stelle „ein Hemmnis für den Vermögensaufbau wohlhabender Haushalte dar“, heißt es in einem Diskussionspapier des IW. Zugleich können aber Großinvestoren mit bestimmten Kniffen legal der Steuer entgehen. Die Rufe nach einer Reform der Grunderwerbsteuer werden deshalb immer lauter, auch in den Parteien.

Normalerweise richtet sich die Höhe einer Steuer nach dem Leistungsprinzip. Wer viel hat, muss auch mehr zahlen. Nicht so bei der Grunderwerbsteuer: Hier „erfolgt keine Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, da sie am Objekt und nicht an der Finanzkraft des Käufers anknüpft“, schreiben die IW-Immobilienexperten Tobias Hentze und Michael Voigtländer. Die Folgen halten sie für fatal: Da viele Haushalte nicht genügend gespart hätten und es für die Steuer von der Bank keinen Kredit gibt, bleibe ihnen so der Kauf einer Immobilie verwehrt oder die Summe an Eigenkapital werde kleiner, weshalb sie sich mehr Geld von der Bank leihen müssten und so die Finanzierung der eigenen vier Wände kostspieliger wird. Was also tun?

Um Steuerausfälle zu kompensieren, möchte das IW die Verkäufer belasten

Die Union hat in ihrem Wahlprogramm vorgeschlagen, bei der Grunderwerbsteuer einen Freibetrag für Erwachsene und Kinder einzuführen, für Familien, die sich erstmals eine selbstgenutzte Immobilie zulegen. Die FDPfordert einen Freibetrag von bis zu 500 000 Euro. „Denn die Steuertreiberei der Bundesländer macht es Familien aus der Mittelschicht fast unmöglich, Wohneigentum zu erwerben“, heißt es im Wahlprogramm der Liberalen.

Noch weiter geht das Kölner IW: Die Experten des Instituts sprechen sich dafür aus, Neubauten von der Grunderwerbsteuer zu befreien, so wie dies in den Niederlanden oder Belgien bereits geschieht. Alternativ wäre es möglich, zumindest den Steuersatz deutlich zu verringern. Das soll das Bauen, gerade in den gefragten städtischen Regionen, fördern. Zugleich plädiert das IW für einen Stufentarif ähnlich wie in Großbritannien. Er sieht einen Freibetrag vor, die Besteuerung steigt dann mit dem Immobilienpreis. Beispiel: Beim Kauf einer Villa zum Preis von zwei Millionen Euro wären die ersten 125 000 Euro steuerfrei. Danach steigt der Steuersatz schrittweise von zwei auf zwölf Prozent. Für die letzten 500 000 Euro vom Gesamtpreis wären dann allein 60 000Euro fällig.

Wie aber können die Länder mögliche Einnahmeverluste ausgleichen? Hier schlägt das IW vor, Verkäufer mit einem Zuschlag von zwei bis vier Prozent zu belasten, die ihre Immobilie nicht länger als fünf Jahre halten. „Damit würde der Staat Anreize für längere Haltedauern setzen, was Überhitzungen vorbeugt.“

Aktuell umgehen Großinvestoren die Steuer

Bleibt die Frage, was sich tun lässt, damit Großinvestoren das Finanzamt bei der Grunderwerbsteuer nicht mehr legal umgehen können. Vereinfacht gesagt ist es bisher so: Beim Kauf großer Wohnungsbaugesellschaften oder dem Verkauf großer Wirtschaftsimmobilien ist die Sondersteuer nicht zu zahlen, wenn weniger als 95 Prozent der Unternehmensanteile den Eigentümer wechseln. Dieses Steuerprivileg wird verstärkt genutzt. Das hessische Finanzministerium spricht von Steuerausfällen von bundesweit bis zu einer Milliarde Euro. Eine Arbeitsgruppe der Länderfinanzminister befasst sich bereits mit diesem Steuerschlupfloch. Die Grünen haben gefordert, die Grenze von 95 Prozent deutlich zu senken, um die staatlich subventionierte Steuerumgehung einzudämmen.

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Viele deutsche Bauherren verzichten auf professionelle Unterstützung……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 19, 2017 at 8:15 am

Viele deutsche Bauherren verzichten auf professionelle Unterstützung

Ein Hausbau ist ein riesiges und oft komplexes Projekt. Dennoch verzichten viele Deutsche dabei auf professionelle Unterstützung. Ost herrscht vielmehr eine gefährliche Sorglosigkeit. Die Folge davon ist, dass zwei von drei Eigenheimbesitzer im Nachhinein anders bauen würden.

Nicht einmal jeder zweite Bauherr in Deutschland lässt seine Baupläne vor Baubeginn von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen. Verträge mit Bauträgern, Baufirmen oder Handwerkern lässt sogar nur gut jeder dritte Eigenheimbauer von einem Profi gegenlesen. Zudem nehmen 34% der Bauherren ihren Bau ohne jegliche sachkundige Unterstützung ab. Das sind Ergebnisse der „Bauherren-Studie 2017 des Bauherren-Beraters Almondia.

