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Befreiung von Erbschaftssteuer bei Selbstnutzung des Familienheims……………….

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Befreiung von Erbschaftssteuer bei Selbstnutzung des Familienheims
29. Juli 2019

Befreiung von Erbschaftssteuer bei Selbstnutzung des Familienheims

Wer eine von den Eltern geerbte Immobilie selbst nutzt, kann von der Erbschaftssteuer befreit werden. Dafür muss die Selbstnutzung aber innerhalb von sechs Monaten erfolgen, wie der Bundesfinanzhof entschieden hat.

Wer eine von den Eltern geerbte Immobilie selbst nutzt, kann von der Erbschaftssteuer befreit werden. Dafür muss die Selbstnutzung aber innerhalb von sechs Monaten erfolgen, wie der Bundesfinanzhof entschieden hat.

Befreiung von Erbschaftssteuer bei Selbstnutzung des Familienheims

Kinder können eine von ihren Eltern bewohnte Immobilie steuerfrei erben, wenn sie die Selbstnutzung als Wohnung innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall aufnehmen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Ein erst späterer Einzug führt nur in Ausnahmefällen zum steuerfreien Erwerb als Familienheim.

Steuerbefreiung bei unverzüglicher Selbstnutzung

Der Kläger und sein Bruder beerbten zusammen ihren im Januar 2014 verstorbenen Vater. Zum Nachlass gehörte ein Zweifamilienhaus, das der Vater bis zu seinem Tod allein bewohnt hatte. Die Brüder schlossen einen Vermächtniserfüllungsvertrag, nach dem der Kläger das Alleineigentum an dem Haus erhalten sollte. Die Eintragung in das Grundbuch erfolgte im September 2015. Renovierungsangebote holte der Kläger ab April 2016 ein. Die Bauarbeiten begannen im Juni 2016.

Ausnahmen nur bei zwingendem Hinderungsgrund

Das Finanzamt setzte Erbschaftsteuer fest, ohne die Steuerbefreiung für Familienheime nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zu berücksichtigen. Diese Steuerfreiheit setzt voraus, dass der Erblasser bis zum Erbfall eine Wohnung selbst bewohnt hat oder dass er aus zwingenden Gründen an einer Selbstnutzung zu eigenen Wohnzwecken gehindert war. Die Wohnung muss beim Erwerber unverzüglich zur Selbstnutzung zu eigenen Wohnzwecken als Familienheim bestimmt sein, wobei die Wohnfläche 200 qm nicht übersteigen darf.

Verzögerung des Einzugs muss begründet sein

Der BFH sah den Erwerb als steuerpflichtig an. Der Kläger habe das Haus auch nach der Eintragung im Grundbuch nicht unverzüglich zu eigenen Wohnzwecken bestimmt. Erst mehr als zwei Jahre nach dem Todesfall und mehr als sechs Monate nach der Eintragung im Grundbuch, habe er Angebote von Handwerkern eingeholt und mit der Renovierung begonnen. Der Kläger habe weder dargelegt noch glaubhaft gemacht, dass er diese Verzögerung nicht zu vertreten habe. (tos)

BFH, Urteil vom 28.05.2019, Az.: II R 37/16

Bild: © Doris Heinrichs – stock.adobe.com                                                                       Vollständiges Impressum

HAUSGOLD startet enge Kooperation mit der Deutschen Bank…………………..

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HAUSGOLD startet enge Kooperation mit der Deutschen Bank
30. Juli 2019

HAUSGOLD startet enge Kooperation mit der Deutschen Bank

HAUSGOLD hat eine Kooperation mit der Deutschen Bank bekannt gegeben. Die Kunden der größten deutschen Privatbank können ab August den Service des deutschen PropTechs nutzen. HAUSGOLD will dadurch seine Marktposition bei Immobilientransaktionen weiter ausbauen.

HAUSGOLD hat eine Kooperation mit der Deutschen Bank bekannt gegeben. Die Kunden der größten deutschen Privatbank können ab August den Service des deutschen PropTechs nutzen. HAUSGOLD will dadurch seine Marktposition bei Immobilientransaktionen weiter ausbauen.

HAUSGOLD startet enge Kooperation mit der Deutschen Bank

HAUSGOLD gewann vergangenen Jahres die Deutsche Bank Ende bereits als Investor und Gesellschafter und sicherte sich so zudem eine Finanzierung im Millionenbereich. Ab August 2019 kooperieren die beiden Unternehmen auch operativ eng miteinander. HAUSGOLD wird den Kunden des Instituts dann seine Services anbieten.

Lokale Immobilienexperten statt eigene Makler

HAUSGOLD ist ein technologie- und datenbasiertes Maklernetzwerk und will die Immobilientransaktion für Makler, Verkäufer und Käufer transparenter, einfacher und sicherer machen. Dabei stellt HAUSGOLD keine eigenen Makler ein oder eröffnet eigene Standorte, sondern setzt als Plattform auf lokale Immobilienexperten. Mit diesem Geschäftsmodell wächst HAUSGOLD nach eigenen Angaben deutlich schneller und kosteneffizienter als andere Marktteilnehmer.

Marktstellung weiter stärken

Aktuell vermarktet das Maklernetz von HAUSGOLD gut 6.000 Immobilien. Durch die Kooperation mit der Deutschen Bank will HAUSGOLD nun seine Stellung im Markt weiter ausbauen. „Ich freue mich riesig über das Vertrauen und die inspirierende Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Bank und ich bin sicher, dass wir auch den Kunden der Deutschen Bank helfen werden, Immobilientransaktionen transparenter, einfacher und sicherer zu machen“, kommentiert Sebastian Wagner, CEO und Gründer von HAUSGOLD, die Kooperation.

Ausbau der digitalen Plattform

Die Deutsche Bank sieht in der Partnerschaft derweil einen weiteren Baustein einer digitalen Plattform mit Dienstleistungen jenseits des typischen Bankgeschäfts. Viele Kunden seien schließlich Immobilienbesitzer und könnten über die Plattform nun per Mausklick den passenden Makler für Kauf oder Verkauf finden. (mh)

Bild: © bunditinay – stock.adobe.com

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Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland………………….

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Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland
29. Juli 2019

Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland

Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Im internationalen Vergleich ist es aber immer noch vergleichsweise günstig. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Eine Immobilienblase ist den Experten zufolge zudem nicht erkennbar.

Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Im internationalen Vergleich ist es aber immer noch vergleichsweise günstig. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Eine Immobilienblase ist den Experten zufolge zudem nicht erkennbar.

Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland

Wohnen in Deutschland ist trotz teils enormer Preisanstiege immer noch weniger teuer als in vielen anderen europäischen Ländern – und zwar sowohl in Bezug auf Mieten als auch auf Kaufen. Laut einer aktuellen Deloitte-Studie reichen in Deutschland, Österreich und Norwegen im Durchschnitt fünf bis sechs Jahresgehälter des jeweiligen Landes, um eine Wohnung mit 70 m2 zu bezahlen.

Nur zwei Länder sind billiger

In nur zwei von zwölf Ländern sind die eigenen vier Wände der Studie zufolge billiger. Gemessen am Durchschnitteinkommen ist eine Standardwohnung nur in Portugal und Belgien günstiger. Am tiefsten müssen die Tschechen in die Tasche greifen. Laut der Studie werden in Tschechien im Schnitt elf volle Jahresgehälter nötig, um eine Wohnung mit 70 m2 zu finanzieren.

