Copyright by GuenterDraxler

Posts Tagged ‘Anschlußfinanzierung’

Krankenkassen müssen für Eltern von Ausländern in deren Heimat zahlen………………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 24, 2019 at 1:48 pm

Krankenkassen müssen für Eltern von Ausländern in deren Heimat zahlen

 | Lesedauer: 2 Minuten
Behandlung in der Türkei und auf dem Balkan – Deutsche benachteiligt

Deutsche Krankenversicherungen müssen für Familienmitglieder ausländischer Arbeitnehmer die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen bezahlen – selbst wenn diese gar nicht in Deutschland wohnen, sondern in ihrem Heimatland. Das gilt sogar für viele Eltern von in Deutschland krankenversicherten Ausländern aus der Türkei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens.

Diese bisher weithin unbekannte Ausweitung der kostenlosen Mitversicherung wurde in dieser Woche vom Parlamentarischen Staatssekretär Franz Thönnes (SPD) aus dem Bundesgesundheitsministerium auf Grund einer Anfrage der Abgeordneten Erika Steinbach (CDU) enthüllt.

Im Namen der Bundesregierung bestätigte der Staatssekretär: In der Türkei, in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro lebende Eltern eines in Deutschland krankenversicherten ausländischen Arbeitnehmers haben Anspruch auf Leistungen aus der Krankenversicherung. Der Kreis der Anspruchsberechtigten richte sich nach den Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaates der Familienangehörigen. Grundlage seien, so Thönnes, ein deutsch-türkisches Abkommen vom 30. April 1964 sowie ein deutsch-jugoslawisches Abkommen vom 12. Oktober 1968.

Frau Steinbach fordert jetzt, diese Bevorzugung ausländischer Familieangehöriger in der kostenlosen Mitversicherung deutscher Krankenkassen abzuschaffen: „Deutschen Krankenversicherten ist die Einbeziehung von Eltern in die Familienmitversicherung verwehrt.“ Bei Deutschen dürften nur Ehegatten, Lebenspartner und Kinder beitragsfrei in die Familienversicherung aufgenommen werden.

So funktioniert laut Thönnes die Hilfe: Die in den erwähnten Staaten lebenden Familienangehörigen erhalten im Krankheitsfall zunächst Leistungen der Krankenversicherung des Wohnsitzstaates. Die Kosten werden anschließend von der deutschen Versicherung erstattet. Das geschehe je Familie in monatlichen Pauschbeträgen, die jährlich vereinbart würden. Die Eltern eines Versicherten seien anspruchsberechtigt, wenn sie im Wohnsitzstaat nicht selbst auf Grund einer eigenen Versicherung oder der Versicherung einer anderen Person leistungsberechtigt sind und der Versicherte ihnen gegenüber unterhaltspflichtig ist. In der Türkei habe sich der vereinbarte Monatspauschbetrag für die Betreuung einer Familie 1999 auf umgerechnet 17,75 Euro belaufen. Wohnten die Angehörigen in Deutschland, ist es erheblich teurer. Die Gesamtsumme, wie viel die deutschen Krankenkassen jährlich auf Grund dieser Regelungen in das Ausland zahlen, nannte der Staatssekretär nicht.

MEHR ZUM THEMA GESETZLICHE KRANKENKASSE

Nach Ansicht von Frau Steinbach muss diese Ungleichbehandlung „im Zuge der Umstrukturierung des Gesundheitswesens für ein Sparprogramm beseitigt werden“. Staatssekretär Thönnes betont dagegen, die Bundesregierung plane „insoweit“ keine Änderung der Abkommen mit der Türkei und des ehemaligen Jugoslawien.

Außerdem kritisiert Frau Steinbach, dass die Bundesregierung das Gesamtvolumen für diese Versicherungsausgaben verschweigt: „Die Zahlen müssen auf den Tisch.“

                                                                                                                        Vollständiges Impressum

Erschreckend: Wie Fluorid unser Bewusstsein beeinflusst……………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 9:10 am

Erschreckend: Wie Fluorid unser Bewusstsein beeinflusst

Erschreckend: Wie Fluorid unser Bewusstsein beeinflusst

Die tägliche Dosis – Fluorid

Heutzutage finden wir Fluorid in fast allen Lebensmitteln, Zahncremes und wer weiß wo noch überall. Diese Chemikalie ist ein extrem schädliches Neurotoxin, welches unser Leben immer mehr beeinflusst, ohne dass wir es merken. Fluorid wurde zunächst nur für die Reinigung der Zähne verwendet.

Nun zieht diese Chemikalie immer weitere Kreise in unserer Gesellschaft. Dieses Neurotoxin hat erschreckende Auswirkungen auf unseren Körper. Doch wenn Fluorid so schlecht für uns ist, warum steckt es dann in unserem Wasser, Essen und Zahnpasta? Hier kann man auch die Frage des freien Willens anführen, den wir ja angeblich haben.

Fluorid im Trinkwasser

Die Chemikalie hat viele mögliche Nebenwirkungen auf den Körper. Wie oben schon erwähnt, ist Fluorid ein extrem schädliches Neurotoxin und kann sogar das Gehirn schädigen. In Deutschland hat man sich gegen eine Fluoridierung des Wassers entschieden, dennoch befinden sich geringe Mengen Fluorid in unserem Leitungs- und Trinkwasser.

Wichtig zu erwähnen ist, dass sich Fluorid in den Knochen ablagert und auch dort bleibt. Außerdem gibt es auch in Deutschland sehr viele Lebensmittel die Fluorid enthalten. In Amerika und sogar in Teilen der Schweiz, wird diese Chemikalie zur Reinigung des Wassers und zur Vorbeugung von Karies ins Leitungswasser gegeben.

(Neben)Wirkungen

Das Neurotoxin wirkt sich auch auf das gesamte Gewebe im Körper aus. In einer wissenschaftlichen Untersuchung mit knapp 500 Seiten, wird Fluorid als endokriner Disruptor beschrieben, der Knochen, Gehirn, Schilddrüse, Zirbeldrüse und sogar den Blutzuckerspiegel beeinflussen kann.

Es existieren bereits über 34 menschliche Studien und 100 Tierstudien, die Fluorid mit Hirnschäden, einschließlich einem niedrigen IQ bei Kindern verknüpfen. Des Weiteren gibt es einige Studien die gezeigt haben, dass Fluorid-Toxizität zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen kann.

Neuste Erkenntnisse über Fluorid

Neue Studien deuten darauf hin, dass Fluorid unser Bewusstsein und unseren Handlungswillen unterdrücken kann. Dies geschieht, weil die Chemikalie unsere Zirbeldrüse verkalkt.

Diese befindet sich im Gehirn und ist die Verbindung zwischen dem Körper und Geist. Somit hat sie direkten Einfluss auf unsere Willenskraft. Außerdem regelt sie unseren Wach-Schlaf-Rhythmus, da sie für die Umwandlung von Serotonin (am Tag) und Melatonin (in der Nacht) zuständig ist.

