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Der Schwarm finanziert immer mehr Unternehmen…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 21, 2016 at 8:08 am

Alternative Kreditplattformen im Internet wachsen kräftig. Die Beratungsgesellschaft KPMG warnt, dass damit auch die Risiken zunehmen.                      dsc_0091

© PICTURE-ALLIANCEGeld auf Tastendruck: 35 Millionen Euro sind so in den ersten neun Monaten des Jahres in Deutschland zusammengekommen.

Um Investitionen auf Kredit zu finanzieren, nutzen auch zunehmend Unternehmen alternative Plattformen im Internet. Während Schwarmfinanzierungen in den vergangenen Jahren eher etwas für Privatkonsumenten waren, haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres auch Unternehmen in Kontinentaleuropa schon rund 131 Millionen Euro auf diese Weise im Internet aufgenommen, wie eine Studie der Beratungsgesellschaft KPMG zeigt, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Allein in Deutschland waren es 35 Millionen Euro.

Tim Kanning Folgen:

Verglichen mit herkömmlichen Finanzierungsformen spielt diese Variante zwar nach wie vor eine geringe Rolle. Doch der Markt für Schwarmfinanzierungen wächst in großen Schritten. In ganz Europa haben Unternehmen nun schon in den ersten neun Monaten 2 Millionen Euro mehr als im gesamten Vorjahr eingesammelt und mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2014.

Der Schwarm finanziert immer mehr Unternehmen
Schwarmfinanzierung: Alternative Kreditplattformen im Internet wachsen kräftig

623 Millionen Euro haben Investoren in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt in Kontinentaleuropa über das sogenannte Peer-to-Peer-Lending, also das Verleihen von Geld von Nutzer zu Nutzer, als Fremdkapital vergeben. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutschland stellt mit einem Volumen von 162 Millionen Euro den zweitgrößten Einzelmarkt auf dem Kontinent, Frankreich ist mit 189 Millionen Euro die Nummer eins. Klarer Marktführer in Deutschland ist die Plattform Auxmoney mit einem Finanzierungsvolumen von 130 Millionen Euro in den ersten neun Monaten.

Hohe Rendite, hohes Ausfallrisiko

Bei der Schwarmfinanzierung treffen sich potentielle Kreditnehmer und -geber auf Onlineplattformen. Wer Geld für ein Projekt braucht, stellt sein Vorhaben und sich selbst kurz vor; die Plattformbetreiber errechnen dann in der Regel, welchen Zinssatz er seinen Geldgebern in Aussicht stellen sollte. Mehrere Investoren können dann größere oder kleinere Summen zur Finanzierung des Projektes dazugeben – der nötige Betrag kommt dann über den Schwarm aus vielen Kleininvestoren zusammen.

Infografik / Schwarmfinanzierung nimmt zu© F.A.Z.Vergrößern

Für die Geldgeber springt dabei oft eine vergleichsweise hohe Rendite heraus – sie tragen aber auch das entsprechend hohe Ausfallrisiko. Für die Kreditnehmer ist der Zins, den sie zahlen müssen, oft niedriger als der für einen herkömmlichen Bankkredit. Sie bekommen oft gar keinen Kredit von der Bank, weil die Risiken nicht in die standardisierten Modelle passen.

Noch größer ist der Markt für alternative Finanzierungen, wenn man auch das Crowdfunding mit einbezieht, bei dem es in der Regel nicht nur ums Geldverleihen geht, sondern sich die Investoren oft auch direkt an den jungen Unternehmen beteiligen, also Eigenkapital geben. Inklusive des Crowdfundings kam der europäische Markt auch im Jahr 2015 schon auf ein Volumen von etwas mehr als 1 Milliarde Euro, wie die Zahlen von KPMG zeigen; für das laufende Jahr sind noch keine Zahlen genannt. Ganz anders sind die Dimensionen der alternativen Finanzierungen allerdings in Großbritannien. Dort allein wird über Schwarmfinanzierungen inzwischen vier Mal so viel Geld verliehen wie im gesamten Rest Europas.

Neuerdings übernimmt der Schwarm auch Rechnungen

Ein relativ neues Marktfeld, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut, ist die Finanzierung ausstehender Rechnungen über den Schwarm. Wer nicht darauf warten will, dass alle Geschäftspartner ihre Rechnungen begleichen, kann sich das ausstehende Geld vorher über entsprechende Plattformen und gegen die Zahlung eines Zinses von Investoren holen. 41 Millionen Euro wurden in den ersten neun Monaten auf diese Weise finanziert. Mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, als KPMG diese Form der Finanzierungen erstmals erfasste.

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Aus Sicht der Studienautoren hat die Schwarmfinanzierung inzwischen die Start-up-Stufe verlassen und wird zunehmend als ernstzunehmende Alternative wahrgenommen. Mit der wachsenden Bedeutung sehen die KPMG-Berater aber auch die Risiken zunehmen. Sie warnen beispielsweise vor Betrügereien und anderen Vergehen sowohl der Plattformbetreiber als auch der Kreditnehmer. Auch könnten sich die Fälle häufen, in denen Kredite ausfielen oder die finanzierten Unternehmen insolvent würden. Zudem könnten durch die wachsende Zahl professioneller Investoren die kleineren Financiers aus den alternativen Plattformen herausgedrängt werden. Der Beleg, wie sich das Finanzierungsinstrument in wirtschaftlich schlechteren Zeiten schlägt, stehe noch aus.

Im Schnitt ist der kontinentaleuropäische Markt in den vergangenen Jahren alle drei Monate um 14 Prozent gewachsen. Einer der aktivsten Einzelmärkte für Schwarmfinanzierungen in Europa ist das kleine Lettland. Die zwei großen Plattformen Twino und Mintos teilen sich den Markt fast zu gleichen Teilen auf und haben dort innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres fast aus dem Stand 57 beziehungsweise 50 Millionen Euro für Finanzierungen vermittelt.

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Die Geschichte des Unsinns kleiner Goldbarren!………………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 16, 2016 at 8:15 am

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,   dsc_0091

mit einer aktuellen Studie – in Auftrag gegeben von einem Edelmetallhändler namens Karatbars – hat sich das Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization in die Diskussion um aktuelle Krisensituationen und die Folgen für die Bargeldbestände eingeschaltet. Dabei ging es den angeblichen Wissenschaftlern um die Frage, inwieweit beispielsweise bei einem länger anhaltenden Blackout oder anderen außergewöhnlichen, durch Ausfall von IT Systemen verursachten Ereignissen die Bargeldreserven der Bundesbürger ausreichend seien und inwieweit auf andere Ersatzwährungen zurückgegriffen werden müsste.

Darunter fällt beispielsweise auch das Thema Gold. Hierzu wurde medienwirksam eine Pressemitteilung durch einen Edelmetallhändler namens „Karatbars International“ veröffentlicht, deren Passagen Sie in wesentlichen Auszügen nachfolgend finden:

Interessanterweise erhielt während der Erstellung der Studie die Untersuchung eine besondere Aktualität, da die Bundesregierung Ende August ein Konzept verabschiedet hat, das auf 69 Seiten die Sicherheitsvorsorgen für die Bundesbürger beschreibt. Auch wenn ein Krisenfall von außen sehr unwahrscheinlich sei, verlange die Sicherheitsvorsorge, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“.

Eine mögliche IT-Krise ist im Bewusstsein der Bevölkerung noch nicht angekommen

Dabei hat die Bundesregierung eine IT-Krise noch gar nicht berücksichtigt. Auch im öffentlichen Bewusstsein ist dieses Thema noch nicht angekommen. Eine einfache Google-Analyse zeigt das deutlich. „Die Informationsquellen sind überfüllt mit Krisenbegriffen und empfohlenen Maßnahmen. Interessanterweise sind beim Stichwort Datenkrise lediglich 1.640 Treffer bei Google angegeben. Dies verwundert, da eine Datenkrise beinahe jede der oben genannten Krisen im digitalen Zeitalter auslösen kann“, heißt es dazu in der Studie.