Auch Mieter zahlen verhältnismäßig wenig

Selbst Mieter kommen laut Deloitte in Deutschland noch vergleichsweise gut weg. Das gilt selbst für Deutschlands teuerste Städte. So rangierte München 2018 mit einer Durchschnittsmiete von 10,5 Euro je m2 auf Platz 29 von 44 europäischen Städten. Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin folgten auf den Plätzen 33, 34 und 40. An der Spitze rangiert Paris mit knapp 28 Euro pro m2. Dahinter folgen die norwegischen Städte Oslo (25,30 Euro) und Trondheim (21,30 Euro). Doch selbst in Osteuropa ist Wohnen laut der Deloitte-Studie teilweise teurer als in Deutschlands Metropolen, wie zum Beispiel in Warschau, Prag und Budapest.

Keine Immobilienblase erkennbar

Eine europäische Spekulationsblase sieht Deloitte trotz des Preisanstiegs nicht. „Immobilienblasen gingen in der Vergangenheit meist stark steigende Zinsen voraus”, so Deloitte-Immobilienexperte Michael Müller. „Diese Entwicklung ist zumindest in der EU mittelfristig nicht ersichtlich.“ Zudem gebe es keinen rasanten Anstieg der Immobilienfinanzierung auf Pump, wie es etwa vor der Finanzkrise 2008 festzustellen war. (mh)

Bild: © stokkete – stock.adobe.com

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Vier Schritte für eine solide Immobilienfinanzierung……………………

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Vier Schritte für eine solide Immobilienfinanzierung
31. Juli 2019

Vier Schritte für eine solide Immobilienfinanzierung

Die anhaltend niedrigen Zinsen lassen Baufinanzierungen weiter boomen. Trotz historischer Niedrigzinsen sollte der Hauskauf und dessen Finanzierung aber wohl überlegt und mit Bedacht angegangen werden. Baufinanzierungsexperte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall empfiehlt vier Schritte, um die Finanzierung auf solide Beine zu stellen.

Die anhaltend niedrigen Zinsen lassen Baufinanzierungen weiter boomen. Trotz historischer Niedrigzinsen sollte der Hauskauf und dessen Finanzierung aber wohl überlegt und mit Bedacht angegangen werden. Baufinanzierungsexperte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall empfiehlt vier Schritte, um die Finanzierung auf solide Beine zu stellen.

Vier Schritte für eine solide Immobilienfinanzierung

Trotz Niedrigzinsen bleibt die Finanzierung des Eigenheims ein Projekt fürs Leben und sollte daher wohlüberlegt umgesetzt werden. Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall empfiehlt, die Eigenheimfinanzierung Schritt für Schritt anzugehen. Insgesamt rät der Baufinanzierungsexperte zu einer Umsetzung in vier Schritten.

Schritt 1: Eigenkapital ansparen

Auch wenn Geld günstig ist, sollten Immobilienkäufer weiter auch ausreichend eigenes Kapital einbringen. Oberländer zufolge sollten mindestens 20% des Immobilienpreises einbringen. Bei einem Durchschnittspreis von derzeit rund 250.000 Euro für eine Eigentumswohnung entspricht das immerhin 50.000 Euro. Dadurch können Sparer nicht zuletzt auch günstigere Kreditkonditionen aushandeln. Außerdem sollten sich Immobilienkäufer rechtzeitig nach Förderungen und Zulagen erkundigen, denn Guthaben aus Riester-Verträgen oder KfW-Darlehen können den Kreditbedarf senken. Eltern sollten zudem den Anspruch auf Baukindergeld prüfen.

Schritt 2: Die mögliche monatliche Belastung berechnen

Im zweiten Schritt sollten Immobilienkäufer sich Gedanken über die mögliche monatliche Rate machen. Schwäbisch Hall empfiehlt, dass Zins und Tilgung sollten ein Drittel des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen, um die Kosten des Alltag weiterhin bewältigen zu können und den Immobilienkredit spätestens bis Renteneintritt abbezahlt zu können. „Kreditnehmer sollten daher eine Tilgung von mindestens 2%, besser 3% pro Monat anstreben“, so Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Beim Thema Eigenleistung sollten Käufer dagegen nicht zu hoch pokern. Eine falsch kalkulierte Muskelhypothek könne den Bau nicht günstiger, sondern teurer machen.

Schritt 3: Zum richtigen Zeitpunkt zugreifen

Auch bei der Auswahl des richtigen Objekts rät Oberländer zu Geduld. Kaufinteressenten sollten ihren geplanten Erwerb genau abwägen und im Zweifel den Rat eines Sachverständigen einholen. Haben die Interessenten ihr Traumobjekt gefunden, sollten sie die Finanzierung jedoch so schnell wie möglich verbindlich abklären. „Bei Objekten in begehrter Lage sollte die Baufinanzierung vor der Besichtigung geregelt sein, um direkt als geeigneter, nämlich solventer Kandidat auftreten zu können“, sagt Oberländer. Zudem seien gute Preise eher verhandelbar, wenn ein Verkäufer schnell verkaufen will oder muss, etwa aufgrund einer Scheidung oder eines Erbfalls.

Schritt 4: Niedrige Zinsen langfristig festschreiben

Im vierten Schritt sollten Eigentümer sich die historisch günstigen Zinskonditionen so lange wie möglich sichern. „Am besten für die Gesamtlaufzeit des Kredits, mindestens aber für 15 oder 20 Jahre“, so Oberländer. Mit einem Bauspar-Kombikredit könnten Kreditnehmer ihre monatlichen Raten sogar über eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren festschreiben. (mh)

Bild: © oatawa – stock.adobe.com

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PropTech Seniovo erhält weitere Millionenfinanzierung………………

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PropTech Seniovo erhält weitere Millionenfinanzierung
29. Juli 2019

PropTech Seniovo erhält weitere Millionenfinanzierung

Seniovo ist Deutschlands erste One-Stop-Lösung für den barrierefreien Umbau von Immobilien. Das PropTech hat nun eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. An ihr haben sich unter anderem PropTech1 Ventures und die IBB Beteiligungsgesellschaft als Leadinvestoren beteiligt.

Seniovo ist Deutschlands erste One-Stop-Lösung für den barrierefreien Umbau von Immobilien. Das PropTech hat nun eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. An ihr haben sich unter anderem PropTech1 Ventures und die IBB Beteiligungsgesellschaft als Leadinvestoren beteiligt.

PropTech Seniovo erhält weitere Millionenfinanzierung

Das Start-up Seniovo begleitet pflegebedürftige Personen bei altersgerechten und barrierefreien Umbaumaßnahmen ihrer Wohnungen bzw. Häuser. Nach einer im Oktober 2018 durchgeführten Finanzierungsrunde hat das PropTech nun weitere 2 Mio. Euro Wachstumskapital eingesammelt. Mit dem neuen Kapital sollen weitere Regionen erschlossen und neue Produkte gelauncht werden. Vor allem sollen aber die weitere Digitalisierung der Prozesse und der Ausbau unseres B2B-Geschäfts das Wachstum wie auch die Effizienz steigern.

