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Dann ist es vorbei mit der «mächtigsten Frau der Welt»

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 31, 2017 at 10:04 am

Angela Merkel will es noch einmal wissen. (Bild: Felipe Trueba / Keystone)

Angela Merkel will zum vierten Mal eine Bundestagswahl gewinnen. Was sind ihre Aussichten? Die Chronologie der vorhersagbaren Ereignisse verheisst nichts Gutes.
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Angela Merkel will es noch einmal wissen. (Bild: Felipe Trueba / Keystone)
2005 war Angela Merkel die Neue, die erste Frau im Kanzleramt. 2009 managte sie die Tigerenten-Koalition Schwarz-Gelb, 2013 erreichte ihre Union 41,5 Prozent, seither ist sie Kanzlerin der grossen Koalition. Die Frau hat also ungewöhnlich viel erreicht in ihrem Leben, üblicherweise wird sie als «mächtigste Frau der Welt» tituliert, und gern würde sie das offenbar auch bleiben. Wenn nur diese schreckliche Weltpolitik nicht wäre. Auf welche Welt blickt Merkel heute, Anfang 2017? Welche Optionen hat sie noch? Was sind ihre Aussichten? Sie sind offenkundig nicht erfreulich. Eine Chronologie vorhersagbarer Ereignisse:

Erosion der Macht                         dsc_0091

Seit wenigen Tagen ist Donald Trump US-Präsident. Ein Mann, den sie nicht mag und dem sie zum Wahlsieg unter Benennung von «Bedingungen» gratulierte (den Begriff «Bedingungen» hat sie gegenüber dem türkischen Präsident Erdogan, bei dem das ausdrücklich angebracht wäre, übrigens noch nie verwendet – warum nicht?). Es steht zu erwarten, dass Trump seinerseits nicht viel auf die Meinung von Angela Merkel geben wird. Weder entspricht sie seinem Frauentyp, noch passt ihr Regierungsstil zu ihm.

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Nach 2005, 2009 und 2013 möchte Angela Merkel auch 2017 wieder Kandidatin für das Kanzleramt sein. Am Sonntag sickerte noch vor ihrer offiziellen Bekanntgabe durch, dass sie für eine weitere Amtsperiode erneut zur Verfügung steht. Hier kommt Merkel am Sonntag gerade zur CDU-Präsidiumssitzung an. (Bild: AP Photo/Markus Schreiber)
Frau Merkel führt ja – so die Legende – von hinten, soll heissen: Sie wägt ab, überlegt, entscheidet vorsichtig. Wenn das stimmt, ist es das Gegenteil von dem, was Trump tut. Er, der Egomane, führt von vorn. Was nun, wenn Trump sie in seiner Unhöflichkeit ignoriert? Dann ist es schnell vorbei mit der «mächtigsten Frau der Welt». Das wäre dann Tochter Ivanka. Ganz sicher aber wird Trump das Modell der Männerfreundschaften pflegen, in dem die Merkels dieser Erde eher nicht vorkommen.

Frau Merkel führt ja – so die Legende – von hinten, soll heissen: Sie wägt ab, überlegt, entscheidet vorsichtig.

Trump wird sich also mit Putin verständigen, wo immer das möglich ist. Vielleicht sogar über Syrien, die Krim und die Problematik der Ostukraine. Putin wird das geniessen. Mit Trump sitzt er künftig auf jener Augenhöhe am Tisch, die Merkel ihm lange verweigert. Für den US-Präsidenten ist das einfach – die militärische Überlegenheit der USA versetzt ihn in die Lage, grosszügig zu sein. Für Merkel und damit für Europa wird das voraussichtlich unangenehm – Putin ist ebenso nachtragend wie Trump, und auch Erdogan vergisst nichts.

Die Erosion ihrer Macht hat also längst begonnen, im Bundesrat und in den deutschen Ländern kann man das besichtigen. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Thüringen, Berlin und anderswo ist die Merkel-CDU nicht mehr gefragt. Sie spielt einfach keine Rolle mehr. Aus und vorbei. Denn sie hat ihren erkennbaren Markenkern verloren. Warum sollte man heute noch CDU wählen? Die Grünen Kretschmann und Palmer vertreten die gleichen Positionen und viele Sozialdemokraten auch. Die Schröderschen Reformen der Agenda 2010 ab 2005 fortzuschreiben – das wäre ein Projekt für Merkel gewesen. Nullzinsen, niedrige Benzinpreise, kaum Arbeitslosigkeit – wann, wenn nicht unter diesen Kautelen, wären Reformen angesagt gewesen? Waren sie aber nicht, denn Merkels Politikstil ist projektfrei. Und die offizielle Lage der deutschen Wirtschaft scheint ihr ja durchaus recht zu geben. Dass es vermutlich viele verlorene Jahre waren, wird erst die Zukunft zeigen.

Merkel in der Krise
Starrsinn im Kanzleramt
von Eric Gujer 9.9.2016, 12:25
Misserfolge

Für die Öffentlichkeit augenfällig aber wird die tektonische Veränderung schon einmal am 12. Februar. Dann wird mit Frank-Walter Steinmeier ein neuer Bundespräsident gewählt, und zwar ein Sozialdemokrat. Wie das möglich war angesichts der politischen Mehrheitsverhältnisse in Berlin, ist immer noch umstritten. Aber es war möglich – und es war ein Misserfolg für Merkel und ihre Partei.

Nicht der erste Misserfolg. Griechenland ist trotz allen Hilfspaketen reformunwillig und pleite, und der Internationale Währungsfonds (IMF) – eine conditio sine qua non im Rettungspaket – ist im Begriff zu türmen. Der italienische Patient gehört auf die Intensivstation, das Brexit-Drama hält an (und es wird auch Deutschland nicht guttun), Spanien und Portugal gehen am Stock. Alles bekannt, alles Plattitüden, alles zutreffend, alles banal. Aber am 15. März wählen die Niederlande. Dort liegt, von der hiesigen Öffentlichkeit ignoriert, der Populist Wilders in den Umfragen weit vorn. Die niederländischen Christlichdemokraten und Sozialdemokraten – die klassischen Regierungsparteien – dümpeln bei 10 und 8 Prozent. Ende April, Anfang Mai wählt dann Frankreich. Die Alternativen dort sind ausgesprochen unerfreulich für Angela Merkel. Voraussichtlich siegt der Wirtschaftsliberale Fillon (eine Art französischer Thatcher), alternativ Marine Le Pen. Das wäre dann der Gau für das Europa der Merkels und Junckers und Verhofstadts.

Weitere Kandidatur von Angela Merkel
Kanzlerin Alternativlos
von Peter Rásonyi 21.11.2016, 08:36
2017 gestaltet sich zum fortlaufenden Stresstest für die europäische Politik – wie auch für die deutsche mit Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und – da könnte es sich entladen – am 14. Mai mit dem Wahltag in Nordrhein-Westfalen. Wir reden hier von dem Europa, in dem sich Merkel für manche in einen Diabolus verwandelt hat. Das liegt nicht an ihrer Politik der finanziellen Rettung (aus Griechenland ist ohnehin kein Dank zu erwarten), sondern an der sogenannten Flüchtlingspolitik. Merkels ebenso einsamer wie vermutlich verfassungswidriger Schritt, die Grenzen zu öffnen (und Einreisende herzlich mit Selfies zu begrüssen, die in Windeseile um die Welt gingen und den Migrationsdruck verschärften), wird auf dem Kontinent fast überall abgelehnt, zumindest nachträglich scharf kritisiert.

Wehrpflicht, Mindestlohn, Atomkraft, Maut, Visafreiheit für Türken? Ständig kassierte die Kanzlerin eigene Beteuerungen und Zusagen aus Wahlkämpfen.

Merkel reklamiert christliche Tugenden für sich, der Satz des früheren französischen Premierministers Valls über die Migrantenströme aber bleibt unbestritten: «Wir haben sie nicht eingeladen.» Gemeint war: Es war Merkel. Sie hat damit die Union gespalten, Deutschland gespalten, Europa gespalten, getraut sich aber (geschehen auf dem CDU-Parteitag im Dezember), als Verantwortliche des Desasters, den Delegierten wörtlich zuzurufen: «Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, darf und soll sich nicht wiederholen.» Will sagen: Auch Merkel will jetzt Migranten abschieben. Sogar die rückläufigen Asylbewerberzahlen schreibt sie sich auf die Fahne. Man kann das dreist nennen oder Chuzpe, man kann glauben, dass sie erneut auf die Vergesslichkeit ihrer Wähler hofft. Denn tatsächlich, die Deutschen haben ihr eine Anzahl gebrochener Versprechen nicht übel genommen: Wehrpflicht, Mindestlohn, Atomkraft, Maut, Visafreiheit für Türken? Ständig kassierte die Kanzlerin eigene Beteuerungen und Zusagen aus Wahlkämpfen, und immer wieder kam sie damit durch.

Jahr der Unsicherheiten

Bei der sogenannten Flüchtlingskrise ist das anders. Die Mehrzahl der Deutschen ahnt, dass und wie sie hinters Licht geführt wird. Hinter den «Flüchtlingen» verbergen sich natürlich sehr oft echte Schutzsuchende, aber eben sehr oft auch pure Wirtschaftsmigranten, islamistische Fanatiker und serienweise Gelegenheitstäter, die sich im deutschen Sozialstaat zu bedienen gedenken. Falsche Asylbewerber gehören in Deutschland zum Alltag.