Hochriskante Einstellung

„Eine solche Einstellung ist hochriskant. Um Baupläne, Verträge und Ausführung richtig beurteilen zu können, müssten die Bauherren Rechtsexperte, Architekt und Bauingenieur in Personalunion sein. Sie fahren sozusagen blind“, kommentiert Prof. Dr.-Ing. Evi Hartmann von der Universität Erlangen-Nürnberg, die die Studie wissenschaftlich begleitet. Die Wirtschaftsingenieurin warnt, dass unklar formulierte Verträge ein hohes Konfliktpotenzial bergen und viele Streitereien hier ihren Ausgang nehmen. Etwa wenn der Bauherr davon ausgeht, dass bestimmte Leistungen inklusive sind, diese dann aber extra berechnet werden. Oder wenn Art und Qualität der verbauten Materialien nicht definiert sind. Das ist ärgerlich und führt am Ende zu unerwarteten Mehrkosten.

Sorglosigkeit bei Bauplänen

Gefährliche Sorglosigkeit herrscht auch in Bezug auf die Baupläne. „Baupläne sind abstrakt. Sie enthalten zwar Maßangaben. Laien können aber oft nur schwer einschätzen, ob der Platz, etwa für die Treppen, nicht doch zu eng bemessen ist. Meist fehlt das Gefühl für die tatsächlichen Größen“, sagt dazu Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer von Almondia. Vor diesem Hintergrund verwundere es wenig, dass das Resultat nicht immer zufriedenstellend ist. Zwei von drei befragten Eigenheimbesitzern würden heute anders bauen. Fast jeder Fünfte hätte sich ein größeres Haus gewünscht. 14% der Befragten würden sogar einen ganz anderen Haustyp wählen. Auch mit der Qualität war nicht jeder Bauherr zufrieden. Mehr als jeder Zehnte hätte sich eine hochwertigere Ausführung gewünscht.

Vorsicht statt Nachsicht

Vorsicht ist laut Almondia gerade beim Bauen besser als Nachsicht. „Viele Planungsfehler lassen sich im Nachhinein nicht mehr oder nur mit hohem finanziellen Aufwand korrigieren. Aus diesem Grund ist es essenziell, Experten während jeder Phase mit ins Boot zu holen: Bei der Planung, während der Ausführung und bei der Abnahme. Sonst kann der Bau unnötig teuer und alles andere als das erhoffte Traumhaus werden“, so Bauexperte Rättich. (mh)

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Wohnungspreise in Berlin und Frankfurt am Main mit höchstem Anstieg……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 16, 2017 at 2:31 pm

16.10.2017

Wohnungspreise in Berlin und Frankfurt am Main mit höchstem Anstieg

Bamberg, 16.10.2017: Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat September 2016 stiegen die Verkaufspreise für Neubau-Eigentumswohnungen am stärksten in Berlin und Frankfurt am Main (jeweils +7,4 Prozent), gefolgt von Köln (+5,2 Prozent) und München (+4,4 Prozent). Das ist ein Ergebnis der von PROJECT Research quartalsweise erhobenen Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q3/2017«.

In der Bundeshauptstadt sowie in der Mainmetropole verteuerten sich Neubaueigentumswohnungen innerhalb eines Jahres um mehr als 7 Prozent. Berlin führt mit 19.243 Euro auch das Ranking der höchsten Angebotspreise an und legt damit gegenüber dem zweiten Quartal nochmals leicht zu (Q2/2017: 19.028 Euro). In der österreichischen Hauptstadt Wien wurde für den maximal angebotenen Quadratmeterpreis ein gleichbleibender Wert von 18.767 Euro ermittelt. München folgt an dritter Stelle mit einem gegenüber dem zweiten Quartal leicht gesunkenen Spitzenpreis von 18.184 Euro (Q2/2017: 18.217 Euro).

Hamburg nur scheinbar im Sinkflug

»Im Juni 2017 erfolgte eine Ausweitung des Betrachtungsradius im Hamburger Umland, weshalb der Preisrückgang in der Metropolregion Hamburg keinen validen Wert darstellt. Bezogen auf den Hamburger Stadtkern sind die Angebotspreise gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen«, erklärt Dr. Matthias Schindler, Vorstand der PROJECT Real Estate AG. In den weiteren von PROJECT Research untersuchten Metropolregionen haben die Verkaufspreise insgesamt weiter angezogen: Köln (+5,2 Prozent), Nürnberg (+3,5 Prozent), Wien (+3,1 Prozent) und Düsseldorf (+0,4 Prozent). Analysiert wurde von PROJECT Research ausschließlich frei finanzierter Geschosswohnungsneubau für Eigentumswohnungen.

