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Posts Tagged ‘Umfinanzierung’

Auch weibliche Bosse verdienen schlechter…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 9:04 am

Studie zu Gehaltsunterschieden:

Wie sieht es in deutschen Konzernetagen mit der Lohngerechtigkeit aus? Schlecht, lautet das Fazit einer neuen Studie. Für weibliche Vorstände ist der Abstand zu männlichen Kollegen demnach so groß wie für Durchschnittsverdienerinnen.

Von manager-magazin-Redakteurin Eva Buchhorn

Zu wenig: Frauen in Top-Positionen.

DPA

Zu wenig: Frauen in Top-Positionen.

In den Vorständen und Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen in Deutschland klafft ein Gender Pay Gap, also eine Gehaltslücke zwischen Mann und Frau. Die meisten Topfrauen verdienen weniger als Männer in vergleichbarer Position. Nimmt man die – hauptsächlich männlichen – Vorstandschefs mit ihrer höheren Bezahlung aus der Betrachtung heraus, wird die Lücke kleiner, aber sie verschwindet nicht.

Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, die The Boston Consulting Group exklusiv für manager magazin erstellt hat und die das Magazin in seiner Januar-Ausgabe auswertet. Am Ende der Liste rangieren der Dax-Konzern HeidelbergCement, der MDax-Konzern Ströer, Hornbach und Patrizia aus dem SDax sowie der Möbel-Multi Steinhoff wiederum aus dem MDax. Die drei Schlusslichter bilden Deutsche Wohnen, Nemetschek und United Internet – bei denen weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat Frauen arbeiten.

Über alle Unternehmen gerechnet, erhält ein weiblicher Vorstand 2,1 Millionen Euro, gut 30 Prozent weniger als die durchschnittliche Vergütung eines männlichen Kollegen (3,1 Millionen). Bleibt der CEO außen vor, verringert sich die Lücke auf 22 Prozent. Ein Aufsichtsrat kassiert im Schnitt 119.000 Euro, seine weibliche Kollegin 95.000 Euro, also 20 Prozent weniger. Vergleicht man allein die „einfachen“ Kontrolleure, beträgt der Verdienstabstand noch 11 Prozent.

Männer erhalten für ihre Arbeit in Ausschüssen des Aufsichtsrats im Schnitt 61 Prozent mehr Geld als Frauen, weil sie öfter den Vorsitz innehaben oder in wichtigeren und besser bezahlten Ausschüssen sitzen. Teils fällt sogar das Sitzungsgeld fürs weibliche Geschlecht geringer aus. Die Gehaltslücke in den Vorständen ist wesentlich auf die oft erst kürzere Verweildauer der Frauen im Amt zurückzuführen.

Das so genannte Gender Pay Gap im Topmanagement korrespondiert mit der Gehaltslücke bei den Durchschnittsverdienerinnen. Laut EU liegt die gesamtwirtschaftliche Lohndifferenz hierzulande zwischen Männern und Frauen bei 22 Prozent.

Der „BCG Gender Diversity Index“ wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Strategie & Organisation der Technischen Universität München erstellt. Er durchleuchtet die nach Marktkapitalisierung 100 größten Unternehmen der Republik, soweit deren Vergütungsdaten individualisiert ausgewiesen wurden. Die Hälfte sind Industriefirmen, als Stichtag wurde der 30. Juni 2017 gewählt.

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Wie Sie Potentialträger gewinnen und halten…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 9:00 am

Der Führungsstil ist eine entscheidende Stellschraube für den Erfolg, findet Expertin Mira Mühlenhof. Sie erklärt, was zu tun ist, wenn Unternehmen zukunftsfähig bleiben und wertvolle Mitarbeiter nicht verlieren wollen.

Im Ergebnis bringt ein guter Führungsstil zufriedenere und produktivere Mitarbeiter hervor.Bild vergrößern

Im Ergebnis bringt ein guter Führungsstil zufriedenere und produktivere Mitarbeiter hervor.

DüsseldorfRund 105 Milliarden Gewinn entgehen deutschen Unternehmen jährlich, so der Gallup Engagement Index 2017, weil Führungskräfte es nicht verstehen, ihre Mitarbeiter richtig zu motivieren. Hohe Fehlzeiten und niedrige Produktivität aufgrund mangelnder Motivation führen zu gravierenden Einbußen. Nur jeder fünfte Arbeitnehmer fühlt sich durch seinen Chef so motiviert, dass er hervorragende Arbeit leistet. Der Führungsstil ist also eine entscheidende Stellschraube für den Unternehmenserfolg. Und dieser Stil bedarf einer radikalen Änderung, wenn Unternehmen zukunftsfähig bleiben wollen.

Damit nicht genug: Der demographische Wandel hat dazu geführt, dass ein Engpass in der Personalrekrutierung entstanden ist. Heute geht es darum, Potentialträger überhaupt erst für das Unternehmen zu gewinnen – und sie dann auch noch an selbiges zu binden. Neben der digitalen Revolution unserer Arbeitswelt steht uns also auch eine kulturelle bevor. Vertrauen, Eigenverantwortung, Teilhabe und Entfaltungsmöglichkeiten spielen eine immer gewichtigere Rolle für Mitarbeiter. Das stellt neue Anforderungen an Führungskräfte. Die Individualität des Mitarbeiters steht künftig im Fokus und damit auch seine persönlichen Bedürfnisse, auf denen seine Motivation beruht. Denn seine intrinsische Motivation prägt nicht nur sein Denken, sondern auch sein Verhalten und Handeln. Privilegien wie Dienstwagen und Boni sind die Lockmittel von gestern, heute zählt: Wie verstehst du mich, wie sprichst du meine Gefühle an?

