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Ende der Arbeit oder Beginn der Ära der Hyperproduktivität?………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 27, 2017 at 7:51 am

Wright Studio / shutterstock.com

Automatisierung und Digitalisierung gehören zu den größten Megatrends unserer Epoche, die unsere Lebens- und Arbeitswelt verändern, wie kaum ein anderer. Grundsätzlich gibt es Automatisierung seit Jahrhunderten, aber die Dynamik mit der sie nun voranschreitet, ist atemberaubend und der Grund, warum die Auswirkungen auf die Gesellschaft in unmittelbarer Zukunft noch vollkommen unterschätzt werden. Bei aller Sorge vor den wegfallenden Arbeitsplätzen könnte sie zugleich die Rettung unserer deutschen Wirtschaft werden, die akut bedroht ist. Die größte der drei Kernsäulen des Deutschen Exportes ist die Automobilindustrie. Mit über 185 Milliarden Euro Exportvolumen sind Autos und Autoteile unser wichtigster Sektor. Doch mit der Neuerfindung der Automobilität ist dieses Geschäftsmodell in seinen Grundfesten gefährdet. Die deutschen Kernkompetenzen „Perfekte Beherrschung der kontrollierten Explosion“, „Getriebeperfektion“ und „Markenname“ spielen in der Welt von morgen -zumindest im Massengeschäft- kaum noch eine Rolle. Das selbstfahrende Elektrofahrzeug und die damit verbundene Organisation der Automobilität benötigt völlig andere Kompetenzen, die eher in Silikon Valley als in Wolfsburg vorhanden sind. Es geht um die Organisation von Datenströmen und vernetzter Mobilität.

Viele – vor allem junge Menschen – verzichten bewusst auf den Ballast eines eigenen Fahrzeugs und warten sehnsüchtig auf diese „shared mobility“. Wie bei einem Taxi, spielt auch bei einem „Car on demand“ der Markenname keine Rolle. Der Elektroantrieb selbst ist so simpel, den kann jedes Unternehmen rund um den Globus in vergleichbarer Qualität anbieten, nur der Preis wird entscheiden.

Die Gefahren für unsere Massenhersteller kann man nicht überschätzen. Doch damit nicht genug. Ein Verbrennungsantrieb besteht aus ca. 1400 Teilen, ein Elektroantrieb aus 240. Das bedeutet mehr als 1000 Teile, die nicht mehr benötigt werden. 1000 Teile, für die es keine Zulieferbetriebe mehr braucht. 1000 Teile, für die es keine Maschinen mehr braucht, die diese Teile herstellen. 1000 Teile, für die es keine Maschinenfabriken braucht, die diese Maschinen herstellen…. Ein Dominoeffekt der Effizienz und des Grauens aus Sicht der deutschen Wirtschaft, denn der Maschinenbau ist Nummer 2 der wichtigsten Ertragssäulen Deutschlands. Und auch unsere Nummer 3, die Chemie, hängt auf das Engste mit der Automobilindustrie zusammen.

Auf den Punkt gebracht müssen wir uns massiv Sorgen machen, wie Deutschland künftig Geld verdienen will. Und hier kommt die Automatisierung als Rettungsanker gerade recht. Die Zukunft wird eine Welt sein, in der Maschinen und Computer nahezu jede Arbeit verrichten, die heute der Mensch verrichtet. Menschenleere Fabriken sind keine Utopie, sondern bereits entstehende Realität. Waren es früher einfache Aufgaben, die an die dumme Maschine delegiert werden konnten, sind es jetzt hochkomplexe Abläufe, die immer intelligentere Roboter übernehmen können. Was zunächst als Horrorvorstellung in Bezug auf Arbeitsplätze wirkt, kann zugleich ein Segen für Deutschland aber auch die Menschheitsentwicklung allgemein sein.

Was war der Grund, warum die Textilindustrie fast ausnahmslos von Europa in Länder wie Bangladesch oder Vietnam ausgewandert ist? Es waren die Lohnkosten. Dafür hat man all die Nachteile dieser Ländern in Kauf genommen. Doch wo bleibt dieses Argument in einer Zeit menschenleerer Fabriken? Jetzt schlägt wieder die Stunde der entwickelten Länder und ihrer Vorteile wie Rechts- und Planungssicherheit, Infrastruktur, hochqualifizierte Ingenieure und so weiter. Es wird plötzlich attraktiver, diese Fabriken ohne Menschen aber mit zahllosen rund um die Uhr arbeitenden Robotern ohne Gewerkschaftsvertreter, in Gebieten wie Mecklenburg-Vorpommern oder Nord-Rhein-Westfalen zu errichten. Nicht wenige Mittelständler kehren Asien inzwischen desillusioniert den Rücken, da sie mit der dortigen Korruption und Vetternwirtschaft überfordert sind.

Die Produktivität kehrt wieder zurück nach Europa. Die Globalisierung frisst ihre Kinder. Die De-Globalisierung hat begonnen. Auch durch neue Produktionsmethoden wie 3D-Druck verändert sich die Welt der Produktion. Keine Massenfertigung, die dann mit riesigen Seecontainern über die Weltmeere verbracht werden, sondern just-in-time-Produktion direkt vor Ort, direkt nach Bedarf.

Diese Produktion kann und wird hier in den Industrieländern vor Ort stattfinden. Hierfür werden wiederum Maschinenbauer, Roboterbauer und deren Ingenieure benötigt. Die Kernkompetenzen der deutschen Wirtschaft sind so modern wie selten zuvor. Autozulieferer wandeln sich zu Roboterzulieferern.

Bleibt die alles entscheidende Frage, was geschieht mit all jenen Menschen, für die wir keine Arbeit mehr haben in einer Welt, in der Maschinen Maschinen bauen, Autos und LKWs ohne Fahrer durch die Lande fahren und Drohnen autopilotiert die Waren ausliefern? Maschinen kaufen bekanntlich keine Autos. Hier setzt die Diskussion an, die in diesen Monaten erst leise, aber immer hörbarer begonnen hat. Wie beteiligen wir die Menschen an dieser explosiven Steigerung der Produktivität.

Der erste Begriff, der dazu einfällt, ist das „Bedingungslose Grundeinkommen“, das jeden Bürger ohne Pflicht mit einem grundsätzlichen Auskommen versorgt. Finanziert durch die Notenbanken oder eine angedachte Maschinensteuer. Doch diese Idee zeigt sogleich ihre Schwächen, da der Mensch von Natur aus faul ist und Anreizsysteme braucht um sich selbst entwickeln zu können. Und in der Tat haben wir genug „Arbeit“ die getan werden will. Sei es in der Pflege, im musisch- kulturellen Bereich, in der Betreuung und Unterhaltung von Kindern oder Alten. Wie viele Menschen verbringen ihre 40 Wochenstunden mit einer tumben Tätigkeit, die sie hassen aber zur Existenzsicherung tun müssen und die statt dessen lieber etwas sinnvolleres tun würden, was bis heute aber nicht honoriert wird?

