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EU genehmigt deutsche Mieterstrom-Förderung…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:02 am

EU genehmigt deutsche Mieterstrom-Förderung

Die Europäische Kommission hat die Mieterstrom-Förderung beihilferechtlich genehmigt. Nachdem das Mieterstromgesetz bereits im Sommer verabschiedet wurde, kann die Förderung somit jetzt starten. Was Immobilienunternehmen nun beachten müssen, hat die NATURSTROM AG in einem Leitfaden übersichtlich zusammengestellt.

Mieterstrom hat eine wichtige Hürde genommen. Die Europäische Kommission hat Förderung entsprechender Angebote beihilferechtlich genehmigt. Damit kann die Förderung nun starten. Die NATURSTROM AG begrüßt die Entscheidung. „Auf den Dächern der klassischen, mehrgeschossigen Mietshäuser schlummern noch große Solarstrom-Potenziale“, so Dr. Tim Meyer, Vorstand der NATURSTROM AG.

Nun auch für die Immobilienunternehmen

„Dieses Potenzial zu heben, ist nun auch für die Immobilienunternehmen interessant.“ Denn Immobilienbesitzer steigern durch die Solarstromerzeugung auf dem Dach nicht nur den Wert ihrer Gebäude, sie senken zugleich die Mietnebenkosten und bieten ihren Mietern eine attraktive Zusatzleistung.

Leitfaden für Immobilienunternehmen

Mieterstromprojekte sind aktuell noch relativ selten. Bei der Umsetzung sind viele Konstellationen möglich. Entsprechend groß ist häufig aber noch die Unsicherheit bei den Entscheidern in der Immobilienbranche. NATURSTROM hat daher einen Leitfaden für Immobilienunternehmen erstellt und die zehn grundlegenden Fragen zum Thema „Mieterstrom“ leicht verständlich beantwortet. Etwa, wie sich Mieterstromprojekte realisieren lassen, ohne den Anspruch auf die erweiterte Gewerbesteuerkürzung zu riskieren. Der Leitfaden kann abgerufen werden unter www.naturstrom.de/mieterstrom.

Vielfältig und flexibel

„Trotz Gesetz und Förderzuschuss gilt: Mieterstromprojekte sind vielfältig und erfordern Flexibilität“, betont NATURSTROM-Vorstand Meyer. Doch diese Flexibilität zahlt sich aus. NATURSTROM sieht in Mieterstromprojekten die große Chance, die Energiewende in die Innenstädte zu bringen und endlich Millionen Mieterinnen und Mieter an den drastisch gesunkenen Preisen für Sonnenstrom teilhaben zu lassen. (mh)

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Fertighäuser erkämpfen sich immer mehr Marktanteile…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 10:59 am

Fertighäuser erkämpfen sich immer mehr Marktanteile

Die Fertigbauweise bleibt auf der Überholspur. Das zeigen die aktuellen Baugenehmigungszahlen. Mittlerweile ist fast jedes fünfte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus. Im September konnten die Fertighäuser sogar gegen einen schrumpfenden Gesamtmarkt sprunghaft zulegen.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres wurden 8,4% mehr Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt als im schon erfolgreichen Vorjahreszeitraum und das obwohl der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser von Januar bis September 2017 um 5,1% weniger Baugenehmigungen umfasste.

Knapp ein Achtel mehr Fertighäuser

Die Schere zwischen Fertigbau und Gesamtmarkt geht zudem zunehmend auseinander. Im September 2017 lag die Gesamtzahl der genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser 2,9% unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Fertigbau stand dagegen ein sattes Plus von 12% zu Buche.

Neuer Höchstwert

Insgesamt wurden von Januar bis September 2017 77.519 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 15.308 in Fertigbauweise. Der Fertigbauanteil hat mit 19,7% einen neuen Bestwert erreicht. 2016 lag der Marktanteil noch 17,8%. Fertighäuser boomen damit in Deutschland wie nie zuvor.

Positiver Jahresausblick

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) sieht kein Ende des Booms in Sicht. „Angesichts des guten Auftragseingangs bei den Fertighausherstellern, der positiven Arbeitsmarktlage und der nach wie vor niedrigen Zinsen gehen wir von einer weiterhin positiven Entwicklung des Fertigbaus aus. Der Marktanteil für das Gesamtjahr 2017 dürfte sich bei über 19% einpendeln“, meint BDF-Geschäftsfürher Achim Hannott. (mh)

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Bester sein, wenn SIE es wollen…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 10:56 am

Bester sein, wenn SIE es wollen

Ob für Industrie, Handel, Dienstleistungsbereich und speziell für das Geschäft mit Immobilien gilt: Erfolgreiche Unternehmen gründen auf guten Ideen, einem klaren Konzept, dem richtigen Gespür, doch vielmehr noch – auf Visionen. Wo würden wir heute stehen und wie sähe unsere Welt aus, wenn wir sie nicht hätten: die Visionäre.

Von Michael Müllner und Dr. Werner Gross, Geschäftsführer und Visionäre von RE/MAX in Regensburg

„If you can dream it, you can do it“ zu deutsch: Wenn Sie es sich vorstellen können, dann können Sie es auch tun – das war einst das Motto des US-Erfolgsunternehmers Walt Disney.

Verlierer denken anders – Sieger auch

Wirtschaft und Sport – zwei Welten, die sich näher sind als gedacht. Topleistungen im Sport sowie auch im Management haben einen gemeinsamen Nenner: mentale Stärke. Jeder Erfolg beginnt im Kopf. Was unterscheidet einen guten Sportler von einem Top-Athleten? Eine gute von einer exzellenten Führungsperson? Auf den Punkt gebracht: Die individuelle Fähigkeit Spitzenleistungen und damit Spitzenergebnisse visuell programmieren zu können. Besser zu sein, wenn es drauf ankommt. Das gelingt nicht (nur) alleine durch Talent, Know-how und Weltklasse auf Handlungsebene – sondern bedarf ebenso der „richtig trainierten“ mentalen Stärke aller Beteiligten.

Mentale Stärke für stabile Höchstleistungen

Im Spitzensport hat jeder Athlet und jedes Team seinen eigenen Mentalcoach – denn nur mental starke Athleten können dauerhafte Spitzenergebnisse erzielen. Das weiß heute jeder. Ebenso gilt dies aber auch für Exekutives, Führungskräfte, Manager und Mitarbeiter – denn nur mental starke Persönlichkeiten können stabile Höchstleistungen erzielen. Ist es Ihr Ziel als Führungskraft „exzellent“ zu sein? Ist es Ihr Anspruch zu gewinnen und Ihr gesamtes Unternehmen nachhaltig vom Wettbewerb abzuheben? Dann nutzen Sie dieses wirksame, ganzheitliche und mentale Instrument der „Visionen“ für Ihre einzigartige Meisterschaft – oder eben für Ihre herausragenden Betriebsergebnisse.

