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So sprechen Händler ihre Kunden noch gezielter an………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 16, 2017 at 2:30 pm

Es wird immer schwieriger, im Marketing-Dschungel zu potenziellen Kunden durchzudringen. Wie Unternehmen Geomarketing nutzen können, um dieses Problem zu lösen.

Geomarketing - scale11

Das Startup wingu hilft seinen Kunden dabei, ihre Inhalte ortsexklusiv auszustrahlen.

Wo sind meine Kunden?

Begleitet von latentem Magenknurren schlendert man die Straße entlang und hält Ausschau nach dem nächsten Laden, um seinen Hunger zu stillen. Plötzlich vibriert das Smartphone: Das Café um die Ecke bietet einen Lunch-Deal mit extra Getränk an. Wer sagt da noch Nein?

Wer Produkte oder Dienstleistungen verkaufen will, muss nicht nur wissen, wer seine Kunden sind. Vor allem muss er wissen, wo sie sind. Das ist bei Weitem keine neue Erkenntnis in der Marketing-Welt. Bekannte US-Unternehmen wie McDonalds oder Walmart setzen schon seit Jahren auf Standortdaten, um ihre Kunden nicht nur zur richtigen Zeit, sondern eben auch am richtigen Ort zu erreichen. Mithilfe von geografischen und soziodemographischen Daten und Bewegungsprofilen locken sie potenzielle Kunden mit personalisierten Angeboten in die nächstgelegene Filiale.

In Deutschland steckt diese Art des Marketings noch in den Kinderschuhen – hat aber mindestens genauso viel Potenzial wie in den Staaten. Die Hamburger Proximity-Plattform wingu hat sich auf die Erstellung, Ausstrahlung und Analyse von ortsrelevanten Inhalten spezialisiert.

Worauf müssen Unternehmen achten, die Geomarketing in ihre Marketing-Strategie aufnehmen wollen?

Content Kontext ist King

Die „One Message fits all“-Herangehensweise ist schon lange veraltet. Kunden möchten heute personalisierte Botschaften erhalten, die zu ihren Interessen und Bedürfnissen passen. Wer auf Geomarketing setzt, muss außerdem darauf achten, dass Inhalte positions- und minutengenau sowie ortsexklusiv erscheinen – denn die neue Form des Contents ist kontextabhängig.

„Die neue Konsumenten-Generation, deren Erwartungshaltungen und Bedürfnisse wir befriedigen müssen, ist von permanenter Konnektivität geprägt. Sie ist es gewohnt, zu jeder Zeit, an jedem Ort mit dem Smartphone Zugriff auf Informationen zu haben. Location based Content bietet hier Chancen für echten Service, weil wir die jeweiligen Situationen der Passanten und Leser berücksichtigen. Wir wissen, wo sie sich gerade befinden, wir wissen, was sie gerade sehen, hören, eventuell riechen. Darauf müssen wir eingehen“, so Michael Wolf, Gründer von wingu über die Möglichkeiten, ortsspezifische Inhalte punktgenau zu personalisieren und in den richtigen Kontext zu setzen.

„Unser Ziel muss es sein, die Momente der Kaufabsicht unserer potenziellen Kunden zu identifizieren und mit ortsspezifischen Inhalten und Services besondere Erlebnisse zu schaffen“, so Wolf weiter. Aber wie bringen Marketers ihre Botschaften denn nun an den Kunden?

Wie Unternehmen Geomarketing in ihre Gesamtstrategie integrieren

Was sich nach großem Aufwand anhört, ist tatsächlich nicht so kompliziert wie gedacht. Mit wingus Software können Kunden ihre Inhalte selbst mit bestimmten Location-Triggern, wie Beacons, Eddystone, NFC, QR-Code oder Geofence, verknüpfen. Positionsgenau und in fest definierten Zeiträumen wird der Content dann auf Smartphones oder andere mobile Geräte von potenziellen Kunden versendet. „Wir haben uns bewusst für eine Bandbreite verschiedener Technologien entschieden. Auf wingu ist es zum Beispiel möglich, Location based Content an Beacons am Regal eines Supermarktes und gleichzeitig an eine Geofence-Zone auf dem Festival-Gelände zu verknüpfen. Dieser Trigger-Mix ermöglicht, dass jeder je nach Anwendungsfall und Einsatz seine Zielgruppe auch wirklich erreicht.“

Geomarketing auf der scale11

wingu-Team CEBIT - scale11

Das wingu-Team bei der scale11 2017: Michael Wolf (Gründer), Harriet Oerkwitz (PR & Marketing) und Moritz Dreger (Account Manager) konnten sich qualifizierte Leads, Medienpräsenz und spannende Kontakte sichern.

Wie einfach Location based Content mit ihrer Lösung zu integrieren ist, hat wingu auch im Startup-Bereich der CEBIT, der scale11, demonstriert. Ohne technische Vorkenntnisse konnten Messebesucher ihre Lösung bedienen und sich kreativ ausleben.

„Wir waren von der Dynamik in der Startup-Szene positiv überrascht. Wir stellen fest, dass sich etablierte Unternehmen auch mit jungen Technologie-Unternehmen austauschen und positionieren wollen. So profitieren alle vom jeweiligen Development-Vorsprung“, berichtet Michael Wolf von der scale11 2017.

Ab 2018 ist die scale11 Teil des neuen Messe-Formats d!tec, bei der disruptive Startup-Ideen auf erfahrene Branchenveteranen treffen. Jetzt Tickets sichern!

Artikelbild: EyeEm.com
Bild wingu: wingu AG

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Wikipedia / Wechsel (Urkunde) Wertpapier ( Scheck, Papiergeld, Buchgeld, Giralgeld)…….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 15, 2017 at 9:30 am

Der Wechsel ist, wirtschaftlich betrachtet, wie der Scheck ein Wertpapier des Zahlungs- und Kreditverkehrs. Anders als Banknoten und Münzen ist der Wechsel kein gesetzliches Zahlungsmittel. Eine Verpflichtung zur Annahme von Wechseln besteht bei der Bezahlung einer Entgeltforderung nicht. Ein Wechsel wird zur Berichtigung einer Verbindlichkeit im Zweifel nur erfüllungshalber und nicht an Erfüllungs statt geleistet.

Der Wechsel hat im täglichen Geschäft und als Bestandteil der Mittelstandsfinanzierung an Bedeutung verloren und kommt mittlerweile nur noch in sehr geringer Stückzahl vor, sodass Banken dieses Geschäft teilweise eingestellt haben und der Wechsel in der Ausbildung von Bankkaufleuten kein Lehrgegenstand mehr ist. Der Grund für den Bedeutungsverlust des Wechsels ist zum einen darin zu sehen, dass es nicht gelungen ist, den Wechsel „maschinenfähig“ zu machen. Wegen seiner Urkundeneigenschaft lässt sich der Wechsel nur durch hohen Personaleinsatz abwickeln. Hinzu kommen neue wirkungsvolle Arten des Zahlungsverkehrs, insbesondere die Überweisung, die Debit– und die Kreditkarte, durch die sich die Vorteile des Wechsel mit Gesichtspunkten der Automatisierung und der Rationalisierung der Bankenwelt in Einklang bringen lassen. Zum anderen führte auch der Wegfall des Rediskonts als günstige Refinanzierungsquelle dazu, dass das Diskontgeschäft(kurzfristige Kreditgewährung durch Banken auf Basis von Wechseln) bedeutungslos wurde.

Einen Wechsel, der vom Aussteller (Trassant) an den Wechselnehmer (Trassat) geschickt wird, nennt man Tratte oder auch Rimesse (fälschlich Remesse, aus dem Italienischen rimessa und Französischen Remise ‚Zurücksendung‘[1]). Jedoch ist diese Bezeichnung (außer in der Schweiz) heute kaum noch gebräuchlich. Wechsel, bei denen der Aussteller und der Bezogene personengleich sind, heißen Solawechsel (Eigenwechsel).

Grundgeschäft, Anweisung

Der Wechsel ist ein schuldrechtliches Wertpapier. Er ist eine besondere Ausformung der bürgerlich-rechtlichen Anweisung. Durch die Ausstellung eines Wechsels wird ein Drei-Personen-Verhältnis begründet, das eine doppelte Ermächtigung enthält:

  • Der Bezogene wird durch den Wechselaussteller ermächtigt, im eigenen Namen auf dessen Rechnung an den Begünstigten Geld zu leisten;
  • Der Begünstigte wird vom Aussteller ermächtigt, das Geld auf dessen Rechnung im eigenen Namen einzuheben.

Wechsel

Das Grundgeschäft ist das Geschäft, aufgrund dessen der Wechsel angenommen und ausgestellt wird. Der Bezogene wird nicht ohne Rechtsgrund auf Rechnung des Ausstellers an den Begünstigten leisten. Der Bezogene beabsichtigt durch die Auskehr der Geldsumme an den Begünstigten die Berichtigung einer Verbindlichkeit gegenüber dem Aussteller (z. B. einer Kaufpreisschuld) oder die Gewährung eines Darlehens (Kreditwechsel). Der Aussteller wird dem Begünstigten nicht ohne Rechtsgrund eine Geldsumme auf seine Rechnung zuwenden lassen. Auch der Aussteller bezweckt durch Zahlung einer Geldsumme mittels des Bezogenen an den Begünstigten die Berichtigung einer Verbindlichkeit gegenüber dem Begünstigten oder die Gewährung eines Darlehens. Das Rechtsverhältnis, auf Grund dessen der Bezogene die Zahlungspflicht des Ausstellers auf dessen Rechnung wahrnimmt, heißt Deckungsverhältnis. Das Schuldverhältnis, auf Grund dessen der Aussteller mittels des Bezogenen dem Begünstigen eine Geldsumme zukommen lassen möchte, heißt Valutaverhältnis. Zwischen dem Bezogenen und dem Begünstigten spricht man von Vollzugs-, Zuwendungs- oder Einlösungsverhältnis.