Merkels angeblich alternativlose Politik brachte die Alternative für Deutschland (AfD) ins Rennen und Teile der Bevölkerung in Rage. Zum Weiterregieren benötigt die Kanzlerin die CSU des Horst Seehofer, in der nicht mehr viele Lust haben, für Merkel Plakate zu kleben. Der CSU-Chef putzt die Kanzlerin seit einem Jahr immer wieder öffentlich herunter, und sie nimmt das hin – offenkundig um das Amt für sich zu retten. Wahrscheinlich hält sie sich für unersetzlich.

Vier weitere Jahre?
Merkels Mutlosigkeit
von Christoph Eisenring, Berlin 22.11.2016, 11:15
Aber die Friedhöfe der Welt sind voll von Menschen, die sich für unersetzlich hielten, und das Leben ging immer weiter. Merkel profitiert natürlich von der anhaltenden öffentlichen Wahrnehmungsschwäche der SPD. Aber das kann sich ändern in diesem Jahr der Unsicherheiten. Der zurückgetretene Parteichef Gabriel war erfolgreicher als seine Perzeption, nunmehr führt mit Martin Schulz ein Politiker die deutsche Sozialdemokratie, vor dem sich Merkel zwar nicht fürchten muss, dessen Ausstrahlung der SPD aber womöglich weiterhilft. Schulz – eine unkalkulierbare Personalie.

Merkels angeblich alternativlose Politik brachte die Alternative für Deutschland ins Rennen und Teile der Bevölkerung in Rage.

Und dann ist da noch die AfD, die bis heute immer wieder, insbesondere von Unionsfunktionären, unterschätzt wird. Absurderweise profitiert Merkel von der Stärke der Neurechten. Das Paradox: Falls die AfD bei der Bundestagswahl zwischen 15 und 20 Prozent erreicht, was durchaus realistisch ist, stärkt dies Merkel sogar für den Moment, weil Regieren ohne die Union dann unmöglich wird. Und dann fehlt ja auch, angeblich, die Kanzler-Alternative. Sie fehlt zwar nicht wirklich, es gibt fähige Politiker, aber mit bewährter Parteitagsregie und Sieben-Minuten-Beifall von Jubelpersern kann man auch politisch überleben.

Doch die Merkel von 2017 ist nicht mehr die unbekümmerte Person, die sie vor zehn Jahren war. Wer neue Bilder von ihr betrachtet – ihr steinernes Gesicht, den oft flackernden Blick, Schweiss auf der Stirn –, dem erschliesst sich ein anderes Urteil. Hier hat jemand Angst, aus der Geschichte befördert zu werden. Ihr schwant, dass ihre inszenierte Rolle als Führerin des freien Europa sich dem Ende zuneigt. Möglich, dass ihr künftig ein Platz in der zweiten Reihe droht oder noch weniger. Eine grosse Gestalterin war sie nie, aber seit Jahren verwaltet sie nur noch. Bestenfalls hält sie, wie man so schön sagt, den Laden zusammen. Aber sie weiss: Jede Glückssträhne kommt an ihr Ende. Warum hat sie also noch einmal kandidiert?

Das trostloseste Argument, das von Unionspolitikern immer wieder verwendet wird, ist eine Phrase: «Ja, wer soll das denn sonst machen?» Eine Betrachtung ganz im Kontext der Entpolitisierung, die Angela Merkel den Deutschen ein Jahrzehnt verschrieben hat. Ja, wer wohl? Den künftigen Kanzler gibt es schon – man kennt ihn nur noch nicht. Merkel hat die deutsche Politik auf Mainstream getrimmt. Sie war die Idealbesetzung für gute Menschen und den guten Zeitgeist. Aber schon Kierkegaard wusste: Wer sich mit dem Zeitgeist vermählt, wird bald Witwer. Der Zeitgeist wandelt sich. Erst traten die alten Nazis ab, und jetzt sind die 68er in Rente. In der Politik – auch in Deutschland – ist der jahrzehntelange Konsens immer öfter unerwünscht. Die Leute wollen klare Kanten, sie wollen nachvollziehbare Antworten.

Sozialdemokratisierte Union

Wer gegen den Strom schwimmt, kommt schneller an die Quelle (Hermann Hesse) – das ist der neue Zeitgeist. Er trifft auf eine stark sozialdemokratisierte Merkel-Union, sehr zum Nachteil übrigens der SPD. Links von der Union gibt es auf Bundesebene seither keine Mehrheiten mehr. Und in der Koalition mit der Union wurde die SPD marginalisiert. Wird sie noch einmal als Mehrheitsbeschafferin zur Verfügung stehen?

Zweifel sind angesagt. Steht überhaupt Horst Seehofer mit seiner CSU noch einmal als Unterstützer zur Verfügung, sofern die Kanzlerin die «Obergrenze» verweigert? Von der jeder Denkende weiss, dass es sie gibt. Notabene: Fast alle CSU-Abgeordneten des kommenden Parlaments werden Direktmandate haben, die Kollegen von der CDU kommen überwiegend über die Liste in den Bundestag. Die einen können vor Kraft kaum laufen, die anderen wissen schon heute, dass sie im September einer Verliererpartei angehören. Zwar spricht man sich Mut zu, aber real ist der klare CSU-Kurs gegenüber den Migranten (als Gast hat man die Hausordnung des Gastgebers zu respektieren) auch in der CDU viel stärker verankert, als die Altmaiers, Kauders und Laschets glauben machen wollen.

Das Beste an Merkel ist ihre selbstreferenzielle Alternativlosigkeit.

Also, warum tut Merkel sich die erneute Kandidatur an in einem Jahr, in dem sie wenig zu gewinnen hat, aber viel zu verlieren? Sie sei von Verantwortungsbewusstsein getrieben, sagen ihre Apologeten. Von Verantwortungsbewusstsein ist immer die Rede, wenn es um Macht geht. Der Friedensnobelpreis sei es, den sie doch gern hätte, vermuten andere. Nun denn: Barack Obama hat ihn gleich zu Beginn seiner Amtszeit bekommen – die Wahl des Donald Trump ist in erheblichem Umfang die Antwort der Amerikaner auf die lausige Performance von Präsident Obama. Er hat sich um den Pazifik gekümmert und um Syrien nicht, und er hat Merkel die Rolle der europäischen Führerin überlassen. Das Ergebnis ist in den Migrantenlagern zu besichtigen – noch Fragen? Retrospektiv: Das Beste an Obama waren seine Reden.

Deutschland und die Flüchtlingskrise
Merkeldämmerung
von Hans-Hermann Tiedje 2.11.2015, 00:00
Das Beste an Merkel ist ihre selbstreferenzielle Alternativlosigkeit. Frieden mit Merkel. Zukunft mit Merkel. Mit Merkel passiert schon nichts. Das hatte sich tief eingegraben ins Bewusstsein der Deutschen – bis die «Flüchtlinge» kamen. Und jetzt auch noch Trump. Gleich mit der herzlichen Bitte an Deutschland und die anderen Nato-Mitglieder, sich doch im Fall von Militäreinsätzen künftig angemessen an den Kosten zu beteiligen. Trump, der Deal-Maker, sieht dies genau: Amerika erledigt seit Ende des Zweiten Weltkrieges die Schmutzarbeit, und die Europäer – allen voran die Deutschen – haben die Moral und geben gute Ratschläge. Trump wird die Europäer, also auch Merkel, in die Kosten zwingen. Wo ist da der Lust-Faktor für Frau Merkel für eine weitere Kanzlerschaft? Was will sie noch erreichen? Eine vierte Amtszeit, wie Helmut Kohl – also seinen Rekord einstellen?

Merkel bleibt eine Sphinx. Berater, mit denen sie ihre Absichten bespricht, sind nicht bekannt. Vielleicht führt sie Selbstgespräche. Die Antwort kennt nur der Wind.

Um einen Grossteil der Leser zu erreichen, bitten wir Sie ihre Meinung dazu, wie stehen Sie zur weiteren Kandidatur der Merkelschen Migrantenflut, bitte ihre Kommentare hier unten im Kommentarfeld…….

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Enteignung der Sparer: Ohne Zins und Verstand – Wahnsinn EZB……………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 30, 2017 at 3:12 pm

Das Epizentrum des Kapitalismus ist in seiner Verzweiflung und mangels Lösungen zur Planwirtschaft der Notenbanken übergegangen. Mittlerweile hat die EZB unvorstellbare 1,23 Billionen Euro mit ihrem fragwürdigen Aufkaufprogramm in die Märkte gepumpt und unser Finanzsystem ad absurdum geführt. Die Politik der EZB ist ganz klar gegen die Kleinen und für die Großen. Von Matthias Weik und Marc Friedrich.    dsc_0091

Heute wird der belohnt, der Schulden macht und der bestraft, der gesund wirtschaftet. Die Bundesrepublik Deutschland, aber auch einige Konzerne, wie beispielsweise Henkel und Sanofi, verdienen Geld mit Schulden machen. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig!

Die EZB enteignet mit ihrer wahnwitzigen Notenbankpolitik die Sparer, sorgt für immer höhere Bankgebühren, beraubt junge Menschen der Altersvorsorge, zerstört solide wirtschaftende Banken (Volksbanken, Spar- und Bausparkassen), zerstört Pensions- und Krankenkassen.