Von Rekorden und sportlichen Spitzenleistungen

Ein Beispiel aus der Leichtathletik. Der Ausdruck oder der Begriff „10-Sekunden-Marke“ ist Ihnen sicherlich bekannt: Er beschreibt die physische und psychische Schwelle, den 100-Meter-Lauf der Männer in unter zehn Sekunden zu bewältigen.

1968 knackte der Amerikaner, Jim Hines, als erster die Schwelle „10-Sekunden-Marke“ mit 9,95 Sekunden und stellte damit den legendären neuen Weltrekord auf. Danach aber vergingen knapp neun Jahre, bis die Schwelle 1977 mit 9,98 Sekunden durch Silvio Leonard erneut durchbrochen wurde. Erst fünf Jahre später schaffte dies dann wieder Carl Lewis… daraufhin, in den 80ern, unterboten weitere einzelne Läufer diese Marke. Beim 100-Meter-Finale bei den Weltmeisterschaften 1991 liefen gleich sechs Athleten im selben Rennen unter zehn Sekunden. Das Eis war gebrochen! War die Unterschreitung lange Zeit als Markenzeichen großartiger Läufer angesehen, hat sie jedoch seit Mitte der 90er Jahren ihre Bedeutung verloren – da sie seitdem von immer mehr Sprintern erreicht wird. Vergleichbare Geschichten und Entwicklungen gibt es beim 400-m-Hürdenlauf, beim Marathon, im Renn- und Skisport und allen anderen Disziplinen und Kategorien in der „Welt des Sports“.

Die Welt verneigt sich heute vor Bill, Steve und Mark

Wie sieht es in der Wirtschaft aus? Microsoft. Apple. Facebook – nehmen wir gleich mal die drei ganz Großen und Einflussreichsten: Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg. Alle drei Herren wurden einst von der Welt belächelt:

So hatte Gates die Vision „jeder Haushalt sollte einen Personal Computer haben“, Jobs Wunschtraum galt „einem Smart-Phone ohne Tastatur zu einem Preis, der fünf Mal höher war als der des Wettbewerbs“ und Zuckerberg wollte „eine Milliarde Facebook-Nutzer“. Ob „vermicrosoftet, verfacebooked und/oder verappelt“ wurden sie einst als Spinner geahndet und ihre Visionen als Utopie bezeichnet, verneigt sich heute jedoch die Welt vor ihnen – aus Respekt vor ihrem Erfolg.

Der entscheidende Punkt jedoch dabei ist: Weder Bill Gates, Steve Jobs noch Mark Zuckerberg waren die besten in ihrem Fach. Alle drei aber waren VISIONÄRE. Genauer? Jeder von ihnen hat sein Ziel, sein (End-) Ergebnis exakt visualisiert. Und was genauso wichtig ist, diese Vision haben alle drei auf ihr gesamtes Unternehmen übertragen. Und dann? Ganz einfach: Ihre Aktionen, ihre Vorgehensweisen, ihre Taktiken „ aktiv wie passiv“ haben sich genau daran orientiert – an ihrer jeweiligen Vision. Gibt es gewichtigere Beweise als diese, dass Erfolg Kopfsache ist?

Bereit für IHRE Vision? SIE können es: Bester sein, wenn SIE es wollen.
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Neue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 22, 2017 at 9:12 am

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk
Auch der Beruf des Kutschers fiel einst einem Technologiefortschritt beinahe vollständig zum Opfer – und machte Platz für neue Berufe in der Automobilindustrie.

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Kardinal Marx: Grundeinkommen ist „das Ende der Demokratie“

Das Grundeinkommen sei die falsche Antwort auf die Digitalisierung, sagt der Münchner Erzbischof. Von Jan Schmidbauer mehr …

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

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Neue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 22, 2017 at 9:08 am

Bedingungsloses GrundeinkommenNeue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk
Auch der Beruf des Kutschers fiel einst einem Technologiefortschritt beinahe vollständig zum Opfer – und machte Platz für neue Berufe in der Automobilindustrie.(Foto: David Ebener/dpa) 

Darf man Millionen Menschen signalisieren: Ihr werdet nicht mehr gebraucht? Es gibt bessere Lösungen als ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Kardinal Marx: Grundeinkommen ist „das Ende der Demokratie“
Das Grundeinkommen sei die falsche Antwort auf die Digitalisierung, sagt der Münchner Erzbischof. Von Jan Schmidbauer mehr …

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

MADE IN GERMANY

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

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Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf Rekordniveau………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 12:27 pm

Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf Rekordniveau

Es fehlen elf Millionen Kleinwohnungen – Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt weiter. Mitte November hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), in der auch der Internationale Bund (IB) Mitglied ist, die Bilanz für 2016 vorgestellt.

Laut BAG W hatten im vergangenen Jahr 860.000 Menschen in Deutschland keine eigene Wohnung – ein Anstieg von 150% gegenüber 2014. Im Jahr 2018 geht die BAG W von 1,2 Millionen obdachlosen Menschen in Deutschland aus. Mehr als die Hälfte aller Obdachlosen sind anerkannte Flüchtlinge. Die meisten von ihnen werden in Gemeinschaftsunterkünften geduldet.

Der IB ruft die Parteien, die aktuell über eine mögliche Regierungsbildung beraten, auf, das Thema endlich ernst und in ihren Koalitionsvertrag aufzunehmen. Dringend gebraucht werde ein Wohnungsbauprogramm – sowohl im sozialen Wohnungsbau, aber auch für den privaten Bereich, fordert der IB-Vorstandsvorsitzende. Seriösen Schätzungen zufolge fehlen in Deutschland mindestens elf Millionen Ein- und Zweizimmerwohnungen. Ohne die Förderung privaten Engagements in diesem Bereich wird es wohl nicht möglich sein, ausreichend Wohnraum zu schaffen, so die BAG W.

Auch wenn die Zuwanderung der letzten Monate und Jahre die Wohnungsnot noch verschärft hat, ist das nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft nicht die Ursache für das immer größer werdende Problem. In Deutschland fehle einfach bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit niedrigem oder keinem eigenen Einkommen. Im Jahr 1990 gab es hierzulande noch knapp 2,9 Millionen Sozialwohnungen. Aktuell sind es nur noch 1,1 Millionen und ihre Zahl sinkt weiter.

Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit könne auf vielen Wegen beginnen. Es lasse sich zum Beispiel feststellen, dass iele Menschen in die Obdachlosigkeit treiben. Oder wenn die Mietzahlungen gekürzt wird, weil Hartz-IV-Empfänger ihre Pflichten nicht erfüllen. Dergleichen dürfe nicht länger geschehen. Die Vermeidung von Obdachlosigkeit müsse in jedem Fall das oberste Ziel sein. (sw)

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Erschweren Immobilienmakler den Hauskauf?………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 12:25 pm

Erschweren Immobilienmakler den Hauskauf?

