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Was ist los in deutschen Unternehmen – Teil 1……….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 13, 2017 at 9:16 am

Foto: Oliver Betke

Dr. Bodo Wiegand, Gründer und Leiter des Lean Management Instituts in Mülheim an der Ruhr.

Riesige Potenziale werden nicht gehoben und einfach liegengelassen – können wir uns das wirklich leisten?

Ich glaube, wir können uns es nicht leisten.

In China und Indien werden jedes Jahr mehr Ingenieure ausgebildet als wir in Deutschland überhaupt haben und dann leisten wir es uns, diese riesigen Potenziale nicht zu heben. Weil wir unsere Königreiche, unser funktionelles Denken und unsere Bereichsegoismen nicht aufgeben wollen.

Glauben Sie wirklich, dass wir damit langfristig wettbewerbsfähig bleiben werden???

Ich glaube es nicht!!!

Vor allem, wenn man die Wege schon kennt, um diese Potenziale zu heben.

Fragt man sich, warum diese Potenziale nicht gehoben werden, gibt es mannigfaltige Gründe, die wir wie folgt zusammenfassen können:

  • Einer der häufigsten Gründe besteht darin, dass es in den Gremien bzw. Eigentümerstrukturen Rivalitäten gibt, die sich nicht einigen können und den Status quo erhalten wollen.
  • die Eigentümer, die Erfolgskonzepte, mit denen sie groß geworden sind, nicht verlassen wollen und am Bestehenden, z.B. Personal oder bei Sachthemen festhalten, ohne zu erkennen, dass sich z.B. die Marktgegebenheiten verändert haben.
  • in den führenden Gremien politische Ränkespiele und egoistische, vertragsbedingte Entscheidungen getroffen werden, die nicht das Wohl des Unternehmens, sondern die eigene Position ins Zentrum der Aktivitäten stellt und eifersüchtig darauf geachtet wird, dass sich der Kollege nicht profilieren kann.
  • die bestehenden Königreiche mit allen Mitteln verteidigt werden.
  • in den Gremien gekuschelt wird und Konfrontationen nicht gesucht, sondern unterdrückt werden.
  • die Ziele viel zu gering angesetzt werden, sodass man diese mit Bordmitteln erreichen kann, ohne sich wirklich verändern zu müssen.

Gemeinsam einigt man sich dann auf nebulöse, allerseits akzeptierte Ziele, z.B. ja, wir müssen Lean einführen oder Six Sigma oder Industrie 4.0 oder einigt sich auf diese oder jene Ziele, ohne das Datum zu benennen, wann das Ziel erreicht werden soll.

Darüber hinaus gibt es noch einen Grund, auf den sich immer alle gerne einigen, zurückziehen und damit begründen, warum sie ihre Ziele nicht erreicht haben – den ich aber unter keinen Umständen zulasse:

„Wir haben und hatten keine Zeit dafür. Unsere Führungskräfte und Mitarbeiter sind völlig überlastet.“

Denn genau an diesem Punkt kann man sehr schön arbeiten und eine wirkliche Entlastung der Führungskräfte erreichen.

Fasst man dies zusammen, stellt man fest, dass es wenig sachliche Gründe gibt, diese Potenziale nicht zu heben, sondern es meist persönlich motivierte Gründe gibt, die auf Beharrungsvermögen, Durchsetzen egoistischer Ziele und politische Ränkespiele zurückzuführen sind.

Was ist mit den Eigentümern und Vorständen? Warum dulden sie Stillstand?

Stillstand bedeutet Rückschritt und in der heutigen Zeit – den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und an Marktposition.

Denn die möglichen zu hebenden Potenziale sind riesig und werden von den Anderen sicher auf die eine oder andere Weise bald aufgenommen und umgesetzt werden. Diese Potenziale lassen sich nachgewiesenen Maßen alle heben und realisieren.

Diese sind

  • 15 – 20% zeitliche Entlastung der Führungskräfte im administrativen Bereich,
  • 10 – 15% Produktivitätsverbesserung in einzelnen Abteilungen der administrativen Bereiche wie z.B. Vertrieb, Entwicklung, Controlling, Personal, etc.,
  • 10 – 15% Produktivitätsverbesserung durch Wertstromorientierung und Mindsetveränderung in der Fertigung und in den indirekten Bereichen Auftragsabwicklung, Logistik, Instandhaltung und Versand,
  • 15 – 25% Produktivitätsverbesserung durch Prozessorientierung in den administrativen Bereichen von Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Controlling, Human Ressources, externer Logistik, etc.

1. Entlastung der Führungskräfte

Das Thema wollen alle, aber keiner macht es richtig und führt es konsequent durch. Die Entlastung der Führungskräfte sollte ein Thema sein, an dem alle Führungskräfte im gesamten Unternehmen Interesse haben und davon profitieren könnten. Doch gerade diese Potenziale von 15 – 20% Einsparung der Zeit der Führungskräfte kann nur gemeinschaftlich gehoben werden. Denn die Faktoren, die die Führungskräfte entlasten können, sind Faktoren, die die Disziplin und die Vorbildfunktion aller einfordern.

In den vielen, vielen Unternehmen, in denen ich war, hat es bisher keiner konsequent umgesetzt und diese low hanging fruits eingefahren – außer natürlich dort, wo wir es eingeführt haben. Sorry, das musste jetzt sein.

Es klingt alles so leicht

  • Besprechungsstrukturanalyse
  • Informationsstrukturanalyse
  • Tätigkeitsstrukturanalyse
  • geistige Rüstzeit
  • Ablagesystematik

doch glauben Sie mir, es ist harte Arbeit, kann nicht mal eben so delegiert werden und ist eines der schwierigsten Projekte, die man vor sich hat. Aber es lohnt sich.

Die Alternative: Die Führungskräfte sitzen weiterhin im Durchschnitt in Deutschland

  • 1 Tag in der Woche in Besprechungen und beantworten oder schreiben
  • 1 Tag in der Woche E-Mails (Quelle: Thomas Jackson, Universität Loughborough).

Wir geben uns damit zufrieden, dass in den verwaltenden oder administrativen Bereichen

der Anteil der Wertschöpfung bei 50%

verharrt (Quelle: Untersuchung Lean Management Institut).

So werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland nicht halten können.

Wir müssen das Thema Entlastung der Führungskräfte konsequent angehen. Obwohl es schwierig ist und jeden Einzelnen fordert. Die Alternative: Unsere Führungskräfte weiter überfordern, Burn Out riskieren, diese Potenziale nicht nutzen – ist keinen Alternative.

2. Produktivitätsverbesserung in einzelnen Abteilungen

Aber was kann ich denn machen, wenn ich in meinem Bereich etwas verändern möchte?

In der Fertigung ist es leicht. Da kann ich 5S einführen, kann optimieren, KANBAN-Regelkreise aufbauen, Rüstzeiten verkürzen und Wertströme optimieren.

Aber was kann ich denn in den einzelnen Abteilungen zum Beispiel im Vertrieb oder im Controlling oder in der Entwicklung oder dem Personalbereich machen?

Natürlich können Sie auch in Ihrem Bereich die Führungskräfte entlasten. Sicher nicht 15 – 20%, doch auch 5 – 10% Entlastung hilft den Führungskräften. Um in den einzelnen Abteilungen Produktivitätsverbesserungen von 10 – 15% zu heben, haben wir eine Systematik entwickelt, die diese innerhalb der Abteilungsgrenzen erschließen kann und diese kundenorientierter arbeiten lassen.

Das zentrale Element dieser Optimierung bildet unser neu entwickeltes Abteilungscockpit. Hat man in seinem Bereich Ordnung geschaffen und die Teilprozesse optimiert, kann man dann die Ansprüche auch an die angrenzenden Bereiche formulieren und bei deren Optimierung einfordern.