Und zusätzlich sorgt sie für eine gigantische Blase nach der anderen an den Aktien- und Immobilienmärkten. Der Wohnraum wird dadurch für immer mehr Menschen in vielen Regionen unerschwinglich gemacht, da die Löhne keinesfalls mit den kontinuierlichen Preissteigerungen am Immobilienmarkt mitziehen. Im Dezember 2016 hat Draghi das Aufkaufprogramm verlängert. Folglich werden weitere 540 Milliarden Euro in die Märkte gepumpt und die Blasen an den Aktien- und Immobilienmärkten weiter aufgeblasen. Leider hat sich mit dieser Entwicklung unsere Erwartung erfüllt (2017 – Make it or break it: Ende des Euros, der EU und der Ära Merkel).

Prognose EZB für 2017
Auch 2017 wird die EZB die Märkte weiter mit billigem Geld „beglücken“ und für Verzerrungen an den Aktien und Immobilienmärkten sorgen. In Zukunft – wir gehen jedoch nicht bereits 2017 davon aus – wird die EZB Negativzinsen einführen. Diese Politik wird zu massiven Bargeldabhebungsbeschränkungen führen.
Sollte schlussendlich die von der EZB herbeigesehnte Inflation in ihrer vollen Härte kommen, dann werden wir uns alle warm anziehen müssen. Es stellt sich die Frage wie lange sich die Sparer die Enteignung durch die EZB noch bieten lassen. Das Auflaufprogramm wird auch 2017 weiter Bestand haben um somit den maroden Süden Europas am Leben zu erhalten.

Fazit: Der Euro und die EU sind gescheitert

Spätestens seit der Flüchtlingskrise ist es für jedermann endgültig offensichtlich, dass innerhalb der EU mehr gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet wird. Auch heute sind die Positionen zwischen vielen Ländern in der Causa nach wie vor unvereinbar. Während sich die deutsche Wirtschaft nach der Finanzkrise erholt hat und die Industrieproduktion stetig steigt, ist der Sachverhalt in Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland bekanntlich ein anderer.

Die Südschiene Europas liegt wirtschaftlich am Boden, die Industrieproduktion bewegt sich auf dem Niveau der 1980er beziehungsweise 1990er Jahre, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch. Hunderttausende Jugendliche unter 25 Jahren mussten und müssen noch immer auf Grund mangelnder Perspektive ihr Land verlassen. Über 800.000 Spanier, 150.000 Portugiesen, über 120.000 Italiener und 100.000 Griechen haben bisher ihrer Heimat den Rücken gekehrt.

Wenn die jungen Fleißigen und Gebildeten ihr Land verlassen, dann hat ein Land keine Zukunft. Obendrein sind die Länder – auch dank der Rettung ihrer Banken – bis zur Halskrause verschuldet. Kurzum den Ländern geht es heute mit dem Euro wesentlich schlechter als unter ihren eigenen Währungen. Fakt ist: der Euro ist zu schwach für Deutschland und zu stark für die Südschiene Europas.

Folglich sollten wir uns nicht wundern, wenn populistische Kräfte in vielen Ländern weiter auf dem Vormarsch sind und aus der EU und der Eurozone austreten wollen. Niemals werden die Länder Südeuropas innerhalb der Eurozone wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen. Trotzdem können sich diese Länder so günstig wie nie zuvor verschulden. Dies bedeutet, dass die Länder praktisch mit billigem Geld dafür belohnt werden, dass es ihnen wirtschaftlich gesehen immer schlechter geht. Das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn und alles andere als nachhaltig.

 

Prognose für die EU und den Euro

Die Chancen, dass der Euro 2017 scheitert stehen nicht schlecht. Wir sehen das Scheitern momentan bei über 50%. Vielleicht wird man nochmals alles in die Waagschale werfen und sich teuer ein wenig mehr Zeit erkaufen. Aber in spätestens in fünf Jahren wird das Notenbankexperiment Euro Geschichte sein. Zu gravierend sind die Missstände und Fehlkonstruktionen, zu krass die Zerstörungskraft im Zinskorsett der EZB für die Länder.

EU- und Eurokritische Parteien werden weiterhin auf dem Vormarsch sein. Wir gehen in den Niederlanden von einem Sieg von Geert Wilders aus, in Frankreich sehen wir momentan Marie Le Pen als zukünftige Präsidentin der Republik und die AFD wird bei der Bundestagswahl eine entscheidende Rolle in Deutschland spielen.

Diese Entwicklungen alles wird die EU weiter demontieren. Sollte keine radikale Kehrtwende bei den politischen Eliten innerhalb der EU stattfinden ist diese zum Scheitern verurteilt. Dieses Umdenken ist sehr unwahrscheinlich. Die Problematik der Migration wurde keinesfalls gelöst.

Nirgendwo werden die unterschiedlichen Weltbilder innerhalb der EU deutlicher als hier. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich diese grundverschiedenen Positionen in Zukunft verändern werden. Die Visegrád-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn werden auch zukünftig keine Flüchtlinge aufnehmen und Schweden, Dänemark, Frankreich und Österreich haben ihre Einwanderungspolitik grundlegend geändert.

Dennoch wird in Zukunft die Migration in Richtung Europa weiter erheblich zunehmen, da die Krisen in der Welt nicht gelöst sind. Wir sprechen hier bewusst von Europa, da andere klassische Einwanderungsländer wie beispielsweise die USA und Australien ihre Türen für Flüchtlinge faktisch zu gemacht haben. Die Wirtschaftsmacht Japan hat diese niemals geöffnet und bis Ende Mai 2016 ganze 27 Flüchtlinge aufgenommen.

Insbesondere in Italien und Griechenland werden zukünftig immer mehr Flüchtlinge auf dem Seeweg ankommen. Alleine in Afrika sitzen nicht nur laut Basler Zeitung Abermillionen auf gepackten Koffern. Ein Blick auf die demographische Entwicklung Afrikas ist diesbezüglich hilfreich. Bis 2050 wird sich die afrikanische Bevölkerung verdoppeln. Laut UN-Kriterien befindet sich die Mehrheit der 48 „am wenigsten entwickelten Länder“ in Afrika.

2050 werden in 29 Ländern doppelt so viele Menschen leben werden wie heute – fast alle davon sind in Afrika. Im Niger ist sogar mit einer Verdreifachung der Bevölkerung zu rechnen. In Subsahara-Afrika befinden sich die top ten Länder mit den höchsten Geburtenraten. Eine Frau bekommt dort im Schnitt fast überall sechs Kinder. Wie diese Länder in Zukunft noch wesentlich mehr Menschen ernähren können, konnte uns bis dato noch niemand erklären.

41 Prozent der Bevölkerung sind In den am wenigsten entwickelten Ländern unter 15. In den Industriestaaten sind es nur 16 Prozent. In Äthiopien wird die Bevölkerung von 101 Millionen auf 168 Millionen, in Nigeria von 186 Millionen auf 387 Millionen, in der Demokratischen Republik Kongo von 79 Millionen auf 213 Millionen und in Tansania von 54 Millionen auf 134 Millionen ansteigen.Ob der Kontinent eine solche Anzahl an Bewohnern ernähren kann ist äußerst fraglich.

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„Geld wird kein privates Eigentum mehr sein“…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 27, 2017 at 12:33 pm

AUTOPLAY
Zu Plänen der Bundesregierung, eine Obergrenze von 5000 Euro je Bargeldzahlung einzuführen, äußerte sich Bundesbankpräsident Jens Weidmann skeptisch. Er ist nicht der Einzige.dsc_0091

Quelle: Die Welt
Ist eine Obergrenze bei Barzahlungen von 5000 Euro der Einstieg in die Abschaffung des Bargelds? Namhafte Ökonomen und Finanzwissenschaftler fürchten das. Sie warnen vor der digitalen Enteignung.
Prominente Ökonomen und Finanzwissenschaftler warnen vor einem drohenden Bargeldverbot in Deutschland. An der Spitze der Initiative „Finger weg von unserem Bargeld!!!“ stehen etwa Roland Vaubel von der Universität Mannheim, der auch im Wissenschaftlichen Beitrat des Bundeswirtschaftsministeriums sitzt. Weitere Erstunterzeichner sind Thorsten Polleit, Präsident des Ludwig von Mises Instituts Deutschland, Max Otte von der Universität Graz, sowie die Alfa-Europaabgeordneten Joachim Starbatty, Hans-Olaf Henkel und Bernd Lucke.

Bundesregierung plant 5000-Euro-Obergrenze

Laut einem Zeitungsbericht plant die Bundesregierung, eine Obergrenze von 5000 Euro bei Bargeld-Zahlungen einzuführen. Sie will damit die Terrorismus-Finanzierung bekämpfen. Einige Branchen sind entsetzt.

Quelle: Die Welt
Anlass der Initiative ist die diskutierte Obergrenze für Bargeldzahlungen in Höhe von 5000 Euro. Das Bundesfinanzministerium hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, es könne sich eine solche Obergrenze bei Bargeldzahlungen vorstellen. Sie erleichtere den Kampf gegen die Geldwäsche. Aus der Europäischen Zentralbank (EZB) hieß es außerdem, die 500-Euro-Note solle abgeschafft werden. Am Wochenende hatte sich bereits Bundesbankpräsident Jens Weidmann vehement gegen eine Einschränkung des Bargeldverkehrs ausgesprochen.

Nach Ansicht von Hans-Olaf Henkel wäre die Einführung einer Obergrenze der „Einstieg in einen totalen finanztechnischen Überwachungsstaat“. „Die Obergrenze ist lediglich der Versuch, die Leute an den Gedanken zu gewöhnen. Denn wer sagt denn, dass es im nächsten Jahr nicht 5000, sondern 500 Euro sind“, sagte Henkel der „Welt“.