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) macht sich bei deutschen Immobilienmaklern derzeit nicht gerade beliebt. Nachdem die Wissenschaftler in den vergangenen Tage bereits eine Ausdehnung des Bestellerprinzips auf Immobilienkäufe begrüßt haben, konkretisieren sie nun den Vorschlag – und stellen Makler sogar als Problem beim Hauskauf dar.

Die Nebenkosten beim Hauskauf steigen seit Jahren. Vor allem aufgrund der in vielen Bundesländern stetig steigenden Grunderwerbssteuern. Das IW prangert nun aber auch die Rolle der Makler an. So würden Maklergebühren viele Geschäfte verhindern. Den vermeintlich hohen Maklergebühren zu entkommen, sei fast unmöglich, da 59% aller Immobilien in Deutschland von Maklern angeboten werden. In der Hauptstadt Berlin werden laut der Studie sogar rund 80% der Wohnungen von Maklern angeboten, in Düsseldorf immerhin 76%.

Besonders von Gewicht

Die Maklergebühr schlage bei Käufern besonders ins Gewicht, da sie je nach Bundesland bei 6% des Immobilienpreises (zuzüglich Mehrwertsteuer) liegt. Für ein Haus in Berlin im Wert von 200.000 Euro müssen also beispielsweise gut 14.000 Euro an den Makler gezahlt werden – allerdings nur teilweise von den Käufern.

„Unnötige Erschwerung“

„Das macht vielen Menschen den Hauskauf unnötig schwer“, meint IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. Die hohen Nebenkosten führen laut dem Institut maßgeblich dazu, dass nur 45% der Deutschen in den eigenen vier Wänden wohnen und dass trotz Niedrigzinsphase sich nicht mehr Deutsche Wohneigentum anschaffen. Bei Haushalten mit niedrigem Einkommen nehme die Quote sogar seit Jahren ab.

Bestellerprinzip als Lösungsansatz

Als Lösung schlägt das IW Köln, wie schon in den vergangenen Tagen gefordert, die Einführung des Bestellerprinzips auf Immobilienverkäufe vor. Dann zahle derjenige den Makler, der ihn beauftragt, also in der Regel der Hausbesitzer. „Die Käufer könnten damit entlastet werden, Immobilien würden besser finanzierbar“, meint Voigtländer. Der Verkäufer habe zudem mehr Marktmacht und könne leicht günstigere Maklergebühren aushandeln. Dadurch steige der Wettbewerbsdruck auf die Makler und die Gebühren könnten sinken. Das zeige nicht zuletzt ein Blick in die Niederlande, wo das Bestellerprinzip seit vielen Jahren bereits gilt. Dort liegt die Maklerprovision im Schnitt nur bei 1 bis 2% des Kaufpreises. (mh)

Kommentare

 von Thomas Seiboldam 17.01.2017 um 13:16 Uhr

Beim IW sollte man sich erst einmal mit der Thematik auseinandersetzen. Kein Produkt wird ohne Vertriebskosten auskommen. Oder sollen auch Autohändler, Küchenstudios, oder Discounter verboten werden? Wer meint, dass das Maklerhonorar vom Verkäufer zu bezahlen sei und damit die Gesamtkosten zurück gehen, kann weder rechnen noch kennt er sich mit der Materie aus. Das Gegenteil ist der Fall und die Gerichte werden wegen der versteckten Mängel und unzureichend formulierter Kaufverträge viel Arbeit bekommen. Ich frag mich allen Ernstes wo 6 % bezahlt werden? Das muss ja ein völlig überteuerter Ladenhüter sein!

 von Erich Hauswirtham 19.01.2017 um 09:41 Uhr

Zunächst ist dazu anzumerken, dass völlig gleich wie es dargestellt wird, immer der Käufer das Maklerhonorar bezahlt. Der Verkäufer bekommt immer das um die Höhe des Honorars verminderten Betrag für sein Objekt.
Das ist das selbe Thema wie Arbeitgeberanteile beim Gehalt. Der Arbeitgeber hat immer die vollen Aufwendungen und der Arbeitnehmer bekommt immer den um den Arbeitgeber- und den Arbeitnehmeranteil verringerten Betrag ausbezahlt.
Jedoch beteiligt sich der Staat gerne an den Gebühren und sonstigen Kosten die auf den Kaufpreis abzielen. Damit wird das Maklerhonorar abgabepflichtig. (Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühren, Notariatsgebühren etc.)
Und das immer, um bis zu 6% vermindert!
– Das weckt schon Begehrlichkeiten, die zu Guter Letzt immer vom Käufer zu berappen sind.

 von Herbert Dirksenam 19.01.2017 um 14:02 Uhr

Grunderwerbsteuer vom erhöhten Grundwert und darauf die 20% Umsatzsteuer, ist ein schöner Gewinn!
Welch‘ Kinder, mit welcher Kinderstube, sitzen beim IW ?
Ich habe schon lange dafür plädiert, daß Personen, die solche Theman aufgreifen, doch bitte auch offen legen mögen, wo sie bei Wahlen ihr Kreuz machen! Wer so an einen Berufsstand herangeht, könnte auch dieses offen darlegen. Ich habe da einen Verdacht!

 von Jana Uckelmannam 19.01.2017 um 10:42 Uhr

Es ist schon fast peinlich, was der IW da von sich gibt, sollte es denn stimmen. Es ist ein weiterer Beweis dafür, daß fast alle in Instituten (welcher Art auch immer) tätige Leute in einem Elfenbeinturm sitzen und nicht die geringste Ahnung von der täglichen Realität haben. Sonst könnte solch eine schwachsinnige Aussage, daß Makler den Immobilienkauf erschweren, nicht zustande kommen. Das Gegenteil ist der Fall – in den meisten Fällen würde ein Grundstückskaufvertrag ohne einen Makler überhaupt nicht zustande kommen! Weil die meisten Verkäufer und Käufer völlig ahnungslos sind. Das Thema Bestellerprinzip ist hier grundsätzlich fehl am Platz, immerhin ist der Makler sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer tätig. Somit wäre eine Provisionsteilung die gerechte Lösung. Und ständig nur Niederlande als Beispiel dafür aufzuführen ist sehr beschränkt – was ist mit dem Rest der Welt – USA, England, Frankreich, Spanien und Dutzende mehr ?! Entweder zahlt hier nur der Käufer oder die Provision wird zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Das beweist umso mehr, wie ahnungslos diejenigen sind, die solche Aussagen von sich geben. Das einzig sinnvolle ist sicherzustellen, daß ausgebildete, kompetente Makler tätig sind und nicht sogenannte „Wohnzimmermakler“, die den Ruf der Branche ruinieren. Und vielleicht sollten demnächst auch die Kriterien für die Mitarbeiter in Einrichtungen wie dem IW oder auch Regierungsposten dahingehend verändert werden, daß dort nur Leute tätig werden, die eine vorherige erfolgreiche Laufbahn in der Wirtschaft tatsächlich vorzuweisen haben, bevor sie Meinungen in die Welt setzen oder Gesetze beinflussen.