Fluorid ist so schädlich, weil es die natürlichen Funktionen der Zirbeldrüse stört, indem der Wirkstoff die Innenwände verhärtet. Esoteriker glauben, dass es sich hierbei um das dritte Auge handelt und es durch die Vergiftung von Fluorid so schwer ist, dieses zu öffnen. Das ist erschreckend, da wir nichts davon mitbekommen.

* Quelle: https://books.google.de/  (Ab S. 88)

Der Schlüssel zum Erfolg

Wasserionisierer

Zum Glück gibt es Möglichkeiten den Körper von Fluoriden zu befreien und ihn dagegen zu schützen. Eine davon ist ein Wasseraufbereitungssystem. Dadurch können wir Fluoride aus unserem Leitungswasser filtern. Da diese meist mit hohen Kosten verbunden sind, genügt ein Trinkwasser-Ionisator (Filter).

Dieser filtert mit Hilfe der Elektrolyse (Trennung von Kationen und Anionen), alle giftigen Stoffe aus dem Trinkwasser und wir erhalten basisches Wasser. Ein weiterer Vorteil der Ionisatoren ist, dass nicht nur Fluoride ausgefiltert werden, sondern auch andere giftige Stoffe (Magnesium und Kalzium bleiben erhalten).

Es ist wichtig darauf zu achten, dass dieser Ionisierer einen aktivierten Aluminiumoxidfilter hat.

Es gibt hierzu auch eine kritische Betrachtungsweise, auf die wir kurz eingehen möchten. Die Anionen sind ein entscheidendes Element wenn es um die Verwertung der Kationen geht. Das heißt, dass bei langfristigem Konsum von basischen Wasser ein Ungleichgewicht in unserem Organismus entstehen kann, welches mit Ablagerungen im Körper verbunden ist.

In der Medizin spricht man vom so genannten Säure-Basen-Haushalt. Diesen Haushalt sollte man auf jeden Fall in Balance halten. Da sich mittlerweile unsere Ernährungsweisen stark verändert haben, ist der Körper meist übersäuert. Eine Ernährung von 80 % basischen Lebensmittel und 20 % säurehaltigen Lebensmitteln, wird von Ernährungsexperten empfohlen.

Unsere Empfehlung

Viele Menschen benutzen Wasserionisierer und finden diese klasse und auch hilfreich. Allerdings sollte man sein Säure-Basen-Haushalt in Balance halten. Am besten funktionieren hier Monatskuren.

Das bedeutet, wir trinken für einen Zeitraum von 21 – 30 Tagen nur basisches Wasser und danach wieder ungefiltertes. Durch diese Kur können wir unseren Körper wieder ins Gleichgewicht bringen und die Übersäuerung neutralisieren. Diesen Vorgang am besten Quartalsweise wiederholen.

Selen

Die andere Möglichkeit ist Selen. Da es sehr wichtig ist, den Körper von Fluoriden zu reinigen, bietet sich Selen als Alternative an. Selen beseitigt Fluorid nicht nur, es schützt die Zellen sogar davor.

Eine Studie die im Laboratory of Neuro Biology in Indien durchgeführt wurde besagt, dass die Einnahme von Selen oder selenreichen Lebensmitteln dazu beitragen können, die Schäden an Neuronen zu regenerieren und die Beeinflussung von Fluorid auf unser Gehirn zu minimieren.

Selenreiche Lebensmittel sind Pilze, Brokkoli, Blumenkohl, Spargel und Tomaten.

Curcumin

Curcumin ist der Wirkstoff, der in Kurkuma (Curcuma) enthalten ist. Eine Studie, die Anfang 2014 veröffentlicht wurde, befasste sich mit der Auswirkung von Curcumin auf Körperzellen.

Es zeigte sich, dass der regelmäßige Verzehr von Kurkuma bzw. Curcumin nicht nur vorhandene Fluoride eliminieren, sondern auch neu aufgenommenes Fluorid daran hindert, die Zellen anzugreifen.

Curcumin wirkt dabei auf unterschiedliche Weise. Zunächst ist es selbst ein äußerst starkes Antioxidans, das vor fluoridbedingten Zellschäden durch freie Radikale schützen kann.  Des Weiteren fördert Curcumin die Herstellung von Glutathion.

Da Fluoride im Körper und besonders im Gehirn über freie Radikale Schäden anrichten, konnte in der o.g. Studie beobachtet werden, wie Curcumin bereits nach einem Monat deutliche Wirkung zeigte und den oxidativen Stressreduzieren konnte.



 


Quellen

https://www.zentrum-der-gesundheit.de

  Vollständiges Impressum

Fertighausquote in Deutschland steigt erstmals auf über 20%………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:12 am

Fertighausquote in Deutschland steigt erstmals auf über 20%
12. Juni 2019

Fertighausquote in Deutschland steigt erstmals auf über 20%

Massivbau oder Fertighaus? Diese Grundsatzfrage spaltet viele Häuslebauer. Das Lager der Fertighäuser ist dabei zwar in der Minderheit, gewinnt aber zunehmend an Unterstützern. Im ersten Quartal 2019 hat sich erstmals mehr als jeder fünfte Käufer für ein Haus in Fertigbauweise entschieden.

Massivbau oder Fertighaus? Diese Grundsatzfrage spaltet viele Häuslebauer. Das Lager der Fertighäuser ist dabei zwar in der Minderheit, gewinnt aber zunehmend an Unterstützern. Im ersten Quartal 2019 hat sich erstmals mehr als jeder fünfte Käufer für ein Haus in Fertigbauweise entschieden.

Fertighausquote in Deutschland steigt erstmals auf über 20%

Erstmals entscheiden sich mehr als 20% der Baufamilien für ein Fertighaus: Im ersten Quartal 2019 kletterte der Anteil der Fertighäuser bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf 20,9%. Das geht aus einer Meldung des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.

Spitzenreiter Baden-Württemberg

In den Jahren 2017 und 2018 lag die Fertigbauquote noch knapp unter 20%. Regional gibt es große Unterschiede in der Beliebtheit von Fertighäusern. Am beliebtesten ist die Fertigbauweise mit einem Marktanteil von 39% in Baden-Württemberg. Platz 2 der Bundesländer mit den höchsten Fertighausquoten ist Hessen mit einem Anteil von 30,9%.

Kurze Bauzeiten und bewährte Energiekonzepte

Vor allem zukunftsfähige Energiekonzepte machen moderne Fertighäuser attraktiv. Viele der Häuser erfüllen die Förderkriterien der KfW-Bank für umweltschonendes Bauen und sorgen zudem dafür, dass Energie für Baufamilien in Zukunft bezahlbar bleibt. Auch die kurze Bauzeit schätzen viele Bauherren. Durch sie können sich Baufamilien frühzeitig ganz darauf konzentrieren, ihr Haus zu ihrem Zuhause zu machen. Nach dem Aufbau des Hauses in ein oder zwei Tagen kann direkt mit dem Innenausbau gestartet werden und das Zuhause nach dem eigenen Geschmack gestaltet werden. (mh)

Bild: © benik.at – stock.adobe.com

Vollständiges Impressum

 

Berlin enteignet erstmals einen Immobilienbesitzer…………………

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:09 am

Berlin enteignet erstmals einen Immobilienbesitzer
12. Juni 2019

Berlin enteignet erstmals einen Immobilienbesitzer

Die Diskussion um die Enteignung von Wohnimmobilien erhält neues Futter. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Berlin hat erstmals von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Immobilienbesitzer zu enteignen, wenn sie Mietshäuser oder Wohnungen unerlaubt leer stehen oder verfallen lassen.