Auf der neu eingerichteten Internetseite schreiben die Initiatoren: „Es geht bei einer möglichen Bargeldabschaffung um Ihre Freiheit.“ Und weiter: „Hitler, Stalin und Mao Tse Tung hätten sich sicher über bargeldloses Zahlen sehr gefreut. Diktatur wird damit billiger.“ Der Bürger sei der völligen Überwachung von Staat und Banken ausgeliefert.

Laut Henkel bereitet die EZB Negativzinsen vor

Sie zitieren den im vergangenen Jahr verstorbenen Chefökonomen der Schweizer Bank UBS, Andreas Höfert, mit den Worten: „Ein vollelektronisches Geldsystem – völlig transparent, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre bei Transaktionen und mit dem ständigen Risiko einer Enteignung durch den Staat – bedeutet, dass Geld kein privates Eigentum mehr sein wird. Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“

Henkel verweist auf das seiner Meinung nach wichtigste Argument, nämlich auf die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Seit geraumer Zeit versuche die EZB mit Nullzinsen „und demnächst vermutlich mit Negativzinsen“, die Konjunktur in der Euro-Zone anzukurbeln. „Kein Bürger kann solchen Negativzinsen entgehen, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Er muss den Banken dann Zinsen für sein Geld zahlen, das er dort hat. Will heißen: Sein Geld wird täglich weniger“, sagte Henkel. Die einzige Möglichkeit, sein Geld dieser „Enteignung“ zu entziehen, sei das Bargeld, das der Bürger vom Konto abheben könne.

Hans-Olaf Henkel (Alfa) sieht in der geplanten Bargeld-Obergrenze einen Eingriff in die Rechte der Bürger
Quelle: WDR/Max Kohr
„Für mich ist völlig klar: Die wollen die Negativzinsen vorbereiten und den Bürger jede Möglichkeit nehmen, sich diesem Zugriff zu entziehen“, sagte Henkel. Im Übrigen könnten die Negativzinsen auch als Gebühr getarnt werden. „Dann erheben die Banken Gebühren dafür, dass sie unser Geld verwalten.“ Wenn das Bargeld verschwinde, werde der Staat anschließend auch den Besitz von Gold regulieren oder gar verbieten, weil dieses sich vermutlich rasch als Ersatzwährung herausbilden könne.

Auch der Präsident des Ludwig von Mises Instituts Deutschland, Thorsten Polleit, zweifelt die Motive der Bundesregierung und der EZB an. Die „üblicherweise vorgetragenen Argumente“ gegen das Bargeld, also die Bekämpfung von Geldwäsche, Drogenkonsum und Terrorismus, seien lediglich Vorwände. Tatsächlich gehe es um das weltweite Verschuldungsproblem.

„Um die Schulden vor allem von Staaten und Banken zu verringern, sollen die Zentralbanken nun eine negative Zinslandschaft erzeugen“, stellt Polleit fest. „Wenn negative Zinsen durchgesetzt werden können, gehen dadurch die Bankguthaben der Kunden zurück. Sie tauchen als Bankgewinne beziehungsweise Bankeigenkapital wieder auf.“ Seien darüber hinaus Kreditgeber auch noch bereit, Kredite mit negativen Zinsen zu gewähren, werde dies die Entschuldungswirkung noch verstärken. „Diese Effekte gehen zulasten der Sparer“, so Polleit.

Gleichzeitig verändere sich das Verhalten der Marktteilnehmer in einem negativen Zinsumfeld dramatisch. Sparen und Konsumverzicht lohnten sich nicht mehr. Die Folge sei ein verstärkter Kapitalverzehr, der wiederum zulasten zukünftiger Einkommen, Produktion und Beschäftigung gehe. So stellten negative Zinsen einen direkten Angriff auf die Marktwirtschaft dar.

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Karriere-Boost: Diese Verhaltensweisen zeichnen erfolgreiche Menschen aus……………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 26, 2017 at 2:25 pm

Erfolgreich Karriere machen die Leute, die ein paar einfache Spielregeln beachten. Untersuchungen zeigen, dass diese Spielregeln völlig unabhängig von Fachwissen und fachlicher Qualifikation wirken. Wer hoch hinaus will, sollte vielmehr sein Verhalten auf den Prüfstand stellen.

1. Seien Sie generativ!                                                   dsc_0091

Das Prinzip der Generativität bedeutet, Nutzen zu bieten ohne Nutzen zu verlangen. Es ist eine Fähigkeit, die sich im Laufe des Lebens entwickelt, und von älteren Menschen wie selbstverständlich gelebt wird. Bei jungen Menschen ist diese Fähigkeit nicht sonderlich stark entwickelt. Es lohnt sich jedoch, auch schon in jungen Jahren diese Fähigkeit zu zeigen. Wer Erfolg haben will, der sollte anderen Menschen Nutzen bieten. Dadurch bauen Sie bereits im Vorfeld eventuell auftauchende Neidgefühle ab, falls Sie dann doch die gewünschte Karriere machen. Bieten Sie Ihren Kollegen, ihrem Vorgesetzten, Ihren Mitarbeitern Nutzen, seien Sie hilfsbereit, dann gönnt man es Ihnen, wenn Sie beruflichen Erfolg haben und die Karriereleiter aufsteigen. Aber Vorsicht: Lassen Sie Ihre Hilfsbereitschaft nicht darin ausarten, dass Sie ständig die unerledigten Arbeiten Ihrer Kollegen übernehmen. Erstens werden Sie bald ausgenutzt und zweitens bleibt Ihnen bald zu wenig Zeit für Ihren Arbeitsbereich. Der von Ihnen gebotene Nutzen sollte also immer so sein, dass Ihre Kollegen sich dadurch nicht verpflichtet fühlen. Wer Nutzen bietet, ohne dafür Nutzen zu verlangen, wird viel eher akzeptiert, als derjenige, der andere Menschen stets so stark unterstützt, dass diese anderen dadurch ständig das Gefühl haben, sich revanchieren zu müssen. Dieses Gefühl sollten Sie nicht aufkommen lassen.

Diese Hilfsbereitschaft ist dann besonders wirkungsvoll, wenn Sie anderen Menschen Ihre Privilegien zur Verfügung stellen. So können Sie zum Beispiel gezielt Ihre Beziehungen einsetzen. Sei es, dass Sie Karten für ein besonderes Tennisturnier besorgen können oder Beziehungen haben für eine Einladung zum Bundeskanzlerfest. Alle Aktivitäten, die man normalerweise nicht kaufen kann, können Sie hier einsetzen. Es geht nicht um Geschenke oder Aufmerksamkeiten, die sich der andere auch selbst kaufen könnte. Denn sobald sich jemand durch ein Geschenk verpflichtet fühlt, fühlt er sich vielleicht auch in die Enge getrieben. So kann es passieren, dass Ihr Chef Ihre Beförderung unterlässt, um zu beweisen, dass Geschenke ihn nicht korrupt werden lassen.

2. Übernehmen Sie zusätzliche Aufgaben!

Wer zusätzliche Aufgaben übernimmt, gilt als belastbar. Belastbarkeit ist für viele Chefs ein Führungsindiz. Wer jedoch jede ihm übertragene zusätzliche Aufgabe ohne Murren übernimmt, gilt eher als Esel, den man immer und jederzeit bepacken kann. Daher ist es notwendig, jede Aufgabe auf Zumutbarkeit hin zu untersuchen. Aufgaben, die ressortübergreifend sind, sollten Sie auf jeden Fall übernehmen. Aufgaben, die normalerweise von Mitarbeitern einer niedrigeren Hierarchiestufe übernommen werden, sollten Sie allenfalls ausnahmsweise übernehmen. Ihre Initiative sollten Sie organisatorischen Tätigkeiten widmen. Alle Arbeiten, die Ihre Führungsqualitäten unter Beweis stellen, sollten Sie ruhig übernehmen. Dadurch stellen Sie unter Beweis, dass Sie für andere, „höhere” Aufgaben durchaus geeignet sind. Gleichzeitig können Sie üben und sich die ersten Sporen verdienen. So sind Sie für zukünftige Aufgaben gut gerüstet.

3. Machen Sie Vorschläge und bringen Sie Ideen ein!

In jeder Sitzung, jedem Meeting, jeder Diskussion geht es darum, Ideen zu entwickeln. Wer Karriere machen will, der sollte sich an der Entwicklung dieser Iden beteiligen. Dabei ist es wichtig, zwei Dinge zu tun:

1. Selbst Ideen einbringen und fundiert begründen. Dabei ist es wichtig, nicht gleich zu Beginn einer Sitzung diese Ideen einzubringen, sondern erst im Verlauf des Meetings. Für Sie ist es so möglich, Stimmungen und Trends besser einzuschätzen. Sie können leichter entscheiden, ob die einzubringenden Ideen auch eine Chance haben, akzeptiert zu werden.

2. Schmettern Sie Fremdideen nicht mit Killerphrasen ab. Der Ideenlieferant wird es Ihnen danken, wenn Sie immer versuchen, die positive Seite seiner Idee zu beleuchten. Sie werden es dadurch auch leichter haben mit Ihren eigenen Ideen. Denn wer die Ideen andere gelten lässt, hat es leichter, wenn es um die Akzeptanz eigener Ideen geht.