 von Klaus Noethenam 19.01.2017 um 10:57 Uhr

Der Preis wird immer noch von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ohne politischen Eingriff würde dies auch wunderbar funktionieren. Das Institut für Wirtschaft „IW“ sollte einmal darüber nachdenken, ob das „W“ in ihrem Namen noch Sinn macht. Ich kenne dieses Institut nicht, aber wenn ich einmal raten dürfte, so würde ich vermuten, dass in die dortigen Entscheidungsträger politisch nicht unabhängig sind. Aber dies ist nur eine Vermutung. P.S. Die Maklerkosten sind übrigens in den letzten Jahren/ Jahrzehnten nicht gestiegen, vermutlich eher rückläufig. Die Grunderwerbssteuern sind aber z.B. in „fast“ allen Bundesländern deutlich angestiegen. Hat der IW sich auch einmal Gedanken gemacht, welchen Einfluss die Energieeinsparverordnung auf die Baupreise hat? Das ein solcher Artikel in ImmoCompact veröffentlicht wird, verwundert mich.

 von Rolf-Peter Korzmannam 19.01.2017 um 12:31 Uhr

In jedem Bereich des Wirtschaftslebens ist es üblich, dass der Besteller auch den Bestellten bezahlt. Warum nicht auch bei Maklern? Es scheint ja der einzige Berufsstand zu sein, der von seinen eigenen Leistungen sowenig überzeugt ist, dass er meint, bankrott zu gehen, wenn der Auftraggeber ihn entlohnen muss. Tatsächlich hätte das Bestellerprinzip Vorteile beispielsweise bei der Hausfinanzierung. Das Eigenkapital der Käufer könnte sinnvoll in die Finanzierung eingebracht werden, anstatt es für Kaufnebenkosten verwenden zu müssen.
Der Besteller würde sich jedoch kritischer mit dem Maklerhonorar beschäftigen. Für welche Leistung muß ich soviel Geld bezahlen und das Honorar in Relation zu anderen Dienstleistungen setzen. Das ist die wahre Angst der Makler.
Und abzustreiten, dass Provisionen von 6% zuzüglich MwSt gefordert werden, zeugt von wenig Marktkenntnis. Beispiele: Berlin, ostfriesische Inseln (mit extremen Immobilienpreisen), Niedersachsen u.s.w.
Jede Sparkasse, Volksbank und viele Makler versuchen schon immer 3% vom Käufer und 3% vom Verkäufer durchzusetzen plus MwSt. Das ist doch nicht neu. Das kenne ich seit über 30 Jahren. Das sind 6% plus Steuern vom Kaufpreis.
Bei einem Haus für 500.000€ Kaufpreis sind das 30.000,–€ Provison plus Steuern. Wofür?
Wieso hat also das IW Unrecht?
Nein, sie stellen eine langerprobte und ärgerliche Praxis in Frage.
Und die Makler zittern vor Angst, weil die Objektbeschaffungen nun auch noch durch Honorarverhandlungen erschwert werden.
Liebe Leute, dem müssen sich andere Dienstleister täglich stellen!
Also mehr Mut.
Überleben werden die tatsächlich qualifizierten Makler, das sind nach meiner Einschätzung vielleicht 20% der Marktteilnehmer.
Den Rest muss ich als regelmäßiger, professioneller Immobilienkäufer als blasierte, arrogante und stets schlecht informierte Kaufleute wahrnehmen.
Und ja, dann gibt es noch die wirklich guten. Deren Wort und Einschätzung Gewicht hat. Ja, die kenne ich auch.
Und die lassen sich oft direkt vom Auftraggeber bezahlen.
Denkt mal alle in Ruhe darüber nach!

 von Herbert Dirksenam 19.01.2017 um 14:09 Uhr

Es mag solche geben, ja – daher wird ja auch von den Berufsverbänden immer mehr Nachweis über die Fähigkeit verlangt. Das ist richtig, da bisher keinerlei Erfahrung und Kenntnis vorausgesetzt wird.
Die Praxis schält in den meisten Fällen die Spreu vom Weizen.
Ist doch die ganze Diskussion, vor allem aber der Anschub vom IW völlig absurd!
Der Markt regelt das von alleine! Der letzte Satz stimmt, aber das hat nichts mit Kenntnis zu tun, das ist Geschick am Markt, nichts anderes und es ändert nichts an sehr hohen Kosten in Gebieten, wo die Immobilien aus den Händen gegriffen wird. Es gibt aber auch Regionen, wo die Preise deutlich niedriger sind, also auch die Prov..
Dort rennt der Makler nicht selten 6 bis 12 Monate, um den richtigen Käufer zu finden. Wenn ihm ein falsches Preisverständis vorgehalten wird, verliert er noch im Anschluß den Auftrag! Das ist die Realität!

 von Herbert Dirksenam 19.01.2017 um 13:56 Uhr

Man müßte mit der Dummheit der Finanzierer (Banken) rechnen, wenn die Bewertung in solchen Fällen besser ausfiele.
Jede Bank hat vor Bewilligung eine Eigenschätzung vorzunehmen, oder von fremden Gutachtern eine solche einzuholen.
Es geht bei dieser um den Wert bei Verkauf. Es müßte auch denen ein Fehler unterlaufen, wenn sie nicht die Kaufkosten, einschl. Grunderwerbsteuer berücksichtigten. Also ist der Gedanke ein „Schuß in den Ofen“!
Der wirkliche Geyer ist der Staat! Hatten wir nicht nach 7% mit sehr vielen Ausnahmen die 2% GESt?
Wo ist dieser Satz geblieben? Für Nichtstun, mit einem oder mehreren Beschlüssen, wurde gewissenlos auf die Käufer eingeprügelt! Und der Makler, der sich die Hacken abrennt, soll eine Kürzung erleben!