Zu geringe Bargeldversorgung

Die Studie bemängelt, dass die durchschnittliche Versorgung der bundesdeutschen Bürger mit Bargeld viel zu gering sei, da im Falle einer IT-Krise oder eines Blackouts auch die Bargeldversorgung der Bürger unterbrochen werde. Aufgrund des hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrads der bundesdeutschen Banken würde die Bargeldversorgung an Geldautomaten unterbrochen.

„Die Studie zeigt, dass die statistisch aktuell festgestellte Menge von ca. 103 EUR pro Person in Bargeldform insbesondere in spezifischen Situationen nicht ausreichend ist.“ Zudem könne in einer IT-Datenkrise „… die adäquate Versorgung mit Bargeld nicht von den Bundesbanken ermöglicht werden.“ Die Studie stellt die Frage nach der Umsetzung der Bargeldversorgung von 40,77 Millionen Privathaushalten in Deutschland (in 2015) durch lediglich 35 Bundesbankfilialen.

Harals_Seiz_KaratbarsGold ist Werterhalt

Harald Seiz (Bild), Chef von Karatbars, der Auftraggeber der Studie war, sieht sich durch die Studie bestätigt. Schließlich heißt es in ihr weiter: „Sollte es zu einer Vertrauenskrise in das gesetzliche Zahlungsmittel kommen, hat die Vergangenheit in verschiedensten Inflationsszenarien gezeigt, welche Reaktionen in die Bevölkerung hervorgerufen werden.“ Die Autoren folgern, dass Gold in diesem Fall ein adäquates und allseits anerkanntes Zahlungsmittel werden könnte. „Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt.“

Gold und andere Edelmetalle (ggf. auch Diamanten) haben den empirisch als auch historisch bewiesenen Werterhalt und eignen sich somit als Tauschmittel in Zeiten von Unsicherheit. Die implizite Problematik liegt in der „Teilbarkeit“ und der Bestimmbarkeit in kleinen Mengen. In Krisen ist es sinnvoll anzunehmen, dass Goldschecks oder Goldguthaben (eingezahlt) bei Banken nicht im Barverkehr akzeptiert werden.

Die Studie ist zum Ergebnis gekommen, dass Bargeld für Krisen, die mehr als 10 Tage andauern, in den überwiegenden Fällen nicht ausreicht und Edelmetalle wie Gold als ideale Reserve herhalten.“ Gestützt wird dies übrigens auch durch die aktuelle Entwicklung auf dem Goldmarkt. Allein die Unsicherheiten durch den Ausgang der US-amerikanischen Präsidentenwahl habe die Anleger sichere Häfen ansteuern lassen. So kostete Anfang November eine Feinunze Gold rund 1332 US-Dollar, so viel wie lange nicht mehr. (Anmerkung: Dieser Effekt hat sich mittlerweile zumindest temporär deutlich relativiert!).

karatbars-back500Die kleinste „vernünftig“ handelbare Einheit liegt bei 1 Gramm (Bild 1 Gramm Goldbarren von Karatbars).

Fazit der Untersuchung auf Basis der Pressemitteilung

In bestimmten Extremfällen ist die aktuell vorhandene durchschnittliche Bargeldmenge von 103 Euro nicht ausreichend. Zudem erweitert die Studie die bisherigen Empfehlungen zum Halten von Bargeldreserven um weitere Zahlungsmittelformen. Somit sollten neben einem Bargeldbestand in Euro auch eine andere als sicher angesehene und international akzeptierte Währung wie der US-Dollar sowie Edelmetalle wie Gold und/oder Silber (in kleinen Stückelungen) vorrätig gehalten werden.

Die empfohlene Höhe ist dabei stark abhängig von der Dauer eines IT-Blackouts. Jedoch empfiehlt es sich, für einen Zeitraum von bis zu zehn Tagen einen Gegenwert im Höhe von 2.000 EUR zu halten. Die Verteilung auf die einzelnen Zahlungsmittelformen kann einer Gleichverteilungsfunktion folgen, das heißt jede der drei zentral empfohlenen Zahlungsmittel – Euro, eine stabile Währung außerhalb der Eurozone und Edelmetalle – sollte zu jeweils einem Drittel vorhanden sein.“

Allerdings könne mit gleicher Verve behauptet werden, dass ausgehend von der Quelle der Krise ein Vertrauensverlust in andere Währungen nicht auszuschließen sei. Dieses spräche für einen höheren Anteil von Edelmetallen in kleinen ‚handelbaren‘ Stückelungen.“

Soweit einmal das Marketing-Bla-Bla-Bla von Karatbars International auf Basis der Studie des Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization. Die Einschätzung und Empfehlung von Markus Miller: Achten Sie auf die Auftraggeber derartiger Studien!

Die Grundlagen der Studie sind durchaus nicht uninteressant
Die Schlussfolgerungen des Auftraggebers der Studie (Edelmetallhändler Karatbars International) sind ein reiner Marketing-Unsinn!
BIFID_HWR_UrkundeIch habe das Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization BIFID noch nie zuvor gehört. Wenn man einmal nach diesem Institut recherchiert, dann stellt man fest, dass hier zwar ein schöner Name mit einem Pseudo-Wissenschaftlichen Anspruch vorliegt, aber relativ wenig Substanz dahinter. (Bild: Urkunde über die Anerkennung des BIFID e.V. als An-Institut der HWR Berlin).

Die Studie wurde von einem relativ unbedeutenden Edelmetallhändler namens Karatbars International GmbH aus Stuttgart in Auftrag gegeben. Dieses Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben auf den Verkauf von kleinen Goldbarren und Geschenkartikeln mit Goldbarren spezialisiert.

Und genau hier liegt die Krux! Die bezahlte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Edelmetalle am besten in „kleinen handelbaren Stückelungen“ gekauft werden sollen. Ja klar, weil hier fragwürdige Anbieter wie Karatbars am meisten verdienen, da die Aufschläge auf den Goldpreis exorbitant hoch sind. Edelmetalle sind kein Krisenmetall für die Zeit in einer Krise, sondern ein Wertaufbewahrungsmedium und Wertspeicher für die Zeit nach einer Krise.

Lagern Sie Ihre Edelmetalle in sicheren Strukturen im Ausland!

Einen maximalen Handbestand an Edelmetallen, Fremdwährungen oder auch Diamanten in einer Größenordnung Ihrer Lebenshaltungskosten von 3 bis 6 Monaten sollen Sie natürlich haben, aber auch hier sollten Sie auf Anlagemünzen setzen und keine kleineren Einheiten als 1e Unze bei Gold und Silber erwerben. Maximal können Sie bei Goldbarren noch ½ Unze erwerben, aber nicht weniger. Meine Anbieter-Empfehlung mit hervorragenden Konditionen ist hierfür Anlagegold24 – Für Diamanten der Anbieter Diamondstoxx – Für physische Fremdwährungen Travelex.

Finger weg von kleinen Gramm-Barren und Münzen! Finger weg von Karatbars!

Bei 1 Gramm-Barren hingegen zahlen Sie nur drauf und Edelmetallhändler wie Karatbars International freuen sich über schöne Gewinne mit Ihrem Geld und eine Verkaufs-Geschichte von den kleinen Barren und Münzen, die einfach nur ein Marketing-Unsinn ist. Heute, am 15.12.2016 um ca. 16:40 bezahle ich bei Karatbars für deren 1g-Goldbarren 56,56 Euro. Bei dem von mir oben genannten, empfehlenswerten Anbieter zahle ich hingegen nur 39,55 Euro. Das ist in Bezug auf Karatbars International schlicht als nicht seriös einzustufen!

Nutzen Sie intelligente Alternativen! Planen Sie Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium in kleinen Einheiten zu kaufen und sicher zu verwahren – beispielsweise in der Schweiz, Kanada oder Singapur – rate ich Ihnen zum Alternativen Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

Kapitalschutz_Vertraulich_Probe-ABOKAPITALSCHUTZ VERTRAULICH ist ein ganzheitlicher Beratungsdienst unter Führung von MARKUS MILLER als Chefanalyst und Chefredakteur. Neben fundierten wirtschaftlichen und finanziellen Empfehlungen werden zusätzlich die für den umfassenden Vermögensschutz so wichtigen Segmente der Politik, Rechtsprechung sowie Steuergesetzgebung berücksichtigt. Testen Sie uns 30 Tage! Nutzen Sie unsere Sonderaktion mit wertvollen Informationen + Prämien und testen Sie KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH einen Monat kostenlos!