Die Diskussion um die Enteignung von Wohnimmobilien erhält neues Futter. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Berlin hat erstmals von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Immobilienbesitzer zu enteignen, wenn sie Mietshäuser oder Wohnungen unerlaubt leer stehen oder verfallen lassen.

Berlin enteignet erstmals einen Immobilienbesitzer

Während der Berliner Senat nun Eckpunkte eines Mietengesetzes beschlossen hat, das 2020 in Kraft treten soll, gilt das Zweckentfremdungsverbotsgesetz in Berlin bereits seit April 2018. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat von der darin enthalten Möglichkeit der vorübergehenden Enteignung Gebraucht gemacht. Das geht aus einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) hervor. Betroffen ist ein Mehrfamilienhaus in dem Berliner Bezirk. Der Besitzer soll das Gebäude seit 20 Jahren nicht saniert haben, weswegen es seit Langem unbewohnbar sei.

Versprochene Investitionen ausgeblieben

In Absprache mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung soll das Mehrfamilienhaus nun an einen Treuhänder übergeben und anschließend saniert werden. Die Kosten für die Sanierung trägt das Land Berlin – zumindest vorerst. Dem RBB zufolge hat der Besitzer dem Verwaltungsgericht versprochen, in das Haus zu investieren. Da dies bislang nicht passiert sei, habe der Bezirk Zehlendorf-Steglitz nun beschlossen, die Sanierung zwangsweise durchzusetzen.

Zwangsgelder zeigten keine Wirkung

Der Besitzer konnte zuvor auch durch Zwangsgelder von 10.000 und 20.000 Euro nicht dazu gebracht werden, das verfallene Haus zu sanieren. Deswegen sieht sich das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf nun dazu gezwungen einen Treuhänder einzusetzen und damit erstmals in Berlin eine Immobilie auf Zeit zu enteignen. (mh)

Bild: © bluedesign – stock.adobe.com

Was sich in Sachen Mietendeckel in Berlin tut, lesen Sie hier:

Mietendeckel für Berlin: Senat beschließt Eckpunkte                     

 Vollständiges Impressum

 

Bauzinsen tendieren erneut abwärts……………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:07 am

Bauzinsen tendieren erneut abwärts
13. Juni 2019

Bauzinsen tendieren erneut abwärts

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Ausblick angepasst und die Fed bereitet einen geldpolitischen Kurswechsel vor. Die Bestzinsen für Baufinanzierungen sind vor diesem Hintergrund stark gesunken und nähern sich wieder ihren Tiefstständen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Ausblick angepasst und die Fed bereitet einen geldpolitischen Kurswechsel vor. Die Bestzinsen für Baufinanzierungen sind vor diesem Hintergrund stark gesunken und nähern sich wieder ihren Tiefstständen.

Bauzinsen tendieren erneut abwärts

Die Bestzinsen für Baufinanzierungen entwickelten sich zuletzt leicht unterschiedlich: Die zehnjährigen Zinsbindungen lagen Anfang Mai bei 0,84% und fielen in den folgenden Wochen auf bis zu 0,68%. Die 15-jährigen Zinsbindungen sanken konstant von 1,21% auf 1,08% Anfang Juni. Beide Zinssätze bewegen sich somit nahe an ihren Tiefstständen.

EZB auf der Zinsbremse

In die Zinsentwicklung spielt hinein, dass die EZB den geplanten Zeitraum bis zu einer möglichen Zinserhöhung verlängert hat. Bis mindestens Mitte 2020 will die europäische Notenbank den Leitzins nicht erhöhen. „Die Überraschung über die Ausweitung des Zeitraums bis zu einer Zinserhöhung hielt sich eher in Grenzen“, kommentiert Jörg Haffner, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, diesen Schritt. Die EZB gebe der Konjunktur damit mehr Zeit, die wirtschaftliche Schwächephase der Eurozone zu überwinden.

Fed bereitet Zinssenkung vor

Die Fed unternimmt derweil nach zuletzt längerem neutralen Zinskurs die ersten vorsichtigen Schritte in Richtung Zinssenkung. „Der Kurswechsel des Fed-Chefs wurde vom Anleihenmarkt antizipiert. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen fiel schon in den ersten Junitagen auf ein neues Rekordminus von 0,215%, die zehnjährigen Swapsätze sinken seit Ende Mai kontinuierlich und haben wieder die Tiefststände von 2016 erreicht. Im Moment tendiert der Zins- und Anleihenmarkt also relativ konstant leicht abwärts“, beschreibt Haffner. Ab Sommer könnte dem Experten zufolge eine Zinssenkung in den USA wahrscheinlicher werden. (mh)

Bild: © staras – stock.adobe.com

 Vollständiges Impressum

PropTech-Rekordfinanzierung: McMakler sammelt über 50 Mio. Euro ein………………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:06 am

PropTech-Rekordfinanzierung: McMakler sammelt über 50 Mio. Euro ein
14. Juni 2019

PropTech-Rekordfinanzierung: McMakler sammelt über 50 Mio. Euro ein

McMakler hat die bisherige Rekordfinanzierung eines deutschen PropTechs an Land gezogen. Target Global Israel und Growth Partners (IGP) als Lead-Investoren sowie weitere etablierte Kapitalgeber haben über 50 Mio. Euro in das hybride Geschäftsmodell der Berliner investiert.

McMakler hat die bisherige Rekordfinanzierung eines deutschen PropTechs an Land gezogen. Target Global Israel und Growth Partners (IGP) als Lead-Investoren sowie weitere etablierte Kapitalgeber haben über 50 Mio. Euro in das hybride Geschäftsmodell der Berliner investiert.

PropTech-Rekordfinanzierung: McMakler sammelt über 50 Mio. Euro ein

Frisches Kapital für den Full-Service Immobiliendienstleister McMakler: Der schnell wachsende digitale Immobilienmakler und größte Hybrid-Makler in Deutschland hat sich in seiner Series C Finanzierungsrunde ein Investment in Höhe von über 50 Mio. Euro gesichert. Ergänzt wird die Eigenkapitalfinanzierung durch eine umfangreiche Fremdkapitallinie im zweistelligen Millionenbereich.

Bestandsinvestoren erhöhen den Einsatz

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Target Global, einem frühen Unterstützer von McMakler, und von Israel Growth Partners, dem führenden Spätphaseninvestor in Israel. Mehrere Bestandsinvestoren, darunter Frog Capital, haben an der Finanzierungsrunde ebenfalls teilgenommen.

Hybrider Immobilienmakler

McMakler setzt auf ein hybrides Geschäftsmodell, das Digitalisierung und Aufteilung von Kernkompetenzen mit einer persönlichen, individuellen Betreuung vor Ort verbindet. Und das mit Erfolg: 2018 verfünffacht das Unternehmen sein Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahr, das vermittelte Immobilienvolumen lag bei 400 Mio. Euro. Ziel für 2019 ist, die Schallmauer von 1 Mrd. Euro Transaktionsvolumen zu durchbrechen.