Die Millionen Stunden an ehrenamtlicher Arbeit zeigen, dass es genug zu tun gibt in dieser Gesellschaft. Was, wenn man von dieser ehrenamtlichen Arbeit leben könnte? Was, wenn man ein staatliches Einkommen bezieht für all jene Tätigkeiten, die der Gesellschaft hilfreich sind? Wer eine Jugendfußballmannschaft trainiert, bekommt mehr als jener, der nichts dergleichen tut. Plötzlich wird das Menschliche, das wirklich gesellschaftlich Wertvolle honoriert, statt tumber Arbeit um ihrer selbst willen. Wie lange diese Vision bereits die Vordenker unserer Gesellschaft umtreibt, zeigt ein Blick auf die Visionen des Gründungsvaters der Europäischen Union Richard Coudenhove-Kalergi aus dem Jahr 1925: „Heute darf der Arbeiter nur zum geringsten Teile Mensch sein – weil er zum größten Teile Maschine sein muss: in der Zukunft wird die Maschine das Maschinelle, das Mechanische der Arbeit übernehmen und dem Menschen das Menschliche, das Organische überlassen. So eröffnet die Maschine die Aussicht auf Vergeistigung und Individualisierung der menschlichen Arbeit: ihre freie und schöpferische Komponente wird wachsen gegenüber der automatisch-mechanischen – die geistige gegenüber der materiellen. Dann erst wird die Arbeit aufhören, den Menschen zu entpersönlichen, zu mechanisieren, zu entwürdigen; dann erst wird die Arbeit dem Spiel, dem Sport und der freien schöpferischen Tätigkeit ähnlich werden. Sie wird nicht, wie heute, eine Geisel sein, die alles Menschliche unterdrückt – sondern ein Hilfsmittel gegen Langeweile, eine Zerstreuung und eine körperliche oder geistige Übung zur Entfaltung aller Fähigkeiten.“

Träumen wir nicht seit Jahrhunderten vom Schlaraffenland? Es könnte zum Greifen nah sein, wenn wir es richtig organisieren. Das ist kein Selbstläufer, das fällt nicht vom Himmel. Das ist Handlungs- und Gestaltungsauftrag. Freuen wir uns auf eine spannende Zukunft mit viel sinnstiftenderTätigkeit und profitieren wir bis dahin von der so oder so kommenden Entwicklung.

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Individuelle Geldanlage: Profi-Tipps für 3 unterschiedliche Spartypen………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 27, 2017 at 7:49 am

Eine Geldanlage zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen passt, ist nicht ganz einfach. Die anhaltenden Niedrigzinsen machen klassische Sparmöglichkeiten wie Girokonten oder Sparbücher unattraktiv. Eine rentable Alternative stellen gerade aktuell Aktien, Anleihen oder Fonds dar. Sich im Dschungel der vielfältigen Angebote zurecht zu finden, stellt Anleger jedoch oft vor eine große Herausforderung. Viele holen sich Meinungen und Erfahrungen von Freunden ein, doch die passende Sparmöglichkeit für den Freund muss nicht zwingend auch die idealste Lösung für einen selbst sein. Bei der Suche nach der passenden Anlagemöglichkeit spielen neben der Einkommenssituation, dem Alter und der Risikobereitschaft vor allem die jeweilige Lebenssituation eine wichtige Rolle: Ist man vielleicht Student und verfügt über kein oder ein geringes Einkommen, ist man in einer Partnerschaft oder Single, hat man Kinder, wie sehen die Zukunftspläne aus? So individuell wie die Lebenssituationen sollte auch die Geldanlage und die eigene Absicherung auf den Einzelnen zugeschnitten sein. Der digitale Vermögensverwalter VisualVest, 100-prozentige Tochter von Union Investment, beleuchtet beispielhaft drei verschiedene Lebenssituationen und stellt jeweils ein zum entsprechenden Spartyp passendes Geldanlage-Portfolio aus Investmentfonds vor.

1. Spartyp: Der 33-jährige, berufstätige Max B. ist Single, kennt sich mit Finanzen aus, hat aber kaum Zeit, sich regelmäßig damit zu befassen.

Situation: Max B. interessiert sich für Finanzthemen, verfügt über ein fundiertes Finanzwissen, informiert sich regelmäßig im Internet und hat bereits Erfahrungen mit Aktien und Fonds gesammelt. Er hat auch schon einen stattlichen Betrag angespart, der aber bei Zinsen nahe Null auf seinem Bankkonto liegt. Weil Max B. beruflich sehr engagiert ist und wenig Zeit hat, kann er sich nicht selbst um die Auswahl der Wertpapiere kümmern. Aus diesem Grund setzt sich Max seit einiger Zeit mit Vermögensverwaltern auseinander. Da er bereits eine große Summe auf der hohen Kante hat, würden ihn viele Anbieter gerne als Kunden begrüßen. Doch Max sträubt sich: „Auf persönliche Termine in den Räumlichkeiten eines Vermögensverwalters, der möglicherweise eine Strategie umsetzt, hinter der ich nicht stehen kann, möchte ich lieber verzichten“, betont Max. Aus diesem Grund kommt für Max auch ein Robo Advisor als Vermögensverwalter in Frage. Diese relativ jungen Anbieter konzipieren Anlagelösungen und setzen diese offen, transparent und rein digital in erster Linie mit ETFs, also passiven Indexfonds, kostengünstig um. Max B. möchte, dass ihm alle Funktionen rund um die Geldanlage immer und überall zur Verfügung stehen – in der Arbeit und auch von unterwegs per Mobilgerät. Schließlich will er Karriere machen und muss oft lange im Büro bleiben. Der 33-Jährige will das Geld langfristig anlegen und ist deshalb bereit, ein etwas höheres Risiko einzugehen. Dafür erwartet er dann aber auch eine höhere Rendite. Wichtig ist ihm auch, dass er sich nicht um die Performance seiner Anlagen kümmern muss. Der Anbieter sollte das Monitoring übernehmen, seine Anlageziele überwachen und selbstständig eingreifen, falls sich der Markt gravierend verändert.
Passendes Portfolio: VestFolio 7, Sparplan mit 250 Euro monatlich, Einmaleinzahlung über 15.000 Euro
Beschreibung Vestfolio 7: Die ausgewählte Anlagestrategie ist die risikoreichste von VisualVest und besteht aus acht verschiedenen Investmentfonds. Die Fonds sind weltweit auf verschiedene Branchen und Anlageklassen verteilt. Das Ziel der Strategie ist es, bestmögliche Renditen zu erzielen. Die Anlagestrategie besteht deshalb aus einem sehr hohen Anteil aus risikoreicheren Aktienfonds und einem geringen Anteil aus risikoärmeren Anleihefonds. Rohstofffonds sind ebenfalls enthalten. Durch diese Zusammensetzung sind höhere Kursschwankungen, aber auch attraktive Renditen zu erwarten.

2. Spartyp: Die 42-jährige, berufstätige Mutter Petra M. möchte ihre Kinder absichern.

Situation: Die 42-jährige Petra M. ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie möchte für die Ausbildung ihrer Kinder einen einmaligen Betrag und einen monatlichen Sparbetrag langfristig und möglichst rentabel anlegen. Da ihr bislang genutztes Sparbuch keine Zinsen mehr abwirft, ist sie auf der Suche nach Alternativen. Petra M. ist kein Finanz-Profi, digitalen Formen des Sparens gegenüber ist sie aber offen. Sicherheit ist ihr dabei jedoch sehr wichtig. Da das vorhandene Geld schwer erarbeitet wurde und sie es für die Familie zurücklegen und vermehren will, möchte sie kein größeres Risiko eingehen. Sie sucht daher eine solide, gleichzeitig aber auch lukrative Geldanlage – bei einem seriösen Anbieter. Zudem sollte die Geldanlage jederzeit für Notfälle verfügbar sein, sodass unvorhersehbare Anschaffungen oder Reparaturen keine Engpässe verursachen. Neben Beruf, Familie und Haushalt bleibt ihr keine Zeit, sich intensiv mit finanziellen Themen zu beschäftigen.
Passendes Portfolio: VestFolio 3, Sparplan mit 150 Euro monatlich, Einmaleinzahlung über 8.000 Euro,
Beschreibung VestFolio 3: Die ausgewählte Anlagestrategie hat ein mittleres Risiko und besteht aus acht verschiedenen Investmentfonds, die weltweit auf unterschiedliche Branchen und Anlageklassen verteilt sind. So können Risiken minimiert und Verluste einer Anlageklasse durch Gewinne einer anderen ausgeglichen werden. Das Ziel dieser Anlagestrategie ist es, attraktive Renditemöglichkeiten bei mittleren Schwankungen zu nutzen. Dieser Anlageausrichtung entsprechend wird überwiegend in risikoarme Anleihefonds angelegt, daneben aber auch in risikoreichere Anleihen-, Aktien- und Rohstofffonds, um die Renditechancen zu verbessern.

3. Spartyp: Dem 29-jährigen, berufstätigen Single Sebastian N. ist Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage wichtig.