Bedürfnisse und Emotionen lassen sich nicht über einen Kamm scheren, der wache Blick für den Einzelnen ist gefragt. Brauchen Führungskräfte also ab sofort ein Psychologiestudium, um erfolgreich führen zu können? „Nein“, sagt Leadership-Expertin Mira Mühlenhof. „Die individuellen Bedürfnisse lassen sich sogar schneller erkennen als die intrinsische Motivation an sich. Es gibt grundsätzlich neun verschiedene Motivationen, die sich bei Mitarbeitern aufdecken lassen. Sind sie erkannt, können Führungskräfte darauf entsprechend reagieren und hochgradig individuell führen.“ Mit ihrer „Key-to-see-Methode“ hat die Berlinerin ein Raster entwickelt, das Rückschlüsse auf die intrinsische Motivation des Einzelnen zulässt. „Daraus ergibt sich ein radikal empathischer Führungsstil“, so die Expertin für Persönlichkeitsentwicklung. „Und der bringt Mitarbeiter in den benötigten Flow, weil ihre Bedürfnisse befriedigt werden.“

Praxisbeispiel: Der Kämpfer

Wie belastend es für die Arbeit eines Teams sein kann, wenn die intrinsische Motivation einzelner Kollegen vom Chef nicht erkannt wird, zeigt folgendes Beispiel: Ralf K. tut sich in Meetings vor allem dadurch hervor, dass er regelmäßig zu spät kommt und grundsätzlich konträre Meinungen vertritt. Er strahlt Misstrauen aus, provoziert mit zynischen Bemerkungen und verweigert mitunter die Mitarbeit.

„K. lebt das Prinzip Contra“, sagt Mühlenhof, „das überträgt er auf sämtliche Lebensbereiche.“ Für das Team ist K.s Verhalten belastend, die Zusammenarbeit schwierig. Und nicht nur das Team ist genervt, K.s Vorgesetztem geht es genauso. Er meidet den Kontakt und versucht, K. mit zeitintensiven, aber wenig anspruchsvollen Aufgaben möglichst lange von sich fern zu halten. Im Konzern wurde K. schon durch mehrere Abteilungen gereicht, auch sein aktueller Vorgesetzter hofft, ihn bald loswerden zu können. „Ein nachvollziehbarer Impuls“, sagt Mühlenhof, „aber kein hilfreicher. Besser wäre es, die Motivation von K. zu verstehen. Was steckt hinter seinem Verhalten?“

Bei K. sei es das Kampf-Motiv, so die Autorin des Buchs „Chefsache Intrinsische Motivation“. Das Bedürfnis, das dieser intrinsischen Motivation zugrunde liege, sei der Wunsch nach Aufmerksamkeit. „Hier kommt man weiter, wenn K.s Bedürfnis befriedigt und die negative Aufmerksamkeit, die K. durch sein Verhalten bislang für sich generierte, in eine positive umwandelt.“ Wie geht das? „K. braucht eine anspruchsvolle Aufgabe, die ihm eine Spielfläche für sein Kampfbedürfnis bietet. Etwas, wo er sich wirklich hineinknien, aber hinterher eben auch die volle Aufmerksamkeit fürs Ergebnis genießen kann.“

Von Führungskräften erfordere dieser empathische Führungsstil auch den Sprung über den eigenen Schatten und das Handeln entgegen ihrer Impulse. Aber gute Führung heiße eben „Was brauchst du?“ und nicht länger „Das biete ich.“ Im Ergebnis bringe dieser Stil zufriedenere und produktivere Mitarbeiter hervor. Und damit ließen sich nicht nur Verluste von 105 Milliarden Euro verringern, sondern auch eine langfristige Bindung der Potentialträger an das Unternehmen garantieren. Der radikal empathische Führungsstil ermöglicht Führungskräften, den „War of Talents“ zu gewinnen.

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Erst durch die Crowd wurden wir erfolgreich (Crowdfunding)…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 8:55 am

Dr. Ron Lehnert

CEO, Doctena Germany GmbH

Dr. Ron Lehnert

  • 2011 starteten meine Kogründer und ich ein Portal zum Buchen von Arztterminen
  • Auf einen Bankenkredit konnten wir mit unserem Start-up nicht hoffen
  • Statt auf Kredit, Crowdfunding oder Business-Angel setzten wir auf Investoren  

Weit über 500.000 Menschen in Deutschland gründen jedes Jahr ein Start-up. Dazu gehören auch meine Kollegen und ich – 2011 machten wir uns mit unserem Unternehmen Doxter selbstständig. Unsere Idee: eine Plattform, über die Patienten Arzttermine buchen können. Dass nur Vision und Leidenschaft leider nicht ausreichen, um ein Unternehmen erfolgreich am Markt einzuführen und – vor allem – langfristig zu halten, dessen waren wir uns bewusst. Mehr als 80 Prozent aller Start-ups scheitern innerhalb der ersten drei Jahre. Entscheidend ist neben dem Impuls immer die strategische Umsetzung und eine schlüssige Finanzierung.

Anschlussfinanzierung? Lieber Crowd statt Business-Angels!

Eine hilfreiche Möglichkeit für Gründer – auf die auch wir gesetzt haben, um unser Unternehmen erstmalig und ohne große Risiken an den Start zu bringen – ist ein Gründerstipendium. Auch wenn die Auflagen der Stiftungen abschrecken mögen, der Aufwand lohnt sich. 2011 sicherten wir uns über diesen Weg 100.000 Euro Frühphasenunterstützung. Aber was folgt danach? Denn auch wenn 100.00 Euro auf den ersten Blick ein großer Betrag sein mögen, reicht solch eine Finanzspritze in den meisten Fällen nicht aus.