Nach Annahme des Wechsels durch den Bezogenen (Art. 28 Abs. 1 WG) erstarkt die in der Wechselurkunde verbriefte doppelte Ermächtigung zu einem abstrakten Schuldversprechen zwischen dem Bezogenen und dem Begünstigten. Hat der Aussteller den Wechsel beim Remittenten in Zahlung gegeben, ohne dass der Bezogene den Wechsel akzeptiert hat, so haftet der Aussteller auf die Geldsumme neben der Schuld aus dem Deckungsverhältnis zusätzlich (und abstrakt) aus (Art. 9 Abs. 1 WG), es sei denn, der Aussteller hat diesen Rückgriffsanspruch ausgeschlossen.

Zahlt der Bezogene die Wechselsumme an den Begünstigten aus, wird er in deren Höhe von einer Schuld aus dem Deckungsverhältnis gegenüber dem Aussteller befreit. Die Gläubigerstellung eines durch die Annahme eines Wechsels entstandenen abstrakten Schuldversprechens kann anzahlungshalber eingeräumt werden. Gibt der Aussteller den Wechsel seinerseits in Zahlung, so wird seine Entgeltschuld aus dem Valutaverhältnis, auch wenn der Bezogene den Wechsel angenommen hat, erst mit der Zahlung des Bezogenen an den Begünstigten getilgt. Das ist damit zu erklären, dass der Begünstige aus einem angenommenen Wechsel sich nur der Verität und nicht der Bonität seiner Forderung aus dem abstrakten Schuldverhältnis sicher sein kann. Zusätzlich hat der Remittent noch eine Bonitätssicherung, in dem zusätzlich zu der Forderung aus dem Deckungsverhältnis der Aussteller dem Remittenten aus dem Wechsel für die Zahlung des Wechsels haftet; diese Haftung ist unabdingbar (Art. 9 WG).

Zahlungsmittel

Ein einmal angenommener Wechsel kann wegen seiner guten Umlauffähigkeit (Indossierung, gutgläubiger Erwerb) gut als Zahlungsmittel verwendet werden. Selbst ein noch nicht angenommener Wechsel eignet sich wegen der Annahmehaftung des Ausstellers dafür. Kann z. B. ein Käufer seine Kaufpreisschuld nicht in bar zahlen, weil er kein Geld hat, so kann er auch einen vom Verkäufer ausgestellten Wechsel annehmen. Anzahlungshalber ist der Verkäufer dann Gläubiger eines durch Annahme des Wechsels begründeten abstrakten Schuldverhältnisses. Durch Indossierung des Wechsels kann er mit dem Wechsel seinerseits zahlen.

Der Aussteller (in der Regel ist das der Gläubiger, hier auch Trassant genannt) weist seinen Schuldner, hier auch Bezogener (Trassat) genannt, im Wechsel an, zu einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort den im Wechsel genannten Betrag zu zahlen. Solange der Wechsel noch nicht vom Schuldner (quer-)unterschrieben wurde, nennt man ihn Tratte (von lat. trahere = „ziehen“). Hat der Schuldner die Anweisung durch seine Unterschrift akzeptiert, nennt man den Wechsel auch Akzept. Unterschreibt er das Wechselformular, bevor der Aussteller es vollständig ausgefüllt hat, spricht man von einem Blankoakzept.

Der Inhaber kann den Wechsel an Dritte weitergeben und ihn somit seinerseits als Zahlungsmittel verwenden. In diesem Fall muss vom Inhaber (Indossant) die Weitergabeerklärung (das Indossament) auf der Rückseite des Wechsels festgehalten werden. Der Wechselnehmer (Remittent oder Indossatar) erwirbt damit die vollen Rechte an dem Wechsel. Eine solche Weitergabe kann beliebig oft erfolgen.

Bei Fälligkeit wird der Wechsel meist nicht direkt dem Schuldner zur Zahlung vorgelegt, sondern dessen Hausbank (die im Wechsel angegebene Zahlstelle) zur Einlösung übermittelt.

Kreditmittel

A = Bezogener, B = Aussteller, C = Begünstigter

Die wirtschaftliche Hauptfunktion des Wechsels ist heute die Kreditfunktion, wobei hier zwei Konstellationen vorkommen: Handelswechsel und Kreditwechsel. Für folgende Beispiele gilt: A = Bezogener, B = Aussteller, C = Begünstigter

Handelswechsel

Beim Handelswechsel fußt die Kreditfunktion darauf, dass sehr häufig ein Wechsel erst auf Sicht oder zu einem bestimmten Fälligkeitszeitpunkt zu zahlen ist. Wirtschaftlich gewährt der Aussteller dem Bezogenen einen Kredit. Weil Kredite im Geschäftsverkehr nicht umsonst vergeben zu werden pflegen, kann die Wechselsumme auch verzinst werden.

Bsp.: A kauft von B Waren. A zahlt dabei nicht bar, sondern akzeptiert einen von B ausgestellten Wechsel, der besagt, dass A binnen in der Regel drei Monaten einen bestimmten Betrag an C zu zahlen hat. C ist derjenige, dem B wiederum Geld schuldet. Anstatt bei C bar zu bezahlen, gibt B den Wechsel an C. C hat nun ein Wertpapier in Händen, das eine Forderung gegen A verbrieft (d. h. zum Inhalt hat).

Kreditwechsel (Finanzwechsel)

Eine Kreditfunktion hat der Wechsel auch dann, wenn der Bezogene den Wechsel deshalb annimmt, um dem Aussteller eine Forderung aus dem abstrakten Schuldverhältnis zu verschaffen. Das Deckungsverhältnis besteht dann in einem Darlehensvertrag.

Bsp.: A nimmt bei B (Bank) Kredit auf, indem B einen von A ausgestellten Wechsel akzeptiert. B gibt hierbei ihr Akzept, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. A kann nun den Wechsel an einen Dritten, C, als Zahlungsmittel weitergeben. Jedoch verpflichtet sich A dazu, für eine entsprechende Deckung auf dem Konto zu sorgen.

Wechseldiskontgeschäft

Ferner kann ein Wechsel bereits vor seiner Fälligkeit bei einer Bank diskontiert werden; das heißt, er wird vorzeitig gegen einen Zinsabschlag (Diskont) ausgezahlt. Außer dem Diskont beanspruchen die Banken (nicht die Landeszentralbanken) manchmal auch eine Gebühr, die Diskontprovision. Sie wird wie die Zinsen vom Wechselbetrag berechnet. Dieses Geschäft hat jedoch seit der Abschaffung der Möglichkeit des Rediskonts (günstige Refinanzierung bei der Bundesbank auf Basis von diskontierten Wechseln) an Bedeutung verloren.

Sicherungsmittel

Die Sicherungsfunktion des Wechsels ergibt sich aus dem rechtlichen Hintergrund. So ist es bedeutsam, dass mit der Unterschrift des Ausstellers, des Bezogenen, ggf. des Bürgen und ggf. in der Folge alle möglichen Indossanten (der Indossant kann seine Haftung allerdings ausschließen, wenn er seiner Unterschrift die Worte „Ohne Haftung“ hinzufügt) des Wechsels, praktisch aus der Beweispflicht für das tatsächliche Existieren eines Schuldverhältnisses entlassen sind. Selbst wenn der Schuldner nicht vereinbarungsgemäß zahlt, hat der Wechselinhaber eine gute Chance, dennoch zu seinem Geld zu kommen. Wobei man einschränkend sagen muss, dass die zivil- und strafrechtlichen Haftungen hoch sind, dass man jedoch von Konkursfirmen nichts mehr erwarten darf. So ist er zum Beispiel bei einem indossierten Wechsel berechtigt, von seinem Vorgänger Zahlung zu verlangen, wenn nicht die Indossamenten-Haftung ausgeschlossen wurde. Auch eine gerichtliche Vollstreckung ist mit einem Wechsel in kürzerer Zeit zu erreichen, weil ja, wie oben angeführt, eine Prüfung des Anspruchs entfällt. In dem Fall, dass ein Wechsel notleidend wird, sollte innerhalb von zwei Werktagen Wechselprotest (bei einem Notar) erhoben werden. Der häufigste Protestgrund dürfte wohl mangels Zahlung sein. Daneben kann aber auch wegen Nichtannahme eines gezogenen Wechsels protestiert werden.

Ein nicht eingelöster und protestierter Wechsel kann im Rahmen der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens als Nachweis über die Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners dienen.

Besonders bei schlechten Schuldnern reicht die Sicherungsfunktion des Wechsels allein dem Wechselnehmer oft nicht aus. In einem solchen Fall wird sie um eine Bürgschaft (Aval), die auf dem Wechsel vermerkt werden muss, oder um eine Bankgarantie ergänzt.

Liquiditätsmittel

Durch Einlösung bei einer Bank erhält man abzüglich des Diskonts den Betrag ausgezahlt.

Handhabung des Wechsels

  1. Ausstellung: Der Aussteller zieht auf jemanden einen Wechsel. Dieser ist nun der Bezogene. Der Bezogene ist vor seiner Annahme aus dem Wechsel bloß ermächtigt auf Rechnung des Ausstellers zu zahlen und noch nicht dazu verpflichtet.
  2. Annahme (Akzept): Erst wenn der Bezogene annimmt (akzeptiert), üblicherweise indem er ihn auf der linken Seite des Wechselformulars quer unterzeichnet, wird er aus dem Wechsel verpflichtet, an den Begünstigten zu zahlen. Dieses Zahlungsversprechen heißt Annahme (Akzept). Der Bezogene wird also erst durch die Annahme zum Hauptschuldner des Wechsels. Das Gesetz geht davon aus, dass der Wechsel dem Bezogenen erst nach der Ausstellung vorgelegt wird; in der Praxis wird allerdings die Mehrzahl der Wechsel bereits unmittelbar bei der Ausstellung akzeptiert.
  3. ggf. Übertragung (durch Indossament): Der Begünstigte kann die Wechselforderung auch übertragen; der Wechsel ist schließlich ein (geborenes) Orderpapier. Die Indossierung kann auf der Rückseite erfolgen z. B. mit der Formulierung „Für mich an Herrn/Frau X, Y [Unterschrift des bisherigen Begünstigten]“. Der neue Begünstige ist nun der Gläubiger der Wechselforderung.
  4. Vorlegen zur Zahlung: Bei der Wechselschuld handelt es sich um eine Holschuld. Damit der letzte Begünstigte zu seinem Geld kommt, muss er den Wechsel zur Zahlung vorlegen. Dies primär bei der auf dem Wechsel vermerkten Zahlstelle, subsidiär, wenn eine solche nicht eingetragen ist, in den Geschäftsräumen bzw. der Wohnung des Bezogenen.