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Führungskräfte brauchen gutes KARMA…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 16, 2017 at 2:28 pm

www.gratisography.com

Was macht erstklassige interpersonelle Führung aus? Dieser Frage haben Prof. Dr. Michael Stegervon der Colorado State University und ich uns in einer empirischen Studie unter rund 600 ManagerInnen im deutschen Sprachraum gewidmet. Unsere Antwort lautet: Erstklassige Führungskräfte verfügen über KAARMA.

Wofür steht KAARMA?

Erstklassige Führungskräfte führen aus einer Haltung heraus, die sich durch die Konzepte Klarheit, Authentizität, Aktualisierung, Respekt, Mehrwert und Autonomie auszeichnet. Mitarbeiter, die für herausragende Führungskräfte im Sinne dieser Taxononomie arbeiten (im Vergleich zur durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Führungskräften)…

  • sind deutlich engagierter und zufriedener in ihrem Job;
  • empfinden ihre Arbeit als sinnvoller und verspüren mehr Stolz;
  • kommen spürbar häufiger in den Genuss des Flow-Erlebens;
  • und haben vor allem eine exorbitant verminderte Wechselbereitschaft.

KAARMA: Studienergebnisse im Detail

Die wichtigsten Ergebnisse unserer Studie, wie auch ein Ausschnitt der Instrumente, welche wir zur Erhebung verwendet haben, sind in der heute erscheinenden Zeitschrift OrganisationsEntwicklung(Ausgabe 4/2017) veröffentlicht worden. Ich habe die Zweitveröffentlichungsrechte für unseren Beitrag erworben und freue mich, dass ich Ihnen diesen hier kostenlos als Download zur Verfügung kann. Ich wünsche viel Freude und Einsichten bei Lesen!

 Über den Autor
Dr. Nico Rose
Dr. Nico Rose

Vice President Employer Branding & Talent Acquisition, Bertelsmann SE & Co. KGaA

 für Human Resources & Positive Psychologie

Seit 2004 im HR internationaler Konzerne tätig. Intermezzi in Forschung und Marketing-Beratung. 2013/14 Studium bei Martin Seligman, Begründer der
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Reiche immer reicher………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 16, 2017 at 2:25 pm

„Eclipse“ heißt die Luxusjacht des Milliardärs Roman Abramovich.

Zu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum – der Internationale Währungsfonds präsentiert eine hochbrisante These, die mit seiner Tradition kollidiert. Besonders ein wichtiges Land haben seine Fachleute im Visier.

Der Internationale Währungsfonds hat bei seiner Jahrestagung in Washington eine neue Debatte über die wachsende Ungleichheit in vielen Ländern angezettelt. Die brisante These, die der Fonds der globalen Finanzwelt präsentiert, lautet: Zu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum.

Winand von Petersdorff-Campen

Wirtschaftskorrespondent in Washington.

Die Aussage ist keine Selbstverständlichkeit für die globalen Währungshüter mit ihrer neoliberalen Tradition. Denn lange galt, dass gerade die Ungleichheit den Wohlstand nährt. Die Aussicht der Leute, durch mehr Anstrengung mehr verdienen und in höhere Einkommensklassen hineinwachsen zu können, galt als Triebfeder für Aufschwung und Wohlstand.

Schaden für den sozialen Zusammenhalt

Und das soll nun nicht mehr gelten? Die Ökonomen des Währungsfonds formulieren in gebotener Vorsicht. „Während kräftiges Wachstum nötig ist für die ökonomische Entwicklung, ist es doch nicht ausreichend“, sagt der Chefökonom des Währungsfonds, Maurice Obstfeld. Die Ungleichheit sei in mehreren Industrieländern gestiegen, sie bleibe in vielen Aufsteigerländern hoch.

Das müsse die Regierungen beunruhigen, denn Ungleichheit schade dem sozialen Zusammenhalt und begünstige politische Polarisierung – mit der gefährlichen Folge, dass Wachstum dann nicht mehr nachhaltig sei. Wenn große Teile der Bevölkerung nicht in den Genuss der Früchte des Wirtschaftswachstums kommen, zugleich aber durch Importkonkurrenz und technischen Wandel ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen bedroht sehen, dann befürworten sie eine Politik der Abschottung, die Barrieren für Einwanderung und Einfuhren erhöht.

Video starten

ALTERSARMUT:Wenn das Geld nicht reicht

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

Besonders Amerika im Visier

Und das wäre nach Ansicht der IWF-Ökonomen grundfalsch. Denn gegenwärtig erlebt die Weltwirtschaft einen Aufschwung auf so breiter Front wie seit einer Dekade nicht mehr. Als wichtiger Grund dafür wird angeführt, dass der internationale Austausch von Gütern und Dienstleistungen zum ersten Mal seit vielen Jahren stärker gewachsen ist als die Volkswirtschaften selbst. Internationaler Handel macht immer noch reich, ist die Botschaft von IWF-Chefin Christine Lagarde, doch man muss die Früchte besser verteilen. Wie das gehen soll, da hat der Fonds ein paar Ideen. Länder mit gesunden Haushalten wie etwa Deutschland sollten in Infrastruktur, Bildung und in die Gleichstellung von Mann und Frau investieren.