4. Bitten Sie andere nicht zu oft um einen Gefallen!

Dadurch entsteht eine Abhängigkeit, die dazu führen kann, dass Sie bei der Karriereplanung deswegen übergangen werden, weil man Ihnen ja sonst schon so manchen anderen Gefallen getan hat. Wer andere zu oft um einen Gefallen bittet, der ist vielleicht bei der Bewältigung seiner Aufgaben überfordert. Allerdings können Sie Ihre Vorgesetzten bei der Bewältigung Ihrer Aufgabe ab und zu um deren Rat bitten. Menschen geben gern ihren Rat. Sie fühlen sich durch die Bitte um Rat kompetent. Geben Sie also Ihren Vorgesetzten dieses Gefühl von Kompetenz, dann fällt es Ihren Vorgesetzten leichter, Sie zu fördern.

5. Pflegen Sie Kontakte!

Viele Untersuchungen zeigen immer wieder, dass ab einer bestimmten Karrierestufe der Erfolg nicht mehr ausschlaggebend für weitere Karrierestufen ist. Für Executives oder Vorstände ist der Erfolg eher eine Selbstverständlichkeit. Der bisherige Erfolg war mit ausschlaggebend, um überhaupt in die Executiveebene aufzusteigen. Ab der Exectuvieebene zählen die Kontakte. Wer kann mit wem? Wer kennt wen? Wer Karriere beflügeln will, sollte also tunlichst darauf achten, die ‚richtigen‘ Leute zu kennen, mit den ‚richtigen‘ Menschen regelmäßig zu tun haben. Der Kontakt auf der Kollegenebene hilft sicher, akzeptiert zu werden, der Kontakt mit Menschen auf einer höheren Hierarchiestufe, auch mit Executives aus anderen Unternehmen, unterstützt die Bereitschaft, Sie in diesen Kreis aufzunehmen. Dazu gehört auch der regelmäßig gepflegte Kontakt zu Mitarbeitern aus anderen Unternehmen. Die externe Kontaktpflege ist ebenfalls wichtig.

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Crowdinvesting – Unternehmensbeteiligung mit finanziellen Renditen………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 25, 2017 at 10:15 am

Crowdfunding und Crowdinvesting werden in den Medien häufig synonym gebraucht. Jedoch unterscheiden sich die beiden verwandten Finanzierungsformen in einigen Punkten erheblich. In beiden Fällen geht es darum, dass die Crowd (also der Schwarm) viele kleine Beträge investiert – meist in Projekte, Start-ups oder Unternehmen. Während beim Crowdfunding dabei die nicht-monetäre Gegenleistung im Vordergrund steht (wie beispielsweise die Nennung des Namens im Abspann eines mitfinanzierten Films oder persönliche Gegenstände des Künstlers), zielt das Crowdinvestment auf den monetären Gewinn ab. Das heißt, dass die Investoren zu Anteilseignern werden und von zukünftigen Gewinnen des Unternehmens oder Start-ups profitieren. Wird das Unternehmen veräußert, erhalten die Anleger ebenfalls einen Teil des Gewinns.
Crowdlending als alternative Kapitalanlage                         dsc_0091
Was ist anders im Crowdinvestment?

Grundsätzlich war es vor diesem Trend des Crowdinvesting Privatpersonen generell nicht möglich, etwa in Start-ups in der Frühphase zu investieren. Mit der neuen, alternativen Finanzierungsform ändert sich dies nun – auch zum Vorteil der Unternehmen, die Kapitalgeber suchen. Warum das so ist? Hier ein Beispiel.

Ein mittelständisches Unternehmen, das für ein Projekt Kapital benötigt, war bislang hauptsächlich auf die Hausbank angewiesen. Damit war die Anzahl der Stakeholder auf nur einen einzigen reduziert. Heute ist die Auswahl potenzieller Geldgeber deutlich größer. Das Internet ermöglicht Schwarmfinanzierungen, an denen sich unkompliziert viele einzelne Privatanleger oder institutionelle Investoren direkt beteiligen können. Von den Erfolgen des Projekts profitiert folglich nicht nur eine Partei außerhalb des Unternehmens, sondern eine ganze Reihe von kleinen oder mittelgroßen Anlegern – die sogenannte Crowd (zu Deutsch: der Schwarm).

Welche Entscheidungen muss jeder einzelne Crowdinvestor treffen?

Und wie sieht das konkret aus? Ein Geldgeber möchte sein Kapital sinnvoll und gewinnbringend anlegen. Er hat sich für das monetäre Crowdinvestment entschieden, da er sich dadurch einen direkten Gewinn am Unternehmenserfolg erhofft. Nun muss er sich auf die Suche nach einem Unternehmen oder Projekt machen, welches er durch seine Anlage unterstützt. Eine Übersicht aller Crowdfunding-Plattformen bietet das Internet-Portal crowdfunding.de. Über eine spezielle Suchmaske lassen sich die gewünschten digitalen Marktplätze finden. Der Suchende kann hier direkt nach speziellen Crowdinvesting-Plattformen suchen und seinen gewünschten Fokus setzen.

Er sollte für sich bis dato also folgende Fragen beantwortet haben: Soll das Investment in ein Start-up fließen? Soll die Geldanlage Projekte von kleinen oder mittelständischen Unternehmen unterstützen? Fokussiere ich bei meiner Finanzierung bestimmte Themen wie etwa die Energiewende? Oder liegen mir Projekte zum Thema Kunst und Kultur am Herzen?

Auf dem Vormarsch: Direktinvestments in den Mittelstand

Ist die Entscheidung gefallen, bieten unabhängige Plattformen, wie beispielsweise unternehmerich.de, seedmatch.de oder companisto.com konkrete Projekte verschiedener Firmen an. Auf dem Online-Portal für den deutschen Mittelstand Unternehmerich.de findet man überwiegend kleine, mittelständische Firmen (KMU), die ein innovatives oder aufwendiges Projekt verwirklichen möchten, es aber an finanziellen Mitteln fehlt, um das Projekt auf eigene Faust und unabhängig von Kreditinstituten zu realisieren.

Das Problem bei Kreditinstituten ist vor allem, dass Firmen für besonders visionäre, risikoreiche Projekte viel Geld bei der jeweiligen Bank hinterlegen müssen und lange, zeitraubende Prüfungen das geplante Vorhaben der KMU ausbremsen. Bei dem Crowdinvesting fallen diese detaillierten Prüfungen durch die Banken weg und die Unternehmer können schneller mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen. Die alternative Finanzierung kann sowohl bei kleineren als auch größeren Projekten sinnvoll sein.

Mit jedem einzelnen Geldgeber wird hierbei ein eigener Investmentvertrag abgeschlossen. Mit seinem Crowdinvestment stellt der Investor dem Unternehmen somit in der Regel eigenkapitalähnliche Mittel, so genannte Mezzanine, zur Verfügung. Wichtig: Das Unternehmen bleibt dabei trotzdem unabhängig von fremder Einflussnahme. Ein Beispiel für Crowdinvesting wäre ein partiarisches Nachrangdarlehen, auch Beteiligungsdarlehen genannt.
Erfolgreiche Unternehmen nutzen Crowdinvesting
Transparenz für alle Beteiligten

Das eigene Crowdinvest, also die Geldanlage im Rahmen einer Crowd, bietet dem Investor die Chance, je nach Art des Projektes, sein Geld sicher und transparent in mittelständische Unternehmen zu investieren. In der Regel erstellt jede Crowdinvesting-Plattform einzelne, übersichtliche Projektseiten zusammen, auf denen sofort ersichtlich ist, welches Unternehmen auf der Suche nach Investoren ist, wer sich hinter der Firma verbirgt, was im Detail das beworbene Projekt umfasst und um welche Art der Investition es sich handelt (Crowdinvesting oder Crowdlending). Schnell und unkompliziert kann so jeder einzelne Investor seinen Teil zur Stärkung des deutschen Rückgrats beitragen. Hier gilt das Motto: Mit Hilfe der Schwarmfinanzierung gemeinsam stark für den Mittelstand.

Schon kleine Investments sind möglich

Das Projekt Ein Lichtblick in Bayern, der LMT GmbH (Leuchten + Metall Technik GmbH) aus dem bayrischen Hilpoltstein, wurde beispielsweise erfolgreich über Crowdinvestments aus der Taufe gehoben. Dabei half ihnen nicht nur das gute Image der Marke „Made in Germany“. Auch die infrastrukturellen Bedingungen, beispielsweise in Transport oder Telekommunikation, gelten in Deutschland im Allgemeinen mindestens als „gut“, wenn nicht sogar als „sehr gut“. Das Ergebnis davon sind kurze Dienstwege und schnelle Lieferzeiten, die auch die LMT GmbH auszeichnen. Seit Anfang 2015 entwickeln sie einen neuartigen LED-Scheinwerfer, den sie seit September 2015 in Serie produzieren. Dass das Unternehmen in familiärer Tradition aufgebaut wurde und geführt wird, brachte der LMT GmbH zusätzliche Pluspunkte bei ihrer Suche nach Kapitalgebern. Aber ab welchem Betrag kann man bereits damit beginnen, in mittelständische Unternehmensfinanzierung zu investieren?

Als Teil einer großen Crowd können Anleger schon kleine Investment-Summen an das Unternehmen geben. Die Höhe der Investitionen richtet sich dabei zuerst nach dem persönlichen Empfinden („jeder gibt das was er kann und möchte“), unterliegt aber auch staatlichen Regularien in Form von Gesetzen, wie etwa dem Kleinanlegerschutzgesetz, das seit 2015 für mehr Transparenz sorgen soll. Damit löste die Bundesregierung die Zusage aus dem Koalitionsvertrag ein, den Anlegerschutz zu verbessern: Ziel des Kleinanlegerschutzgesetzes ist es, den Schutz der Anleger vor zweifelhaften Angeboten von Vermögensanlagen zu erhöhen und zwar u.a. durch mehr Informationen und aktuellere Prospekte zu Vermögensanlagen.