Neues Niveau der Immobilienmaklerei

„Das kontinuierliche und nachhaltige Wachstum des Unternehmens seit Gründung zeigt, dass wir mit unserem Hybrid-Modell auf dem richtigen Weg sind und uns Geschäfts- sowie Privatkunden vertrauen“, sagt Felix Jahn, Gründer und Geschäftsführer von McMakler. „Unser Fokus liegt nach wie vor darauf, ein neues Niveau der Dienstleistungsqualität in die Immobilienmaklerei zu bringen. Mit den neuen Mitteln fühlen wir uns bestens gewappnet, McMakler zu dem führenden Hybrid-Makler in Europa aufzubauen.“

Ausbau von Technologie und Personal

Die neuen Mittel fließen in den weiteren Ausbau der McMakler-Transaktionsplattform und Inhouse-Technologie, in digitale Tools und effiziente Strukturen für einen transparenten und schnelleren Vermarktungsprozess für Verkäufer und Käufer sowie in den weiteren Ausbau der McMakler-Teams in Deutschland, Österreich und Frankreich. Aktuell hat das Berliner PropTech 450 Mitarbeiter, davon 255 eigene Makler an über 100 Standorten und Ballungsgebieten. (mh)

Bild: Die Gründer und Geschäftsführer Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka (v. links), © McMakler, Chris Marxen

     Vollständiges Impressum

Mietendeckel für Berlin: Senat beschließt Eckpunkte………………..

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:04 am

Mietendeckel für Berlin: Senat beschließt Eckpunkte
19. Juni 2019

Mietendeckel für Berlin: Senat beschließt Eckpunkte

Der Berliner Senat hat Eckpunkte für einen Mietendeckel verabschiedet. Demnach dürfen die Mieten für fünf Jahre nicht steigen. Die Wiedervermietungsmiete wird auf die Höhe begrenzt, die der Vormieterhaushalt bezahlt hat. Das Gesetz soll 2020 in Kraft treten und rückwirkend ab 18.06.2019 gelten.

Der Berliner Senat hat Eckpunkte für einen Mietendeckel verabschiedet. Demnach dürfen die Mieten für fünf Jahre nicht steigen. Die Wiedervermietungsmiete wird auf die Höhe begrenzt, die der Vormieterhaushalt bezahlt hat. Das Gesetz soll 2020 in Kraft treten und rückwirkend ab 18.06.2019 gelten.

Mietendeckel für Berlin: Senat beschließt Eckpunkte

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Berliner Senat auf Vorlage von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Eckpunkte für einen Mietendeckel beschlossen. Die Eckpunkte sehen unter anderem einen Mietenstopp für fünf Jahre vor. Das Gesetz soll für alle nicht preisgebundenen rund 1,5 Millionen Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern gelten. Bereits mietpreisgebundene Wohnungen sollen ausgenommen werden.

Gesetz soll rückwirkend gelten

Anhand der beschlossenen Eckpunkte will Lompscher einen Gesetzentwurf erarbeiten und im Oktober 2019 dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Verabschiedung vorlegen. In Kraft soll das Berliner Mietengesetz Anfang 2020 und rückwirkend ab 18.06.2019 gelten. Wie es in der Mitteilung des Senats heißt, wolle man damit verhindern, dass die Mieten noch kurzfristig erhöht werden. Senatorin Lompscher erklärte: „Mit dem neuen Gesetz wollen wir dem gravierenden Mietanstieg der letzten Jahre Einhalt gebieten und den überhitzten Mietenmarkt in Berlin beruhigen.“

Festgelegte Mietobergrenzen

Für alle bestehenden Mietverhältnisse soll künftig ein gesetzlich festgelegter Mietenstopp gelten. Zudem sind Mietobergrenzen vorgesehen, auf die bereits sehr hohe Mieten auf Antrag abgesenkt werden können. Bei Vermietung von Wohnungen darf höchstens die zuletzt vereinbarte Miete aus dem vorherigen Mietverhältnis vertraglich vereinbart werden, sofern diese die jeweils festgelegte Mietobergrenze nicht übersteigt. Neubauwohnungen werden vom Gesetz gänzlich ausgenommen.

Modernisierungsumlagen müssen genehmigt werden

Zudem hat sich der Senat auch auf die Einführung besonderer Genehmigungs- und Anzeigepflichten für Vermieter bei Modernisierungsumlagen verständigt. Demnach brauchen Modernisierungsumlagen, durch die die Bruttowarmmiete um mehr als 0,50 Euro pro m² monatlich steigt, eine Genehmigung. Wirtschaftliche Härtefälle der Vermieter sind auf Antrag zu genehmigen, wenn eine wirtschaftliche Unterdeckung nachgewiesen wird. Laut Eckpunkten können dann im Einzelfall abweichend Mieterhöhungen und höhere Mietvereinbarungen genehmigt werden. Bei Verstößen gegen das Mietengesetz soll es Geldbußen geben.

Last-Minute-Mieterhöhungen vor der Senatssitzung

Medienberichten zufolge sollen die Berliner Mietervereine in den Tagen vor der Senatssitzung eine starke Zunahme von Mieterhöhungen registriert haben. Vermutlich wollten Eigentümer vor Einführung des Mietenstopps noch die Gunst der Stunde nutzen. Von einem Mieter-Run auf die Beratungsstellen wurde berichtet. (tk)

Bild: © pit24 – stock.adobe.com

   Vollständiges Impressum

So sehen Branchenexperten die Zukunft der Immobilienfinanzierung……………..

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 21, 2019 at 7:01 am

So sehen Branchenexperten die Zukunft der Immobilienfinanzierung
13. Juni 2019

So sehen Branchenexperten die Zukunft der Immobilienfinanzierung

Die gewerbliche Immobilienfinanzierung wird immer komplexer und vielseitiger. Banken und Immobilienwirtschaft sehen die Digitalisierung als Chance, Prozesse effizienter zu gestalten. Plattformen teilfinanzieren bereits kleinere Bauvorhaben. Aber wird auch die großvolumige gewerbliche Immobilienfinanzierung eines Tages digital? Darüber haben fünf Experten der deutschen Immobilienwirtschaft diskutiert.

Die gewerbliche Immobilienfinanzierung wird immer komplexer und vielseitiger. Banken und Immobilienwirtschaft sehen die Digitalisierung als Chance, Prozesse effizienter zu gestalten. Plattformen teilfinanzieren bereits kleinere Bauvorhaben. Aber wird auch die großvolumige gewerbliche Immobilienfinanzierung eines Tages digital? Darüber haben fünf Experten der deutschen Immobilienwirtschaft diskutiert.