Ausstellung

Der Anweisende, z. B. der Verkäufer, stellt den Wechsel aus; er fungiert als Aussteller des Wechsels.

Für den durch den Wechsel Verpflichteten ist eine entsprechende Wechselrechtsfähigkeit erforderlich (in Österreich: mit vollendetem 18. Lebensjahr). Die Selbstständigkeit der Wechselerklärungen bringt mit sich, dass eine ungültige Unterschrift die Gültigkeit der übrigen Unterschriften nicht beeinflusst. Zu beachten ist auch die Vergebührung des Wechsels (in Österreich: gezogene und eigene Wechsel 0,25 % der Wechselsumme).

Wechselsteuer

Wechselbetreibung

Im schweizerischen Recht stellt das Vorliegen eines Wechsels (bzw. Checks) eine Voraussetzung zur Einleitung einer Wechselbetreibung dar (Art. 177 SchKG).[2]

Als Sonderform der Konkursbetreibung ist eine Wechselbetreibung nur gegen Schuldner möglich, welchen Konkursfähigkeit zukommt (ansonsten Nichtigkeit der Betreibung).[3]

Sobald der Konkurs eröffnet ist, gelten sodann die gewöhnlichen Regeln des formellen Konkursrechts.[4]

Form

Für den Wechsel ist die Schriftform vorgeschrieben. Dadurch wird der Wechsel zu einer Urkunde. Zudem gibt es Bestandteile, die ein Wechsel zwingend tragen muss. Diese formelle Wechselstrenge führt dazu, dass Verstöße gegen wesentliche Formvorschriften zur Nichtigkeit des Wechsels als Wertpapier führen. Ein nichtiger Wechsel kann jedoch in eine bürgerliche Anweisung umgedeutet werden.

Über die formelle Wechselstrenge hinaus besteht aber kein Formularzwang. Ein Wechsel muss nicht auf einem Vordruck ausgestellt werden, auch wenn in der Praxis meist für Wechsel vorbereitete Formulare benutzt werden.

Gesetzliche Bestandteile

nach deutschem Recht sind ausdrücklich in Art. 1 WG, (siehe Wechselgesetz) genannt:

  • Tag und Ort der Ausstellung
  • Wechselklausel (das Wort Wechsel muss im Urkundentext in der Sprache des Wechsels genannt sein)
  • Verfallszeit (siehe auch Respekttage)
  • Name des Wechselnehmers
  • Unbedingte Anweisung, eine bestimmte Summe zu zahlen (unbedingt; also ohne Bedingungen)
  • Name des Bezogenen (Bezogener ist der Hauptschuldner des Wechsels)
  • Zahlungsort
  • Unterschrift des Ausstellers

Die Einhaltung dieser Anforderungen ist eine wichtige Voraussetzung für die wechselrechtliche Absicherung der Zahlungsanweisung, besonders in einem etwaigen Urkundenprozess. Abgesehen von Verfallzeit, Zahlungsort und Ausstellungsort sind alle Bestandteile wesentliche Bestandteile, fehlt ein solcher, liegt kein Wechsel vor. Radieren, Durchstreichen oder Zerreißen machen einen Wechsel ungültig, wenn dadurch ein wesentlicher Bestandteil vernichtet wird. Durch nachträgliche Fälschung wird die Gültigkeit des Wechsels jedoch nicht beeinträchtigt. Die Unterzeichner haften für die jeweilige Fassung, die sie unterschrieben haben.

Kaufmännische Bestandteile

  • Wiederholung des Zahlungsortes und des Verfallsdatums
  • Wiederholung der Wechselsumme in Zahlen
  • Anschrift des Ausstellers
  • Stempel und Kopiernummer der hereinnehmenden Bank (Kopiernummer ist die Registriernummer bei der Bank)
  • Zahlstellen oder Domizilvermerk

Optionale Bestandteile

  • Indossament (Übertragung auf einen neuen Begünstigten; der Wechsel darf mit und ohne Haftung übertragen werden)
  • Bürge (ein Wechselbürge haftet grundsätzlich selbstschuldnerisch)

Blankowechsel

Blankowechsel (Blankoakzept)

Ein Blankowechsel enthält – vorerst – nur die Unterschrift des Ausstellers oder des Akzeptanten (Bezogenen). Derjenige, der diesen Blankowechsel an sich nimmt, der Blankettnehmer, hat eine Ausfüllungsermächtigung, die es ihm erlaubt, den Blankowechsel nachträglich zu einem formgültigen Wechsel zu machen.

Probleme ergeben sich im Fall von ermächtigungswidriger Ausfüllung, insbesondere wenn Dritte den Wechsel geltend machen wollen. Es ist zu differenzieren, ob der Wechsel bereits ausgefüllt wurde oder nicht:

  • Wechsel vervollständigt: Gutgläubige (kein Vorsatz, keine grobe Fahrlässigkeit) Erwerber sind geschützt.
  • Wechsel noch nicht vervollständigt: Auch hier ist der gutgläubige (kein Vorsatz, keine grobe Fahrlässigkeit) Erwerber geschützt. Vervollständigt der gutgläubige Erwerber einen Blankowechsel, so trifft ihn grundsätzlich keine Nachforschungspflicht bezüglich seines Vertragspartners. Sollte es sich bei diesem um eine verdächtige Person handeln, kann allerdings grobe Fahrlässigkeit beim Erwerber vorliegen und somit die Gutgläubigkeit wegfallen.

Bestandteile graphisch dargestellt

Bestandteile graphisch dargestellt

Annahme

Der Bezogene ist vor Annahme noch nicht aus dem Wechsel verpflichtet, sondern nur ermächtigt, an den Begünstigten zu leisten. Erst wenn der Bezogene annimmt, trifft ihn die Verpflichtung aus dem Wechsel zur Zahlung. Dieses Zahlungsversprechen heißt Annahme (Akzept).

Mit erfolgter Annahme wird der Trassat zum Hauptschuldner des Wechsels (Bezogener). Er ist nun verpflichtet, jedem berechtigten Inhaber des Wechsels bei Verfall zu leisten.

Das Gesetz geht, wie oben gesagt, davon aus, dass der Wechsel dem Bezogenen erst nach der Ausstellung zum Akzept wiedervorgelegt wird; in der Praxis wird allerdings die Mehrzahl der Wechsel bereits unmittelbar bei der Ausstellung akzeptiert.

Auf dem Formular erfolgt die Annahme in der Regel durch eine Unterschrift quer auf der linken Seite.

Zu beachten sind Vorlegungsge- und -verbote:

  • Vorlegungsgebote
    • gesetzliche: bei Nachsichtwechseln
    • Gewillkürte: wenn der Aussteller die Vorlegung zur Annahme vorschreibt
  • Vorlegungsverbote
    • Nichtakzeptable Tratte: Der Aussteller verbieten/einschränken, z. B. „Keine Annahme vor dem 15. Mai 2005“. Wird trotzdem vorgelegt, ist die Annahme möglich, der Wechselinhaber hat aber keine Regressrechte.

Übertragung

Durch Zession

Die Übertragung einer Wechselforderung kann, wie Forderungen grundsätzlich, durch Zession übertragen werden. Hierbei gelten die normalen zivilrechtlichen Regeln: Die Zession ist ein Verfügungsgeschäft, das aufgrund eines Verpflichtungsgeschäftes durchgeführt wird. Die Schuld bleibt dabei dieselbe, nur der Gläubiger wechselt. Der Zedent (Abtretender) leistet Gewähr für die Richtigkeit und Einbringlichkeit der Forderung.

Die Zession hat aber im Fall des Wechsels drei entscheidende Nachteile:

  • Der Zedent haftet nur seinem Vertragspartner, dem Zessionar, nicht jedoch weiteren Nachmännern (keine Garantiehaftung), wenn der Zessionar selbst weiter zediert.
  • Der Schuldner kann alle Einwendungen, die ihm gegen den Zedenten zustehen, auch gegen den Zessionar erheben.
  • Die Wechselforderung kann durch Zession nicht gutgläubig erworben werden (Forderungen können grds. nicht gutgläubig erworben werden).

Durch Indossament

Mehrpersonales Verhältnis bei Indossierung

Die für den Wechsel vorgesehene Form der Übertragung ist die des Indossaments. Der Begünstigte vermerkt dazu „Für mich an die Order des X“und unterschreibt. Das Indossament erfolgt auf Grund eines Begebungsvertrages zwischen dem Begünstigten, nun der Indossant, und dem neuen Berechtigten, dem Indossatar.

Das Indossament hat folgende Funktionen:

  • Legitimationsfunktion: Berechtigter ist, wer Inhaber eines Wechsels ist und auf diesem eine ununterbrochene Indossamentkette (Reihe von Indossanten) vorweisen kann. Der Inhaber ist dann formell legitimiert; auf eine materielle Berechtigung wie bei der Zession kommt es nicht an – der Wechsel ist schließlich ein abstraktes Papier.
  • Transportfunktion: Der Inhaber des Wechsels ist umfassend geschützt. Zum einen kann der Wechsel gutgläubig erworben werden, wenn er in fremde Inhaberschaft gelangt, ohne Begebungsvertrag. Zum anderen können dem Inhaber keine Einwendungen entgegengehalten werden (Einwendungsausschluss).
    • Garantiefunktion: Grundsätzlich haftet jeder Indossant eines Wechsels für die Zahlung; ein Indossant kann diese Haftung aber durch Rektaindossament beschränken oder durch eine Angstklausel ganz ausschließen.

    Vorlegung zur Zahlung und Fälligkeit

    Am Tag der Fälligkeit ist der Wechsel vom Hauptschuldner, dem Bezogenen, zu bezahlen. Die Fälligkeit kann aber durch Stundung oder Ausstellung eines Prolongationswechsels verlängert werden.

    Prolongationswechsel

    Der Hauptschuldner akzeptiert einen neuen Wechsel mit späterem Verfallszeitpunkt. Der Gläubiger hat den Erstwechsel zurückzugeben.

    Vorlegung zur Zahlung

    Der Wechsel muss zur Zahlung beim Bezogenen bzw. der Zahlstelle, in der Regel die Hausbank des Bezogenen, vorgelegt werden.