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Warentest warnt vor OneCoin und SwissCoin…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 15, 2016 at 8:43 am

Die virtuelle Währung Bitcoin hat viele Anhänger. Davon wollen auch neue Anbieter profitieren und ahmen das Original nach. Mit erheblichen Risiken für Kunden, wie „Finanztest“ eindringlich warnt.

Auch reale Währungen wie etwa der Dollar unterliegen Kursschwankungen.Auch reale Währungen wie etwa der Dollar unterliegen Kursschwankungen.(Foto: imago stock&people)

Die Digitalwährung Bitcoin ist ein Erfolg. Da liegt es nahe, dass auch andere Anbieter von der Bekanntheit zehren und ähnliche Produkte an den Mann bringen wollen. Meist erhöht dies den Wettbewerb mit positiven Folgen für den Verbraucher.                                                    dsc_0091

Im Fall der neuen virtuellen Währungen OneCoin und SwissCoin sieht dies nach Einschätzung von „Finanztest“ allerdings anders aus. So warnt das Magazin in seiner September-Ausgabe eindringlich vor den Produkten. Käufern droht demnach die Gefahr eines Totalverlustes. Beide „Währungen“ wurden deshalb von der Stiftung Warentest auf ihre Warnliste für unseriöse Firmen und Finanzprodukte gesetzt.

Nach Meinung der Tester unterscheiden sich sowohl OneCoin als auch SwissCoin deutlich von der virtuelle Währung Bitcoin. Bei beiden Neulingen gibt es zentrale Stellen, die das jeweilige System kontrollieren. Mit mehrstufigen Vergütungssystemen sollen Kunden die „digitalen Münzen“ unter die Leute bringen. Damit dies besonders erfolgreich gelingt, müssen sie zuvor allerdings Schulungspakete der neuen Anbieter kaufen. Dadurch sei es Mitgliedern möglich, „ihr Einkommen durch Empfehlungen und Verkäufe von Ausbildungspaketen über Kryptowährungen und Finanzmanagement an Nicht-Mitgliedern zu verdienen“, wie OneCoin „Finanztest“ wissen lässt. Das Vertriebssystem von SwissCoin ist ähnlich, was unter den beiden Anbietern zu Streit führt.

Auch gibt es sowohl für One- als auch SwissCoin keinen freien Markt. Was zur Folge hat, dass beide „Währungen“ nicht als Zahlungsmittel akzeptiert werden müssen. Erstere ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Kryptowährung weltweit. Demnach soll es bereits zwei Jahre nach Firmengründung mehr als zwei Millionen Kunden und 770 Millionen OneCoins geben. Diese können allerdings nur auf einer netzwerkinternen Plattform gehandelt werden.

Zudem soll die Anzahl der maximal möglichen Menge an OneCoins im Oktober massiv auf 120 Milliarden Stück ausgeweitet werden. Bei ausbleibender Nachfrage kann dies zu einem drastischen Kursverlust führen.

Quelle: n-tv.de , awi

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Mit Achtsamkeit besser arbeiten……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 12, 2016 at 4:00 pm

Innehalten, spüren, aber nicht werten. Nach diesem Prinzip funktionieren viele Achtsamkeitsübungen.
Diese Übungen bringen weiter, mit Achtsamkeit besser arbeiten. Von Isabell Noé

Für Achtsamkeitstraining brauchen Sie keine Yogamatte oder Entspannungsmusik, sondern nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit am Tag. Was es Ihnen bringt? Mehr Gelassenheit, weniger Stress und vielleicht auch einen besseren Führungsstil.  Beim Frühstück das Smartphone checken, auf dem Weg ins Büro die ersten Telefonate führen und im Büro von dringenden Mails und Meetings von der eigentlichen Arbeit abgehalten werden – kommt Ihnen bekannt vor? Die Anforderungen des modernen Arbeitslebens sind komplex, gerade an Führungskräfte. Sie sollen sich um viele kleinteilige Aufgaben kümmern und gleichzeitig das große Ganze im Blick behalten. Sollen der Außenwelt präsent begegnen, aber gleichzeitig innerlich zentriert bleiben. Sollen unter Druck Entscheidungen treffen, sich aber nicht von schnellen Bewertungen leiten lassen.

Ein wirksamer Weg, diesen Herausforderungen zu begegnen: Achtsamkeit. Das Konzept hat seine Ursprünge im Hinduismus und im Buddhismus und ist seit mehr als 2400 Jahren bekannt. Dass es inzwischen auch in vielen Unternehmen angekommen ist, ist unter anderem Jon Kabat-Zinn zu verdanken, einem der Pioniere der modernen Achtsamkeitsforschung. Er definiert Achtsamkeit als eine meditative Praktik, die „fokussierte Aufmerksamkeit auf den Moment umfasst und diese Erfahrung weder bewertet noch irgendwie benennt.“ Oder anders ausgedrückt: Achtsamkeit bedeutet, sich bewusst darüber sein, was im Hier und Jetzt geschieht und dies vorurteilsfrei zu betrachten.

Aus gewohnten Mustern ausbrechen

US-Firmen haben die „Mindfulness“ schon Mitte der Nuller Jahre aufs Programm gesetzt. Google bietet seinen Mitarbeitern seit 2007 entsprechende Seminare an, auch deutsche Konzerne wie Siemens, Bosch und BMW sowie zahlreiche Mittelständler haben das Thema für sich entdeckt. Mit Achtsamkeitstrainings wollen sie Burnout und psychischen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter vorbeugen. Dass achtsame Menschen psychisch stabiler sind, ist in mehreren Studien belegt.

Es wäre aber zu kurz gegriffen, Achtsamkeit als Anti-Stress-Konzept zu begreifen. Das gezielte Training fördert neben Konzentrationsfähigkeit auch Kreativität, Feingefühl und Offenheit – also Fähigkeiten, die gute Manager vom Durchschnitt abheben. Achtsamkeit bedeutet, den Tunnelblick abzulegen und aus alten Denkmustern auszubrechen. Sich bewusst zu machen, dass es immer mehrere Wege gibt, eine Situation zu lösen oder ein Thema zu bearbeiten. Sich nicht mit Vergangenem aufhalten und sich nicht in Zukunftsvisionen zu verlieren, sondern in der Gegenwart präsent zu sein und die inneren Signale zu empfangen. Alles Fähigkeiten, die Sie nicht nur im Beruf weiterbringen, sondern die auch im Privatleben hilfreich sind.

Übungen für den Alltag

Für viele Menschen fängt die Arbeit schon an, bevor sie das Büro betreten haben.
Für viele Menschen fängt die Arbeit schon an, bevor sie das Büro betreten haben.
(Foto: imago/Science Photo Library)
Vielleicht bietet Ihre Firma Achtsamkeitsseminare an. Wenn Sie sich selbst mit dem Thema vertraut machen wollen, gibt es einige einfache Übungen, die sie in Ihren Alltag integrieren können. Mit klassischen Entspannungsübungen haben sie nicht allzu viel zu tun. Sie brauchen dazu weder Yogamatte noch Meditationsmusik, sondern nur ein paar Minuten Zeit und vor allem Aufmerksamkeit.

Aufwachen: Statt zum dritten Mal die Snooze-Taste zu betätigen, nutzen Sie die Aufwachphase lieber, um noch einige Minuten mit offenen Augen liegenzubleiben. Denken Sie nicht an die Aufgaben, die heute auf Sie warten, schalten Sie nicht gleich auf Autopilot. Werden Sie sich des Wachseins bewusst und spüren Sie Ihren Atem und Ihren Körper.

Duschen: Nehmen Sie bewusst wahr, wie Sie das Wasser aufdrehen und die Temperatur finden, die für Sie am besten ist. Hören Sie, wie das Wasser auf Ihren Körper spritzt. Beobachten Sie, wie die Wasserperlen sie Fliesen herunterrinnen. Konzentrieren Sie sich auf den Duft der Seife, massieren Sie das Shampoo bewusst in Ihre Haare ein.