Die Wahrscheinlichkeit, als Gründer in der Phase der Anschlussfinanzierung einen Kredit bei der Hausbank zu erhalten, ist sehr gering. Meine Mitgründer und ich konzentrierten uns stattdessen auf folgende interessante Alternativen: die Finanzierung über Business-Angels (BAs) und Crowdinvesting. BAs sind meist Einzelpersonen, die sich finanziell am Unternehmen beteiligen und das Start-up gleichzeitig mit ihrem Know-how und Netzwerk unterstützen. Aber Business-Angels wollen überzeugt werden – die Verhandlungen können, auch bei großem Interesse an der Start-up-Idee, Zeit in Anspruch nehmen. Beim Crowdinvesting kaufen private Personen oder Unternehmer über das Internet Unternehmensanteile. Diese Investoren profitieren als Teilhaber vom Gewinn des Unternehmens und im Falle eines Verkaufs an einen Großinvestor auch vom erzielten Preis. Natürlich bedeuten Investoren immer auch eine erweiterte Verantwortung für das Unternehmen, und das wirkt sich auf wichtige strategische Entscheidungen aus – für uns bot diese Form des Inputs jedoch auch die Chance für eine erweiterte Perspektive.

Investoren sind mehr als nur kurzfristige Geldgeber

Deshalb entschieden wir uns 2012 für das Crowdinvesting. Mit unserem Start-up Doxter waren wir das erste Unternehmen, das sich über die im gleichen Jahr gegründete Crowdinvestingplattform Companisto finanzierte. Mit einem Schlag hatten wir 421 Investoren mit an Bord, die mit insgesamt 100.000 Euro eine Beteiligungsquote von 6,25 Prozent am Gewinn und Unternehmenswert innehatten. Diese Summe stand uns bereits kurzfristig zur Verfügung. Der Mehrwert der Crowd geht jedoch weit über die kurzfristige Liquidität hinaus: Die Investoren fungierten in unserem Fall auch als interessanter Inputgeber und überzeugter Multiplikator für die Start-up-Idee. Hat man eine große Crowd hinter sich, öffnen sich Türen, die vorher verschlossen waren, denn was eine größere Masse überzeugt, weist ein Potenzial auf. In unserem Fall hat das Vertrauen unserer Crowd Martin Sinner von Idealo überzeugen können, als Business-Angel den Weg mit uns zu gehen. Das unternehmerische Eigeninteresse der Investorencrowd am Start-up ist auch ein entsprechender Vorteil gegenüber dem Crowdfunding, auf das Gründer ebenfalls gern zurückgreifen. Beim Crowdfunding erhalten die Nutzer keine Anteile am Unternehmen – sie werden nicht zu Eigentümern und erwarten daher auch keine monetäre Gegenleistung für Ihre Unterstützung.

Crowdinvesting hat als Finanzierungsmodell entscheidend zur Entwicklung und zum Erfolg unseres Start-ups beigetragen. Gerade für mittelständische Unternehmen oder Start-ups, die kurzfristig Geld benötigen, ist es ein geeigneter Weg. Neben der finanziellen Absicherung wurden wir um das Vertrauen der Crowd und deren Input auf zahlreichen Ebenen bereichert. Meiner Ansicht nach stellt Crowdinvesting für jeden Gründer eine interessante Finanzierungsoption dar – eine Option, mit der wir positive Erfahrungen gemacht haben. Und positive Erfahrungen gibt man gern weiter.

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Stanford-Studie verrät, worauf Unternehmen beim Home-Office besonders achten müssen..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 8:52 am

    Stanford-Studie verrät, worauf Unternehmen beim Home-Office besonders achten müssen

Home-Office hat überwiegend Vorteile, birgt aber auch Risiken. (Foto: Shutterstock- Daxiao Productions)

Seit Jahren wird hitzig darüber diskutiert: Home-Office oder Büro – was ist besser? Eine US-Studie hat vor allem Vorteile der Heimarbeit identifiziert, die sich unter Umständen jedoch in Luft auflösen.

Es gibt Menschen, die schätzen die Stille mehr als alles andere: Sie bleiben lieber für sich, arbeiten alleine viel konzentrierter als im Team und schaffen so in vier, was andere in acht Stunden schaffen. Für sie liegt in der Ruhe die Kraft. Und dann gibt es diejenigen, die immer etwas Hektik und ein Grundrauschen in der Nähe brauchen, um sich zu motivieren und produktiv zu sein. Es ist vor allem die Energie um sie herum, die ihre Leistungsfähigkeit beflügelt. Je nachdem, welcher Typ man ist, ist entweder das Zuhause oder das Büro der bevorzugte Arbeitsplatz. Doch zwischen diesen zwei Extremen befindet sich noch genug Platz für Grautöne.

Home-Office oder Büro – wo sind Mitarbeiter besser aufgehoben? Etliche Wissenschaftler haben sich mit dieser Frage bereits beschäftigt. So auch ein Forscherteam des Stanford-Professors Nicholas Bloom, das genau 500 Angestellte der Reiseagentur Ctrip in den jeweiligen Arbeitsumgebungen beobachtet und deren Befinden untersucht hat. 250 Personen haben alleine und konzentriert gearbeitet und die anderen 250 mit Kollegen unter ständiger Ablenkung. Das Besondere an der Untersuchung: Die Studienteilnehmer hatten alle den gleichen beruflichen Hintergrund. Das Experiment ist bis heute einmalig.