Die Aussagen des Fonds sind eigentlich auf viele Länder gemünzt, doch ein Land ist besonders im Visier: die Vereinigten Staaten, größter Anteilseigner des Währungsfonds und zudem Gastgeber der Jahrestagung, auf der der Fonds freigiebig seine Analysen verteilt. In den Vereinigten Staaten hat das oberste Prozent der Bevölkerung, gemessen am Jahreseinkommen, besonders stark vom Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre profitiert, wie unterschiedliche Studien belegen.

Für die G-20-Länder gilt die grobe Richtschnur, dass auf dieses oberste eine Prozent der Bevölkerung zehn Prozent des Volkseinkommens entfallen. In den Vereinigten Staaten war das bis 1980 auch so, doch inzwischen wandern laut IWF-Statistik rund 20 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung in die Kassen der Superreichen. Den größten Zuwachs erlebten sie zwischen 1990 und 2000. In Deutschland entfallen auf diese Gruppe 15 Prozent der Wirtschaftsleistung. Stark verändert hat sich der Anteil der reichen Deutschen in den letzten Jahren aber nicht mehr, wie aus der IWF-Statistik hervorgeht.

Die vom Währungsfonds ausgelöste Debatte ist in den Vereinigten Staaten von besonderer Brisanz, weil sich dort Präsident Donald Trump zusammen mit den Republikanern anschickt, die Umverteilung des Wohlstands gesetzlich zu verändern. Trump will die größte Steuerentlastung der amerikanischen Geschichte – oder zumindest seit Präsident Ronald Reagan – durchsetzen und muss sich deshalb gegen heftige Opposition wehren. Trump wolle Reiche bedienen, lautet der Vorwurf. Der Präsident verkauft die Steuerentlastung als längst überfällige Maßnahme, um dem hart arbeitenden amerikanischen Mittelstand Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Zudem erwartet er ein stärkeres Wachstum.

Da kommen die Analysen des Währungsfonds zur Unzeit. Dessen Ökonomen behaupten tapfer, auf dem aktuellen Steuerniveau brächten Steuersenkungen keine Wachstumsimpulse. Schließlich seien die Steuersätze in den Vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern in den achtziger und neunziger Jahren dramatisch gesunken und seitdem auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Gegen eine Steuerreform haben die IWF-Ökonomen nichts, nur eine Entlastung der Reichen und Besserverdiener halten sie nicht für erforderlich. Und sie finden schon, dass Amerika seine Staatsschulden im Blick behalten sollte – mit anderen Worten: dass es aufkommensneutral reformieren sollte. Das Weiße Haus ist ziemlich empört über die ungebetenen Analysen. Es hat dem Fonds nahegelegt, sich lieber seinem Kerngeschäft zu widmen.

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Warum Sie im Job nicht als „High-Performer“ auftreten sollten………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 16, 2017 at 2:22 pm

High-Performer – ist das nicht ein schönes Modewort? Viele Menschen würden sich gerne selbst so betiteln. Nur auf die wenigsten trifft es am Ende wirklich zu. Gut so, denn ein Dasein als High-Performer ist alles andere als einfach. Die Studie „The burden of responsibility: Interpersonal costs of high self-control“, welche im Jahr 2015 im „Journal of Personality and Social Psychology“ veröffentlicht wurde, fand heraus, dass High-Performer auf lange Sicht in vielerlei Hinsicht unter ihren herausragenden Leistungen leiden. Ein High-Performer zu sein, ist demnach alles andere als ein anstrebenswertes Ziel. Wieso?

 

In ihrer Studie beschäftigten sich Koval, vanDellen, Fitzsimons und Ranby mit der Frage, inwiefern sich das Leben als Leistungsträger auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt. Es stand die Theorie im Raum, dass High-Performer aufgrund ihres Erfolges in allen Lebensbereichen auf lange Sicht eigentlich glücklicher und zufriedener sein müssten als weniger leistungsbereite Menschen. Dementsprechend überraschend waren die Ergebnisse: Die Leistungen der High-Performer beeinflussen das Verhalten anderer Personen ihnen gegenüber negativ, was entsprechende Konsequenzen im Privat- sowie Berufsleben mit sich bringt. Viele High-Performer erleben ihre „Besonderheit“ deshalb früher oder später als Bürde, was sie zumindest hinsichtlich ihrer sozialen Beziehungen privater sowie beruflicher Art unzufriedener werden lässt als den „Durchschnittsmensch“ – Erfolg hin oder her.