Aber sicher erst dann.

Doch glauben Sie mir, es wird sich herumsprechen, dass es in dieser Abteilung keinen Stress mehr für die Führungskräfte gibt und Sie spüren, dass Sie entlastet worden sind und die Mitarbeiter mit Ihrem optimierten Prozess jetzt motivierter, schneller und besser arbeiten können.

* * *

Der Blog Wiegands Warte wird aus Beobachtungen bei Firmenbesuchen, durch Projekte bei Unternehmen und durch unser Netzwerk gespeist. Wir möchten damit unsere Erfahrungen, unsere Arbeit im Institut und unsere Beobachtungen einem interessierten breiten Publikum vermitteln.

Dies tun wir, um die riesigen mit der Lean-Philosophie verbundenen Potenziale zu vermitteln und Ihnen als Unternehmer die richtigen Schritte und die damit verbundenen Erfolgsfaktoren aufzuzeigen, damit Sie diese Potenziale heben können.

Darüber hinaus bedeutet es für uns auch Kundenorientierung, denn mit jedem Problem, was uns geschildert wird, oder was wir bei Firmenbesuchen erkennen, können wir uns besser auf die wahren Kundenbedürfnisse einstellen und den anderen immer einen Schritt voraus sein.

Aus dieser Überzeugung heraus und auf vielfachen Wunsch bieten wir auch Ihnen mit der Lean ExChange-Initiative (https://lean-management-institut.de/index.php/lean-exchange), die wir jetzt im 2. Jahr mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen durchführen, die Möglichkeit an einem Erfahrungsaustausch direkt teilnehmen zu können. 3 Plätze sind noch zu vergeben.

Von anderen Lernen heißt, Fehler vermeiden, Erfolgsfaktoren begreifen und Anregungen aufnehmen.

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Eine Gefahr hängt wie ein Damoklesschwert über deutschen Unternehmen………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 13, 2017 at 9:13 am

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Hebt die EZB die Zinsen an?

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Hebt die EZB die Zinsen an?

Quelle: dpa

Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Deutschland in diesem Jahr erneut zurückgegangen. Dies ist eine Folge der guten Konjunktur. Doch eine Gefahr hängt wie ein Damoklesschwert über den Unternehmen.

Air Berlin, Solarworld, ALNO, Butlers – auch in diesem Jahr schlidderte wieder eine Reihe prominenter Unternehmen in die Pleite. Tausende Mitarbeiter waren betroffen, unzählige Gläubiger warten auf ihr Geld. Doch eben nicht nur in diesen Fällen. Daneben mussten in Deutschland auch Tausende kleiner und unbekannter Unternehmen in diesem Jahr Insolvenz anmelden.

Quelle: Infografik Die Welt

Insgesamt 20.200 Pleiten werden 2017 zu verzeichnen sein. Das hat die Wirtschaftsauskunftei Creditreform auf Basis der Daten bis Anfang Dezember für das Gesamtjahr hochgerechnet. Damit ging die Zahl gegenüber dem Vorjahr erneut zurück, um 5,4 Prozent, und liegt nun auf dem tiefsten Stand seit 1994. Allerdings muss dies nicht dauerhaft so bleiben, denn am Horizont taucht eine Gefahr auf: eine Erhöhung der Zinsen durch die Europäische Zentralbank. Dies könnte eine gehörige Zahl deutscher Firmen in Existenznot bringen.

„Der erneute Rückgang der Zahl der Insolvenzen ist der seit Langem anhaltenden guten Konjunktur zu verdanken“, sagte Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Vereine Creditreform, bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Davon profitierten auch die Verbraucher, denn auch die Zahl der privaten Insolvenzen ging in diesem Jahr erneut zurück. Insgesamt ergeben sich so für dieses Jahr 116.000 Insolvenzen von Firmen, Privatpersonen sowie sonstige Insolvenzen, worunter beispielsweise Vereine oder Nachlassinsolvenzen fallen. Noch 2010 lag die Zahl bei fast 170.000.

Am häufigsten gehen Firmen aus dem Dienstleistungsgewerbe und dem Handel Pleite. Ihr Anteil an den Insolvenzen beträgt rund drei Viertel. Die Insolvenzquote, also die Zahl der Pleiten in Bezug auf die Zahl der Firmen in der jeweiligen Branche, liegt jedoch nach wie vor im Baugewerbe am höchsten. Dort kommen auf 10.000 Unternehmen in diesem Jahr 83 Insolvenzen, im verarbeitenden Gewerbe sind es dagegen lediglich 35.

2018 soll noch besser werden

Der Schaden aller Firmenpleiten lag in diesem Jahr bei rund 26,6 Milliarden Euro, etwas weniger als 2016, als er rund 27,5 Milliarden betrug. Und rund 198.000 Arbeitnehmer waren in Deutschland von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen, auch dies deutlich weniger als 2016, als die Zahl noch bei 221.000 lag. Noch 2012 gingen dagegen beispielsweise 346.000 Arbeitsplätze aus diesem Grund verloren, am Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2009 waren es sogar 521.000 gewesen.

Und das kommende Jahr soll sogar noch besser werden. Creditreform erwartet dann insgesamt nur noch 107.000 bis 113.000 Insolvenzen, darunter 18.000 bis 20.000 Pleiten von Firmen. Allerdings heißt das nicht, dass es keine Risiken gibt – ganz im Gegenteil. Denn die Analysten des Hauses haben ihre Bilanzdatenbank durchforstet, die Daten zu rund 74.000 deutschen Unternehmen enthält, und diese darauf geprüft, wie gut sie eigentlich für eine mögliche Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank gerüstet sind.

Hintergrund ist, dass die aktuelle Nullzinspolitik der EZB vor allem den Zweck hat, die Firmen zu Investitionen anzuregen, die sie über Kredite finanzieren müssen und sollen. Auf diesem Weg soll die Wirtschaft in Schwung gebracht werden, und dies hat zuletzt auch recht gut geklappt. Allerdings zu dem Preis, dass sich die Verschuldung der Firmen deutlich erhöht hat. Und das wird vor allem dann Folgen haben, wenn sich die Zinspolitik mal wieder ändert.

Denn schon jetzt verdienen rund 15 Prozent der Firmen nicht die Zinsen, die sie aufwenden müssen. Ihre operativen Erträge liegen unter ihrer Zinslast, die sie daher teilweise über Rücklagen bestreiten müssen. Würden die Zinssätze für Firmenkredite, die derzeit im Schnitt bei rund drei Prozent liegen, auf 4,5 Prozent steigen, würde sich die Zahl der Firmen, die ihre Zinsen nicht mehr aus dem operativen Geschäft aufbringen könnten, deutlich erhöhen, auf knapp 17 Prozent, wie Creditreform ausgerechnet hat.

Zinserhöhung wird schwierig für die EZB

Würden parallel auch noch die Erträge um 20 Prozent einbrechen, würde sich der Anteil sogar auf 18,5 Prozent erhöhen. Am schwierigsten würde die Lage jedoch, wenn die Zinsen noch deutlich stärker anziehen würden, etwa auf sechs Prozent. Dann würde 19,3 Prozent der Firmen eine Schieflage drohen, also fast jedem fünften deutschen Unternehmen.

Quelle: Infografik Die Welt

Volker Ulbricht warnt jedoch gleichzeitig, dies als ein Szenario anzusehen, das in nächster Zeit Wirklichkeit werden könnte. Zum einen werden die Zinsen üblicherweise erst dann erhöht, wenn auch die Inflation deutlich anzieht. Damit steigen dann aber auch Umsätze und Erträge der Firmen.