Hohe Wachstumsraten

Seniovo erzielte zuletzt auf Jahressicht ein Umsatzwachstum von über 250%. An der neuen Finanzierungsrunde nehmen alle bestehenden Lead-Investoren der Seed-Runde, also der auf Innovationen in der Immobilienwirtschaft spezialisierte Venture-Capital-Fonds PropTech1 Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft und der German Media Pool mit seinen Printmedienpartnern, erneut teil. Zu den Neuinvestoren der Runde gehören mehrere Immobilienunternehmer mit Pflegeexpertise.

Erfolgsrate von 95%

Seniovo bietet auf seiner Online-Plattform www.seniovo.de zielgruppengerechte Beratung und digitalisiert den Antrags- und Umsetzungs-Prozess komplett bis hin zur Implementation der Maßnahmen vor Ort mit eigenen Handwerkern oder der Vermittlung zertifizierter Partner. In vielen Fällen müssen pflegebedürftige Personen laut Seniovo hierbei keinerlei Zuzahlung von Privatmitteln leisten. Seniovos Erfolgsrate bei der Stellung von Fördermittelanträgen für Pflegebedürftige liegt dem Start-up zufolge bei 95%. Bisher hat Seniovo gut 500 Personen einen erfolgreichen Umbau ermöglicht. (mh)

Bild: © monropic stock.adobe.com

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Ökonom Daniel Stelter im Interview, das Märchen vom reichen Deutschland: „Politiker verkaufen uns für dumm“………….

In Altersvorsorge, Arbeiten von Zuhause aus, Coaching, Crowdfunding, Crowdinvesting, Erfolgreich als Selbstständiger, Erfolgreich im Internet, Finanzierung, Firmenneugruendung, Geld im Internet verdienen, Geld verdienen von Zuhause aus, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Insolvenz, Internetmarketing, Investoren, Leasing, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren,, Mietkaufvertrag, Nebenverdienst im Inetrnet, Nebenzu Geld verdienen, Onlinemarketing, Software, Startup, Strohmannkonto, Videomarketing, Zwangsversteigerung on Juli 31, 2019 at 10:13 am

Ökonom Daniel Stelter im Interview, das Märchen vom reichen Deutschland: „Politiker verkaufen uns für dumm“

Stefan König/München

Was läuft in Deutschland schief? Vieles, sagt Strategieberater und Ökonom Dr. Daniel Stelter. Im Interview mit FOCUS Online erläutert der Finanzexperte, was bei den Renten falsch läuft und warum die Politiker nur Klientelpolitik betreiben.

FOCUS Online: Sie bezeichnen die Deutschen im Vergleich zu den Menschen in anderen europäischen Ländern als arm – das ist schwer zu glauben.

Dr. Daniel Stelter: Wir dürfen nicht Einkommen und Vermögen verwechseln. Unser Einkommen ist recht hoch, angesichts von Vollbeschäftigung und Exportboom geht es uns gefühlt sehr gut. Diese Einnahmen sind aber einer Sonderkonjunktur geschuldet und nicht nachhaltig.

FOCUS Online: Mit Sonderkonjunktur meinen Sie das billige Geld der EZB und den schwachen Euro?

Stelter: Ganz genau. Aber auf der Vermögensseite zeigt eine EZB-Statistik, dass wir zusammen mit den Österreichern und den Slowenen zu den ärmsten Ländern gehören. Die Deutschen haben im Median, das ist der Wert genau in der Mitte, 60.500 Euro privates Vermögen. Die Franzosen und die Italiener zum Beispiel haben je das Doppelte, sie liegen bei 120.000 Euro. Und die Spanier haben noch mehr. Das liegt daran, dass in diesen Ländern der Immobilienbesitz deutlich höher ist als bei uns in Deutschland.

Über den Experten

Dr. Daniel Stelter ist Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und aktueller Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit.

Er ist Autor mehrerer Sachbücher, so unter anderem: Das Märchen vom reichen Land (2018), aktuell auf der Bestsellerliste für Wirtschaftsbücher.

Am 19. Februar 2019 war er zu Gast bei „Markus Lanz„.

FOCUS Online: Die Politik betont aber die hohen Renten- und Pensionsansprüche, die mit einfließen müssen und für Wohlstand sorgen.

Stelter: Wenn man da aber reinschaut, zeigen Zahlen des Versicherungskonzerns Allianz und anderer aber, dass die Deutschen auch bei den Rentenansprüchen im unteren Mittelfeld rangieren. Wir haben es demnach mit einem Phänomen zu tun: Als Bürger im Land verdienen wir echt gut, aber die Privathaushalte sind im europäischen Vergleich arm. Und die Rentenansprüche sind auch nur unterdurchschnittlich. Deshalb komme ich zu meiner Aussage: Wir sind gar nicht so reich, wie immer getan wird. Jetzt könnten Sie entgegnen: Dafür ist der Staat ja reich, der zuletzt Schulden abgebaut hat.

FOCUS Online: Das entgegne ich.

Stelter: Aber es stimmt nicht. Laut IWF sieht es für Deutschland nicht gut aus. Eigentlich müsste der Staat ausweisen, was er an Versprechen für die Zukunft abgegeben hat. Er müsste dann Rückstellungen bilden für Renten-, Pensions- oder Gesundheitsleistungen einer alternden Gesellschaft. Und wenn wir uns das im Detail anschauen, stellen wir fest, dass dort noch erhebliche Lasten und Schulden stecken, für die nicht vorgesorgt wurde. Wir sind nicht so reich, wie wir denken und die Politiker gerne behaupten, wenn sie irgendwelche neue Ausgabenprogramme beschließen.

Bei unserem Generationenvertrag läuft einiges falsch

FOCUS Online: Was läuft denn bei uns bei den Renten falsch? Als Paradebeispiel gelten die Niederlande. Dort erhalten die Bürger eine hohe Rente und das System gilt als gesund.

Stelter: Die Holländer haben ein Grundrentensystem, d.h. der Staat zahlt jedem eine Grundrente, der zwischen 15 und 65 in den Niederlanden gelebt hat. Der Rest ist dann aber ein betriebliches Pensionssystem, in das wirklich angespart wird. Bei uns ist die Grundlage für die Rente der sogenannte Generationenvertrag: Die nachfolgenden Generationen finanzieren die Rente für die Alten.

FOCUS Online: Welches Modell ist besser?

Stelter: Beide Modelle sind möglich. Aber in Deutschland müssen wir alles Denkbare tun, um die künftige Generation in die Lage zu versetzen, möglichst viel Wohlstand zu erwirtschaften. Dafür werden genug Kinder benötigt, die sehr gut ausgebildet sind und eine entsprechende Infrastruktur erhalten, um daraus das Bestmögliche zu machen.

Unser Bildungssystem ist ein Desaster

FOCUS Online: Infrastruktur ist keine Kernkompetenz in Deutschland.

Stelter: Richtig, es sieht übel aus. Die Autobahnen verfallen zusehends, das Bildungswesen ist ein Desaster und die schulischen Leistungen nehmen immer mehr ab. Wir investieren nicht ausreichend in die Fähigkeiten zukünftiger Generationen, damit diese die Lasten stemmen können. Das niederländische System ist vollkommen richtig, aber jetzt ist es zu spät, um zu switchen. Wir müssen das Richtige aus unserem Umverteilungsrentensystem herausholen.