 von Frank Baumannam 19.01.2017 um 14:18 Uhr

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat mit dem Bestellerprinzip ein altes Thema aufgegriffen, weil es gerade mal wieder aktuell ist. Bei der Argumentation des IW wird jedoch „das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet“. Richtig ist: Sind die Vertriebskosten im Kaufpreis enthalten, werden diese über die Bank finanziert und entlasten erst einmal die Liquidität des Käufers. Bei einer Käuferprovision muss nämlich neben den üblichen Kaufnebenkosten, gleichzeitig auch noch die Maklerprovision bezahlt werden. Dieses Geld fehlt dann (eventuell) gerade am Anfang, wenn der Umzug ansteht und noch neue Einrichtungen anzuschaffen sind. Unstrittig jedoch ist, dass Verbraucher beim Hausverkauf ein gutes Ergebnis erzielen möchten und dabei ein Makler wertvolle Hilfe leisten kann. Kann deshalb, weil Verbraucher in der Regel nicht die Maklerkosten beklagen, sondern vielmehr, dass der Maklerprovision häufig keine adäquate Maklerleistung, bzw. Maklerbefähigung gegenüber steht. Da auch der anstehende Befähigungsnachweis keine Qualitätsverbesserung erkennen lässt, wird sich für den Verbraucher daran zukünftig auch nichts ändern. Der Anspruch des Befähigungsnachweises liegt nämlich deutlich unter dem Niveau der international anerkannten Maklernorm DIN/EN 15733 und dies obwohl Normen nur Mindestanforderungen definieren. Im Ausland sind da weitaus höhere Anforderungen für einen Immobilienmakler feststellbar und der Makler kann sich auch nicht – nach Äußerung vieler Verbraucher – hinter einer „alten Hasenregelung“ verstecken. Zu dem ist es vom IW auch falsch anzunehmen, dass erst beim Bestellerprinzip die Maklerkosten nach unten verhandelbar wären. Die Käuferprovision wird bereits heute verhandelt und beträgt seltenst den vom IW angeführten Höchstsatz. Dieser ist schon seit langem am Markt nicht mehr erzielbar. Außerdem sollte neben der Diskussion der Provisionshöhe, eher ein Augenmerk auf die Befähigung des Maklers gelegt werden, bzw. auf: zu garantierende Leistungsinhalte, Ausbildungen, Versicherungen, Strukturen, Arbeitsausstattungen etc des Maklers. Viele Makler gewährleisten nämlich bereits heute Leistungen, Kompetenzen etc., die deutlich über der Maklernorm 15733 liegen und darum den Verbrauchern nicht nur zu Gute kommen, sondern bei Verbrauchern auch als ausschlaggebend für den überdurchschnittlich erfolgreichen Vertragsabschluss erachtet werden. Eine weitere Reduzierung der Maklergebühren wird nur zu einem weiteren Qualitäts- und Leistungsverfall bei Maklern führen, was durch das unterdurchschnittliche Niveau des Befähigungsnachweises sogar noch befeuert wird. Übrigens, der Aufgabenbereich des Maklers hat sich gegenüber früheren Jahren drastisch ausgeweitet (wenn der Makler tatsächlich die Mindestanforderungen gemäß der Maklernorm 15733 gewährleistet). Die ortsüblichen – kaum noch zu erzielenden – Provisionssätze für Makler sind im Vergleich mit anderen Branchen jedoch seit vielen Jahren konstant geblieben. Hingegen ist die Grunderwerbssteuer, insbesondere in NRW, drastisch angestiegen. Zusätzlich ist der Ruf nach dringend benötigtem Wohnraum in Ballungszentren immer stärker geworden. Mangels neu geschaffenen Wohnraums sind folglich die Kauf- und Baupreise für Um-, Neu- und Ausbauten drastisch gestiegen. Die Liste weiterer Kostentreiber ließe sich hier sicherlich beliebig weiter spannen. Fazit: Die Maklerkosten werden von Verbrauchern nicht kritisiert, wenn eine adäquate Maklerleistung dagegen steht. Im Vordergrund stehen eher die tatsächlichen Kostentreiber, die es Verbrauchern erschweren, eigenen Wohnraum zu erwerben. Das Bestellerprinzip ist hier kein Allheilmittel. So lässt es sich jedenfalls anhand vieler Marktberichte überzeugend belegen. Demnach greifen die Thesen des IW zu kurz und leider in die falsche Richtung.

 von Frank Altenpohlam 19.01.2017 um 14:39 Uhr

„Die Käufer könnten damit entlastet werden, Immobilien würden besser finanzierbar“, meint Voigtländer.

Schwachsinn!! Die Immobilien würden um den Betrag der Maklerprovision teurer. In den Niederlanden gehen nahezu 100% der Immobilien über Makler. Dadurch können dann die provisionen auch gemäßigter sein. Wenn das IW schon seinen Senf zu Dingen, von denen es keine Ahnung hat, dazu geben muss, dann doch vielleicht mal in Richtung Staat, der völlig gegenleistungslos ständig an der Kostenschraube für Bauwerke aller Art dreht, insbesondere durch Grunderwerbssteuer, Umwelt-/Tier- und Klimaschutz. Schauen Sie, liebe Damen und Herren vom IW, mal in den Baukosten-Index. Und dann soll mal der Besteller der immer höheren Baukosten zahlen. Das wäre dann der Staat und damit wieder die Bürger.

Das Maklerprinzip ist, eine Provision für die weitergabe der Kenntnis eines bevorstehenden Immobilienverkaufs und die Vermittlung der Möglichkeit, einen Kaufvertrag dafür abzuschließen. Wenn der Makler einen Bestand an Immobilien akquriert, ist das von großem Vorteil für die Käufer, obgleich sie Besteller bleiben, weil sie das Angebot des Maklers, die gewünschte Immobilie zu vermitteln, annehmen. Käufer kaufen immer im Rahmen ihres Budgets, Verkäufer verlangen immer den höchstmöglichen Kaufpreis. Vom Käufer bezahlt zu werden heißt, dessen Interessen zu vertreten, ohne die des Verkäufers zu schädigen. Das ist ein schwieriger Vorgang, der letztlich in eine win/win Situation münden muss.

Die ganze Debatte ist eine Neid-Diskussion derer die meinen, Makler würden zu viel verdienen. Nur, dass die allermeisten Makler hier einfach nur im Durchschnitt liegen. Reiche Makler haben entweder reiche Immobilien-Elternhäuser oder sind durch Erwerb von Immobilien wohlhabend geworden.