Zum anderen sind derzeit keine Zinserhöhungen in Sicht, und wenn die EZB irgendwann ihre Politik ändert, dann wird sie dies höchstwahrscheinlich sehr langsam und behutsam tun. „Allerdings zeigen die Szenarien auch, vor welchen Schwierigkeiten die EZB dabei steht“, sagt Ulbricht. „Der Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik wird sehr schmerzhaft sein.“

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Ende des Mittelstands…….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 13, 2017 at 9:09 am

Ende des Mittelstands

Der Welt-Reichtums-Report zeigt, wie arm die meisten Deutschen wirklich sind. Von den Ländern der alten EU liegt nur Portugal hinter Deutschland. In den meisten Ländern besitzen die Bürger mehr als doppelt so viel Vermögen wie hierzulande.

Erstaunlich allerdings, dass Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind. Lichtenstein (168.000) und Schweiz (229.000) bilden erwartungsgemäß die Spitze. In den alten Ländern der EU liegt nur Portugal (38.000) hinter Deutschland (47.000 Dollar).

Stern vom 9. Dezember 2017

Diesmal hat der Stern statt sich auf die Kernaussagen des Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute’s zu verlassen, die Daten angeschaut und zwischen Durchschnittswert und Median unterschieden.

Danach ist das Vermögen in der Schweiz und sogar im armen Portugal wesentlich gerechter verteilt als in den USA oder bei uns. Hier die Zahlen aus Tabelle 6.1: Durchschnitt, Median und Anteil des Medians am Durchschnittswert, sortiert nach Median.

Schweiz: 537,599  – 229,059 -> 42%
Belgien: 278,139 – 161,589 -> 58%
Italien: 223,572 – 124,636 -> 55%
Frankreich: 263,399 – 119,720 -> 45%
Niederlande: 204,045 – 94,373 ->  46%
Dänemark: 281,542 – 87,231 -> 30%
Österreich: 221,456 – 57,534  -> 26%
USA: 388,585 – 55,876 -> 14%
Deutschland:  203,946 – 47,091  -> 23%
Schweden: 260,667 – 45,235 -> 17%
Portugal: 89,437 – 38,242 -> 42%
Tschechische Republik: 51,472 – 23,083 -> 45%

Der Stern liefert auch die Begründung: viele Mieter und immer geringere Renten machen die Deutschen arm.

Mieter

Der Hauptunterschied im Vermögensaufbau ist das geringe Immobilienvermögen der Privathaushalte. In Deutschland gehören die Immobilien meist den Reichen beziehungsweise ihren Firmen, die normale Bevölkerung wohnt zur Miete. Leider verfügen die Deutschen auch nicht über entsprechend höheres Geldvermögen um die geringen Immobilienwerte ausgleichen zu können.

Renten

Ernüchternd wirkt der Blick nach Österreich. Auch in der Alpenrepublik ist das Medianvermögen 11.000 Dollar höher als in Deutschland. Das Rentensystem wird dort ebenfalls mit einer Generationen-Umlage finanziert, die zu erwartenden Rentenleistungen sind in Österreich allerdings deutlich höher als in Deutschland.

Update 13.12.17: Staat bereichert sich an Renten schreibt der Focus:

Der rentenpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion äußerte deutliche Kritik: „Es ist ein Skandal, dass wir jetzt den Punkt erreichen, an dem Renten unterhalb der Armutschwelle besteuert werden“ (9000 Euro für Alleinstehende sowie bei 18.000 Euro für Paare).

Seit 2005 gilt die sogenannte nachgelagerte Rentenbesteuerung. Welcher Anteil der Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Bei Rentnern, die 2005 oder vorher in Rente gegangen sind, sind 50 Prozent der Altersbezüge steuerpflichtig. Bei Neurentnern des Jahres 2018 bleiben nur noch 24 Prozent steuerfrei. Ab 2040 werden die gesetzlichen Renten dann komplett besteuert.

Der Autor Gernot Kramper verweist auf seinen Artikel, der genau vor einem Jahr erschienen ist: Ende des Mittelstands – den Jungen geht es schlechter als ihren Eltern

Der Zuwachs des Realwachstums kommt in den letzten Jahren im Wesentlichen einer kleinen Elite zu gute. Und nicht zuletzt belastet die zunehmende Verschuldung junger Leute durch die enormen Studienkosten ihre Lebensaussichten. Der klassische Aufstiegsmotor „Studium“ hat damit an Kraft verloren.

Er verweist auf die McKinsey-Studie, die die Haushaltseinkommen in 25 Industriestaaten untersucht hatte.

Das Ergebnis ist schockierend: Zwei Drittel müssen mit einem realen Nullwachstum oder einem schrumpfenden Budget zurechtkommen. Der länderübergreifende Megatrend heißt Verarmung.

Für die normale Bevölkerung geht es bergab. Nur die Eliten können ihre Position halten beziehungsweise sogar verbessern.

Verschärfungen im Arbeitsmarkt

In den meisten Ländern hat es hier Entwicklungen gegeben, die die Einkommen der Arbeitnehmer belasten. In Deutschland wären etwa die Zunahme von Zeitarbeit und befristeten Vertragsverhältnissen zu nennen.

Namentlich in der Studie wurde eine deutsche Besonderheit aufgeführt: Teilzeitkräfte, die auf Abruf arbeiten müssen. Das sieht so aus: Die Betroffenen müssen wegen drohender Hartz-IV-Sanktionen eine meist schlecht bezahlte Teilzeitstelle annehmen. Für den 15-Stunden-Job müssen sie sich aber täglich auf Abruf für die gesamte Ladenöffnungszeit bereithalten. Sie haben also keine Chance, mit weiteren Tätigkeiten das Einkommen aufzubessern.

Nullzinsen

Auf diese wichtige Steuerungspolitik der EU wird leider nicht verwiesen. Wer seine Alterssicherung ausschließlich oder zusätzlich durch Lebensversicherungen und ähnlichem aufgebaut hat, verliert durch die Nullzinspolitik der EZB täglich Geld, auch steigen die Immobilienpreise.

ZEIT berichtete im Mai 2017:

Nullzinspolitik kostet deutsche Sparer 436 Milliarden Euro

Laut den Berechnungen entgingen den Deutschen in den Jahren 2010 bis 2016 Zinseinnahmen in Höhe von 344 Milliarden Euro, schreibt die FAS. In diesem Jahr würden nach Schätzungen der DZ Bank noch einmal 92 Milliarden Euro hinzukommen. Die insgesamt 436 Milliarden Euro umgelegt auf die Deutschen machen im Durchschnitt 5.317 Euro je Bundesbürger.

Die WI-WO berichtete im März 2016:

Zudem treiben die niedrigen Zinsen die Anleger in immer risikoreichere und spekulativere Vermögensklassen. In Deutschland verzeichnen die Immobilienpreise bereits mehrjährige Höchststände, dasselbe gilt für Betriebsvermögen, Anleihekurse und Sammlergegenstände wie Gemälde und Oldtimer. Platzen diese Blasen, droht die Wirtschaft in die nächste Krise zu stürzen.

Das IW Köln untersuchte die Nullzinspolitik 2015:

Es zeigt sich, dass weniger die boomenden Aktienkurse und Immobilienpreise, sondern die niedrigen Zinsen auf Spareinlagen und Krediten eine umverteilende Wirkung hatten.

So zeigt sich bei jungen Haushalten, die eine Immobilie über eine Hypothek finanzieren und die über wenige Spareinlagen verfügen, dass die Schuldendiensterleichterung den Verlust an Zinserträgen überkompensiert. Bei den älteren Haushalten überwiegt jedoch der Verlust an Zinserträgen, da diese demografische Gruppe tendenziell über einen hohen Anteil an Spareinlagen und nur geringe Schulden verfügt. Auch wenn sich keine Zunahme an Ungleichheit zeigt, so hat ein länger anhaltendes Niedrigzinsumfeld negative Auswirkungen für die Altersvorsorge. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Haushalte hohe Anteile an verzinslichen Spareinlagen halten und nur einen geringen Aktienanteil aufweisen.