    Wechselarten

    gezogener Wechsel
    „normaler“ Wechsel
    Tratte
    ein gezogener Wechsel, der (noch) nicht akzeptiert wurde
    Akzept
    ein gezogener akzeptierter Wechsel (aber auch die Unterschrift des Bezogenen auf dem Wechsel wird Akzept genannt!). Ein auf eine Bank gezogener und von dieser akzeptierter Wechsel wird Bankakzept genannt. Bankakzepte „erster Adresse“n werden als Privatdiskonten am Börsenmarkt zum Privatdiskontsatz gehandelt und von der Notenbank bevorzugt rediskontiert. Wird von einer Bank die Tratte durch Hereinnahme der Remboursdokumente gesichert, spricht man von einem ‚Remboursakzept‘.
    Solawechsel
    der Aussteller ist gleichzeitig Hauptschuldner des Wechsels
    Tagwechsel
    der Wechsel ist an einem bestimmten Tag fällig
    Sichtwechsel
    der Wechsel ist bei Sicht, also bei Vorlage beim Bezogenen bzw. bei der benannten Zahlstelle, fällig
    Nachsichtwechsel
    der Wechsel ist nach Ablauf einer bestimmten Frist nach Vorlage fällig
    Datowechsel
    der Wechsel ist nach einer bestimmten Zeit ab Ausstellung fällig
    Handelswechsel
    der Wechsel wurde auf Grund eines Handelsgeschäftes ausgestellt
    Finanzwechsel
    der Wechsel dient der Finanzierung
    Reitwechsel (Wechselreiterei)
    wenn Personen auf sich gegenseitig Wechsel ziehen, um so Liquidität zu erhalten
    Umkehrwechsel (umgedrehter Wechsel)
    der Käufer bezahlt eine Warenlieferung sofort per Scheck unter Skontoabzug. Gleichzeitig lässt er vom Lieferanten einen Wechsel auf sich ziehen, akzeptiert diesen und lässt ihn bei seiner Bank diskontieren. Aus dem Diskonterlös wird der begebene Scheck eingelöst, die Warenlieferung ist — zunächst — bezahlt.
    Rektawechsel
    ein Wechsel, der nur durch förmliche Abtretung (Zession) weiter übertragen werden kann (Vermerk „nicht an Order“)
    Domizilwechsel
    wenn Zahlungsort und Wohnort nicht übereinstimmen, hat der Bezogene am Zahlungsort zu leisten
    Kellerwechsel
    ein Wechsel, bei dem die als Bezogener bezeichnete Person nicht existiert (Namen und Unterschriften wurden also gefälscht)
    Schüttelwechsel
    scherzhafte Bezeichnung für einen Wechsel, der mangels Deckung nicht eingelöst werden kann, da der Vertreter der als Bank benannten Zahlstelle bei Vorlage des Wechsels den Kopf schüttelt

    Akzept

    Das Akzept bezeichnet sowohl einen akzeptierten gezogenen Wechsel, als auch die Unterschrift durch den Bezogenen auf dem Wechsel.

    • Ein Kurzakzept ist einfach die Unterschrift des Bezogenen auf dem Wechsel ohne weitere Ergänzungen.
    • Ein Vollakzept liegt vor, wenn außer der Unterschrift des Bezogenen auch noch Betrag sowie Ort und Datum der Unterschrift erwähnt sind.
    • Ein Blankoakzept entspricht einem Akzept auf einem nicht ausgefüllten Wechselformular.
    • Ein Bürgschaftsakzept oder Avalakzept, als zusätzliche Sicherheit wird noch die Unterschrift eines Bürgen verlangt.

    Prolongation

    Die Prolongation, auch Wechselprolongation genannt, ist das Hinausschieben der Fälligkeit der Zahlung durch den Schuldner an den Gläubiger, wenn beide Parteien (Schuldner Bezogener und Gläubiger Aussteller) diesem zustimmen.

    Die Geschichte des Wechsels     

    Wechsel auf die Summe von 1000 Gulden, ausgestellt auf Johann Nestroy als Direktor des Wiener Carl-Theaters, 1854

    Wechselurkunden sind bereits aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. bekannt;[5] im Römischen Reich benutzte man Wechsel bereits als Zahlungsmittel.[6]

    Im 12. Jahrhundert kehrte der Wechsel unter gänzlich anderen Bedingungen und dementsprechend in anderer Form zurück, und ist daher nur der groben Funktion nach mit den antiken Wechselgebräuchen vergleichbar.[7] Er diente zunächst zur Vermeidung des Münztransports und zur Erleichterung des Münzwechsels von einer Sorte in eine andere. Außerdem konnte man so das kirchliche Zinsverbot umgehen.[8] Bald wurde aus dem Münzwechsel mit Valutaklausel (Vermerk über die Bareinzahlung bei Wechselausstellung) der Kreditwechsel ohne Valutaklausel. Dieser war erst bei Fälligwerden des Wechsels durch Barzahlung einzulösen und stellt so eine Schuldverschreibung dar. Eine Verzinsung von Krediten war den gläubigen Christen verboten, denn die Kirche setzte jede Zinserhebung mit Wucher gleich. So schrieb zum Beispiel das Zweite Laterankonzil von 1139 vor:

    Wer Zins nimmt, soll aus der Kirche ausgestoßen und nur nach strenger Buße wieder aufgenommen werden. Einem Zinsnehmer, der ohne Bekehrung stirbt, soll das christliche Begräbnis verweigert werden.

    Ohne Zinsen konnte wegen des hohen Kreditausfallsrisikos kein Bargeld bereitgestellt werden. Da im Wechsel die Kreditzinsen jedoch als Wechselgebühr erschienen bzw. im Umtauschkurs der Münzsorten versteckt waren, konnte die Kirche sich nicht über eine Verletzung des Zinsverbots beklagen.

    Die Entwicklung vom Münzwechsel mit Valutaklausel zum Kreditwechsel ohne Valutaklausel kam einer Revolution des Handels- und Kreditwesens gleich und war ein wichtiger Baustein der „kommerziellen Revolution“ des Mittelalters. Der Käufer bezahlte bei Verwendung eines Kreditwechsels mit einem schriftlichen Zahlungsversprechen, der Wechselurkunde, bzw. dem Wechselbrief. In dieser verpflichtete er sich, an den Begünstigten zu einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Geldbetrag zu bezahlen. Die Zahlungsfrist lautete zunächst meist auf den nächsten Messe- bzw. Markttag, konnte also ein halbes oder ganzes Jahr betragen. Mit der Verkürzung der Abstände zwischen den Messen verkürzten sich auch die Zahlungszeiträume, bis sich verschiedene Fristen einbürgerten. Diese Fristen hingen davon ab, wo der Wechsel ausgestellt, und wo er eingelöst werden sollte. In diesem Zeitraum erfolgte gewöhnlich der Wareneinkauf mittels Wechsel (also Kreditbrief) und anschließend der Warenverkauf gegen Bargeld, das dann zur Einlösung des Wechsel genutzt werden konnte. Schnell wurde akzeptiert, dass der Wechsel – zunächst mit Erlaubnis der ursprünglich Beteiligten – auch weitergereicht wurde.

    Der Wechsel übernahm seine Zahlungsmittelfunktion aus den Anweisungen der Geldwechsler auf Messen und Märkten, den Campsores. Die Käufer auf internationalen Messen besaßen oft nicht das gesetzliche Zahlungsmittel des Messelandes und waren dann zum Geldwechsel bei einem Campsor gezwungen.[9] Die Verkäufer setzten die Kaufpreiserlöse ihrer Käufer wieder in Wechsel (Lettera di cambio) um. In ihnen war oft die Rede davon, dass sie auf der nächsten Messe („di fiera in fiera“ oder „à la foire prochaine“) zahlbar waren. Im April 1250 tauchten in Genua erste formalisierte Urkunden auf, in denen sich ein Schuldner als zahlungsverpflichtet bekannte und eine spätere Rückzahlung versprach.[10]

    Nachdem der Wechsel im 15. Jahrhundert indossierbar (d. h. durch bloße Unterschrift übertragbar) wurde, wurde er schnell zum Papiergeld der Kaufleute und damit zum wichtigsten Finanzierungsmittel für den internationalen Warenhandel. Das Indossament erhielt diesen Namen, weil auf der Rückseite das Handzeichen des Weiterreichenden erscheinen musste. Doch die Indossierbarkeit reichte keineswegs aus. Der Wechsel musste auch vor einem weltlichen Gericht einklagbar sein. Dies wurde erstmals 1405 in Barcelona durchgesetzt. Solange er nicht einklagbar war, waren seinem Gebrauch Grenzen gesetzt.

    Vorher war der Wechsel faktisch ein Kreditvertrag zwischen drei feststehenden Parteien, dem Kreditnehmer (bzw. Käufer), dem Bürgen (der Bank des Käufers, die die Bareinlösung des Wechsels am Fälligkeitstag übernahm) und dem Begünstigten (dem Verkäufer, der den Wechsel bei Fälligwerden einlösen konnte). Durch Indossament, d. h. durch Eintragung eines neuen Begünstigten (Indossatar) auf der Rückseite des Wechsels (von ital. in dosso = auf dem Rücken), übertrug der bisher Begünstigte (der Indossant) seine Rechte auf den Indossatar. Der Wechsel wurde so von einem personengebundenen Kreditvertrag zu einem übertragbaren Zahlungsmittel.

    Durch Einführung des Blankoindossaments, das heißt Wegfall der Übertragung des Wechsels auf eine konkrete Person, also pauschale Übertragung der Rechte auf Bareinlösung am Fälligkeitstag auf die Person, die den Wechsel zu diesem Zeitpunkt vorlegt, wurde der Wechsel faktisch zu einem Inhaberpapier. Damit war ein anonymes Papiergeld entstanden, ein Schritt des Wechsels auf dem Weg zur Banknote. Ein weiterer Schritt war die Standardisierung der Wechsel. Banken stellten immer öfter pauschal Wechsel aus und verkauften diese an Kreditsuchende gegen Wechselgebühr. Parallel dazu übernahmen sie auch die Bareinlösung von Wechseln auch schon vor dem Fälligkeitstag, gegen Abzug einer Diskontgebühr. Diskont kommt von diskontieren (stückeln), da beim Diskontieren der unteilbare Wechselbetrag in kleine Zahlungseinheiten zerlegt wird. Mit Gründung der Bank von England im Jahr 1694 konnte diese Diskontierung nicht mehr nur in Münzen, sondern auch in Banknoten erfolgen, die ihrerseits in Münzen einlösbar waren und somit eine Zwischenform zwischen Wechsel (Kreditgeld) und Münze (Bargeld) darstellten. Banknoten sind faktisch standardisierte (auf einheitliche Beträge lautende) Sichtwechsel (d. h. fällig bei Vorlage in der Bank, also bei Sicht).