Trotz Vorteile im Home-Office: Hälfte der Mitarbeiter wollte zurück ins Büro

Home-Office-Regeln: Darauf sollten Unternehmen bei der Heimarbeit achten. (Foto: Shutterstock-Rawpixel.com)

Dabei war das Ergebnis nach neun Monaten zunächst nicht überraschend. Die Vorteile auf der Home-Office-Seite überwogen: Ctrip konnte 2.000 US-Dollar an Bürokosten pro Jahr sparen. Die Mitarbeiter waren daheim um 13,5 Prozent effizienter als im Büro. Sie haben weniger Pausen gemacht und waren trotzdem weniger krank. Die Ausfallquote lag 50 Prozent unter der Rate der Kollegen im Unternehmen. Und zu guter Letzt waren sie selbst im Durchschnitt sogar zufriedener mit sich und ihrer Leistung. Zusammengefasst heißt das also, dass von Home-Office-Regelungen sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer deutlich profitieren können.

Die Betonung liegt hier ganz deutlich auf „können“, denn es gab auch Probleme – und die seien bei dem Thema nicht unerheblich, so Bloom. In der Studie merkt der Wissenschaftler an, dass zwar alle Resultate für die Heimarbeit sprechen, sich die Hälfte der Remote-Worker nach dem Experiment jedoch trotzdem wieder für das Büro entschieden hat. Und das ging auf zwei Gründe zurück: Zum einen fühlten sich die Mitarbeiter nach einiger Zeit isoliert, und zum anderen erhielten sie deutlich weniger Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. Das führte dazu, dass vor allem Mitarbeiter, die daraus ihre Kraft schöpfen, erheblich resignierten.

„Ein Nachteil der Heimarbeit ist, dass die Mitarbeiter und was sie leisten, viel zu oft nicht gesehen werden“, erklärt der Stanford-Forscher in einem TED-Talk, in dem er über die Studie spricht. Er führt das darauf zurück, dass sie durch die räumliche Abwesenheit wie von selbst aus dem Blickfeld der Vorgesetzten geraten. Mit desaströser Auswirkung: Dass fehlende Wertschätzung beispielsweise zu den Hauptgründen zählt, warum Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschriften machen, hat kürzlich erst eine Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit untermauert: Viele Deutsche hätten aufgrund dessen „innerlich bereits gekündigt“, heißt es darin.

„Ein Nachteil der Heimarbeit ist, dass die Mitarbeiter und was sie leisten, viel zu oft nicht gesehen werden.“

Nicholas Bloom gab Ctrip deshalb einige Ratschläge mit, aus denen auch andere Unternehmen ihre Schlüsse ziehen können: Der Wissenschaftler rät beispielsweise dazu, dass die Mitarbeiter trotz einer Home-Office-Regelung auch regelmäßig im Unternehmen erscheinen sollten. Beide Nachteile, sowohl die eintretende Einsamkeit als auch die fehlende Anerkennung, könne man so eingrenzen. Der Stanford-Forscher glaubt, dass ein oder zwei Tage Heimarbeit pro Woche die beste Lösung sei. „Sie sollten nicht viel höher gehen, weil Sie sonst riskieren, den Zusammenhalt Ihres Teams zu gefährden“, ergänzt Bloom.

Außerdem sei es klug, die Home-Office-Regelung zunächst nur als Belohnung einzusetzen. „Sie könnte auf individueller, probeweiser Basis gegeben werden, Teil einer Beförderung sein oder anstelle einer Gehaltserhöhung oder eines Bonus gewährt werden“, erklärt der Wissenschaftler. Es sei ratsam, nicht direkt von Null auf Hundert zu gehen, sondern sich vorsichtig dem Maximum anzunähern, sodass die Vorteile der Heimarbeit, die zweifelsohne vorhanden sind, nicht bereits nach einiger Zeit wieder verpuffen. Für Nicholas Bloom ist klar, dass Arbeitgeber mit der richtig eingesetzten Heimarbeit nur punkten können.

„Die Notwendigkeit, fünf Tage in der Woche an einen Arbeitsplatz zu gehen, fußt auf Zeiten, in denen die Menschen noch in eine Fabrik gingen, um Produkte am Fließband herzustellen“, erklärt der Forscher. „Aber Unternehmen, die ihr Mitarbeiter heute immer noch behandeln, als würden wir in diesen Zeiten leben, geraten zunehmend ins Hintertreffen“, glaubt er. Arbeitgeber, die Kosten sparen und ihre Mitarbeiter motivieren wollen, sollten sich dem flexiblen Arbeitsplatzmodell öffnen, so Bloom. „Probiert es aus“, appelliert er – und kommt dabei nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass selbst die Studie teilweise in Heimarbeit entstanden ist.

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Forscher haben ein einfaches Mittel gefunden, das für besseren Schlaf sorgen kann…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 8:48 am

Ausgewogener Schlaf ist heutzutage ein Luxusgut. Vier von fünf Berufstätigen, gaben im letzten Jahr an, schlecht zu schlafen. Eine neue Studie lässt jetzt hoffen, dass ein einfaches Vitamin-Präparat zu einer besseren Nachtruhe verhelfen kann

Schlafstörung

Viele Menschen leiden heutzutage unter zu wenig Schlaf oder Schlafstörungen

Schlecht geschlafen? Mit diesem Schicksal sind Sie nicht allein. Laut dem Gesundheitsreport der DAK, gaben fast 80 Prozent der berufstätigen Deutschen im vergangenen Jahr an unter Schlafstörungen zu leiden. Tagesmüdigkeit und Erschöpfung sind die Folgen im Arbeitsalltag.