Wie arm sind die Deutschen?

Ein Vergleich der Einkommen kann jedoch nicht für Armut herangezogen werden. Man kann im Verhältnis zu einem anderen Land viel verdienen und ist dennoch arm.

Als depriviert (arm) gilt, wer sich aus finanziellen Gründen mindestens vier von neun Grundbedürfnissen nicht erfüllen kann:

  1. die Miete zahlen,
  2. die Wohnung heizen,
  3. unerwartete Ausgaben finanzieren,
  4. jeden zweiten Tag Fleisch, Fisch oder eine gleichwertige Mahlzeit essen,
  5. eine Woche Urlaub pro Jahr machen sowie
  6. ein Auto,
  7. einen Farbfernseher,
  8. eine Waschmaschine und
  9. ein Telefon besitzen.

Nach dieser Definition liegt Deutschland knapp über dem EU-Mittelwert:

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Quelle: IWD: Armut in Europa

Das IWD berichtet weiter: Der Wohlstand in den 28 EU-Mitgliedsstaaten unterscheidet sich erheblich: So ist die Armutsgefährdung in Bulgarien und Rumänien doppelt so hoch wie in Deutschland (Grafik).

Obwohl Tschechien nicht zu den reichen EU-Ländern zählt, ist dort die Gefahr, in Armut leben zu müssen, am niedrigsten.

Das liegt vor allem daran, dass es relativ wenige Menschen mit – nach Landesmaßstab – sehr niedrigen Einkommen gibt.

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Quelle: IWD – Armutsgefährdung 2017

Armut innerhalb Deutschlands

Der Spiegel berichtete im Sommer 2017:

Armutsquoten nach Migrationshintergrund

Die sozialen Unterschiede zwischen Menschen mit und Menschen ohne Migrationshintergrund haben 2016 zugenommen. Unter Einheimischen sank die Armut laut den jüngsten Daten aus dem Mikrozensus von 12,5 Prozent im Jahr 2015 auf 12,1 Prozent. Unter Menschen mit Migrationshintergrund wuchs sie um 0,4 Prozentpunkte und liegt nun bei 28,1 Prozent.

Eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Unterschied vor allem auf die Zuwanderung von Flüchtlingen in den letzten Jahren zurückzuführen sei. Die jüngst Zugewanderten leben demnach mehrheitlich unter der Armutsgrenze.

Die Altersarmut nimmt zu – in allen Gruppen

Laut der Auswertung des WSI setzte sich im vergangenen Jahr ein weiterer langjähriger Trend fort: Immer mehr ältere Menschen leben in Armut: 14,8 Prozent aller Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr lebten 2016 unter der Armutsgrenze.

Spitzensteuersatz für Normalverdiener

Wie der Stern richtig interpretierte, haben die Deutschen trotz geringem Wohneigentum keine finanziellen Reserven. Das liegt u.a. daran, dass die Steuerspirale seit Merkel ständig steigt:

Facharbeiter werden heute besteuert wie früher Topmanager: Bereits ab einem Einkommen von 53.666 Euro greift in Deutschland derzeit der Spitzensteuersatz von 42 Prozent. 1960 lag der Spitzensteuersatz zwar bei 53 Prozent, aber dieser griff auch nur bei Leuten, die das 18-Fache verdient hatten. Heute reicht schon das 1,5-Fache.

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Quelle: INSM Fakten zur Einkommenssteuer 2017

2010 brachten Lohnsteuer und veranlagte Einkommensteuer, die etwa von Selbstständigen gezahlt wird, noch 159 Milliarden Euro ein. 2016 waren es bereits 239 Milliarden Euro.

Das starke Wachstum der Staatseinnahmen liegt unter anderem an einer höheren Erwerbstätigenzahl. Aber auch die durchschnittliche Steuerlast stieg an – stärker als die Lohnzuwächse. Grund hierfür ist das progressive Steuersystem, in dem die Steuern stärker als der Lohn steigen.

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Quelle: INSM Fakten zur Einkommenssteuer 2017

Mein Fazit: Gut gemeint – aber schlecht gemacht

Der Staat glaubt, dass er die Armut nur durch Migration lösen könne, weil unsere Gesellschaft immer älter wird und uns die Arbeitskräfte aufgrund der wenigen Geburten ausgehen. Deswegen wurde die Zuwanderung so gepriesen.

Nur hat unsere Politik die Zuwanderung falsch umgesetzt. Es kommen nicht diejenigen, die den Arbeitsmarkt stützen – wie in Kanada und Australien-, sondern diejenigen, die die Sozialsysteme belasten. Die, die jetzt neu dazu gekommen sind, lassen sich nur schwer in den Arbeitsmarkt integrieren. Sie vergrößern die Armut statt sie zu verringern. Jetzt wird gegengesteuert mit Unsummen an Bildungsmaßnahmen (Deutschkurse, Praktika, Ausbildungsverträgen), die aber häufig abgebrochen werden.

Gleichzeitig wurden die Steuern, erhöht, die Renten gedrückt, die Ausgaben für Bildung heruntergefahren, die Ansprüche für höher Gebildete (Zulassung zum Hochschulstudium) gesenkt (beides schlecht für den Arbeitsmarkt), die Zinsen auf fast Null gesenkt (gut für die Staatsverschuldung, schlecht für die Alterssicherung), die Anschaffung von Wohneigentum verschlechtert (Wegfall Förderung, erhöhte Bauauflagen), die Strompreise erhöht und generell die Wirtschaft mit immer neuen EU-Auflagen behindert, die bei Nichtbeachtung zu Abmahnungen oder heftigen Bußgelder führen, wenn nicht gar zur Betriebsschließung.

Und die Armut wird weiter wachsen….

Die jungen Leute, die es schaffen, verlassen Deutschland in Richtung Schweiz, USA, Kanada,Neuseeland und Australien. Und die, die bleiben, verarmen mittels Umverteilung immer mehr.

Die Eliten werden nach Panama und Paradies andere Schlupflöcher finden oder ebenfalls das Land verlassen. Im Jahr 2016 verließen 4000 Millionäre Deutschland, im Vorjahr waren es 1000, in den vorherigen Jahren lag die Zahl im dreistelligen Bereich.

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„Partnerschaftskonzepte bieten Immobilienmaklern viele Vorteile“…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2017 at 9:38 am

„Partnerschaftskonzepte bieten Immobilienmaklern viele Vorteile“

VON POLL IMMOBILIEN zählt zu den Platzhirschen unter den deutschen Maklerhäusern. Dennoch sieht der geschäftsführende Gesellschafter Daniel Ritter das Wachstumspotenzial noch nicht ausgeschöpft. Schließlich bieten Partnerschaftskonzepte Immobilienmaklern viele Vorteile – gerade angesichts der vielfältigen und herausfordernden Marktumfelds.

Herr Ritter, Immobilien-Franchise- bzw. Partnerschaftskonzepte finden immer stärkeren Anklang in der deutschen Maklerlandschaft. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Partnerschaftskonzepte bieten Maklern viele Vorteile. Die starke Marke unterstützt unsere Partner dabei, Eigentümer und Suchkunden zu gewinnen. Das ausgedehnte Netzwerk bietet Zugriff auf einen großen potenziellen Kundenkreis. Dazu erhalten unsere Partner einen kompetenten Support aus der Zentrale, inklusive vieler professioneller Marketingtools, Beratung zu diversen Themen sowie Coachings und Weiterbildungen. Unsere Partner durchlaufen intensive Schulungen in der hauseigenen Akademie, dazu gehören auch der Zertifizierungslehrgang zum Immobilienmakler (IHK) oder die Qualifizierung zum geprüften freien Sachverständigen für Immobilienbewertung (WertCert®). Auch bei der Digitalisierung ist die Zentrale am Puls der Zeit, inklusive verstärkter Online- und Social-Media-Aktivitäten, wovon die Partner profitieren.