 

Sind High-Performer wirklich erfolgreicher?

Lassen Sie uns erst einmal die Vorteile der High-Performer unter die Lupe nehmen. Die Frage, ob diese im Berufs- sowie Privatleben tatsächlich erfolgreicher seien, muss mit einem klaren Ja beantwortet werden. Wer um 4.45 Uhr aufsteht, vor der Arbeit im Fitnessstudio trainiert, im Job jeden Tag zehn bis zwölf Stunden exzellente Arbeit leistet, anschließend eine Stunde mit den Kindern spielt und sobald diese im Bett sind noch das Haus putzt und sich mit einem Freund auf ein Bier trifft, hat in der Theorie mehr Erfolg im Job, ein erfüllteres Sozialleben und eine bessere Gesundheit. In der Realität hält diese Erfolgslinie aber meist nicht lange an. Nicht ohne Grund wird Ihnen wahrscheinlich bereits beim Lesen dieses Tagesablaufs schwindelig. Über kurz oder lang macht die Gesundheit einen solch straffen Lebensrhythmus meist nicht mit. Stichwort: Burnout-Syndrom. Doch dieses Risiko der High-Performer wurde in der Studie ausnahmsweise ad acta gelegt. Vielmehr sollte es um die Frage gehen: Wenn ein High-Performer diese Leistungen sein Leben lang durchhalten könnte, welche Auswirkungen hätte dies dann auf sein individuell empfundenes Glück beziehungsweise dessen Zufriedenheit?

 

Vom Druck, ein High-Performer zu sein – und zu bleiben

Auf dem Papier hat ein High-Performer also das perfekte Leben und nicht ohne Grund wird er von seinem sozialen Umfeld meist bewundert. Erfolg im Beruf, ein stahlharter Sixpack und eine intakte Familie – all das meistern High-Performer scheinbar im Handumdrehen. Die Bewunderung des sozialen Umfelds schlägt aber nach kurzer Zeit in eine Gewöhnung um. Da es an die herausragenden Leistungen des High-Performers gewöhnt ist und dieser sie ja scheinbar mühelos meistert, beginnen die Familie, der Arbeitgeber, die Kollegen & Co immer mehr zu fordern. Sie setzen die Latte also höher und höher. Was einst „herausragend“ war, wird das neue Normal. In der Studie gaben deshalb viele High-Performer an, sich durch die Erwartungshaltung ihres sozialen Umfelds übermäßig unter Druck gesetzt zu fühlen.

 

Die drei Folgen der „High-Performance“

Um nur den sozialen Aspekt der High-Performer zu beleuchten, entstehen aus den überdurchschnittlichen Leistungen für die Betroffenen exakt drei negative Konsequenzen:

1. Die Ansprüche des sozialen Umfelds steigen. Überdurchschnittliche Leistungen werden nicht mehr anerkannt, sondern als normal vorausgesetzt. Dadurch steigt der soziale Druck, beispielsweise durch den Arbeitgeber, die Familie oder die Kollegen, während die Anerkennung der „High-Performance“ nach und nach ausbleibt.

2. Stattdessen werden High-Performer gerne ausgenutzt. Für Arbeitgeber bedeuten sie eine günstige Arbeitskraft, die zum gleichen Lohn mehr leistet. Der Ehepartner erwartet nach dem Zehn-Stunden-Tag vielleicht noch einen gründlichen Hausputz und die Arbeitskollegen entlasten sich selbst durch eine Übertragung lästiger Aufgaben auf den High-Performer – ihm fällt es ja angeblich leichter.

3. Genau darin liegt aber ein Trugschluss: Das soziale Umfeld unterschätzt den Aufwand und die Leistung der High-Performer. Was mühelos scheint, erfordert für ihn genauso viel Kraft wie für jeden anderen Menschen auch – nur, dass er eben über mehr Disziplin, Willenskraft und Durchhaltevermögen verfügt. Wertgeschätzt wird das allerdings nicht, und zwar gerade weil er es so mühelos aussehen lässt.

Zudem sind die bereits erwähnten gesundheitlichen Nachteile der „High-Performance“ nicht außer Acht zu lassen, ebenfalls Faktoren wie mangelnde Freizeit, eine unausgeglichene Work-Life-Balance, ständiger Zeitdruck und weitere negative Konsequenzen. Nun sollten Sie sich erneut fragen, ob ein Dasein als High-Performer wirklich so erstrebenswert ist, wie auf den ersten Blick gedacht? Auf den zweiten Blick werden Sie vermutlich dankend abwinken.

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Putin will engere Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 13, 2017 at 8:15 am

Einmal jährlich trifft sich Wladimir Putin mit Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft. Der russische Präsident lobt die Investitionen deutscher Firmen in seinem Land. Doch ein Problem blieb bei den Gesprächen ausgespart. Treffen mit deutschen Top-Managern

Wladimir Putin (l.), Nursultan Nasarbajew (Mitte), Metro-Chef Olaf Koch (r.)