Und wer meint, das sog. Bestellerprinzip würde bei Mietwohnungen den gewünschten Effekt haben, hat ebenfalls keine Ahnung vom Marktgeschehen. Hier erzeugt das Prinzip eine lose/lose/lose-Situation, auch für die Wohnungssuchenden. Und es hat SPD und CDU tausende von Stimmen aus der immobilienwirtschaft gekostet, meine auch! Und das galt nur für Mietwohnungen.

 von Werner Deissam 20.01.2017 um 19:27 Uhr

Einige der Kommentare spiegeln für mich nicht im Ansatz den Immobilienmarkt. Zuerst sollte festgehalten werden, dass es sich bei Immobilienmaklern um Dienstleistungsunternehmen handelt, die auf „eigenes Risiko“ eine Leistung bereitstellen.
Diese Leistung wird von Käufern und Verkäufern gesucht und angenommen! Zum Unterschied zu Leistungen eines Arztes/Steuerberaters/Rechtsanwalts, berechnen Immo-Makler ihre Leistung nur im „Erfolgsfall“. Somit entstehen einem Käufer/Verkäufer für die Bemühungen des Maklers keine Kosten. Die Diskussionen über die Höhe des Maklerhonorars wären beendet, wenn man wie beim Arzt/Steuerberater/Rechtsanwalt schon das Arbeiten/Bemühen für den Käufer/Verkäufer berechnet. Ich kenne kaum eine Dienstleistung die „nur“ im Erfolgsfall bezahlt wird. Sobald der Gesetzgeber eingreift und bestimmt wie hoch eine Leistung von „selbständigen“ Unternehmern berechnet werden darf, verlässt er die freie Marktwirtschaft. Jedes Unternehmen muss selbst kalkulieren welchen Aufwand es hat und danach seine Leistung anbieten. Wenn ich die übliche Praxis der Immo-Makler auf den Kauf eines Autos anwende, dann müsste ich dieses ja erst bezahlen, wenn ich damit auch vollends zufrieden bin (z.B. VW). Diese Verlagerung des Risikos auf den Immo-Makler wird von Käufer/Verkäufer gerne genutzt und in allen Kommentaren völlig übergangen. Ein Immo-Käufer/Verkäufer bekommt von „fachkundigen“ Immo-Maklern das für einen „problemlosen“ Immobilienkauf/verkauf unbedingt notwendige Fachwissen und damit Schutz vor Rechtsstreitigkeiten. Sollte der Gesetzgeber die vielen „Fachleute“ beschneiden, schafft er viel Arbeit für alle deutschen Rechtsanwälte/Gerichte und generiert Mehreinnahmen im Staatshaushalt. Natürlich kann der Gesetzgeber auch eine „Honorarordnung“ wie bei Ärzten/Steuerberatern/Rechtsanwälten festlegen, dann kann das Honorar der Immo-Makler aber nicht mehr „ausschließlich“ von einem erfolgreichen Immobilien Kauf/Verkauf abhängig sein!

Als Resümee sollten alle Marktteilnehmer, gerade die Berufsverbände darüber nachdenken, ob man im Immobiliengeschäft die „freie Marktwirtschaft“ beenden möchte! Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat aus meiner Sicht, seinen Namen nicht verdient! Die erheblichen Kosten (aufgebracht von angeschlossenen Wirtschaftsverbänden) des IW, können Immobilienunternehmen einsparen. Die erbrachte Leistung in Bezug auf die Immobilienwirtschaft ist ungenügend=6. Leider hat man bei diesen gut bezahlten/versorgten Mitarbeitern nicht wie beim Immo-Makler, das Prinzip Honorierung erst nach guter Leistung! Um in Deutschland mehr Immobilienbesitzer zu schaffen, sind völlig andere Ansätze erforderlich.

Nur einige Empfehlungen zur Schaffung von mehr Immobilieneigentümern:
1.Staat+Kommunen sollten ihre vorhandenen Wohnimmobilien zu weit geringeren, als den momentan spekulativ hochgetriebenen Immobilienpreisen, (ohne Gewinnorientierung ohne Grunderwerbssteuer ohne Notarkosten), an interessierte Bürger, eventuell sogar mit begrenzter Bürgschaft bei der Finanzierung verkaufen. Die Dienstleistung von Maklern kann natürlich genutzt werden. Kosten bestimmen Immobilienfirmen selbst.
2.Staat+Kommunen verkaufen zu gleichen Bedingungen wie Pkt.1 eigene Grundstücke an Bauträger/Bauwillige mit zielgerichteten Auflagen, um mehr Wohnraum für eine „breite“ Bevölkerung zu schaffen. Hier könnten wie im sozialen Wohnungsbau Preisbindungen, zeitlich begrenzt angewendet werden.
3.Staat+Kommunen vergrößern ihr Engagement für sozialen Wohnungsbau um das 10fache (kann aus Steuergelder realisiert werden, ist eine Frage der Priorität).
Allein diese 3 Maßnahmen würden den deutschen Wohnungsmarkt erheblich und spürbar verändern. Das hätte viele zukunftsorientierte Vorteile. Es würde erheblich mehr neuer Wohnraum mit zeitgemäßem Energieverbrauch entstehen (Erreichung der Klimaziele). Die Nachfrage/Hype nach nicht mehr zeitgemäßen Bestandsimmobilien würde abflachen. Verkäufer würden gerne die Dienstleistung von qualifizierten Makler von sich aus nachfragen und wertschätzen! Denn in der gesamten Diskussion werden die Fehleinschätzungen der Bestandsimmobilien durch Käufer/Verkäufer (erforderlichen/aufwendigen Renovierungskosten) völlig vernachlässigt. Wohnimmobilien die mehr als 40-50 Jahre Wind +Wetter sowie der Nutzung wiederstanden haben, müssen in die „Neuzeit“ (Aufwand ca.€700,-bis €1.500,- pro m²) gebracht werden. Daher verkaufen sich z.Z. Neubauten ohne große Mühe. Es geht in der Sache eigentlich um zeitgemäßen Wohnraum und die falschen Vorstellungen der Käufer/Verkäufer. Aber bestimmt nicht um angemessene oder unangemessene Honorare!
Zu wenig wird dieser Aspekt in allen Diskussionen beachtet. Erst wenn eine Dienstleistung z.B. Immobilienmakler benötigt wird, erfährt diese eine Wertschätzung. Alle Diskussionen über Maklerhonorare finden ein ENDE. Das Gleiche könnte auch bei Mietwohnungen stattfinden. Der Immobilienmarkt würde sich total verändern und es kämen auf 1.000 Bestandsimmobilien nicht 5.000 so genannte „Makler“ die um das „goldene Kalb“ sich „prostituieren“!
Das ein vermutlich gut bezahltes (ohne Honorarvorgaben)Institut solchen marktfernen Unsinn verbreitet, sollte zu Denken geben. Die Wirklichkeit im deutschen Immobilienmarkt habe ich versucht korrekter zu betrachten, ohne Honorar!
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Immobilienkredite bekommen zunehmend Konkurrenz aus dem Internet…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 12:20 pm

Immobilienkredite bekommen zunehmend Konkurrenz aus dem Internet

FinTechs und Online-Plattformen drängen immer stärker auf den Kreditmarkt. Das zeigt ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Banken müssen demnach flexibler werden, um den Trend nicht zu verpassen. Die neuen Wettbewerber und Technologien würden schließlich vor allem Kunden viele Vorteile bieten.

Tausende investieren heute online in Projekte oder verleihen im Internet ihr Geld. Was bei Start-ups schon gang und gäbe ist, ist bei der Immobilienfinanzierung noch das berühmte Neuland. Doch Crowdlending ist laut einer aktuellen Studie des IW im Auftrag der TXS GmbH auch hier langsam auf dem Vormarsch. Organisiert wird es von Online-Plattformen und FinTechs. Dabei geht es um einen Billionen-Markt. Allein die Wohnimmobilienkredite in Deutschland haben ein Volumen von rund 1,2 Bio. Euro.