Wie weit dürfte diese Erfolgsgeschichte noch gehen?

Partnerschaftskonzepte werden auf Dauer attraktiv sein, zumal die Anforderungen am Markt stetig steigen. Man denke nur an den Aspekt Digitalisierung. Als Makler muss man mit den modernen Entwicklungen gehen. Dabei kann eine starke Zentrale den Partnern umfangreiche Unterstützungsleistungen liefern, die man sonst kaum in diesem Maße hat. Dazu gehört auch der Bereich der neuen Medien. Ein weiterer Aspekt: Die Kollegen in unserem innovativen Netzwerk kooperieren eng miteinander, sie stärken damit den Erfolg aller. Zudem ist die starke Marke wichtig – ein renommierter, überregional bekannter Name fördert die stabile Geschäftsentwicklung.

Wird der Einzelmakler irgendwann vielleicht fast komplett verdrängt?

Die Zukunft wird erheblich leichter sein für den Netzwerkmakler. Die wachsenden Anforderungen, die die Innovationen des Marktes, insbesondere die Digitalisierung, mit sich bringen, sind fast nur im Netzwerk zu meistern.

Mit über 250 Standorten in Deutschland ist das Netz von VON POLL IMMOBILIEN bereits recht dicht. Gibt es da noch Wachstumspotenzial?

Wir sind in Deutschland nahezu flächendeckend vertreten. Weiteres Wachstumspotenzial ist aber vorhanden. Der Bedarf an professioneller Beratung und umfassenden Dienstleistungen in der Immobilienvermittlung ist hoch, die Nachfrage an attraktiven Standorten ungebrochen. Daher wachsen wir im Netzwerk weiter. Wir verdichten es, außerdem vergrößern unsere Partner an den bereits bestehenden Standorten je nach Bedarf ihre Teams. Und wir bieten zunehmend auch Dienstleistungen um die Immobilienvermittlung herum an, beispielsweise mit VON POLL FINANCE.

Wir expandieren natürlich auch außerhalb Deutschlands, in Europa, wo wir schon an vielen attraktiven und lebenswerten Orten vertreten sind, beispielsweise auf Mallorca, Marbella, Teneriffa, in Portugal oder Kroatien. In unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich verfügen wir ebenfalls über eine Vielzahl an Standorten, und auch in Luxemburg und den Niederlanden haben wir Partner. Weitere Standorte kommen in Kürze hinzu.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten müssen Immobilienberater mitbringen, um ein neuer Partner bei VON POLL IMMOBILIEN zu werden?

Als Partner sollte man ausgeprägte Führungsqualitäten mitbringen und eine selbstbewusste Unternehmerpersönlichkeit sein oder werden wollen. Außerdem sollte man kommunikations- und akquisitionsstark sein. Man sollte schnell und effizient agieren sowie selbstständig und präzise arbeiten können. Der Partner sollte auch fähig sein, zu seinem Team hinzukommende Immobilienberater zu coachen und zu unterstützen. Zudem erwarten wir eingehende Gebietskenntnisse und eine gute Vernetzung vor Ort.

Der neue Partner hat dann die Aufgabe, die Geschäftsstelle zu leiten und sein Team aufzubauen, kontinuierlich Marktanteile zu gewinnen und seine Marktposition zu stärken. Er akquiriert aktiv und dauerhaft neue Kunden, stellt eine kundenorientierte Beratung sicher und setzt gleichzeitig geschäftspolitische Zielsetzungen um.

Wir bieten dem Partner dabei Unterstützung und Wettbewerbsvorteile durch unsere starke Marke, unsere erprobten Marketingtools und viele weitere Dienstleistungen, auf die er zurückgreifen kann. Natürlich gehört auch unser großes Netzwerk mit weit über 250 Standorten dazu. Der Partner wird in unserer hauseigenen Schulungsakademie professionell eingearbeitet und kann zudem weitere Coachings in Theorie, Praxis und Organisation in Anspruch nehmen. Er erhält ein exklusives Vertragsgebiet und ein interessantes Provisionsmodell.

Mit VON POLL FINANCE haben Sie einen eigenen Bereich für Immobilienfinanzierungen gegründet. Warum passen Finanzdienstleistungen zu einem Maklerunternehmen?

Das Angebot von Finanzdienstleistungen ist eine logische Ergänzung zum Immobiliengeschäft. Wir bieten damit bereits entschlossenen Kaufinteressenten eine umfassende und dabei institutsunabhängige Finanzierungsberatung. Zudem haben wir durch unser großes Netzwerk an Immobilienshops Zugang zu vielen qualifizierten Suchkunden, die vor einer Kaufentscheidung stehen und damit potenzielle Kunden im Finanzierungsbereich darstellen. Wir verfügen also über ein großes Potenzial an Kunden, die aufgeschlossen für eine unabhängige Beratung im Bereich Finanzierung und Absicherung sind. Und durch den optimalen Kommunikationsfluss zwischen Immobilien- und Finanzmakler erleichtern wir den Vermittlungsprozess für die Beteiligten zusätzlich.

Wie viele Standorte von VON POLL FINANCE planen Sie?

Ziel ist es, bis 2025 deutschlandweit rund 300 Vermittler angeschlossen zu haben. Sie werden zumeist Beratungsstellen in bestehenden VON-POLL-IMMOBILIEN-Shops besetzen. Zudem sollen an rund 30 ausgesuchten Standorten innerhalb der nächsten drei Jahre auch eigene VON-POLL-FINANCE-Shops entstehen.

An allen Standorten wird VON POLL FINANCE eine hochqualifizierte Beratung anbieten. Seine Finanzmakler besitzen neben der gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungserlaubnis nach § 34c, i und d auch die Zertifizierung nach dem DIN Standard 77222 durch das Defino Institut für Finanznorm. Die entsprechende Qualifizierung wird bei VON POLL FINANCE ebenso angeboten wie regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen. (mh)

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Blogverzeichnishttp://www.youtube.com/watch?

 

Frisches Geld: Realbest will Angebot für Immobilienmakler ausbauen……

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2017 at 9:35 am

Frisches Geld: realbest will Angebot für Immobilienmakler ausbauen

realbest hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Diese spült 7 Mio. Euro in die Kasse des PropTechs. Mit dem frischen Kapital will Realbest insbesondere das Angebot für unabhängige Immobilienmakler ausbauen, um in diesem Bereich stark zu wachsen.

realbest hat einen neuen Investor gewonnen. Die Commerzbank-Tochter CommerzVentures hat sich neben Altinvestoren wie Hevella Capital, der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin der IBB, Ventech und Immotech Venture (Marius Marschall von Bieberstein) an einer neuen Finanzierungsrunde beteiligt. Diese soll rund 7 Mio. Euro in die Kassen der digitalen Verkaufsplattform für Wohnimmobilien spülen.

Nachhaltig überlegenes Geschäftsmodell

„realbest ist ein echter Problemlöser für Immobilienmakler“, begründet Patrick Meisberger, Geschäftsführer von CommerzVentures die Entscheidung, in das Berliner PropTech-Startup zu investieren. realbest überzeuge nicht nur mit einem starken Team, sondern auch durch einen einzigartigen Netzwerkansatz. „Wir halten das Geschäftsmodell von realbest für nachhaltig und überlegen“, so Meisberger.