Situation: Sebastian N. interessiert sich für ökologische und soziale Themen. Nachhaltigkeit ist ihm deshalb bei einer Geldanlage wichtig. Sebastian N. möchte in fünf Jahren mindestens 10.000 Euro ansparen, um eine berufliche Auszeit zu nehmen und eine größere Reise zu machen. Bislang hat er kaum Erfahrung in Finanzanlagen und interessiert sich auch nicht dafür. Er ist aber offen für Neues und möchte auch in der Geldanlage neue Wege gehen. In einer Bankfiliale war er seit Jahren nicht mehr. Sebastian N. schätzt die Annehmlichkeiten des Internets und erledigt vieles über das Netz. Deshalb kommt ihm eine Online-Vermögensverwaltung entgegen, zumal ihm diese bequem und verständlich erscheint. In Grundzügen möchte er seine Anlage trotzdem verstehen: Er möchte wissen, in welche Unternehmen und Anlageklassen er investiert. Um attraktive Renditen zu erzielen, ist Sebastian N. bereit, ein höheres Risiko einzugehen. Das soll aber nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit gehen. Er will sicherstellen, dass mit seinem Geld Länder und Unternehmen gefördert werden, die nachweislich ethisch einwandfrei wirtschaften. Für sich selbst und der Umwelt zuliebe möchte er deshalb in nachhaltige Fonds investieren.
Passendes Portfolio: GreenFolio 3, Sparplan mit 150 Euro monatlich
Beschreibung GreenFolio 3: Die Anlagestrategie ist breit gestreut und besteht aus acht nachhaltigen Fonds. Ziel der Anlagestrategie ist es, Renditechancen möglichst gut zu nutzen. Die Anlagestrategie besteht deshalb aus einem sehr hohen Anteil aus risikoreicheren Aktienfonds und einem geringeren Anteil aus risikoärmeren Anleihefonds. Durch diese Zusammensetzung sind höhere Kursschwankungen, dafür aber attraktive Renditen zu erwarten. Das Besondere an den nachhaltigen Portfolios von VisualVest ist, dass neben den klassischen Kriterien der Geldanlage auch die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) erfüllt werden müssen. Mit den GreenFolios investieren Anleger ausschließlich in nachhaltige Fonds, die konform gehen mit dem Schutz von Umwelt und Menschenrechten.

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9 gute Kündigungsgründe, die ein Unternehmen unzumutbar machen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 27, 2017 at 7:47 am

In den Zeiten des Fachkräftemangels ist es unerlässlich, gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Mit diesen neun Regeln klappt das garantiert nicht.

© Mantas Hesthaven | Unsplash

Aktuell wettern die Arbeitgeber über die anspruchsvolle Generation Y und darüber, wie schwierig es mittlerweile geworden sei, im Angesicht des Fachkräftemangels noch ausreichend qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und halten zu können. Die Fachkräfte aus der Generation Y regen sich derweil über die schlechten Arbeitsbedingungen und die veralteten Strukturen in vielen deutschen Unternehmen auf. Sie werfen einen Blick über den großen Ozean und fragen sich, weshalb uns die USA im Bereich der Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit einen solch großen Schritt voraus sind. Irgendwie herrscht also an allen Ecken und Enden Unzufriedenheit. Doch Fakt ist: Die Digitalisierung wird kommen und der Fachkräftemangel auch. In vielen Branchen sind diese bereits eingetroffen, in einigen machen sich die ersten Vorläufer bemerkbar. Für Arbeitgeber ist es an der Zeit, ihre Energie nicht mehr in das Zetern über die anspruchsvollen Fachkräfte zu investieren, sondern sich auf den Wandel vorzubereiten.

Alte Probleme brauchen neue Lösungen

Du musst dein Unternehmen jetzt fit für die neuen Strukturen auf dem Arbeitsmarkt machen, sonst wirst du in Zukunft Probleme bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung haben. Hand aufs Herz: Die Problematik, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, ist keine neue. Bislang saßen einfach die Arbeitgeber am längeren Hebel und so mussten sich die Mitarbeiter fügen. Dank Fachkräftemangel neigen sich diese Zeiten dem Ende und plötzlich sitzt die begehrte Fachkraft auf vielen attraktiven Jobangeboten und damit in der Machtposition. Nun musst du als Arbeitgeber dich bei den Arbeitnehmern „bewerben“ und diese von deiner Arbeitgebermarke überzeugen – Stichwort: Employer Branding. Einerseits gilt es, neue Mitarbeiter ins Unternehmen zu locken, sprich bessere Konditionen zu bieten als die Konkurrenz. Dies kann mehr Gehalt sein, muss es aber nicht. Andererseits musst du deine besten Mitarbeiter halten. Sie müssen zufrieden und dadurch loyal sein, sonst wandern sie irgendwann zur Konkurrenz ab.

Wie du deine besten Mitarbeiter garantiert loswirst

Zufriedenheit – darauf kommt es also an, wenn es um das Thema Mitarbeiterbindung geht. Hierzu gehören viele verschiedene Faktoren wie ein als fair empfundenes Gehalt, ein Mindestmaß an Selbstbestimmung, ein gutes Betriebsklima & Co. Doch folgende neun Regeln gehören garantiert nicht dazu. Diese sorgen stattdessen mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass deine besten Mitarbeiter früher oder später die Kündigung zücken und ein besseres Angebot der Konkurrenz oder eines Headhunters annehmen. Welche sind sie also – die neun Regeln, mit welchen du deine besten Arbeitnehmer garantiert loswirst? Dr. Travis Bradberry verrät sie auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn:

1) Mitarbeiterüberwachung

Du liest die E-Mails deiner Mitarbeiter, installierst Kameras in der Kaffeeküche und verbietest strikt jeden Privatgebrauch des Firmenhandys? Bei einem häufig krankgeschriebenen Kandidaten engagierst du sogar einen Privatdetektiv, um ihn auch außerhalb des Firmengeländes im Blick zu behalten? Natürlich solltest du verhindern, dass dir die Mitarbeiter auf der Nase herumtanzen und unproduktiv die Füße hochlegen, sobald du den Raum verlässt. Doch mit solchen Überwachungsstrategien bewegst du dich nicht nur haarscharf an der Grenze der Legalität, sondern vergraulst du auch garantiert deine besten Mitarbeiter. Wer arbeitet schon gerne in einer angespannten „Gefängnisatmosphäre“?!

2) Politische Korrektheit

Selbiges gilt für die verbalen Gepflogenheiten im Unternehmen. Natürlich musst du beleidigende, rassistische, sexistische oder anderweitig schädliche Aussagen unterbinden und ahnden. Doch zu strenge Regularien im Sinne der politischen Korrektheit zerstören ebenfalls das Betriebsklima. Menschen sind schließlich menschlich und da gibt es manchmal einen kurzen Fluch, wenn der Mitarbeiter mit dem kleinen Zeh gegen das Tischbein gerannt ist, oder einen Witz an der Grenze des guten Geschmacks. Solange dieses Verhalten nicht überhandnimmt, solltest du hin und wieder ein Auge zudrücken, anstatt Abmahnungen am laufenden Band zu verschicken.

3) Handyverbot

Nicht nur, dass deine Mitarbeiter das Geschäftshandy keinesfalls privat nutzen dürfen – nicht einmal für eine Millisekunde – du verbietest auch noch die Nutzung der Privatgeräte am Arbeitsplatz? Fleißige Mitarbeiter werden ihr Smartphone gewissenhaft verwenden und faule Angestellte wirst du auch durch ein Verbot nicht produktiver machen. Also Schluss mit dem Eingriff in die Privatsphäre. Vielleicht muss deine Mitarbeiterin oder dein Mitarbeiter für die Kinder erreichbar sein, ein anderer stöbert in der Kaffeepause gerne auf Facebook. Deine Aufgabe ist stattdessen, diese fleißigen sowie gewissenhaften Mitarbeiter zu finden, einzustellen und ihnen ein Mindestmaß an Vertrauen zukommen zu lassen. Du führst schließlich keinen Kindergarten, sondern ein Unternehmen mit erwachsenen sowie selbstverantwortlichen Arbeitskräften.