Essen: Das Nutellabrötchen zum Frühstück oder das Schnitzel in der Kantine: Kauen Sie langsam, sammeln Sie sinnliche Eindrücke. Wie ist die Konsistenz? Knusprig oder eher weich? Welcher Geschmack tritt besonders hervor? Urteilen Sie nicht, spüren Sie nur.

Pendeln: Egal ob Sie im Auto sitzen, auf dem Rad oder in der Bahn: Spüren Sie, wie sie sich bewegen. Das Rattern der Bahn auf den Schienen, Unebenheiten im Boden, Ihre Muskeln beim Treten, Windgeräusche. Wie sitzen Sie? Wer wartet neben Ihnen an der Ampel? Wer sitzt neben Ihnen in der Bahn? Wie riecht Ihre Umgebung? Auch hier: Nur wahrnehmen, nicht beurteilen.

Körper: Spüren Sie im Lauf des Tages immer wieder in Ihren Körper hinein. Ist Ihnen warm oder kalt? Wo liegt Ihr Gewicht, wenn Sie stehen? Auf den Fersen oder Ballen? Wo ist Ihr Schwerpunkt, wenn Sie sitzen? Wie ist Ihre Körperhaltung? Was macht Ihr Rücken, was Ihre Schultern, wie halten Sie den Kopf? Geben Sie nicht dem Impuls nach, Ihre Haltung sofort zu korrigieren, sondern warten Sie damit, bis die Übung beendet ist.

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Atmen: Sie atmen ständig. Aber wie? Stellen Sie Ihre Beine nebeneinander und spüren Sie, wie die Luft in Ihre Nasenlöcher strömt, wie sie durch die Luftröhre den Weg in Ihre Lunge findet und wie sie durch die Nase wieder herausfließt. Achten Sie auf Ihren Brustkorb, wie er sich hebt und senkt. Versuchen Sie nicht, Ihren Atem zu kontrollieren, sondern lassen Sie zu, was kommt. Idealerweise praktizieren Sie die Übung für fünf bis zehn Minuten in einem Raum, in dem Sie ungestört sind. Sie können Sie aber auch in Ihren Alltag integrieren, etwa wenn Sie an der Supermarktkasse stehen oder an einer roten Ampel warten.

Gedanken reflektieren: Was beschäftigt Sie gerade? Wie fühlen Sie sich? Gönnen Sie sich ein paar Minuten, in denen Sie sich nur mit Ihren eigenen Gedanken beschäftigen. Nehmen Sie wahr, was Ihnen gerade durch den Kopf geht. Denken Sie nicht an das, was war und nicht an das, was kommt, sondern konzentrieren Sie sich auf den Moment.

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Russland und China decken sich mit Gold ein – Trump erwägt mögliche Rückkehr zum Goldstandard…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 8, 2016 at 2:18 pm

Russland und China decken sich mit Gold ein – Trump erwägt mögliche Rückkehr zum Goldstandard Quelle: Reuters
Die Zentralbanken der Russischen Föderation und der Volksrepublik China haben in den vorangegangenen Monaten große Mengen an Gold von den Weltmärkten angekauft. Auch die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten könnte die Bedeutung des Edelmetalls beeinflussen.                     dsc_0091
Obwohl der Preis auf den Weltmärkten zuletzt noch im Sinken begriffen war und Aktien als Sachwerte derzeit wesentlich stärker im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, decken sich sowohl Staaten und deren Zentralbanken als auch Privatanleger zunehmend wieder mit Gold ein.

Die Deutsche Bank soll entgegen den Zusagen im Produktprospekt nicht in der Lage sein, Anlegern in Xetra-Gold-ETCs den Umtausch ihrer Schuldverschreibungen in physisches Gold zu gewährleisten.

Foto: Agnico-Eagle – Agnico-Eagle Mines Limited – CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) Public Domain Dedication
Mehr lesen:Deutsche Bank: Kein echtes Gold mehr
Wie der „Business Insider“ mitteilt, haben alleine im September Zentralbanken aus aller Welt insgesamt 13 Tonnen Goldes netto requiriert, wobei die Zentralbank der Russischen Föderation (CBR) mit einem Ankauf im Umfang von 16,55 Tonnen als größter Käufer auftrat. Seit Januar 2015, als die Reserven letztmalig um 0,48 Tonnen geschrumpft waren, sind die Bestände der CBR Monat für Monat angewachsen.

Auch China und Kasachstan gehören den Angaben des Weltgoldrates (WGC) zufolge zu jenen Marktteilnehmern, die sich zuletzt als Nachfrager im großen Stil erwiesen hatten. Während Peking seine Bestände um 4,98 Tonnen aufstockte, kaufte Astana Gold im Ausmaß von 4,14 Tonnen an.

In den darauffolgenden Monaten hat die Russische Föderation noch einmal mächtig nachgelegt. Die in Wien erscheinende Tageszeitung „Die Presse“ berichtete vor einigen Tagen sogar von einem Ankauf im Umfang von 48 Tonnen durch die CBR, was rund 1,5 Prozent der gesamten weltweiten Goldproduktion eines Jahres entspreche. Mittlerweile liegt der Goldbestand in der Russischen Föderation demnach bei 1.542 Tonnen, nur China hat mit 1.840 Tonnen noch höhere Goldreserven.

In Ländern wie China oder Indien zeichnet sich mittlerweile jedoch auch unter Privatanlegern eine erheblich steigende Nachfrage nach dem Edelmetall ab. Die Abteilung für Zensus und Statistik in Hongkong sprach von einem Importanstieg von neun Prozent in den Monaten von Januar bis September. Währenddessen ist in Europa und den USA tendenziell immer noch ein stärkerer Trend zur Aktie und damit zu risikoreicheren Anlageklassen zu verzeichnen.

Gold ist jedoch keine Anlageform, die kurzfristige Wirkungen entfalten würde. Für Spekulanten, aber auch für Investoren ist sie zu langfristig. Das Edelmetall gilt als sichere Reserve für Krisenzeiten und wird vor allem von Privathaushalten für diesen Zweck nachgefragt.
Andererseits werden in einigen Ländern Stimmen laut, die auch auf politischer Ebene der Idee einer goldgedeckten Währung und einer Bindung der von den Zentralbanken ausgegebenen Geldmenge an die vorhandenen Goldbestände etwas abgewinnen können.

Mehr lesen:Russland und China planen über gemeinsame Handelsplattform weltweiten Goldhandel zu dominieren
Anhänger einer goldgedeckten Geldpolitik versprechen sich davon neben größerer Geldwertstabilität und größerer Transparenz auf den Märkten auch ein Ende von Spekulationsblasen und Marktüberhitzungen.

Auch der designierte US-Präsident Donald J. Trump hat sich mehrfach bezüglich einer möglichen Rückkehr zum Goldstandard als interessiert geäußert. Zuletzt gab es von 1944 bis 1973 das in Bretton Woods beschlossene System fester Wechselkurse auf internationaler Ebene, dem 44 Staaten angehörten und das sich ebenfalls am Goldstandard orientierte. Republikanische Politiker wie der ehemalige Kongressabgeordnete Ron Paul, dessen Sohn, der Senator Rand Paul, und der Verleger Steve Forbes gehören ebenfalls zu den entschiedensten Verfechtern einer solchen Option.

Der Internationale Währungsfonds hatte seinen Mitgliedsländern hingegen 1976 die Aufhebung der Golddeckung empfohlen. Ein Ende dieser Form der Einhegung des Zentralbankensystems widerspricht in fundamentaler Weise der im Westen heute dominanten Keynesianischen Geldtheorie und deren nachfrageorientiertem Ansatz. Demnach sollen staatliche Akteure und Zentralbanken die Möglichkeit haben, durch eine Ausweitung der Geldmenge Wirtschaftskrisen über eine Stärkung der Nachfrage entgegenzuwirken. Kritiker betrachten diesen Ansatz jedoch als pseudowissenschaftlich sowie als Einfallstor für Hyperinflation, übermäßige Schuldenpolitik und den Verlust politischer und wirtschaftlicher Souveränität.