    Damit war der Wechsel das erste Wertpapier, so dass die Entstehung der Wertpapierbörsen ohne die Einführung des Wechsels undenkbar gewesen wäre. Der italienische Ursprung des Wechsels wird durch die vielen wechselrechtlichen Begriffe untermauert (Tratte von ital. trarre „ziehen“, Indossament von in dosso „auf dem Rücken“).

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Auf diese Startups hat es KKR mit seinem 700-Millionen-Fonds abgesehen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 14, 2017 at 1:34 pm

Interview. Der bekannte Investor will zunehmend auch in deutsche Tech-Unternehmen investieren – in großen Wachstumsrunden. Welche Strategie verfolgt KKR?

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Die Private-Equity-Firma KKR ist für seine großen Investments bekannt. Vor einigen Jahren stieg das Unternehmen etwa mit einem dreistelligen Millionen-Betrag bei der Stockphoto-Börse Fotolia ein – und verkaufte es wenige Jahre später für 800 Millionen an Adobe.

Seit einer Weile bereits hat es der Geldgeber nun auch auf deutsche Tech-Unternehmen abgesehen. Ende des vergangenen Jahres verkündete KKR einen Tech-Fonds mit 711 Millionen Dollar, bei dem deutschen Unternehmen GetYourGuide ist KKR bereits eingestiegen.

Lucian Schönefelder leitet das sogenannte Growth-Equity-Geschäft von KKR und die Investitionen in Internet-Unternehmen in Europa. Im Interview mit Gründerszene erklärt er, wie sich der bekannte Investor von anderen VCs absetzen will und was von den Hype-Themen Künstliche Intelligenz und Fintech hält.

Lucian, KKR ist bekannt für große Investitionen, sogenannte Private-Equity-Geschäfte. Seit einigen Jahren investiert Ihr nun auch in jüngere Digital-Unternehmen. Wieso?

Anfang der 2010er Jahre haben wir angefangen, uns mit Internet-Investments auseinander zu setzen. Wir sind zum Beispiel bei Fotolia eingestiegen und haben das Unternehmen dann später an Adobe verkauft. Nach mehreren Transaktionen ist uns aufgefallen, dass es einen Bedarf für kleinere Investments gibt. Die meisten unserer vorherigen Beteiligungen waren 150 Millionen US-Dollar und mehr. Bei Fotolia wären wir gerne eine Runde früher eingestiegen, als wir die Firma noch zu einem Drittel des Preises hätten bekommen können. Vergangenes Jahr sind wir dann mit unserem Technology-Growth-Fonds gestartet. Mit diesem zielen wir auf Beteiligungen von bis zu 100 Millionen US-Dollar.

Ihr arbeitet nicht wie ein klassischer Startup-Investor, Ihr wollt kein „Tech-Risiko“ eingehen. Was bedeutet das?

Bei unseren Wachstums-Investitionen achten wir grundsätzlich auf ein etabliertes, funktionierendes Produkt, das bereits an Kunden in einem großen Markt verkauft wird und entsprechend starke Umsätze erzielt. Durch diesen Fokus ist das Ausfallrisiko bei unseren Beteiligungen viel geringer als im VC-Bereich. Daneben legen wir sehr viel Wert auf ein erstklassiges Team, das das jeweilige Produkt international skalieren kann.

Wie lässt sich das in Zahlen ausdrücken?

Die interessanten Unternehmen machen typischerweise mindestens 15 Millionen Dollar Umsatz, Profitabilität ist zum Zeitpunkt unseres Einstiegs noch nicht nötig. Wir schauen eher darauf, wie sich die Unit Economics entwickeln, wenn die Unternehmen mehr in Marketing oder Sales investieren.

Ihr habt in das Berliner Startup GetYourGuide investiert. Im Markt für Reise-Aktivitäten ist längst nicht ausgemacht, wer der dominante Player im Markt ist.

Das verstehen wir nicht als Tech-Risiko. Die tatsächliche Umsetzung ist entscheidend, Wettbewerb gibt es immer. Wir stellen uns vielmehr die Frage: Funktioniert die Skalierung von 20 auf 100 Millionen US-Dollar Umsatz?

Mit ein paar Jahren Erfahrung seid Ihr relativ neu unter den Wachstums-Investoren. Wie schwer ist es, an gute Deals heranzukommen?

Als wir 2014 Firmen wie GetYourGuide angesprochen haben, kannten die uns natürlich. KKR hat einen sehr guten Namen, wenn wir auch eher für große Finanzierungen bekannt sind. Die Gründer sehen, dass wir ein starkes Skillset und globales Netzwerk mit an den Tisch bringen. Das kann ihnen kein VC bieten, mit dem sie arbeiten.

Was bietet Ihr genau?

Über unser Netzwerk an Software-Unternehmen im Portfolio können wir zum Beispiel auch operative Hilfe leisten. Hat jemand Probleme mit dem Online-Marketing, finden wir einen Interim-CMO und verbinden das Startup mit den richtigen Headhuntern. Wir haben operative Teams zu ganz verschiedenen Themen, etwa für das Pricing. Oder wir stellen relevante Kontakte her, wenn es um die Expansion in die USA oder Asien geht, wo wir lokale Teams haben.

Mit Trainline und GetYourGuide habt Ihr in zwei Travel-Unternehmen investiert. Was macht den Markt interessant für Euch?

Bei beiden Firmen gibt es Milliarden-Märkte. Der globale Markt für Reiseaktivitäten von GetYourGuide ist ungefähr 100 Milliarden US-Dollar groß und der Markt für die Bahn- und Busticket-Buchungsplattform Trainline umfasst global 220 Milliarden US-Dollar. In Europa sind es allein 80 Milliarden US-Dollar. Vergleicht man beide Märkte mit dem Markt für Flüge und Hotels, zeigt sich, dass sie bezüglich der Online-Penetration noch sehr viel mehr Potential haben.

Welche Perspektive bietet GetYourGuide abseits eines großen Marktes?

Schon bei unserem Einstieg hatte das Startup viele Anbieter tief in der Plattform integriert, beispielsweise in den Ticket-Systemen von Museen. GetYourGuide ist ein Two-Sided-Marketplace in einem sehr fragmentierten Markt und ist bei weitem der größte Player in Europa.

Zu Euren Investment-Themen zählt auch Künstliche Intelligenz (AI). Sind diese Startups in Europa nicht in einem zu frühen Stadium, um dort groß einzusteigen?

Es gibt unglaublich viele Firmen, die sich jetzt Artificial Intelligence auf die Fahnen schreiben. In Wirklichkeit ist oft wenig AI drin. Wir haben mit Arago in Frankfurtbereits ein Investment im AI-Bereich getätigt. Arago-Gründer Chris Boos setzt sich seit langer Zeit damit auseinander, wie sich Unternehmensprozesse – insbesondere in der IT – durch AI automatisieren lassen.

Wie wird sich dieses Hype-Thema weiterentwickeln?

Es wird bald in allen Branchen eine Rolle spielen, zum Beispiel auch in der Versicherungs- oder Gesundheitsbranche. Wir arbeiten ja auch mit Bertelsmann, ProSieben, Siemens und Bosch zusammen und haben eine Beobachtung gemacht: Diese Firmen haben viele Daten, die sie aber oft nicht wertmaximierend auswerten. Startups haben zwar oft die bessere Technologie, aber ihnen fehlen wiederum Daten und die Kundenbasis. Wir glauben, dass es interessante Möglichkeiten an dieser Schnittstelle zwischen Startups und größeren Firmen gibt, und wir versuchen hier Brücken zu schlagen, da wir ja in beide Bereiche investieren.

Und wie funktioniert das konkret?

Indem wir in entsprechende Technologieunternehmen investieren und dann größeren Firmen bei ihrer Transformation helfen. Eine weitere Möglichkeit ist es, dass wir mit den großen Playern gemeinsam ein neues Geschäft gründen. Es wird unterschätzt, was die größeren Firmen an tiefem Wissen besitzen. Das ist unglaublich schwierig zu replizieren – und dieses Wissen liegt zum Teil zu sehr brach. Da genau hilft unser Growth-Fonds. Denn: Man muss die Welt der Gründer, der neuen Technologien verstehen, aber auch die der großen Unternehmen. Das können wir.

Auch das Thema Fintech gehörte zu den Hype-Themen der vergangenen Jahre. Wie siehst Du diesen schwierigen Markt?

Ich glaube schon, dass es da zahlreiche Anwendungen gibt, bei denen sich neue Software-Player etablieren werden. Das ganze Thema Peer-2-Peer-Lending schätzen wir hingegen eher schwierig ein. Was interessanter ist: Wie können Startups über Software großen Finanzinstitutionen helfen, effizienter zu arbeiten? Wenn es um den Handel von Anleihen geht, wird teilweise noch zum Telefonhörer gegriffen. Das lässt sich deutlich effizienter gestalten.

Bild: KKR

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Neues aus den Unterklassen: Das Geschäft mit der Wohnungsnot………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 14, 2017 at 9:26 am

Neues aus den Unterklassen: Das Geschäft mit der Wohnungsnot

Neubaublock in Schwedt
Explodierende Wohnkosten, niedrige Mietobergrenzen: Tausende Familien im Hartz-IV-Bezug finden keine bezahlbare Wohnung. Die Kommunen müssen sie behelfsmäßig unterbringen. Das kostet sie Millionen.

von Susan Bonath

In Deutschland mangelt es an Wohnungen. Private Vermieter wissen das für sich zu nutzen. Sie treiben die Preise in schwindelnde Höhe. Vor allem der ärmere Teil der Bevölkerung leidet darunter. Immer mehr Erwerbslose und Geringverdiener samt Familien im Hartz-IV-Bezug finden keine Bleibe mehr, die den strengen Kostenkriterien der Kommunen entspricht. Für die Landkreise und Städte geht das nach hinten los: Sie müssen immer tiefer ins Budget greifen, um Betroffene notdürftig, aber oft teuer unterzubringen.