So sehen Branchenexperten die Zukunft der Immobilienfinanzierung

Fünf Branchenexperten haben in Hamburg kürzlich über die Zukunft der gewerblichen Immobilienfinanzierung diskutiert, moderiert von der Immobilien-Journalistin Susanne Osadnik. Die Teilnehmer waren:

  • Sascha Klaus, Vorstandsvorsitzender der Berlin Hyp
  • Marcus Lemli, CEO Deutschland von Savills
  • Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von DC Developments
  • Martin Rodeck, Innovationsbeauftragter der ZIA und Vorsitzender der Geschäftsführung des Projektentwicklers Edge Technologies in Deutschland
  • Carl von Stechow, Gründer und CIO von ZINSLAND
Die gewerbliche Immobilienfinanzierung steht vor großen Herausforderungen. Aktuelle Zahlen belegen, dass im vergangenen Jahr in den Niederlanden nur noch 65% des Investitionsvolumens über Banken finanziert wurden; immer mehr Kapital kommt von Pensionskassen und Versicherungen. Wie stellt sich die Situation für die Banken in Deutschland dar?

Sascha Klaus: In Deutschland ist die Situation noch nicht so dramatisch, geschätzt werden 20% der gewerblichen Immobilienfinanzierungen nicht von Banken finanziert. Doch auch bei uns drängen Pensionsfonds und Versicherungen in den Markt und sind absolut wettbewerbsfähig, auch wenn man sich die Renditeerfordernisse anschaut. Trotz der fallenden Renditen sind Immobilienanlagen neben Aktien und Festzins noch immer hochattraktiv. Teilweise finanzieren Pensionsfonds und Versicherungen schon komplette Projektentwicklungen als langfristige Kapitalanlage. Neben diesen Playern gibt es aber auch neue, digitale Marktteilnehmer, zum Beispiel Immobilienfinanzierungsplattformen wie Zinsland. Da geht es aber noch primär um Mezzanine- und Equity-Kapital.

Neben dem Wettbewerb untereinander kämpfen die Banken auch mit sinkenden Investitionsvolumina…

Sascha Klaus: Einen wirklichen Einbruch sehe ich in 2019 nicht. Wir erwarten etwas weniger Transaktionsvolumen, aber selbst bei einem Minus von zehn Prozent gegenüber 2018 wäre das noch immer eine enorme Summe. Es gibt auf dem Markt massiven Druck, Wohnungen und Büroflächen zu bauen. Die Nachfrage ist sehr robust und wir erwarten vor Ende 2020 auch keine Zinsanhebung.

Aber viele Unternehmen sind finanziell mittlerweile so gut ausgestattet, dass sie immer seltener zur Bank gehen müssen …

Sascha Klaus: Investoren werden auch in Zukunft Leverage nutzen. Vielleicht nicht um schnell ein Grundstück zu sichern oder mit einem Projekt zu starten, aber Fremdkapital kommt im Projektverlauf immer dazu.

Marcus Lemli: Das stimmt, aber in den letzten zehn bis zwölf Jahren war der Anteil der eigenkapitalstarken Investoren am Gesamtinvestitionsvolumen deutlich größer, als der höher geleveragten Investoren. Pensionskassen und Versicherungen benötigen strukturell eine ganz andere Finanzierung als die mit den hohen Loan to Values.

Martin Rodeck: Es gibt viele eigenkapitalstarke Unternehmen am Markt, die sich ein attraktives Grundstück schnell sichern können. Weil sich die Kapitalwerte in den letzten Jahren aber signifikant erhöht haben, kann das insbesondere inhabergeführte, mittelständische Projektentwickler vor große Herausforderungen stellen, wenn sie hier wettbewerbsfähig bleiben wollen. Crowdinvesting ist da ein interessanter Finanzierungsweg. In der großvolumigen, gewerblichen Immobilienfinanzierung spielt diese Finanzierungsart bisher noch keine große Rolle – das kann und wird sich jedoch vermutlich noch ändern.

Lothar Schubert: Per se ist es ein großer Unterschied, ob ich ein fertiges Gebäude kaufe oder eines bauen will. Immer wieder versuchen uns eigenkapitalstarke Endinvestoren zu überzeugen, unsere Projektentwicklungen nicht mittels Banken zu finanzieren. Für die Teile einer Projektentwicklung, bei der wir den Rahmen genau und kostensicher definieren können, ist das mittels Forward Deal und festgelegten Kaufpreisraten möglich – und das nutzen wir auch. Bei unerwarteten Kostensteigerungen kann ein vermeintlich lukrativer Forward Deal aber auch ein Fluch sein. Aus Erfahrung wissen wir, dass insbesondere bei großen Projekten die Produktentwicklung manchmal noch baubegleitend stattfindet. Bestes Beispiel ist unser Projekt Strandkai in Hamburg mit einem Volumen von 350 Mio. Euro: Die Produktentwicklung, etwa 50% der Summe, kann ich keinem Endinvestor geben, denn wir benötigen Flexibilität in der Finanzierung. Deshalb setzen wir in dieser Phase ausschließlich auf eine klassische Bankenfinanzierung mit professionellen Partnern, die Erfahrung mit komplexen Projektentwicklungen haben. In den Verträgen steht dann auch, dass die Finanzierung im Sinne des Projektes fortentwickelt und gegebenenfalls angepasst wird. Als Projektentwickler werden wir also die Banken als aktiven Partner auch in den nächsten Jahren noch brauchen.

Carl von Stechow: Wir beobachten, dass der Finanzierungsmarkt sehr viel komplexer geworden ist. Sehr viele neue Stakeholder wie Versorgungskassen und Family Offices sind dazugekommen und auch die Finanzierung selbst ist komplexer geworden. Es gibt mittlerweile Mezzanine-Tranchen, Senior Loans, Junior Loans … und selbst innerhalb eines Projektes können phasenabhängig unterschiedliche Finanzierungen mit unterschiedlichen Finanzierungspartnern anstehen. Und genau da greifen wir an, da wir als Plattform alle Finanzierer zusammenbringen und standardisierte Lösungen anbieten können. Wir sind also keinesfalls Konkurrenten der Banken, sondern sehen uns als deren Partner.

Lothar Schubert: Ich habe Plattformen wie Zinsland immer als ergänzenden Baustein einer Projektfinanzierung gesehen, die den Gap zwischen Eigenkapital und den etwa 80% einer Bank schließen, aber nie als Ersatz einer Bank.

Carl von Stechow: Banken zu ersetzen ist auch nicht unser Ziel. Allein schon aufgrund der Mischkalkulation des Zinses wird kein Projektentwickler ausschließlich mit Mezzanine arbeiten wollen, das wäre mit derzeit 8 bis 12%, Bestandsfinanzierungen eventuell noch leicht darunter, viel zu teuer.

Lothar Schubert: Wir arbeiten in der Finanzierung bereits mit Vermittlern zusammen, für die sie marktübliche Provisionen erhalten. Grundsätzlich: Je größer das finanzierte Geld im Risiko steht, um so höher ist der Zins. Die letzten 5%, um ein Projekt zu realisieren, muss in der Regel der Initiator finanzieren. Hinzu kommen etwa 15% vom Mezzanine-Geber, die aufgrund des mittleren Risikos ca. 10% kosten und dann kommt die Bank und nimmt einen Bindungszeitraum und die Marge, insgesamt vielleicht 2 bis 2,5%.