In der Vorwoche soll sich Trump mit dem früheren CEO der Bank BB&T und Chef des rechtslibertären Cato-Instituts, John Allison, getroffen und mit ihm das Thema erörtert haben. Nähere Angaben zu den Ergebnissen der Unterredung gibt es bislang noch nicht. Allison wurde ursprünglich auch als möglicher Finanzminister eines Kabinetts Trump I gehandelt. Jüngst hat der künftige Präsident jedoch angekündigt, den ehemaligen Investmentbanker Steven Mnuchin mit diesem Posten zu betrauen.

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Kein Ende des globalen Hauspreisbooms in Sicht………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 6, 2016 at 9:49 am

– Wohnimmobilienmärkte in Australien, Kanada, Norwegen und Schweden unter besonderer Beobachtung

– Berlin fair bewertet, Überhitzungstendenzen in München     dsc_0091
Bad Homburg, 5. Dezember 2016 – Unterstützt durch historisch niedrige Zinsen und moderates Wirtschaftswachstum wird der seit Ende der Finanzkrise 2009 bestehende globale Hauspreisboom auf absehbare Zeit fortbestehen. Wohnimmobilienpreisblasen sind durch internationale Institutionen und nationale makroprudentielle Politikmaßnahmen weitestgehend unter Kontrolle. Die Wohnimmobilienmärkte der Länder Australien, Kanada, Norwegen und Schweden sollten jedoch auf diese Gefahr hin besonders aufmerksam beobachtet werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Analyse der FERI EuroRating Services AG, einem Unternehmen der Scope Gruppe. Im Rahmen der Analyse wurden Hauspreise, Mieten, Einkommen, der Verschuldungsgrad privater Haushalte sowie die Wohnbautätigkeit von 20 Ländern untersucht.
Die Untersuchung stellt fest, dass im Gegensatz zum deutschen Wohnungsmarkt insbesondere die Wohnungsmärkte in Australien, Norwegen, Neuseeland, Schweden, Kanada, Großbritannien und Südafrika einen bereits mindestens seit dem Jahr 2000 anhaltenden, von der Finanzkrise kaum tangierten Boom verzeichnen. Eine Wohnungsmarktüberhitzung zeichnet sich allerdings im überwiegenden Teil der analysierten Länder, darunter auch Deutschland, nicht unmittelbar ab. „In Deutschland nimmt die Überhitzungsgefahr nach dem Ausgleich der realen Preisrückgänge zischen 1995 und 2005 zwar tendenziell zu, bleibt aber weiterhin begrenzt auf Metropolen und regionale Hot-Spots“, sagt Manfred Binsfeld, Teamleiter Immobilienmarktresearch bei FERI EuroRating Services.
Australien, Kanada, Norwegen und Schweden sollten beobachtet werden

Die Betrachtung der einzelnen potenziell für eine Überhitzung des Wohnungsmarkts verantwortlichen Faktoren hat ergeben, dass sich die jüngsten Preisanstiege in Kanada, Australien, Neuseeland, Norwegen und Schweden besonders stark vom langfristigen Trend abheben. Eine Abkopplung der Preise von Mieten und Einkommen zeigt sich unterdessen in Kanada, Belgien, Norwegen und Schweden. In Australien, der Schweiz, den Niederlanden und in Dänemark sind private Haushalte überdurchschnittlich hoch verschuldet. Ein hohes Risiko für ein Überangebot an Wohnungen besteht unter allen 20 untersuchten Ländern einzig in Australien.
Deutscher Wohnungsmarkt stark differenziert

Der deutsche Wohnungsmarkt ist im internationalen Vergleich derzeit relativ wenig anfällig für eine allgemeine Überhitzung. Allerdings sind die Gegensätze zwischen einzelnen regionalen Wohnungsmärkten sowie zwischen Stadt und Land in Deutschland auch besonders stark ausgeprägt. „Der Wohnungsmangel in Deutschland bezieht sich vor allem auf Mietwohnungen in Metropolen und attraktiven Großstädten. In vielen kleineren Städten und im ländlichen Raum findet hingegen nach wie vor ein realer Preisrückgang statt“, so Binsfeld.
Auch die einzelnen Wohnungsmärkte der deutschen Metropolen müssen Binsfeld zufolge sehr differenziert betrachtet werden. Eine spekulativ-kreditfinanzierte Immobilienblase sei in den deutschen Top 7-Städten nicht erkennbar. „In München kann man allerdings allmählich von einer sich bildenden Überbewertung sprechen. Die Preise auf dem Berliner Wohnimmobilienmarkt sind dagegen im Vergleich mit anderen Metropolen in Deutschland fair bewertet, auch wenn dort der Abstand zu anderen Metropolen im Bewertungsniveau der Mietrenditen in den letzten Jahren deutlich geschrumpft ist. Der Häusermarkt verdeutlicht die nach wie vor bestehenden Unterschiede. Die Multiplikatoren für Mehrfamilienhäuser sind in Berlin aktuell mit 16 nur halb so hoch wie in München“, sagt Binsfeld.
Über die FERI EuroRating Services AG

Die FERI EuroRating Services AG, ein Unternehmen der Scope Group, ist eines der führenden europäischen Häuser für Research, Selektion und Rating. Gegenstand des Bereichs Research ist die Analyse von Investmentmärkten und -produkten. Hierzu gehören neben dem Immobilienmarktresearch insbesondere das Fondsresearch sowie die Analyse und Bewertung von Sachwerten. Der Bereich Selektion unterstützt Investoren bei der Auswahl von Asset Managern und Anlageprodukten. Die Kerndienstleistungen des Geschäftsfelds Rating sind Investment Ratings für Fonds- und Immobilienprodukte. Mit diesen Dienstleistungen ist FERI EuroRating Services AG seit über 25 Jahren kompetenter Partner für Banken, Versicherungen, Asset Manager, Industrieunternehmen und Versorgungswerke.

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Gefährliche EU-Richtlinie: Jeder kritische Bürger kann ein Terrorist sein……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 5, 2016 at 9:47 am

Eine neue EU-Richtlinie steht kurz vor ihrer Verabschiedung im EU-Parlament. Sie gibt des nationalen Regierungen weitreichende Möglichkeiten, die Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Demonstrationsrecht einzuschränken und die Grundrechte der Bürger zu beschneiden.               dsc_0091

Der EU-Gipfel im März 2016. (Foto: dpa)

Der EU-Gipfel im März 2016. (Foto: dpa)

 

Am 5. Dezember wird sich der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments (LIBE) abschließend mit einer EU-Richtlinie beschäftigen, die geeignet ist, die bürgerlichen Freiheiten in der EU in bisher nicht bekannter Weise zu beschränken. Die Richtlinie ist nicht weit von den von der EU heftig kritisierten Anti-Terror-Gesetzen der Türkei entfernt.

Die Richtlinie enthält Regeln, die dazu genutzt werden könnten, die freie Meinungsäußerung drastisch zu beschneiden, analysiert der EUObserver. Die Richtlinie zur Bekämpfung des Terrorismus, die am 30. November von den EU-Staaten auf der politischen Ebene gebilligt wurde, wird von Menschenrechtsaktivisten wegen ihrer vagen Definition des Terrorismus scharf kritisiert. Der Gesetzentwurf lehnt sich stark an die jüngsten Gesetze in Frankreich an, die es den Behörden ermöglichen, von Internetfirmen ohne gerichtlichen Beschluss die Blockade von Webseiten, die den Terrorismus „verherrlichen“, zu verlangen. Doch diese Maßnahmen haben bereits zu einer Reihe von Peinlichkeiten und Fehlern geführt. Der französische Telekom-Konzern Orange schaltete im Oktober Google und Wikipedia für einen ganzen Vormittag ab. Beide Internetanbieter wurden auf die Terror-Überwachungsliste von Orange aufgenommen. Die Internet-Nutzer, die auf den verdächtigen Webseiten waren, wurden auf eine Webseite des französischen Innenministeriums umgeleitet, wo ihre IP-Adressen gespeichert wurden. Eine strafrechtliche Verfolgung ist in derartigen Fällen nicht ausgeschlossen.