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FOCUS Online: Was wäre das Richtige?

Stelter: Erst einmal anzuerkennen, dass wir nicht so reich sind wie wir denken. Dann die richtigen Prioritäten zu setzen und in Infrastruktur zu investieren. Wir benötigen auch eine andere Art der Zuwanderung, die nicht die Sozialsysteme belastet, sondern produktiv ist.

FOCUS Online: Was muss bei der Zuwanderung passieren, damit wir uns nicht überfordern?

Stelter: Es gab 2014 eine Bertelsmann-Studie über Migration. Die Headline war: ‚Migration ist gut‘. In der Studie lesen Sie aber, dass die Zuwanderung bis 2014 ein Verlustgeschäft war. Weil die Zuwanderer im Schnitt weniger produktiv waren, haben sie eine geringere Erwerbsbeteiligung und verdienen weniger als die, die schon länger hier wohnen. Die Kernaussage der Studie war: Die Gastarbeiterzuwanderung kann sich Deutschland in Zukunft nicht mehr leisten.

Wir müssen den Standort Deutschland viel attraktiver machen

FOCUS Online: Deutliche Worte.

Stelter: Deutschland muss gezielt auf die Zuwanderung von gut ausgebildeten und qualifizierten Menschen achten. Wir müssen den Standort Deutschland so attraktiv machen, dass möglichst viele hochqualifizierte Menschen kommen und sagen, ich möchte meinen Beitrag leisten. Und das gilt 2019 noch mehr als 2014.

FOCUS Online: Das ist die Einnahmenseite. Vermutlich wollen Sie auch die Ausgaben reduzieren.

Stelter: Ja, wir müssen die Abgabenlast senken und uns aber auch eingestehen, dass die Leistungsversprechen unfinanzierbar sind. Wir müssen zu einem System kommen, in dem die Menschen länger arbeiten. Wir müssen konsequent auf Roboter und Automatisierung setzen, anstatt davor Angst zu haben. Die Produktivität muss steigen, damit der Kuchen, der nachher verteilt wird, größer wird.

FOCUS Online: Und wenn der Kuchen groß genug ist?

Stelter: Dann muss er sinnvoll verteilt werden, also das Geld muss gezielt eingesetzt werden.

Mit dem Kohlekompromiss vernichten wir vorhandene Infrastruktur

FOCUS Online: Nennen Sie doch ein Beispiel.

Stelter: Der Kohlekompromiss. Der Ausstieg aus Kohle kostet 40 Milliarden, andere sagen bis zu 80 Milliarden Euro. Ich will hier nicht auf die Umweltdiskussion eingehen, aber es handelt sich hier um Konsum. Wir vernichten vorhandene Infrastruktur und müssen diese irgendwie ersetzen. Aber danach geht es Deutschland nicht besser als zuvor, auch wenn wir weniger CO2-Ausstoß haben.

FOCUS Online: Ein wichtiger Aspekt.

Stelter: Das ist ein wichtiges Thema, klar. Aber noch einmal zur Finanzierung: Die „heute-show“ kennen Sie ja auch.

FOCUS Online: Sicher.

Stelter: Dort wurde plakativ vorgerechnet: Im Kohlesektor arbeiten 20.000 Leute. Wenn wir jedem eine Million geben, kostet das 20 Milliarden Euro. Da frage ich mich ganz ehrlich: Wäre es nicht sinnvoller, jedem diese Million zu geben? Dann wäre das Thema erledigt.

FOCUS Online: Zusammengefasst heißt es, dass der Staat zu viel auf einmal will?

Stelter: Wir können nicht alles gleichzeitig machen: Energiewende, Rentenzusagen erhöhen usw. – wer soll das bezahlen? Wir müssen zuerst daran denken, den Kuchen größer zu machen, bevor wir ihn verteilen. Und das ist das Problem. Seit über zehn Jahren verfolgen wir in Deutschland die Politik des Kuchenverteilens. Das führt aber dazu, dass der Kuchen kleiner wird, denn wir sind nicht auf die Zukunft ausgerichtet. Und gleichzeitig laufen wir mit stolzgeschwellter Brust durch die Gegend und sagen, wir müssen allen helfen. Wenn ich an die Eurozonen-Diskussionen denke und wenn ich höre, wir sind der Haupt-Profiteur und müssen solidarisch sein, dann sage ich ganz ehrlich: Warum müssen Privathaushalte in Deutschland, die halb so reich sind wie die Italiener, die italienischenBanken retten.

Der Euro ist ein Subventionsprogramm der Industrie

FOCUS Online: Weil wir den Euro brauchen, der unsere Existenz sichert?

Stelter: Das ist ein Irrglaube. Sehen Sie alleine die Exporte außerhalb der Eurozone, die in den letzten zehn Jahren deutlich schneller gewachsen sind als innerhalb. Eigentlich brauchen wir die Eurozone nicht zum Exportieren. Der Euro ist ein Subventionsprogramm der Industrie und sichert ihr die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des Euroraums.

FOCUS Online: Sind die Zusagen für Euro und Rente nicht auch nötig, weil die Altersarmut ansteigt? Die Schere zwischen arm und reich geht doch immer weiter auseinander.

Stelter: Die Zunahme der Armut in den letzten zehn Jahren lässt sich ganz einfach erklären durch den höheren Anteil an Migranten – das ist durch einen einfachen Dreisatz zu ermitteln. Nehmen wir die Türkei: Dort liegt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf bei etwa 10.000 US-Dollar. Wenn sie aus so einem Land nach Deutschland kommen und Hartz-IV-Bezieher mit einer hervorragenden Gesundheitsversorgung sind, ist der Lebensstandard dank guter Sozialleistungen gesichert. Dann kann man die Frage aufwerfen, ob sich dieser Migrant wirklich arm fühlt.

Staat greift Menschen mit normalem Einkommen brutal in die Tasche

FOCUS Online: Eher nicht.

Stelter: Denke ich auch nicht, aber bei uns wird er als arm definiert. Das führt zu einem Anstieg der Armut. Aber das ist nicht der Kern des Problems.

FOCUS Online: Sondern?

Stelter: Der Staat greift Menschen mit normalen Einkommen brutal in die Tasche, was Steuern und Abgaben betrifft. Wir haben die zweithöchsten Abgaben laut OECD nach Belgien. Diese Leute sind gefrustet, weil sie alles finanzieren müssen und aus eigenem Einkommen eigentlich kein Vermögen bilden können. Der Staat nimmt ihnen alles weg.

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FOCUS Online: Und was passiert mit den ganzen Einnahmen?

Stelter: Die werden ausgegeben, aber nur in einem geringen Umfang in die Zukunft investiert.

FOCUS Online: Was heißt das in Zahlen?

Stelter: Die Regierung hat seit 2008 in Summe 280 Milliarden zusätzlich ausgegeben. Dazu kommen 136 Milliarden Zinsersparnis und 46 Milliarden Euro, die für Arbeitslosigkeit oder Hartz IV weniger ausgegeben wurden. Das macht seit 2008 eine freie Verfügungsmasse von 460 Milliarden Euro, aber nur 50 Milliarden davon wurden in die Zukunft investiert. Viel zu wenig, um den Rückstau aufzuholen.