4) Internetverbot

Um bei den Verboten zu bleiben: Du hast nun bereits die Bewegungsfreiheit, die Wortwahl sowie die Handynutzung deiner Mitarbeiter eingeschränkt. Wenn du sie endgültig zur Kündigung bewegen möchtest, kannst du auch die Nutzung des Internets verbieten beziehungsweise überwachen. Leider ist das in vielen deutschen Unternehmen gang und gäbe. Doch ein Mitarbeiter, der motiviert zur Arbeit kommt, Perspektiven hat und Ziele erreichen möchte, wird sich auch durch Facebook, Google & Co. nicht ablenken lassen. Und erneut: Jener, der ohnehin faul und unmotiviert ist, wird sich eine andere Beschäftigung suchen, den Klatsch und Tratsch mit Kollegen beispielsweise. Du kannst Motivation nicht erzwingen.

5) Konformität

Am besten schränkst du deine Mitarbeiter nicht nur in ihren Tätigkeiten ein, sondern in ihrer Persönlichkeit. Achtung: Ironie. Es ist verständlich, dass die Dame im Kundenkontakt einer seriösen Bank nicht unbedingt einen pinken Irokesenschnitt auf dem Kopf tragen sollte. Doch Selbstentfaltung ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen und je mehr du dieses einzugrenzen versuchst, umso schneller bist du deine besten Mitarbeiter los. Finde daher das richtige Maß aus Vorschriften, die für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, dessen Image und Corporate Identity notwendig sind, und einer Laissez-Faire-Mentalität, die deinen Angestellten innerhalb dieser Grenzen möglichst viel Raum zum Ausdruck ihrer Persönlichkeit bietet.

6) Obligatorische Fristen

Viele Arbeitgeber halten starr an Fristen fest, unabhängig davon, ob diese aus objektiver Sicht sinnvoll sind oder nicht. Das beste Beispiel stellt die Probezeit dar: Der Mitarbeiter darf sechs Monate lang keinen Urlaub nehmen, nicht befördert werden, keine Gehaltserhöhung einfordern und sich erst recht keinen Fehler erlauben, ohne um seinen Job fürchten zu müssen. Viele Unternehmen haben zudem die Regel: Nach einer Beförderung muss mindestens ein halbes oder ganzes Jahr bis zur nächsten Beförderung vergehen – oder so ähnlich. Das Unternehmen beraubt sich dadurch seiner eigenen Flexibilität und der Möglichkeit, die Mitarbeiter optimal zu fördern, wenn es für sie an der richtigen Zeit ist.

Ein sicheres Mittel, die Leute aufzubringen und ihnen böse Gedanken in den Kopf zu setzen, ist, sie lange warten zu lassen. Dies macht unmoralisch.
– Friedrich Wilhelm Nietzsche

7) Starre Arbeitszeiten

Die Digitalisierung erlaubt eine ganz neue Flexibilität bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen. Je nach Branche und Tätigkeit ist die Arbeit plötzlich zeit- sowie ortsunabhängig möglich. Homeoffice, Remote Work oder ein Leben als digitaler Nomade werden zum neuen Normal und starre Strukturen sowie fixe Arbeitszeitregelungen haben ausgedient. Auch für Arbeitgeber bedeutet das in erster Linie Vorteile. Leider sind sich dessen bislang nur wenige bewusst. Stattdessen zwingen sie ihre Mitarbeiter zu starren Arbeitszeiten und einer obligatorischen Anwesenheitspflicht. Das Ziel lautet: Kontrolle behalten. Schließlich könnte der Mitarbeiter im Homeoffice faulenzen. Auch hier kommt das Thema Vertrauen ins Spiel.

8) Leistungsbewertungen

Jährlich grüßt das Feedbackgespräch. Der Mitarbeiter wird gemäß seiner „Performance“ bewertet und mit Zahlen, Daten und Fakten überschwemmt. Er soll immer noch mehr leisten, sich noch mehr steigern und noch weniger menschlich, dafür aber mehr „Roboter“ werden. Die Generation Y hat die Nase voll und möchte wieder Mensch sein dürfen. Das bedeutet nicht die Abschaffung von Feedbackgesprächen, sondern von lächerlichen Leistungsbewertungen anhand von nichtssagenden Zahlenlabyrinthen. Stattdessen sollte sich der Arbeitgeber dem Menschen zuwenden, die Träume, Wünsche, Ziele, Grenzen, Talente, Schwächen, Ängste & Co. des Mitarbeiters kennenlernen und ihn dementsprechend fördern. Das Ergebnis könnte anstelle der alljährlichen Frustration aufseiten des Arbeitnehmers eine Win-Win-Situation für beide Parteien sein.

9) Streichen von Sonderleistungen

Zuletzt wäre da noch das subtile, kaum merkliche Streichen von Sonderleistungen wie den Flugmeilen eines Mitarbeiters oder seines Überstundenausgleiches unter dem wohlklingenden Motto „Vertrauensarbeitszeit“. Was für das Unternehmen ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, kann für den Mitarbeiter das Zünglein auf der Waage werden, wenn ihm ein Jobangebot der Konkurrenz vorliegt. Wenn du hier und dort etwas weniger egoistisch und stattdessen großzügiger bist, wirst du das Vertrauen deiner Mitarbeiter gewinnen – und damit auch ihre Loyalität.

Ist dir der rote Faden aufgefallen? Schlussendlich kommt es bei einer guten Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf nur eine einzige Sache an: Vertrauen. Nur durch Vertrauen gibst du deinen Mitarbeitern Freiheit zur Selbstentfaltung und damit Raum für Zufriedenheit, Produktivität sowie Loyalität.

Ist das wirklich so schwierig? Was denkst du? Um welche Punkte würdest du die Liste erweitern?

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Nebenjobs sind kein Indiz für Armut………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 24, 2017 at 8:58 am

Holger Schäfer
  • Immer mehr Beschäftigte in Deutschland haben zwei oder mehr Jobs
  • Mit mangelndem Einkommen hat dieser Anstieg nicht unbedingt etwas zu tun
  • Der Vorteil der steuerlichen Begünstigung setzt jedoch die falschen Anreize

Knapp 3,2 Millionen Beschäftige in Deutschland haben laut Bundesagentur für Arbeit mindestens zwei Jobs. Damit ist die Zahl der Mehrfachbeschäftigten in den vergangenen zehn Jahren um etwa eine Million gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2003 hat sie sich sogar mehr als verdoppelt.

Das Motiv für einen Zweitjob scheint auf den ersten Blick klar zu sein: Beschäftigte mit mehreren Jobs verdienen in ihrer Haupttätigkeit durchschnittlich etwa 570 Euro weniger als Erwerbstätige ohne Nebenjob – das zeigt eine vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführte Studie. Doch ist der Grund nicht nur bei der Entlohnung zu suchen, sondern auch bei unterschiedlichen Arbeitszeiten: Nur etwa die Hälfte der Nebenjobber arbeitet im Hauptjob Vollzeit. Unter Einfachbeschäftigten liegt der Anteil bei 64 Prozent.

Arbeitnehmer ohne Nebenjob schrammen näher an der Armutsgrenze

Die Studie zeigt zwar, dass Nebenjobber auch bei ungefähr gleichem Arbeitsumfang im Hauptjob durchschnittlich weniger verdienen – allerdings werden in der Statistik weder Selbstständige noch Beamte mit Nebenjob berücksichtigt. Gerade unter Selbstständigen ohne Beschäftigte ist die Nebenjobquote besonders hoch.

Werden Beamte mit einbezogen, ergibt sich ein anderes Bild: Vollzeitbeschäftigte mit Nebenerwerb haben in ihrer Hauptanstellung ein höheres Bruttoeinkommen und einen höheren Stundenlohn als Vollzeitbeschäftigte ohne Nebenerwerb. Zudem ist auch ihre Armutsgefährdungsquote mit 2,8 Prozent unterdurchschnittlich. Von den Beschäftigten ohne Nebenerwerb gelten 5,3 Prozent als armutsgefährdet.