Nach Angaben von Human Rights Watch gewährt die EU-Richtlinie den Regierungen viel zu viel Spielraum, um die Richtlinie missbrauchen zu können. Eine weitere Sorge ist, dass eine Ansammlung von vorbereitenden Handlungen, die entweder eine minimale oder keine Verbindung zum Terrorismus haben, kriminalisiert wird. Das Gesetz kann sehr weit ausgelegt werden und zu einer Verletzung von Bürgerrechten führen, so Human Rights Watch.

Tatsächlich geht die Richtlinie (finale Fassung) von einer extrem weiten Definition aus. Sie lautet:

„Diese Richtlinie enthält eine Reihe schwerer Verbrechen wie Angriffe auf das Leben einer Person als vorsätzliche Handlungen, die als terroristische Straftaten qualifiziert werden können, wenn und soweit ein bestimmtes terroristisches Ziel verfolgt wird, zum Beispiel eine Bevölkerung ernsthaft einzuschüchtern oder unrechtmäßig eine Regierung oder internationale Organisation zu zwingen, eine Handlung durchzuführen oder zu unterlassen oder die grundlegenden politischen, verfassungsrechtlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen eines Landes oder einer internationalen Organisation ernsthaft zu destabilisieren oder zu zerstören. Die Bedrohung, solche vorsätzlichen Handlungen zu begehen, sollte auch als terroristische Straftat angesehen werden, wenn sie auf der Grundlage objektiver Umstände festgestellt wird, die mit einem solchen terroristischen Ziel begangen wurden. Im Gegensatz dazu gelten Handlungen, die zum Beispiel eine Regierung unter Druck setzen, ohne jedoch die Tatbestände der umfassenden Liste der schweren Verbrechen zu erfüllen, nicht als terroristische Straftaten im Sinne dieser Richtlinie.“

Damit ist im Grunde gesagt, dass jeder, der „einschüchtern“ will oder massive Kritik an den wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen äußert, als Terrorist qualifiziert werden kann. Je nachdem, ob eine Regierung rechts oder links orientiert ist, kann sie den Begriff des Terrorismus im Grunde nach Belieben anwenden. Vor allem kann mit der Richtlinie das Demonstrationsrecht beliebig eingeschränkt werden. Dies kann vor dem Hintergrund des globalen Lohndumpings als eine vorbeugende Maßnahme gesehen werden, um den Arbeitnehmern massiven öffentlichen Protest gegen die Beschneidung ihrer Rechte zu verwehren.

Der letzte Absatz bezieht sich offenkundig auf Oppositionsparteien, die nicht ganz so einfach als Terroristen eingestuft werden können. Das NGO-Bündnis EDRi merkt zwar positiv an, dass anerkannte Hilfsorganisationen zwar von der Terror-Definition ausgenommen sind, nicht jedoch Einzelpersonen. Außerdem kritisiert das Bündnis, dass die weitreichende Richtlinie faktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert wurde:

Die NGOs warnen, „dass die übermäßig breite Definition in der neuen EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Terrorismus zur Kriminalisierung öffentlicher Proteste und anderer friedlicher Handlungen, zur Unterdrückung der durch das Völkerrecht geschützten Ausübung der Meinungsfreiheit einschließlich des Ausdrucks abweichender politischer Ansichten und anderer ungerechtfertigte Beschränkungen der Menschenrechte führen könnte“.

Die Gruppen kritisieren, dass das Gesetzgebungsverfahren für die Annahme dieser Richtlinie Transparenz und Chance für kritische Debatten fehlte. Es gab keine Folgenabschätzung des Vorschlags, die Verhandlungen seien ohne parlamentarische Überprüfung des Textes erfolgt und der Vorschlag sei hinter verschlossenen Türen und ohne sinnvolle Konsultation der Zivilgesellschaft verhandelt worden.

Die erste unmittelbare Konsequenz dürfte sich im Bereich der Meinungs- und Pressefreiheit zeigen. So ist mit der neuen Richtlinie die Blockade von Websites über einen einfachen Verwaltungsakt möglich, wenn eine Regierung feststellt, dass eine Website die politischen und wirtschaftlichen Realitäten in einem Land „destabilisiert“. Des „Terrorismus“ machen sich dann nicht nur die Betreiber der Website schuldig, sondern auch die Besucher einer solchen Seite. Der Zweck dieser Maßnahme dürfte weniger in der Tatsache bestehen, dass die Regierung Website-Besucher wirklich einzeln verfolgt. Allerdings sollen die Konsumenten präventiv eingeschüchtert werden, um sie vom Besuch kritischer Websites abzuhalten.

In den vergangenen Tagen hatten sich sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel und Justizminister Heiko Maas dafür eingesetzt, Inhalte im Internet zu regulieren. Damit sollen „Falschmeldungen“ unterbunden werden. Noch fehlen die Kriterien der Bundesregierung, wann sie eine Meldung als Falschmeldung klassifiziert. Die neue EU-Richtlinie bietet Anhaltspunkte, nach welchen Kriterien eine Regierung vorgehen könnte. Die Richtlinie hat für nationale Regierungen außerdem den Vorteil, dass die Schuld auf die EU geschoben werden kann, sollte es zu Protesten aus der Bevölkerung kommen.

Adrienne Charmet, Sprecherin von La Quadrature du Net, einer in Paris ansässigen NGO für digitale Rechte, kritisiert, dass es kein Rechtsmittel gegen die Blockade von Websiten gibt. „Sobald wir anfangen, diese Art der Blockade zu akzeptieren, ist es schwierig zu verhindern, dass sie auch auf andere Bereiche erweitert wird“, sagte Charmet dem EUObserver. So wurde das Facebook-Konto von David Thomson, eines Journalisten, der sich mit dem Thema Dschihadismus befasst, mehrmals geblockt. Frankreich hatte im Juni ein Gesetz verabschiedet, das alleine schon den Besuch von „terroristischen Webseiten“ als Verbrechen einstuft. In Frankreich wurden deshalb bereits 20 Menschen inhaftiert. „Das Gesetz wird dazu verwendet, Einzelpersonen festzunehmen oder einzusperren, ohne dass ein Beweis dafür vorliegt, dass sie radikalisiert wurden oder gefährlich sind (…) Ist man denn schon ein Terrorist, wenn man eine Webseite besucht?“, fragt Charmet laut EUObserver.

Die neueste EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Terrorismus enthält ähnliche Bestimmungen wie in Frankreich. Internetfirmen werden beauftragt, auf freiwilliger Basis Inhalte auf Anfrage der Polizei zu löschen. Doch Kritiker sind der Ansicht, dass die Betonung der „Freiwilligkeit“ lediglich dazu dient, die geltenden Menschenrechtsgesetze zu umgehen. „Es legitimiert Konzepte, die auf Blockade begründet sind, als akzeptable Strategie – obwohl es keine verbindliche Vereinbarung darüber gibt, die festlegt, was das ,Blocken‘ ist. Es legitimiert die Vorstellung, dass dies außerhalb des gesetzlichen Rahmens auf freiwilliger Basis von den Internet-Unternehmen getan werden kann“, sagte Joe McNamee, Geschäftsführer der Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) dem EUObserver.

Der vollständige Text des Gesetzentwurfs muss noch veröffentlicht werden, da er noch im Dezember vom EU-Parlament verabschiedet werden muss. Allerdings wurde mittlerweile eine Erwägungsgrund in den Gesetzestext eingefügt, um die Belastung für die Internetfirmen zu lindern. Demnach dürfen Internetfirmen für terroristische Inhalte, die ihnen nicht bekannt sind, nicht verantwortlich gemacht werden. Ferner sollen die Internetfirmen nicht dazu aufgefordert werden, proaktiv etwas zu blockieren, das nur wie Terrorismus aussehen könnte.

Im vergangenen Jahr hat Google 92 Millionen Videos im Zusammenhang mit Terrorismus und Hass-Propaganda gelöscht. Allerdings entspricht dies lediglich nur einem Prozent von allen Inhalten, die im vergangenen Jahr von Google gelöscht wurden. Der Terrorismus wird derzeit im Kontext mit der Bekämpfung dem IS genannt. Doch in den kommenden zehn Jahren dürfte die Definition des Terrorismus verändert und weiterentwickelt werden.