Wer kann mit wie viel zum Unternehmenserfolg beitragen?

Der Einfachheit halber beziehen sich die folgenden Beispiele für mögliche Investment-Summen auf die Crowdinvesting-Plattform von Unternehmerich. Die erste Investorengruppe, ist die der Privatpersonen. Damit sind prinzipiell alle Personen gemeint, die ihren Erstwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, vollkommen geschäftsfähig sind und über ein Bankkonto verfügen. Privatpersonen können bereits ab einem Betrag von 250 Euro in mittelständische Unternehmen investieren.

So genannte Family Offices müssen, um am Rohstoffmarkt Kapital tätig sein zu dürfen, ihren Firmensitz oder Ihre Niederlassung in Deutschland nachweisen können. Für all diejenigen, die im Moment noch nicht genau wissen, was es mit einem Family Office auf sich hat, lesen hier eine kurze Definition: „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht [BaFin] versteht unter einem Family Office ein Unternehmen, das sich unabhängig von seiner Rechtsform, mit der bankenunabhängigen Verwaltung großer privater Vermögen befasst.“ (Quelle: BaFin) Eine Investition auf http://www.unternehmerich.de beginnt deshalb für Family Offices ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro je Projekt.

Die sogenannten institutionellen Investoren sind ähnlich anzusiedeln wie ein Family Office. Darunter werden Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Banken aber auch Stiftungen mit Firmensitz oder Niederlassung in Deutschland verstanden. Auch diese Unternehmen können ab einem Betrag von mindestens 30.000 Euro in wirtschaftlich-nachhaltige Projekte von mittelständischen Unternehmen investieren.

Eine Win-Win-Situation?

Welchen konkreten Nutzen haben aber insbesondere die Investoren, wenn sie sich einmal für ein Projekt entschieden haben? Bei manchen Formen des Crowdinvestings beginnt die Finanzierung des eingesetzten Kapitals erst dann, wenn die jeweilige Projekt-Finanzierungsschwelle erreicht wird. Aus Sicht eines Investors bedeutet dies, dass – obwohl das Kapital bereits das eigene Konto verlassen hat – er erst das Erreichen der Schwelle abwarten muss, bis mit dem Geld wirklich gearbeitet wird. Dies ist zumeist sehr unbefriedigend.

Im Fall von Unternehmerich profitieren alle Geldgeber möglichst früh von ihren Crowdinvestments, nämlich genau ab dem Zeitpunkt, zu dem sie konkret in ein mittelständisches Unternehmensprojekt investiert haben. Das heißt, je schneller Sie ein Projekt unterstützen, desto schneller beginnt die Verzinsung ihres Kapitals und desto höher wird Ihr Ertrag am Ende sein.

Hohe Qualitätsstandards sorgen für starke Anlagesicherheit

Jedes Unternehmen durchläuft, bevor es sein Projekt auf dem Marktplatz attraktiv präsentieren kann, in der Regel einen strengen Verifizierungs- und Prüfungsprozess. Im Fall von Unternehmerich muss zudem jedes mittelständische Unternehmen eine dreijährige operative Tätigkeit am Markt sowie ein marktfähiges Geschäftsmodell nachweisen können. All diese Faktoren gemeinsam betrachtet, sollen dem Investor als Qualitätsmerkmal dienen, dass er sein Geld richtig und sinnvoll anlegen kann.

Für Kapitalanlagen im Bereich des Crowdinvestings ist es wichtig, dass diese sichtbar, nachvollziehbar und offen sind. Der Investor kann selbst die Firma auswählen, die er unterstützen möchte und kann nach Registrierung auf der jeweiligen Plattform in der Regel alle wirtschaftlich-relevanten Daten einsehen. Unternehmerich beispielsweise steht zudem jederzeit in engem Kontakt mit den Unternehmen und hat somit direkten Einblick in projektinterne Abläufe, über die unsere Investoren regelmäßig informiert werden.

Was ist eine Risikoklasse und was soll damit dargestellt werden?

Grundsätzlich muss sich jeder potentielle Geldgeber darüber bewusst sein, dass jedes Investment durch Mitglieder der Crowd das generelle Risiko eines Ausfalls beinhaltet. Dies gilt generell für alle Arten von Investitionen. Unter einem Ausfall wird die Möglichkeit verstanden, dass es während einer Rückzahlung eines Investitionsprojektes zu Zahlungsausfällen kommt und die Investitionssumme nicht bzw. nur unvollständig zurückgezahlt werden kann.

Um Investoren im Crowdinvesting eine Einschätzung zu geben, wie hoch das Risiko einer Geldanlage ist, werden Unternehmen auf den Plattformen durch ein externes Rating in Risikoklassen eingeteilt, welche die durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeiten von Kapitalanlagen für Investoren darstellen. Unternehmerich beispielweise orientiert sich bei der Darstellung der Risikoklassen an internationale Standards.

Betrachtet man die Risikoklassen des Unternehmerich Marktplatzes näher, fällt die Transparenz der Aktionen auf: Investiert man zum Beispiel in 100 Projekte der Investitionsklasse A+ mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von durchschnittlich 0,15 %, müssen Anleger nur bei 0,15 Projekten mit einem Zahlungsausfall rechnen. Das Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit ist somit sehr gering.

Warum nicht gleich das Geld auf die klassische Weise anlegen?

Anders als bei Fonds oder Aktienpaketen weiß der Kapitalgeber bei seinem Crowdinvestment genau, in was er investiert. Darüber hinaus kann er sein Portfolio völlig frei wählen und zusammenstellen (Streuung minimiert das Ausfallrisiko) und er kann gezielt Projekte unterstützen, die ihm persönlich am Herzen liegen oder ihm geschäftlichen Nutzen bringen. Das angelegte Geld arbeitet vom ersten Tag an. Selbst dann, wenn die veranschlagte Gesamtsumme für das Projekt nicht zusammenkommt und die Investitionen an ihre Anleger zurückgezahlt werden, ist das Geld für den Zeitraum der Anlage verzinst.

Auch für das Unternehmen ergeben sich Vorteile gegenüber einem Bankkredit. Dadurch, dass der Investor Teil des Projekts und dessen Erfolg wird, agiert er als Multiplikator: Er motiviert seine Partner, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls am Crowdinvesting zu beteiligen. Durch dieses Prinzip werden Firma und Projekt bekannt und die Erfolgsaussichten vergrößern sich mit jedem neuen Kontakt. Das spart Werbekosten, erhöht die Aufmerksamkeit und schafft persönliche Verbindlichkeit.

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Negativzinsen – und die Folgen: Schweizer Institut lässt Banker blechen – Belastung für deutsche Sozialkassen…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 25, 2017 at 9:15 am

Seit zwei Jahren zahlen Banken auf Guthaben bei der Schweizerischen Nationalbank einen Negativzins. Julius-Bär-Chef Boris Collardi holt ihn sich zum Teil bei seinen Angestellten zurück.                                      bild-003

Der Schock kam im Doppelpack. Am 15. Januar 2015 hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs zum Euro auf. Eine Woche später, genau heute vor zwei Jahren, begann die SNB, Negativzinsen von –0,75 Prozent auf Guthaben zu verlangen, die Geschäftsbanken bei ihr parkieren – einen halben Prozentpunkt mehr als ursprünglich geplant.

Ein Zinssatz deutlich unter dem Niveau anderer Nationalbanken soll den Franken unattraktiv machen und vor Aufwertung schützen. Doch der Zürcher Ökonom Klaus Wellershoff (52) ist skeptisch: «Die Negativzinsen haben nicht abschreckend auf die Devisenmärkte gewirkt, sonst müsste die SNB wohl kaum ständig noch zusätzlich intervenieren.» Die Nachfrage nach Franken sei trotz Negativzins ungebrochen.

Einige Banken parkieren nicht weniger, sondern mehr Geld bei der SNB

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Das zeigen auch die Geschäftsberichte der SNB. 2015 nahm sie durch den Negativzins 1,16 Milliarden Franken ein (1,08 Mrd. Euro). Zahlen aus den ersten Quartalen deuten darauf hin, dass es 2016 sogar noch mehr gewesen sein könnte. Einige Banken parkieren also nicht weniger, sondern mehr Geld bei der SNB.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) ist eines dieser Institute. Bei Einführung des Negativzinses musste die LUKB noch keinen Strafzins zahlen. Ihre Einlagen hatten noch nicht die Freibetragsgrenze von zehn Millionen Franken (9,3 Mrd. Euro) überschritten. Knapp anderthalb Monate später jedoch waren der LUKB so viele Gelder zugeflossen, dass sie Negativzins zahlen muss – aktuell etwa 300’000 Franken pro Monat (Euro 279.000).

Die Bank Julius Bär überwies in den ersten sechs Monaten letzten Jahres 14,2 Millionen Negativzinsen (13,2 Mrd. Euro) an diverse Nationalbanken, gut zehn Prozent mehr als im Vorjahrszeitraum. Die Privatbank verfolgt im Umgang mit Negativzinsen eine eigene Strategie. «Einen Teil trägt die Bank, einen Teil der Kunde und einen Teil der Kundenberater», so Bär-Sprecherin Evelyne Brönnimann.

Betriebsrisiko auf Bank-Angestellte abgewälzt

Sie will keine Details preisgeben. Nur so viel: «Kundenberater haben die Möglichkeit, innerhalb der Kundenbeziehung den Negativzins nicht weiterzugeben, sondern auf ihr Budget zu nehmen.» Bringt er Kunden nicht dazu, Geld anderweitig, etwa in Aktien, anzulegen, muss der Bär-Banker selber blechen.

Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) kritisiert, dass Berater damit in eine Zwickmühle geraten. «Denn ihre Stelle und ihr Gehalt hängen direkt von den Kundengeldern ab, die sie betreuen», so SBPV-Geschäftsführerin Denise Chervet (59). Ein Betriebsrisiko dürfe grundsätzlich nicht auf Mitarbeiter abgewälzt werden. Chervet: «Mit dieser Regelung geht Julius Bär aber eindeutig in diese Richtung.»

Der Rest der Schweizer Banken geht mit dem Negativzins anders um

Was Julius-Bär-Chef Boris Collardi (42) in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» einen «sehr kommerziellen Ansatz» nennt, bezeichnen andere Geldhäuser hinter vorgehaltener Hand als «absurd». Der Rest der Schweizer Banken geht mit dem Negativzins anders um.

Die Berner Kantonalbank nimmt Guthaben teils gar erst nicht an. Die Grossbanken UBS und Credit Suisse geben die Negativzinsen vereinzelt an grössere Kunden über Gebühren auf Guthaben weiter.

Negativzinsen

Der Negativzins von –0,75 Prozent auf Einlagen bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) soll ausländische Anleger davon abhalten, Geld in Franken in der Schweiz zu deponieren. Dadurch sinkt der Aufwertungsdruck. Firmen bekommen Kredite zu besseren Bedingungen.

Die SNB will darum weiter am weltweit höchsten Negativzins festhalten. Die Dänische Nationalbank war vorübergehend gleichgezogen. Bei der Europäischen Zentralbank beträgt der Negativzins –0,4 Prozent.

Negativzinsen belasten die deutschen Sozialkassen

Deutschlands Sozialkassen haben durch die extrem niedrigen Zinsen immer größere Probleme. So hat der Gesundheitsfonds, der die Krankenversicherungsbeiträge an die Krankenkassen verteilt, im vergangenen Jahr bereits 5,1 Millionen Euro Negativzinsen an Banken zahlen müssen.
Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit hätten 2016 für ihre Reserven gerade noch eine positive Verzinsung erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhebt seit Juni 2014 einen negativen Zins von derzeit 0,4 Prozent für Geld, das bei ihr kurzfristig geparkt wird. Die Notenbank will so die Banken animieren, Kredite in die Wirtschaft zu pumpen, statt es bei ihr zu bunkern.

Diese Negativzinsen geben die Banken an ihre Kunden weiter. Somit wird das Geschäft mit der Geldanlage auch für die Sozialkassen, in welche die Milliarden-Beiträge der gesetzlich Versicherten fließen, immer schwieriger.
Der Gesundheitsfonds legt laut „SZ“ monatlich zwischen 4,7 Milliarden und neun Milliarden Euro maximal für gut zwei Wochen als Termingeld an. Mit so kurzen Laufzeiten ließen sich aber keine positiven Erträge mehr erzielen.

Etwas besser sehe es bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) aus, die ihre Beiträge und Steuerzuschüsse sofort an die 20,8 Millionen Rentner ausgibt, aber auch über eine Reserve verfügt. Diese Rücklage belief sich Ende 2016 auf 32,4 Milliarden Euro. Bereits ein Viertel der Anlagen werde negativ verzinst, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die DRV. Die Vermögenserträge bezifferte die DRV für 2015 mit nur 65.000 Euro.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte Ende 2016 eine Rücklage von 11,5 Milliarden Euro. Die Verzinsung habe sich auf plus 0,052 Prozent belaufen, so wenig wie noch nie, heißt es in dem Pressebericht. Die Behörde schließe mittlerweile wegen der Zinspolitik der EZB „die Möglichkeit einer Negativverzinsung nicht mehr gänzlich aus“. 2007 und 2008 hatte die Verzinsung noch bei gut vier Prozent gelegen.

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Altersvorsorge: “Run” auf Immobilien……………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 24, 2017 at 10:23 am

Der Immobilienerwerb gewinnt vor dem Hintergrund der Niedriginsphase zunehmend auch als Mittel zur Altersvorsorge an Bedeutung. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Nach Ansicht der Studienautoren gibt es aktuell einen regelrechten Run auf Immobilien.                        dsc_0091

Altersvorsorge: Run auf Immobilien

Der Immobilienerwerb gewinnt vor dem Hintergrund der Niedriginsphase zunehmend auch als Mittel zur Altersvorsorge an Bedeutung.

55 Prozent der deutschen Erwerbstätigen wollen wegen der Niedrigzinsen keine neuen Verträge zur Altersvorsorge abschließen. Das geht aus der Studie “Axa Deutschland Report 2016” hervor, für die insgesamt 3.324 Interviews mit Erwerbstätigen und und im Ruhestand befindliche Personen geführt wurden.

Eigenheim bevorzugt

Unter denjenigen, die noch bereit sind, Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge zu ergreifen, herrscht demnach eine klare Präferenz für den Erwerb von Immobilien zur Eigennutzung und Vermietung. Bundesweit planen 27 Prozent der Erwerbstätigen, eine Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietung zu kaufen.

Den Kauf einer Immobilie zur Vermietung planen Erwerbstätige demnach häufiger als jede andere Anlageform zur Altersversorgung wie etwa Zinssparen oder Rentenversicherungen. Nur die Anschaffung eines Eigenheims wird noch knapp häufiger bei der Vorsorge-Planung präferiert.

In vermietete Immobilien zur Altersvorsorge wollen der Studie zufolge fast doppelt so viele Erwerbstätige investieren, wie heute über diese Anlage verfügen. Jeder Vierte könnte so künftig zum Vermieter werden. (jb)

Foto: Shutterstock

 

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Schäuble will Steuerschlupfloch schließen……………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 23, 2017 at 11:07 am

Unternehmen wie Ikea sparen Millionen an Steuern dadurch, dass sie konzernintern Gebühren zahlen und damit Gewinne ins Ausland verschieben. Finanzminister Schäuble will das nun offenbar schwieriger machen.
Ikea ist bekannt für Heim- und Steueroptimierung.                              dsc_0091
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will einem Medienbericht zufolge mit dem Schließen eines bei Großkonzernen beliebten Steuerschlupflochs jährlich rund 30 Millionen Euro mehr Steuereinnahmen erzielen. Das geht aus dem Entwurf für ein Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen hervor, der der „Rheinischen Post“ vorliegt. Der Gesetzentwurf soll demnach am kommenden Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden.

Dabei gehe es um die Errichtung einer so genannten Lizenzschranke. Mit ihr soll verhindert werden, dass Unternehmen Einnahmen aus der Vergabe von Lizenzen oder Nutzung von Patenten zu einem deutlich geringeren als dem regulären Satz versteuern. So fallen etwa in Malta auf Lizenzeinkünfte gar keine Steuern an.

SICHERE WÄRME AUS ERNEUERBARER ENERGIE UND HEIZÖL
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Nach dem Gesetzentwurf sollen nun ab dem kommendem Jahr konzerninterne Ausgaben für Patente, Lizenzen, Konzessionen und Markenrechte steuerlich nicht mehr den Gewinn in Deutschland mindern können, wenn diese Zahlungen beim Empfänger im Ausland nicht oder nur sehr gering besteuert werden, berichtete die Zeitung.

Beliebter Steuertrick
Die Empfänger seien häufig so genannte Lizenz- oder Patentboxen in anderen Ländern, die diese Lizenzeinnahmen gar nicht oder nur niedrig besteuern. So ist es ein bei Unternehmen beliebter Steuertrick, über Lizenzgebühren Gewinne in solche Länder zu verlagern, wo sie niedrig besteuert werden. Neben Malta ist dies etwa in den Niederlande, Belgien oder die Schweiz der Fall.

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Schäuble erachte es als unfair, wenn die niedrigen Steuersätze für Patentboxen nicht an die Bedingung geknüpft wird, dass ihnen entsprechende Forschungsausgaben im selben Land gegenüber stehen, schreibt die Zeitung. „Steuern sollen dem Staat zustehen, in dem die der Wertschöpfung zugrundeliegende Aktivität stattfinden, und nicht dem Staat, der den höchsten Steuerrabatt bietet“, heißt es demnach in dem Gesetzentwurf.

Beispiel Ikea
Als prominentes Beispiel für Konzerne, die diese Form der Steuerminimierung nutzen, gilt Ikea. Wie die Organisation Attac schon 2013 berichtete, gehörten alle Rechte für den Namen und das Konzept Ikea der in den Niederlanden registrierten Franchising-Firma Inter Ikea Systems BV. Alle Ikea-Häuser, auch die deutschen, müssten drei Prozent ihres Umsatzes als Lizenzgebühren steuerfrei an diese Firma überwiesen. In den Niederlanden würden diese Gewinne dann nur mit fünf Prozent versteuert, heißt es in dem Bericht.

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Chinas Wirtschaftswachstum zu stabil, um wahr zu sein…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 20, 2017 at 8:31 am

Am Freitag verkündet China seine offizielle Wachstumsrate für 2016. Ökonomen tippen auf 6,7 Prozent – mal wieder. Denn diese Zahl hat Peking zuletzt dreimal hintereinander vermeldet. Das ist kaum zu glauben.