Demonstration in Berlin gegen die Hartz-IV-Reform

Das geht aus einer Statistik hervor, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf Anfrage der Autorin erstellt hat. Dieser zufolge mussten die Kommunen im Dezember 2016 bundesweit fast 16.400 obdachlos gewordene Familien in Pensionen, Hostels oder Schlichtunterkünften beherbergen. Das waren etwa vier mal so viele wie fünf Jahre zuvor. Alleine von August bis Ende des vergangenen Jahres stieg die Zahl der in Notquartieren lebenden Familien um 3.700.

Über die Art der Unterkünfte im Einzelnen konnte BA-Sprecher Paul Ebsen auf Anfrage nichts sagen. Dazu lägen seiner Behörde keine statistischen Informationen vor.

Die Unterbringung obliegt den kommunalen Trägern, die BA kann sich nur zum Inhalt der gesetzlichen Bestimmungen äußern“,

erklärte Ebsen. Was er meint: Die oft finanziell ohnehin klammen Kommunen müssen für die Auswirkungen der Wohnungspolitik des Bundes draufzahlen.

Teurer als normale Wohnungen

Für die zuständigen Landkreise und Städte wird das zunehmend teurer. Im Dezember 2016 gaben sie insgesamt mehr als 13 Millionen Euro aus. Verglichen mit den Kosten für den Januar 2012 (2,4 Millionen Euro) ist das ein Anstieg um mehr als das Fünffache innerhalb von fünf Jahren.

Davon profitieren die Betreiber der Unterkünfte: Im Osten kassierten sie zuletzt für jede der 12.500 betroffenen Familien jeden Monat im Schnitt etwa 900 Euro. Im Westteil Deutschlands betrug der Satz im Mittel rund 600 Euro pro Monat und Familie. Damit liegen die dafür zu zahlenden Kosten in der Regel weit über den Mietobergrenzen.

Auch lesen:Aufruhr in Ostdeutschland – „Wir kommen von unten“

Besonders deutlich wird das in Berlin. Die Hauptstadt der Obdachlosen musste allein im vergangenen Dezember die meisten Familien notdürftig beherbergen. Insgesamt brachte das Land Berlin 10.200 sogenannte Bedarfsgemeinschaften mit 18.400 Einzelpersonen im Hartz-IV-Bezug in Pensionen oder Hostels unter. Vor allem in Berlin steigt die Zahl derart betreuter wohnungsloser Familien immer rasanter. In den letzten anderthalb Jahren verdoppelte sie sich.

Die Schere zwischen arm und reich geht in Deutschland weiter auseinander.

Das besagt eine gesonderte Statistik, die Regina Kneiding von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales auf Anfrage der Autorin übermittelte. Dieser zufolge leben die meisten Betroffenen in den Bezirken Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Pankow. Alleine im Dezember berappte die Hauptstadt für ihre Notunterbringung insgesamt 11,4 Millionen Euro. Das war sechsmal so viel wie im Januar 2012. Pro Familie flossen damit 1.116 Euro in die Kassen der Betreiber, pro Kopf waren es etwa 620 Euro.

Zum Vergleich: Die Obergrenze für die Bruttokaltmiete für einen Ein-Personen-Haushalt hat die Hauptstadt auf 448 Euro festgelegt. Zwei Personen erhalten maximal 538 Euro plus Heizkosten bewilligt.

In der Schuldenfalle

Steigt die Miete von Hartz-IV-Beziehern über die festgelegten Obergrenzen, fordert sie das Jobcenter zunächst auf, innerhalb von längstens sechs Monaten ihre Kosten zu senken. Finden sie keine preiswertere Wohnung, müssen sie den übersteigenden Betrag aus dem Regelsatz beisteuern. Das heißt: Betroffene sind gezwungen, an deren Dingen, wie Essen oder Kleidung, zu sparen. Viele können Rechnungen nicht mehr begleichen und verschulden sich.

Das ist in Hamburg nicht anders. Ein neues „Bündnis für eine neue soziale Wohnungspolitik“ fordert darum ein Moratorium. Damit verlangt der Zusammenschluss aus den Initiativen „Mieter helfen Mietern“ und „Stattbau Hamburg“ sowie der Diakonie und der Caritas vom Jobcenter der Hansestadt, die Sozialleistungsbezieher nicht länger zum Umzug zu nötigen. Stattdessen solle die Behörde vorläufig steigende Mieten übernehmen. Derzeit zwinge sie arme Haushalte dazu, als Nachfrager um preiswerten Wohnraum aufzutreten, kritisiert Marc Meyer, Rechtswanwalt der Mieterinitiative. Dabei wisse das Jobcenter genau, dass die Suche in der Regel erfolglos bleibe. Meyer:

Im Endeffekt passiert nur eins: der Nachfragedruck führt zu Mietsteigerungen gerade bei dringend benötigten preisgünstigen Wohnungen.“

Dies sei, so der Anwalt, ein kontraproduktiver Effekt. Statt den Markt zu entspannen, heizten die Behörden so die Teuerung an. Immer mehr Familien gerieten dadurch in Not. Im vergangenen Jahr habe die Stadt Hamburg bereits 1.126 Haushalte aufgefordert, die Mietkosten zu senken. „Sie werden in der Regel auf eine ebenso nervenaufreibende wie erfolglose Suche geschickt“, resümiert das Bündnis.

Zum Thema – Neues aus den Unterklassen: Bundesregierung setzt auf sozialrechtliche Apartheid

Regelrechte Vertreibung“

Behördliche Obergrenzen, die den steigenden Mieten nicht standhalten: Das Problem ist seit Langem bekannt. In einer Studie über Zwangsräumungen sprach die Humboldt-Universität Berlin bereits 2015 von einer „regelrechten Vertreibung“. Vermieter sprächen auch bei geringen Mietrückständen immer schneller fristlose Kündigungen aus, um ihre Wohnungen dann zu noch höheren Preisen anzubieten.

 Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei einem Kabinetts-Treffen am 12. April 2017

Fristlose Kündigungen und Zwangsräumungen haben sich zu einem weit verbreiteten Instrument der Ertragssteigerung entwickelt“,

heißt es in der Studie. Ganz explizit machte die Universität die kommunalen Jobcenter dafür mitverantwortlich. Schuld seien nicht die niedrigen Mietobergrenzen, sondern auch die rigide Sanktionspraxis, die auch vor den Unterkunftskosten nicht halt macht.

Zwar ist Deutschland das Land der Statistiken. Allerdings erfasst die Bundesregierung nicht flächendeckend, wie viele Mieter zwangsgeräumt werden. Bereits 2013 warnte der Deutsche Mieterbund vor einer massiven Zunahme. Im Jahr 2012 hatte er rund 70.000 Familien erfasst, die mittels Gerichtsvollzieher und Polizei aus ihrer Wohnung geworfen wurden. Dies waren demnach täglich fast 200 Zwangsräumungen in Deutschland. In erster Linie seien davon arme Haushalte betroffen gewesen.

Auch die Zahl der Obdachlosen wird in Deutschland nicht erfasst. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe schätzte 2014, dass bis zum Ende dieses Jahres mehr als eine halbe Millionen Menschen ohne Bleibe unter Brücken oder in Notunterkünften kampieren werden. Allerdings würden sich nicht alle Betroffenen irgendwo registrieren lassen. Viele bezögen gar keine Sozialleistungen. Darum dürfte die Dunkelziffer noch höher liegen.

Auch lesen: Neues aus den Unterklassen – Der Boom des Niedriglohns

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.


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„Ratgeber Mietkauf versus Miete“

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 10, 2017 at 1:22 pm

„Ratgeber Mietkauf versus Miete“

Wir sind eine Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Mietkauf, Immobilienfinanzierung und Investoren zur Verhinderung von Zwangsversteigerungen. Ein Grossteil der Bundesbürger investieren ihre Mietzahlungen in ihren Vermieter, anstatt einen Mietkaufvertrag mit Kaufoption zu verwenden und dabei Kosten einzusparen. Der Nebeneffekt dabei, sie  ersparen sich ihre eigene Immobile und bauen sich gleichzeitig ihre zusätzliche Altersvorsorge auf.

Sehr geehrte Interessenten, aufgrund meiner über 30 jährigen Praxis im Finanzierungsbereich haben ich festgestellt, dass ein Großteil aller Bundesbürger ihre Mietzahlungen in ihren Vermieter investieren. Dabei werden im Laufe des Lebens zum größten Teil (ca. 30-50% ) des Einkommens an Mietzahlungen investiert, welche sich wie ein Fass ohne Boden, eben nicht rechnet.

Der Anteil der Mieter liegt in der BRD bei ca. 50 %, selbst bei den statistischen Hausbesitzern sind lediglich ca. 10% schulden und lastenfrei. Durch eine konkrete Planung schon im jungen Alter ist der Mietkaufvertrag mit Kaufoption ein Instrument, durch den Sie systematisch eine Entschuldung, anstatt nur Mietzahlungen durchführen können, ohne sich selbst zu verschulden.

Eine Umfrage bei Immobiliengenossenschaften hat dabei ergeben, das jede 2-3 Immobilie durch einen Austausch ihres  Mietvertrages zu einem Mietkaufvertrag, eine anteilige  Anrechnung zur Tilgung und dies gleichzeitig zur eigenen Immobilie führt. Eine Überschuldung kann dadurch nicht entstehen. Dabei sollte man auch den sozialen  Charakter einer lebenslangen Rente an den Vermieter bzw. Verkäufer betrachten.

Damit haben wir selbst das enorme Problem der zu geringen Altersvorsorge gelöst. Der Erwerber zahlt dem bisherigen Vermieter eine Tilgung in Form einer notariell vereinbarten lebenslangen Rente, was sich auch sehr positiv  im Rahmen einer Zwangsversteigerung auswirkt. Denn wo keine Verschuldung stattfindet, kann auch keine Zwangsversteigerung vollzogen werden.