Viele Vorteile für die Kunden

In der gewerblichen Finanzierung haben sich FinTechs bereits etabliert. Zwar sieht das bei der privaten Immobilienfinanzierung anders aus, doch auch dieser Markt wird dem IW zufolge immer digitaler. Prozesse werden beschleunigt, die Zeit zwischen Antrag und Kreditzusage wird kürzer, das Angebot vielfältiger. Die Kunden können flexibler agieren, wodurch der Markt schneller wird. FinTechs würden zudem oft riskantere Kredite abdecken, die Banken nicht übernehmen. Das biete auch Potenziale zur Immobilienfinanzierung.

Keine disruptive Wirkung

„Die neuen Angebote wirken aber nicht disruptiv. Sie werden die klassischen Anbieter nicht vollständig verdrängen“, prognostiziert IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer. So fehle ihnen derzeit häufig noch die notwendige Reputation bei den Kunden – und diese könne erst langsam aufgebaut werden. Zudem können die etablierten Anbieter laut der Studie im personalintensiven Immobilienkreditgeschäft aktuell noch ihre Größenvorteile ausspielen.

Anpassung der Banken erforderlich

Die Banken sollten sich der rasanten Entwicklung allerdings kontinuierlich anpassen und schlankere und flexiblere Strukturen aufbauen, um auch zukünftig mithalten zu können. „Sie sollten außerdem verstärkt mit FinTechs kooperieren und sie als externe Denkfabriken nutzen“, rät IW-Wissenschaftlerin Barbara Engels. Nur so könnten sie sichergehen, die Digitalisierung nicht zu verpassen. (mh)Blogverzeichnishttp://www.youtube.com/watch?

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„Immobilienmaklern stehen alle Chancen zur Finanzierungsberatung offen“……..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 12:16 pm

„Immobilienmaklern stehen alle Chancen zur Finanzierungsberatung offen“

Mit der Digitalisierung ändert sich das Kundenverhalten massiv. Kunden kommen heute besser informiert und vorbereitet ins Gespräch – und fühlen sich dadurch weniger an einen Immobilienmakler oder Baufinanzierungsberater gebunden. Warum und wie ein Makler, der die Finanzierung mit anbietet, damit sein Geschäft aber nachhaltig sichern kann, erläutert Thomas Hein von der ING-DiBa.

Sollte sich der Immobilienmakler heute mit dem Thema Baufinanzierung befassen?

Kunden von heute sind informierter. Sie haben sich im Vorfeld eines Immobilienkaufs und auch der Immobilienfinanzierung online informiert und wissen, was sie wollen: eine kompetente Beratung und möglichst wenig Umstände. Zu einem Berater, der eine Immobilie kompetent vermittelt und gleichzeitig noch professionell zur Finanzierung berät, sagt heute kein Kunde nein. Für den Immobilienmakler bedeutet das: Ihm stehen alle Chancen auch zu einer Finanzierungsberatung offen, und die sollte er nutzen. Vorausgesetzt natürlich, er darf auch Finanzierungen vermitteln.

Welche Qualifikation braucht ein Makler, um auch in Sachen Immobilienfinanzierung zu beraten?

Zunächst einmal muss auch ein Immobilienmakler die gesetzlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Vermittlung von Immobilienfinanzierungen erfüllen. Das heißt, er braucht eine Erlaubnis als Immobiliardarlehensvermittler gemäß § 34i GewO. Die kann er – je nach Bundesland – bei der regionalen IHK oder beim Gewerbeamt beantragen. In der Praxis mindestens genauso wichtig ist aber ein fundiertes Know-how. Wenn ein Kunde zu einer Finanzierung beraten werden möchte, dann betrifft das viele Bereiche. Er will wissen, ob die Immobilie das Investment wert ist. Ob er sich die Immobilie leisten kann. Und welche Risiken eine Finanzierung mit sich bringt. Last, but not least muss ein Immobilienfinanzierungsberater auch über digitale Kompetenz verfügen. Der Markt verändert sich in diesem Bereich aktuell sehr schnell. Gerade wenn es um einfache und schnelle Finanzierungsprozesse geht, ist der Vermittler gut unterwegs, der weiß, was ein Dokumenten-Upload ist und wie er funktioniert. Und das ist nur ein Beispiel für viele.

Woran liegt es, dass nur wenige Makler ihren Kunden eine Finanzierungsbe­ratung mit anbieten?

Oft liegt es daran, dass eine Immobilien­finanzierung einfach mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist. Die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag führt dazu, dass viele Makler Immobilien­finanzierungen gar nicht erst anbieten. Zumal der Vermittler für die Finanzierung Detailinformationen wie zum Beispiel zur Gehaltsabrechnung einholen und mit dem Kunden in ein tieferes Gespräch gehen muss. All diese Gründe haben zur Konsequenz, dass viele Makler ihre Kunden für die Finanzierung ziehen lassen. Die Gefahr dabei ist: Wenn der für die Finanzierung gewählte Berater selbst Immobilien vermittelt, nutzt er die Chance und berät den Kunden gleich auch zu einer neuen Immobilie. Gefällt das dem Kunden, ist er ganz schnell weg, und der erste Makler schaut – bildlich gesprochen – in die Röhre.

Welche konkreten Chancen sehen Sie in der Baufinanzierung speziell für Immobilienvermittler?

Vor allem geht es darum, dass der Makler sein Geschäft sichert. Wie eben gesagt: Ein Kunde ist nur dann ein treuer Kunde, wenn er sich rundum professionell beraten fühlt. Natürlich geht es auch darum, den heutigen Wünschen der Kunde zu entsprechen. Immer weniger Kunden haben die Zeit, von Pontius zu Pilatus zu rennen. Sie sind dankbar, wenn sie einen einzigen Partner haben, auf den sie sich in Sachen Immobilienkauf verlassen können. Und zu guter Letzt bietet das Immobilienfinanzierungsgeschäft ja auch eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit.

Gibt es Alternativen zur Beratung aus einer Hand?

Dass ein Immobilienmakler seinem Kunden auch die Finanzierung anbieten möchte, heißt nicht automatisch, dass er das auch selbst tun muss. Er kann den Kunden zum Beispiel an einen anderen Kollegen in seinem Büro übergeben – dann bleiben Kontakt und Geschäft in einem Unternehmen. Die zweite Möglichkeit, die es gibt, heißt: Tippgeber werden. Als Tippgeber stellt der Vermittler den Kontakt zwischen Kunde und einem freien Immobilienfinanzierungsberater her und vereinbart gegebenenfalls einen Beratungstermin. Die Kunden­beratung und Vertragsabschlüsse obliegen dann dem Immobilienfinanzierer. Kommt es zur Finanzierung, erhält der Tippgeber eine vorher ausgehandelte Tippgeberprovision. Dieser Prozess ist übrigens auch für Makler ohne Baufinanzierungszulassung interessant, die über unser Key-Account-Management regionale Netzwerke nutzen können.