Video: Reinigungskraft stellt Politikern im ARD-Talk beschämende Frage

Die Politik betreibt plumpes Wählerkaufen

FOCUS Online: Und wohin flossen die Gelder sonst?

Stelter: Zum Beispiel je 100 Milliarden Euro zusätzlich in Rente und Krankenversicherung. Über 100 Milliarden in den Posten Sonstiges – dahinter stecken die Kosten der Energiewende oder Migration. Und für die Bundeswehr noch einmal 4,5 Milliarden – kein Wunder, dass nichts schwimmt und fliegt.

FOCUS Online: 200 Milliarden für Rente und Krankenversicherung ist immens viel Geld.

Stelter: Das ist keine Wohlstandssicherung, sondern plumpes Wählerkaufen. Auf jedes Problem reagiert die Regierung mit Geld ausgeben: Um Migranten aufzuhalten, gibt es Geld für die Türkei. Nach einem Atomunfall in Japan schalten wir quasi unkontrolliert den Atomstrom ab. Das kauft politischen Frieden, aber es trägt nichts dazu bei, den zukünftigen Wohlstand zu sichern. Und der Wähler wird für dumm verkauft.

Bei der Griechenland-Rettung werden Bürger für dumm verkauft

FOCUS Online: Inwiefern?

Stelter: Nehmen wir ein weiteres Beispiel, die Griechenland-Rettung. Es wir doch allen Ernstes erzählt, Deutschland verdient daran. Dabei überweist die Bundesbank den Zinsgewinn wieder an Griechenland. Zudem verleugnen die Politiker den Zeitwert des Geldes. Wir beide wissen, dass ein Euro, den ich heute in der Tasche habe, wertvoller ist als der, den ich in zehn oder 30 Jahren bekomme. Die Politiker tun aber so, als wäre alles gut, weil wir ja in 30 Jahren alles wiederbekommen. Griechenland hat aber durch das Aufschieben der Zahlungsziele, wenn man sie nach Marktwerten betrachten würde, viel geringere Schulden. Dann ist auch der Marktwert der Forderungen auch geringer. Ganz banal. Was hier passiert, ist Volksverdummung.

FOCUS Online: Was muss sich ändern?

Stelter: Wir brauchen eine Bevölkerung, die sich für Wirtschaft interessiert. Dann fällt auch auf, wenn die Politiker im Fernsehen immer sagen: Ein reiches Land wie Deutschland sollte doch… nun können Sie ankreuzen, welche Antwort kommt: mehr für Migranten, mehr für Familien, mehr für Rentner tun, Respektrente zahlen, mehr für Kindergärten usw.

Finanzminister Scholz kürzt bei Investitionen und Zuschüssen

FOCUS Online: Alles zusammen ist nicht finanzierbar.

Stelter: Das ist genau das Problem: Finanzminister Scholz entdeckt ein Loch im Haushalt und wo kürzt er? Bei Investitionen und Zuschüssen für die digitale Ausstattung bei den Schulen. Na super! Wir sollten zurückgehen zur Kreidetafel und gar nicht in die künftige Generation investieren. Hauptsache, wir können heute Rentner, welche die größte Wählergruppe sind, für ein paar Jahre ruhigstellen. Das ist Wahnsinn.

FOCUS Online: Die Grundrente ist auch so ein Projekt, das auf Wählerfang geht.

Stelter: Was ist das Ziel des Politikers? Er möchte gewählt werden. Und für seine Partei möchte er möglichst viele Stimmen gewinnen. Er muss daher schauen, was beim Volk gut ankommt. Und nach den jüngsten Umfragen sieht der überwiegende Teil der Deutschen die Respektrente positiv, die SPD nähert sich sogar wieder der Marke von 20 Prozent. Aus Sicht des Politikers nachvollziehbar: Er möchte überleben, einen guten Job haben, ein sechsstelliges Gehalt, einen Dienstwagen und eine sichere Pension.

Politikern geht es um den persönlichen Machterhalt

FOCUS Online: Klingt alles logisch.

Stelter: Und es geht auch so weiter, denn: Bürger, die so lange gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, verdienen eine Respektrente, da stimme ich grundsätzlich zu. Und sollten wir mehr für Familien tun? Natürlich! Das ist alles richtig und steigert auch die Beliebtheit, aber in Summe übernehmen wir uns, weil uns das Geld fehlt, in die Zukunft zu investieren. Aber den Politikern geht es um den persönlichen Machterhalt – menschlich verständlich, aber für Deutschland schlecht.

FOCUS Online: Welche Vorschläge haben Sie denn, wie man es besser machen könnte?

Stelter: In meinem Buch ‚Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert‘ habe ich die Möglichkeiten beschrieben, wie man es besser machen kann. Da ist für jeden etwas dabei. Die Linkspartei wird begrüßen, dass ich die Vermögenssteuer nicht ausschließe und auch die Erbschaftssteuer ohne Ausnahme erweitere. Was sie nicht mögen: Ich würde die Einkommenssteuer, also die Abgaben, senken. Auch das Rentenalter würde ich hochsetzen, die Zuwanderung begrenzen und steuern, das würden dann andere Parteien mögen. Aber das Problem ist: Für das Programm, das Deutschland braucht, gibt es noch keine Partei.

VIDEO – Im ZDF-Talk: Ziemiak spricht Knackpunkt von Heil-Rente an und wird ignoriert

FOCUS Online/WochitZiemiak spricht Knackpunkt von Heil-Rente an und wird ignoriert
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Geburt von Mischwesen aus Mensch und Tier in Japan erlaubt…………….

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Geburt von Mischwesen aus Mensch und Tier in Japan erlaubt

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TOKIO  Ein japanischer Forscher will Mischwesen aus Mensch und Tier züchten, um Organe für Menschen zu entnehmen. Was nun dabei erlaubt ist.

Der japanische Wissenschaftler Hiromitsu Nakauchi forscht zu Mäusen mit menschlichen Stammzellen. Es soll ein Mischwesen aus Mensch und Tier entstehen (Symbolbild).

Foto: Arnanzung/Getty Images/iStockphoto

Der japanische Staat macht laut einem Bericht die Geburt eines Mischwesens zwischen Mensch und Tier möglich. Damit wird sowohl eine ethische wie auch wissenschaftliche Grenze verschoben. Ziel des nun geförderten Forschungsprojektes ist die Entnahme von menschlichen Organen aus Tierkörpern.

Wie das Wissenschaftsmagazin „Nature“ berichtet, erhält der Forscher Hiromitsu Nakauchi eine Förderung des japanischen Staates. Nakauchi forscht an den Universitäten Tokio in Japan und Stanford in den USA. Schon länger arbeitet Nakauchi nach Angaben der Universität Stanford zu tierischen Embryonen, die auch menschliche Stammzellen in sich tragen.

Laut „Nature“ habe der Japaner Mäuse-Embryonen jedoch nur bis zu 14,5 Tage züchten lassen. Bis zur Geburt sei es jedoch nicht gekommen – auch weil dieser Vorgang in Japan bisher verboten war. Das japanische Wissenschaftsministerium könnte nun aber eine Freigabe zur Geburt erteilen. Ein Expertenrat habe dem Bericht zufolge schon positiv entschieden.