Marloes van Noorloos, stellvertretender Professor für Strafrecht an der Universität Tilburg in den Niederlanden, sagte dem EUObserver, dass im Rahmen der EU-Richtlinie „jede verherrlichende Bemerkung über Nelson Mandela oder Che Guevara grundsätzlich ein Teil der Definition sein kann“.

………….Allein das Risiko sich solchen Vermutungen bzw. Speicherungen auszusetzen, gleicht schon einer Diktatur , um sich unangenehme Kritiker der EU vom Hals zu schaffen, bitte um eure Meinung dazu………….        

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Wer Erfolg will muss flexibel genug sein, dies auch zu realisieren…..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Dezember 1, 2016 at 10:02 am

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Prof. Dr. Jeffrey Pfeffer lehrt an der Graduate School of Business der Stanford University. Er hat unter anderem Donald Trumps Führungsstil analysiert.
Bild: Stanford University
Sie sind selbstherrlich, lügen, missbrauchen Vertrauen – erfolgreiche Manager und Politiker wie Donald Trump sind oft das krasse Gegenteil von dem, was Managementtrainer predigen. Für den Leadership-Experten und Stanford-Professor Jeffrey Pfeffer sind die gängigen Führungslehren viel zu weltfremd.
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Wirtschaft + Weiterbildung: Donald Trump lügt und ist trotzdem erfolgreich. Ist er ein guter Anführer?
Prof. Dr. Jeffrey Pfeffer: Das kommt darauf an, wie Sie gute Führung definieren. Aus Trumps Perspektive ist er ein fantastischer Leader. Er ist Präsidentschaftskandidat der Republikaner geworden, obwohl ihm jegliche Erfahrung fehlt. Ob das auch gut für die USA und andere ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist genau das Problem: Wenn wir von guter Führung sprechen, verwenden wir keine eindeutigen Kriterien, was wir darunter verstehen.
Wirtschaft + Weiterbildung: Es fehlt eine klare Zielsetzung?
Pfeffer: Wer ein gutes Auto bauen will, muss sich vorher entscheiden, ob ein Auto gut ist, weil es wenig Benzin verbraucht oder schnell fährt. Dasselbe gilt für gute Führung. Bedeutet das, möglichst geschickt bei den Abgastests zu betrügen, um den Profit zu erhöhen? Oder heißt es, etwas für die Umwelt zu tun? Aber wir achten nicht auf die Ziele und glauben, dass jedes positive Ergebnis mit irgendeinem anderen positiven Ergebnis zusammenhängt. Das tut es eben nicht. Der Erfolg eines Unternehmens ist nicht unbedingt damit verbunden, dass seine Mitarbeiter sich wohlfühlen und gesund sind. Und der Profit hängt nicht unbedingt mit dem Einkommen der Manager zusammen. Wir müssen uns daher fragen, wie man Erfolg misst. Welche empirischen Daten gibt es dafür?
Wirtschaft + Weiterbildung: Warum fragt sich das keiner?
Pfeffer: Wir konzentrieren uns auf das, was wünschenswert wäre, aber nicht auf das, was Realität ist. Daher gibt es eine riesige Kluft zwischen Theorie und Praxis. Dafür sorgt vor allem die Leadership- Branche mit ihren Seminaren, Büchern, Beratern und natürlich auch den Business Schools und den Personalabteilungen. Sie wollen uns weismachen, dass gute und erfolgreiche Manager bescheiden, aufrichtig und authentisch sein müssen. Doch was sie erzählen, sind Mythen und ich vergleiche die Protagonisten daher auch gern mit Laienpredigern.
Wirtschaft + Weiterbildung: Aber das kann doch nicht falsch sein, wenn ein Manager aufrichtig sein soll.
Pfeffer: Natürlich sind das alles wundervollen Qualitäten und es gibt auch keinen Zweifel daran, dass Unternehmen und ihre Mitarbeiter besser dran wären, wenn sich ihre Führungskräfte so verhalten würden, aber das tun sie eben nicht. Sie tun sogar meist das Gegenteil davon und da muss man nachhaken, warum das so ist. Ein Grund sind lange bekannte, empirisch belegte psychologische Mechanismen. Wer erfolgreich sein will, darf eben nicht bescheiden sein, sondern muss möglichst viel Eigenwerbung machen. Und Lügen sind nicht nur allgegenwärtig, sondern auch sehr effektiv. Laut einer Studie waren 74 Prozent der befragten Unternehmen der Meinung, dass es richtig sei, die Mitarbeiter über ihre wahren Aufstiegschancen zu belügen, weil sie sonst weniger engagiert arbeiteten.
„Die meisten Personalmanager sind wohl zu ängstlich. Sie wollen sich nicht mit anderen und vor allem nicht mit den Topmanagern anlegen. Und all das verhindert wesentliche Veränderungen.“
Prof. Dr. Jeffrey Pfeffer
Wirtschaft + Weiterbildung: Und warum führt uns die Leadership- Branche so in die Irre?
Pfeffer: Menschen lieben eine faire Welt und einfache Lösungen. Sie wollen inspiriert und unterhalten werden. Sie wollen sich gut fühlen und Hoffnung schöpfen. Das reale Leben ist schließlich hart genug. Aber Inspiration ist kein effektiver Weg für Veränderungen. Das wissen wir aus der Forschung. Sie erhöht allenfalls kurzfristig die Motivation, etwas anders zu machen. Aber sie verhindert es meist, dass die Situation verändert wird, in der wir agieren, und die bestimmt nun mal unser Verhalten. Also verpufft alles ganz schnell wieder. Was man braucht, sind überprüfbare Daten. Und es gibt nun mal keinen Beleg dafür, dass etwas besser wird, wenn man die schlechten Nachrichten ignoriert.
Wirtschaft + Weiterbildung: Was empfehlen Sie?
Pfeffer: Wir müssten endlich die Wahrheit akzeptieren und auf die Fakten schauen, so wie man es in der Medizin macht. Dort analysiert man akribisch die Daten: Wie viele Erkrankte werden gesund, was sind die Hindernisse und was sind die echten Erfolge. Nur dann kann man die Dinge auch verbessern. Deswegen hat die Medizin auch enorme Fortschritte gemacht. Im Bereich Führung sind wir dagegen seit 70 Jahren genauso schlecht. Diskussionen über Leadership erscheinen mir manchmal so, als ob sie unter Lachgas oder anderen Betäubungsmitteln geführt werden. Die Leadership- Branche macht die Menschen vielleicht glücklich. Aber sie bleiben ahnungslos, wie Unternehmen und Machtsysteme wirklich funktionieren. Wenn wir die Arbeitswelt wirklich ändern wollen, müssen wir sie so verstehen, wie sie ist, und nicht wie wir wünschen, dass sie ist.
Wirtschaft + Weiterbildung: Welche Rolle spielen denn die Personalmanager? Könnten sie nicht etwas daran ändern?
Pfeffer: Einige vielleicht, aber die meisten Personalmanager sind wohl zu ängstlich. Sie wollen sich nicht mit anderen und vor allem nicht mit den Topmanagern anlegen. Vielen geht es doch vor allem darum, nett sein zu können. Sie wollen Personalentwicklung machen und nicht Machtpolitik betreiben. Sie wollen lieber das tun, was ihnen aufgetragen wird. Und all das verhindert wesentliche Veränderungen.
Wirtschaft + Weiterbildung: Derzeit ist viel von „New Work“ und der neuen Macht der Mitarbeiter die Rede. Ein Hoffnungsschimmer?
Pfeffer: Ich sehe nicht, dass sich bisher irgendetwas geändert hat oder ändern wird. Macht funktioniert immer noch genauso. Menschen sind Menschen und menschliche Psychologie funktioniert genauso wie immer und zwar über alle Kulturen hinweg, weil wir nun mal so veranlagt sind, uns in einer bestimmten Weise zu verhalten. Dazu gibt es unzählige empirisch belegte Beispiele. Nehmen Sie zum Beispiel das Konzept der moralischen Lizensierung.