DPA

Wladimir Putin (l.), Nursultan Nasarbajew (Mitte), Metro-Chef Olaf Koch (r.)

Russlands Präsident Wladimir Putin setzt trotz politischen Streits mit Deutschland auf einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. Die deutschen Firmen hätten ihre Absicht bekräftigt, sich weiter auf dem russischen Markt zu engagieren, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach einem Treffen von Putin mit deutschen Topmanagern laut der Agentur Interfax.

 In diesem Jahr habe die deutsche Wirtschaft mit umgerechnet 262 Millionen Euro bereits anderthalb Mal mehr investiert als 2016, sagte Putin in der Schwarzmeerstadt Sotschi. Auch der Handel wachse wieder.

Vertreten bei dem jährlichen Gespräch mit Putin waren Dax-Unternehmen wie Siemens, Metro und Linde , der weltgrößte Gips-Konzern Knauf, der Pipelinebauer Nord Stream und andere Großinvestoren. Angeführt wurde die Delegation vom Chef des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Wolfgang Büchele. Auf Putins Wunsch nahm auch der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew teil.

Der Streit um die Siemens-Turbinen auf der Krim sei nicht zur Sprache gekommen, sagte Putins Sprecher Peskow. Eine Siemens-Tochter hatte Turbinen geliefert, die trotz anderslautender Verträge auf die von Russland annektierte ukrainische Schwarzmeerhalbinsel gebracht wurden – ein Verstoß gegen EU-Sanktionen.

Die deutschen Firmen hielten auch an dem Projekt Nord Stream 2 für eine zweite Gaspipeline durch die Ostsee fest, sagte Peskow. An dem Projekt sind die deutschen Energiekonzerne Wintershall und Uniper beteiligt. US-Sanktionen zielen darauf ab, das vom russischen Staatskonzern Gazprom geführte Vorhaben zu stoppen. (Mehr dazu lesen Sie hier.) Die Bundesregierung unterstützt den Pipeline-Bau und hat die US-Pläne kritisiert. Die EU hingegen ringt um eine gemeinsame Linie.

Die russische Wirtschaft erholt sich derzeit von einer mehrjährigen Rezession, ausgelöst durch fehlende Reformen, den schwachen Ölpreis und die Sanktionen. 2016 betrug der deutsch-russische Handel rund 48 Milliarden Euro, wenige Jahre zuvor waren es noch fast doppelt so viel gewesen. Allerdings kletterte das Handelsvolumen in den ersten fünf Monaten 2017 um fast 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Dr. Klein Analyse: Immobilienkredite in den Bundesländern 2016………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 13, 2017 at 7:58 am

KRYPTOWÄHRUNGEN USA und Russland verlangen von Athen Auslieferung von Bitcoin-Geldwäscher…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 13, 2017 at 7:54 am

Um die Auslieferung eines in Griechenland festgenommenen mutmaßlichen Bitcoin-Betrügers ist ein Kampf amerikanischer und russischer Geheimdienste entstanden.

Der mutmaßliche Bitcoin-Betrüger Alexander Vinnik wird am 29.09.2017 Thessaloniki (Griechenland) von Polizisten zum Gericht geführt. (Foto: dpa)

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Alexander Vinnik, der mutmaßliche Kopf hinter einem Bitcoin-Geldwäschesystem im Umfang von vier Milliarden Dollar, sitzt noch immer in einem griechischen Gefängnis. Sowohl Russland als auch die USA wollen an das Wissen des Russen gelangen, sagen Analysten im Bereich illegaler Finanzgeschäfte.

Bereits Ende Juli hatte ein gemeinsames Einsatzteam von Interpol und US-Beamten Alexander Vinnik in einem entlegenen griechischen Stranddorf festgenommen. Der 37-Jährige steht im Verdacht, einer der weltgrößten Cyber-Kriminellen im Finanzbereich zu sein. Doch er bestreitet alle Anschuldigungen.

Der diplomatische Kampf hinter den Kulissen zwischen Russland und den USA um seine Auslieferung erinnert an die Zeiten des Kalten Krieges. Russische und amerikanische Beamte interessieren sich für die Geheimnisse, über die der mutmaßliche Cyber-Kriminelle verfügen könnte.

Die amerikanischen Behörden wollen Alexander Vinnik in die USA holen, um dort von ihm zu erfahren, wie er sein mutmaßliches Geldwäschesystem betrieben hat, wer dabei seine Partner waren und wessen Geld er gewaschen hat. Russland hingegen würde ihn gern nach Moskau holen, um das Wissen für sich zu nutzen.