Mischwesen aus Mensch und Tier soll Organe liefern

Die Hoffnung der Wissenschaftler und Förderer ist es, Mischwesen zu schaffen, die zwar von außen betrachtet tierische Körper besitzen, jedoch menschliche Organe in sich tragen. Diese könnten dann entnommen und Menschen transplantiert werden, die auf ein Spenderorgan warten. Ausgetragen würden die Mischwesen von tierischen Müttern. Aktuell beschränkt sich zumindest die Forschung von Hiromitsu Nakauchi auf Kleintiere wie Ratten und Mäuse.

Nakauchi strebe nach Angaben von „Nature“ vorerst selbst keine Geburt an. Er wolle Schritt für Schritt vorgehen. Jedoch habe er schon angekündigt, sich die staatliche Erlaubnis einzuholen, Embryonen von Schwein-Mensch-Hybriden bis zu 70 Tage wachsen zu lassen.

Sind Mischwesen aus Mensch und Tier in Deutschland erlaubt?

Ob solch eine Forschung in Zukunft in Deutschland möglich ist, ist noch unklar. Jedoch gibt es zur Forschung an Embryonen mit menschlichen Stammzellen deutliche Grenzen. Der Deutsche Ethikrat äußerte sich bereits 2011 in einer Stellungnahme zu dem Thema.

Der Tenor: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz könnte der Forschung entgegenstehen. Zudem wirft der Ethikrat auch die Frage auf, ob mit der Schaffung eines Zwitterwesens die Menschenwürde in Bezug auf die „menschliche Gattungswürde“ noch gegeben ist. Abschließend sei das Thema nicht geklärt, schrieb der Ethikrat damals.

2018 haben Forscher aus China die Geburt von genveränderten Babys verkündet. Das Klonen von Tieren ist längst Standard in vielen Ländern. In Südkorea lassen reiche Menschen ihre Hunde klonen.

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Alte Regeln gelten nicht mehr, das versteht keiner mehr: Die abstrusen Folgen der Minizinsen in der Eurozone……….

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Alte Regeln gelten nicht mehr, das versteht keiner mehr: Die abstrusen Folgen der Minizinsen in der Eurozone
Osthafen Frankfurt

Boris Roessler/dpa

Die Minizinsen führen zu immer merkwürdigeren Verwerfungen. Bereits ein Viertel aller Anleihen wirft nur noch eine negative Rendite ab. Und das ist nicht das einzige Beispiel.

DWS-Chef Asoka Wöhrmann fand in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ klare Worte: „Ich bin jetzt 54 Jahre alt und glaube nicht, dass ich noch einmal wesentlich höhere Zinsen erlebe.“ Nicht nur, dass steigende Zinsen in der Eurozone nicht absehbar sind. Es könnte sogar sein, dass die Europäische Zentralbank auf ihrer nächsten Sitzung die Zinsen noch einmal weiter senkt.

Das Zins-Chaos führt zur absonderlichen Verwerfungen auf dem Anleihenmarkt und wirft Gewissheiten über den Haufen.

1) Italienische Bonds rentieren niedriger als US-Anleihen

Kein Scherz: Wegen der weit aufgespannten Schere zwischen den Zinsen in Europa und in den USA rentieren US-Bonds höher als italienische Staatsanleihen. Dabei hat das Land mit einer hohen Verschuldung, hohem Defizit und vor allem einer schwachen Wirtschaft zu kämpfen. Trotzdem notieren die Umlaufrenditen der 10-jährigen Anleihen Italiens bei nur 1,63 Prozent per annum. US-Titel gleicher Laufzeit bringen dagegen 2,05 Prozent, obwohl die USA Bonitätsrankings zwischen AA+ und AAA haben. Italien kommt nur auf Baa3 oder BBB – meilenweit unter den USA und nur ein paar Stufen über Ramschniveau.

Auch Griechenland muss in vielen Laufzeiten weniger für neue Schulden oder zahlen als die USA. Bei zehnjährigen Staatsanleihen liegt die Rendite nur knapp über amerikanischen Papieren. Kurz zur Erinnerung: Vor wenigen Jahren musste Griechenland noch vor der Staatspleite gerettet werden und hatte jeglichen Zugang zum Kapitalmarkt verloren.

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2) Italien gibt 50-jährige Anleihen aus – für nur 2,8 Prozent

Die bizarren Zustände bei italienischen Bonds hören hier nicht auf. Vor knapp drei Jahren erst emittierte das Land eine Anleihe über ein halbes Jahrhundert. Normalerweise gilt: Je länger die Laufzeit, umso höher der Zins, bei Bonds Kupon genannt. Denn der Gläubiger bindet sein Kapital bei solchen Papieren länger und geht hohe Risiken ein – wer weiß schon, ob Italien in 50 Jahren zurückzahlt und wie sich die Inflation bis dahin entwickelt?

Italien, Republik EO-B.T.P. 2016(67)
99,36 Prz.

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Stuttgart
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  • Italien, Republik EO-B.T.P. 2016(67) - Finanzen100

Trotzdem bot Italien nur einen Kupon von 2,8 Prozent – ein extrem günstiger Tarif für das Land. 30-jährige US-Bonds rentieren zurzeit mit 2,59 Prozent p.a. nur ein bisschen schlechter, bei 20 Jahren weniger Laufzeit. Anfangs des Jahres war der Wert der Anleihen angesichts der schwachen Aussichten für Italien auf nur 80 Prozent des Wertes gefallen. Die Aussichten auf eine weitere lockere Geldpolitik durch die EZB haben das Papier aber in eine Kurs-Rakete verwandelt: Im Juni schoss der Kurs von 86 auf 102 Prozent in die Höhe.

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3) Staatsanleihen aus Österreich hängt Tech-Werte ab

Österreich hat die Chance der Mini-Zinsen genutzt, um eine Staatsanleihe mit 100 Jahren Laufzeit aufzulegen. Die Rückzahlung findet 2117 statt. Nun ist bereits eine Anleihe mit so langer Laufzeit etwas besonders. Was aber wirklich verrückt ist: Österreich bot nur einen Kupon von Höhe von 2,1 Prozent. Das liegt kaum über der Inflationsrate. Mehr noch: Die Anleihen stieg seit Jahresanfang um fast 50 Prozent. Aktuell notiert sie mit 164 Prozent ihres Wertes. Zum Vergleich: Die Aktie von Amazon legte in dieser Zeit nur um 41 Prozent zu. Die Rendite der Österreich-Anleihe liegt momentan übrigens bei 0,93 Prozent.

4) Ein Viertel aller Bonds rentiert schon negativ

Die genannten Anleihen bringen, berücksichtigt man die extremen Laufzeiten, viel zu wenig. Schlimmer noch aber als diese Einzelfälle ist jedoch, dass sich ein beachtlicher Teil normaler Anleihen ebenfalls nicht mehr lohnt.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg Anfang Juli berichtete, ist das Volumen negativ rentierender Anleihen auf satte 13 Billionen Dollar (rund 11,66 Billionen Euro) angeschwollen – das ist bereits ein Viertel der weltweiten Anleihenschulden. Bei deutschen Staatsanleihen rentieren gar bereits 85 Prozent negativ. Und noch eine Zahl: Laut der Bank of America rentieren Firmenbonds für 825 Milliarden Euro im Minus, das sind 40 Prozent des Marktes.