Neue Forschungen geben allerdings Grund zur Hoffnung: Ein iranisches Forscherteam untersuchte vergangenes Jahr 89 Probanden im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die unter akuten Schlafstörungen litten. Über einen Zeitraum von acht Wochen hinweg wurden einige Testpersonen mit Vitamin-D-Ergänzungsmitteln versorgt, Andere erhielten lediglich ein Placebo-Produkt.

Die Ergebnisse zeigen, dass jene Teilnehmer, die Vitamin-D-Präparate zu sich genommen hatten, eine deutliche Verbessrung ihrer Schlafqualität feststellen konnten. Neben schnellerem Einschlafen, konnten sie auch ihre Schlafdauer verlängern und fühlten sich am Folgetag deutlich leistungsfähiger. Damit liefert die Studie erstmals Hinweise darauf, dass der menschliche Vitamin-D-Haushalt gleichzeitig unsere Schlafqualität beeinflussen kann.

Herbstwanderung

VITAMIN-D-MANGEL

Brauchen wir im Winter zusätzliches Vitamin D?
Wenn die Tage düsterer werden, leidet oftmals unsere Stimmung und Gesundheit darunter. Ein Grund dafür ist der zunehmende Vitamin-D-Mangel. Wir erklären Ihnen, wie Sie einer Unterversorgung im Herbst und im Winter vorbeugen können

Vorsicht vor Überdosierung

Vitamin D ist für unsere Gesundheit unverzichtbar. Der menschlicher Körper ist durchaus in der Lage das Vitamin selbstständig herzustellen – vorausgesetzt er wird mit ausreichend Sonnenlicht versorgt. Während unser Körper in den Sommermonaten meist keine Probleme haben sollte den Vitamin-D-Körperspeicher zu füllen, gehen uns die Reserven des Sonnenvitamins insbesondere in der kalten Jahreszeit schnell aus. Studien der American Society for Nutrition haben 2016 ergeben, dass rund 50 Prozent der Deutschen im Winter an einen Vitamin-D-Mangel leiden.

Das bedeutet im Rückschluss, dass auch eine Supplementierung nur dann erfolgen sollte, wenn unser Körper einen akuten Mangel aufweist. Fettlösliche Vitamine wie A, D und E, können zwar in unserem Körper über längeren Zeitraum gespeichert werden, lassen sich allerdings durch Supplementierungen auch leicht überdosieren. Das wiederum kann sich gesundheitsschädigend auf unsere Organe auswirken, da es zur Verkalkung der Gefäße kommen kann. Grundsätzlich lässt sich nur sehr schwer einschätzen, wie viel der Vitamin-D-Präparate unser Körper tatsächlich benötigt, bis seine Reserven gedeckt sind.

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Regierungsprogramm ÖVP/FPÖ: Wohnen und Mietrecht (Mietkauf)….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 18, 2017 at 8:45 am

Die Themen Wohnen und Mietrecht im Regierungsprogramm im Detail.

Die Themen Wohnen und Mietrecht im Regierungsprogramm im Detail.

– © APA
Die neue Regierung unter ÖVP/FPÖ will das Wohnrecht modernisieren, nachdem das Vorgängerkabinett an diesem Plan gescheitert ist. Das Wohnungsangebot soll erhöht werden und Wohnraum wieder vermehrt im Eigentum übernommen werden können.

Sozialer Wohnbau soll jenen zugutekommen, die ihn wirklich brauchen, heißt es. Das Mietrecht soll vereinfacht werden, unter Erhalt der Schutzwirkungen des MRG.

Reform des Mietrechtsgesetzes (MRG)

Ziel der vorgesehenen grundlegenden Reform des Mietrechtsgesetzes (MRG) sei ein “verständliches, anwenderfreundliches, gerechtes und transparentes Mietrecht”, das ausgewogen die berechtigten Interessen von Mietern und Vermietern widerspiegle, heißt es in dem am Samstag präsentierten neuen Regierungsprogramm. Anreize für Neubau, Sanierungen, Investitionen in die Ausstattung von Wohnraum sowie die Wiedervermietung leer stehender Wohnungen sollen zu mehr Angebot beitragen, womit Wohnen langfristig leistbar bleibe.

Im Zentrum solle eine marktkonforme Miete bei Neubauten und Gesamtsanierungen stehen. In bestehende Verträge solle grundsätzlich nicht eingegriffen werden. Das Ziel sei die Förderung von längerfristigen Mietverhältnissen, wobei kurzfristige Mieten aber erlaubt sein sollten. Der sogenannte “Mietadel” solle durch zeitgemäße Ausgestaltung der Eintrittsrechte (für Ehegatten, eingetragene Partner, Kinder) abgeschafft werden. Zur “Herstellung fairer Verhältnisse” will man das Verbot des Lagezuschlags in Gründerzeitvierteln aufheben, wird ebenfalls angekündigt. Schließlich ist auch, im Sinne der VfGH-Rechtsprechung, eine Gebührenbremse bei Müll, Abwasser, Kanal geplant.