Maklerangebot ausbauen

Die zusätzlichen Finanzierungsmittel will realbest insbesondere in die Produktentwicklung sowie in die Vergrößerung des Vertriebsteams investieren, um das Angebot für unabhängige Immobilienmakler auszubauen und in dem Bereich stark zu wachsen. „Bei der Digitalisierung des Marktes geht es darum, dass alle Marktteilnehmer wie Immobilienmakler und Finanzdienstleister befähigt werden, über eine Plattform professionell Transaktionen abzuwickeln, Beziehungen zu teilen und zu kollaborieren“, sagt Mathias Baumeister, Gründer und Geschäftsführer von realbest.

Verkaufsvolumen verdoppelt

„Bereits heute akquirieren wir 25% unserer Verkaufsobjekte sowie 35% der Käufer aus unserem Netzwerk, bestehend aus Immobilienmaklern, Finanzdienstleistern und Banken.“ Insgesamt hat realbest in den vergangenen zwölf Monaten deutschlandweit ein Immobilienvolumen im dreistelligen Millionenbereich verkauft und seitdem sein Vermarktungsportfolio auf 290 Mio. Euro verdoppelt. (mh)

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Bedarf an Pflegeimmobilien wächst deutlich schneller als das Angebot…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2017 at 9:32 am

Bedarf an Pflegeimmobilien wächst deutlich schneller als das Angebot

Der Informationsdienstleister „marktdialog-media“ hat in einem Datenbankauszug aktuelle und künftige Pflegeheim-Bauprojekte analysiert. Das Angebot an Pflegeimmobilien wächst demnach zwar. Die Nachfrage legt aber zugleich noch deutlich stärker zu.

Gleich drei jüngst veröffentlichte Studien (Barmer Ersatzkassen, Berger-Unternehmensberatung, Koproduktion RWI/Deloitte) gehen von einem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 2,9 auf 3,5 bis 4,5 Millionen Menschen im Jahr 2030 aus. Die Zahl der vollstationär Pflegebedürftigen wird demzufolge bis dahin um etwa 271.000 zulegen. Das bedeutet umgerechnet gut 20.000 zusätzliche Pflegeplätze pro Jahr. Die Zahl der neu angebotenen Pflegeplätze bleibt jedoch deutlich unter diesem Wert. Für 2017 hat marktdialog knapp 9.000 neue Pflegeplätze errechnet. Rund 11.000 neu entstandenen Plätzen stehen 2.000 entfallene Pflegeplätze gegenüber.

Gesetzgeber verschärft Verknappung

Neue Gesetzesvorgaben verknappen das Angebot laut marktdialog zusätzlich. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa ab Mitte 2018 mit einer Einzelzimmerquote von mindestens 80%, 2019 folgt Baden-Württemberg mit der Maßgabe von 100% Einzelzimmern. Werden nicht ausreichend Einzelzimmer vorgehalten, dürfen Doppelzimmer nur noch mit Einzelpersonen belegt werden. In weiteren Bundesländern, etwa Hessen, stehen ähnliche Vorgaben im Raum. In der Folge müsse neu- und umgebaut werden. Ein erheblicher Teil der Investitionen fließt marktdialog zufolge in die Ausstattung der Heime, wie etwa für Mobiliar, Brandschutz oder neue Kommunikationsstrukturen.

Seniorenwohnungsmarkt wächst rasant

Doch nicht nur der stationäre Pflegemarkt, sondern auch ambulante Pflegeangebote legen zu. Die von marktdialog erfassten heim- oder betreiberverbundenen Angebote des „Betreuten Wohnens“ etwa könnten das am schnellsten wachsende Marktsegment werden. So haben die von marktdialog erfassten Wohneinheiten zuletzt mit fast 9.000 Wohneinheiten rund das doppelte Volumen des Vorjahreszeitraums erreicht. (mh)

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08. Dezember 2017 Deutsche Immobilienbesitzer verschenken viel Geld bei Anschlusskrediten…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2017 at 9:28 am

Deutsche Immobilienbesitzer verschenken viel Geld bei Anschlusskrediten

Bei der Anschlussfinanzierung bleiben in Deutschland viele Sparchancen ungenutzt – zum Beispiel weil sie einen Wechsel der Bank scheuen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Interhyp. Dabei sei der Aufwand beim Bankenwechsel meist geringer als gedacht – und mit deutlichem Sparpotenzial verbunden.

Bei der Anschlussfinanzierung können Haus- und Wohnungseigentümer in Deutschland viel Geld sparen. Das zeigt die repräsentative Studie „Anschlussfinanzierung in Deutschland“ von Interhyp. Jeder zweite Befragte profitierte demnach bei der Anschlussfinanzierung von „deutlich niedrigeren Zinsen“ als bei der Erstfinanzierung. Bei einem Vergleichspanel von Kunden, die ihren Anschlusskredit überwiegend in der derzeitigen Niedrigzinsphase abgeschlossen haben und am Anbietervergleich interessiert sind, waren es sogar fast 90%.

Ungenutztes Sparpotenzial

Das Sparpotenzial bleibt der Studie zufolge aber oft ungenutzt, weil Kreditnehmer vielfach den finanziellen und zeitlichen Aufwand für einen Bankwechsel überschätzen, die so genannte Umschuldung. Vor der Anschlussfinanzierung schätzen rund 30% den zeitlichen Aufwand für die Umschuldung als eher hoch ein. Im Gegensatz dazu berichten diejenigen, die eine Umschuldung abgeschlossen haben, überwiegend von einem problemlosen Ablauf. 80% unterstützen die Aussage: „Der Aufwand war gering, das meiste haben die Banken erledigt.“

Überschätzte Kosten

Auch der finanzielle Aufwand ist oft geringer als gedacht. So glauben nur 32% der Befragten vor der Anschlussfinanzierung, dass die Umschuldungskosten für einen Bankwechsel unter 500 Euro liegen. Von denjenigen mit abgeschlossenem Anschlusskredit berichtet aber mehr als die Hälfte, dass nur diese geringen Kosten anfielen. Real werden beim Anbieterwechsel Kosten für die Abtretung der Grundschuld erhoben, die abhängig von der Darlehenshöhe sind und Interhyp zufolge meist nur wenige Hundert Euro betragen.

Anbieterwechsel spart oft deutlich

Die beteiligten Banken regeln laut Interhyp die Abtretung der Grundschuld und die Auszahlung meist untereinander, so dass für die Darlehensnehmer hier kaum Aufwand entstehe. Zwei Drittel der repräsentativ Befragten haben den Anbieter nicht gewechselt. Dabei lohne sich der Wechsel in vielen Fällen. Beim Vergleichspanel der Kunden, die zu 90% „deutlich sparen“ konnten, hatten zwei Drittel den Anbieter gewechselt.

Attraktive Kunden

Für die Kreditinstitute sind Anschlussfinanzierer attraktive Kunden, wie die Studie offenbart: Bei mehr als der Hälfte der Befragten (51%) aus der repräsentativen Bevölkerungsgruppe hatte sich die finanzielle Ausgangsposition im Vergleich zur Erstfinanzierung verbessert. Hauptgründe für eine Verbesserung waren ein höheres Einkommen (77%), geringere finanzielle Belastungen (33%), mehr Eigenkapital (15%) und ein gestiegener Immobilienwert (10%). „Anschlussfinanzierungskunden haben bewiesen, dass sie verlässliche Darlehensnehmer sind. Auch das führt oft zu günstigeren Konditionen“, erläutert Mirjam Mohr, die im Interhyp-Vorstand das Privatkundengeschäft verantwortet.

Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren

Ein weiterer Hebel zur Optimierung sei vielfach unbekannt: So steht Darlehensnehmern zehn Jahre nach Vollauszahlung des Kredits ein Sonderkündigungsrecht zu. 40% der Kreditnehmer mit Zinsbindungen von 15 Jahren und mehr wissen aber nicht, dass ihnen dieses Recht zusteht. (mh)

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Die steigenden Hauspreise bedingen zunehmende Kreditrisiken………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2017 at 9:25 am

  • Stefan Bielmeier
  • Angesichts niedriger Zinsen erscheinen Immobilienkäufe attraktiver als Mieten
  • Die hohen Kaufpreise lassen die derzeitigen Kredithöhen um 50 Prozent steigen
  • Zwar besteht keine Gefahr einer Immobilienblase, aber durchaus andere Risikenise am deutschen Wohnungsmarkt steigen und steigen. Im dritten Quartal 2017 hat sich Wohneigentum gegenüber dem Vorjahr um etwas mehr als sechs Prozent verteuert. Die brummende Konjunktur und die extrem niedrigen Zinsen sorgen dafür, dass die Preise bereits im siebten Jahr in Folge kräftig steigen. Gerade in den gefragten Großstädten zeigen sich zunehmend Überbewertungen. Die Kaufpreise in Relation zu den Mieten haben hier historische Durchschnittswerte deutlich überschritten. Signale für eine spürbare Korrektur sind im anhaltenden Aufschwung aber nicht auszumachen. Sollte es dazu kommen, ist es beruhigend, dass Häuser und Wohnungen hierzulande solide finanziert sind und darum die Wahrscheinlichkeit einer Abwärtsspirale aus sinkenden Immobilienpreisen und ausfallenden Hypotheken eher gering ist. Oder ist das etwa nicht (mehr) der Fall?

Tatsächlich wird die hohe Immobiliennachfrage in erheblichem Umfang über eine kräftig ausgeweitete Hypothekenvergabe finanziert. Auf den ersten Blick sind überbordende Risiken aber nicht ersichtlich. Dafür sprechen die moderate Verschuldung der privaten Haushalte und das mit knapp über vier Prozent jährlich vergleichsweise verhalten anziehende Hypothekenvolumen. Zudem ist ein großer Teil der Hypotheken mit moderaten Beleihungen, langen Zinsbindungen und einer hohen Tilgung ausgestaltet. Aber nicht jede Immobilienfinanzierung ist wetterfest. Die verfügbaren Daten zeigen, dass zumindest bei Hausfinanzierungen heute trotz deutlich gestiegener Kaufpreise keine höheren Eigenmittel als vor 20 Jahren eingebracht werden. Dafür hat sich aber die Kredithöhe um gut die Hälfte ausgeweitet. Trotzdem ist die Belastung des Haushaltsnettoeinkommens durch eine Immobilienfinanzierung dank des Zinstiefs im Durchschnitt von einem Drittel auf ein Viertel gesunken.

Die niedrige Tilgung erfordert besonders lange Laufzeiten

An anderer Stelle zeigt die Datenauswertung, dass der finanzielle Spielraum durch die niedrigen Zinszahlungen nicht selten eher für eine niedrige Kreditrate als für ein hohes Sicherheitsniveau eingesetzt wird. Das legen die am häufigsten auftretenden Zinsbindungsfristen (zehn Jahre) und Tilgungsätze (zwei Prozent) nahe. Daraus resultiert ein erhöhtes Zinsanpassungsrisiko, weil mit dieser Kombination zum Zinsanpassungszeitpunkt nur etwas mehr als ein Zehntel der Schuld abgetragen ist. Und die ist oft recht hoch; fast die Hälfte der Darlehen weisen Beleihungsausläufe von über 80 Prozent auf. Liegt das Zinsniveau zum Anpassungszeitpunkt um ein oder zwei Prozentpunkte über dem heutigen, springt die Kreditrate kräftig in die Höhe. Zudem führt die relativ niedrige Tilgung zu langen Kreditlaufzeiten von 35 und mehr Jahren. Dabei sind die Käufer oft schon über 40 Jahre alt.

Nun ist der Immobilienkauf angesichts der niedrigen Zinsen trotz der hohen Preise oft noch attraktiver als die Mieten. Auch weil der Neubau mit der Nachfrage nicht Schritt hält, dürften die Kaufpreise weiterhin kräftig anziehen; eine Jahresrate von fünf bis sechs Prozent ist drin. Deshalb werden die Immobilienpreise voraussichtlich erneut schneller als Verbraucherpreise, Mieten und Einkommen steigen. Damit nehmen die Bewertungen am Wohnungsmarkt und auch das Korrekturrisiko weiter zu. Zwar zeichnet sich am deutschen Immobilienmarkt keine bedrohlich aufgepumpte Blase ab. Risiken bestehen aber durchaus, auch mit Blick auf einen Teil der Immobilienfinanzierungen.

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Informationen über Patienten werden zu 55 Prozent mündlich ausgetauscht………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 11, 2017 at 1:57 pm

Newsartikel. Eine Studie hat untersucht, wie sich die Digitalisierung auf die Krankenhäuser auswirkt. In vielen Bereichen wird noch so einiges per Hand erledigt.

In vielen Arztpraxen wirken die Geräte etwas… veraltet.

Die Digitalisierung hat auch das Gesundheitswesen erfasst. Auch wenn es der normale Patient auf den ersten Blick vielleicht noch nicht bemerkt hat. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) unterstützt, die untersucht hat, wie sich die Veränderungen auf die Beschäftigten in Krankenhäusern auswirken. Aus ihrer Sicht sei das eine zweischneidige Entwicklung, schreiben die Autoren der Studie. Denn digitale Geräte könnten im Krankenhaus die Arbeit erleichtern, doch gleichzeitig nähmen Zeitdruck und Unterbrechungen zu.

Ein Hauptkritikpunkt der Studie ist die mangelnde Kommunikation. Bei Auswahl und Bewertung der neuen Techniken würde nur eine Minderheit der Arbeitnehmer einbezogen, heißt es. Weniger als 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer fühlten sich rechtzeitig und umfassend informiert, wenn es um digitale Neuerungen geht.

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen

Etwas überraschend heißt es in der Studie, dass digitale Technologien auf breiter Front in den deutschen Krankenhäusern Einzug gehalten haben. Das passt nicht ganz in die Alltagserfahrung. Oft werden noch physische Patientenakten, handschriftliche Terminkalender genutzt. Eine andere Stelle der Untersuchung stützt diesen Eindruck. Die Autoren schreiben: „Die konkreten Veränderungen im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit sind auffallend begrenzt. Informationen über Patienten werden beispielsweise nach wie vor zu 55 Prozent mündlich ausgetauscht, Dokumentationen erfolgen zu 58 Prozent in Papierform.“ Deutlich verbessert habe sich infolge der Digitalisierung vor allem die Zusammenarbeit mit anderen Krankenhausabteilungen.

Die Gesundheits- und Sozialwissenschaftler haben aber auch untersucht, welche Auswirkungen die Entwicklung aus Sicht der Beschäftigten hat. Ein Ergebnis ist, dass sich Pfleger und Ärzte zwar nicht um die Sicherheit ihrer Jobs sorgen. Was das Aufgabenspektrum und die Arbeitsbelastung angeht, nehmen sie aber durchaus Veränderungen wahr: Die Digitalisierung habe die Arbeit einerseits erleichtert, andererseits aber auch zu mehr Druck geführt. Vielfach würden die neuen Techniken eingeführt, ohne die Beschäftigten zu beteiligen.