„Die dunkelste Frage ist, wer und was in die Geldwäsche von vier Milliarden Dollar verwickelt war“, zitiert die Washington Times den russischen Analysten Boris Zilberman von der Foundation for the Defense of Democracies. „Haben die Russen Angst davor, dass Vinnik diese Informationen an die USA übergibt?“

Laut der Anklageschrift der US-Staatsanwaltschaft im Norden Kaliforniens wird Alexander Vinnik vorgeworfen, verschiedene Verbrechen unterstützt zu haben, darunter Drogenhandel, Korruption, Betrug, Identitätsdiebstahl und Steuerbetrug sowie vor allem die Geldwäsche in Milliardenhöhe mithilfe der Bitcoin-Börse BTC-e.

Die US-Behörden haben im laufenden Jahr bereits eine ganze Reihe von Operationen gegen russische Cyberkriminelle im Zusammenhang mit Bitcoin gestartet. Neben Alexander Vinnik haben die USA dieses Jahr bereits sechs weitere Russen festgenommen oder angeklagt.

Vinnik war in Griechenland im Urlaub und gerade mit seiner Frau und zwei Kindern am Strand, als mehr als 20 Beamte ihn festnahmen. Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen, an denen eine Vielzahl von US-Behörden beteiligt war, darunter die Immigrations- und Zollbehörde, das FBI und der Secret Service.

Nach Ansicht von Alexandra Vinnik, der Ehefrau von Alexander Vinnik, geht es im Zusammenhang mit dessen Auslieferung auch um Politik. In einem Interview mit RTsagte sie, dass die USA vor allem an den Fähigkeiten ihres Ehemanns interessiert seien. Dieser sei ein sehr fähiger Berater im Bereich der Kryptowährungen.

Alexander Vinnik selbst beteuert seine Unschuld. „Ich habe erst einen Monat nach meiner Festnahme von den Anschuldigungen gegen mich erfahren“, ließ er über seinen Anwalt mitteilen. Er sagt, dass er in der Vergangenheit für BTC-e gearbeitet hat, eine der ersten Bitcoin-Börsen überhaupt.

Die Bitcoin-Börse hatte eine Zusammenarbeit mit Vinnik zunächst bestritten, später aber eingeräumt. Nachdem die US-Behörden die Webseite von BTC-e übernommen hatten, gingen die Betreiber mit einer neuen Börse namens WEX online, welche die Nutzerdaten von BTC-e übernahm. Auch die Webseite sieht genauso aus wie zuvor.

Am Mittwoch letzter Woche entschied ein Athener Gericht für einen Antrag der Amerikaner auf Vinniks Auslieferung in die USA. Dagegen hat dessen Anwalt beim Obersten Gericht Griechenlands Einspruch eingelegt. Nun muss voraussichtlich das griechische Justizministerium über den Fall entscheiden.

Das russische Außenministerium nannte die Entscheidung des Athener Gerichts „ungerecht“ und eine „Verletzung internationalen Rechts“. Russland hat ebenfalls Vinniks Auslieferung wegen Betrugs beantragt und weist auf Präzedenzfälle hin, wonach ein russischer Staatsbürger im Zweifel in seine Heimat ausgeliefert werden müsse.

Sollte Vinnik nun aber tatsächlich in die USA ausgeliefert werden, so hat er nach Ansicht des Analysten Boris Zilberman nur einen Verhandlungstrumpf, nämlich sein Wissen auszuhändigen. „Niemand weiß, was er erzählen könnte. Handelte er allein? Kennt er eine größere Zahl verwickelter Personen?“

Als Alexander Vinnik im September das Athener Gericht betrat, trug er das gleiche T-Shirt wie die beiden Beamten, die ihn begleiteten. Alle drei waren auf die gleiche Weise unrasiert. Dies deutet darauf hin, dass die Behörden möglicherweise einen Anschlag auf den Mann befürchten. „Vier Milliarden Dollar sind eine Menge Geld“, sagt Zilberman.

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11. Oktober 2017 Experten warnen vor Ende der rasanten Preisanstiege bei Wohnimmobilien

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Oktober 12, 2017 at 8:59 am

Experten warnen vor Ende der rasanten Preisanstiege bei Wohnimmobilien

Die Preisanstiege bei Wohnimmobilien nähern sich nach rund sieben Jahren dem Ende und stagnieren mittelfristig auf einem hohen Niveau. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des 4. Expertentalks von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) zum Thema „Wohnimmobilien – die alternativlose Assetklasse?“ auf der diesjährigen Expo Real.

Auf dem 4. Expertentalk von EVIC zum Thema „Wohnimmobilien – die alternativlose Assetklasse?“ diskutierten insgesamt sieben Vertreter der Immobilienbranche über den Markt der Wohnimmobilien. Neben den Gastgebern Kai Wolfram, Geschäftsführender Gesellschafter der EVIC, und Andreas Ewald, Geschäftsführer der EVIC, nahmen Martin Eberhardt, FRICS und Geschäftsführer von Bouwfonds Investment Management Deutschland, Francesco Fedele, Vorstand der BF.direkt AG, Thomas Meyer, CEO der Wertgrund AG, Thomas Hegel, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien AG, sowie Arndt Krienen, CEO der Adler Real Estate AG, an dem Expertentalk teil.