Interessant ist, dass Nebenjobs auch für Fachkräfte mit ordentlichem Einkommen attraktiv sind. Das liegt insbesondere an den Hartz-Reformen: Demnach dürfen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nebenbei bis zu 450 Euro hinzuverdienen, ohne zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Darüber hinaus bleibt der Nebenverdienst steuerfrei, wenn der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag entrichtet. Selbst wenn dort nur geringe Stundenlöhne erzielt werden, kann der Nebenjob also sehr lukrativ sein.

Vollzeitbeschäftigte sollten ihre Freizeit nicht für Nebenjobs aufgeben

Dass Nebenjobs derzeit boomen, liegt jedoch nicht nur an den Steuervorteilen. Ein weiterer Grund ist die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. Mehr verfügbare Stellen bringen mehr Möglichkeiten für Mehrfachjobber. Dafür spricht auch die regionale Verteilung: Mit 10,5 Prozent finden sich im prosperierenden Baden-Württemberg wesentlich mehr Nebenerwerbstätige als in den neuen Bundesländern (4,1 Prozent), wo die Löhne deutlich niedriger sind.

Auch wenn die Zunahme von Nebenjobs also zunächst einmal kein Problem darstellt – ihre steuerliche Begünstigung ist wirtschaftspolitisch fragwürdig. Denn sie setzt die falschen Arbeitsanreize. Eine generelle Entlastung der Arbeitnehmer von Steuern und Sozialabgaben wäre deutlich besser als die vollständige steuerliche Befreiung geringfügiger Zweitjobs.

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Der Minijob ist für viele Frauen eine Falle…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 24, 2017 at 8:55 am

  • Viele Frauen hoffen, durch Minijobs Beruf und Familie besser zu vereinbaren
  • Als alleinige Einnahmequelle aber bergen sie oft existenzgefährdende Risiken
  • Es gibt beste Voraussetzungen, um aus einem Nebenjob mehr zu machen

Sie verdienen maximal 450 Euro im Monat, sind häufig nicht eigenständig krankenversichert und haben weder Anspruch auf Arbeitslosengeld noch Rente. Zur dann oft fehlenden Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter kommt hinzu, dass viele Minijobbende aus Unkenntnis Nachteile in ihrem Arbeitsverhältnis in Kauf nehmen: Häufig wissen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht, dass Minijobbende den gleichen Anspruch haben auf zum Beispiel den Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten wie andere Beschäftigte auch.

Einerseits: Minijobs können für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner rentabel sein, vor allem deshalb, weil sie in der Regel noch anderweitig abgesichert sind. Sie profitieren als Beschäftigte von Minijobs, weil üblicherweise keine Sozialabgaben und Steuern vom Lohn abgezogen werden und sie brutto für netto erhalten.

Der Rentenanspruch wächst durch einen Minijob nur minimal

Auch für arbeitslose Menschen, insbesondere Langzeitarbeitslose, kann der Minijob unter Umständen einen ersten Schritt beziehungsweise Wiedereinstieg ins Erwerbsleben darstellen und die Integrationschancen erhöhen.

Andererseits aber, das darf nicht verkannt werden, droht Altersarmut: Von einem Minijob bleibt im Alter nur eine Minirente, und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, auf zusätzliche staatliche Hilfe (Grundsicherung) angewiesen zu sein. Ein Jahr im Minijob schafft einen zusätzlichen Rentenanspruch von circa 4 Euro. Fast zwei Drittel aller Minijobber sind Frauen. Männer dagegen sind meist sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Frauen entscheiden sich in bestimmten Situationen ihrer Erwerbs- und Lebensbiografie häufig für eine geringfügige Beschäftigung, weil sie vermeintlich nur mit einem Minijob die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf realisieren können. Außerdem versprechen sich viele Frauen vom Einstieg in den Minijob eine Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Teil- oder Vollzeitbeschäftigung. Aber den wenigsten gelingt es, diese Brücke zu bauen. Somit gehen Frauen auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive in die sogenannte „Minijobfalle“, denn je länger sie im Minijob bleiben, desto geringer wird für sie die Option, die eigene Existenz oder die ihrer Familie durch ihre Erwerbstätigkeit zu sichern.

Die Frauen in sogenannten „Minijobs pur“ haben keine weiteren Erwerbseinkommen, sie leben in der Regel in einem Haushalt, in dem der Partner das Familieneinkommen sichert. Sie sind stärker mit den negativen Auswirkungen von Minijobs auf ihre Erwerbsbiografie konfrontiert als Männer, die eher „Minijobs on top“ als Einnahmequelle neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nutzen.

Beschäftigte sollten ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis haben!

Der Bundesagentur für Arbeit ist es ein Anliegen, umfassend über die Zusammenhänge zu informieren und auch den Dialog mit Beschäftigten und Arbeitgebern zu vertiefen, um gemeinsam Wege in die existenzsichernde Beschäftigung zu finden. Zum Nutzen der Beschäftigten: eigene Alterssicherung durch vollwertige Rentenbeitragszeiten, eigener Krankenversicherungsschutz, Anspruch auf Arbeitslosengeld nach einem Jahr sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, um nur einige Vorteile zu nennen. Und zum Nutzen der Unternehmen: leichtere Personalrekrutierung, insbesondere bei qualifizierten Fachkräften, größere Bindung an den Betrieb, weniger Fluktuation, Know-how bleibt im Unternehmen, mehr Arbeitszufriedenheit und Identifizierung der Beschäftigten, um auch hier nur einige zu nennen.

Der demografische Wandel, die anhaltend hohe Arbeitskräftenachfrage und der spürbare Fachkräftebedarf der Unternehmen sorgen aktuell für beste Voraussetzungen, um aus einem Minijob mehr zu machen: Beschäftigte sollen in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis ein auskömmliches Einkommen haben, und Betriebe brauchen engagierte, zuverlässige und eingearbeitete Fachkräfte.

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Im Haushalt brauchen wir mehr Minijobs statt Schwarzarbeit…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 24, 2017 at 8:52 am

Dr. Wolfgang Buschfort
  • Immer mehr Menschen arbeiten im Haushalt, viele davon nach wie vor schwarz
  • Dabei hilft eine Anmeldung sowohl den Minijobbern als auch den Arbeitgebern
  • Wir müssen raus aus der Schwarzarbeit und rein in die Legalität
  • In den vergangenen Monaten bin ich immer wieder auf Überschriften gestoßen, die alle belegen sollen, dass sich Deutschland zu einem Land der Minijobber entwickelt: „Minijobzahlen steigen stark an“ heißt es da, „Immer mehr Rentner benötigen Minijob zum Überleben“ oder „Mehr Arbeitnehmer brauchen einen Minijob neben dem normalen Einkommen“. Aber ist dem wirklich so?

Schauen wir uns die Realität an: Minijobs existieren seit 2003. Seit Ende 2004 gibt es verlässliche Statistiken über ihre Anzahl. Seitdem ist die Zahl der gewerblichen Minijobber von 6,84 auf 6,73 Millionen zurückgegangen. Im Gegensatz zu diesem leichten Rückgang bei den Minijobs steigt seit Jahren die Zahl sozialversicherungspflichtiger Jobs in Deutschland. Allein im vergangenen Jahr kamen 808.000 hinzu, seit 2004 stieg die Zahl der „normalen“ Arbeitsverhältnisse in Deutschland um 5 Millionen.