5) Sparen lohnt sich nicht mehr

Eine Gewissheit war bisher, dass das Geld auf dem Konto Jahr für Jahr ein bisschen mehr wert wird. Der Zinseszinseffekt half dabei. Laut einer Umfrage haben jedoch 107 Banken und Sparkassen bereits Strafzinsen eingeführt, mehrere Banken planen dies, wenn die EZB den Einlagenzins weiter senkt. Die Folge für Sparer: Das Geld auf dem Konto wird mit der Zeit nicht mehr, sondern weniger. „Mein Vater lebte in einer Welt, in der sich Sparen rentierte, weil sich Investieren rentierte“, erzählt der ehemalige Deutsche-Bank-Chefsvolkswirt Thomas Mayer „Ich lebe in einer verkehrten Welt, in der sich Verschuldung lohnt, aber kein vernünftiger Mensch dem Schuldner Geld leihen würde.“

Das bedeutet: Sparer müssen umdenken, statt zu hoffen, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder steigen. Eine Alternative, wenngleich hier viele Bundesbürger die Nase rümpfen, sind Aktien, die sogar noch von den Niedrigzinsen profitieren – einerseits wegen Anlegern, die vermehrt Aktien kaufen, aber auch wegen der niedrigeren Finanzierungskosten der Börsenkonzerne.

 

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Altersvorsorge

Geld
Symbolbild: GeldanlageGetty Images

Viele Deutschen träumen von einem Lebensabend ohne Sorgen. Endlich Zeit für die schönen Dinge im Leben: Urlaub am Strand, Sprachreisen nach China, Städtetrips und edle Restaurantbesuche. Wer seine Rente in vollen Zügen auskosten möchte, muss früh mit der Planung beginnen. Doch mehr als die Hälfte der Deutschen sorgt nicht privat fürs Alter vor, zeigt eine aktuelle Studie des Berliner Fintech-Unternehmens Weltsparen. Und selbst wer vorsorgt, macht nicht automatisch alles richtig. Ein Überblick über die häufigsten Fallstricke bei der Altersvorsorge.

#1 Die Altersvorsorge nach hinten verschieben

Zu jung, zu wenig Geld: Viele Deutsche schieben die eigene Altersvorsorge Jahr für Jahr vor sich her. Das rächt sich im Alter: Denn je später Vorsorge-Sparer Geld zurücklegen, desto weniger profitieren sie vom sogenannten Zinseszinseffekt. Er beschreibt, wie sich Kapital im Laufe der Jahre enorm vermehrt, wenn Anleger die Erträge reinvestieren. Der Effekt fällt umso stärker aus, je höher der Zinssatz und je länger der Zeitraum ist. Somit erhöht sich auch die Zusatz-Rente, die der Vorsorge-Sparer im Alter erwarten kann.

#2 Renditeschwache Vorsorge-Produkte wählen

Viele Deutsche sind machen einen großen Bogen um den Kapitalmarkt, weil sie das Risiko scheuen. Wer sein Geld sinnvoll für die Rente anlegen möchte, kommt jedoch um Aktien nicht herum. Für Vorsorge-Sparer ist das Risiko überschaubar – zumindest, wenn sie langfristig investieren. Der Blick zurück zeigt: Das Investment in große Aktienindizes hat sich für Anleger immer gelohnt, wenn sie die Aktien über mehrere Jahrzehnte gehalten haben. Der deutsche Leitindex Dax zum Beispiel konnte seinen Wert seit der Einführung des Index vor 30 Jahren um 1200 Prozent steigern – trotz einiger Finanzkrisen und Crashs.

#3 Die Vorsorge-Lücke unterschätzen

Die gesetzliche Rente wird nicht reichen, um im Alter den aktuellen Lebensstandard zu halten. So viel ist den meisten Deutschen klar. Viele Bundesbürger haben aber keine Vorstellung davon, wie groß ihre Vorsorge-Lücke wirklich ist. Entsprechend wissen sie auch nicht, wie viel Geld sie schon jetzt für einen sorgenfreien Lebensabend zurücklegen müssen. Als Faustregel zur Berechnung der Vorsorge-Lücke gilt: Finanzbedarf im Alter minus Einnahmen aus gesetzlicher und privater Altersvorsorge. Im Internet finden sich zahlreiche Tools, mit denen Sparer mit wenigen Klicks die Höhe ihrer persönlichen Vorsorge-Lücke ermitteln können, unter anderem vom Deutschen Institut für Altersvorsorge. Auch die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem bundesweiten „Renten-Cockpit“, mit dem Bundesbürger ihre Ansprüche jederzeit im Blick haben sollen. Es soll im kommenden Jahr starten.

#4 Geld vom Staat liegen lassen

Vorsorge-Sparer müssen ihre Altersvorsorge nicht alleine schultern. Der Staat fördert Bürger, die privat für die Rente vorsorgen, mit verschiedenen Maßnahmen. Die wohl bekannteste Förderung ist die Riester-Rente. Sie besteht aus drei Teilen: der Grundzulage, der Kindergeldzulage und der Steuerersparnis. Die Beiträge lassen sich von der Steuer absetzen, denn „Riestern“ fällt unter die sogenannten Sonderausgaben. Wichtig: Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Riester-Sparer mindestens vier Prozent ihres Bruttojahreseinkommens einzahlen. Zudem müssen sie in der Regel gesetzlich versichert sein. Selbstständige, die nicht freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlen möchten, fördert der Staat mit der Rürup-Rente. Auch hier lassen sich die Beiträge steuerlich absetzen.

#5 Zu wenig Ausdauer

Egal für welche Form der Vorsorge man sich entscheidet: Wichtig ist vor allem Durchhaltevermögen. Wer zu oft seine Strategie ändert, muss mit finanziellen Einbußen rechnen. Denn bei einem Wechsel entstehen immer auch Kosten – seien es Abschlussgebühren beim Versicherungsvertrag oder Trading-Kosten beim Aktienhandel. Gerade am Kapitalmarkt sollten Sparer langfristig planen und nicht auf jede Marktschwankung reagieren. Nicht umsonst lautet eine alte Börsenweisheit: „Hin und her macht Taschen leer“. Anleger sollten sich professionell beraten lassen und gemeinsam mit einem unabhängigen Finanzprofi eine Strategie entwickeln, die zu ihnen und ihrer Lebenssituation passt. Dann steht einem sorgenfreien Lebensabend nichts mehr im Weg.

Bankenregulierung: „Basel IV“ macht Immobilienfinanzierung teurer…………..

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Bankenregulierung: „Basel IV“ macht Immobilienfinanzierung teurer

 NEWS 29.07.2019 Eigenkapitalanforderungen

Bankenregulierung: Basel IV verteuert Immobilienfinanzierung

Erarbeitet hat die  finale Reform zu Basel III (Stand 7.12.2017), in der Bankenbranche auch „Basel IV“ genannt, der sogenannte Baseler Ausschuss, der so heißt, weil er bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) angesiedelt ist, die ihren Sitz in Basel hat.