Ausweichen auf andere Wachstumsmöglichkeiten

Aufgrund der hohen Preise im Ankauf weichen viele Investoren auf andere Wachstumsmöglichkeiten wie etwa die Nachverdichtung im Eigenbestand oder den Einstieg in Projektentwicklungen aus. „Die strategische Frage nach der geeigneten Reinvestition im momentanen Marktumfeld beantworte ich mit dem Dreisatz Projektentwicklung, Forward Deals und Value-Add-Ansätze“, erläutert Wertgrund CEO Thomas Meyer. Gerade ersteres biete die Möglichkeit der Renditemaximierung. Das damit verbundene Entwicklungsrisiko lasse sich hingegen durch Streuung gut minimieren. Meyer prognostiziert, dass ein Ende des starken Aufwärtstrends angesichts immer längerer Amortisierungszeiten zunehmend wahrscheinlicher wird. Daher sei es ratsam, voll entwickelte Objekte zu veräußern.

Neue Strategien gefragt

Arndt Krienen von Adler Real Estate hat im Zuge der Akquisitionen des laufenden Jahres den Eindruck gewonnen, dass die Strategie, ausschließlich über den Ankauf von Portfolios zu wachsen, mittlerweile an ihre Grenzen stößt. Am Markt würden schließlich immer weniger Portfolios angeboten. „Und immer häufiger sind die geforderten Preise so hoch, dass sie für uns nicht mehr attraktiv sind“, so Krienen. „In einer derartigen Situation gewinnen Projekte der Entwicklung, der Verdichtung oder des Dachausbaus an Attraktivität. Deshalb denken wir über diese Themen jetzt nach – wenn auch nur als Ergänzung, nicht als Ersatz des bestehenden Geschäftsmodells.“

Erhöhte Wettbewerbsintensität

Auch Francesco Fedele zufolge suchen Investoren zunehmend nach anderen Anlagestrategien. „Neben den etablierten Asset-Klassen wie Wohn- oder Büroimmobilien entdecken immer mehr institutionelle Investoren wie Versicherungen und Versorgungswerke neue Anlagemöglichkeiten wie beispielsweise die Finanzierung von Projektentwicklungen. Daneben treten sie zunehmend auch als alternative Fremdkapitalgeber auf. Das erhöht die ohnehin hohe Wettbewerbsintensität“, so der Vorstand der BF.direkt AG.

Ausweichmethode stößt an Grenzen

Die bislang oft genutzte Ausweichmethode, statt in A-Städte in B-Städte zu investieren, stößt hingegen mittlerweile teilweise an ihre Grenzen. „Bei Bieterprozessen stellen wir vermehrt fest, dass insbesondere in den vergangenen Jahren die Preisdynamik in B-Städten zugenommen hat. Kaufpreisfaktoren von 20 und mehr, wie wir sie bislang zumeist nur von den Metropolen kannten, sind heute auch an diesen Standorten keine Seltenheit mehr“, erläutert Thomas Hegel. Das Ende der Fahnenstange sei bei dieser Entwicklung bisher nicht zu erkennen.

Nachfrage bleibt hoch

Bisher werden Wohnimmobilien trotz der anhaltenden Hochpreisphase aber stark nachgefragt. „Deutschland, Wohnen, stabiler Cashflow: Auf diesen Dreiklang voller Sicherheit möchte derzeit kaum ein institutioneller Investor verzichten. Gerade aktuell mit den europäischen `Krisengebieten‘ Großbritannien oder Katalonien schätzen Anleger die wirtschaftliche und politische Stabilität in Deutschland“, erläutert Martin Eberhardt von Bouwfonds.

Appell an die Politik

Kai Wolfram fordert die politisch Verantwortlichen vor diesem Hintergrund zu einem behutsamen Handeln auf: „Die künftige Bundesregierung muss weiterhin für ein verlässliches Investitionsklima sorgen.“ Dazu gehöre auch, Maßnahmen wie die Mietpreisbremse auf den Prüfstand zu stellen. „Der Immobilienmarkt in Deutschland gilt weltweit als sicherer Hafen für Investments. Dies ist der Reputation Deutschlands als gut organisierter und strukturierter Staat sowie seiner nachhaltigen und verlässlichen Wirtschaftskraft geschuldet“, ergänzt EVIC-Geschäftsführer Andreas Ewald. „Eine Minderheitsregierung oder gar Neuwahlen würden dem Ansehen Deutschlands schaden. Deshalb ist es wünschenswert, bald eine stabile Regierungskoalition zu haben.“ (mh)

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