Weiterhin wird auch dadurch  das zukünftige Enteigungsgesetz  ausgehebelt, für die Immobilie erhält der Vorbesitzer lediglich eine lebenslange Rente, was man im Regelfall nicht das Grundbuch belastet kann. Wenn sie dann noch im Laufe der Jahre noch ihre Eigenleistung mit einbeziehen, steigern sie dadurch den Verkehrswert ihrer Immobilie, wiederum ohne ständige Verschuldung. Mit einer staatlichen Förderung des Immobilienerwerbs durch einen Mietkauf, würde sich der zukünftige Immobilienbesitzer in der BRD ganz bequem zu einer vollwertigen Altersvorsorge ohne Verlustrisiko führen.

Weitere Gedanken an mietfreies Wohnen im Alter wäre damit tabu. Durch unsere langjährige Vorarbeit haben wir enorme europaweite, nachvollziehbare Ergebnisse damit erwirtschaftet, was nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich dieser Weg als nachhaltig etabliert. Der Miekauf stellt sich heutzutage als zeitgerechte und nachhaltige Form des Immobilienerwerbs dar ohne Neuverschuldung. Sie investieren zukünftige ihre Miete in ihre eigene Zukunft.

Selbst gewerbliche  Projekte  sowie Objekte lassen sich damit mittel bis langfristig problemlos übereignen. Bei Firmenneugründungen bleibt der Geschäftsführer liquide und flexibel, und die nötigen Investitionen können ohne jegliches Risiko anderweitig verplant werden.   „Der schwierige Weg ist am Ende deiner Erfahrung der Einfachste.“   Unsere wichtigste Aufgabe ist es, das was wir fühlen, zu achten und zu schätzen.

Unsere Wahrnehmungen sind das Einzige, was uns wirklich gehört. Wir leiden, wenn unsere Gedanken zu wenig Herz haben, tief innerlich das Gefühl, ein sinnloses Leben zu führen. Unsere gesellschaftlichen Probleme haben den Sinn, unser Leben anzuhalten und aufzuwecken, und so unsere alten Muster hinter uns zu lassen und den Pfad des Herzens zu gehen.

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Gebrauchsanleitung für deinen zukünftigen Mietkauf mit Kaufoption..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 9, 2017 at 3:30 pm

Gebrauchsanleitung für deinen zukünftigen Mietkauf mit Kaufoption..

  • Es stellt sich immer wieder diesselbe Frage der Interessenten, wie funktioniert Mietkauf, da es verschiedene Formen des Mietkaufs gibt, sollte man hier grundlegend die Alternative Mietkauf näher erläutern. Es ist auf die Weise immer noch einfacher als ein Video im Detail zu erstellen. Da ich schon seit geraumer Zeit (3/4 Jahr mein Buch halbfertig in der Schublade habe, schreibe ich vorab einen weiteren Ratgeber dazu.
  •  2. Wichtiges Merkmal des Mietkaufs, gewisse Kriterien für den Interessenten, geringes Eigenkapital (ca. 10 000,-€ je nach Kaufpreis ca. 5 %, da über eine Leibrente getilgt wird, ohne Zinszahlungen bzw. ohne Verschuldung. Das Risiko einer ZVG (Zwangsversteigerung) ist bei einer Leibrente zur Tilgung ausgeschaltet.
  • 3. Bei einer folgenden Mietphase 1-5 Jahren, je nach Vereinbarung auch Verlängerung der Mietphase möglich, in der Zwischenzeit der Mietphase folgt die Erbringung der Eigenleistung der Käufer (Renovierungsmaßnahmen) laut Nachweise der Kostenvoranschläge.(ca. 20% inkl. der Kaufnebenkoten), was zum Ende der Mietphase als Eigenkapital angerechnet wird.  Eine Untervermietung im Mietkaufvertrag kann individuell ausgehandelt werden.
  • 4. Bei Anrechnung von monatlichen Mietzinsen oder Anzahlungen sind die gesetzlichen Vorschriften der sofortigen notariellen Übertragung der Immobilie ins Grundbuchamt zwingend. Die notarielle Rente (Tilgung) kann der bisherige Immobilienbesitzer die Rente für seine altersgerechte Wohnung zur Tilgung abtreten.
  • 5. Als weitere Alternative kann unter Umständen die aktuelle Immobilie im Rahmen einer Teilungserklärung in 2 Wohnungen aufgeteilt werden, um beide Parteien, Alt und Jung unter ein Dach zu bringen. (Doppelhaus). Ein Niessbrauch (lebenslanges Wohnrecht des Immobilienverkäufers) sichert dem Verkäufer seinen Lebensabend, ohne das Risiko einer ZVG  (Zwangsversteigerung).
  • 6. Aufgrund der zu geringen Rentenansprüche der Rentner steigt dadurch die Lebensqualität und der Rentner muss seine gewohnten Gegend nicht verlassen. Eine Aufgabenverteilung auf dem Grundstück bzw. der Kinder führt wiederum zu einer sinnvollen Tätigkeit, die ältere Generation fühlt sich auch weiterhin integriert.
  • 7. Ein gravierender Vorteil der Leibrente zum Verkauf der Immobilie ist nach wie vor, das keine zusätzliche Besteuerung des Kaufpreises anfällt, da keine Kapitaloption erbracht wird, sondern lediglich eine lebenslange Rente zur Tilgung. Zwangsversteigerungen durch involvierte Banken sind ebenfalls tabu, es schläft sich ruhiger.
  • 8. Nach Ende der Mietphase sind die Voraussetzungen für eine evtl. folgende Finanzierung, durch bereits erbrachte Eigenleistung und Vermietung, vor allem für Selbstständige ein Kinderspiel.
  • 9. Sollten wider Erwarten für die selbstständige Existenz höhere Investitionen erforderlich sein, kann man immer noch im Rahmen von Crowdfunding-Portalen oder gar gewerbliche Investoren (Investmentgesellschaften/ Sells and lease back) aktiv werden.
  • Sollten dennoch individuelle Absprachen mit dem Immobilien Verkäufer notwendig sein, kann man dies immer noch durch notarielle Vereinbarungen (wie Vorabtilgungen von Valutenständen oder Ähnl.) unterbringen.

Der größte Vorteil der heutigen Zeit scheint nach wie vor die aktuelle Erhöhung der Rente der Immobilienverkäufer zu sein (frühere Rückwärtshypothek) allerdings mit einem Unterschied keine Ban oder Versicherung integriert zu haben. Dies bedeutet das Risikomerkmal Bank ausgeschaltet zu haben, nicht umsonst meiden die Banken das Thema Mietkauf, da hierbei kein Darlehen verkauft werden kann. (Giralgeld) Dies ist im übrigen die Lösung für die zu geringen Rentenansprüche der zukünftigen Rentner, da damit Rentenerhöhungen erreicht werden, ohne Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge.  Wir bitten Sie bei weiteren Interesse sich an den Author des Blogs zu richten, den ihre Bank wird sich hüten, dies für Sie auszuführen ohne Realisierung eines Darlehens.

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Strategieberaterin erklärt, wie sich erfolgreiche Menschen niemals bei anderen vorstellen würden..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 9, 2017 at 11:05 am

Gates

Wer ein professionelles Netzwerk um sich herum aufbauen will, der muss sich an ein paar zwischenmenschliche Spielregeln halten.

Was man auf keinen Fall während Meetings tun sollte, haben wir bereits erklärt, auch was ihr auf keinen Fall am Arbeitsplatz essen solltet, aber wie sieht es mit der Begrüßung von Fremden aus?

Zuhören und sich interessant machen

Die Strategieberaterin Avery Blank erklärt in einem Artikel für „Forbes“ihre klaren Regeln, wenn es darum geht, sich vorzustellen. Sie empfielt etwa, nicht alle Karten auf einmal auszuspielen, also zuerst einmal zurückhaltend zu sein.

Ihre Theorie: Durch diese Strategie bleibt ihr für andere interessant und erlaubt es eurem Gesprächspartner nicht, sofort ein komplettes und vorurteilsbeladenes Profil von euch zu erstellen.

Zudem zeichnet ihr ein Bild von euch, das euch als Führungspersönlichkeit darstellt. „Gute Anführer wissen, dass andere wichtiger sind als sie selbst“, so Blank. Stattdessen könnt ihr euren Gesprächspartner nach dessen Karriere oder beruflichen Zielen fragen, um ein professionelles Gesprächslevel zu etablieren.

Wenn ihr eurem Gesprächspartner zuhört, hat das viele Vorteile. Ihr lernt aus dessen Aussagen, könnt neugierig bleiben und somit Interesse zeigen und nicht zuletzt mache euch das sympathischer, sagt die Strategieexpertin.

Wer zuhört, verstehe, was den Gegenüber antreibt, was die Motivation darstellt und was die Ziele für den Menschen sind. Wenn andere über sich selbst reden, haben sie noch die Möglichkeit, neugierig auf euch zu sein. Wer Neugier erzeugt, bleibt in der Konversation präsent, sagt Blank.

Den Boss markieren oder doch zurückstecken?

Wenn ihr euch vorstellt, dann haltet das Ganze simpel. „Hallo, mein Name ist…und ich mache…“ ist deutlich zu viel Information für den Anfang. Sagt euren Namen und lasst alle Zusätze weg, ist Blanks Rat. „Führungspersönlichkeiten hängen keine weiteren Informationen an, sondern lassen ihre Namen für sich selbst sprechen.“

„Miriam Schmidt“, gepaart mit einem kräftigen Händedruck und einem Blick in die Augen des Gegenübers wirkt deutlich professioneller als ein „Hallo, mein Name ist Miriam Schmidt“, sagt die Strategieexpertin. Es kommt auf die kurze, aber effektvolle Wirkung an, die ihr erzielen wollt. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Euer Netzwerk bestimmt, ob ihr einen Job bekommt oder nicht

Erwähnt bei einem ersten Treffen auf keinen Fall, dass ihr den Job haben wollt. Wer Führungsqualität aufweist, wird den Job so oder so erhalten, ist sich Blank sicher. Sie glaubt, dass euer Netzwerk darüber entscheidet, ob ihr geeignet seid oder nicht.