Mietzinsanpassung für Besserverdiener

Für “mehr Gerechtigkeit im sozialen Wohnbau” soll es regelmäßige Mietzinsanpassungen für Besserverdiener im kommunalen und gemeinnützigen Wohnbau geben. Für eine leichtere Eigentumsbildung soll das Wohnungseigentumsrecht vereinfacht werden. Der Mietkauf solle als sozial orientierter Start ins Eigentum fungieren. Durch eine Verkürzung des Vorsteuerberichtigungszeitraums von 20 auf 10 Jahre wolle man Mietkauf-Modelle forcieren. Für Neubau und Sanierung soll es Investitionsanreize geben.

Für die geplante grundlegende Wohnrechtsreform soll ein eigener “Mietrechts-Konvent” eingerichtet werden, bei dem Wohnrechtsexperten Vorschläge erarbeiten. Den Auftakt dazu soll eine parlamentarische Enquete bilden.

Die Baukosten sollen durch bundesweit einheitliche Regeln zu technischen Vorschriften gesenkt werden, ineffiziente Standards und Normen sollten generell zurückgenommen werden. Bauland will man mobilisieren durch Vorbehaltsflächen für den förderbaren Wohnbau bei Umwidmungen öffentlicher Gründe in Bauland.

Steuerlich geprüft werden sollen noch folgende Anreize: Weiterhin sofortige Absetzbarkeit von Instandhaltungsarbeiten, aber neu auch eine Zehntel-Absetzung bei Instandsetzungsarbeiten sowie begünstigtem Herstellungsaufwand; Verkürzung der steuerlichen Abschreibung für nichtbegünstigte Herstellungsaufwendungen sowie eine Anpassung der Abschreibung (Afa) an die verkürzten Abschreibungszeiträume; letztlich auch ein Investitionsfreibetrag (IFB) für Wohnbauerrichtungs- und Wohnraumsanierungskosten

Reform der Wohnungsgemeinnützigkeit

“Wir sprechen uns gegen Spekulation mit dem Vermögen gemeinnütziger Bauvereinigungen aus”, heißt es im Regierungsprogramm. Daher soll eine geplante Reform der Wohnungsgemeinnützigkeit eine weitere Ausweitung der Gewinnentnahmemöglichkeit für gemeinnützige Bauträger (GBV) hintanhalten, Umgehungsgeschäfte bei der Übertragung von Anteilen solcher GmbHs oder AGs verhindern, die Zustimmungspflicht durch eine GBV beim Verkauf von Einfamilien- oder Reihenhäusern an den bisherigen Selbstnutzer beseitigen, die Bedarfsprüfung für die Anerkennung als GBV wieder einführen, durch eine Pflicht zur Offenlegung des “wahren Eigentümers” mehr Transparenz bei der Eigentümerstruktur schaffen, den gemeinnützigen Wohnbausektor durch vorübergehend erleichterte GBV-Fusionen stärken und zugunsten zusätzlicher Wohnbaufinanzierungen Investitionen in dem Sektor durch Pensions- und Mitarbeitervorsorgekassen ermöglichen.

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„Plötzlich musste ich meine Rolle als CEO überdenken“…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 14, 2017 at 10:48 am

Hiroki Takeuchi, der Gründer des Fintechs GoCardless, erzählt, wie ein Unfall sein Leben veränderte. Quelle: Privat

Hiroki Takeuchi, der Gründer des Fintechs GoCardless, erzählt, wie ein Unfall sein Leben veränderte.

Bild:  Privat

von Kerstin Dämon

Verunglückt ein Unternehmer, kann das schlimme Auswirkungen auf seine Firma haben. Start-up-Gründer Hiroki Takeuchi erzählt, wie ein Unfall sein Leben veränderte.

Im Juli 2015 verlor SAP-Vorstandschef Bill McDermott durch einen Sturz sein linkes Auge. Ein Unfall. Aufsichtsratschef Hasso Plattner machte daraufhin einen Notfallplan. Für den Fall, dass McDermott nicht mehr antritt.

Einen solchen Unfallplan haben nur wenige Unternehmen, wie der Notar und Professor an der Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität Wuppertal, Wolfgang Baumann gegenüber WirtschaftsWoche sagte.

Wenn ein Firmeninhaber nach einem Unfall nicht mehr oder länger nicht geschäftsfähig sei und für diesen Fall nicht über eine Prokura vorgesorgt habe, könne dies „zum Stillstand des Unternehmens führen. Bankkonten sind eingefroren ohne Vollmachten. Steuern, Sozialabgaben, Gehälter und Lieferanten können nicht bezahlt, Verträge mit Kunden oder Mitarbeitern nicht geschlossen werden“, sagt er.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind auf den Ernstfall oft nicht gut vorbereitet, wie es bei den Handwerks- und Handelskammern heißt. Auch viele Selbstständige denken nicht daran, dass über eine Lebensversicherung nur der Todesfall abgesichert ist, heißt es bei der Handwerkskammer Stuttgart. Fallen sie für längere Zeit gesundheitsbedingt aus, kann das nicht nur Betrieb und Mitarbeiter, sondern auch die Existenz der eigenen Familie bedrohen. Die Kammer bietet ihren Mitgliedern deshalb Checklisten an: Wer ist zuständig, wo finde ich alle wichtigen Informationen und Kontaktdaten, wer ist zu informieren und wer hat welche Vollmachten?