Die Zahl der Frauen mit Minijob ist erheblich gesunken

Nun mag es durchaus sein, dass ein Teil der Rentner oder Nebenjobber einen Minijob zum Leben braucht. Die Intention bei der Schaffung der Minijobs war aber auch genau diese: Arbeitgeber sollten Arbeitsspitzen besser abdecken können, Arbeitnehmer leichter Geld hinzuverdienen können. Doch wenn bei gleichbleibender Minijobgesamtzahl seit 2004 mehr Rentner und mehr Nebenjobber zusätzlich einen Minijob ausüben, dann müssen diese Minijobs irgendwo wegfallen. Das tun sie bei Personen, die bisher ausschließlich einen Minijob hatten. Hausfrauen etwa, die nebenan im Laden an der Kasse ihr Haushaltsgeld aufbesserten. Die Zahl der Frauen mit Minijob ist seit 2004 um fast 350.000 gesunken (von 4,35 auf 4,01 Mio.). Eine grundsätzlich positive Entwicklung, wurde der hohe Anteil von Frauen in Minijobs doch von den Gewerkschaften immer kritisiert. Dieser positive Trend spielt in den Medien keine Rolle.

Minijobs werden oft mit prekären Arbeitsverhältnissen gleichgestellt. Daraus würde folgen, dass Minijobs gerade in wirtschaftlichen Krisenregionen weit verbreitet sind. Das Gegenteil ist der Fall. Auf 100 reguläre Arbeitnehmer kommen in den wirtschaftlich starken Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern fast zehn Minijobber. Im wirtschaftlich problematischen Osten, in den fünf „neuen“ Bundesländern, sind es vier bis fünf. Dies zeigt: Minijobber werden vor allem dort gebraucht, wo die Wirtschaft brummt. Wo Produktionsspitzen abzufedern sind. Und wo der sozialversicherungspflichtig Beschäftigte „noch ne Schippe drauflegt“ mit einem Minijob, weil keine ausgebildeten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind.

Minijobs im Haushalt werden mehr

Es gibt einen Anstieg bei Minijobbern. Nämlich bei denen, die im Haushalt arbeiten. Die putzen, waschen, Einkaufen gehen, den Garten oder das Baby versorgen. Hier hat sich die Zahl von 2004 bis heute verachtfacht, auf rund 303.000. Doch auch hier sind nicht mehr Jobs geschaffen worden. Die Putzjobs blühten immer im Verborgenen. Jede angemeldete Haushaltshilfe ist ein Arbeitnehmer raus aus der Schwarzarbeit und rein in die Legalität. Mit Unfallversicherung, Rentenversicherung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei Schwangerschaft. Und der Arbeitgeber kann die Perle steuerlich geltend machen. Vorteile für alle Beteiligten. Hier, im Haushalt, brauchen wir viel mehr Minijobs statt Schwarzarbeit!

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In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 1:51 pm

 

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8 Tipps, um mit Informationsüberflutung umzugehen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:24 am

8 Tipps, um mit Informationsüberflutung umzugehen

 

Am 20. Oktober ist Tag der Informationsüberflutung (Information Overload Day). Ziel dieses Tages ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf unseren Alltag näher zu beleuchten. Dank unserer Smartphones sind wir jederzeit erreichbar und erhalten durchgehend private und berufliche E-Mails und Nachrichten aus sozialen Netzwerken  von sozialen Netzwerken, was dazu führt, dass wir täglich Unmengen an Informationen verarbeiten.

Es ist also nicht überraschend, dass sich Menschen leicht überwältigt fühlen. Der Tag der Informationsüberflutung selbst ist schon Beweis dafür, dass die zunehmende Digitalisierung unserer Welt durchaus einen negativen Einfluss auf unser berufliches sowie unser privates Leben haben kann. Gleichzeitig bietet er uns die Möglichkeit, Tipps und Ratschläge zu teilen, um besser mit Stress umzugehen.

Wir haben uns mit Mary Jane Roy, Miteigentümerin der Firma KEYSTONE Success, unterhalten, um herauszufinden, wie man das Risiko einer Informationsüberflutung mindert. Roys Job ist es, Menschen bei dem richtigen Umgang mit Stress auf der Arbeit zu helfen. Sie hat einige hervorragende Ratschläge für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber, die sich von den Konsequenzen einer digitalen Welt unter Druck gesetzt fühlen. Acht der besten Tipps haben wir nun für Sie zusammengefasst.

1.  Organisieren Sie Trainingsprogramme

Es gibt verschiedene Programme, die uns helfen, mit der digitalen Welt umzugehen. Eine davon ist das Achtsamkeitstraining, um Arbeit besser einteilen und optimal Prioritäten setzen zu können. Zwar glauben wir, dass wir im Multitasking gut sind, doch tatsächlich ist das nicht der Fall. Eine von Dean und Webb durchgeführte Studie zeigt, dass die Produktivität und Kreativität von Mitarbeitern nachlässt, wenn diese zu viele Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen.

2. Legen Sie bestimmte Zeiten fest, zu denen Sie Ihre E-Mails bearbeiten

Sobald eine E-Mail in unserem Posteingang landet, verleitet es uns dazu, diese sofort zu lesen und beantworten. Dean und Webb weisen jedoch darauf hin, dass eine Unterbrechung unseres Arbeitsflusses, darunter auch das Beantworten einer E-Mail, großen Einfluss auf unsere Effizienz hat. Ablenkungen können sich nachteilig auf das Einhalten von Abgabeterminen und die Qualität der gelieferten Arbeit auswirken. Darum ist es wichtig, jeden Tag bestimmte Zeiten festzulegen, zu denen man E-Mails liest und beantwortet. So kann man anderen Aufgaben immer seine volle Aufmerksamkeit schenken.

3. E-Mails am Computer statt auf dem Handy lesen

Mary Jane Roy erklärt einen Weg, die richtige Balance zwischen Privat- und Berufsleben einzuhalten. Sie leitet ihre E-Mails nicht an ihr Handy weiter, sondern liest diese ausschließlich zu festgelegten Zeiten an ihrem Computer.

4. Identifizieren und achten Sie auf Ihre Stressauslöser

Immer mal wieder in sich hineinhorchen – eine gesunde Selbstwahrnehmung zu entwickeln ist einer der wichtigsten Ratschläge von Mary Jane Roy. Auf diese Weise haben wir unser Stresslevel besser im Griff und wir verlieren weniger schnell die Kontrolle. „Wir haben dieses Smartphone in unserer Hand und sollten deutlich smarter damit umgehen.“ Regelmäßige Erinnerungen und Bewegungspausen im Smartphone zu programmieren kann eine große Hilfe sein.

5. Alle 90 Minuten eine dreiminütige Pause einlegen

Meetings und andere Verpflichtungen können oft in den Weg kommen, aber versuchen Sie regelmäßig kurze Pausen vom Bildschirm zu machen. Nutzen Sie solche Momente, um sich wieder zu sammeln und Ihre Energiereserven aufzuladen.

6. Mehr Bewegung

Mary Jane Roy und KEYSTONE Success bieten einen Workshop namens „Sitting is killing“ (Sitzen ist Mord) an, um darauf aufmerksam zu machen, wie gesundheitsschädlich langes Sitzen tatsächlich sein kann. Sie erklärt: „Wir hören von Menschen, die in großen Unternehmen arbeiten, dass sie durchschnittlich 14 Stunden pro Tag sitzen. Wenn man bedenkt, dass man 6-8 Stunden pro Tag schläft, ist die Zeit für Bewegung stark eingeschränkt.“

Auch wenn Sie statt dem Aufzug lediglich  die Treppe nehmen – schon ein kleines Bisschen physische Aktivität kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Versuchen Sie also, solche kleinen Dinge so häufig wie möglich in Ihren Alltag einzubauen.

7. Lernen Sie “Nein” zu sagen

Es ist wichtig, dass Sie auf der Arbeit klare Grenzen setzen. Akzeptieren Sie nicht blind neue Aufträge, ohne vorher zu prüfen, ob Sie dafür überhaupt Zeit haben. Manchmal ist es notwendig „Nein“ zu sagen und die bereits vorliegenden Aufgaben zur Priorität zu machen.

8. Schauen Sie nicht den ganzen Tag auf den Bildschirm

Zu guter Letzt sollten Sie nicht die Welt außerhalb der Technik vergessen. Ab und zu ist es wichtig, sie hinter sich zu lassen, und wieder eine Verbindung mit der echten Welt herzustellen. KEYSTONE Success hat den innovativen Keystone Vitality Check entwickelt, mit dem sich das Wohlbefinden von Mitarbeitern ermitteln lässt. In einem Teil des Tests müssen Teilnehmer die Frage beantworten, ob sie E-Mail-Benachrichtigungen auch nach der Arbeit auf ihr Handy geschickt bekommen. Nur 3,7% der Befragten gaben an, nach der Arbeit wirklich abzuschalten.

Mary Jane Roy sagt: „Oft hören wir von den Teilnehmern unserer Kurse, dass sie nach dem Aufwachen als erstes einen Blick auf ihr Handy werfen und vorm Einschlafen ebenfalls.“ Doch es ist wichtig, dass man sich ab und zu eine Pause von der digitalen Welt gönnt. Schauen Sie zum Beispiel während Ihrer nächsten Zug- oder Busfahrt nicht auf Ihr Handy, sondern achten Sie darauf, was um Sie herum geschieht. Oder reduzieren Sie einfach die Zeit, die Sie nach der Arbeit online verbringen.

Wir werden uns immer bewusster, dass Burnout und ähnliche Krankheiten in Verbindung mit Stress im Büro und außerhalb stehen. Sich davon wieder zu erholen dauert lange Zeit und kann für Unternehmen deshalb sehr teuer werden. Mary Jane Roy ist der Meinung, dass Unternehmen die Informationsüberflutung ihrer Mitarbeiter anerkennen und die nötigen Präventivmaßnahmen vornehmen sollten. Folgen Sie unseren acht Ratschlägen, um die negativen Auswirkungen dieser Überflutung zumindest zu reduzieren.

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Endlich nicht mehr jung sein………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:21 am

VON DIRK GIESELMANN  ILLUSTRATIONEN: CYNTHIA KITTLERUnser Autor geht auf die 40 zu. Für ihn ist das kein Grund zur Schwermut. Er findet: Zum Glück ist diese anstrengende Jugend vorbei.

Alles im grünen Bereich: Wenn man nicht mehr ständig in die Disco rennt, hat man Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

Sie dürfen mir gern nachträglich gratulieren. Ich bin gerade 39 geworden und finde das ganz wunderbar. Es war, auch wenn ich zweimal Luft holen musste, um erst die Drei und dann die Neun auf der Torte auszupusten, einer meiner schönsten Geburtstage überhaupt. Endlich bin ich fast so alt, wie ich mich zeit meines Lebens gefühlt habe.

Aber mit 40 werde es mit mir bergab gehen, höre ich da? Ja, das soll es ruhig. Dann kann ich mich gemütlich aus­rollen lassen und muss nicht mehr strampeln wie ein Irrer. Es wird so vieles leichter. Ich weiß inzwischen, was ich mag und was nicht, verschwende keine Zeit mehr mit Experi­menten. Mit Abenteuerurlauben etwa, asymmetrischen Freundschaften, dem Konsum von zu hartem Alkohol oder der Lektüre russischer Surrealisten. Es gab eine Zeit, da las ich ohne jeglichen Lustgewinn alles von Daniil Charms, nur um mit einer süßen Kommilitonin ins Gespräch zu kommen, was auf erbärmliche Weise fehlschlug. Meine Frau interessiert sich überhaupt nicht für meine literari­schen Vorlieben und ich mich nicht für ihre, wir lassen ­einander in Ruhe über unseren Büchern einnicken. Das ist kein Stoff für einen Liebesfilm, ich weiß, romantisch finde ich es dennoch. Gerade so ­romantisch, wie ich es mit 39 noch aushalte.

Viele meiner Altersgenossen aber scheinen diesen dauerhaften existenziellen Verschleiß namens Jugend zu vermissen. Die Ruhe, die sich um sie herum einstellt, wenn der Partner keine bohrenden Fragen mehr stellt, weil er genug weiß, um zurechtzukommen, wenn die Kinder nicht mehr quengeln und der Baulärm ab­ebbt, weil das Viertel, in dem sie wohnen, inzwischen komplett saniert ist, gemahnt sie an die finale Stille, die sich eines Tages über sie legen wird. Und auch der Blick in den Spiegel erzeugt bereits herbstliche Gefühle: Die Haare fallen aus »mit verneinender Gebärde« (Rilke).

Man nennt dieses Phänomen gemeinhin Midlife-­Crisis. Sie beginnt mit einem brennenden Gefühl der Nostalgie, das in den Betroffenen fährt wie ein Hexenschuss. Ein penetranter Schmerz, der zugleich eine Kränkung ist: Was man noch will, kann man nicht mehr. Die erste Hälfte des Lebens ist unwiederbringlich vorüber, und alles, was mal jung an einem war, verwelkt wie eine Topfpflanze in einem geschlossenen Lokal. Und diese Hänselei des Schicksals wollen sich manche offenbar nicht bieten lassen. Sie verfallen in eine Art zweite Pubertät, eine hormonell ausgelöste Metamorphose von Körper und Geist.

Nur gehen sie daraus nicht als Erwachsene hervor, sondern zumeist als kindliche Greise. Sie wuchten brüllend Trecker­reifen durch die Gegend, nennen es Crossfit und versprechen sich davon die Wiedererlangung von Kraft, Ausdauer und Schönheit. Dass sie dabei aussehen wie Orks, die in die Schlacht um Mittelerde ziehen, ist leider zu traurig, als dass es noch amüsant sein könnte. Sie kaufen sich Sport­wagen, in der Hoffnung, dem Alter davonbrausen zu können, ­zurück in ein sagenhaftes Gestern. Dazu tragen sie bizarre Polohemden mit Abzeichen von frei erfundenen Flug­geschwadern drauf. Sie gehen fremd, bereuen es bitter und tun es wieder, spielen Mundharmonika in Freizeitbluesbands, lassen sich Skorpione auf die Waden tätowieren, die unter ihren bunt karierten Dreiviertelhosen hervorlugen, und posten präpotente Scherze auf die Facebook-Pinnwände ihrer Kinder, die längst vor ihnen zu Instagram geflohen sind. Obwohl sie so sehr dem Klischee entsprechen, dass ein Bild von ihnen neben dem Lexikoneintrag zur Mid­life-Crisis stehen könnte, ver­bringen sie einige Monate im Hochgefühl der vermeintlichen Individualität und halten sich für 28.

Eis statt Schweiß: Das Lebensglück, meint unser Autor, findet man nicht auf dem Laufband.

Frauen gehen mit dem ­Alterungsprozess, so scheint mir, viel würdevoller um als Männer. Dazu haben sie allen Anlass, denn sie werden ja immer anbetungswürdiger, wir dürfen uns von der Kosmetikindustrie nicht das Gegenteil vormachen lassen. Sie werden vielleicht melancholisch angesichts der verrinnenden Zeit, aber nicht larmoyant, weil sie offenbar eine tiefere Einsicht gewonnen haben, dass sie diese Zeit ohnehin nicht werden zurückholen können. Weise, wie sie sind, korrigieren sie dezent, was ihnen nicht mehr gefällt. Sie sortieren Kleider aus, manchmal auch Gatten, beides tun sie mit einem untrüglichen Sinn für Eleganz.

Der mittelalte Mann aber verkommt in seinem wahnhaften Aktionismus nicht selten zur prototypischen Witz­figur. »Ich habe etwas verloren«, sagt in Sam Mendes‘ Film American Beauty der etwa vierzigjährige Lester Burnham, gespielt von Kevin Spacey. »Ich bin mir nicht ganz sicher, was es ist, aber ich weiß, ich habe mich nicht ­immer so gefühlt. So betäubt! Aber wissen Sie was? Es ist niemals zu spät, es sich zurückzuholen.« Er schmeißt seinen Job, raucht Marihuana, das er vom Nachbars­jungen kauft, und trainiert in der Garage wie ein Beses­sener seinen schlaff gewordenen Bizeps, um mit der Klassenkameradin seiner Tochter besser anbandeln zu können. Am Ende wird er vom Vater seines Dealers erschossen. In der letzten Einstellung rinnt seine Hirnmasse die weißen Küchen­fliesen hinunter.

Ich gedenke nicht, mich vom Vater meines Dealers erschießen zu lassen, um mir etwas zurückzuholen, das ich verloren habe. Ich bin vielmehr froh, dass ich es endlich ­los bin. Meine sogenannte Jugend hat mir ohnehin viel zu ­lange gedauert. Kaum hatte ich die 30 überschritten, hieß es plötzlich in diversen Fachzeitschriften, 30 sei das neue 20. Sollte etwa alles wieder von vorn losgehen? Promis­kuität und Modewahn, Exzess und Schlafmangel, Dispokredit und Dosenravioli? Am Anfang dieser schier endlosen Lebensphase, das gebe ich zu, schlich ich mich noch heim­lich von zu Hause fort, um auf eine Party zu gelangen. Am Ende aber war es umgekehrt.

Bevor ich meine Frau kennenlernte, die mein Leben endlich solider gemacht hat, hatte ich befürchtet, auch mit 40 noch in Wohngemeinschaften hausen zu müssen, unter den immergleichen mondförmigen Ikea-Lampenschirmen aus Papier, mit Menschen, die ihr Rennrad mit ins Zimmer nehmen, und Katzen, die in meinen Kleiderschrank uri­nie­ren. Ich hatte Angst, dass alles für immer provisorisch bliebe, die Möblierung ebenso wie die Beziehungen, ach, ­es lohnt sich nicht, es mir schön zu machen, ich zieh doch eh bald aus, es lohnt sich schon gar nicht, diesen Menschen wirklich kennenzulernen, der geht im Sommer für ein Praktikum ins Ausland.

Mir war, als sei die ganze Jugend ein einziges Praktikum: Man müht sich ab, frisst Gras, wird schlecht bezahlt, an­dauernd mit dem falschen Namen angesprochen, und am Ende schreibt einem der Chef irgendwelche codierten ­Todesurteile ins Zeugnis wie »Er hat sich stets bemüht«.

Ja, ich habe mich stets bemüht. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich rolle den blöden Stein nicht zum tausendsten Mal den Hügel hinauf. Albert Camus, bei dem ich oft Trost suchte gegen die Vergeblichkeit, schrieb, wir müssten uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Also rang ich mir ein Lächeln ab, wenn ich alberne Dinge tat, für die ich mich seit jeher zu alt gefühlt habe. Heute weiß ich, dass Sisyphos ein Idiot ist, und ich war es auch.

Willkommen im Cluburlaub: Was war noch einmal so attraktiv am Rucksacktragen und Zugverpassen?

Was freue ich mich darauf, dass die Kakofonie bald gänzlich abgeklungen ist! Auf diese herrliche Ruhe. Ich bin schon jetzt nicht mehr rund um die Uhr erreichbar, ich halte nämlich Mittagsschlaf. Ich lasse mich nicht mehr von Fremden duzen, auf meinen Kaffee­becher bei Starbucks sollen sie gefälligst »Herr Dirk Gieselmann« schreiben. Ja, ich freue mich darüber, kauzig zu werden. Vielleicht beginne ich demnächst, Züge zu fotografieren und ihre Nummern in einem ledernen Büchlein zu notieren. Nicht weil mich Züge sonderlich interessieren, sondern weil ich ein Hobby haben möchte, das so langweilig ist, dass es nicht zum Trend wird, den dubiose Blogger ausrufen könnten. Ich wechsle beim Schwimmen vom Freistil in die Rückenlage und ziehe wie ein blinder Grindwal meine Bahnen, laut schnaubend und ohne jede Hast. Ich markiere mir die besten Sendungen mit einem Rotstift ­in der Programmzeitschrift und werfe mir nach dem ge­lungenen Fernsehabend noch schnell verschmitzt eine Schnapspraline in den Mund. Dann nicke ich über mei­nem Buch ein, und neben mir schnarcht schon meine Frau, mit der ich alt und immer ­älter werden will.

Bitte verstehen Sie mich richtig: Es geht mir bei all dem nicht nur um mich selbst. Ich sehe mich auch als Bewahrer einer Kultur des Alterns, die im Untergehen begriffen ist. Das Monstrum Jugend hat längst auf das Leben jenseits der 40 übergegriffen, schon streckt es seine betörend schlanken Finger nach der 60 aus, bald nach der 80. Angeblich bilden die Krankenkassen Rücklagen für die Behandlung von Rentnern, die aussehen wie Olympioniken, deren Gelenke aber vom Extremyoga zerstört sind.

Deshalb stelle ich mich gern zur Verfügung. Als Papa, der seine Kinder mit dem Kombi aus der Disco abholt, statt sie dort mit eigenen Tanzeinlagen zu blamieren. Und später als Opa, der seinen Enkeln Geschichten erzählt, die mit »Als ich so alt war wie du« beginnen. Die Moral wird sein: Genießt eure Jugend, meine Lieben. Aber zieht sie nicht in die Länge.

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SCHUFA baut Zusammenarbeit mit der Postbank aus…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:05 am

SCHUFA baut Zusammenarbeit mit der Postbank aus

Die Postbank will zukünftig noch enger mit der SCHUFA zusammenarbeiten. SCHUFA-Terminals sollen in 30 weiteren Filialen der Bank aufgestellt werden. Zudem hat die Bank den SCHUFA-BonitätsCheck in die eigene Website integriert, um Kunden auch auf digitalen Wegen mit einer Bonitätsauskunft zu versorgen.

Die Deutsche Postbank AG erweitert ihre Zusammenarbeit mit der SCHUFA Holding AG: Das Angebot, die SCHUFA-Bonitätsauskunft in Postbank Filialen direkt zum Mitnehmen zu erhalten, wird ausgebaut und um eine neue digitale Bestellmöglichkeit des SCHUFA-BonitätsCheck ergänzt. Damit will die Postbank ihre Strategie „Digital und persönlich“ in Zusammenarbeit mit der SCHUFA vorantreiben.

30 neue Filialterminals

Derzeit werden 30 weitere Postbank Filialen mit einem SCHUFA-Terminal ausgestattet. Kunden können dann bundesweit an Terminals in insgesamt 130 Filialen ihre persönliche SCHUFA-Bonitätsauskunft direkt bestellen und ausdrucken. 2015 startete die Postbank diesen Service in 100 Filialen.

SCHUFA-BonitätsCheck

Wer keine Postbank Filiale aufsuchen kann oder möchte, um seine Auskunft zu erhalten, kann diese ab sofort zudem online bei der Postbank bestellen. Als erste Bank in Deutschland vermittelt die Postbank den SCHUFA-BonitätsCheck über ihr Online-Angebot. Auf diesem Weg können alle Personen mit Meldeadresse in Deutschland in nur wenigen Minuten von zuhause aus oder unterwegs per Smartphone mit dem SCHUFA-BonitätsCheck ihre persönliche SCHUFA-Auskunft zum Weitergeben an Dritte beauftragen und herunterladen. Das funktioniert entweder über www.postbank.de/schufa oder künftig innerhalb des Postbank Online-Bankings.

Allgemein anerkannter Nachweis

Die SCHUFA-Bonitätsauskunft und der SCHUFA-BonitätsCheck sind als Ausweis der finanziellen Zuverlässigkeit allgemein anerkannt. Sie sollen dadurch Vertrauen zwischen Geschäftspartnern schaffen – zum Beispiel zwischen Mieter und Vermieter: „Ein Mietinteressent weist mit der original SCHUFA-Bonitätsauskunft oder dem SCHUFA-BonitätsCheck seine finanzielle Zuverlässigkeit gegenüber einem Vermieter nach. Aufgrund der starken Nachfrage nach der original SCHUFA-Auskunft bauen wir unser digitales und persönliches Angebot deshalb weiter aus“, erläutert Stephan Hartkens, Abteilungsleiter Produkte Postalische Dienstleistungen bei der Postbank. Die SCHUFA-Bonitätsauskunft und der SCHUFA-BonitätsCheck kosten jeweils 29,95 Euro. (mh)
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