Wird Zinsland je mit großen Projektentwicklern zusammenarbeiten können? Immerhin geht es dabei um enorme Summen …

Carl von Stechow: Digitale Finanzierungsplattformen gewinnen stetig an Zulauf, sowohl von kapitalsuchenden Projektentwicklern und Bestandshaltern auf der Angebotsseite als auch von Investoren, die nach Möglichkeiten einer Immobilienanlage suchen, auf der Nachfrageseite. Wir entwickeln uns mit Zinsland seit unserer ersten Finanzierung vor mehr als vier Jahren in den Produkten, den Größen der Projekte als auch den Tranchen stetig weiter. Die Akzeptanz wächst und damit auch die Summen je Anleger. Die durchschnittliche Gesamtsumme pro Anleger liegt bei knapp 10.000 Euro, auf Projektebene bei über 2.000 Euro. Dabei sind Investitionen mittels Nachrangdarlehen und nach Vermögensanlagegesetz für Privatanleger auf 10.000 Euro pro Darlehensnehmer limitiert, bei dem aufsichtsrechtlichen Produkt Anleihe gibt es andere Begrenzungen. Mit der Anleihe können wir prospektfrei bis zu 8 Mio. Euro teilfinanzieren. Dennoch werden wir zukünftig vor allem erfolgreich in der Zusammenarbeit mit mittelständischen Entwicklern aus der Region sein. Diese haben nicht den gleichen Zugang zu Kapital wie ein etablierter Projektentwickler aus Hamburg oder München. Und das werden wir ändern. Wir arbeiten da bereits mit einigen Banken eng zusammen.

Martin Rodeck: Die Aufgabe der Digitalen Plattformen besteht vor allem darin, für kleinere Projekte lokaler Bauträger in B-oder C-Städten bei den Anlegern ein Vertrauenspolster aufzubauen, da nur schwer an Vergleichsdaten zu kommen ist. Bei Projekten in den Metropolen und/oder bei solchen, die von den bekannteren Projektentwicklern initiiert werden, kann jeder Anleger viel einfacher sofort durch Internetrecherche Marktdaten sowie den Track Rekord der Firma und den Erfahrungsschatz des Teams erkennen und sich die Erfolgschancen des Projekts ausrechnen. Als Finanzierungstool für die Mezzanine-Tranche kann ich mir das grundsätzlich sehr gut auch in der großvolumigeren gewerblichen Immobilienentwicklung vorstellen – solange keine aufsichtsrechtlichen Themen dagegensprechen. 8 Mio. Euro … da wären theoretisch sogar Projekte mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro möglich.

Lothar Schubert: Auffällig ist doch, dass sich größere Projektentwickler bei der Zusammenarbeit mit digitalen Anbietern noch zurückhalten. Für unsere Projektentwicklungen haben wir bislang noch keine Finanzierungsplattform in Anspruch genommen, was auch an bisher den zu geringen vermittelten Volumina je Objekt liegt. Wenn sich diese jedoch jetzt langsam erhöhen und die Plattformen längere Projektlaufzeiten realisieren können, sind sie auch für uns als Mezzanine-Quelle interessant. Die Professionalität des Anbieters gibt dem Anleger die Sicherheit, sich guten Gewissens an größeren Projekten beteiligen zu können.

Makler verkaufen inzwischen nicht nur Immobilien, sie beraten auch umfassend bei Finanzierungsfragen. Wie sehen Sie Herr Lemli die Entwicklung der gewerblichen Immobilienfinanzierung?

Marcus Lemli: Mit der Digitalisierung beschleunigt sich die Änderung der Wertschöpfungsketten. Zum einen gibt es immer mehr Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren. Früher konnte man ein „Stück Haus“ kaufen, heute kann man in die unterschiedlichen Elemente entlang der Finanzierungsstruktur investieren. Zum anderen sehen wir auch eine Auffächerung der Finanzierer- bzw. Investorenseite. Für die nachrangigen Teile der Finanzierung gibt es neue Quellen, zum Beispiel die digitalen Crowdinvesting-Plattformen.

Sascha Klaus: Beim Crowdinvesting mit den eher kleinen Tickets sind wir vorsichtig, da Projekte auch schiefgehen können und die dann den Kleinanleger ungleich härter trifft. Als Bank kann man da auch ein Reputationsrisiko haben.

Carl von Stechow: Wir wollen als vollumfängliche Plattform Ansprechpartner für alle Stakeholder sein und alle Beteiligten aus Finanz- und Immobilienwirtschaft zusammenbringen. Der Zugang zu Privatinvestoren wird künftig nur ein Teil der digitalen Plattformen sein. Auch Banken und alternative Finanzierer wie Family Offices oder Versorgungskassen und Versicherungen werden über Plattformen erreichbar sein. Allerdings werden wir das Finanzierungsgeschäft der Banken nicht komplett übernehmen. Wir optimieren Prozesse und helfen Effizienzpotenziale der involvierten Stakeholder zu heben.

Einmal ganz konkret: welche Prozesse vereinfachen Sie?

Carl von Stechow: Zurzeit programmiert ZINSLAND gemeinsam mit einer Bank eine Software, die dazu dienen soll, das Kredit-Monitoring für alle Marktteilnehmer zu vereinheitlichen – der Austausch von Aktenordnern, der Versand von PDF-Dateien und nicht standardisierte Excel Tabellen gehört dann endlich der Vergangenheit an.

Martin Rodeck: Effizienzsteigerung durch Digitalisierung erhöht die Rendite und ist somit für alle ein Gewinn. Projektentwickler werden zunehmend zu Treibern der Digitalisierung des Finanzierungswesens, indem sie die Banken mit ihren veränderten Ansprüchen konfrontieren.

Sascha Klaus: Die Berlin Hyp hat als erste Bank bereits vor zwei Jahren begonnen in mehrere FinTechs zu investieren. Unser Ziel ist es, modernster Immobilienfinanzierer Deutschlands zu werden und die Digitalisierung der Branche aktiv mitzugestalten. Unsere Vision ist ein Ökosystem, das zusammenwächst. Eine One-Stop-Shop-Lösung können die Zukunft sein. Diese eine Plattform zeigt mir Kaufangebote, hilft mir bei der Bewertung, unterstützt bei der Durchführung und der Finanzierung und vielleicht auch noch bei der Vermietung.

Kann die gewerbliche Finanzierung denn zukünftig 100% digital erfolgen?

Lothar Schubert: Das Feld Projektentwicklung und ihre Finanzierung sind so komplex, dass man regelmäßig zusammen an einem Tisch sitzen muss. Nein, meines Erachtens geht das nicht vollends digital.

Martin Rodeck: Wenn ich ein neues, innovatives Produkt auf den Markt bringen will, zum Beispiel das modernste Bürogebäude Berlins, dann kann ich das nur persönlich mit Interessenten besprechen, das geht bei einer digitalisierten Plattform nicht. Wenn das Produkt aber einmal verstanden und etabliert ist, geht das beim nächsten Investor oder einer Bank, leichter und eines Tages vielleicht auch über eine Plattform.