Unfälle im deutschen Straßenverkehr bis 2016
Infogram

Denn Unfälle, die das Leben der Betroffenen und das ihrer Angestellten auf den Kopf stellen, kommen leider häufig vor. So hat es allein im vergangenen Jahr nur in Deutschland 308.183 Autounfälle mit Verletzten gegeben (siehe Grafik oben). Mit einem gebrochenen Fuß und ein paar blauen Flecken ist es leider nicht immer getan. Die Statistik zeigt, dass bei 10,01 Prozent der weiblichen und 26,58 Prozent der männlichen Unfallopfer aus dem Jahr 2015 auch nach Krankenhausaufenthalt und Reha eine Schwerbehinderung zurückblieb (siehe Grafik unten). Wie bei Hiroki Takeuchi. Am 22. September 2016, einem Donnerstag, fuhr der Gründer des Fintechs GoCardless mit dem Rad durch London. Takeuchis täglicher Frühsport rund um den Regent’s Park. Dann kam das Auto.

Er habe keine rote Ampel überfahren, sei nicht falsch abgebogen, es sei einfach ein Unfall gewesen. Einer von 140.086 in Großbritannien im vergangenen Jahr. Nach einer achtstündigen Operation im St Mary’s Krankenhaus stand fest: Takeuchi würde nie wieder laufen können.

Aufgrund eines Verkehrsunfalls schwerbehinderte Menschen
Infogram

„Ich muss mit Matt sprechen.“ Das sei sein erster Satz gewesen, nachdem er aus der Narkose aufgewacht sei. Matt Robinson gründete gemeinsam mit Takeuchi 2011 das Start-up, das sich auf digitale Lastschriftverfahren für Vereine, NGOs und Unternehmen spezialisiert hatte. Das junge Unternehmen brauchte einen Notfallplan. Robinson, der im selben Jahr ein weiteres Start-up gründete, informierte die Mitarbeiter. Zu einem Notfall-Meeting mit den Investoren schaltete sich Takeuchi per Telefon zu. Keine 24 Stunden nach der OP. Für ihn sei immer klar gewesen, dass er seine Firma weiterführen werde. Das sei seine Motivation gewesen, sich durchzubeißen. „Für mich kommt es nicht in Frage, das Unternehmen zu verkaufen und mich mit dem Geld zur Ruhe zu setzen. Das war nie der Plan“, sagt er. „Ich freue mich darauf, mit meinem Team weiter an der Idee hinter GoCardless zu basteln und das Unternehmen auszubauen.“

Tatsächlich kehrte Takeuchi nach kurzer Zeit zurück ins Unternehmen. Seine Ärzte hatten ihm sechs bis zwölf Monate Reha und Physiotherapie prognostiziert, bis er dazu in der Lage sein würde.  Sechs Wochen hatte er sich vorgenommen – schon um die Kosten für die Behandlung gering zu halten. Nach sieben Wochen wurde er entlassen. „Nach dem Unfall haben mich sehr viele Menschen – besonders aus meinem geschäftlichen Umfeld sehr unterstützt“, erzählt er. „Die Firma hat beispielsweise die Kosten für meine Reha übernommen.“

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Sind wir für den Fiskus bald alle reich?………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 14, 2017 at 10:45 am

dpa

ehrerin gleich Spitzenverdienerin? In Deutschland kann das schnell passieren

In den Fünfzigerjahren war er geradezu ein Statussymbol: Wer den Spitzensteuersatz zahlen musste, hatte es weit gebracht. Allein die oberen Zehntausend erreichten in der Bundesrepublik der Wirtschaftswunder-Ära den höchsten Steuertarif. Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten wäre es nie in den Sinn gekommen, dass der Fiskus von ihnen den Spitzensteuersatz verlangen könnte. Heute unterliegen dagegen schon mehr als vier Millionen Personen dem Einkommensteuer-Maximum, die meisten von ihnen Angehörige der Mittelschicht.

Ein historischer Vergleich der WELT AM SONNTAG zeigt die Absurdität dieser Demokratisierung des Höchststeuersatzes. Ende der Fünfzigerjahre lag das Gehalt eines Gymnasiallehrers in Westdeutschland bei etwas über 10.000 D-Mark, umgerechnet also bei knapp 5200 Euro – im Jahr.

Infografik Die Welt

Damit gehörte der Studienrat ohne Zweifel zur Mittelschicht: Sein

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12. Dezember 2017 Amtliche Gutachterausschüsse verzeichnen stark steigende Immobilienpreise..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 14, 2017 at 9:01 am

Amtliche Gutachterausschüsse verzeichnen stark steigende Immobilienpreise

Die Amtlichen Gutachterausschüsse haben ihren „Immobilienmarktbericht 2017“ vorgelegt. Die Preise für Immobilien sind demnach hierzulande seit 2009 sehr dynamisch gestiegen. Investitionsschwerpunkt sind ganz klar selbst genutzte Wohnimmobilien. Auch bei den Baugrundstücken dominieren Eigenheime.

Immobilienkäufer in Deutschland haben dem „Immobilienmarktbericht 2017“ der Amtlichen Gutachterausschüsse zufolge 2016 fast ein Viertel mehr ausgegeben als noch zwei Jahre zuvor. Während sie im Jahr 2014 191 Mrd. Euro investierten, waren es im Jahr 2016 bereits 237,5 Mrd. Euro – bei 1 Mio. Transaktionen. Von 2009 bis 2016 stiegen die Ausgaben für den Immobilienkauf um jährlich 9%.

Fokus auf Wohnungsmarkt

Investitionsschwerpunkt bleibt dem Bericht zufolge der Wohnungsmarkt: Im Jahr 2016 gaben Käufer 155,7 Mrd. für Wohnimmobilien aus, 2014 waren es noch 130,3 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anstieg von knapp 20%. Besonders die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum haben angezogen. Im Bundesdurchschnitt kostete der m2 Wohnfläche im Jahr 2016 für ein gebrauchtes freistehendes Ein- und Zweifamilienhaus 1.545 Euro – bei regional extremen Unterschieden. Während in München Stadt 8.500 Euro anfallen, müssen Käufer im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt mit gerade einmal 380 Euro rechnen.