Warum sollte ein baufinanzierungs­beratender Immobilienmakler Partner der ING-DiBa werden?

Die ING-DiBa macht 80% ihres Baufinanzierungsgeschäfts über angebundene Baufinanzierungsvermittler. Gleichzeitig sind wir der Digital Leader in der Branche. Beides führt dazu, dass wir unseren Partnern die Baufinanzierung mit automatisierten Prozessen und digitalen Services so einfach wie möglich machen. Aber auch sonst haben wir einiges zu bieten. Angefangen von einem digitalen Partnerportal mit über 400 Banken über kompetente Ansprechpartner bis hin zu überdurchschnittlich schnellen Bearbeitungswegen. Auch unser regionales Key-Account-Management sorgt mit viel Manpower dafür, dass Vertriebspartner der ING-DiBa sehr zufrieden sind.

Stichwort „digitale Services“ – wie unterstützen Sie Ihre Vermittler konkret?

Allen voran mit unserem Online-Partnerportal. Wir haben das Portal gerade erst mit unserer Schwester Prohyp auf eine gemeinsame innovative Plattform aufgesetzt. Damit bieten wir unseren Partnern heute und auch in Zukunft ein Arbeitsinstrument, das inhaltlich wie technisch immer up-to-date ist. Wer mit uns zusammenarbeitet, der weiß: Wir tun sehr viel dafür, dass unsere Partner erfolgreich sind. Dazu gehört natürlich eine möglichst persönliche Betreuung. Heute fast genauso wichtig sind aber auch effiziente Prozesse. Vor allem hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit können wir mit unserem Partnerportal punkten. Ob zur Antragserfassung, zur Auftragsbearbeitung, als Kundenberatungsinstrument, als Archiv oder auch als Know-how-Center – das Partnerportal ist alles in einem. Ein weiterer Vorteil: Es ist online verfügbar und kann sowohl auf dem PC und dem Laptop als auch auf einem Tablet abgerufen werden. Immer wieder hören wir vor allem von unseren neuen Partnern, dass ihnen das Partnerportal den Einstieg in die ING-DiBa Welt stark erleichtert hat.

Wo können sich interessierte Makler informieren?

Auf unserer Website partner.ing-diba.de finden potenzielle Interessenten alle wichtigen Informationen. Eine tolle Gelegenheit zum Kennenlernen bietet auch die vom 24. bis 26.10.2017 in Dortmund stattfindende DKM. In Halle 3B, Stand 04, sind wir mit unseren aktuellen Digitalisierungs­angeboten präsent. Und noch ein Tipp: Am 25.10.2017 laden wir alle Interessenten von 10 bis 10.45 Uhr in Halle 5 Raum 1 zu einem Workshop zum Thema „Die ING-DiBa und die Chancen und Herausforderungen der Zukunft“ ein. Diese Veranstaltung kann ich baufinanzierungsinteressierten Maklern sehr ans Herz legen.

Dieses Interview ist ursprünglich erschienen in ImmoCompact 03/2017. Die vollständige Ausgabe finden Sie als E-Magazin unter: https://www.immocompact.de/E-Magazin%2003/2017

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Bundesbank warnt vor Fachkräftemangel……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 9:05 am

Der Präsident vor der Bundesbank-Zentrale. In ihrem aktuellen Monatsbericht geht die Bundesbank von einem weiter starken Wachstum in Deutschland aus. Quelle: dpaBild vergrößern

Der Präsident vor der Bundesbank-Zentrale. In ihrem aktuellen Monatsbericht geht die Bundesbank von einem weiter starken Wachstum in Deutschland aus.

von Jan MallienQuelle:Handelsblatt Online

Die deutschen Wirtschaft dürfte weiter kräftig wachsen, erwartet die Deutsche Bundesbank. Allerdings fürchtet sie einen zunehmenden Mangel an Fachkräften – vor allem in der Baubranche.

FrankfurtDie Bundesbank erwartet, dass die deutsche Wirtschaft bis zum Jahresende deutlich wächst. „Getragen von der florierenden Industriekonjunktur dürfte die deutsche Wirtschaft auch im Jahresschlussquartal 2017 auf kräftigem Expansionskurs bleiben“, schrieb sie in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht November.

Der Zuwachs an Neuaufträgen im verarbeitenden Gewerbe sei zuletzt sehr groß gewesen. Dies spreche dafür, dass die Industrieproduktion weiterhin maßgeblich zum Aufschwung beitragen werde. Auch das weltwirtschaftliche Umfeld sei sehr positiv. Der Aufschwung habe immer mehr Länder weltweit erreicht.

Gleichzeitig warnt die Bundesbank jedoch davor, dass in Deutschland „ein zunehmender Fachkräftemangel weiteren hohen Produktivitätssteigerungen zukünftig stärker Grenzen setzen könnte.“ Dies signalisierten etwa Umfrageergebnisse des Münchner Ifo-Instituts für das verarbeitende Gewerbe. Auch in der Bauwirtschaft dürften laut Bundesbank starke Produktionsausweitungen durch knapper werdende Fachkräfte behindert werden. Trotz des Fachkräftemangels bleibe die Lohnentwicklung im Sommer 2017 jedoch moderat.

Dank des wirtschaftlichen Aufschwungs rechnet die Bundesbank zudem mit einem Überschuss bei den Staatsfinanzen. Der Überschuss werde in diesem Jahr voraussichtlich erneut eine Größenordnung von rund einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichen. 2016 waren es 0,8 Prozent des BIP. Der Überschuss könne in den nächsten Jahren ohne eine Änderung der Politik sogar weiter zunehmen „und spürbar über ein Prozent des BIP hinausgehen.“ Aus Sicht der Bundesbank-Experten eröffnen die mittelfristig sehr günstigen Rahmenbedingungen „gewisse“ Haushaltsspielräume.
Vor der Bundesbank hatte sich bereits das Münchner Ifo-Institut sehr positiv zu den Wirtschaftsaussichten in Deutschland geäußert und vor wenigen Tagen seine Wachstumsprognose für Deutschland in diesem Jahr deutlich angehoben. Die Ifo-Experten erwarten nun ein Plus von 2,3 Prozent. Das wäre der größte Zuwachs seit dem Jahr 2011. Die führenden Wirtschaftsforscher, zu denen auch die des Ifo-Instituts zählen, hatten zuvor lediglich ein Plus von 1,9 Prozent prognostiziert.

Quelle:  Handelsblatt Online

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