Wandel in China: Nur langsam weg von der alten IndustrieFotos
Die wichtigste Zahl der Weltwirtschaft wird am Freitagmorgen bekannt gegeben. Und wenn kein Wunder geschieht, lautet sie: 6,7. Denn 6,7 Prozent jährliches Wachstum hat Chinas Statistikbehörde zuletzt immer wieder vermeldet: nach dem ersten Quartal, nach dem zweiten Quartal, nach dem dritten Quartal 2016. Und nichts weist bislang daraufhin, dass Pekings Technokraten fürs letzte Quartal des abgelaufenen Jahres einen anderen Wert verkünden könnten. Würden doch die 6,7 Prozent treffsicher zu den Vorgaben der Staatsführung passen.

Ein Wachstum zwischen 6,5 und sieben Prozent hatte die KP-Regierung für 2016 angekündigt. Und diesen Auftrag hat Chinas Volkswirtschaft zuverlässig in die Tat umgesetzt. Wie üblich. Denn so geht das schon seit Jahren: Die Wirtschaft entwickelt sich präzise in dem Tempo, das Peking vorher festgesetzt hat.

…Finanzkrisen die übrige Welt erschüttern,
…die von China abhängigen globalen Rohstoffmärkte auf und ab schwanken,
…die nationalen Aktienbörsen in Shanghai und Shenzhen crashen,
…die eigenen Exporte seit nunmehr zwei Jahren fallen –
…eins bleibt stets stabil: die Wachstumsraten der Volksrepublik, auf hohem Niveau natürlich.

Man könnte daraus zweierlei schlussfolgern: Entweder schafft es das autoritäre Regime, die Wirtschaft mit seinen Plänen auf die Nachkommastelle genau zu steuern. Oder die Statistik stimmt nicht.

Früher konnten Chinas Wachstumszahlen dem Württemberger Maschinenbauer oder dem niedersächsischen Autokonzern so egal sein wie ein umfallendes Fahrrad. Heute ist die Volksrepublik der Hauptabsatzmarkt für Volkswagen, der Motor der Weltwirtschaft. Und neuerdings auch Vorkämpfer für Freihandel und globalen Warenaustausch ohne trumpsche Strafzölle – sofern man der Rede von Staatschef Xi Jinping beim Weltwirtschaftsforum von Davos Glauben schenkt. (Wie ernst kann man Xi Jinpings Äußerungen nehmen? Hier geht’s zum Faktencheck)

Aber wie glaubwürdig sind diese wunderbaren Wachstumszahlen, die Peking alle drei Monate verbreitet?

Li Keqiang hat nichts auf sie gegeben, als er noch Provinzgouverneur war. „Hausgemacht“ und unzuverlässig seien die Zahlen, klagte der Politiker 2007 gegenüber US-Diplomaten. Einen besseren Anhaltspunkt für die echte Wirtschaftsentwicklung böten andere Indikatoren: etwa der Stromverbrauch. Mittlerweile ist Herr Li Chinas Premierminister, Nummer zwei in der Staatshierarchie. Und gibt nun selbst die Wachstumskorridore vor, den die Wirtschaft so punktgenau zu treffen scheint wie Dartweltmeister Michael van Gerwen das Bulls Eye. Zwischen 2012 und 2014 galt es, die Sieben vor dem Komma zu vermelden. Seit 2015 sind Werte zwischen 6,5 und sieben Prozent vorgesehen.

Dagegen schwankt der von Li als Wegmarke empfohlene Stromverbrauch stark. 2013 wuchs er um 7,5 Prozent, 2015 dann nur noch um 0,5 Prozent, voriges Jahr wieder um fünf Prozent. Fast im Gleichtakt auf und ab ging es an den internationalen Rohstoffbörsen: 2014 und 2015 stürzten die Preise ab für Blei, Kohle oder Erdöl, deren Hauptimporteur die Volksrepublik ist. Zuletzt haben sie sich erholt.

Ist Chinas Wachstum zwischenzeitlich eingebrochen?

Genau das meinen unabhängige Ökonomen. „Wir haben große Schwankungen der Wirtschaftsentwicklung beobachtet“, sagt Mark Williams, Asien-Chef beim Londoner Forschungshaus Capital Economics. Zeitweise habe das Wachstum stark nachgelassen, denn China baut seine Wirtschaft grundlegend um. Weg von der Schwerindustrie und Billigprodukten. Hin zu Dienstleistungen und höherwertigen Waren.

Wandel in China: Nur langsam weg von der alten Industrie
„Die neuen Wachstumstreiber reichen bei Weitem noch nicht, um 6,5 oder sieben Prozent zu erreichen“, sagt Max Zenglein, Ökonom des Mercator Institute for China Studies (Merics) aus Berlin. „Daher pumpt die Regierung gerade wieder viel Geld in die Old Economy und den Aufbau von Infrastruktur.“ Während private Investitionen in den Keller gehen, fließen staatliche Milliarden in neue Flughäfen, Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetze, Autobahnen – auch wenn China vielerorts davon schon mehr als genug hat. „Nachhaltig ist das nicht“, sagt Zenglein. Aber es belebt kurzfristig die Konjunktur.

„Mein Gefühl ist, dass hier geglättet wird“

„Niemand weiß, wie groß Chinas tatsächliche Wachstumsrate ist“, sagt Carsten Holz, Professor an der Hongkong University of Science and Technology. „Es gibt keinerlei Transparenz, wie das nationale Statistikbüro die Wirtschaftsleistung errechnet.“

Die Behörde hat bislang nicht auf eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE reagiert. Wahrscheinlich hat nicht einmal sie selbst den kompletten Überblick über die Wirtschaft des riesigen Reiches. Ihre Zahlen basierten zu einem beträchtlichen Teil auf Schätzungen und Annahmen, sagt Holz: „Mein Gefühl ist, dass hier geglättet wird: Wenn das Wachstum hoch aussieht, schwächen sie ab. Wenn es niedrig aussieht, gehen sie hoch. Dadurch erscheint alles stabil und konstant.“ So wie es die Regierung wünscht.

Auf 3,9 Prozent beziffert das China Center des Forschungshauses The Conference Board, das von zwei Dutzend internationalen Großkonzernen getragen wird, das reale Wachstum im abgelaufenen Jahr. Das wäre immer noch beachtlich. Aber wohl nicht genug für die Kommunistische Partei.

Deng Xiaoping (Aufnahme aus dem Jahr 1978)
AP
Deng Xiaoping (Aufnahme aus dem Jahr 1978)
„Warum unterstützt uns das Volk? Weil sich die Wirtschaft entwickelt hat“, sagte einst Deng Xiaoping, der Vater von Chinas Öffnung. Zuwachsraten von vier bis fünf Prozent oder vielleicht gar nur zwei bis drei Prozent seien „nicht nur ein ökonomisches Problem, sondern auch ein politisches“, warnte Deng.

Und so wird die nationale Statistikbehörde am Freitag wohl eine Zahl nach Plan verkünden. „Ich würde einiges darauf wetten, dass 6,7 Prozent herauskommen“, sagt Zenglein. Aber vielleicht überraschen Pekings Bürokraten die Experten ja doch mal, ausnahmsweise: Schon eine 6,6 oder eine 6,8 wären eine ökonomische Sensation.

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Banken wollen Tausende Mitarbeiter aus London abziehen………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on Januar 19, 2017 at 11:31 am

HSBC, UBS, Goldman Sachs: Die Großbanken in London bereiten sich auf den Brexit vor. Insgesamt wollen sie Tausende Mitarbeiter auf den Kontinent umsiedeln – auch nach Frankfurt.   

Londoner Skyline

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Frankfurt und Paris können sich freuen: Je konkreter die britischen Pläne für den EU-Ausstieg werden, desto unruhiger werden die in London vertretenen Großbanken. Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwägt laut „Handelsblatt“ gar, die Zahl der Angestellten in der britischen Hauptstadt auf 3.000 zu halbieren.
Bis zu tausend Mitarbeiter könnten demnach nach Frankfurt geschickt werden. Weitere würden nach Warschau und New York umziehen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise.

Europas größte Bank HSBC kündigte an, einen Teil der Londoner Mitarbeiter nach Paris abzuziehen. „Wir werden in zwei Jahren weggehen, nachdem der Brexit in Kraft tritt“, sagte HSBC-Vorstandschef Stuart Gulliver beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Es geht um rund tausend Banker, die ein Fünftel des Umsatzes der Bank erwirtschaften.

Auch die Schweizer Bank UBS teilte mit, rund tausend von 5000 Londoner Mitarbeitern könnten vom Austritt Großbritanniens aus der EU betroffen sein.

Die Banken fürchten den Verlust der sogenannten Passporting Rights, die ihnen Zugang zum EU-Binnenmarkt verschaffen. Die britische Premierministerin Theresa May hatte am Dienstag bekräftigt, dass Großbritannien den Binnenmarkt verlassen werde. Welchen Zugang die britischen Finanzfirmen künftig haben werden, hängt nun von den Verhandlungen zwischen London und den EU-Partnern ab.

Dass die Banken mit Umzug drohen, ist nicht neu. Schon im November gab es Gerüchte, wonach Goldman seine Geschäfte an den Main verlegen und sich von der Europäischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigen lassen wolle. Beobachter erwarten, dass weitere Kreditinstitute in den kommenden Monaten nachziehen.

Wie aus einer Erhebung der Beratungsgesellschaft KPMG hervorgeht, erwägen gut drei Viertel der britischen Firmenchefs nach dem Brexit-Votum die Verlagerung von Geschäftsteilen ins Ausland. 76 Prozent der 100 befragten Chefs von Unternehmen mit Umsätzen zwischen 100 Millionen und einer Milliarde Pfund denken darüber nach, den Firmensitz oder Teile des Betriebs aus Großbritannien abzuziehen.

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