Keine Ende in Sicht

„Zwei Drittel der Investitionen auf dem Immobilienmarkt entfallen auf Wohnimmobilien“, kommentiert Anja Diers, Vorsitzende des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse (AK OGA). „Die Umsätze stiegen insbesondere in urbanen Regionen. Ein Ende des Preisanstiegs oder gar eine Trendumkehr ist derzeit bundesweit nicht erkennbar.“ Doch Während Investitionen in selbstgenutztes Wohneigentum boomen, stagnieren der Geldumsatz sowie die Anzahl der Verkäufe bei gebrauchten Mehrfamilienhäusern seit 2014.

Eigenheime dominieren Grundstücksverkäufe

Auch bei den Baugrundstücken dominieren Eigenheime. Auf sie entfielen im Jahr 2016 etwa 70% der Verkäufe von Bauplätzen. Dies entspricht einem Umsatz von 12,9 Mrd. Euro. Im Mittel kostete ein Eigenheimbauplatz in Deutschland 108 Euro je m². Die Spanne reichte dabei von durchschnittlich 10 Euro je m² Grundstück im Saale-Orla- Kreis in Thüringen bis zu 1.600 Euro je m² in München.

Konstanz bei Mehrfamilienhäusern

Mit jeweils rund 5.900 Verkäufen in 2015 und 2016 blieb die Zahl der Transaktionen von Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser gegenüber 2014 relativ konstant. Allerdings legte der Durchschnittspreis von 104 auf 155 Euro je m2 zu, sodass das finanzielle Volumen von 3,4 auf rund 4,1 Mrd. Euro zulegte. „Ich finde es erstaunlich, dass trotz der großen Nachfrage nach Wohnraum in den Städten die Zahl der Verkäufe von Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser stagniert“, meint Peter Ache, Redaktionsleiter des Immobilienmarktberichts. In den Kommunen reiche das Angebot und die Ausweisung von Bauplätzen oft nicht aus, sodass die Baulandpreise wenig überraschend weiter steigen.

Fokus auf Top 7

Wirtschaftsimmobilien trugen 2016 insgesamt 60 Mrd. Euro zum Immobilienumsatz in Deutschland bei. 22,1 Mrd. Euro davon investierten Käufer in den Erwerb von Handelsgebäuden. Allein ein Viertel dieser Investitionen entfiel auf die „Top 7“ Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart. Insgesamt machten Handelsgebäude 40% des Geldumsatzes bei Wirtschaftsimmobilien aus, Büro- und Praxisgebäude 31%.

Äcker, Wälder und Wiesen spielen untergeordnete Rolle

Die agrar- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen spielen in Bezug auf das finanzielle Volumen eine untergeordnete Rolle. Bei einer stagnieren Transaktionszahl weist der Immobilienmarktbericht 2017 eine Volumen von 4,3 Mrd. Euro aus. Der Preisanstieg der land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen setzte sich allerdings ebenfalls fort. (mh)

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Bestellerprinzip hat die Anforderungen an Immobilienmakler revolutioniert………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 14, 2017 at 8:57 am

Bestellerprinzip hat die Anforderungen an Immobilienmakler revolutioniert

Das seit rund zweieinhalb Jahren geltende Bestellprinzip hat nicht nur Folgen für die Provisionen von Immobilienmaklern. Auch die Anforderungen der Vermieter haben sich seit der Einführung des Gesetzeswerks grundlegend gewandelt. Das Aufgabenfeld des Immobilienmaklers hat sich dadurch deutlich erweitert.

Das Bestellerprinzip hat die Anforderungen an Immobilienmakler stark verändert. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Mr. Lodge. Demnach ist allein der Aufwand für Reinigungsorganisationen von September 2016 bis September 2017 um über 70% gestiegen. Die Zahl für betreute Wohnungsübergaben und -rückgaben hat sich im Vergleichszeitraum um über 15% erhöht. Immer gefragter ist werden Handwerkerleistungen wie etwa der technische Service.

Nachfrage signifikant gestiegen

„Neben den klassischen Aufgaben wie Besichtigungstermine, Marketingaktivitäten und Mietervorprüfung gehören inzwischen auch Themen wie Wohnungsrückgaben und der technische Service zum Arbeitsalltag“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer der Mr. Lodge GmbH, die sowohl im Bereich der temporären Vermietung als auch im Immobilienverkauf als Makler tätig ist. Professionelle und dienstleistungsorientierte Makler können sich seit Einführung des Bestellerprinzips laut Verbücheln gegenüber anderen Anbietern gut positionieren und abheben. „Wir bieten die entsprechenden Prozesse und Dienstleistungen schon lange an. Die Nachfrage danach hat aber erst seit 2016 signifikant zugenommen“, sagt Verbücheln.

Erfolgsfaktor Komplettservice

Auch eine weitere aktuelle Studie zeige, dass sich die Branche neu sortiert hat. Demnach gelang es lediglich 6% der Makler seit Einführung des Bestellerprinzips, den Umsatz zu steigern. Für Erfolg in solchen Zeiten sei neben Ort und Größe des Maklerhauses entscheidend, Vermieter rundum zu betreuen, wie es Mr. Lodge mit technischem Service oder im Verkauf durch Home Staging bereits seit Jahren erfolgreich tue. Einen Komplettservice bietet laut der Maklerbefragung aber nur jede siebte Agentur für Vermieter an. (mh)

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