70 Prozent nutzen digitale Hilfsmittel

Insgesamt stehen die Arbeitnehmer im Gesundheitswesen technischen Neuerungen trotzdem aufgeschlossen gegenüber: Fast 90 Prozent der Befragten sind daran interessiert, die Mehrheit traut sich den Umgang mit den technischen Neuerungen zu. Nur fünf Prozent fühlten sich überfordert, heißt es. Dass insbesondere Pflegekräfte neue Technologien grundsätzlich ablehnen, sei zwar ein verbreitetes Stereotyp, decke sich aber nicht mit den Ergebnissen der Befragung, so die Forscher. Angesichts des Ausmaßes der Digitalisierung sei eine solche Einstellung auch schwer durchzuhalten: Jeweils über 70 Prozent der Studienteilnehmer nutzen regelmäßig digitale Technik in den Bereichen Kommunikation, Logistik, Management und Personal, Patientenversorgung, Information und Qualifizierung.

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Die Einschätzungen zu den Auswirkungen auf die Beschäftigung im Gesundheitswesen fallen uneinheitlich aus: Ein Fünftel der Befragten berichtet, dass in ihrem Haus im Zuge der Digitalisierung Arbeitsplätze weggefallen seien, knapp ein Viertel geht davon aus, dass zusätzliche Stellen entstanden sind. Generell befürchten mit zwei Prozent aber nur die wenigsten Befragten, selbst überflüssig zu werden. Drei Viertel der Befragten bestätigen, dass das Aufgabenspektrum der bestehenden Arbeitsplätze größer geworden ist.

Mehr Hetze, Leistungsdruck und Überwachung

Was die Arbeitsbelastung angeht, sind die Befunde ambivalent. Einerseits finden 61 Prozent der Beschäftigten, dass digitale Technologien die eigene Arbeit erleichtern. Jeweils 40 bis 50 Prozent berichten von Zeitersparnis, mehr Effektivität und qualitativen Verbesserungen bei der Patientenversorgung. Andererseits scheint es zu einer deutlichen Arbeitsverdichtung gekommen zu sein: Ein Drittel der Befragten beklagt mehr Hetze und Leistungsdruck, die Mehrheit muss öfter mehrere Aufgaben parallel erledigen. Je ein Viertel fühlt sich bei der Arbeit häufiger gestört und am Arbeitsplatz stärker kontrolliert.

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So arbeiten Gründer richtig mit Freelancern zusammen……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 11, 2017 at 1:54 pm

Gastbeitrag. Freiberufler bieten Startups eine gute Mischung aus Flexibilität und Expertise. Unser Autor gibt Tipps, wie Gründer die Zusammenarbeit organisieren sollten.

Ein Beitrag von Luuk Houtepen von der Personalberatung SThree

Wie viele Menschen in Deutschland freiberuflich arbeiten, darüber sind sich Marktexperten uneins: Während das Online-Portal Statista die Zahl mit rund 1,38 Millionen beziffert und von einer leichten Steigerung zum Vorjahr spricht, berichtet das Statistische Bundesamt von leicht sinkenden Werten auf insgesamt 4,3 Millionen im Jahr 2016. In der MINT-Branche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ist von ungefähr 300.000 Freiberuflern auszugehen.

Eins ist jedoch klar: Die Nachfrage nach Freelancern steigt stetig. Nicht nur Konzerne und Mittelständler profitieren von ihnen, auch Startups bietet die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Experten viele Vorteile. Am Anfang sind Gründer oft auf sich allein beziehungsweise auf ein sehr kleines Team gestellt, mit dem sie ihr Unternehmen aufbauen. Doch gerade in dieser frühen Phase fallen eine große Zahl initialer Aufgaben an, die mit dem Brot- und Buttergeschäft an sich nur wenig zu tun haben. Nicht immer lassen sich dafür feste Mitarbeiter gewinnen. Für den Aufbau der IT-Infrastruktur beispielweise sind Freelancer deshalb eine gute Alternative. Zudem bietet ihr Einsatz mehr finanzielle und zeitliche Flexibilität. Sie helfen, Projektengpässe auszugleichen, sind umgekehrt aber nicht mit monatlich anfallenden Fixkosten zu berücksichtigen. Gerade in der frühen Phase der Unternehmensgründung bietet das sowohl Freiheit als auch Sicherheit.

Ist der Grundstein gelegt, müssen sich Startups mit der Erweiterung ihres Geschäfts immer wieder neue Themen und Märkte erschließen – ohne dass sie stets das dafür nötige Know-how in den eigenen Reihen haben. Freelancer verfügen über genau jene wichtigen Nischenqualifikationen. Durch ihre wechselnden Einsatzorte und die Herausforderung, sich immer wieder neu beweisen zu müssen, sind sie in der Regel bei neuen Technologien und Methoden auf dem aktuellsten (Wissens-)Stand. Gründer, die auf diese Kenntnisse zugreifen können, verschaffen sich in Zeiten immer kürzerer Innovationszyklen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Tipps zur Beauftragung von Freelancern

Spielen Sie mit dem Gedanken, das Wissen und die Fähigkeiten externer Experten zu nutzen? Das „CARE“-Prinzip hilft, wichtige Kriterien zu beachten:

  • Compliance: Beim Einsatz von Freiberuflern ist es wichtig, auf das richtige „Setup“ zu achten. So ist es nicht erlaubt, Freiberufler über mehrere Jahre hinweg mit den immer gleichen Leistungsbeschreibungen und Zielen einzusetzen oder sie in die Organisation der Mitarbeiter einzubinden. Hilfe bieten hier Rechtsexperten und qualifizierte Recruitingunternehmen, die mit den juristischen Fallstricken vertraut sind.
  • Arbeitsweise: Ein guter Freelancer zeichnet sich durch eigenständiges, termin- und qualitätsgerechtes Arbeiten aus und kann auch mit einem größeren Handlungsspielraum gut umgehen.
  • Referenzen: Zufriedene Kunden sind die beste Referenz. Empfehlungen und ein Kundenportfolio geben Überblick über bisher geleistete Arbeit. Zudem bieten einige Recruiter spezielle Akkreditierungsprogramme, die herausragende Freelancer auszeichnen.
  • Erfahrungen: Welche Ausbildung hat ein Freiberufler? Über welche Qualifikationen und welches Fachwissen verfügt er? Wie viele Projekte hat er schon betreut? Wie auch bei der Rekrutierung festangestellter Mitarbeiter liefert vor allem das persönliche Gespräch wichtige Informationen über fachliche Kompetenzen und den „Cultural Fit“.

Speed is key!

Ist ein passender Freelancer gefunden, sind eine schnelle Reaktion und hohe Durchschlagskraft entscheidend. Es herrscht das „First-come-first-serve-Prinzip“. Ein Freelancer ist immer auch Unternehmer und trifft wirtschaftliche Entscheidungen. Zudem sind freiberufliche Experten gerade im MINT-Bereich sehr gefragt und haben nicht selten mehrere Projekte zur Auswahl. Es ist deshalb üblich, dass Verträge zwischen Auftraggebern und Freelancern innerhalb von nur wenigen Tagen geschlossen werden. Schnelligkeit lohnt sich also.

Erfolgreich zum Projektabschluss

Bei der Zusammenarbeit mit Freelancern lautet die oberste Maxime: Kommunikation ist alles. Ein klar definierter Auftrag und eine eindeutige Leistungsbeschreibung bilden die Basis für ein erfolgreiches Projekt. Zu Beginn erfolgen ein ausführliches Briefing und ein Austausch über die veranschlagte Zeit, das Budget und die erforderliche Qualität. Mit festgelegten Deadlines und gemeinsamen Zielen kann ein Projekt termin- und qualitätsgerecht fertiggestellt werden. Für Unternehmen ist es wichtig, dass ein Freelancer seine Arbeit und seine Ergebnisse verständlich dokumentiert. Das gewährleistet, dass auch nach Projektende das Wissen im Unternehmen bleibt und die festangestellten Mitarbeiter dies nutzen können – ein deutlicher Innovationsvorsprung in Zeiten der Transformation.

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