„Vertrauen ist wichtig, aber im Arbeitsleben auch sehr gefährlich.“
Prof. Dr. Jeffrey Pfeffer
Wirtschaft + Weiterbildung: Was steckt dahinter?
Pfeffer: Wenn Menschen sich einmal ethisch oder moralisch verhalten haben, fühlen sie sich danach freier, sich unmoralisch und unethisch zu verhalten. Das ist so was wie ein Ablasshandel, der vielfach empirisch belegt ist. Es ist also kein Zufall, dass gerade die größten Heuchler und die schlimmsten Führungskräfte manchmal eine große Reputation als besonders gute Führungskraft haben und viel über gute Führung schreiben oder sogar dazu lehren. Das bietet ihnen quasi den Schutz, in Wirklichkeit völlig anders agieren zu können.
Wirtschaft + Weiterbildung: Also sollte man ihnen lieber nicht glauben?
Pfeffer: Reden ist oft ein Ersatz für die Realität. Und es scheint tatsächlich einen negativen Zusammenhang zwischen den Aktivitäten einer Führungskraft in der Leadership-Branche und ihrem tatsächlichen Führungsverhalten zu geben. Denn zu der moralischen Lizensierung kommt noch ein anderer psychologischer Prozess. Menschen produzieren Bücher und halten Vorträge, um von ihrem wahren Verhalten abzulenken. Je schlechter ihr wirkliches Führungsverhalten ist, desto größer ist ihr Bedürfnis, sich bei solchen Aktivitäten zu engagieren. Das ist eben genauso wie bei Unternehmen, die damit werben, wie umweltfreundlich sie sind, in Wirklichkeit aber zu den größten Umweltsündern gehören.
Fünf Eigenschaften: Warum nette, ehrliche Führungskräfte laut Jeffrey Pfeffer ziemlich sicher scheitern:
Bescheidenheit: Nur wer auffällt, wird auch wahrgenommen und befördert. Narzissten werden daher öfter Führungskräfte, weil Selbstvertrauen als Kompetenz bewertet wird.
Authentizität: Führungskräfte müssen einfach nur wie Führungskräfte handeln, egal, wie sie sich fühlen. Ihre Rolle wirkt sich dann irgendwann auf ihre Persönlichkeit aus.
Aufrichtigkeit: Lügen gehören zum Führungsalltag und werden nicht sanktioniert. Manche Lügen werden sogar wahr, wenn man sie lange genug erzählt (das ist das „Phänomen Donald Trump“).
Vertrauen: Wenn Vertrauen wirklich wichtig für Unternehmen wäre, würde es nicht so oft – ungestraft – gebrochen werden. Außerdem: Wer sich an seine Versprechen hält, schränkt seine Handlungsmöglichkeiten ein.
Augenhöhe: Führungskräfte haben wenig gemeinsam mit ihren Mitarbeitern. Menschen unterstützen häufiger Menschen, die ihnen ähnlich sind und fühlen sich von ihnen angezogen.
Wirtschaft + Weiterbildung: Was könnte denn die Leadership-Branche anders machen?
Pfeffer: Man muss den Menschen erklären, wie Menschen ticken und wie menschliches Verhalten funktioniert. Und man muss sie anleiten, viel genauer hinzuschauen. Jeder, der eine Firma kaufen will und nicht völlig dumm ist, schaut sich das Unternehmen doch genau an. Seltsamerweise ist das bei Managern nicht der Fall. Je heroischer und weniger plausibel ihre Geschichten sind, umso eher werden sie geglaubt, ohne sie in irgendeiner Weise zu überprüfen. Machen Sie doch den Test. Suchen Sie sich irgendeinen Manager, von dem Sie viele wunderbare Geschichten gehört haben. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und recherchieren einmal, ob das alles stimmen kann. Schauen Sie nach, was Sie in den Arbeitgeber-Bewertungsportalen finden, was andere Manager über ihn oder sie gesagt haben. Nutzen Sie möglichst viele Quellen und überprüfen Sie die Informationen soweit wie möglich – so wie es ein Personalmanager bei einem künftigen Mitarbeiter machen würde.
Wirtschaft + Weiterbildung: Wir müssen also alle viel misstrauischer sein?
Pfeffer: Auf jeden Fall. Menschen glauben gern, dass sie besser als die anderen sind und nicht betrogen werden. Und sie wollen geschätzt werden. Sie sind der irrigen Überzeugung, wenn sie sich engagieren und hart arbeiten, wird das Unternehmen das auch belohnen. Aber das passiert eben meist nicht. Jedes Unternehmen versucht, so viel wie möglich aus seinen Mitarbeitern herauszuholen.
Wirtschaft + Weiterbildung: Also nur noch Dienst nach Vorschrift?
Pfeffer: Nein, man muss sich schon für ein Unternehmen verpflichten, aber man muss gleichzeitig die Augen offen halten, mehr auf sich selbst achten und letztlich das machen, was die Führungsspitze macht. Die kümmert sich auch in erster Linie um ihr Wohl und die Erhaltung ihrer Machtposition.
„Manchmal muss eine Führungskraft auch schlechte Sachen tun, um das Unternehmen auf Kurs zu halten.“
Prof. Dr. Jeffrey Pfeffer
Wirtschaft + Weiterbildung: Aber in letzter Zeit wird doch verstärkt betont, wie wichtig heute Vertrauen für den Erfolg eines Unternehmens ist …
Pfeffer: Vertrauen ist wichtig, aber im Arbeitsleben auch sehr gefährlich. Ich erinnere mich an einen ehemaligen Studenten, der ein erfolgreiches Technologie- Unternehmen gegründet hat und dabei von Investoren aus dem Silicon Valley unterstützt wurde. Dann wurde er plötzlich aus seiner eigenen Firma gefeuert. Forciert wurde das ausgerechnet von der Frau, die ihn als Mentorin beim Aufbau der Firma unterstützt hatte. Sie hatte einfach gelernt, wie sie gute Beziehungen zu ihrem Vorteil ausnützt und war damit finanziell sehr erfolgreich. Ihr Verhalten war nicht gegen den Gründer persönlich gerichtet, es war einfach ihre bewährte Arbeitsweise. Und hier liegt doch die eigentliche Dramatik. Viele sehr talentierte und kompetente Mitarbeiter ruinieren ihre Karriere oder verlieren sogar ihren Job, weil sie nicht wissen, wie diese Mechanismen funktionieren. Wenn ich zum Mars fliegen will, muss ich Physik verstehen. Wenn ich Führung verstehen will, muss ich wissen, wie menschliches Verhalten funktioniert.
Wirtschaft + Weiterbildung: Also muss ich fies sein, um erfolgreich zu sein?
Pfeffer: Natürlich. Und manchmal muss eine Führungskraft auch schlechte Sachen tun, um das Unternehmen auf Kurs zu halten. Ein CEO sagte mir einmal, wenn ich gemocht werden will, dann schaffe ich mir einen Hund an. Der wedelt immer mit dem Schwanz. Leadership heißt nicht unbedingt, geliebt zu werden.
Wirtschaft + Weiterbildung: Wenn Manager scheitern, werden sie oftmals auch noch dafür belohnt mit einer hohen Abfindung oder einem neuen Job. Wie erklären Sie das?
Pfeffer: Das ist leider richtig. Versagen wird fast nie sanktioniert. Im Gegenteil. Das liegt eben oft auch daran, dass die Verantwortlichen nicht zugeben wollen, dass sie bei der Auswahl eines Managers einen Fehler gemacht haben.

Jeffrey Pfeffer ist Professor für Organizational Behavior an der Graduate School of Business der Stanford University, wo er seit dem Jahr 1979 lehrt. In seinem Buch „Leadership BS“ (BS steht für „Bullshit“), das im September 2015 im US-Verlag Harper Business erschien, erklärt Pfeffer, warum nette, ehrliche Führungskräfte ziemlich sicher scheitern.
Das Interview führte Bärbel Schwertfeger. Die Autorin ist freie Journalistin in München und betreibt das MBA-Portal http://www.mba-journal.de.

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