Marcus Lemli: Trotz aller Digitalisierung sehen wir auch weiterhin einen hohen persönlichen Beratungsbedarf. Dieser wird immer differenzierter die Kapitalsuchenden und die Kapitalgeber zusammenbringen. Unser Geschäft ist es, die ganze Wertschöpfungskette zu verstehen und unser Wissen den Immobilieneigentümern, Projektentwicklern und Investoren zur Verfügung zu stellen. Dabei bewegen wir uns weg von der Marktintransparenz hin zu einem zunehmend klaren Beratungsprozess. Dieser ist bei uns nicht standardisiert und automatisiert, sondern persönlich und individuell.

Martin Rodeck: Technisch wäre eine hundertprozentige Digitalisierung der Finanzierung sicherlich möglich. Je größer das Projekt, desto wichtiger ist den Beteiligten aber der direkte, vertrauensvolle Kontakt und die Beratung auf Basis langjähriger Erfahrung. Insofern wird die gewerbliche Immobilienfinanzierung immer ein Stück weit ein People Business bleiben.

Carl von Stechow: Je mehr die Digitalisierung der Branche voranschreitet, desto mehr werden Investmentplattformen wie Zinsland als vollumfängliches Instrument zur gewerblichen Immobilienfinanzierung von allen Marktteilnehmern eingesetzt werden. (mh)

Bild: © Yucel Yilmaz – stock.adobe.com

Vollständiges Impressum

 

 Mach dein Ding und werde erfolgreich, downloaden und anwenden, Danke für´s Abonnieren….

 

 

BRD Pkw-Maut: Bund muss voreilig abgeschlossene Verträge kündigen……….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 19, 2019 at 12:11 pm

Pkw-Maut: Bund muss voreilig abgeschlossene Verträge kündigen

Nach dem Scheitern der Pkw-Maut hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer veranlasst, Verträge mit einem österreichischen Mautsystem-Anbieter und der Firma CTS Eventim zu kündigen. Auf den Bund könnten nun finanzielle Ansprüche zukommen.

Der Stopp der geplanten Pkw-Maut durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat erste konkrete Konsequenzen. Wie das Ministerium mitteilte, veranlasste Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), zwei bereits geschlossene Verträge mit den Betreibern für die vorgesehene Erhebung und die Kontrolle der Nutzungsgebühr zu kündigen.

Mautsystem-Anbieter könnten Ansprüche gegen den Bund erheben

Die Zuschläge für den österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch und den Ticketverkäufer CTS Eventim hatte das Ministerium im vergangenen Jahr erteilt. Unter anderem aus der Opposition war kritisiert worden, dass so noch vor einer endgültigen Rechtssicherheit Fakten geschaffen wurden. Nach dem Scheitern der Maut könnten auf den Bund nun finanzielle Ansprüche der Unternehmen zukommen.

In einer Pressemitteilung von CTS EVENTIM vom 18. Juni heißt es:

„Gemeinsam mit unserem Partner Kapsch TrafficCom arbeiten wir seit Ende vergangenen Jahres daran, dass die Erhebung der Infrastrukturabgabe planmäßig starten kann. In Abstimmung mit unserem Auftraggeber prüfen wir nun die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf unsere Zusammenarbeit. Unsere Verträge enthalten Schutzbestimmungen, die Vermögensschäden für die Betreibergesellschaft und ihre Gesellschafter vorbeugen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Infrastrukturabgabe nicht eingeführt werden sollte.“

Nach Scheitern der Pkw-Maut: Arbeitsgruppe eingerichtet

Scheuer hatte direkt nach dem Urteil des EuGH am Dienstag eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um finanzielle und organisatorische Folgen zu klären. Wie es aus Regierungskreisen weiter hieß, wurden auch weitere laufende Verfahren und Ausgaben zur Umsetzung der Maut mit sofortiger Wirkung gestoppt.

Europäischer Gerichtshof: Pkw-Maut ist rechtswidrig

Die obersten EU-Richter hatten die Maut für rechtswidrig erklärt, da sie Fahrer aus dem Ausland benachteilige. Hintergrund ist, dass nur Autobesitzer aus dem Inland für Mautzahlungen komplett über eine geringere Kfz-Steuer entlastet werden sollten. Die Maut sollte eigentlich im Oktober 2020 starten.

                                                                                                       Vollständiges Impressum

 

EZB unter Handlungsdruck Von wegen Zinswende: EZB drückt Zins bald noch tiefer………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juni 19, 2019 at 8:26 am

EZB unter Handlungsdruck Von wegen Zinswende: EZB drückt Zins bald noch tiefer
Teilen
  • Startseite
  • Teilen
  • E-Mail
  • Kommentare
  • Mehr
Das Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt

AFPDas Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt

Noch immer lassen viele Sparer ihr Geld zu Niedrigstzinsen auf ihrem Konto liegen, anstatt es zu investieren. Manch einer mag hoffen, dass die Zinsen bald wieder steigen. Doch danach sieht es ganz und gar nicht aus. Im Gegenteil: Es könnte bald sogar noch weiter runter gehen.

Zu Jahresbeginn setzten gut 70 Prozent der befragten Volkswirte darauf, dass die EZB 2019 die Zinswende einläuten wird. Sicher: Große Sprünge erwartete niemand. Aber zumindest den Einstieg in den Ausstieg der aggressiven Geldpolitik.

Auch viele Privatanleger waren sich sicher: Die Nullzinsphase läuft bald aus. Anders kann man es kaum erklären, dass noch immer über 2,5 Billionen Euro an Privatvermögen unverzinst auf Tagesgeldkonten und Sparbüchern liegen. Und heute? Spricht der EZB-Chef über mögliche Zinssenkungen, nicht über Zinserhöhungen. Damit wird klar: Der Sparer wird noch jahrelang ohne Zinsen leben müssen.

Historische Rekorde bei Bundesanleihen

Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist der deutsche Privatanleger bereits einiges gewohnt. Dass langlaufende deutsche Staatspapiere keine Zinsen mehr abwerfen, ist aber selbst für Hartgesottene starker Tobak. Dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gar unter die Nulllinie fällt, ist außerhalb von akuten Krisenphasen noch nie vorgekommen. Und doch haben deutsche Staatspapiere mit Laufzeit bis 2029 in dieser Woche ein historisches Renditetief von minus 0,24 Prozent erreicht. Auf gut deutsch: Wer Finanzminister Scholz sein Geld leiht, muss dafür eine Mitgift mitbringen. Man muss also dafür blechen, dass man sein Geld dem deutschen Staat zur Verfügung stellt. Eine kuriose Situation!

Wie konnte es soweit kommen?

Für die aktuelle Situation sind zwei Faktoren verantwortlich: Zum einen der von US-Präsident Trump angefachte Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt. Er paralysiert viele Anleger und lässt Ängste vor einer neuen Krise aufkommen. Die Anleihenmärkte preisen dabei aktuell ein pessimistischeres Szenario ein als die Aktienbörsen. Dies ist ungewöhnlich, aber durchaus verständlich. Schließlich ist der Handelskonflikt ein ernstzunehmender Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft. Zum anderen sorgen aber auch die Währungshüter für Unmut. Sie haben in den vergangenen Wochen eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen und spielen nun neuerliche Zinssenkungen durch, anstatt sich über eine Zinswende nach oben Gedanken zu machen. Insbesondere die EZB befindet sich dabei in einem Dilemma. Denn sie hat die guten Jahre 2017 und 2018 nicht dafür genutzt, mit der Zinsnormalisierung zu beginnen. Und aktuell hat sie kaum eine andere Wahl, als sich dem Druck der anderen Notenbanken anzuschließen und zumindest den Eindruck zu erwecken, man sei auch bei 0,0 Prozent Leitzins voll handlungsfähig. Dass sie über Zinssenkungen nachdenkt, hat vier Gründe.