Kritik an den Regeln wird immer wieder laut. Vor Kurzem warnte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) davor, dass die Institute nicht nur in Form von höheren Kapitalanforderungen belastet werden, sondern eine überproportional hohe administrative Belastung für kleine und mittelständische Kreditinstitute (KMU) entstehe, da die Vorgaben implementiert und fortlaufend angewendet werden müssten. Insbesondere für sie würde es schwerer werden, eine gute Finanzierung zu erhalten, sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes.

„Die Reform würde sich demnach nicht nur negativ auswirken auf die Finanzierung von Unternehmen, sondern auch auf die ohnehin angespannten Immobilienmärkte Europas, denn sie werde die Immobilienfinanzierung teilweise erheblich verteuern.“ Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer Bankenverband

Jüngst schlug nun auch der Bankenverband wieder Alarm gegen eine immer schärfere Regulierung der Branche und die geplante neuen Anforderungen an das Eigenkapital im Zuge von „Basel IV“.

Bankenverband: „Basel IV“ muss auf den Prüfstand

Im internationalen Vergleich steht die deutsche Kreditwirtschaft dem Bankenverband zufolge nicht gut da. Der Präsident des Verbandes, Hans-Walter Peters, warf nun der Politik vor, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen und deutschen Banken weiter  erheblich einzuschränken.

„Die Banken brauchen das Geld eigentlich dringend für Zukunftsausgaben, um etwa in Restrukturierung und Digitalisierung investieren zu können. Das ist fatal. Wir müssen massiv umdenken.“ Hans-Walter Peters, Präsident Bankenverband

Die Amerikaner hätten nach der Finanzkrise 2008 eine wichtige Lehre gezogen und erkannt, dass starke, wettbewerbsfähige Banken wichtig sind, um die Wirtschaft zu stützen und zu stärken. In Europa dagegen würden die Banken immer schärfer reguliert, ohne dass ihre Leistungsfähigkeit berücksichtigt werde, so Peters.

Falls das geplante internationale Reformpaket „Basel IV“ so umgesetzt werde, wie es die Europäische Union nun plane, bedeute dies eine deutliche Belastung der Banken. Nach Zahlen der europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) wurde ein zusätzlicher Kapitalbedarf von 135 Milliarden Euro für die Banken in der gesamten Europäsichen Union (EU) festgestellt.

„Zum Vergleich“, sagt Peters, „haben alle Banken in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 27 Milliarden Euro verdient.“ Basel IV müsse auf den Prüfstand. Dazu komme ein weiterer Kapitalpuffer, den die Bankenaufsicht ausgerechnet jetzt aktiviert habe und der noch zusätzliches Kapital binde. Eine weitere Belastung sei die anhaltende Negativzins-Politik der EZB  quasi als Strafsteuer für die Banken.

Basel IV Logo Bankenverband

„Basel IV“ müsse auf den Prüfstand, findet der Bankenverband.

Bankenverband: Geld für Digitalisierung fehlt wegen starker Regulierung

Der Bankenverband fordert, dass die Politik „die Fesseln löst“ und will das Gespräch mit der neuen EU-Kommission suchen. In den vergangenen Jahren hätten die Banken in Brüssel zu wenig Gehör gefunden.

„Wir brauchen starke Banken in Europa und Deutschland. Wir werden weitere Fusionen im europäischen Bankensektor erleben, wenn wir den Amerikanern irgendetwas entgegensetzen wollen. Deshalb brauchen wir auch die europäische Bankenunion“, so Hans-Walter Peters, Präsident Bankenverband

Peters räumte auch Defizite der Branche ein – so hätten die deutschen Banken nach der Finanzkrise 2008 erst spät und nur langsam restrukturiert, um frühzeitig in den digitalen Wandel durchstarten zu können, heute fehle ihnen unter anderem wegen einer starken Regulierung das Geld dafür. Das bestehende Filialsystem in der Fläche würden die Banken auch wegen des Kostendrucks vermutlich nicht aufrechterhalten.

Die deutschen Banken müssten sich mehr beim digitalen Zahlungsverkehr engagieren. „Und auch die Politik ist gefragt, mehr für einen europäischen, einen digitalen Finanzbinnenmarkt zu tun“, so Peters abschließend.

Kernpunkt „Basel IV“: Mit wie viel Eigenkapital Bankgeschäfte absichern?

Im Kern geht es bei der finalen Reform darum, mit wie viel Eigenkapital die Banken ihre Geschäfte absichern müssen. Notenbanker und Bankenaufseher der 27 wichtigsten Wirtschaftsmächte hatten sich dabei Ende 2017 auf schärfere internationale Kapitalregeln geeinigt. Zunächst sollte die Einführungsphase 2019 beginnen, daraus wurde dann wegen Schwierigkeiten mit der technischen Umsetzung das Jahr 2022, in voller Schärfe umgesetzt werden müssen die Regeln ab 2027.

Eigentlich sollten die Regeln Großbanken treffen, sie sollten – die Lehren hatte man aus der Finanzkrise 2008 gezogen – künftig unter anderem bei der Berechnung von Kreditrisiken nur zu einem bestimmten Maß interne Modelle anwenden dürfen. Zu 72,5 Prozent sollen sie sich ab 2027 schließlich an die eher konservativen Standardmodelle halten müssen. Wie bereits erwähnt, befürchten Kritiker jedoch vor allem Nachteile für den Mittelstand, etwa bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung.

Von systemrelevanten Banken, die im Fall einer Schieflage das Finanzsystem gefährden könnten, verlangen die Aufseher aus Europa und den USA künftig noch dickere Kapitalpuffer: Solche Institute bekommen einen 50-prozentigen Aufschlag auf den risikobasierten Teil ihrer Puffer aufgebrummt. EU-Banken müssen laut EBA nach den neuen Regeln im Schnitt 12,9 Prozent mehr Kapital vorhalten. Von der deutschen Bundesbank und der Finanzaufsichtsbehörde BaFin wurde der im Dezember 2017 geschlossene Kompromiss grundsätzlich gelobt.

USA : Auf enge Grenzen interner Modelle gepocht

Vor allem die USA hatten vor zweieinhalb Jahren auf enge Grenzen für den Einsatz interner Modelle gepocht. Bis zuletzt war darum gerungen worden, um wie viel Prozent der intern ermittelte Wert vom Standardansatz, der sogenannte „Output-Floor“ abweichen werden darf. Der vereinbarte Wert von 72,5 Prozent bedeutet, dass eine Bank für einen Kredit, für den der Standardansatz 1.000 Euro Kapitalpuffer vorsieht, mindestens 725 Euro zurücklegen muss, auch wenn das eigene Modell ein niedrigeres Ausfallrisiko und einen geringeren Kapitalpuffer errechnet hat.

Die Amerikaner legten laut einem  Bericht des „Handelsblatts“ aber besonderen Wert darauf, dass kleine Banken von komplizierten Auflagen verschont werden. In den USA handele es sich aber um „Tausende oft winziger Firmen, weit unterhalb der Größenordnung einer deutschen Sparkasse“, heißt es in dem Bericht. Zudem verkauften die US-Kleinbanken Kreditrisiken häufig weiter an den Kapitalmarkt. Das relativiere den manchmal gehörten Vorwurf, die USA seien hier zu großzügig und setzen die Basel-Konzepte zu freizügig um.

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