Ihr solltet das Thema nicht bewusst ansprechen, sondern zeigen, dass ihr für den Job geschaffen seid. Bettelt nicht um den Job, weder während des Gesprächs, noch danach. „Überhaupt nicht“, rät Blank.

Sollte euer Gegenüber eure Intension im Gespräch nicht erkannt haben, dann war eure Bemühung nicht gut genug oder eure Expertise nicht ausreichend. Auf jeden Fall müsst ihr euch keinen Vorwurf machen, um einen Job gebettelt zu haben, sondern könnt mit Überzeugung sagen, dass ihr diesen aufgrund eurer Qualifikation und eures Auftretens erhalten habt.

Teilt eurem Gesprächspartner eure Ziele mit. Eure Vision der Zukunft für das Unternehmen, für das ihr euch bewerbt, ist für den Arbeitgeber attraktiver als eine Auflistung von Argumenten, warum gerade ihr eingestellt werden solltet. Eure Ziele sollten die Ziele der Firma sein.

Lest auch: Vor 20 Jahren wurde Steve Jobs öffentlich beleidigt — von seiner Reaktion können wir heute noch lernen

Das zeigt eurem Gesprächspartner, dass ihr „einen Job sucht, ohne es aussprechen zu müssen“ und zudem gibt es dem Unternehmen einen Ausblick auf die Möglichkeiten, die es mit euch bekommt.

Diese Punkte solltet ihr beachten, wenn es darum geht, eure Karriere voranzutreiben. Sich richtig vorzustellen, ist nicht der wichtigste, aber der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg.

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Wikipedia Benutzer Diskussion: Guenter Draxler…..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 9, 2017 at 9:07 am

Wikipedia Benutzer Diskussion:Guenter Draxler

Es gibt im privaten wie auch geschäftlichen Bereich viele Alternativen (Medien) der Mitteilung von fachlichem Wissen, sowie Vorgänge des täglichen Lebens, welche für viele Menschen unbeachtet und doch interessant und dienlich sein können. Deshalb ist es unsere Aufgabe dies der Allgemeinheit zugänglich zu machen, was im Hinblick auf den Nutzen und Werthaltigkeit der Informationen jedem Menschen zugute kommt. „Informationen schaden nur dem, der sie nicht hat.“ Als unabhängige Enzyklopädie wie Wikipedia, gehen wir davon aus das Wahrheiten, welche die Leser interessieren auch unverändert veröffentlicht werden, ohne ihre eigene Änderungen bzw. die Fakten zu beeinflussen und zu korrigieren. Meine Intension ist in erster Linie bewusste Wahrheiten, welche zumeist abgetan werden als nicht nachvollziehbare Fakten, in den Medien wie Wikipedia auch öffentlich diskutiert werden können. Ausführliche Recherchen über bestimmte Themen sind die Grundlagen von unabhängigen und wahrheitsgemäßen Veröffentlichungen. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, in der so manche Aktivitäten seitens der Politik nicht immer im Interesse der Bundesbürger liegt, sondern eher zu Gunsten der Obrigkeit durchgeführt wird. Ein unabhängiges, überwachendes Organ innerhalb des Staates in Bezug auf die aktuelle Gesetzgebung sucht man vergeblich, deshalb eignen sich solche Medien durchaus auch als Sprachrohr für die wahrheitssuchenden deutschen Bundesbürger.

In der heutigen Zeit des konkreten Wohnraummangels bzw. der Landflucht in die Städte, vor allem in den Großstädten kommen die Kommunen bzw. Gemeinden ihrer Pflicht des sozialen Wohnungsbaus nicht mehr nach. Die notwendigen finanziellen Mittel stehen im Rahmen eines Zulagen-begünstigten Wohnungsbaus (Ausnahme Riesterrente) nicht mehr zur Verfügung. Eigenheimzulagen und finanzielle Vergünstigungen wurden aufgrund Sparmaßnahmen eingespart, das günstige Zinsgefüge ändert allerdings nichts daran, das die notwendige Eigenkapitalquote der Bundesbürger zumeist gegen Null geht. Zumal hierbei kinderreiche Familien als Verlierer daraus hervorgehen. Die Teuerungsrate sowie der ständig steigende Mietzins, verhindert förmlich das Ansparen von zusätzlichem Kapital, ebenso liegen die Kapitalerträge bei üblichen Sparverträgen wie Lebensversicherungen (Staatsanleihen) Riesterrenten, Bausparverträgen bei 0 – 0,5 % abzgl. der Bearbeitungsgebühren sogar im Minus-Bereich. Die Pro-Kopf-Verschuldung durch Anschaffungskredite wie Kfz-Raten oder weitere Freizeit-orientierte Artikel steigen von Jahr zu Jahr bzw. stehen zumeist im Vordergrund, anstatt die eigene Immobilie. Dieses Konsumverhalten wird der heutigen Jugend tagtäglich in den Medien vorgegaukelt, mehr Schein als Sein. Dies führt in der heutigen Zeit zwangsläufig auch zu einem leichtfertigen Umgang mit dem verfügbaren Einkommen, wir leben mittlerweile in einer Schulden-finanzierten Gemeinschaft der EU. Die Frage die sich zudem stellt, wer kommt tatsächlich für die langfristige Verschuldung auf, welche die Politik an Fremdleistungen verursacht, natürlich unsere Kinder und Enkel. Die Vorsorge von Immobilieneigentum bleibt damit auf der Stecke. Die Konsequenz daraus: Die Mieten steigen in nicht mehr bezahlbare Mietaufwendungen bzw. Kaufpreise der Immobilien. Ständig reduzierte Rentenansprüche aufgrund immer geringerer Beitragszahler in der Rentenversicherung, führen auf die Dauer zum Großteil zu Sozialfällen im Rentenalter, was heutzutage schon der Fall ist. Wir leben auf einem Pulverfass auf Kosten unserer zukünftigen Kinder, welche wir selbst verursacht und zugelassen haben. Lg Günter Draxler

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Erwerber durfte Alteigentümer nicht in der Wohnung lassen………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 8, 2017 at 7:11 am

Erwerber durfte Alteigentümer nicht in der Wohnung lassen

Mitgliedern einer Wohneigentumsgemeinschaft kann das Eigentum entzogen werden, wenn sie die ihnen obliegenden Verpflichtungen in schwerwiegender Form verletzen. Der neue Käufer darf diesen dann nicht einfach in der Wohnung lassen.

Für den schlimmsten Fall der Unverträglichkeit hat das Wohnungseigentumsgesetz vorgesorgt. In Paragraf 18 ist festgelegt, dass Mitgliedern das Eigentum entzogen werden kann, wenn sie die ihnen obliegenden Verpflichtungen in schwerwiegender Form verletzen. Ist das der Fall und wurde das Objekt verkauft, dann darf der Erwerber nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS die Alt-Eigentümer allerdings auch nicht weiter dort wohnen lassen.

Der Fall:

Ein Ehepaar war wegen Beleidigungen, Bedrohungen und einer Körperverletzung gegenüber einem anderen Eigentümer zum Verkauf seiner Wohnung verurteilt worden. Im anschließenden Zwangsversteigerungsverfahren erwarb eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts das Objekt und erlaubte den Alt-Eigentümern, weiterhin dort zu wohnen. Das war natürlich nicht im Sinne der Miteigentümer gewesen, die ausdrücklich einen Auszug der Betreffenden gewollt hatten.

Das Urteil:

Über zwei Gerichtsinstanzen hinweg erhielt die Eigentümergemeinschaft mit ihren Beschwerden Recht. Es sei den Nachbarn nicht zuzumuten, dass sie weiter mit dem Ehepaar unter einem Dach wohnen – sei es nun als Eigentümer oder als bloße Nutzer der Wohnung. Die renitenten Alt-Eigentümer mussten deswegen ausziehen. (sw)

Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.11.2016, Az.: V ZR 221/15

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Im Erbfall richtig mit Immobilien vorgehen…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on August 8, 2017 at 7:08 am

Im Erbfall richtig mit Immobilien vorgehen

Wird eine Immobilie vererbt, so sind die Erben unweigerlich mit Themen wie Testamentseröffnung, Erbschein oder Annahme der Erbschaft konfrontiert – und das in einer Zeit der Trauer. Der Immobilienexperte Ben Taieb hat nun wichtige Hinweise zur Immobilienerbschaft gegeben.

Erwartet oder unverhofft – Bei einer Erbschaft steht der Hinterbliebene schnell vor der Frage, wie es mit der Immobilie weitergehen soll. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit und vieler Fälle meint Immobilienexperte Ben Taieb, dass dies keine leichte Entscheidung ist. Viele Emotionen werden schließlich mit der Immobilie und dem Verstorbenen verbunden. Bei diesen sensiblen Fällen ist Einfühlungsvermögen und Zeit für die Kunden gefragt. In einer Beratung müssen Schritt für Schritt alle Optionen durchdacht und dem Kunden nahegebracht und erklärt werden.

Wert erkennen

Zunächst sei es wichtig, den Wert der Immobilie zu kennen, um überhaupt entscheiden zu können, ob das Erbe angetreten wird. Immobilienspezialisten führen dazu eine professionelle Analyse durch. So können die Erben auch besser entscheiden, ob sie die Wohnung oder das Haus selbst bewohnen oder lieber vermieten bzw. verkaufen möchten. Bei einer Erbengemeinschaft ist ebenfalls der Wert entscheidend, wenn etwa ein Miterbe ausgezahlt werden soll.

Rechtliche Fallstricke

Es gibt zudem viele rechtliche und finanzielle Fallstricke, die es zu vermeiden gilt. Deshalb berät Ben Taieb seine Kunden auch zu den besonderen Anforderungen, unterstützt bei allen Formalitäten und kümmert sich zuverlässig um die anfallenden Aufgaben.

Professionelle Hilfe

Gerade der Verkauf einer Immobilie erfordert, dass man sich voll und ganz darum kümmert. Für die Kunden sei es daher eine große Hilfe, wenn sich in diesen schweren Zeiten der Trauer ein professionelles Team um alle Aufgaben, wie die Verkaufsvorbereitung, eine passende Vermarktungsstrategie, das Besichtigungsmanagement und die Objektübergabe kümmert. (sw)

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