Über den Experten

Chris-Oliver Schickentanz ist Chief Investment Officer der Commerzbank AG. Als Gastkolumnist schreibt er seit Januar 2013 an dieser Stelle regelmäßig für FOCUS Online.

Hier geht’s zur FOCUS-Online-Experten-Welt

Faktor 1: Schwaches Wirtschaftswachstum

Die Wirtschaft in der Eurozone schwächelt. Neben den geopolitischen Belastungsfaktoren (vor allem dem Handelsstreit) gibt es dafür auch hausgemachte Gründe: Die Dieselkrise hat die Automobilindustrie ins Mark getroffen und führt dazu, dass Bestellungen und Produktion deutlich gebremst werden. Darüber hinaus verunsichert die Schuldenpolitik in Italien und Frankreich viele Unternehmer, Gelder werden zurückgehalten und nicht investiert. Der Konsument bleibt zwar eine wesentliche Konjunkturstütze, scheint aber auch nicht mehr gewillt zu sein, mehr auszugeben als bisher. Mit Blick nach vorne gibt es zudem zwei erhebliche Risikofaktoren: US-Strafzölle für europäische Autos und Autoteile und ein möglicher harter Brexit. Entsprechend wird die EZB derzeit alles tun, um das fragile Pflänzchen Aufschwung nicht zu gefährden – sprich: die Zinsenbei Null zu belassen und die Fantasie zu beleben, dass man im Zweifel sogar mehr tun könnte.

Faktor 2: Die Inflation kommt nicht in Gang

Trotz Nullzinsen seit mehr als drei Jahren und billionenschwerer Anleihekäufe: die Inflation in der Eurozone will nicht in Gang kommen. Selbst die Abschwächung des Euros hatte bisher nicht den von der EZB gewünschten Effekt auf die Teuerungsrate. Sie krebst – bereinigt um Energie und Nahrungsmittel – bei rund 1 Prozent vor sich hin – weit entfernt vom 2-Prozent-Ziel der EZB. Damit sind die europäischen Notenbanker in ihrem selbst gesetzten Framework zunächst weiter gezwungen, inflationsstimulierende Maßnahmen zu überlegen. Und das bedeutet: Zinssenkungen sind wahrscheinlicher als Zinserhöhungen!

Faktor 3: Die Staatshaushalte machen wieder Sorgen

In den letzten drei Jahren schien die Haushaltsdisziplin in der Eurozone die größten Ängste vor einer neuerlichen Staatsschuldenkrise zu zerstreuen. Doch spätestens seit dem Regierungswechsel in Italien muss sich die EZB mit neuen Tönen (und Schulden) herumschlagen. Auch das wird die Begeisterung für Zinserhöhungen begrenzen.

US Dollar / Euro (USD/EUR)
0,8928 EUR

-0,0002 (-0,02%)

Außerbörslich
  • 1 Tag
  • 6 Monate
  • US Dollar / Euro (USD/EUR) - Finanzen100

Faktor 4: Die US-Notenbank lenkt um

Für die EZB ebenfalls nicht gerade willkommen ist der Strategiewechsel der US-Notenbank. Sie dürfte angesichts der wachsenden Risikofaktoren für die Weltwirtschaft ab dem dritten Quartal die Zinsen senken. Das würde normalerweise den US-Dollar schwächen, da er an Unterstützung durch den aktuell drastischen US-Zinsvorteil verliert. Kein schönes Szenario für die EZB, weil dadurch Wachstum und Inflation eher gedrosselt werden. Entsprechend muss sie hier gegenhalten und zumindest die Fantasie der Anleger hochhalten.

Was heißt das genau?

In Summe rechnen wir im weiteren Jahresverlauf damit, dass die EZB den ohnehin schon deutlich negativen Einlagenzins noch einmal weiter absenken wird. Damit wird klar: eine Zinswende nach oben wird es auf absehbare Zeit, also in den kommenden Jahren, nicht geben. Wir rechnen nun nicht vor 2022 mit einem Zinsschritt der EZB nach oben und damit frühestens 2024/2025 mit wieder auskömmlichen Leitzinsen auf Inflationshöhe. Allerdings sehen wir erhebliche Risiken für diese Prognose. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass uns in drei bis vier Jahren eine normale Rezession ereilt und damit einen weiteren Aufschub der EZB erfordert.

Fazit: Vom Sparer zum Anleger bleibt das Motto

Schon seit 2011 predigen wir, dass Vermögenserhalt nur mit Wertpapieren wie Aktien, Rohstoffen und Immobilien möglich ist. Daran wird sich auch in den kommenden Jahren nichts ändern. Sparbuch und Tagesgeldkontohaben vorerst als Vermögensinstrumente ausgedient. Sie eignen sich nur noch als Liquiditätspuffer, verbrennen aber über die Zeit Kaufkraft. Anleihen sind auf dem aktuellen Renditeniveau ebenfalls keine ernsthafte Anlagealternative. Hier gilt es ebenfalls, vorsichtig zu bleiben.

FOCUS Online gibt Tipps: Vom Sparer zum Aktionär

Am Dienstag hat EZB-Chef Mario Draghi bekräftigt, dass er zu weiteren Maßnahmen bereit ist. Sollte sich der Wirtschaftsausblick nicht bessern, sei eine zusätzliche Lockerung notwendig, sagte er auf der EZB-Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra. Zusätzliche Zinssenkungen und weitere Anleihekäufe seien denkbar, sie gehörten zum Instrumentenkasten der EZB.

Das unterstreicht einmal mehr, dass Sparer vorerst nicht auf steigende Zinsen hoffen sollten und nach Alternativen schauen müssen. Viele Sparer halten die Börse zwar für zu riskant. Sie fürchten, ihr Geld zu verlieren. Wer aber eigene Tipps und Regeln beachtet, minimiert das Risiko und erhöht seine Chancen auf Gewinne. Zu den wichtigsten Regeln gehört, dass man sein Geld langfristig anlegen sollte, das heißt, über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren. Der Grund: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass an der Börse langfristig aufwärtsgeht. Kurzzeitige Rücksetzer werden ausgeglichen. Außerdem ist es wichtig, sein Geld breit zu streuen. Man sollte sein Geld über möglichst viele Branchen und Länder verteilen. Das geht am einfachsten mit ETFs. Lesen Sie hier Tipps eines Vermögensberaters. Er erklärt, wie man die ersten 1000 Euro an der Börse richtig investiert. Auf welche Regeln es an der Börse ankommt, erklärt Dirk Müller hier. Müller arbeitete viele Jahre als Aktienhändler. Wie ein Sparplan funktioniert, erfahren Sie hier.

Vollständiges Impressum

 

%d Bloggern gefällt das: