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Sparkassen schaffen die kostenlose Bargeldversorgung ab…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 29, 2017 at 11:14 am

Vor 20 Jahren haben die Sparkassen ihren Kunden die gebührenfreie Geldversorgung über ihr großes Sparkassen-Netz ermöglicht. Doch jetzt müssen Kunden wieder Gebühren zahlen, wenn Sie an ihr eigenes Geld kommen wollen.

In einer 60-seitigen, sicher nicht ganz billigen Hochglanzbroschüre, die an alle Haushalte per Post versandt wurde, feiert die Sparkasse Erding-Dorfen sich selbst. Gleich auf der zweiten Seite verweisen die Vorstände, Joachim Sommer, Ulrich Sengle und Mischa Schubert, auf einen Test der Tageszeitung „Die Welt“. Die hatte ihr die Gesamtnote „sehr gut“ gegeben. Für die Kundenberatung sowie die „günstigen Preise und Konditionen“. Da haben die Tester sicher versäumt, sich einmal das Preis-Leistungsverzeichnis näher anzusehen. Denn die Preise für die Girokonten, Überziehung usw. sind im Vergleich zu anderen Sparkassen höchstens mittelmäßig.

Und was noch schwerer wiegt: Wer sich als Kleinverdiener für das Kontenmodell „Giro Klassik“ entscheidet, für den ist es mit der uneingeschränkten kostenlosen Bargeldversorgung an Geldautomaten dieser Sparkasse im Norden von München genauso vorbei wie an den rund 27.000 anderen Geldautomaten der übrigen knapp 400 Sparkassen in Deutschland.

Wer sich am Schalter Geld auszahlen lässt, bekommt das nur zweimal im Monat kostenlos. Danach sind jedesmal 0,29 Euro zu zahlen. An den Geldautomaten sind vier Abhebungen frei. Dann wird der gleiche Betrag fällig.

Wir wollten von der Sparkasse u.a. wissen: „Treiben Sie durch solche Gebühren der Konkurrenz, insbesondere den Direktbanken, nicht die Kunden zu und beschleunigen damit das Sterben der Filialen vor Ort?“ Doch Vorstandssekretär, H. Dr. Stefan Fink, dem unsere Fragen mehrmals zugleitet wurden, antwortet nicht.

Überlegt, sein Konto bei der Sparkasse Erding-Dorfen zu kündigen: Oliver Pyttlik.
Daraufhin haben wir in Erding ein paar Kunden interviewt, was sie von der Preispolitik ihrer Sparkasse halten. Oliver Pyttlik, der auch das Kontomodell „Klassik“ hat, sagt stellvertretend für die anderen: „Mir war noch gar nicht klar, das da extra kassiert wird. Das ärgert mich. Da steht ein Gespräch mit der Kundenberaterin an. Notfalls kündige ich das Konto.“

Dieses regionale Institut ist aber beileibe kein Einzelfall! Wir haben in den letzten Wochen die Gebühren aller knapp 400 Sparkassen Deutschlands genau unter die Lupe genommen. 23 davon gehen wie die Erdinger vor. Sie gewähren ihren Kunden im Monat zwischen zwei und fünf kostenlosen Abhebungen am Geldautomaten. Danach muss gezahlt werden. Und noch einmal 20 Sparkassen sind noch kunden-unfreundlicher und kassieren gleich beim ersten Mal.

Dafür vier krasse Beispiele:

Die Sparkasse Wittgenstein gewährt ihren Kunden zwar einerseits fünf kostenlose Bargeldabhebungen am Automaten. Danach wird jedoch jedesmal 1,00 Euro fällig
Die Sparkasse Rottach-Inn erlaubt ihren Kunden nur zweimal im Monat den kostenlosen Service am Automaten. Danach kostet das Geldabheben immer 0,50 Euro
Sofort 0,50 Euro verlangen die Sparkassen in Grebenstein und Bad Sachsa.
Mehr als zehn Prozent aller deutschen Sparkassen kassieren also bereits, wenn ihre Kunden über den Automaten an ihr Geld wollen. Die Zahl der roten Geldhäuser jedoch, die immer dann Gebühren abgreifen, wenn der Kunde am Schalter an sein Geld will, ist noch deutlich höher.

Ist das erst ein Anfang? Werden die anderen nachziehen? „Das ist zu befürchten“, meint Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Deshalb sei es wichtig, dass dieses Verhalten nicht kritiklos hingenommen wird. Und ihr Kollege aus Baden-Württemberg, Niels Nauhauser, meint lakonisch: „Die Banken scheinen immer kreativer zu werden, um Preiserhöhungen mit Verweis auf die angeblich politisch gewollte Niedrigzinsphase durchsetzen zu können.“

Werben mit einer Hochglanzbroschüre für ihr Geldhaus: Die Vorstände der Sparkasse Erding-Dorfen Joachim Sommer, Ulrich Sengle, Mischa Schubert (v.l.)
Wir haben nicht nur mit Verbraucherschützern, betroffenen Kunden und dem Bundesministerium in Berlin gesprochen. Wir haben neben der Erdinger Sparkasse noch neun andere kontaktiert. Eine wichtige Frage war: „Zeigen Ihre Geldautomaten bei Bargeldabhebungen Ihrer Kunden diese neue Gebühr eigentlich an?“ Damit diese gewarnt sind, wie dies seit einigen Jahren bei Geldabhebungen mit der EC-Karte bei fremden Kreditinstituten in Deutschland Pflicht ist. Doch auch diese neun antworteten nicht, obwohl sie als öffentlich rechtliche Institute dazu gesetzlich verpflichtet sind. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt …

Wir wollen Ihnen die Namen dieser Sparkassen natürlich nicht vorenthalten:

Sparkasse Wittgenstein
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Sparkasse Rottal-Inn
Sparkasse Vest-Recklinghausen
Stadtsparkasse Grebenstein
Stadtsparkasse Bad Sachsa
Sparkasse Rastatt-Gernsbach
Sparkasse Aurich-Norden
Sparkasse Vorpommern.
Verbraucherschützerin Heyer meint, dass hier „die Politik gefordert“ sei. Und was sagt das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz in Berlin zu diesen Gebühren, die nach 20 Jahren nun fröhlich Wiederauferstehung feiern? „Es obliegt selbstverständlich jedem Kunden und jeder Kundin nach einer Erhöhung von Entgelten selbst zu entscheiden, ob der Wechsel zu einer anderen Bank für sinnvoll erachtet wird“, so deren Pressesprecherin Josephine Steffen. Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

So vermeiden Sie die Gebühren für Abhebungen an den Geldautomaten

Prüfen Sie, ob es bei Ihrer Bank oder Sparkasse ein anderes Konto-Modell gibt, bei dem diese Gebühren nicht anfallen. Dafür müssen Sie aber einen höheren Monatspreis in Kauf nehmen. Die Sparkasse Erding hat zwei Konto-Alternativen zum Preis von 6,90 und 9,90 im Monat.
Wollen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse unbedingt bleiben, legen Sie sich die kostenlose 1-Plus Visa Card der Santander Consumer Bank zu. Mit der können Sie weltweit, also nicht nur in Deutschland, gebührenfrei an allen Automaten mit Visa-Zeichen Geld abheben.
Wenn Sie ohnehin schon Online-Banking machen oder das planen, sollten Sie überprüfen, ob es nicht Sinn macht, zu einem der drei Top-Anbieter in unserem Vergleich zu wechseln. Diese Internet-Banken führen für Sie den Konto-Umzug durch, so dass Sie keine Arbeit damit haben.
Quelle: https://www.biallo.de/girokonto/news/sparkassen-schaffen-die-kostenlose-bargeldversorgung-ab/


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Die Mini-GmbH – Ein Startup gründen für 1 Euro?………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 29, 2017 at 11:07 am

Ein Unternehmen gründen mit einem Stammkapital von einem Euro, klingt eigentlich wie ein Traum. Aber was steckt wirklich dahinter? Wir haben uns für euch mit diesem Thema auseinandergesetzt und wollen euch zeigen, was bei der Gründung einer Mini-GmbH beachtet werden sollte und welche Vorteile sie generell bietet.

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – auch UG, Mini-GmbH oder Ein-Euro-GmbH genannt – ist eine besondere Form der Kapitalgesellschaft und stellt im Grunde genommen die kleine Schwester der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) dar. Sie fällt in die Rubrik der Einzelunternehmen und beschränkt die Haftung auf das Vermögen der Gesellschaft, welches zum Gründungszeitpunkt mindestens einen Euro (“Ein-Euro-GmbH”) betragen muss. Durch diese Haftungsbeschränkung zählt die UG somit ebenfalls zu den Kapitalgesellschaften.

Was bedeutet das nun konkret?

Eine Mini-GmbH stellt den perfekten Einstieg in die Welt der Kapitalgesellschaften dar. Zum einen, da sie zum Gründungszeitpunkt kein hohes Start- bzw. Stammkapital erfordert und außerdem recht einfach zu gründen ist. Des Weiteren ist sie sehr universell einsetzbar, entweder als erste rechtliche Form für das zukünftige Startup oder als Holding für Beteiligungen.

Im Gegenzug dafür, dass das Stammkapital quasi beliebig hoch ausfallen darf, verlangt das Finanzamt allerdings eine jährliche Rücklage von mindestens 25 % des Jahresüberschusses. Sobald diese Rücklagen zusammen mit dem ursprünglichen Startkapital 25.000 € erreicht haben, besteht die Möglichkeit für die Gesellschafter, einen Kapitalerhöhungsbeschluss zu fassen. Mögliche Folgen davon sind nun, dass die Gesellschafter zum einen auf die Ansammlung der Rücklage verzichten und damit frei über den Jahresüberschuss verfügen können, zum anderen können sie ihre Firmierung zu einer “GmbH” ändern. Als bedeutendster Vorteil ist hier sicherlich die Tatsache zu nennen, dass man als GmbH womöglich bessere Chancen hat Kredite bewilligt zu bekommen, da mehr Kapital vorhanden ist, womit man kreditwürdiger erscheint.

Unternehmergesellschaft UG Ein Euro GmbH Gründung Startup

Was brauche ich nun, um eine UG zu gründen?

Neben den elementaren Dingen wie z.B. Geschäftsgegenstand, Name und Sitz der Gesellschaft und einem ausgeklügelten Businessplan braucht man eigentlich nicht allzu viel.

Wenn bei der Gründung nicht mehr als drei Gesellschafter und ein Geschäftsführer involviert sind bietet es sich besonders an, das Musterprotokoll (teilweise auch Gründungsprotokoll genannt) zu benutzen. Neben dem Gesellschaftsvertrag (regelt die Rechte und Pflichten der Gesellschafter) beinhaltet dieses außerdem die Gesellschafterliste (führt auf, welche Anteile welcher Gesellschafter besitzt) und die Bestellung des Geschäftsführers und fasst all diese Punkte unkompliziert zusammen. Neben der einfachen und schnellen Handhabe, hat das Musterprotokoll den Vorteil die kostengünstigste Alternative zu sein, da in etwa 50 % der normalen Notarkosten eingespart werden können.

Wie bei einer GmbH muss auch die UG zunächst notariell beglaubigt werden. Hier nimmt man am besten direkt den Gesellschaftsvertrag, einen gültigen Ausweis/Pass und einen Nachweis über das Eigenkapital mit, welchen man erhält, nachdem man ein Geschäftskonto eröffnet und das Stammkapital eingezahlt hat. Warum es sich direkt zu Anfang lohnt, Privat- von Geschäftskonto zu trennen, erklären wir euch übrigens hier.

UG Haftungsbeschränkt Gründung Startup Gründen GmbH

Nachdem der Gesellschaftsvertrag vom Notar beglaubigt wurde, schickt dieser das amtliche Dokument nun zum Handelsregister, wo die UG mit Nennung der Geschäftsführer, Höhe des Eigenkapitals und des Geschäftssitzes (diese Informationen sollten ebenfalls vorliegen) eingetragen wird. Achtung: erst nach diesem Schritt ist die UG offiziell haftungsbeschränkt und darf als UG (haftungsbeschränkt) angesehen werden.

Nun heißt es warten, bis das zuständige Finanz- bzw. Gewerbeamt sich per Post bei euch meldet. Nachdem ihr nun alle Formulare bei den entsprechenden Behörden eingereicht und ihr eure Steuernummer erhalten habt, kann es eigentlich auch schon losgehen!

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Wählt man die kostengünstige Alternative mit dem Musterprotokoll sind die Kosten für die Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) bis zu einem Stammkapital von 5000 Euro dieselben. Bei lediglich einem Gesellschafter muss man mit Notar- und Gerichtskosten (=Handelsregisteranmeldung) von jeweils ca. 150 Euro ausgehen, also insgesamt 300 Euro. Gründet man mit mehreren Gesellschaftern sind die Notarkosten um etwa 50 Euro höher, was Gesamtkosten von ca. 350 Euro zur Folge hat.
Betrachtet man diese Kosten fällt direkt auf, dass es wenig Sinn macht, mit einem Stammkapital von einem Euro zu planen da man sonst Gefahr geht, durch die Gründungskosten direkt in eine Insolvenz zu schlittern. Inklusive einem kleinen Puffer solltet ihr mit mindestens 600-1000 Euro planen, um allen möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen.


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Welt: »200 Billionen Schulden!«………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 28, 2017 at 8:34 am

Eine Schuldenlast von 200 Biollionen Dollar lastet auf dem Globus. Das zeigt eine McKinsey-Studie. Besonders beängstigend ist der Anstieg der Schulden im letzten Jahrzehnt. Experten geben sich fassunglos. Für Geldsystemkenner ist diese Entwicklung jedoch wenig überraschend.

„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könnte endlos weitergehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“ (Kenneth Boulding, Economist)

Dass Geldvermögen und damit auch Schulden einem exponentiellen Wachstum unterliegen, ist für Kenner des Geldsystems nichts neues. Denn bekanntlich ist ja Geld = Schuld.

Jeder kannn dies an Sparplänen nachvollziehen. Das ist die „positive“ Seite des Zinseszinseffekts. Die Kehrseite: Da Geld = Schuld müssen sich entsprechend auch die Schulden vermehren.

Das scheinen die Experten viele so gennante Experten offenbar noch nicht begriffen zu haben. Sie wundern sich nur darüber, dass die Schulden so stark wachsen. Vielleicht brauchen die Damen und Herren in diesem Bereich etwas Nachhilfe.

Schulden müssen in unserem System bekanntlich immer wachsen, weil sonst alles zusammenbricht. Problem ist dabei, dass durch Zinseszinseffekte ein exponentielles Wachstum entsteht, was das System am Ende kollabieren lässt. In dieser Spätphase des Systems befinden wir uns offenbar gerade.

Es kann in diesem System kein Schuldenabbau geben!

Aber das begreifen natürlich auch weder McKinsey noch SPIEGEL Online, wo eine Studie veröffentlicht wurde.

Bereits in den ersten beiden Sätzen ihrer mehr als 120 Seiten starken Studie bringen die Experten des McKinsey Global Institute (MGI) die Misere auf den Punkt: „Nach der Finanzkrise von 2008 sowie der längsten und tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg war erwartet worden, dass die Volkswirtschaften der Welt ihre Schulden abbauen würden. Es ist nicht passiert.“

Wie rapide die Entwicklung in den vergangenen Jahren verlaufen ist, wird an der Summe aller Schulden dieser Welt deutlich: Im Jahr 2000 addierten sie sich zu 87 Billionen Dollar, 2007 betrugen sie bereits 142 Billionen Dollar – um bis zum zweiten Quartal 2016 auf nun über 200 Billionen Dollar empor zu schnellen.

Betrugen im Jahr 2007 die Schulden noch 269 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, ist das Verhältnis nun auf 286 Prozent gestiegen. So die internationalen Experten des Forschungszweigs von McKinsey in ihrem Report.

Wir sind gespannt, wie die Entwicklung weiter geht. Eines steht derweil jetzt schon fest: Die Schulden werden weiter steigen, denn nur so kommt neues Geld in die Welt – so lange, bis nichts mehr geht.

Alle „Sparbemühungen“ seitens Politiker sind Lippenbekenntnisse, da das Geldsystem mit den fälligen Zinszahlungen eigene Zwangsmechanismen schafft, welche sich immer mehr vom Machbaren entfernen. Kein Wirtschaftswachstum der Welt wird den Zinseszinseffekt einholen.

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Bundesregierung will Kontrolle von Immobilienkrediten entschärfen…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 28, 2017 at 7:53 am

27. März 2017

Bundesregierung will Kontrolle von Immobilienkrediten entschärfen

Nächste Runde im Streit um die gesetzlichen Richtlinien für die Vergabe von Immobilienkrediten: Die Bundesregierung will mit einer Gesetzesentschärfung dafür sorgen, dass deutsche Hausbauer auch zukünftig ein Darlehen für die eigenen vier Wände bekommen.

Fachpolitiker der Bundesregierung haben sich auf neue Regeln zur Kontrolle von Immobilienkrediten geeinigt. Das neue Gesetz soll dank niedrigerer Auflagen und mehr Ausnahmen weniger streng ausfallen als bisher. CDU/CSU und SPD wollen den Kompromiss in dieser Woche im Finanzausschuss und anschließend im Bundestag verabschieden. Ziel des Gesetzes ist es, einer Immobilienblase vorbeugen.

Ausnahmeregelungen

In der neuen Version werden die Kontrollinstrumente der Finanzaufsicht BaFin von vier auf zwei reduziert. Neben einer Obergrenze für die Verschuldung ist künftig nur noch ein Zeitraum vorgegeben, innerhalb dessen die Kreditnehmer das Darlehen zurückführen müssen. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf Ausnahmeregelungen für Kredite mit niedrigem Volumen vor. Darlehen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro sollen etwa gar nicht unter die Aufsicht fallen. Bei einem Beleihungswert von unter 80% gilt das auch für Darlehen bis 200.000 Euro, wenn der Beleihungswert unter 60% liegt sogar bis 400.000 Euro. (mh)

Desweiteren sollte man dabei überdenken, das die Banken aufgrund des eigens erzeugten Giralgeld (Buchgeld) , zukünftig auch keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Tilgung bzw. Umschuldung rechtfertigt. Laut Urteil  des Verwaltungsgerichts „Wo kein Verlust entstehen kann, wenn Buchgeld (Giralgeld) erst zum Zeitpunkt der Darlehensvergabe entstanden ist.“ Ebenso stellt sich die Frage, wie Zinsen für ein Darlehen zulässig sind, was von den Banken selbst erzeugt wurde. Eine Verzinsung ist nur dann zulässig, wenn es sich tatsächlich um eine Vergabe eines Darlehens aus vorhandenem Bargeld handelt. Der Dreh und Angelpunkt ist das Giralgeld, was faktisch nur auf dem Papier besteht, deshalb kann eine Hypothekenfinanzierung (laut Darlehensbedingungen) niemals in Bar ausbezahlt werden, da es bis zum Zeitpunkt der Beantragung nicht bestanden hat. Daraus resultiert auch die Schlussfolgerung, worauf begründet sich eine Zwangsversteigerungsmaßnahme der Banken von Immobilien. Wenn Darlehen selbst erzeugt werden, kann auch kein finanzieller Schaden der Banken entstehen bzw. die Immobilie versteigert werden. Diese künstliche Gelderzeugung ist nicht aus dem Bargeldbestand der Finanzinstitute zurück zuführen. ( § 869 ZPO ZVG seit 1945 verboten). Damit unterliegen ZVG`s dem Bereicherungsgesetz, wonach sich Banken im Sinne des Straftatbestands regresspflichtig machen, leider wissen die wenigsten Kunden darüber bescheid.

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Immobilienpreise hängen Einkommen immer stärker ab…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 23, 2017 at 10:57 am

Immobilien sind vor allem angesichts der schlechten Anlagealternativen stark in den Fokus der Deutschen gerückt. Das hat laut der einer aktuellen Postbank-Studie drastische Folgen. Demnach hängen die Immobilienpreise die Einkommen immer stärker ab. Zudem stellen die Experten mittlerweile ein deutliches Preisgefälle zwischen den Regionen fest.

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In den deutschen Metropolen haben die Wohnungspreise in den vergangenen Jahren ausnahmslos stärker zugelegt als die Einkommen. Das zeigt die Postbank Studie Wohnatlas 2017, die die Immobilienmärkte bundesweit unter die Lupe genommen hat. Besonders drastisch ist die Situation mittlerweile in München. In Deutschlands teuerster Stadt müssen Interessenten für eine Wohnung mit 100 m2 etwa 21 durchschnittliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen auf den Tisch legen. Die Kaufpreise in der bayerischen Landeshauptstadt steigen zudem trotz des hohen Niveaus schneller als die Einkommen.

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Immobilienmärkte mit starken Wachstumsraten
Seit 2012 haben die Immobilienpreise aber nicht nur in München, sondern in vielen deutschen Orten die Einkommensentwicklung hinter sich gelassen. In keiner Großstadt ist dieser Effekt so stark zu beobachten wie in Stuttgart: Während die verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen dort zwischen 2012 und 2016 inflationsbereinigt um 2,5% gestiegen sind, schnellten die Kaufpreise um rund 53% in die Höhe. Den zweitstärksten Anstieg bei den Preisen verzeichnet die Region Hannover: Immobilien verteuerten sich hier um knapp 44%, während die Menschen im Schnitt um rund 12% besser verdienten. Auf Platz drei beim Kaufpreisanstieg liegt Köln mit rund 40, bei einem Lohnplus von ebenfalls nur 12%.

Zinsen als Preistreiber
Die Postbank sieht einen der Hauptgründe für die wachsende Kluft zwischen Einkommensentwicklung und Immobilienpreisen in den niedrigen Zinsen. „Die Situation auf den Immobilienmärkten ist der anhaltenden Niedrigzinsphase geschuldet“, erläutert Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank das Kernproblem. Festverzinsliche Geldanlagen seien vielfach unattraktiv geworden, weshalb Anleger vermehrt Betongold für sich entdecken. Zudem erleichtern niedrige Zinsen die Immobilienfinanzierung. Das Ende der Fahnenstange scheint daher noch nicht erreicht. „Wohneigentum bleibt in der anhaltenden Niedrigzinsphase in vielen Großstädten und ihrem Umland ein lohnenswertes Investment mit guten Chancen auf Wertsteigerung“, betont Bargel.

Massive regionale Unterschiede
Die regionalen Preisunterschiede für private Wohnimmobilien in Deutschland sind allerdings enorm. Teuerstes Pflaster Spitzenreiter ist der Landkreis Nordfriesland. Dort müssen im Schnitt mehr als 23 regionale Pro-Kopf-Jahreseinkommen für 100 m2 Wohnfläche bezahlt werden, weil exklusive Ferienwohnungen, besonders auf Sylt, die Preise nach oben treiben. Auch in Freiburg (18,1), Miesbach (17,6), Hamburg (15,9) und Berlin (15,8) sind die Preise in Relation zu den Einkommen sehr hoch. Die günstigsten Immobilien stehen im Landkreis Osterode am Harz. Dort genügen 2,8 regionale Jahreseinkommen für den Kauf einer Wohnung mit 100 m2. Im Vogtlandkreis (3,1), in Wunsiedel im Fichtelgebirge (3,3) und im Kyffhäuserkreis (3,3) sind die Preise ähnlich niedrig. (mh)

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Tipps für den Verkauf-einer-vermieteten-Wohnung……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 23, 2017 at 9:52 am

Entscheidet sich ein Immobilienbesitzer dazu, eine vermietete Wohnung zu verkaufen, dann ist eine gute Vorbereitung des Verkaufsprozesses sinnvoll. Die Experten der Efferz & Hoppen Immobilien GmbH haben nun einige Tipps zur Vermarktung für Anlageobjekte zusammengestellt.  

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Generell sollte man sich bei einem Immobilienverkauf zunächst über die Zielgruppe klar werden. Für den Verkauf einer vermieteten Wohnung sind zwei Zielgruppen denkbar. Das sind Personen, die irgendwann selbst die Wohnung beziehen möchten oder eben Kapitalanleger.

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Als Kapitalanlage verkaufen
Die Praxis zeigt allerdings, dass die aufwändige Vorgehensweise bei Kündigungen wegen Eigenbedarf und der nicht exakt bestimmbare Einzugszeitpunkt potentielle Selbstnutzer eher abschreckt. Am besten kann man daher eine vermietete Wohnung als Kapitalanlage verkaufen, so der Experte aus langjähriger Erfahrung. Denn während der Haltedauer oder aber spätestens beim Verkauf der Wohnung wird die Eigenkapitalrendite sehr interessant für den neuen Besitzer. Die Eigenkapitalrendite berücksichtigt alle Einnahmen, Ausgaben und die Finanzierung. Ein etwaiger Wertzuwachs ist dabei noch nicht kalkuliert.

Wert ermitteln
Um den Verkaufspreis für eine Immobilie festzulegen, ist es wichtig, den Wert zu kennen. Bei einer vermieteten Wohnung ist dies eine komplizierte Angelegenheit. Denn sowohl eine Renditekalkulation aus Sicht des potenziellen Käufers als auch die Analyse vergleichbarer Wohnungen sind dazu erforderlich. Außerdem ist die Wohnfläche relevant, weshalb der Quadratmeterpreis Berücksichtigung finden sollte.

Spezielle Vermarktung
Auch die Vermarktung einer vermieteten Wohnung unterscheidet sich von der einer freien Immobilie. In Online-Vermarktungsportalen gibt es beispielsweise eine eigene Rubrik für Anlageobjekte. Vermietete Wohnungen werden eher auf dem Papier verkauft. Ein Besichtigungstermin wird in der Regel erst durchgeführt, wenn die Renditekalkulation ein ernsthaftes Kaufinteresse erweckt hat und die Wohnung mit all ihren Eigenschaften und Besonderheiten ausführlich durchgesprochen wurde. Es gibt sogar Kapitalanleger, die eine Wohnung kaufen, ohne diese zu besichtigen, wenn die Beratung entsprechend kompetent und informativ verlaufen ist.

Objekt- und Marktanalyse
Erfahrene und marktkundige Experten nehmen für den Verkauf von Anlageobjekten eine detaillierte Objekt- und Marktanalyse vor, ermitteln den Wert sowie die Rendite und beraten ihre Kunden zum Verkaufspreis. So bereiten sie gemeinsam mit dem Verkäufer den Verkaufsprozess optimal vor und entwickeln im Anschluss eine individuelle Vermarktungsstrategie. (sw)

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Was ist eigentlich Schuldgeld?…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 21, 2017 at 1:07 pm

Ich möchte heute eines der Geheimnisse lüften, das uns von Politik und Banken seit Jahrhunderten der Bevölkerung vorenthalten wird – die Funktionsweise des Schuldgeldes.

In den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern an den Hochschulen, ebenso wie in der Tagespolitik und in den Medien wird Geld immer so beschrieben, als sei es einfach vorhanden: Eine knappe, wertvolle Ware, die man sich zwar leihen kann, von Investoren oder Banken, wofür dann aber Zinsen als Leihgebühr gezahlt werden müssen. Mit Geld sollte man außerdem sparsam umgehen, man sollte danach trachten, »in der Zeit zu sparen«, um »in der Not« eine ausreichende Menge davon zur Verfügung zu haben. Einen Teil davon sollte man auch als private Altersvorsorge beizeiten zurücklegen, da ja die öffentlichen Haushalte mit den steigenden Pensionsansprüchen einer im Durchschnitt immer älter werdenden Bevölkerung hoffnungslos überfordert wären.

Alle diese Weisheiten sind Ihnen sicherlich bekannt. Ich will Ihnen nun aber zeigen, dass praktisch alle diese Regeln völlig falsch, teilweise unmöglich und einige davon geradewegs absurd sind. Der Grund dafür liegt darin, dass ein knappes, wertvolles Ding namens »Geld« überhaupt nicht existiert. Es existieren keine abzählbaren Goldstücke von genormter Größe und einheitlichem Gewicht, die wir im Wirtschaftsleben weiterreichen könnten. Die bunten Zettel – Banknoten –, sind auch keine Depotscheine für Goldstücke mehr. Die lustigen kleinen Metallscheiben, die wir mitunter in Einkaufswägelchen oder Automaten pressen, besitzen so gut wie keinen nennenswerten Metallwert. Ein knappes, wertvolles Ding, das »Geld« genannt werden könnte, existiert daher überhaupt nicht in den heutigen westlichen Industriestaaten.

Die Zahlen auf den farbigen Zetteln und den Anzeigen der Computer und Geldautomaten sind in Wahrheit auch vollkommen bedeutungslos, weil keine Dinge existieren, die sie abzählen könnten: Was genau ist eigentlich ein Euro? Was ist ein US-Dollar? Was ist ein britisches Pfund oder ein japanischer Yen? Das Metermaß war früher auf einen Stab aus einer bestimmten Metallegierung, bezogen, die sich bei Hitze oder Kälte möglichst wenig ausdehnte bzw. verkürzte. Seit einigen Jahren hat man das so genannte Urmeter, also die Originalvorlage für das Metermaß, als das Vielfache der Wellenlänge eines bläulichen Anteils des Lichtspektrums definiert, denn diese Definition ist noch weit weniger temperaturempfindlich. Eine vergleichbare wissenschaftliche Definition für eine Grundeinheit existiert aber nicht für unsere Währungen. Bei goldgedeckten Währungen wäre das eine bestimmte Menge – also eine Gewichtseinheit wie beispielsweise eine Feinunze – an Gold.

Staatsanleihen, die heute offiziell die Währungen decken, sind aber selbst wieder bloß Schuldscheine, daher wird Papier von Papier gedeckt bzw. ist eine werthaltige Deckung überhaupt nicht mehr vorhanden.

Überlegen wir kurz wie die Kreditvergabe, d.h. die Gelderzeugung, im Schuldgeldsystem funktioniert. Eine Geschäftsbank vergibt einen Kredit an einen Kunden, z.B. einen Privatmann, der ein Häuschen kaufen möchte. Dieses Geld erzeugt die Bank einfach durch Eingabe einiger Zahlen in ihr Computersystem. Vom Kreditnehmer verlangt sie die Rückzahlung des Kredits sowie die Zahlung von Zinsen. Da es sich zumeist um eine hohe Summe handelt, gewährt sie eine besonders lange Kreditlaufzeit z.B. 25 Jahre. Als Sicherheit wird die Bank ins Grundbuch eingetragen, d.h. bei Ausfall der Kreditrückzahlung kann die Bank Eigentumsansprüche am Haus geltend machen und der Kreditnehmer wird enteignet. Die Bank kann das Haus dann sofort an den Höchstbietenden verkaufen, d.h. versteigern.

Was hier auffällt, ist der Umstand, dass die Bank bei diesem Geschäft, da sie Geld selbst erzeugt, das vorher nicht existiert hat, in Wahrheit überhaupt kein Risiko trägt.

Wie kann denn das vielbeklagte Kreditrisiko der Banken überhaupt existieren, wenn diese bei der Kreditvergabe Geld überhaupt nicht verleihen, sondern einfach »aus dem Nichts« erzeugen? Wenn der Kreditnehmer aber Tilgungen und Zinsen nicht bezahlen kann, dann geht das Eigentum an der Sicherheit – also sein Häuschen – auf die Bank über.

Wird der Kreditnehmer seinen Kredit inklusive der Zinsen in Zukunft zurückzahlen können? Diese Frage kann in Wahrheit kein Mensch beantworten. Er wird es aber nicht leicht haben, denn je länger die Laufzeit seines Kredits, desto mehr wird er unter den Zinsen schmachten. Davon abgesehen wird er sich mit allen anderen Wirtschaftstreibenden um die Zinsen streiten müssen. Er wird entweder anderen Menschen den Zinsbetrag im Wettbewerb aus deren Kreditkapital abjagen müssen oder aber für die Bezahlung der Zinsen selbst wieder eine verzinste Schuld aufnehmen müssen.

Um dies besser verstehen zu können hilft folgendes Gedankenexperiment: Auf einer Insel wohnen zehn glückliche Menschen, die dort zufrieden arbeitsteilig und kooperativ – also ohne Wettbewerb – wirtschaften. Eines Tages landet dort ein Banker, der in einem Sack 100 Goldstücke mit sich führt. Er sieht, dass die Menschen auf der Insel gelegentlich Waren und Dienstleistungen miteinander tauschen und erklärt ihnen, wie hoffnungslos rückständig sie wären und schlägt ihnen schließlich Folgendes vor: Er leiht jedem von ihnen 10 Goldstücke für die Dauer eines Jahres, zu einem Zinssatz von 10%. Nach einem Jahr sollen sie den Kredit und die Zinsen an ihn zurückzahlen, in der Zeit bis dahin können sie seine Goldstücke als Geld verwenden. Es müsste eigentlich sofort auffallen, dass der Banker nach einem Jahr von den Einwohnern der Insel 110 Goldstücke (100 + 10%) verlangen wird, obwohl er ihnen nur 100 zur Verfügung gestellt hat. Da niemand außer ihm über Goldstücke verfügt, er also das Monopol auf die Geldschöpfung besitzt, können die Menschen die für die Zinsen erforderlichen Währungseinheiten auch sonst nirgendwo beschaffen.

Wie können die Menschen nun aber dennoch ihre Verträge mit dem Geldverleiher erfüllen?

Dafür gibt es nur zwei Lösungen:

Entweder einer von ihnen muss seine 10 Goldstücke an die anderen neun Mitbewohner verlieren, d.h. insolvent werden, damit diese ihre Tilgungen und Zinsen bezahlen können, oder die Menschen müssen zur Bezahlung ihrer Zinsen abermals einen Kredit beim Geldverleiher aufnehmen und geraten so immer mehr in die Abhängigkeit von diesem.

Die erste Variante, der Konkurs eines bzw. einiger Wirtschaftsteilnehmer (damit die anderen ihre Zinsen begleichen können), besitzt in der freien Marktwirtschaft einen speziellen Namen: »Gesunder Wettbewerb«. Tatsächlich existiert Konkurrenz in unserem Wirtschaftssystem ausschließlich deshalb, weil die Banken Schuldgeld, also ungedecktes Geld, welches immer nur zugleich mit einer Schuld erzeugt wird, gegen Zinsen verleihen. Alle angeblich segensreichen Eigenschaften dieses Wettbewerbs, wie Innovationen, wachsende Qualität, Motivation für die Unternehmer etc., existieren in kooperativen Wirtschaftsformen in mindestens ebenso großem Ausmaß. Darüber hinaus versucht jedoch in der Kooperation niemand, seinen Geschäftspartner in die Irre zu leiten oder auf andere Art zu übervorteilen. Auch Kunden werden in der Kooperationswirtschaft nicht getäuscht und Mitarbeiter nicht ausgebeutet.

Ist es überhaupt rechtlich zulässig, dass Banken Schuldgeld gegen Zinsen und Sicherheiten verleihen?

Wenn einerseits das Geld im Kredit nicht verliehen, sondern ohne Gegenwert einfach durch eine Buchung bzw. einen Eintrag im Computersystem erzeugt wird, andererseits aber die Banken immer nur die Kreditsumme erzeugen und niemals das Geld für die Zinsen, um die sich alle Bankkunden seit Jahrhunderten im Wirtschaftskreislauf streiten, und bei Ausfall der Kreditzahlungen die Banken auf die dinglichen Sicherheiten zurückgreifen, dann handelt es sich bei dieser Form der Kreditvergabe tatsächlich um ein Enteignungssystem, in dem die Finanzwirtschaft sich still und heimlich die gesamte Realwirtschaft einverleibt, d.h. diese kannibalisiert.

Aus diesem Grunde weigerte sich daher im Jahr 1969 in Minnesota (USA) ein Kreditnehmer namens Jerome Daly schlicht und einfach seinen Hypothekenkredit in Höhe von 14.000 Dollar zurückzuzahlen. Er argumentierte dabei, die Bank habe ihm ja überhaupt kein Geld geliehen, da er Geldbetrag vor der Kreditvergabe noch überhaupt nicht existiert habe. Wenn die Bank aber das Geld im Moment der Kreditvergabe »aus Luft« bzw. bloß durch eine Buchung erzeugt – wieso solle man dann annehmen, dass dieses »neu erfundene« Geld dann im Eigentum der Bank stünde? Diese Argumentation war für den Richter völlig unverständlich, da er fest an das Märchen glaubte, Banken verleihen nur das Geld ihrer Sparer. Daher rief er den Vorstand der First National Bank of Montgomery, in den Zeugenstand. Dieser jedoch bestätigte dort die Aussage des Kreditnehmers: Das Geld existiert nicht vor der Kreditvergabe, sondern wird in der Kreditvergabe selbst, ohne irgendeinen konkreten Gegenwert durch eine einfache Buchung erzeugt. Daraufhin gewann Jerome Daly den Prozess und musste den Kredit auch nicht zurückzahlen.

Diese Vorgangsweise ist übrigens weder in den USA noch irgendwo sonst auf der Welt gesetzlich gedeckt – tatsächlich wird sie global vor der Bevölkerung unterschlagen und selbst die meisten Bankmitarbeiter und Politiker haben keine Ahnung, wie die Geldschöpfung der Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe in Wirklichkeit funktioniert. Wieso sollten nun aber Menschen oder auch Kommunen oder öffentliche Einrichtungen sparsam mit Geld umgehen, wenn dieses bei Bedarf einfach von Banken in ihren Büchern ohne Gegenwert erzeugt wird?

Und was sollte die von Sparpaketen, die – und das ist ein besonderer Hohn – letztlich nur aus Gründen der Bankenrettung notwendig wurden, geplagte Bevölkerung den Politikern und ihren mit Zinseszinsformeln drohenden Mathematikern, die offenbar nicht wissen oder nicht erfahren dürfen, wie Schuldgeld funktioniert, entgegen rufen, wenn diese behaupten: »Wenn kein Geld vorhanden ist, kann man auch keines verteilen!«?

Die kollektive Antwort kann nur lauten: »Banken haben auch kein Geld, vergeben ihre Kredite aber dennoch – indem sie dabei einfach »Geld aus dem Nichts« erzeugen. »Geld aus dem Nichts« zu erzeugen darf aber kein Monopol für gewinnorientierter Privatbanken sein, die Geld immer nur als Schuld erzeugen und damit alle ca. achtzig Jahre den Systemzusammenbruch verursachen. Dies wäre Aufgabe der gesamten Demokratie. Wahre Demokratie beginnt mit einem demokratischen Geldsystem!«

Der zentrale Fehler im heutigen System ist natürlich das Schuldgeld. Geld könnte ebenso gut ohne Schuld und ohne Zinsen »aus dem Nichts« erzeugt werden. Ein solches zinsloses Geldsystem, in dem Geld nicht als Schuld, sondern nur gegen eine konkrete Leistung erzeugt wird, würde es ermöglichen, dass die Wirtschaftsteilnehmer kooperieren, anstatt immer nur um die von den Banken nicht erzeugten Zinsen zu kämpfen. Der Konkurrenzkampf um die Bankzinsen ist also in Wahrheit die Ursache dafür, dass unser Wirtschaftssystem ein Kampf aller gegen alle geworden ist. Vom Bluff zur Täuschung bis zum offenen Betrug findet dabei täglich der gleitende Übergang im Wirtschaftsleben statt. Wenn alle anderen Wirtschaftstreibenden als Konkurrenten und damit letztlich als Feinde betrachtet werden, kann der eigene Vorteil auch nur zu Lasten der anderen erzielt werden. Die vorsätzliche Täuschung wird in der Finanzwissenschaft jedoch sehr elegant und gebildet als »Informationsasymmetrie« bezeichnet, wodurch junge Menschen in der akademischen Ausbildung auch nie auf die Idee kämen, dahinter schlicht plumpen Betrug zu vermuten.


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Negative Zinsen für Privatkunden…………………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 21, 2017 at 9:15 am

© DPAHauptverwaltung der Sparkasse Köln-Bonn in Köln

Die Sparkasse Köln-Bonn verlangt Negativzinsen künftig auch von Privatkunden mit sehr großen Einlagen. Das hat die zweitgrößte Sparkasse in Deutschland offiziell angekündigt. Eine Zäsur für Deutschland: Noch im Januar hatte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) auf Anfrage versichert: „Es gibt keine Sparkasse in Deutschland, die bislang von Privatkunden Verwahrentgelte nimmt.“

Christian SiedenbiedelFolgen:

Schon vorher hatte es zwar Volksbanken und sonstige Kreditinstitute gegeben, die als Reaktion auf den negativen Einlagenzins für Banken der Europäischen Zentralbank (EZB) in Höhe von 0,4 Prozent ihrerseits auch von Privatkunden negative Zinsen auf Einlagen verlangt hatten. Die Sparkassen aber hatten sich dagegen bislang verwahrt, auch unter Berufung auf ihren öffentlichen Auftrag und ihre Tradition als für die Sparer und das Sparen gegründete Institutionen.

Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon hatte im vergangenen Jahr auf dem Sparkassentag in Düsseldorf angekündigt: Die Sparkassen würden „alles tun, um die privaten Sparer vor Negativzinsen zu schützen – in Teilen auch zu Lasten der eigenen Ertragslage“. Wenn die aktuelle Niedrigzinsphase aber lange andauere, würden die Sparkassen die Kunden nicht davor bewahren können.

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Die Negativzinsen breiten sich offenkundig immer weiter aus. Weil große, kurzfristig kündbare Einlagen von Bank zu Bank weiterwandern und mal als Firmeneinlagen und mal als Privateinlagen auftauchen, kann kaum ein Institut auf Negativzinsen verzichten, ohne gleich eine Einlagenschwemme anzuziehen. Seinerzeit bei der Einführung der Negativzinsen durch die EZB hatte EZB-Präsident Mario Draghi noch verkündet, es gehe bei dieser unkonventionellen Maßnahme ausschließlich um die Banken: „Die Zinssätze, die wir verändert haben, sind für Banken, nicht für die Leute.“

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Negativzinsen sollen Zinsbelastungen der EZB auffangen

Jetzt hieß es in Köln, der gestiegene Aufwand durch Negativzinsen der EZB belaste auch die Sparkassen in Deutschland. Über alle Bankengruppen hinweg berechneten einige Institute bei größeren Einlagen, die über den normalen Liquiditätsbedarf hinausgehen, mittlerweile ein Verwahrentgelt. Bei der Sparkasse Köln-Bonn gehe es aktuell jeweils um Einlagen in einer Höhe von mehreren Millionen Euro, um die aus der EZB resultierenden Zinsbelastung in Teilen aufzufangen und nicht länger in vollem Umfang subventionieren zu müssen. Dies gelte für institutionelle Anleger, für gewerbliche Kunden und konsequenterweise auch für sehr vermögende Privatkunden. „Dabei verfahren wir in den geführten Gesprächen sehr verantwortungsvoll und finden individuelle Lösungen insbesondere mit unseren sehr vermögenden Kunden, was Bedingungen und Konditionen betrifft“, sagte ein Sprecher.

Ähnlich äußerte sich auch der Sparkassenverband: „Sparkassen tun alles in ihrer Macht stehende, um Strafzinsen für Sparer zu verhindern“, sagte ein DSGV-Sprecher: „Das bleibt auch so.“ Bei den einzelnen Sparkassen, die dazu übergingen, für bestimmte Kundengruppen Verwahrentgelte zu berechnen, gehe es um Einlagen von mehreren Millionen Euro: „Damit stellen die Institute sicher, dass für die Breite der Sparer solche Entgelte auch in der Zukunft nicht berechnet werden müssen.“

Infografik / EZB-Einlagenfazilität© F.A.Z.Vergrößern

Auch die größte deutsche Sparkasse in Hamburg hat offenbar diesen Weg eingeschlagen. „Wir beginnen mit sehr vermögenden Privatkunden individuelle Gespräche über alternative Anlagemöglichkeiten zu führen“, sagte Stefanie von Carlsburg, die Sprecherin der Hamburger Sparkasse (Haspa) auf Anfrage: „Wir werden aber alles daran setzen, Negativzinsen auf Spareinlagen im breiten Privatkundengeschäft so lange wie möglich zu vermeiden.“

Negativzinsen können Dominoeffekt auslösen

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse in Oberhausen, Bernhard Uppenkamp, hatte Anfang Februar eingeräumt, mit bestimmten Firmenkunden Gespräche über Negativzinsen zu führen: „Was die Privatkunden betrifft, so beobachten wir die Entwicklung genau, berechnen bislang aber definitiv keine Negativzinsen.“ An dieser Situation habe sich bislang nichts geändert, ließ der Sparkassenchef am Freitag ausrichten.

In München hatte die Stadtsparkasse bereits angekündigt, auch bei ihr könnte es negative Zinsen für Privatkunden geben. „Sobald der erste große Marktteilnehmer Negativzinsen für Privatkunden erhebt, werden auch wir gezwungen sein nachzuziehen“, sagte Ralf Fleischer, der Chef der Stadtsparkasse München, unlängst.

Die beiden großen Privatbanken, Commerzbank und Deutsche Bank, versicherten, bei ihnen gebe es keine Negativzinsen für Privatkunden. „Auf die Einlagen von Privatkunden berechnen wir aktuell keine negativen Zinsen“, sagte eine Commerzbank-Sprecherin. Eine Sprecherin der Deutschen Bank führte aus, bei ihnen seien keine Negativzinsen für Privatkunden geplant: „Für institutionelle Kunden mit zusätzlichem Bedarf an Einlageprodukten ist die Bank im engen Dialog, um passende Anlagealternativen oder Kompensationsmodelle zu vereinbaren.“ Beim Hamburger Bankhaus Berenberg hieß es auf Anfrage: „Wir erheben pauschal keine Negativzinsen. Wenn jedoch im zweistelligen Millionenbereich Liquidität geparkt wird, dann prüfen wir, ob wir die uns dadurch entstehenden Kosten weitergeben.“

Hierbei gibt es auf kurz oder lang nur eine Lösung, Geld runter vom Konto und Auslandskonto eröffnen, welche diese Nachteile nicht beinhalten. Die Enteignungswelle rollt an, wenn wir dabei nicht aufpassen, werden wir davon überrollt und komplett finanziell ruiniert. Nur die Weitsicht und Absicherung des Geldes in Form von geeigneten Investitionsalternativen verhindern hier den Supergau der Enteignung. Die zukünftig steigende Inflation entwertet unser Geld ohne es anderweitig zu investieren, wenn wir hier Nichts gegen tun, es wird höchste Zeit zu reagieren.

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Engel & Völkers und kapilendo starten neue Crowdinvesting-Plattform……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 21, 2017 at 8:56 am

Seite an Seite mit professionellen Investoren in Immobilien investieren – das soll auf den neuen Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital möglich werden. Unter http://www.ev-capital.de erhalten Anleger Zugang zu exklusiven Immobilienprojekten und können sich gemeinsam mit institutionellen Investoren an Immobilienprojekten ausgewählter Projektentwickler beteiligen.

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Engel & Völkers hat zusammen mit dem Partner kapilendo eine Plattform für Immobilien-Crowdinvestings geschaffen. Engel & Völkers Capital vereinen soll das Beste aus zwei Welten vereinen: Technik und Design von kapilendo sowie das umfangreiche Engel & Völkers Immobilienangebot.

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Umfassende Projektinformationen
Auf Engel & Völkers Capital lernen die Anleger die einzelnen Projekte und die verantwortlichen Personen kennen. Sie erhalten detaillierte Informationen zur jeweiligen Immobilie, ihrem Standort und dem Zeitplan. Die Anleger entscheiden auf dieser Grundlage, welches Projekt zu ihrer Anlagephilosophie passt. In einem privaten Investorenbereich der Plattform können sie dann die Entwicklung ihres Anlageportfolios verfolgen. Zusammen mit unabhängigen Analyseunternehmen prüft und begleitet die Engel & Völkers Capital AG jedes auf der Plattform gelistete Immobilienprojekt.

Marktführerschaft im Visier
„Die Engel & Völkers Capital AG finanziert ähnliche Immobilienprojekte bisher über Spezialfonds für institutionelle Investoren wie zum Beispiel berufsständische Versorgungswerke. Mit der neuen Crowdinvesting-Plattform ermöglichen wir Anlegern den Zugang zu Projekten, die bisher für Crowdinvesting zu groß waren“, kommentiert Robin Frenzel, Vorstand der Engel & Völkers Capital AG den Neustart. Auf diese Weise könne man attraktive Projekte etablierter und leistungsfähiger Projektentwickler gewinnen und erfolgreich begleiten. Durch die Bündelung der Kompetenzen von Engel & Völkers und kapilendo wollen die beiden Projektpartner die Marktführerschaft im Bereich Immobilien-Crowdinvesting an. (mh)

 

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Selbstbedienungsladen Brüssel: Pensionskosten für EU-Beamte steigen in astronomische Höhen…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on März 20, 2017 at 9:48 am

Start International Selbstbedienungsladen Brüssel: Pensionskosten für EU-Beamte steigen in astronomische Höhen

Selbstbedienungsladen Brüssel: Pensionskosten für EU-Beamte steigen in astronomische Höhen

von Birgit Stöger                           

Mitte 2014 erhöhten sich die rund 33 000 EU-Beamten, von der Öffentlichkeit kaum beachtet, ihre Gehälter und Renten um 1,1 Prozent mit jährlich automatischer Anpassung. Und das rückwirkend bis 2012. Steht der EU-Beamte noch im Dienst – sprich: setzt seine ganze Kraft und sein ganzes Tun für das Wohl des EU-Bürgers ein –, dann werden Top-Beamte laut EU-Selbstauskunft mit mehr als 24 000 Euro monatlich entlohnt.

Aber auch die unteren Chargen nagen nicht am Hungertuch. Circa 5500 Beamte verdienen mehr als 10 000 Euro im Monat. Sie alle profitieren außerdem von einer äußerst günstigen Besteuerung. Laut Eurostat zahlen EU-Beamte nur zwölf Prozent Lohn- und Sozialversicherung und die Beiträge zum Krankenversicherungssystem der EU betragen gerade einmal zwei Prozent des Grundgehalts.

Buchtipp zum Thema: Beuteland von Bruno Bandulet

Bei ihren Ruhestandsgehältern, die ebenfalls von der Anpassung betroffen waren, erhält der EU-Beamte seit 2014 nun eine Pension von durchschnittlich 4300 Euro. Die höchsten gezahlten Pensionen belaufen sich sogar auf 9680 Euro. Etwa genauso hoch liegt die Höchstpension von Bundesministern, die sich jedoch für dieses satte Altersbrot ganze 22 Jahre für den Bundesbürger »krumm gedient« haben müssen. Das durchschnittliche Eintrittsalter in die EU-Pension liegt bei 59 Jahren und kann dann ohne Abschläge begangen werden.

EU rechnet mit einem stärkeren Anstieg der Renten

So hatte der EU-Bürger bis zum Jahr 2011 für die rund 21 341 pensionsberechtigten EU-Beamten 34,8 Milliarden Euro berappt. Ende 2015 jedoch lagen die langfristigen Kosten der Pensionsansprüche bei nahezu 64 Milliarden und sind somit fast auf die doppelte Höhe zum Vergleichszeitraum 2011 angestiegen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, entfallen von den genannten Kosten allein 7,4 Milliarden Euro auf die Gesundheitsversorgung der EU-Beamten. Hinzu kommen weitere 1,5 Milliarden Euro, die EU-Spitzenpolitiker wie EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD), EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker , der EU-Ratspräsident, die Spitze des EU-Rechnungshofs und die Abgeordneten des EU-Parlaments einkassieren werden, sobald sie die EU-Bühne in Richtung Altersruhestand verlassen haben.

Buchtipp zum Thema: Die große Enteignung von Janne Jörg Kipp

Den enormen Anstieg der Pensionsverpflichtungen führt die EU-Kommission auf die herrschende Niedrigzinspolitik zurück. Zur Anpassung der langfristigen Pensionsverpflichtungen müsse noch die jährliche Erhöhung der Pensionen mit eingepreist werden. Lag 2014 die jährliche Erhöhung der Pension bei 1,1 Prozent, seien es nun laut Bild bereits 1,2 Prozent.

»Heerscharen an überflüssigen EU-Beamten«

Pieter Cleppe, Leiter des Brüsseler Büros des Thinktanks Open Europe erklärte, dass weniger die selbstherrliche Gehaltsanpassung der EU-Bürokraten der Stein des Anstoßes sei. »Größere Bauchschmerzen« bereiten ihm die »Heerscharen an überflüssigen EU-Beamten«, die sich Privilegien angeeignet hätten, die sie nicht mehr hergeben würden und die insgesamt unkontrollierbar geworden seien. Die EU habe sich zu einer »administrativen Kaste« entwickelt, wo die wirklichen Eigentümer dieser Regierungsebene, nämlich die Mitgliedsstaaten, die Kontrolle verloren hätten. Die Mitgliedsstaaten haben fast alle Kosteneinsparungen im öffentlichen Sektor durchgeführt und ein Einfrieren der Löhne gefordert.

Wie Henryk M. Broder in seinem Buch Die letzten Tage Europas feststellte, haben die EU-Verweser – die mehr als nur Technokraten seien – eine abstrakte Idee in die politische Wirklichkeit umsetzen wollen. Sie bilden den neuen Adel Europas, der sich, wie es schon immer die adlige Art war, grenzüberschreitend organisierte. Und ganz nach absolutistischem Muster glaubt dieser neue Adel, seinen Untertanen keine Rechenschaft schuldig zu sein. Die Gehälter und die Vergünstigungen der EU-Beamten waren immer schon sagenhaft gewesen. Die Pensionszahlungen sollen es nach dem Willen ihrer Empfänger ebenso sein.

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